CH442374A - Hermetisch gekapselter Kältekompressor - Google Patents

Hermetisch gekapselter Kältekompressor

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CH442374A
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CH
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motor
compressor
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refrigeration compressor
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CH54165A
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Hintze Rudolf
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Hintze Rudolf
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00—Compressor arrangements
    • F25B31/02—Compressor arrangements of motor-compressor units
    • F25B31/023—Compressor arrangements of motor-compressor units with compressor of reciprocating-piston type

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  • Compressor (AREA)

Description


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 Hermetisch gekapselter Kältekompressor Kleine hermetisch gekapselte Kältekompressoren zur Verwendung vorzugsweise in Kühlschränken werden in Massenfabrikation hergestellt und sollen    möglichst   billig sein und ausserdem klein, damit sie nicht unnötig viel Platz beanspruchen und damit den Nutzraum des Kühlschrankes verringern. 



  Die bisher bekanntgewordenen Vorschläge zur Verkleinerung und Verbilligung solcher Kompressoren konnten nur Teilerfolge bringen, weil sie bei den traditionellen Konstruktionsrichtungen verblieben, die unnötig grosse    Motorendurchmesser   verwenden sowie vertikal    angeordnete   Kurbelwellen. 



  Jeder Zentimeter vertikaler Kurbelwellenlänge beansprucht mit dem dadurch länger werdenden    Kompressorgehäuse      kostbaren   Kühlschranknutzraum, während anderseits für eine horizontal angeordnete Welle praktisch überhaupt keine Längenbegrenzung besteht. Nicht zuletzt zur Verkürzung der vertikalen Welle ist man daher bemüht, möglichst kurz gebaute Motoren zu verwenden, die dann einen unnötig grossen Durchmesser haben müssen. 



  Gerade dieser grosse Motordurchmesser aber ist es, der nicht nur grosse und relativ teure Lagerschilde zu seiner Befestigung erfordert, sondern darüber hinaus auch ein dementsprechend grosses Stahlgehäuse zur Unterbringung des gesamten Motorkompressors. Der Verwendung von Motoren kleineren Durchmessers in kleineren    Kapselungen   steht allerdings der Platz- bedarf des Kompressors entgegen, der bei den bisher bekanntgewordenen Konstruktionen, die üblicherweise    Einzylinderschubkolben-Kom-      pressoren   verwenden, den Halbmesser des Motors bereits übersteigt und damit den Kapseldurchmesser zusätzlich vergrössert. 



  Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen Weg, um einen Kältekompressor kombiniert mit einem Motor relativ kleinen Aussendurchmessers in einem ebenfalls kleinen, horizontal angeordneten    Gehäuse   so unterzubringen, dass sich alle Teile des Motorkompressors nach dem Platzbedarf des Motors orientieren, dessen Achse in einem Winkel zur horizontalen Achse des Gehäuses angeordnet ist. 



  Dieser Winkel kann so gross gewählt werden, wie er durch den notwendigen allseitig    gleich-      mässigen   Sicherheitsabstand zwischen Motorkompressor und    Kapselinnenwand   gefordert wird, bei einer Kompressor länge von Mitte Kurbelwelle bis Aussenseite Ventildeckel, die    grös-      ser   ist als der Halbmesser des Motors.

   Dabei können die Wickelköpfe des Motors insofern    miteinbezogen   werden, als sich bei Verwendung eines zweipoligen Motors dessen Hilfsphasenspule der    Engpassstelle   zwischen Wicklung und    Kapselinnenwandung   zuwenden lässt und die aus    Blechersparnisgründen   üblichen Abflachungen des    Statorblechpaketes   an den    Hilfsphasennuten   eine ebensolche Abflachung des    Motorkompres-      sorgehäuses   ermöglichen.

   Auch die Lage der    Schalldämpferkammern   und deren Verschluss 

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 durch das Gegenlager der Kurbelwelle können der Absicht einer optimalen Ausnutzung des geringen Kapselinnenraumes untergeordnet werden, wobei zwecks Reduzierung der Länge des Motorkompressors in Richtung der    Kurbelwelle   sich die beiden    kompressorseitigen   Tragfedern unterhalb der    Schalldämpferkammern   anordnen lassen. 



  Der erwähnten Anpassung des Platzanspruches des Motorkompressors innerhalb der    Kapselung   lässt sich auch der Motor selbst insofern unterordnen, als der von einer sonst üblichen Schraubenbefestigung beanspruchte und über den magnetisch aktiven Durchmesser des    Motor-      stators   hinausreichende Werkstoff dadurch eingespart wird, dass der    Stator   an das Lagerschild angeschweisst werden kann, wobei dessen Befestigungsfüsse das    Statorpaket   übergreifen. 



  Um die Abführung der Verlustwärme des    Motor-      kompressors   trotz des verkleinerten Kapseldurchmessers sicherzustellen, kann die innere und äussere wärmeaufnehmende und wärmeabgebende Oberfläche der    Kapselung   durch wellenförmige Ausführung vergrössert werden. 



  Um den Einbau des Motorkompressors in Anbetracht des allseitig sehr geringen Abstandes vom Kapselinneren durchführen zu können, lässt sich die motorseitige Federstütze nach zwei Seiten verlängern und mit den parallel verlaufenden Saug- und Füllrohren verbinden, welche in korrespondierende Löcher des Kapselbodens bei der Montage eingeführt und dichtgelötet werden. Diese Federstütze kann ausserdem eine Bewegungsbegrenzung für die Kurbelwelle als Transportsicherung und eine Führungsaufnahme für den inneren Motorstecker besitzen, der beim Einführen auf die gegen- überliegenden Stifte der    Stromdurchführung   gleitet und gleichzeitig gegen etwaiges Losrütteln gesichert ist. 



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. 



  Es zeigt    Fig.   1 den Kältekompressor im Längsschnitt,    Fig.   2 im Schnitt senkrecht zur Gehäuseachse und    Fig.   3 die Draufsicht bei horizontal geschnittenem Gehäuse. Das rohrförmige Gehäuse 1, dessen Mantel 42 zwecks Oberflächenvergrösserung bei 42 gewellt ist,    umschliesst   den Kompressor 2 und dessen Antriebsmotor 3 in einem annähernd    gleich-      mässigen      Abstand   4, der durch den Federweg der Tragfedern 5, 6 und 7    bestimmt   wird.

   Da der Halbmesser des Antriebsmotors 3 kleiner ist als die Bauhöhe des Kompressors 2 von Mitte Kurbelwelle 8 bis zur Oberseite des Deckels 9 des Kompressors, ist die Achse der Kurbelwelle 8 zur Achse des Gehäuses 1 so weit abgewinkelt, bis der Abstand zwischen der Oberseite des Deckels 9 und der Innenwandung des Gehäuses 1 der gleiche ist wie der des schräggestellten Motors 3, welcher durch seine Schrägstellung und den Abstand 4 den Innendurchmesser des Gehäuses 1 bestimmt. Bei dieser Anordnung schneidet die Achse des Gehäuses die Achse des Motors in dessen Schwerpunkt.

   Der Antriebsmotor ist zweipolig und so eingebaut, dass seine    Hilfsphasenspule   43, die weniger weit auslädt als die Hauptphasenspule, der    Engpassstelle   zwischen Wicklung und    Gehäuseinnenwandung   zugewendet ist, um so weiteren Platz zu    gewinnen.   Wie aus    Fig.   3 hervorgeht, sind der schmäleren Seite des rechteckigen    Stators   3 alle im rechten Winkel zur    Kompressorachse   horizontal liegenden    Kom-      pressorabmessungen   untergeordnet, so dass der Abstand 4 an keiner Stelle unterschritten    wird.   



  Die    Schalldämpferkammern   10, 11, 12 und 13 sind paarweise zu beiden Seiten des    Kompres-      sorzylinders   14 angeordnet, stützen mit ihren Wänden den Kompressor auf den Tragfedern 5 und 6 ab und lassen zwischen sich einen dem    Oelsumpf   15 zugewendeten Raum 16 offen, welcher dem am    Pleuel   17 angebrachten Schöpflöffel 18 Gelegenheit gibt, bei jeder Umdrehung in den    Oelsumpf   15 einzutauchen und das 0e1 hochzuschleudern und zu versprühen. Der Verschlussdeckel 19 der Schalldämpferkammern ist bei 20 als Gegenlager der Kurbelwelle 8 ausgebildet. 



  Am    Pleuel   17 ist der Schöpflöffel 18    kurven-      förmig   ausgebildet und fördert zusammen mit dem anschliessenden Schlitz 21 im grossen ungeteilten    Pleuellager   das    Oel   in die    Oel-      rille   22 der Kurbel und von dieser weiter durch die    Kolbenstangenbohrung   23 zum kleinen    Pleuellager   24. Die    Kurbelwellenlager   25 und 20 werden mittels Zentrifugalkraft über die    Einschnürungen   26 und 27 der Kurbelwelle 8 mit 0e1 versorgt, das gleichzeitig durch die Flanken der Kurbel in den Zylinder 14 geschleudert wird. 



  Die Befestigung des Antriebsmotors 3 an den    Kompressorfüssen   28, die mit dem Lager 25, dem Zylinder 14 und den    Schalldämpferkam-      mern   10, 11, 12 und 13 ein kompaktes Gussteil bilden, erfolgen unter Vermeidung des Platzanspruches der üblichen Befestigungsschrauben durch    Anschweissen,   während der Rotor 29 auf den Schaft der Kurbelwelle 8    aufgepresst   wird. 



  Die motorseitige Tragfeder 7 ist am Motor durch den Bügel 30 gehalten und stützt sich auf die Halterung 31, die    U-förmig   abgewinkelt ist und, bei 32 mit einer Begrenzungsöffnung versehen, eine Transportsicherung darstellt, die ein    Anschlagen   des Motors 3 an die Innenwand des Gehäuses 1 verhindert. Die Halterung 31 ist an der offenen Seite des U    mit   dem Querträger 33 verbunden, der abgewinkelt mit den Nocken 34 den sich auch auf die Halterung 35 stützenden Elektrostecker 36 trägt, der sich beim Einschieben des Motorkompressors in das Gehäuse 1 auf die den Betriebsstrom führenden isolierten Stift 37 aufschiebt.

   Der Querträger 33 besitzt an seinen Enden die parallel zu einander ange- 

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 ordneten Saug- und Füllrohre 38 und 39, deren    Oeffnungen   durch den Querträger hindurchführen und welche bei der Montage die Ausrichtung des Querträgers in den mit gleichem Abstand ausgeführten Löchern 40 und 41 des Gehäusebodens übernehmen. Mit dem    Dichtlöten   der Rohre in den Gehäuseboden erfolgt gleichzeitig die Befestigung dieses Querträgers.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H Hermetisch gekapselter Kältekompressor, der in einem horizontal angeordneten etwa rohr- förmigen Gehäuse (1) zur Horizontalen geneigt und mit einem über den Halbmesser des Antriebsmotors (3) hinausragenden Deckel (9) versehen und in Tragfedern (5, 6 und 7) aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des zur Horizontalen geneigten Motors (3) in dessen Schwerpunkt die Achse des Gehäuses (1) schneidet und in einem solchen Winkel gegenüber der Horizontalen geneigt ist, dass sowohl die der Gehäuseinnen- wand zugewandten Motor-Statorpartien und seine Wickelköpfe als auch der Deckel (9) des Kompressors,
    das ihm gegenüberliegende Kurbelgehäuse mit dem Schalldämpferverschluss- deckel (19) und die federnde Motorkompressorbefestigung an der Kompressor- und an der Motorseite, welche mit einem Anschlagteil (32) zur Begrenzung der Bewegungsmöglichkeit des Motorkompressors innerhalb des Gehäuses (1) versehen ist, einen annähernd gleichen Sicherheitsabstand (4) von der Innenwand des Gehäuses besitzen. U N T E RAN S P R U C H E 1. Hermetisch gekapselter Kältekompressor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der schmäleren Seite des rechteckigen zweipoligen Stators (3) alle im rechten Winkel zur Motorkompressorachse horizontal liegenden Kompressorahmessungen untergeordnet sind. 2.
    Hermetisch gekapselter Kältekompressor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines zweipoligen Motors (3) dessen Hilfs- phasenspule (43) der Engpassstelle zwischen Wicklung und Gehäuseinnenwandung zugewendet ist. 3. Hermetisch gekapselter Kältekompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator des Antriebsmotors (3) durch Anschweissen, Anlöten oder eine andere schraubenlose Befestigung mit dem Lagerschild (28) fest verbunden ist. 4. Hermetisch gekapselter Kältekompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (42) des Gehäuses (1) wellenförmig ist zwecks Vergrösserung der wärmeaufnehmenden und wärmeabgebenden Oberfläche. 5.
    Hermetisch gekapselter Kältekompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Befestigung des Stators (3) am Kompressor dienenden Kompressorfüsse (28) den Aussenmantel des Stators übergreifen und vorzugsweise parallel zu und in der Nähe derjenigen Schweiss- nähte des Stators (3) vorgesehen sind, die das gesamte Statorpaket zusammenhalten, und dass der so parallel zur Schweissnaht verlaufende Befestigungsfuss mit der bereits vorhandenen Statorschweissnaht verschweisst ist. 6.
    Hermetisch gekapselter Kältekompressor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Gehäuseinneren vorgesehene Halterung (31) wenigstens einer Tragfeder (7) kombiniert ist mit dem Anschlagteil (32) zur Begrenzung der Bewegungsmöglichkeit des Motorkompressors innerhalb des Gehäuses (1) und einer Halterung (35) für den der Stromzuführung zum Antriebsmotor (3) dienenden Elektrostecker (36), dass die durch den Gehäuseboden führenden Saug- und Füllrohre (38 und 39) gasdicht in diesem Boden fest angeordnet sind und dass ein Querträger (33) für die Halterung (31) von diesen Rohren (38 und 39) gehalten ist.
CH54165A 1964-01-15 1965-01-14 Hermetisch gekapselter Kältekompressor CH442374A (de)

Applications Claiming Priority (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964H0051376 DE1426959A1 (de) 1964-01-15 1964-01-15 Schmiersystem fuer hermetisch gekapselten Kaeltekompressor
DE1964H0051377 DE1210442B (de) 1964-01-15 1964-01-15 Hermetisch gekapselter Kaelte-Motor-Kompressor, der in einer horizontal angeordneten Kapselung zur Horizontalen geneigt und in Federn auf-gehaengt ist
DEH0051427 1964-01-28
DE1964H0051512 DE1210441B (de) 1964-01-28 1964-01-28 Hermetisch verschlossene, in ihrer Laengsachse geteilte Kapsel fuer einen Kaeltekompressor
DE1964H0051902 DE1216338B (de) 1964-01-15 1964-03-02 Hermetisch gekapselter Kaelte-Motor-Kompressor
DE1964H0053767 DE1426964A1 (de) 1964-09-12 1964-09-12 Hermetikkaeltekompressor,federnd aufgehaengt an Saugrohren

Publications (1)

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CH442374A true CH442374A (de) 1967-08-31

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ID=27544842

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CH54165A CH442374A (de) 1964-01-15 1965-01-14 Hermetisch gekapselter Kältekompressor

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GB (1) GB1091898A (de)
NL (1) NL6500425A (de)
NO (1) NO116201B (de)

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NO116201B (de) 1969-02-17
BE658209A (de) 1965-04-30
GB1091898A (en) 1967-11-22
NL6500425A (de) 1965-07-16

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