CH440519A - Vorrichtung für die Entwässerung und Entschlammung von Lagertanks für brennbare Flüssigkeiten - Google Patents

Vorrichtung für die Entwässerung und Entschlammung von Lagertanks für brennbare Flüssigkeiten

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CH440519A
CH440519A CH318067A CH318067A CH440519A CH 440519 A CH440519 A CH 440519A CH 318067 A CH318067 A CH 318067A CH 318067 A CH318067 A CH 318067A CH 440519 A CH440519 A CH 440519A
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CH
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CH318067A
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Schamper Adolf
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Schamper Adolf
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    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B11/00Feed or discharge devices integral with washing or wet-separating equipment
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


  Vorrichtung für die Entwässerung und     Entschlammung    von     Lagertanks    für brennbare Flüssigkeiten    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für  die Entwässerung und die     Entschlammung    von Lager  tanks für brennbare Flüssigkeiten, insbesondere Heizöl.  In solchen Lagertanks sammelt sich im Laufe der Zeit  an der tiefsten Stelle des Bodens eine zunehmende Menge  Wasser und Schlamm. Dies führt an dieser Stelle des  Tanks zu einer Beanspruchung durch Korrosion, die  schliesslich ein Durchrosten zur Folge haben kann.  



  Man hat versucht, die dadurch bedingte Gefahr der  Wasserverseuchung durch verschiedene Mittel zu behe  ben, z. B. durch Additive,     Inhibitoren,    legierte Heizöle,  Einlegen von Schutzkathoden usw. Auch werden Beton  wannen für den Tank, doppelwandige Tanks, eingelegte  Blasen aus Kunststoff und dergleichen verwandt, was  aber erhebliche Mehrkosten verursacht.  



  Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine  ständige Entwässerung und     Entschlammung    von Lager  tanks durch eine verhältnismässig einfache Vorrichtung  zu gewährleisten, die ohne wesentlichen Raumbedarf  zwischen Lagertank und Verbrauchsstelle einschaltbar ist  und sich ohne weiteres im Heizungskeller unterbringen  lässt, insbesondere auch bei schon vorhandenen Ölhei  zungsanlagen.  



  Gemäss der Erfindung ist zwischen dem Lagertank  und der Verbrauchsstelle ein Durchlauf- und     Absetz-          behälter    für die brennbare Flüssigkeit eingeschaltet und  die Zuführungsleitung zu diesem Behälter hat eine an der  tiefsten Stelle des Lagertanks befindliche Einmündung.  Eine tiefste Stelle ergibt sich bei Lagertanks mit geneig  tem Boden ohne weiteres. Bei horizontalem Boden des  Lagertanks ist es zweckmässig, dass die Zuführungslei  tung sich über die ganze Länge des Bodens des Lager  tanks erstreckt und mit einer     Vielzahl    von     Einmündungs-          öffnungen    versehen ist.  



  Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der  Durchlauf- und     Absetzbehälter    so geschaltet, dass sein    Boden eine Sammelstelle für sich     in    diesem Behälter ab  setzendes Wasser und Schlamm bildet. An dieser Sam  melstelle kann ein verschliessbarer Ablauf für Wasser  und Schlamm im Boden des Behälters angeordnet sein.       In    seinem oberen Teil hat der Behälter einen     verschliess-          baren        Be-    und Entlüftungsstutzen.  



  Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist  ein mit Spiel in den verschliessbaren Entlüftungsstutzen       einführbares    Ansaugrohr vorgesehen, das bis auf den  Boden des Behälters reicht und in seinem Ende mit vor  zugsweise seitlich angeordneten Öffnungen versehen ist.  Dieses Ansaugrohr ist über eine transportable Hand  pumpe mit einem ebenfalls transportablen     Ölabschei-          dungsfilter    verbunden.     In    diesem Fall erübrigt sich eine  Sammelstelle und ein verschliessbarer Ablauf für Was  ser und Schlamm am Boden des Durchlauf- und Ab  setzbehälters.  



  Die Zuführungsleitung vom Lagertank ist     in    den  Durchlauf- und     Absetzbehälter    zweckmässig möglichst  weit von der Einmündung der Entnahmeleitung entfernt  angeordnet und reicht bis in die Nähe des Behälterbodens.  Die Entnahmeleitung ist vorzugsweise mit einem Rück  schlagventil ausgestattet. Die Einmündung dieser Leitung  befindet sich zweckmässig in einem gewissen Abstand  über dem höchsten zulässigen Niveau des von Schlamm  und Wasser gebildeten Bodensatzes, vorzugsweise etwa  in halber Höhe des Behälters. In oder an einer Seiten  wand des Durchlauf- und     Absetzbehälters    kann ein  Schauglas angebracht sein, welches die Beobachtung des  Niveaus des Bodensatzes gestattet und mit einer Marke  versehen sein kann, welche dieses Niveau anzeigt.  



  Für den Durchlauf- und     Absetzbehälter    genügt in  der Regel ein Rauminhalt von etwa 40 bis 100 1. Ein  nachträglicher Einbau eines solchen Behälters, z. B. in  die im Heizungskeller verlaufende Brennstoffleitung kann  auf einfache Weise so durchgeführt werden, dass die      Heizölleitung unterbrochen und der Behälter eingefügt  wird. Dabei kann die aus dem Lagertank führende Lei  tung innerhalb des Tanks so geändert bzw.     verlängert     werden, dass ihre     Einmündung    an der tiefsten Stelle des  Tanks liegt und mit Sicherheit das sich im Tank abset  zende Wasser bzw.     Schlamm    ständig zusammen mit dem  Brennstoff in den     Absetzbehälter    fördert.  



  In der Zeichnung ist die Erfindung in     zwei    Ausfüh  rungsbeispielen schematisch dargestellt.  



  In     Fig.    1 ist von dem Lagertank 1 nur ein Teil mit  der am tiefsten liegenden Stelle 2 seines Bodens im  Schnitt dargestellt. Unmittelbar an dieser Stelle befindet  sich die Einmündung der Leitung 3, welche den Brenn  stoff unter der Saugwirkung der     Brennerpumpe    in den  Zwischenbehälter 4, führt, der beispielsweise auf Kon  solen an der Wand des Heizungskellers angebracht ist.  Abgeschiedenes Wasser und Schlamm werden daher lau  fend zusammen mit dem     Brennstoff    aus dem Lagertank  abgezogen.  



  Bei dem gezeichneten Beispiel hat der Zwischenbe  hälter 4 einen einseitig geneigten Boden 5. Stattdessen  kann der Boden beispielsweise auch trichterförmig aus  gebildet sein. An der tiefsten Stelle des geneigten Bodens  ist ein durch den Hahn 6 verschliessbarer Abfluss 7 an  geordnet, durch den im Bedarfsfall das Wasser und der  Schlamm abgelassen werden können, die sich an der tief  sten Stelle des Behälters angesammelt haben. Zur Beob  achtung des Sumpfspiegels ist ein Schauglas 8 in eine  Seitenwand des Behälters 4 eingesetzt.

   An diesem Glas  ist eine Warnmarke 9 angebracht, die den höchstzulässi  gen Stand des Sumpfspiegels anzeigt, bei welchem ein  Ablassen unbedingt notwendig ist um den Eintritt von  Wasser oder Schlamm in das     Rückschlagventil    10 zu  verhüten, welches sich in entsprechender Höhe an der  Einmündung der zum Brenner führenden Brennstofflei  tung 11 befindet. Auf der Oberseite des Behälters 4 ist  ein mittels einer Schraubkappe dicht verschliessbarer  Entlüftungsstutzen 12 angebracht.  



  Unter dem Abfluss 7 ist ein Filter 14 mit einem wei  teren     Abflusshahn    13 angeordnet, durch den das Wasser  mit dem erforderlichen Reinheitsgrad in die Kanalisation  abgelassen werden kann.  



       Fig.    2 zeigt in schematischem Schnitt einen Teil eines  Lagertanks 1 mit waagerechtem Boden 15. In diesem  Fall liegt das Anfangsstück 16 der Brennstoffleitung 3  dicht auf diesem Boden und ist mit einer Mehrzahl mit  über die Länge des Tankbodens 15     evrteilten    Eintritts  öffnung 17 versehen.  



  Bei der in     Fig.    3 gezeichneten bevorzugten Ausfüh  rungsform der Erfindung hat der in Seitenansicht und  teilweise im senkrechten Schnitt gezeichnete     Absetzbehäl-          ter    4 ebenfalls länglich rechteckige Form jedoch einen  horizontalen Boden 5.     In    der Nähe der einen Seitenwand  mündet die vom Lagertank kommende Zuleitung 3 in  einem gewissen Abstand über dem zulässigen höchsten  Niveau des aus Wasser und Schlamm bestehenden Boden  satzes.

   Nahe der anderen Seitenwand des     Absetzbehälters     4 befindet sich die mit einem     Rückschlagventil    10 aus  gestattete Einmündung der Entnahmeleitung 11 etwa in  halber Höhe des     Absetzbehälters.    Jedoch kann auch bei  der Bauart nach     Fig.    3 zusätzlich eine Sammelstelle und  ein Ablass am Boden des     Absetzbehälters    vorgesehen  sein.  



  In der einen Wandung des Behälters 4 ist ebenfalls  ein Schauglas 8 angeordnet, welches den jeweiligen Stand  des Niveaus des am Boden     abgesetzten    Wassers und    Schlammes erkennen lässt. Sobald der Spiegel des Boden  satzes die Marke 9 erreicht, ist der Kundendienst zu be  stellen, welcher die Entleerung des angesammelten Was  sers und Schlammes mit einer einfachen transportablen  Apparatur durchführt.  



  Diese besteht aus dem Ansaugrohr 18, welches mit  Spiel in die mittels der Schraubkappe 12 verschliessbare  Entlüftungsöffnung des     Absetzbehälters    4     einführbar    ist.  Das untere Ende des Rohres 18 ist mit Ansaugöffnun  gen 19 versehen und das andere Ende über eine  Schlauchleitung mit der Hauptpumpe 20 verbunden. Der  mittels der Pumpe abgesaugte Schlamm wird durch ein  transportables     ölabscheidungsfilter    14 geführt, aus wel  chem die von Öl weitgehend gereinigte Flüssigkeit durch  den Hahn 21 in die Kanalisation abgelassen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung für die Entwässerung und Entschlam- mung von Lagertanks für brennbare Flüssigkeiten, ins besondere Heizöl, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Lagertank und der Verbrauchsstelle ein Durchlauf und Absetzbehälter für die brennbare Flüssigkeit einge schaltet ist und dass die Zuführungsleitung zu diesem Behälter eine an der tiefsten Stelle des Lagertanks be findliche Einmündung hat. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass bei horizontalem Boden des Lager tanks die Zuführungsleitung sich über die ganze Länge des Bodens des Lagertanks erstreckt und mit einer Viel zahl von Einmündungsöffnungen versehen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Boden des Durchlauf- und Ab- Setzbehälters eine Sammelstelle für sich in diesem Be hälter absetzendes Wasser und Schlamm bildet und dass an dieser Sammelstelle ein verschliessbarer Ablauf für Wasser und Schlamm im Boden dieses Behälters ange ordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Durchlauf- und Absetzbehälter in seinem oberen Teil einen verschliessbaren Be- und Entlüftungsstutzen hat. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Spiel in den verschliessbaren Entlüftungsstutzen einführbares, bis auf den Boden des Durchlauf- und Absetzbehälters rei chendes und an seinem Ende mit vorzugsweise seitlich angeordneten Öffnungen ausgestattetes Ansaugrohr vor gesehen ist, das über eine transportable Handpumpe mit einem ebenfalls transportablen ölabscheidungsfilter ver bunden ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Durchlauf- und Absetzbehäl- ter die Zuführungsleitung vom Lagertank möglichst weit von der Einmündung der Entnahmeleitung entfernt an geordnet ist und bis in die Nähe des Behälterbodens reicht. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Entnahmeleitung mit einem Rück schlagventil ausgestattet und ihre Einmündung sich in einem gewissen Abstand über dem zulässigen höchsten Niveau des von Schlamm und Wasser gebildeten Boden- Satzes, vorzugsweise etwa in halber Höhe des Behälters befindet. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in oder an einer Seitenwand des Durchlauf- und Absetzbehälters ein Schauglas ange bracht ist, welches die Beobachtung des Niveaus des Bodensatzes gestattet und mit einer Marke versehen ist, welche das höchst zulässige Niveau anzeigt.
CH318067A 1966-03-04 1967-03-03 Vorrichtung für die Entwässerung und Entschlammung von Lagertanks für brennbare Flüssigkeiten CH440519A (de)

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DESC039773 1966-11-02

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CH440519A true CH440519A (de) 1967-07-31

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CH318067A CH440519A (de) 1966-03-04 1967-03-03 Vorrichtung für die Entwässerung und Entschlammung von Lagertanks für brennbare Flüssigkeiten

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CH (1) CH440519A (de)
DE (1) DE1501925A1 (de)
FR (1) FR1513061A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987005822A3 (en) * 1986-03-13 1988-03-24 Masur Hans Georg Process and device for cleaning and economizing heating oil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987005822A3 (en) * 1986-03-13 1988-03-24 Masur Hans Georg Process and device for cleaning and economizing heating oil

Also Published As

Publication number Publication date
FR1513061A (fr) 1968-02-09
AT277872B (de) 1970-01-12
DE1501925A1 (de) 1970-01-22

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