CH441940A - Abwälz-Fräser - Google Patents
Abwälz-FräserInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Abwälz-Fräser Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Abwälz-Fräser zum Fräsen z. B. von Zahnradzähnen, Nuten und dgl. Herkömmlich gezahnte derartige Fräser besitzen grob geteilte Zähne, obwohl eng geteilte Zähne be trächtliche Vorteile hätten. Der Grund, weshalb nicht eng geteilte Zähne verwendet werden, liegt darin, dass ihre Herstellung Schwierigkeiten bietet. Aufgabe der Erfindung ist es daher vor allem, einen Abwälz-Fräser zu schaffen, der bei gleicher Grösse enger geteilte und dafür mehr Schneidzähne aufweisen kann, als es übli cherweise möglich ist. Damit lassen sich dann auch grössere Schneidgeschwindigkeiten erzielen. Der erfindungsgemässe Abwälz-Fräser mit längs einer Schraubenlinie angeordneten Schneidzähnen ist zu diesem Zweck dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne an einem oder mehreren radial geteilten, im wesentlichen ringförmigen Glied bzw. Gliedern geformt sind, welches bzw. welche so auf einem Kernkörper befestigt sind, dass sich die genannte Anordnung der Zähne ergibt. Der Ausdruck eng geteilte Schneidzähne soll in diesem Zusammenhang bedeuten, dass die Teilung z. B. so klein bzw. eng ist, dass bei Fräswerkzeugen herkömmlicher Ausbildung zum Schärfen der Schneid kanten der Zähne unwirtschaftlich kleine Schleifschei ben verwendet werden müssten. In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht des ersten Ausführungs beispiels teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Teilansicht eines ringförmigen Gliedes des Fräsers nach Fig. 1, Fig. 3 ein vergrösserter Teil-Längsschnitt nach Fig. 1, wobei jedoch die Distanzhaltescheiben eine an dere Form aufweisen, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie 4-4 nach Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht eines zweiten Ausfüh rungsbeispielen teilweise im Schnitt und Fig. 6 die Seitenansicht eines im wesentlichen ring förmigen Gliedes nach Fig. 3. Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Fräser kann aus Hartmetall wie z. B. Wolframcarbid oder Stahl herge stellt sein und mehrere flache ringförmige Glieder 21 aufweisen. Die Glieder 21 sind so geschliffen, dass sie den erforderlichen Querschnitt aufweisen, und dass die Arbeitsfläche eines jeden Gliedes eine Folge eng geteil ter Zähne (nicht dargestellt) aufweist. Die Glieder sind, wie in Fig. 2 gezeigt, radial gespalten oder geteilt und auf einem Kernkörper 22 mit ebenfalls geteilten ring förmigen Distanzhaltescheiben 23 befestigt. Die An ordnung ist derart, dass die wirksamen Oberflächen der Glieder 21 gemeinsam zu einer kontinuierlichen Schraubenlinie verwachsen, über der eine Folge eng geteilter Zähne ausgebildet ist. Die Glieder können am Kernkörper 22 auf ver schiedene Weise befestigt werden. In den dargestellten Beispielen hat der Körper 22 eine zylindrische Form, wobei der Aussendurchmesser so gewählt ist, dass er die Glieder 21 und die Distanzhaltescheibe 23 aufneh men kann. An einem Ende besitzt der Kernkörper einen nach aussen ragenden Flansch 24. Auf dem Kör per ist eine erste Büchse 25 gleitend angeordnet, wel che gegen den Flansch 24 drückt. Die Glieder 21 und die Distanzhaltescheiben 23 sind auf dem Kernkörper so aufgebracht, dass die Schlitze von benachbarten Gliedern 21 aneinanderlie- gen und aufeinander ausgerichtet sind, wobei sie auf dem Körper durch eine zweite Büchse 26 gehalten werden, die an dem der Büchse 25 gegenüberliegenden Ende einen nach innen ragenden Flansch 27 besitzt, mit welchem die Büchse 26 mittels mehrerer Schrau ben 28 am Körper befestigt ist. Die gegen die Gesamt heit der Glieder und Distanzhaltescheiben gerichteten Flächen der Büchsen 25 und 26 weisen eine schrau- benlinienförmige Gestalt auf, so dass, wenn die Büchse 26 am Körper befestigt ist, die Glieder 21 im ge- wünschten Ausmass axial verformt werden, damit die Schneidkanten schraubenlinienförmig mit der ge wünschten Steigung verlaufen. Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, können die in den Fig. 1 und 2 gezeigten Distanzhaltescheiben ihrerseits mit eng geteilten Zähnen 23a versehen sein, welche die Form der oberen Zahnradfläche bestimmten. Das An bringen von Zähnen auf den Distanzhaltescheiben 23 vereinfacht die Form des unteren Teils der Zähne 14, wenn die Zähne 23a einen Teil der in Eingriff stehen den Zähne 14 bilden. Es wurde festgestellt, dass Wolframcarbid zur Her stellung bestimmter Fräserdimensionen im erforderli chen Umfang verformt werden kann. Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, können die Glieder 21 jedoch durch schraubenförmig vorgeformte Glieder 31, welche im wesentlichen eine ringförmige Gestalt besitzen, ersetzt werden. In diesem Fall können die Distanzhalteschei ben 23 wie Fig. 5 zeigt, weggelassen werden. Die Glieder 31 (Fig. 5 und 6) müssen nicht genau auf die gewünschte Form vorgeformt sein, da sie, wie mit Bezug auf die Fig. 1 und 2 erläutert, noch verformt werden können. In beiden Beispielen können die ring förmigen Glieder und wenn nötig die Distanzhalte scheiben vor ihrem Zusammenbau oder nach dem Ablösen vom Körper 22 geschliffen werden. Zudem können die Glieder 31, wenn sie entsprechend den Fig. 3 und 4 vorgeformt sind, zur Herstellung von Mehrschnittwerkzeugen verwendet werden. Durch die Verwendung der geteilten ringförmigen Glieder können, wie durch die vorangehend beschrie benen Beispiele erläutert, die Zähne an den Ringen geformt werden, bevor diese auf dem Kernkör per befestigt sind und dadurch wird es ermöglicht, an jedem Ring eine grosse Zahl von Zähnen zu bilden. Ausserdem wurden bis jetzt die besseren Schneideigen schaften, sowie die besseren Verschleisseigenschaften von Wolframcarbid, Kobaltverbindungen und anderen sogenannten Hartmetallen bei der Herstellung von Fräswerkzeugen nicht genügend berücksicht, was durch die vorangehenden Beispiele geschieht, was durch die Erfindung nunmehr ebenfalls ermöglicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Abwälz-Fräser mit längs einer Schraubenlinie angeordneten Schneidzähnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne an einem oder mehreren radial geteil ten, im wesentlichen ringförmigen Glied bzw. Gliedern geformt sind, welches bzw. welche so auf einem Kern körper befestigt sind, dass sich die genannte Anord nung der Zähne ergibt. II. Verfahren zur Herstellung des Fräsers nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl radial geteilter ringförmiger Glieder mit Schneidzähnen an ihrem Aussenrand geformt und so auf einem Kernkörper befestigt werden, dass sie defor miert werden und ihre Zähne gemeinsam längs einer kontinuierlichen Schraubenlinie angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Fräser nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes mehrerer im wesentlichen ringför miger Glieder auf dem genannten Kernkörper so defor miert ist, dass sich sein Umfang längs der gewünschten Schraubenlinie erstreckt. 2. Fräser nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass jedes im wesentlichen ringförmige Glied annähernd in eine die gewünschte Schraubenlinie erge bende Gestalt vorgeformt ist. 3. Fräser nach Unteranspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmigen Glieder durch radial geteilte, ringförmige Distanzhalter voneinander getrennt sind, welche in eine längs einer Schraubenlinie verlaufende Gestalt deformiert sind. 4.Fräser nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Distanzhalter mit Schneidzähnen ausgebildet sind, welche den Zähnen der genannten Glieder entsprechen. 5. Fräser nach Patentanspruch I, zum Schneiden von Zahnrädern und dgl., gekennzeichnet durch einen zylindrischen Kernkörper und eine Mehrzahl auf die sem angeordneter im wesentlichen ringförmiger Glieder mit Schneidzähnen, und ein Paar Büchsen mit gegenein ander gerichteten Schrauben-Flächen, wobei die Büchsen auf dem Kernkörper so befestigt sind, dass sie die Glieder zwischen sich einspannen, derart, dass die Schneidzähne der Glieder auf einer kontinuierlichen Schraubenlinie liegen.6. Fräser nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glieder aus Wolframcarbid oder einem anderen gesinterten Hartmetall bestehen. 7. Fräser nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glieder aus Stahl bestehen.
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