CH442173A - Garnbegrenzungsscheibe für Garnwickel auf rohrförmigen Garnwickelträgern, z.B. für Kettbäume oder dgl. - Google Patents
Garnbegrenzungsscheibe für Garnwickel auf rohrförmigen Garnwickelträgern, z.B. für Kettbäume oder dgl.Info
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Description
Garnbegrenzungsscheibe für Garnwickel auf rohrförmigen Garnwickelträgern, z. B. für Kettbäume oder dgl. Die Erfindung betrifft eine Garnbegrenzungsscheibe für Garnwickel auf rohrförmigen Garnwickelträgern, z. B. für Kettenbäume oder dgl., die eine Grundplatte und rückseitig von dieser Versteifungsrippen bzw. -stege sowie eine schalenförmige Abdeckung für diese aufweist.
An Garnbegrenzungsscheiben werden gegenteilige Forderungen gestellt. Auf der einen Seite müssen die Scheiben von hoher Stabilität sein, um die auf sie wäh rend des Betriebes durch die Garnwickel in axialer Richtung ausgeübten sehr erheblichen Druckkräfte auf nehmen zu können. Diese hohe Eigenstabilität wurde zunächst durch eine entsprechend starkwandige Ausbil dung der Scheiben erzielt.
Auf der anderen Seite ist jedoch ein zu grosses Gewicht der Scheiben unerwünscht, da hierdurch die Garnwickelträger, beispielsweise Kett- bäume, ein sehr hohes Eigengewicht erhalten und des halb ihre Lagerböcke entsprechend stark dimensioniert werden müssen. Zudem ergeben sich um so schwierigere Transport- und Antriebsverhältnisse, je schwerer die Garnwickelträger selbst sind.
Daher sind bereits Garn begrenzungsscheiben entwickelt worden, die eine Grund platte und rückseitig einen als Versteifungskörper die nenden schalenförmigen Abdeckteil mit innenliegenden Versteifungsrippen bzw. -stege aufweisen.
Die Erfindung stellt eine Weiterentwicklung der letzteren Bauweise dar, und ist dadurch gekennzeich net, dass die Grundplatte und die schalenförmige Ab deckung aus Kunststoffmaterial und die Nabe und die Versteifungsrippen bzw. -stege aus Metall bestehen. Mit dieser Bauweise ist der Vorteil verbunden, dass die Kunststoffteile erheblich zur Verminderung des Schei bengewichtes beitragen und die Scheibe zudem nach aussen hin glatte und auch gegenüber korrodierenden Einflüssen widerstandsfähige Aussenflächen aufweist.
Dazu kann man das innere Rippen- bzw. Stegsystem den jeweiligen Steifigkeitserfordernissen bei wirtschaft licher Fertigungsweise leicht anpassen. So können bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung meh- rere konzentrisch zur Nabe angeordnete Versteifungs rippen beziehungsweise -stege vorgesehen sein. Ausser- dem können auch in radialer Richtung verlaufende Versteifungsrippen bzw. -stege vorgesehen sein, die dann an ihrem einen Ende mit der Nabe verbunden sind.
Bei einer solchen Ausführungsform können die konzentrisch zu der Nabe angeordneten und die radial verlaufenden Versteifungsrippen bzw. -stege an ihren Kreuzungspunkten zweckmässigerweise ausgeklinkt und sowohl untereinander als auch mit der Grundplatte und der schalenförmigen Abdeckung verlötet oder ver- schweisst bzw. vergossen oder verklebt sein. Es ist aber auch möglich, dass Nabe und Versteifungsrippen ein teilig, z. B. im Spritzgussverfahren, hergestellt sind und dann mit den Kunststoffteilen vergossen oder verklebt werden.
In beiden Fällen ist es zweckmässig, dass so wohl die Nabe als auch die Versteifungsrippen zu mindest an einem Teil ihrer mit den Kunststoffteilen zu verbindenden Flächen schwalbenschwanzartige Ver tiefungen aufweisen, in die sich das Kunststoffmaterial beim Vergiessen unter Bildung entsprechender Vor sprünge einfügen kann, wodurch eine ausserordentlich feste gegenseitige Verbindung hergestellt wird.
Schliesslich kann zur einfacheren Herstellung der erfindungsgemässen Garnbegrenzungsscheiben die scha lenförmige Abdeckung zweiteilig ausgebildet sein, wobei sie vorzugsweise aus einem mit der Nabe und einem Teil der Versteifungsrippen verbundenen Innenring und ei nem diesen umgebenden Aussenring besteht, der bis an den Aussenrand der Grundplatte reicht und mit diesem verbunden ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. In dieser zeigt: Fig. 1 eine Garnbegrenzungsscheibe, in Richtung ih rer Längsachse geschnitten, und Fig. 2 einen Schnitt auf der Linie A-B durch die in Fig. 1 dargestellte Scheibe.
Die in der Zeichnung dargestellte Garnbegrenzungs- scheibe besteht aus einer Grundplatte 1, einer Nabe 2, radial verlaufenden Versteifungsrippen 3, konzentrisch zur Nabe 2 angeordneten Versteifungsrippen 4 und ei ner rückseitigen Abdeckung 5, die zweiteilig, und zwar aus einem Innenring 6 und einem diesen umgebenden Aussenring 7 ausgebildet ist.
Die Grundplatte 1 und die rückseitige Abdeckung 5 bestehen aus Kunststoffmaterial, vorzugsweise Polyester harz, während die Nabe 2 und die Versteifungsrippen 3 und 4 aus Metall, wie Stahl oder Leichtmetall, herge stellt sind.
Die Nabe 2 ist mit den radial verlaufenden, als Hochrundrippen ausgebildeten Versteifungsrippen bzw. -stege 3 verschweisst oder verklebt. Die radialen Ver steifungsrippen 3 weisen ebenso wie die auch als Hoch rundrippen ausgebildeten, konzentrisch zur Nabe 2 an geordneten Versteifungsrippen 4 an den gegenseitigen Kreuzungspunkten in an sich bekannter Weise herge stellte Ausklinkungen auf und können an diesen Stellen durch Verschweissen, Verlöten und Verkleben miteinan der fest verbunden sein.
Wie in Fig. 1 der Zeichnung zu erkennen ist, ist der die Nabe 2 bildende Stahlinnenring an seinen beiden Enden flanschartig erweitert. Die der Grundplatte 1 zu gewendete Stirnseite der Nabe 2 ist mit mehreren schwalbenschwanzartigen Vertiefungen 8 versehen, in denen die Grundplatte 1 mit entsprechend ausgebildeten schwalbenschwanzartigen Vorsprüngen durch Vergies- sen verankert ist.
In gleicher Weise besitzen zumindest auch die von der Nabe 2 radial verlaufenden Verstei fungsrippen 3 an ihrer Unterkante und an einem Teil ihrer Oberkante schwalbenschwanzartige Vertiefungen 9 für eine sichere Verbindung mit der Grundplatte 1 und dem Innenring 6 der rückseitigen Abdeckung 5, wobei die Verbindung ebenfalls durch Vergiessen er folgt. Der Innenring 6 der Abdeckung 5 ist dabei ebenso wie die Grundplatte 1 an eine flanschartige Erweiterung der Nabe 2 angegossen.
Nachdem die soeben genannten Teile 1, 2, 3, 4 und 6 in der beschriebenen Weise miteinander verbunden sind. wird das den Aussenring 7 der Abdeckung 5 bil dende Teil durch Kleben mit dem Innenring 6, gegebe nenfalls mit den Versteifungsrippen 3 und 4, und mit der Aussenkante 1' des Grundteiles 1 verbunden.
Wenn es die gerade zu fertigende Stückzahl und die an die Scheibe gestellten Forderungen als zweckmässig erscheinen lassen, so können die Nabe und die Verstei fungsrippen auch in einem Stück, beispielsweise nach dem Spritzgussverfahren hergestellt und anschliessend in der beschriebenen Weise mit der Grundplatte 1 und der rückseitigen Abdeckung 5 aus Kunststoffmaterial verbunden werden.
Damit ist nach der Erfindung eine Garnbegren- zungsscheibe geschaffen worden, die nicht nur leicht und äusserst widerstandsfähig ist, sondern sich auch dem geforderten Verwendungszweck leicht anpassen und dabei wirtschaftlich herstellen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Garnbegrenzungsscheibe für Garnwickel auf rohr- förmigen Garnwickelträgern, z. B. für Kettbäume oder dgl., die eine Grundplatte und rückseitig von dieser Ver steifungsrippen bzw.-stege sowie eine schalenförmige Abdeckung für diese aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) und die Schalenförmige Ab deckung (5) aus Kunststoffmaterial und die Nabe (2) und die Versteifungsrippen bzw. -stege (3, 4) aus Metall bestehen.UNTERANSPRÜCHE 1. Garnbegrenzungsscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (1) und die schalenförmige Abdeckung (5) aus Polyesterharz und die Nabe (2) und die Versteifungsrippen (3, 4) aus Stahl oder Leichtmetall bestehen. 2. Garnbegrenzungsscheibe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere konzentrisch zur Nabe (2) angeordnete Versteifungsrippen bzw. -stege (4) und auch in radialer Richtung verlaufende Verstei fungsrippen bzw. -stege (3) vorgesehen sind.3. Garnbegrenzungsscheibe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die radial verlaufenden Versteifungsrippen bzw. -stege (3) mit der Nabe (2) verbunden sind. 4. Garnbegrenzungsscheibe nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrisch zu der Nabe (2) angeordneten und die radial verlaufenden Ver steifungsrippen bzw. -stege (3, 4) an ihren Kreuzungs punkten ausgeklinkt sind und sowohl untereinander als auch mit der Grundplatte (1) und der schalenförmigen Abdeckung (5) verbunden sind.5. Garnbegrenzungsscheibe nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Nabe (2) und Verstei fungsrippen (3, 4) einteilig, z. B. im Spritzgussverfahren, hergestellt sind.6. Garnbegrenzungsscheibe nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass sowohl die Nabe (2), als auch die Versteifungsrippen (3, 4) zumindest an einem Teil ihrer mit den Kunststoffteilen (1, 5) verbundenen Flächen schwalbenschwanzartige Vertiefungen (8, 9) aufweisen, in die sich das Kunststoffmaterial beim Vergiessen unter Bildung entsprechender Vorsprünge einfügen kann. 7. Garnbegrenzungsscheibe nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die schalenförmige Abdeckung (5) zweiteilig ausgebildet ist.B. Garnbegrenzungsscheibe nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (5) aus einem mit der Nabe (2) und einem Teil der Verstei fungsrippen (3, 4) verbundenen Innenring (6) und einem diesen umgebenden Aussenring (7) besteht, der bis an den Aussenrand (1') der Grundplatte (1) reicht und mit dieser verbunden ist.
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