CH442480A - Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Überlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Überlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten SteuerimpulsenInfo
- Publication number
- CH442480A CH442480A CH390166A CH390166A CH442480A CH 442480 A CH442480 A CH 442480A CH 390166 A CH390166 A CH 390166A CH 390166 A CH390166 A CH 390166A CH 442480 A CH442480 A CH 442480A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- shielding plate
- webs
- glow relay
- windows
- dependent
- Prior art date
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J13/00—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
- H02J13/13—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network
- H02J13/1311—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission
- H02J13/1313—Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the transmission of data to equipment in the power network using the power network as support for the transmission using pulsed signals
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E60/00—Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y04—INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
- Y04S—SYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
- Y04S40/00—Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
- Y04S40/12—Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
- Y04S40/121—Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Überlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen Gemäss dem Hauptpatent besteht das Verfahren zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen darin, dass die steuerfrequenten Impulse in einem elektromechanischen Wandler mit mindestens einem auf die Steuerfrequenz abgestimmten schwingungsfähigen Gebilde vorerst in mechanische Schwingungen umgewandelt werden,
wobei mindestens ein schwingendes mechanisches Teil nur beim Vorhandensein eines Steuersignales einen Stromkreis mindestens einmal schliesst bzw. unterbricht, wobei durch diese Schliessung bzw. Unterbrechung eine Spannung bereitgestellt wird, durch welche ein Speicherkondensator aufgeladen wird und wobei die derart im Speicherkondensator aufgespeicherte Energie zur Betätigung der Rundsteuerempfänger ausgenützt wird. Die entsprechende Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens sieht einen elektromechanischen Wandler mit mindestens einem auf die Steuerfrequenz abgestimmten schwingungsfähigen Gebilde und mindestens einen, durch dieses schwingende Gebilde betätigten Kontakt im Ladepfad eines Speicherkondensators vor.
Dieses Verfahren und die entsprechenden Vorrichtungen arbeiten so lange zufriedenstellend, als der Kontakt einwandfrei ist. Da jedoch Rundsteuerempfänger der beschriebenen Art den verschiedensten klimatischen Bedingungen ausgesetzt sind und über Jahre ohne besondere Wartung betriebssicher arbeiten sollen, werden an die Ausbildung des Kontaktes sehr hohe Anforderungen gestellt.
Der Lösungsweg, den Kontakt den atmosphärischen Einflüssen zu entziehen und ihn in einem hermetisch abgeschlossenen, mit einem inerten Gas gefüllten Gehäuse unterzubringen, befriedigt nicht restlos, weil die Übertragung der mechanischen Schwingungen des schwingfähigen Gebildes auf die eigentlichen kontaktgebenden Organe im genannten Gehäuse Schwierigkeiten bereitet. In neuester Zeit sind nun unter der Bezeichnung Glimmrelais elektrische Schaltelemente erhältlich geworden, bei denen durch äussere elektrostatische Felder Glimmentladungen gezündet und damit Stromkreise ohne mechanische Kontakte - geschlossen werden können. Das Öffnen der genannten Stromkreise erfolgt in bekannter Art beispielsweise durch vorübergehende Absenkung der Spannung.
Die vorliegende Erfindung macht sich die vorteilhaften Eigenschaften dieser Glimmrelais zunutze und bezieht sich auf ein Verfahren zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in überlagerungsfern- steueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen, gemäss dem Patentanspruch 1 des Hauptpatentes, welches sich dadurch auszeichnet, dass der im Rhythmus der Steuerfrequenz zu schliessende Stromkreis ein Glimmrelais enthält, welches Glimmrelais beim Auftreten von Steuersignalen durch kapazitive Beeinflussung gezündet wird, wobei die genannte kapazitive Beeinflussung durch eine Vorrichtung erfolgt, die das genannte schwingende mechanische Teil des elektromechanischen Wandlers umfasst, welches zu mechanischen Schwingungen angeregt wird.
Die Erfindung betrifft auch eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, und umfasst ein Glimm- relais mit kapazitiv auslösbarem Zündeinsatz, einen elektromechanischen Wandler mit einem auf die Steuerfrequenz abgestimmten schwingungsfähigen mechanischen Teil, welches beim Eintreffen von Steuerimpulsen selektiv angeregt wird, so dass nur beim Auftreten von Schwingungen der Steuerfrequenz der Zündeinsatz des Glimmrelais so stark kapazitiv beeinflusst wird, dass das Letztere zündet.
Anhand der Beschreibung und der Figuren werden Ausführungsbeispiele erläutert. Dabei zeigt: Fig. 1 bis 3 ein Glimmrelais mit zugeordneten git- terförmigen Schalt- und Abschirmplatten in perspektivischer-, Seiten- und Frontansicht;
<Desc/Clms Page number 2>
Fig.4 ein Schaltungsschema, in welchem das Glimmrelais als Kontakt eingesetzt ist; Fig. 5 bis 7 ein Glimmrelais mit scheibenförmigen Schalt- und Abschirmplatten in perspektivischer-, Seiten- und Frontansicht; Fig. 8 ein Schaltungsschema für die Verwendung scheibenförmiger Schalt- und Abschirmplatten.
Im Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1 bis 3 und im Schema Fig. 4 stellt 100 das an sich bekannte Glimmrelais mit seinen Klemmen 101, 102 und einer Aussensteuerelektrode 103 dar. Das Glimmrelais 100 ist mit einem Abschirmgitter 91 versehen, in welchem eine Anzahl Fenster 95 und Stege 96 vorgesehen sind. In möglichst geringem Abstand vor dem Abschirmgitter 91 befindet sich eine Schaltplatte 81, die ebenfalls mit Fenster 85 und Stegen 86 ausgebildet ist und deren Öffnungen im Ruhezustand über denjenigen des Abschirmgitters 91 liegen. Die Schaltplatte 81 ist auf einer federnden Stütze 90 befestigt, welche in ihrem unteren Ende in einen Sockel 83 eingespannt ist.
Stütze 90 und Schaltplatte 81 sind Bestandteile eines auf die Frequenz von tonfrequenten Steuersignalen abgestimmten elektromechanischen Filters. Die Schaltplatte 81 kann durch Steuerimpulse entweder direkt magnetisch oder über einen Kopplungssteg 7 von einer weiteren Schwingzunge 6 mechanisch in Schwingungen versetzt werden. Sobald die Schaltplatte 81 aus ihrer Ruhelage ausgelenkt wird, gelangen deren Stege 86 vor die Fenster 95 des Abschirmgitters 91, so dass das elektrostatische Feld von der Schaltplatte 81 durch die Fenster 95 des Abschirmgitters auf die Aussensteuerelektrode 103 des Glimmrelais 100 hindurchgreifen kann.
In der Ruhelage der Schaltplatte 81 - in welcher sich die Stege beider Platten gegenüberstehen - wird das elektrostatische Feld der Schaltplatte 81 praktisch vollständig auf das Abschirmgitter 91 gelenkt. Damit in der Ruhelage der Schaltplatte 81 die Elektrode 103 des Glimmrelais 100 kapazitiv von der Schaltplatte 81 bestmöglich abgeschirmt wird, ist es vorteilhaft, die Fenster 85 der Schaltplatte 81 etwas grösser als die Fenster 95 des Ab- sehirmgitters 91 zu gestalten.
Je schmäler die Fenster und Stege - bei gleichzeitiger zahlenmässiger Vermehrung derselben - gewählt werden, um so kleiner ist die notwendige Schwingamplitude der Schaltplatte 81, um einen kapazitiven Durchgriff auf die Aussensteuerelek- trode 103 und damit eine Zündung des Glimmrelais 100 zu erhalten.
Die Schaltung, mit der das Glimmrelais 100 als mit der Schwingfrequenz der Schaltplatte 81 sich schliessen- der Kontakt arbeitet, und gleichzeitig eine Speicherschaltung sukzessive auflädt, zeigt Fig. 4. 1 und 2 stellen Klemmen dar, mit welchen die Schaltung an das Starkstromnetz mit beispielsweise 220 V Spannung gelegt wird. An den Klemmen 1, 2 liegt zunächst ein elektrischer Siebkreis mit der Induktivität 5' und der Kapazität 4. Dieser Siebkreis ist auf die Frequenz der dem Starkstrom überlagerten tonfrequenten Steuerimpulse abgestimmt.
Im Wirkungsbereich der Induktivität 5', welche gleichzeitig den elektromagnetischen Antriebskreis eines elektromechanischen Wandlers bildet, liegen schwingungsfähige Gebilde, die ebenfalls auf die Frequenz der Steuersignale abgestimmt sind. In der beispielsweisen Ausführung der Fig. 4 sind diese schwingungsfähigen Gebilde als federnde Schwingzungen 61, 90 ausgebildet, die einseitig in einer Konsole 83 eingespannt sind. Ein Anker 6 der ersten Schwingzunge 61 wird durch das Wechselfeld der Induktivität 5' zu Schwingungen angeregt, sobald Steuerströme vorgebener Frequenz den Siebkreis 5, 4 passieren. Die Schwingzunge 90 ist über einen Kopplungssteg 7 mit der Schwingzunge 61 verbunden.
Die Anordnung stellt somit ein zweikreisiges mechanisches Filter dar. Es können aber auch irgendwelche anders aufgebaute elektromechanische Wandler verwendet werden, die ein schwingungsfähiges Gebilde mit der Frequenz der Steuerimpulse auszulenken vermögen. Die Schwingzunge 90 trägt die eingangs erwähnte Schaltplatte 81, welche im Falle einer Auslenkung aus ihrer Ruhelage durch kapazitiven Durchgriff auf die Aussensteuerelektrode 103 das Glimmrelais 100 zündet.
Das Glimmrelais 100 liegt mit seiner Kathode 101 an der Klemme 1, also an der Netzspannung 220 Volt. Parallel zur Kathode ist das Abschirmgitter 91 angeschlossen.
Die Schaltplatte 81 liegt spannungsmässig am Ende einer Wicklung 5", die zusammen mit der Induktivität 5' des elektromechanischen Wandlers einen Autotransformator 5 bildet. Dadurch erhält die Schaltplatte 81 eine gegenüber der Kathode 101 für das Arbeiten des Glimmrelais 100 genügend grosse 50 Hz-Spannung U2-, die notwendigerweise in Gegenphase zur KathodenAnodenspannung 101-102 liegt. Der kapazitive Durchgriff der schwingenden Schaltplatte 81 vermag also das Glimmrelais 100 durch die Fenster 95 der Abschirmung 91 hindurch zu zünden und damit einen Ladestromkreis einer kapazitiven Speicherschaltung zu schliessen.
Diese Speicherschaltung besteht aus einem Ladestrombegrenzungswiderstand 11, einem Ventil 12 und einem Speicherkondensator 13, dem ein Widerstand 14 parallel geschaltet ist. Dem Speicherkondensator 13 ist ferner ein Entladepfad mit einer Glimmröhre 15 und der Wicklung eines Relais 16 parallel geschaltet. Die Anode 102 des Glimmrelais ist nur während jeder positiven Halbwelle der 50 Hz-Netzspannung Ur- positiv, so dass das Glimmrelais 100 nur während dieser positiven Halbwellen zündbereit ist. Die Zündung erfolgt effektiv beim Vorhandensein von Steuerimpulsen genügender Amplitude, welche den geschilderten kapa- zitiven Durchgriff der Schaltplatte 81 auf die Aussensteuerelektrode 103 bewirken.
Wenn dieser kapazitive Durchgriff - z. B. nach dem Ende eines Steuerimpulses - aufhört, löscht das Glimmrelais nicht sofort, sondern erst beim nächsten Nulldurchgang der Netzspannung und bleibt dann gelöscht.
Im Gegensatz zur mechanischen Kontaktgabe ge- mäss dem Ausführungsbeispiel im Hauptpatent fliesst in einer Schaltung gemäss der vorliegenden Fig. 4 nach einmal erfolgter Zündung während einer positiven Halbwelle der Netzspannung dauernd ein Ladestrom in die Speicheranordnung 11-16, auch wenn im Ablauf dieser Zeit die Ursache der erfolgten Zündung, nämlich der Steuerimpuls und der dadurch bewirkte kapazitive Durchgriff aufhören sollte. Die vom Glimmrelais 100 gesteuerten Stromstösse laden den Speicherkondensator 13 sukzessive auf.
Sobald dieser eine bestimmte Ladespannung, d. h. die Zündspannung der Glimmröhre 5 erreicht hat, zündet diese und entlädt die Energie des Speicherkondensators 13 über die Wicklung des Relais
<Desc/Clms Page number 3>
16. Das Relais 16 übt seinerseits die Empfängerfunktionen aus, wie sie beispielsweise aus der schweiz. Patentschrift 325 984 bekannt sind.
Eine andere mögliche Art der kapazitiven Beeinflussung des Glimmrelais 100 durch ein schwingendes Organ ist in Fig. 5-7 gezeigt. Der auf Annäherung oder Berührung empfindlichen Aussensteuerelektrode 103 des Glimmrelais 100 ist eine feststehende Schaltscheibe 82 im Abstand d vorgesetzt. Gemäss der Fig. 5-7 wird diese Scheibe 82 beispielsweise durch einen Arm 87 gehalten, der seinerseits an einer das Glimmre- lais 100 umfassenden Klemmfeder 84 befestigt ist. Es kann aber auch jede andere Art einer gegenüber dem Glimmrelais starren Befestigung vorgesehen sein.
Zwischen der Schaltscheibe 82 und dem Glimm- relais 100 ist nun eine Abschirmscheibe 92 auf der Schwingzunge 90 angeordnet und kann aus der Ruhelage nach beiden Seiten ausschwingen. Die Zunge 90 ist wieder über den Kopplungssteg 7 mit dem Schwingarm 61 verbunden. Beide zusammen bilden wieder ein schmalbandiges mechanisches Zweikreis-Bandfilter.
Wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1-3 weisen diese Scheiben Fenster 85, 95 und Stege 86, 96 auf, durch die im Falle von Auslenkungen der Abschirm- scheibe 92 ein kapazitiver Durchgriff der Schaltscheibe 82 auf die Aussensteuerelektrode 103 eintritt.
Elektrisch sind diese Scheiben gemäss Fig. 8 wie folgt verbunden: Die feststehende Schaltscheibe 82 liegt am Ende der Wicklung 5" des Autotransformators 5. Die schwingende Abschirmscheibe 92 ist mit der Kathode 101 und mit der Klemme 1 verbunden. Die Funktionen der beiden Scheiben sind die gleichen wie die der Platten in der Schaltung gemäss Fig. 4: Die hoch vorgespannte, jedoch feststehende Schaltscheibe 82 entspricht der Schaltplatte 81, und die schwingende Abschirmscheibe 92 übernimmt die Wirkung der Abschirmplatte 91. In der Ruhestellung der Zunge 90 schirmt Scheibe 92 das Glimmrelais 100 gegenüber der Schaltscheibe 82 ab, so dass keine Zündung des Glimm- relais stattfindet.
Sobald die Abschirmscheibe 92 schwingt, entfällt zeitweise ihre Schirmwirkung bei hinreichend grosser Schwingamplitude und die Zündung des Glimmrelais wird durch den kapazitiven Durchgriff der an der Schaltscheibe 82 liegenden Wechselspannung ausgelöst. Bei jedem Durchgang der Abschirmscheibe 92 durch die Ruhelage wird die Zündbereitschaft unterbrochen. Die Aufladung des Speicherkondensators 13 erfolgt also in der gleichen, bereits im Zusammenhang mit der Fig. 4 erläuterten Weise.
Um einerseits einen grösstmöglichen kapazitiven Durchgriff zwischen Schaltscheibe 81 bezw. Schaltplatte 82 und Aussensteuerelektrode 103 zu erzielen, und andererseits im Falle einer unbeabsichtigten gegenseitigen Berührung zwischen Schaltplatte 81 resp. Schaltscheibe 82 und der Abschirmplatte 91 resp. Abschirmscheibe 92 einen Kurzschluss zu vermeiden, werden mit Vorteil mindestens eine der einander zugekehrten Seiten der Schalt- bzw. Abschirmscheibe mit einer isolierenden Oberflächenbelegung mit hoher relativer Dielektrizitätskonstante versehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in überlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen, nach Patentanspruch I des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass der im Rhythmus der Steuerfrequenz zu schliessende Stromkreis ein Glimmrelais (100) enthält, welches Glimmrelais beim Auftreten von Steuersignalen durch kapazitive Beeinflussung gezündet wird, wobei die genannte kapazitive Beeinflussung durch eine Vorrichtung (81, 91; 82, 92) erfolgt, die das genannte schwingende mechanische Teil (81, 90; 92, 90) des elektromechanischen Wandlers (5, 6) umfasst, welches zu mechanischen Schwingungen angeregt wird.PATENTANSPRUCH II Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I hiervor, gekennzeichnet durch ein Glimmrelais (100) mit kapazitiv auslösbarem Zündein- satz, durch einen elektromechanischen Wandler (5, 6, 7, 61, 90) mit einem auf die Steuerfrequenz abgestimmten schwingungsfähigen mechanischen Teil (81, 90; 92, 90), welches beim Eintreffen von Steuerimpulsen selektiv angeregt wird, so dass nur beim Auftreten von Schwingungen der Steuerfrequenz der Zündeinsatz (103) des Glimmrelais (100) so stark kapazitiv beeinflusst wird, dass das Letztere zündet. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die kapazitive Beeinflussung des Glimm- relais (100) vermittels einer zu mechanischen Schwingungen anregbaren Schaltplatte (81) durch eine feststehende, dem Glimmrelais (100) zugeordnete Abschirmplatte (91) verhindert wird, solange sich die Schaltplatte (81) in Ruhe befindet. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die kapazitive Beeinflussung des Glimmrelais (100) vermittels einer dem genannten Glimmrelais zugeordneten feststehenden Schaltplatte (82) durch eine zu mechanischen Schwingungen anreg- bare Abschirmplatte (92) verhindert wird, solange sich diese in Ruhe befindet. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Anregung des schwingungsfähigen mechanischen Teiles durch das magnetische Feld einer Induktivität (5') hervorgerufen wird, die Bestandteil eines auf die Frequenz der Steuersignale abgestimmten Seriekreises (4, 5') ist. 4.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Abschirmplatte (91) und die Schaltplatte (81) gitter- förmig ausgeführt sind und zwar derart, dass in der Ruhelage der Schaltplatte (81) deren Stege (86) und Fenster (85) vor den entsprechenden Stegen (96) und Fenstern (95) der Abschirmplatte (91) liegen, während beim Schwingen der Schaltplatte (81) die Stege (86) derselben mindestens zeitweise vor die Fenster (95) der Abschirmplatte (91) zu liegen kommen. 5.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die feststehende Schaltplatte (82) und die Abschirmplatte (92) <Desc/Clms Page number 4> gitterförmig ausgeführt sind, und zwar derart, dass in der Ruhelage der Abschirmplatte (92), deren Stege (96) und Fenster (95) hinter den entsprechenden Stegen (86) und Fenster (85) der Schaltplatte (82) liegen, während beim Schwingen der Abschirmplatte (92) die Stege (96) derselben mindestens zeitweise hinter die Fenster (85) der Schaltplatte (82) zu liegen kommen. 6.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Glimmrelais (100) nur bei jeder positiven Halbwelle der Netzspannung gezündet werden kann und bei jedem Nulldurchgang der Netzspannung gelöscht wird. 7. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine den schwingungsfähigen mechanischen Teil bildende Schaltplatte (81), die mit Fenstern (85) und Stegen (86) versehen ist, sowie durch eine Abschirmplatte (91) mit Fenstern (95) und Stegen (96), die den Fenstern (85) und Stegen (86) entsprechen, so dass die Schaltplatte (81) in ihrer Ruhelage durch die Abschirmplatte (91) von einer Aussensteuerelektrode (103) des Glimmrelais (100)kapazitiv abgeschirmt ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirm- platte (91) gegenüber dem Glimmrelais (100) feststehend und zwischen der Aussensteuerelektrode (103) und der Schaltplatte (81) angeordnet ist. 9. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltplatte (81) mit dem auf die Frequenz der Steuersignale abgestimmten schwingungsfähigen Gebilde (6, 61, 90) in Verbindung steht. 10.Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine den schwingungsfähigen mechanischen Teil bildende Abschirmplatte (92), die mit Fenstern (95) und Stegen (96) versehen ist, sowie durch eine Schaltplatte (82) mit Fenstern (85) und Stegen (86), die den Fenstern (95) und Stegen (96) entsprechen, so dass die Schaltplatte (82) durch die Abschirmplatte (92) in deren Ruhelage von einer Aussensteuerelektrode (103) des Glimmrelais (100) abgeschirmt ist. 11.Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmplatte (92) in einem Luftspalt (d) zwischen Schaltplatte (82) und Aussensteuerelektrode (103) des Glimmrelais (100) schwingt. 12. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltplatte (81) mindestens auf der der Abschirmplatte (91) zugewandten Seite mit einer isolierenden Oberflächenbelegung versehen ist. 13.Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltplatte (82) mindestens auf der der Abschirmplatte (92) zugewandten Seite mit einer isolierenden Oberflächenbelegung versehen ist. 14. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirm- platte (91) mindestens auf der der Schaltplatte (81) zugewandten Seite mit einer isolierenden Oberflächenbelegung versehen ist. 15.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmplatte (92) mindestens auf der der Schaltplatte (82) zugewandten Seite mit einer isolierenden Oberflächenbelegung versehen ist. 16. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, gekennzeichnet durch einen Transformator (5), von welchem ein Teil der Wicklung (5') mit einem Kondensator (4) einen auf die Frequenz der Steuersignale abgestimmten Seriekreis bildet, und zusammen mit dem Teil (5") der Wicklung eine Schaltspannung für die Schaltplatte (81, 82) erzeugt. 17. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Transformator (5) als Autotransformator ausgebildet ist. 18.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das auf die Frequenz der Steuersignale abgestimmte schwingungsfähige Gebilde (6, 7, 90) ein mindestens einkreisiges mechanisches Bandfilter bildet.
Priority Applications (11)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH390166A CH442480A (de) | 1965-09-27 | 1966-03-17 | Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Überlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen |
| DE19661563944 DE1563944A1 (de) | 1966-03-17 | 1966-12-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen,insbesondere in UEberlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom ueberlagerten Steuerimpulsen |
| GB3727/67A GB1142173A (en) | 1966-03-17 | 1967-01-25 | A method of and an apparatus for receiving remote control signals |
| FR94824A FR91845E (fr) | 1965-09-27 | 1967-02-14 | Procédé et dispositif pour la réception de signaux de télécommande, en particulier dans des installations de télécommande à impulsions superposées au réseau dedistribution d'énergie électrique |
| FR110303A FR92653E (fr) | 1965-09-27 | 1967-06-14 | Procédé et dispositif pour la réception de signaux de télécommande, en particulier dans des installations de télécommande à impulsions superposées au réseau de distribution d'énergie électrique |
| CH1063667A CH493172A (de) | 1965-09-27 | 1967-07-27 | Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen |
| DE19671789125 DE1789125A1 (de) | 1965-09-27 | 1967-12-20 | Schwellwert-Frequenzrelais |
| DE19671588972 DE1588972B2 (de) | 1965-09-27 | 1967-12-20 | Vorrichtung zum empfang von fernsteuersignalen |
| AT207668A AT280404B (de) | 1965-09-27 | 1968-03-04 | Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen |
| FR143716A FR94537E (fr) | 1965-09-27 | 1968-03-14 | Procédé et dispositif pour la réception de signaux de télécommande, en particulier dans des installations de télécommande a impulsions de commande superposées au réseau de distribution d'énergie électrique. |
| GB1231893D GB1231893A (de) | 1965-09-27 | 1968-05-09 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1334465A CH424937A (de) | 1965-09-27 | 1965-09-27 | Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Rundsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen |
| CH390166A CH442480A (de) | 1965-09-27 | 1966-03-17 | Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Überlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH442480A true CH442480A (de) | 1967-08-31 |
Family
ID=25694135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH390166A CH442480A (de) | 1965-09-27 | 1966-03-17 | Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Überlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH442480A (de) |
| FR (1) | FR91845E (de) |
-
1966
- 1966-03-17 CH CH390166A patent/CH442480A/de unknown
-
1967
- 1967-02-14 FR FR94824A patent/FR91845E/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR91845E (fr) | 1968-08-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4203967A1 (de) | Vorrichtung zur feststellung und/oder ueberwachung eines vorbestimmten fuellstands in einem behaelter | |
| DE900950C (de) | Impulsgenerator mit einem impulsbildenden Netzwerk | |
| DE2118938A1 (de) | Impulsgenerator | |
| DE2041263B2 (de) | Ablenkschaltung mit steuerbaren Haltleiterschaltern für einen Fernsehempfänger | |
| CH442480A (de) | Verfahren und Einrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen, insbesondere in Überlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom überlagerten Steuerimpulsen | |
| DE1563944A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Empfang von Fernsteuersignalen,insbesondere in UEberlagerungsfernsteueranlagen mit dem Starkstrom ueberlagerten Steuerimpulsen | |
| DE19707504A1 (de) | Elektrische Schaltung für einen impulserregten elektrostatischen Abscheider und impulserregter elektrostatischer Abscheider dieser Schaltung | |
| DE2059973A1 (de) | Audiosystem mit elektrostatischem Lautsprecher | |
| DE592763C (de) | Wechselstromsignalanordnung | |
| AT239421B (de) | Hochspannungs-Zündeinrichtung für Gasbrenner | |
| DE935554C (de) | Selektive Rufschaltanordnung, insbesondere fuer Teilnehmerstellen in Fernsprechanlagen | |
| DE2530350C3 (de) | Speiseschaltung für Fernsehgeräte | |
| DE2324004B2 (de) | Fernsteuerungssystem zur Steuerung des Betriebes eines elektrischen Gerätes | |
| DE2115758C3 (de) | Feuermeldeanlage | |
| DE2604997C3 (de) | Schutzschaltung, insbesondere für Vertikalablenkschaltungen, gegen übermäßige Ablenkamplitude einer Fernsehablenkschaltung | |
| DE2913096C2 (de) | ||
| DE2744049A1 (de) | Zuend- und betriebsgeraet von entladungslampen | |
| DE2611692A1 (de) | Glasbruchmelder fuer ruhestrom-alarm- anlagen | |
| DE1539888C (de) | Kontakteinrichtung mit einer einseitig eingespannten Schwingzunge | |
| DE952536C (de) | Empfangseinrichtung fuer nach dem Frequenzimpulskombinationsverfahren arbeitende Fernsteueranlagen | |
| DE2307197C3 (de) | Schaltungsanordnung mit einem als Speicher verwendeten Element mit piezo- und ferroelektrlschen Eigenschaften | |
| DE930699C (de) | Schaltungsanordnung fuer Saegezahngeneratoren | |
| DE915350C (de) | Vorrichtung zur Erzeugung von hochfrequenten Schwingungen | |
| DE927935C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen | |
| DE915716C (de) | Elektrodynamisches Frequenzrelais |