CH442308A - Verfahren zur Herstellung 10-basisch substituierter 10,11-Dihydro-11-oxo-dibenzo(b,f)(1,4) thiazepin-5,5-dioxyde - Google Patents

Verfahren zur Herstellung 10-basisch substituierter 10,11-Dihydro-11-oxo-dibenzo(b,f)(1,4) thiazepin-5,5-dioxyde

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CH442308A
CH442308A CH417363A CH417363A CH442308A CH 442308 A CH442308 A CH 442308A CH 417363 A CH417363 A CH 417363A CH 417363 A CH417363 A CH 417363A CH 442308 A CH442308 A CH 442308A
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CH
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dihydro
oxo
dibenzo
formula
thiazepine
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Application number
CH417363A
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English (en)
Inventor
Jean Dr Schmutz
Fritz Dr Hunziker
Original Assignee
Wander Ag Dr A
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D281/00Heterocyclic compounds containing rings of more than six members having one nitrogen atom and one sulfur atom as the only ring hetero atoms
    • C07D281/02Seven-membered rings
    • C07D281/04Seven-membered rings having the hetero atoms in positions 1 and 4
    • C07D281/08Seven-membered rings having the hetero atoms in positions 1 and 4 condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D281/12Seven-membered rings having the hetero atoms in positions 1 and 4 condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with two six-membered rings
    • C07D281/16[b, f]-condensed

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung 10-basisch substituierter 10,   11-Dihydro-11-oxo-dibenzo    [b, f] [1,   4]    thiazepin-5, 5-dioxyde
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von 10-basisch substituierten 10, 11-Di  hydro-11-oxo-dibenzo    [b, f] [1, 4]-thiazepin-5, 5-dioxyden der Formel
EMI1.1     
 sowie von Säure-Additionssalzen davon. In der Formel I ist X eine gerade oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit höchstens 4 C-Atomen ; Y ist eine dialkylierte Ami  nogruppe,    beispielsweise eine Dimethylamino-oder Di  äthylaminogruppe,    oder eine gegebenenfalls weitere Heteroatome enthaltende cyclische   Alkyleniminogruppe,    z.

   B. eine Pyrrolidino-, Piperidino-, Morpholino-, Piperazino-oder   N-Alkyl-piperazinogruppe,    oder eine den   genannten tert. Aminogruppen entsprechende quaternäre    Ammoniumgruppe ; Ri und R2 sind gleich oder ver  schieden    und bedeuten Wasserstoffatome,   Halogen-    atome, Hydroxygruppen, Trifluormethylgruppen oder   1    bis 3 C-Atome aufweisende Alkyl-, Alkoxy-oder   Alkylmercaptogruppen.   



   Die gewünschten Verbindungen werden erfindungsgemäss erhalten, wenn man ein Amin der Formel Z-H, gegebenenfalls nach vorausgegangener oder unter gleichzeitiger Einwirkung eines Kondensationsmittels, mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel Y-X-OH umsetzt. In diesen Formeln sind Z und Y unter sich vertauschbar. Z hat die Bedeutung eines 10, 11  Dihydro-11-oxo-dibenzoi [b, f) [l,    4] -thiazepin-5,   5-dioxyd-    Restes der Formel
EMI1.2     

Als reaktionsfähige Ester kommen solche anorganischer und organischer Säuren in Betracht, z. B. Halo  genwasserstoffsäure-, Sulfonsäure-oder Kohlensäure-    ester.

   Während bei Verwendung von Kohlensäureestern die Zuhilfenahme eines Kondensationsmittels gewöhnlich nicht erforderlich ist.   soulte    ein solches beim Arbeiten mit   Halogenwasserstoffsanre-und Sulfonsäureestern    in der Regel benützt werden. Als Kondensationsmittel   eig-    nen sich insbesondere Alkalimetalle, deren Hydride, Amide oder andere Alkaliverbindungen, z. B. Natriumamid, Natriumhydrid, Phenylnatrium oder tertiäres   Butylkalium.   



   Die erfindungsgemässen Verbindungen können sowohl als freie Basen als auch in Form ihrer Additionssalze mit geeigneten Säuren, wie Halogenwasserstoffsäuren, SchwefelsÏure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure,   Apfel-    säure, MaleinsÏure, Weinsäure oder Toluolsulfonsäure, gewonnen werden.



   Erhaltene tertiäre Amine können nachträglich in an sich bekannter Weise quaternisiert werden, beispielsweise durch Behandeln mit Dialkylsulfaten, Alkylhalogeniden oder   Sulfonsäurealkylestern.   



   Die Verbindungen gemäss Formel   I,    ihre Säure Additionssalze und   quatemären    Ammoniumderivate k¯nnen als Wirkstoffe in Arzneimitteln Verwendung finden.



  Sie sind insbesondere von Interesse als Antihistaminika, Spasmolytika, Neuroplegika   (   Tranquilizers  ),    Thymoleptika   (   Psychostimulants)    und als anti-Parkinson-Mittel. Durch besonders gute Antihistaminwirkung zeichnen sich Produkte mit einem Substituenten in 2-oder 7-Stellung aus.



   Beispiel 1    8,    6 g 10,11-Dihydro-11-oxo-dibenzo [b,f][1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd werden mit 1, 6 g pulverisiertem Natriumamid in 100 ml absolutem Dioxan 4 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Zur siedenden Lösung gibt man innert einer Stunde eine Lösung von 5, 0   g      8-Dimethylamino-      äthylchlorid    in Toluol. Nach weiterem Erhitzen während 6 Stunden dampft man das Reaktionsgemisch am Vakuum ein. Man nimmt den Rückstand in Wasser und konzentrierter Natronlauge auf und extrahiert mit Ather.



  Die ätherische Lösung wird mit Wasser gewaschen, dann mit verdünnter Salzsäure extrahiert. Der   salzsaureAuszug    wird mit Ather gewaschen, dann mit konzentrierter Ammoniaklösung alkalisch gestellt. Der dabei ausgeschiedene Feststoff wird mit Ather extrahiert. Die ätherische Lösung wird nach Waschen mit Wasser und Sole und Trocknen über Natriumsulfat durch Tonerde filtriert und dann auf ein kleines Volumen eingeengt. Auf Zusatz von Petroläther fällt ein kristalliner Feststoff aus, welcher aus Aceton'Petroläther umkristallisiert wird. Man erhält 6   g      10-y-Dimethylaminoäthyl-10, 11-dihydro-11-oxo-di-    benzo [b, f] [1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd vom Schmelzpunkt   141-142     C.



   Beispiel 2
Bei gleichem Vorgehen wie in Beispiel 1, jedoch unter Verwendung einer äquivalenten Menge   y-Dimeth-    ylaminopropylchlorid an Stelle des   ss-Dimethylaminoäth-    ylchlorids, erhält man 7, 8 g   10-y-Dimethylaminopropyl-   
10, 11-dihydro-11-oxo-dibenzo[b,f][1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd vom Schmelzpunkt   114-115  C    (aus Äther/Petrol äther).



   Beispiel 3
Bei gleichem Vorgehen wie in Beispiel 1, jedoch ausgehend von   2-Chlor-10,      11-dihydro-11-oxo-dibenzo    [b, f] [1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd an Stelle der chlorfreien Verbindung, erhält man 8, 1 g   2-Chlor-10-, ss-dimethylamino-    Ïthyl-10,   11-dihydro-11-oxo-dibenzo [b, f] f [1,    4] thiazepin5, 5-dioxyd vom Schmelzpunkt 135-136  C (aus Aceton/   Petroläther).   



   Beispiel 4
Bei gleichem Vorgehen wie in Beispiel 1, jedoch ausgehend von   7-Chlor-10,      11-dihydro-11-oxo-dibenzo    [b, f] [1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd an Stelle der chlorfreien Verbindung, erhält man   7-Chlor-10-, 8-dimethylamino-    Ïthyl-10, 11-dihydro-11-oxo-dibenzo [b,   f] [l,    4] thiazepin5, 5-dioxyd, Schmelzpunkt   115-123  C (aus Aceton/      Petroläther),    in einer Ausbeute von   77 I/o    der Theorie.



   Beispiel 5
Durch Umsetzen von 2-Chlor-10,   11-dihydro-11-oxo-    dibenzo [b, f] [1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd mit   y-Dimethyl-    aminopropylchlorid und Aufarbeiten des Reaktionsgemisches gemäss Beispiel 1 erhält man   2-Chlor-10-y-di-      methylaminopropyl-10, 11-dihydro-l l-oxo-dibenzo    [b, f] [1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd,   Schmelzpunkt 97-100  C    (aus Ather/Petroläther), in einer Ausbeute von   75 I/o    der Theorie.



   Beispiel 6
Durch Umsetzen von   7-Chlor-10,      11-dihydro-11-oxo-    dibenzo [b, f] [1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd mit y-Dimethylaminopropylchlorid und Aufarbeiten des Reaktionsgemisches wie in Beispiel 1 erhält man 7-Chlor-10-y-dimethylaminopropyl-10,   11-dihydro-l l-oxo-dibenzo    [b,   f]    [1,   4]    thiazepin-5, 5-dioxyd. Dieses wird durch Behandeln mit alkoholischer Salzsäure in das Hydrochlorid übergeführt, welches in einer Ausbeute von 81    /o    der Theorie erhalten wird und bei   267-272     C (aus Methanol/Ather) schmilzt.



   Beispiel 7
Durch Umsetzen von   8-Chlor-10,      11-dihydro-11-oxo-    dibenzo. [b, f] [1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd mit   ss-Dimethyl-      aminoathylchlorid    und Aufarbeiten des   Reaktionsgemi-    sches   gemäss    Beispiel   1    erhält man 8-Chlor-l0-¯-dimethylaminoÏthyl-10,   11-dihydro-11-oxo-dibenzo ! [b, f] [1,    4] thiazepin-5, 5-dioxyd. Dieses wird durch Behandeln mit alkoholischer Salzsäure in das Hydrochlorid übergeführt, welches in einer Ausbeute von 84    /o    der Theorie anfällt und bei 249-252  C (aus Methanol/Äther) schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 10-basisch substituierten 10, 11-Dihydro-11-oxo-dibenzo [b, f] [1, 4] thi azepin- 5, 5-dioxyden der Formel EMI2.1 worin X eine gerade oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit höchstens 4 C-Atomen und Y eine dialkylierte Aminogruppe oder eine gegebenenfalls weitere Heteroatome enthaltende cyclische Alkyleniminogruppe oder eine den genannten tert.
    Aminogruppen entsprechende quaternäre Ammoniumgruppe bedeutet, Rl und R2 gleich oder verschieden sind und Wasserstoffatome, Halogenatome, Hydroxygruppen, Trifluormethylgruppen oder 1 bis 3 C-Atome aufweisende Alkyl-, Alkoxy-oder Alkylmercaptogruppen bedeuten, oder von Säure-Addi tionssalzen davon, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Amin der Formel Z-H mit einem reaktionsfähigen Ester eines Alkohols der Formel Y-X-OH umsetzt, wobei Z und Y untereinander vertauschbar sind und Z die Bedeutung eines 10, 11-Dihydro-11-oxo-dibenzo, [b, f] [1, 4] thiazepin-5, 5-dioxyd-Restes der Formel EMI2.2 <tb> <SEP> -Y <tb> <SEP> oD <SEP> 3R1 <tb> besitzt. <tb>
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ester denjenigen einer Halogen- wasserstoffsäure oder Sulfonsäure verwendet und auf das Amin vor oder während der Umsetzung mit Ester ein Kondensationsmittel einwirken lÏsst.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man erhaltene tertiäre Amine mit einem Quaternisierungsmittel behandelt.
CH417363A 1963-04-02 1963-04-02 Verfahren zur Herstellung 10-basisch substituierter 10,11-Dihydro-11-oxo-dibenzo(b,f)(1,4) thiazepin-5,5-dioxyde CH442308A (de)

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