CH440778A - Zähleinrichtung mit einem den Zählerstand angebenden Anzeigeglied - Google Patents

Zähleinrichtung mit einem den Zählerstand angebenden Anzeigeglied

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CH440778A
CH440778A CH431464A CH431464A CH440778A CH 440778 A CH440778 A CH 440778A CH 431464 A CH431464 A CH 431464A CH 431464 A CH431464 A CH 431464A CH 440778 A CH440778 A CH 440778A
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CH
Switzerland
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rollers
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row
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CH431464A
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Schmidt Friedrich
Bilz Wilhelm
Linke Georg
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Siemens Ag
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    • GPHYSICS
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Zähleinrichtung mit einem den    Zählerstand   angebenden    Anzeigeglied   Der Patentanspruch des Hauptpatentes hat eine Zähleinrichtung mit einem den    Zählerstand   angebenden    Anzeigeglied   zum Gegenstand, wobei das Anzeigeglied eine den einzelnen Stellungen zugeordnete magnetische Beschriftung aufweist, die mit Hilfe von auf die magnetische Feldstärke ansprechenden    Abfra-      georganen   lesbar ist. 



  Die Abfrage erfolgt beispielsweise durch Entlangführen des    Abfrageorgans   an den magnetisch beschrifteten Ziffernrollen. Nach dem    Abfragevorgang   wird dann das    Abfrageorgan   wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeführt. 



  Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Weiterbildung einer Zähleinrichtung nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die    Abfrageorgane   beim    Abfragevorgang   mit Hilfe eines motorisch angetriebenen Lenkgetriebes an der magnetischen Beschriftung des    Anzeigeorganes'   entlanggeführt werden. Vorzugsweise wird ein Lenkgetriebe mit schwenkbar und verschiebbar gelagerter Schubstange verwendet, das in an sich bekannter Weise eine Kreis- in eine    Geradebe-      wegung      mit   annähernd konstanter Geschwindigkeit umformt. Ein solches Lenkgetriebe ist beispielsweise in der deutschen Patentschrift 851443 beschrieben.

   Derartige Getriebe werden insbesondere bei schreibenden Geräten, beispielsweise    Maximumzähler,   benötigt. 



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung beschrieben. 



     Fig.1   zeigt in schematischer Darstellung das Grundprinzip der Erfindung. Mit 1 ist allgemein ein    Ziffernrollenwerk   bezeichnet, wie es beispielsweise in Elektrizitätszählern u.    dgl.   Verwendung findet. Das    Ziffernrollenwerk   besteht bei dem gewählten Ausführungsbeispiel aus acht dekadisch gestuften Ziffernrollen 2, die über ein Antriebsrad 3 mit dem in der Zeichnung nicht dargestellten    Zählwerkantrieb   in Verbindung stehen. Die einzelnen    Ziffernrollen   sind in an sich bekannter Weise am Umfang mit ihre jeweilige Stel- Jung anzeigenden Ziffern versehen.

   Damit man den Stand eines solchen    Ziffernrollenwerkes   aus der Ferne abfragen und übertragen kann, sind die Ziffernrollen ausserdem mit einer magnetischen Beschriftung versehen. Hierbei kann die magnetische Beschriftung aus konstruktiven Gründen gegenüber den zugeordneten sichtbaren Kennzeichen um einen bestimmten Winkel versetzt sein. Zur Abfrage der magnetischen Beschriftung, die aus Platzgründen meist in zwei voneinander getrennten Spuren angeordnet ist, sind zwei    Hallgene-      ratoren   bzw.    Hallsonden   4 und 5 vorgesehen, die auf einem Träger 6 aus    unmagnetischem   Material befestigt sind. Die magnetische Beschriftung kann hierbei so angeordnet sein, dass u.

   U. auf    Flussleitbleehe   für die    Hallgeneratoren   verzichtet werden kann. Der Träger 6 besitzt    zweckmässigerweise      L-Form   und wird von einer Stange 7 so geführt, dass die    Hallsonden   eine geradlinige Bewegung in einem bestimmten Abstand von den    Ziffernrollen   ausführen. Aus diesem Grunde ist der Träger am oberen Ende über einen Zapfen 8 drehbar an dem vorderen Ende 9 einer dreh- und verschiebbar gelagerten Schubstange 10 befestigt. Ein am vorderen Ende 9 der Schubstange 10 befestigter Stift 11, der in eine Aussparung 12 des    L-förmig   abgebogenen Endes des Trägers 6 eingreift, verhindert ein unzulässig    gros-      ses   Verdrehen des Trägers gegenüber der Schubstange.

   Mit 13 ist ein ortsfest gelagerter Zapfen bezeichnet, der in einen Schlitz 14 der Schubstange eingreift und um den die Schubstange 10 schwenkbar ist. Das hintere Ende 15 der Schubstange 10 steht über einen Antriebsbolzen 16 und einen Lenker 17 mit einem Antriebsmotor 18 in Verbindung. Die Länge des Lenkers 17 und die Länge der Schubstange 10 sind in Bezug auf den Schwenkzapfen 13 so aufeinander abgestimmt, dass über einen bestimmten Winkel der Bewegung des Zapfens 16 das vordere Ende 9 der Schubstange 10 mit dem Träger 6 über die gesamte Breite der Zifferndruckrolle eine annähernd geradlinige Bewegung ausführt. Wird der Lenker 17 einmal um 360  durchgedreht, so führt der Träger 6 eine Bewegung aus, die 

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 durch die strichpunktierte Linie 19 veranschaulicht ist.

   Daraus ist zu ersehen, dass bei einer Umdrehung der die    Abtasteinrichtung   tragende Träger wieder in die Ausgangsstellung zurückkehrt, wobei die    Hallsonden   bei der    Rückführbewegung   von den    Ziffernrol-      len   entfernt werden. Das hat den    Vorteil,      dass   die    Hallgeneratoren   bei der    Rückführbewegung   nicht abgeschaltet zu werden brauchen, was dann vorgenommen werden müsste,    wenn   die    Rückkehrbewegung   gleich der    Abfragebewegung   verlaufen würde.

   Der    erfin-      dungsgemässe   Antrieb hat weiter den Vorteil, dass im Gegensatz zu    Führungsschienen   oder    Führungsspindeln   für den Antrieb der    Abfrageorgane   nur Drehbolzen und Lenker verwendet werden, deren Herstellung und Wartung wesentlich einfacher und billiger sind.    Ausser-      dem   bereitet die    Leitungsführung   zu den    Hallsonden   keine    Schwierigkeiten,   da sich die Schubstange um den Schwenkzapfen 13 nur wenig bewegt, was für die lose Weiterführung der Zuleitungsdrähte sehr günstig ist. 



  Wenn ein Rollenwerk abgefragt werden soll, das sehr lang ist, wird    der-Lenkerantrieb   u. U. zu lang und zu sperrig. Gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung werden daher die Ziffernrollen in mehreren Reihen,    insbesondere   in zwei Reihen aufgeteilt.    Fig.   2a zeigt eine solche    Aufteilung   der Ziffernrollen. Derartig viele    Ziffernrollen   werden benötigt, wenn ausser dem Messwert noch die Kennung, die Messperiode und eventuell die    Rückstellkontrolle   angezeigt werden sollen.

   In    Fig.2a   dienen beispielsweise die    Ziffernrollen   20 bis 24 zur Anzeige des    Messwertes,   die    Ziffernrol-      len   25 bis 29 zur Anzeige der Messperiode und die    Ziffernrollen   30 bis 32 zur Anzeige der Kennung.    Ferner   ist die Ziffernrolle 33 der    Rückstellkontrolle   zugeordnet.    Fig.   2b und    Fig.   2c zeigen eine Drauf- bzw. Seitenansicht des    Antriebsystems   im Prinzip, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern wie in    Fig.   1 versehen sind. Die Schubstange 10 ist so angeordnet, dass ihre Bewegung zwischen den in zwei Reihen aufgeteilten Ziffernrollen verläuft.

   Dementsprechend müssen an der Schubstange 10 zwei    Hallsondenträger   34 bzw. 35 vorgesehen sein, die an    Führungsstangen   36 bzw. 37    ent-      langgleiten.   Der Antrieb erfolgt über eine Antriebsscheibe 38, von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebsmotor entweder unmittelbar oder über ein Schaltgetriebe.

   Der Antrieb kann nun so geschaltet sein, dass die Kurbel 17 nur eine Schwenkbewegung um einen bestimmten Winkel ausführt, und zwar derart, dass bei der Bewegung der Kurbel 17 entgegengesetzt dem    Uhrzeigerdrehsinn   in bezug auf    Fig.   2b eine    geradlinige   Bewegung der    Hallsondenträger   34 und 35 von links nach rechts und bei der Rückdrehung der Kurbel im    Uhrzeigerdrehsinn   eine geradlinige Bewegung der Träger von rechts nach links bewirkt wird. Bei der Hinbewegung wird dann die eine    Ziffernrolle   und bei der Rückbewegung die andere Ziffernrolle abgefragt. Bei einer derartigen Abfrage muss aber die beim Rücklauf abgefragte Rollenreihe eine verkehrte Ziffernfolge haben.

   Zweckmässig werden das die Ziffernrollen sein, die nicht mit dem Auge abgelesen zu werden brauchen. Ferner müssen die    Hallsonden   entsprechend ab- bzw. umgeschaltet werden. 



  Um den Antrieb der Antriebsscheibe nicht umschalten zu müssen, kann man auch die    Bogenführung   der Schubstange ausnützen und die Antriebsscheibe des Lenkers 17 voll umlaufen lassen. In diesem Falle    vollführt   dann die Antriebsscheibe 38 zwei volle Umdrehungen, wobei beim ersten Umlauf die eine Rollen- reihe und beim zweiten Umlauf die zweite Rollenreihe abgefragt wird. Die    Abfrageköpfe   führen dann die in    Fig.   1 angedeutete Bewegung aus. Diese    Ausführung   ist dann    zweckmässig,   wenn die    Ziffern   aller Rollen mit dem Auge abgelesen werden müssen. 



     In      Fig.3   ist ein weiteres    Ausführungsbeispiel   im    Prinzip      dargestellt,   wobei die    Ziffernrollen      ebenfalls   in zwei Reihen aufgeteilt sind. Gleiche Teile    sind   wieder    mit   gleichen Bezugsziffern wie zuvor bezeichnet.    Fig.   3a zeigt eine Draufsicht und    Fig.   3b eine Seitenansicht. Ausser Schubstange 10 und Lenker 17 ist noch eine zweite um den Zapfen 13 schwenkbare und verschiebbare Schubstange 40 vorgesehen, die über einen Lenker 41 von der Antriebsscheibe 38 angetrieben wird.

   Die beiden Lenker 17 und 41 sind etwa um 180  gegeneinander    versetzt,   so dass bei einer Umdrehung der    Antriebsscheibe   38 die    Hallsondenträger   34 und 35 hintereinander an den    Ziffernrollen   vorbeigeführt werden. Diese    Ausführung   hat den    Vorteil,   dass beide Rollenreihen ablesbar sind und zur Abfrage eine Umdrehung der Antriebsscheibe genügt. Ausserdem wird keine Motor- und    Hallsondenumschaltung   benötigt. Die Versetzung der Lenker kann auch    mit   geringerem Winkel erfolgen; es muss nur gewährleistet sein, dass die Abfrage der Reihen hintereinander erfolgt. 



  Der Vorteil nur einer Umdrehung der Antriebsscheibe ist sehr    erheblich;   denn der Antriebsmotor muss ohnehin über eine    Eintourenkupplung   wirken, da die    Hallsonden   nach jedem Vor- und Rücklauf vor- übergehend stehenbleiben sollen bzw. müssen; denn es wird ja nur alle    z.B.   15    Minuten   abgefragt. Wenn die Antriebsscheibe aber    z.B.   zwei Umdrehungen ausführen muss, so ist auch eine    Zweitourenkupplung   erforderlich. 



  In    Fig.4   ist ein    Ausführungsbeispiel   dargestellt, dass dem in    Fig.3   dargestellten ähnlich ist.    Fig.4a   zeigt eine Draufsicht und    Fig.4b   eine Seitenansicht. Die    Hallsondenträger   34, 35 der beiden getrennt angeordneten Ziffernrollen werden von zwei Lenkern 10 bzw. 40 derart angetrieben, dass beide Rollenreihen wechselweise abgefragt werden. Dabei ist ebenfalls nur eine Umdrehung der Antriebsscheibe 38 erforderlich. Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach    Fig.   3 ist keine Umschaltung des Motors und keine Umschaltung der    Hallsonden   erforderlich.

   Auch eine    Rückwärtsbeziffe-      rung   ist entbehrlich, wenn man die beiden mit dem Auge abzulesenden Zählangaben der beiden Reihen auf zwei einander gegenüber liegenden Seiten der Apparatur anordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zähleinrichtung mit einem den Zählerstand angebenden Anzeigeglied, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfrageorgane beim Abfragevorgang mit Hilfe eines motorisch angetriebenen Lenkgetriebes an der magnetischen Beschriftung des Anzeigeorgans entlanggeführt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch die Verwendung eines eine Kreis- in eine Geradebewegung mit annähernd konstanter Geschwindigkeit umformenden Lenkgetriebes mit schwenk- und verschiebbar gelagerter Schubstange. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rollenwerk mit einer Vielzahl <Desc/Clms Page number 3> von Einzelrollen, die gruppenweise in mehrere Reihen aufgeteilt sind, verwendet ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtastorgan an dem Ende der Schubstange drehbar befestigt ist und an einer Führungsschiene entlang gleitet. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Begrenzung der Drehbewegung des Abtastorgans an der Schubstange vorgesehen sind. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen in zwei Reihen aufgeteilt sind, dass bei jedem Abfragevorgang der das Lenkgetriebe antreibende Motor in der Drehrichtung derart umschaltbar ist, dass beim Lauf in der einen Richtung die eine Rollenreihe und beim Lauf in der anderen Richtung die andere Rollenreihe abgefragt wird. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Abfragevorgang ein Antriebslenker mehrere Umdrehungen ausführt, wobei bei jedem Umlauf eine Rollenreihe abgefragt wird. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Rollenreihe ein eigenes Lenkgetriebe zugeordnet ist, welche Lenkgetriebe derart aufeinander abgestimmt sind, dass bei einer Umdrehung einer die Lenker antreibenden Antriebsscheibe die beiden Rollenreihen hintereinander abgefragt werden. B. Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rollenreihen in bezug auf einen Durchmesser der Antriebsscheibe einander gegenüberliegend angeordnet sind.
CH431464A 1963-07-03 1964-04-06 Zähleinrichtung mit einem den Zählerstand angebenden Anzeigeglied CH440778A (de)

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DES0086184 1963-07-16

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CH431464A CH440778A (de) 1963-07-03 1964-04-06 Zähleinrichtung mit einem den Zählerstand angebenden Anzeigeglied

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2500190A1 (fr) * 1981-02-16 1982-08-20 Intelect Systeme de detection et de transmission d'informations fournies par des compteurs mecaniques ou electromecaniques

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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