CH440546A - Gerät zum Schutz der Gehörorgane gegen Lärm - Google Patents

Gerät zum Schutz der Gehörorgane gegen Lärm

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CH440546A
CH440546A CH1248465A CH1248465A CH440546A CH 440546 A CH440546 A CH 440546A CH 1248465 A CH1248465 A CH 1248465A CH 1248465 A CH1248465 A CH 1248465A CH 440546 A CH440546 A CH 440546A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
shell
protecting
against noise
organs against
hearing organs
Prior art date
Application number
CH1248465A
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English (en)
Inventor
Jelena Dr Nikolic
Covic Gordana
Topalovic Dusan
Original Assignee
Jelena Dr Nikolic
Covic Gordana
Topalovic Dusan
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F11/00—Methods or devices for treatment of the ears or hearing sense; Non-electric hearing aids; Methods or devices for enabling ear patients to achieve auditory perception through physiological senses other than hearing sense; Protective devices for the ears, carried on the body or in the hand
    • A61F11/06—Protective devices for the ears
    • A61F11/14—Protective devices for the ears external, e.g. earcaps or earmuffs

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Description


  
 



  Gerät zum Schutz der Gehörorgane gegen Lärm
Der bei Vornahme gewisser Arbeiten in der Industrie, im Baugewerbe, Schiffbau, Bergbau und anderen Arbeitszweigen auftretende Lärm wirkt schädlich auf die Arbeitsfähigkeit der Arbeiter, da dabei die Hörorgane in grösserem oder geringerem Masse beschädigt werden und dies mit der Zeit sich auch negativ auf das Nervensystem auswirkt.



   Um Arbeiter von diesen schädlichen Lärmeinwirkungen zu schützen, wurden eine Reihe verschiedener   Schutzvorrichtungen - Antiphone - entwickelt.    Jedoch keine der bisherigen Schutzvorrichtungen bietet einen vollkommenen Schutz der Hörorgane. Ausserdem kommt es bei Anwendung gewisser Vorrichtungen auch zu Kopfschmerzen, Ohrensausen, vorübergehender Schwerhörigkeit und ähnlichen Erscheinungen, während andere nicht den grundlegenden hygienischen Anforderungen entsprechen, da deren Verwendung Beschädigungen oder Funktionsstörungen der Ohrgänge hervorrufen können.



   Das Gerät, welches den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, leistet auf Grund seiner Konstruktion weitgehenden Schutz der Hörorgane und verhindert ausserdem das Auftreten der oben angeführten schädlichen Einflüsse wie Kopfschmerzen. Ohrensausen usw. Ausserdem kann es auch so ausgebildet werden, dass es den hygienischen Anforderungen gut entspricht.



   Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gerätes und dessen einzelne Teile sind aus den anliegenden Zeichnungen ersichtlich, in welchen
Fig. 1 das ganze Gerät darstellt,
Fig. 2 zeigt eine Ansicht einer Muschel mit konkavem Ansatz;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der Muschel;
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt der Muschel und des konkaven Ansatzes, und
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt der Muschel und des konkaven Ansatzes mit Isolationsschicht und Schutz überzug.



   Das Gerät besteht aus einem Paar Muscheln 1 mit konkaven Ansätzen 2, dem Muschelträger 3 mit Schellen 4, an welche die Muscheln mittels Schrauben 5 und elastischem Festhaltungsband 6 befestigt sind. Die Länge des Trägers 3 kann der Kopfgrösse angepasst werden.



  Ebenso kann die Länge des elastischen Festhaltungsbandes 6, nach Bedarf, mittels der Schliesse 7 eingestellt werden.



   Die Muscheln 1 sind zusammen mit den konkaven Ansätzen aus einem Stück, die mässig gebogen sind, hergestellt. Der bogenförmige Ausschnitt 9 ist am unteren Ende der Muschel 1 mit verstärktem Rand 10 ausgeführt.



  Der Ausschnitt 9 ist deshalb bogenförmig gebildet, damit die harte Masse der Muschel nicht auf die das Gehirn nährenden Blutgefässe (arteria carotis interna und vena jugularis, Halsarterien und Halsvenen), die am unteren iEnde der Ohrmuschel liegen, einen Druck ausübt.



   Auf diese Weise wird das Auftreten einer Kopfschmerzen verursachenden Gehirnanämie verhindert.



  Der   Eintrittsrand    11 des bogenförmigen Ausschnittes 9 liegt am Gesichtsknochen an und der Ausgangsrand 12 am Knochen hinter dem Ohr. Der Rand 10 des bogenförmigen Ausschnittes 9 ist verstärkt, um eine bessere Verbindung zwischen der Muschel 1 und der Isolationsschicht 13 zu sichern, die einen grösseren Teil des bogenförmigen Ausschnittes 9 ausfüllt.



   Der mässig bogenförmige konkave Ansatz 2 ist zusammen mit der Muschel 1 aus einem Stück derart hergestellt, dass dessen konkave Fläche, mit welcher diese am Knochen hinter dem Ohr anliegt, diesem Teil der Kopfform entspricht. Dadurch schützt er das statische Organ (ganglion verstibulare scarpe) des Ohres und zur Gänze das innere Ohr, d. h. er verhindert die Knochen-Leitfähigkeit des Schalles.



   Die Öffnungen 14 und 15 der Muschel 1 dienen zur Verbindung der Muschel 1 mit den Schellen 4. Die Verbindung erfolgt mittels der Schrauben 8, durch deren Längsachse die Öffnungen 5 gebohrt sind. Die Öffnungen 5, durch die'Schrauben 8 gehen, dienen zum Ausgleich des Druckes innerhalb des Ohrenschützers mit dem Aussendruck.



   Dank dessen verhindert man die   IErscheinung    der pathologischen Vibrierung des Trommelfelles, da der   Druck durch die eustachische Röhre und der Ohrenmuschel ausgeglichen ist.



   Die Öffnungen 14 und 15 sind an der Muschel 1 seitlich im Verhältnis zur Ohrenmuschel angebracht, um ein direktes Eindringen des Schalles in die Ohrkanäle zu verhindern, sofern, infolge übermässiger Intensität, keine vollkommene Drosselung erzielt wird. Um das Auftreten des   Schalldurchdringens    durch die öffnungen 5 in den Schrauben 8 zu verhindern, sind in der Isolationsschicht 13, die aus schwammigem Material ist, keine Öffnungen vorhanden, sondern die Luftströmung wird verteilt und dringt teilweise durch die Poren des schwammigen Iso  lationsmaterials    durch und der Lärm wird beseitigt. Der Rand 16 der Muschel 1, der Einschnitt 9 und der konkave Ansatz 2 sind an der am Kopf anliegenden Seite gleichfalls mit einer Isolationsschicht 13 aus schwammigem Material bedeckt.

   Die Isolationsschicht ist nach aussen von mechanischer Beschädigung und Verunreinigung durch einen dünnen elastischen Überzug 17 geschützt. Die schwammige Isolationsschicht 13 sichert ein inniges Anschmiegen der Muschel 1 an das Ohr längs des ganzen Randes 16 und des Ausschnittes 9, sowie das Anschmiegen des konkaven Ansatzes 2 am entsprechenden Kopfteil.



   Um ein inniges Anschmiegen der   Muscheiränder    1, des Ausschnittes 9 und des konkaven Ansatzes am Kopf zu sichern und dadurch das Durchdringen des Lärmes in die Ohrmuschel zu verhindern, ist es notwendig, dass in jedem einzelnen Fall die Länge des Trägers 3 und des elastischen Bandes 6 der Kopfform an -grösse entsprechend eingestellt werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Schutz der Gehörorgane gegen Lärm, bestehend aus einem Paar miteinander durch Muschelträger (3) und Schellen (4) verbundener, mit elastischem Festhaltungsband (6) versehener Muscheln, dadurch gekennzeichnet, dass die Muscheln (1) einen verlängerten konkaven Ansatz (2) für den Aussenschutz der inneren Ohrenteile haben, und bogenförmige Ausschnitte (9) besitzen, um gewisse Blutgefässe vom Druck durch die Muscheln (1) zu befreien.
    UNTERANSPRUCH Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Muscheln (1) mit zwei einander gegenüberliegenden Öffnungen (14, 15) zum Ausgleich des Luftdruckes versehen sind.
CH1248465A 1965-09-04 1965-09-04 Gerät zum Schutz der Gehörorgane gegen Lärm CH440546A (de)

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CH440546A true CH440546A (de) 1967-07-31

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