CH442887A - Elektromagnetisch betätigbare Lamellenkupplung - Google Patents

Elektromagnetisch betätigbare Lamellenkupplung

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CH442887A
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sleeve
abutment
insert
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clutch
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CH969866A
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Ortlinghaus Otto
Ortlinghaus Adolf
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Ortlinghaus Werke Gmbh
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Description


  Elektromagnetisch     betätigbare        Lamellenkupplung       Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetisch       betätigbare        Lamellenkupplung,    deren Innen- und Aus  senlamellen umfassendes     Lamellenpaket    magnetisch       durchflutbar    zwischen einem axial festgehaltenen Wider  lager wie Magnetkörper bzw. Stützscheibe und einer An  kerscheibe angeordnet ist, die wie die Innenlamellen auf  einer aus Stahl bestehenden und das     Widerlager    tragen  den Hülse     undrehbar    und axial verschiebbar geführt ist.

    Bei den bekannten     Lamellenkupplungen    dieser Art er  gibt sich ein die Leistung und die praktische Brauchbar  keit beeinträchtigender magnetischer Streufluss durch die  in der Regel die Kupplungsnabe bildende Hülse, der über  dies auch die Welle beeinflusst und den Verschleiss der  diese führenden Lager beschleunigt. Die schon vorge  sehene Herstellung der Hülse aus     nichtmagnetisierbarem     Werkstoff schränkt zwar den Streufluss massgeblich ein,  doch wird damit erfahrungsgemäss die Betriebssicher  heit bzw.

   Dauerhaftigkeit der Kupplung geschmälert, da  die bekannten     nichtmagnetisierbaren    Werkstoffe wie  Bronze insbesondere in den die Innenlamellen drehfest  und axial verschiebbar führenden Bereichen     verschleis-          sen,    so dass die axiale Beweglichkeit der Innenlamellen  schon nach verhältnismässig kurzzeitigem Gebrauch ein  geschränkt oder aufgehoben wird. Dies verursacht zu  mindest Schäden an den Lamellen.  



  Es ist ferner bekannt, bei elektromagnetisch     betätig-          baren        Lamellenkupplungen    das     Lamellenpaket        ausser-          halb    des magnetisch durchfluteten Bereiches der     Kup-          lung    anzuordnen und die, die Kupplungsnabe bildende  Hülse insgesamt aus Bronze     d.h.    einem     nichtmagnetisier-          baren    Werkstoff herzustellen. Bei Kupplungen dieser Art  ergeben sich jedoch ungünstige Durchmesserverhältnisse  und oftmals ungünstige mechanische Beanspruchungen  der für die Leistung und Dauerhaftigkeit entscheidenden  Teile.

    



  Ferner ist eine elektromagnetisch     betätigbare        Lamel-          lenkupplung    bekannt, bei der die Ankerscheibe nicht  mit der Hülse sondern mit der die Aussenlamellen füh  renden Kupplungslocke drehfest und axial verschiebbar  gekuppelt ist. Hierbei ist die Ankerscheibe hülsenseitig    mit einer aus     nichtmagnetisierbarem    Werkstoff bestehen  den Buchse ausgerüstet, die vornehmlich der     Gleitfüh-          rung    dient. Eine ungünstige magnetische Beeinflussung  der Welle und     insbesondere    ihrer Lager durch den Ma  gnetkörper ist bei solchen Kupplungen nicht ausgeschlos  sen.  



  Der Erfindung     liegt    die Aufgabe zugrunde, eine elek  tromagnetisch     betätigbare        Lamellenkupplung    der ein  gangs umschriebenen Art zu schaffen, die einen die  Dauerhaftigkeit beeinträchtigenden Verschleiss in der  Führung der Innenlamellen ausschliesst und     dennach    den  magnetischen Fluss insgesamt auf die zu seiner Führung  bestimmten Querschnitte beschränkt.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  das     Widerlager    und die Ankerscheibe je eine aus     nicht-          magnetisierbarem    Werkstoff bestehende, der Abstützung  an der Hülse dienende Einlage aufweisen. Dazu ist  Bronze geeignet. Hierbei kann die Hülse aus Stahl be  stehen, wobei sich den Innenlamellen gehärtete,     d.h.    be  sonders verschleissfeste     Mitnahmebereiche    zuordnen las  sen.

   Es besteht jedoch keinerlei Gefahr, dass durch die  Hülse ein die Brauchbarkeit schmälernder magnetischer  Streufluss verläuft, da sowohl das     Widerlager    als auch  die Ankerscheibe gegen sie durch die vorgesehenen, aus       nichtmagnetisierbarem    Werkstoff bestehenden Einlagen  abgeschirmt ist.

   Da, wie schon erwähnt worden ist, die  Hülse insgesamt aus einheitlichem Werkstoff,     d.h.    Stahl  besteht, ist auch der Gefahr begegnet, dass sich unter  schiedliche     Wärmeausdehnungskoeffizienten    von axial  hintereinander geschalteten, je selbständigen Bauteilen in  diesem Bereich schädlich auswirken.

   Überdies ergeben  sich für die     Axialbeweglichkeit    der Ankerscheibe günstige  Verhältnisse insofern, als die der Ankerscheibe zugeord  nete, in die Bohrung vorragende     Mitnehmer    aufweisende  Einlage aus einem Werkstoff bestehen kann, der gegen  über der aus Stahl bestehenden, ihrerseits     Mitnehmervor-          sprünge    tragenden Hülse besonders günstige     Gleiteigen-          schaften    hat.  



  Die Erfindung lässt sich verschiedenartig verwirk  lichen. Bei einer     schleifringlosen    elektromagnetisch betä-           tigbaren        Lamellenkupplung    mit einem durch Wälzlager  auf der Hülse drehbar abgestützten Magnetkörper emp  fiehlt es sich, zwischen die     Wälzlagermittel    und den  Magnetkörper eine weitere     Einlage    aus     nichtmagnetisier-          barem    Werkstoff wie Bronze einzuschalten, um selbst un  ter ungünstigen Umständen zu verhindern, dass Wälz  lagerringe magnetisiert werden und wegen des Festhal  tens von     Abriebteilen    und dgl.

   einem erhöhten     Ver-          schleiss    unterliegen.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in  zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:       Fig.1    einen     Teilängsschnitt    durch eine     schleifringlose     elektromagnetische Kupplung,       Fig.    2 in gleicher Darstellung eine elektromagnetische  Kupplung, deren Wicklung die elektrische Energie über  eine     Schleifringanordnung    zugeführt wird.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte     schleifringlose    elektromagne  tische Kupplung hat eine die Kupplungsnabe bildende  drehfest auf einer Welle zu befestigende Hülse 10. Dazu  ist die Hülse 10 bohrungsseitig mit einer axial durch  laufenden Keilnut 11 ausgerüstet. Die äussere Mantel  fläche eines Längenbereiches 12 der Hülse 10 weist  mehrere über den Umfang verteilte achsparallel verlau  fende Aussparungen 13 auf, in die in bekannter Weise die  in die Bohrung vorragenden Kupplungsvorsprünge von  Innenlamellen 14 drehfest und axial verschiebbar fassen.

    Ausserdem greifen in die Aussparungen 13 in die Boh  rung vorragende Kupplungsansätze 15 einer aus     nicht-          magnetisierbarem    Werkstoff bestehenden     Einlage    16  einer Ankerscheibe 17 ein. Sowohl die Innenlamellen 14  als auch die Ankerscheibe 16, 17 ist demnach auf der  Hülse 10 axial verschiebbar und drehfest geführt. Der  Weg der Ankerscheibe 16, 17 ist nach der dem Lamellen  paket abgewandten Seite durch einen in der Hülse 10  festgelegten Federring 18 begrenzt.

   Zwischen die Innen  lamellen 14 fassen Aussenlamellen 19, die aussenseitig  Nuten tragen, in die innenseitig     stegartige    Vorsprünge  des Mantelteiles eines etwa glockenförmigen     Aussenla-          mellenträgers    20     greifen.    Dieser wird an einem der durch  die Kopplung wahlweise drehfest zu verbindenden Bau  teile gleichachsig zu der die Hülse 10 tragenden Welle  befestigt. Er könnte auch auf der die Hülse 10 tragenden  Welle drehbar gelagert sein.

   Das     Lamellenpaket    14, 19  wirkt auf der, der Ankerscheibe abgewandten Seite mit  einem von einer Stützscheibe 21 gebildeten     Widerlager     zusammen, das als Ringkörper ausgebildet ist und eine  aus     nichtmagnetisierbarem    Werkstoff wie Bronze be  stehende Einlage 22 in Form einer     Bundbuchse    trägt,  deren Bund mit 23 bezeichnet ist. Die Stützscheibe 21  sitzt unbeweglich auf der Einlage 22 und diese ist starr  auf der Hülse 10 gehalten. Der Bund 23 deckt die in der       Fig.    1 rechtsseitigen Enden der Aussparungen 13 wenig  stens teilweise ab.

   Die Stützscheibe 21 wird in zylindri  schen Bereichen 24 und 25 von     hohlzylindrischen    Teilen  eines eine Wicklung 26 enthaltenden Magnetkörpers 27       uter        Belassung    von Luftspalten übergriffen. Der Magnet  körper 27 ist mit einer aus     nichtmagnetisierbarem    Werk  stoff bestehenden Einlage 28 ausgerüstet, die die Ver  bindung zu zwei     Wälzlagern    29 herstellt, deren Innen  ringe fest auf der Hülse 10 sitzen. Die Innenringe der  Wälzlager 29 liegen einerseits gegen ein Stirnende der  Einlage 22 an und stützen sich anderseits gegen einen in  der Hülse 10 festgelegten Federring 30.  



  Beim Einschalten der Kupplung,     d.h.    beim Erregen  der Wicklung 26 des Magnetkörpers 27 wird das La  mellenpaket 14, 19 magnetisch durchflutet und die An  kerscheibe 17 wird angezogen, so dass die Lamellen 14,    19     drehmomentübertragend    gegeneinander gespannt wer  den. Dabei kann sich kein     schädlicher    magnetischer  Streufluss durch die Hülse 10 bzw. in die Welle ausbil  den, da die Einlagen 16, 22 und 28 eine zuverlässige  Abschirmung ergeben. Dennoch steht zur Führung der  Innenlamellen ein verschleissfester Bereich 12, 13 der  Hülse 10 zur Verfügung.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 trägt     eine    un  ter Vermittlung     einer    zur Aufnahme. eines Keiles bzw.  einer Feder     bestimmten    Nut 35 fest auf einer Welle an  zuordnende Hülse 36 im rechtsseitigen Längenbereich  starr     eine    aus     nichtmagnetisierbarem    Werkstoff wie  Bronze bestehende Einlage 37, auf der ein Magnetkör  per 38 starr angeordnet ist, der eine Wicklung 39 ent  hält und aussenseitig mit Schleifringen 40, 41 versehen  ist, über die der Wicklung 39 die elektrische Energie zu  geführt wird.

   Der Magnetkörper 38 bildet hierbei mit  seiner in der     Fig.    2     linksseitigen    Stirnfläche unmittelbar  ein     Widerlager    für ein     Innen-    und Aussenlamellen um  fassendes     Lamellenpaket    42, dem eine Ankerscheibe 43  zugeordnet ist, die eine aus     nichtmagnetisierbarem    Werk  stoff bestehende     Einlage    44 aufweist. Die Einlage 44 hat  in ihre Bohrung vorragende Kupplungsvorsprünge 45, die  in Längsnuten 46 der Hülse 36 fassen, welche ausserdem  innenseitige Vorsprünge der     Innenlamellen    führen.

   Die  Aussenlamellen sind wie beim Ausführungsbeispiel nach       Fig.    1 durch einen glockenförmigen Träger 20 geführt.  Die Hülse 36 ist mit einem den Weg der Ankerscheibe  43, 44 begrenzenden, von einem     Federring    47 gebildeten  Anschlag ausgerüstet.  



  Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Innen  lamellen unmittelbar an einem Teil der aus Stahl be  stehenden Hülse 36 geführt, so dass sie keinen die Dauer  haftigkeit bzw. Brauchbarkeit beeinträchtigenden     Ver-          schleiss    hervorrufen können. Anderseits ist die Bildung  eines magnetischen Streuflusses durch die Hülse 36 bzw.  zur Welle hin durch die Einlage 37 und 44 ausgeschlos  sen.  



  Die dargestellten Ausführungen sind, wie schon er  wähnt wurde, nur beispielsweise Verwirklichungen der  Erfindung. Es sind noch mancherlei andere Ausführun  gen möglich. So kann beispielsweise bei einer schleif  ringlosen Kupplung gemäss     Fig.    1 die Lage bzw. der Ver  lauf der Luftspalte zwischen dem Magnetkörper und der  Stützscheibe abweichend gewählt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektromagnetisch betätigbare Lamellenkupplung, de ren Innen- und Aussenlamellen umfassendes Lamellen- paket magnetisch durchflutbar zwischen einem axial fest gehaltenen Widerlager und einer Ankerscheibe angeord net ist, die wie die Innenlamellen auf einer aus Stahl be stehenden und das Widerlager tragenden Hülse umdreh bar und axial verschiebbar geführt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Widerlager (21, 38) und die Anker scheibe (17, 43)
    je eine aus nichtmagnetisierbarem Werk- sotff bestehende, der Abstützung an der Hülse (10, 36) dienende Einlage (22 und 16, 37 und 44) aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Lamellenkupplung mit einem durch Wälzlager auf der Hülse drehbar abgestützten Magnetkörper nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Wälzlagermittel (29) und das als Magnetkörper (27) aus- gebildete Widerlager (28) eine Einlage (22) aus nicht- magnetisierbarem Werkstoff wie Bronze eingeschaltet ist.
    2. Lamellenkupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Widerlager (21, 38) zuge ordnete Einlage (22, 37) als Bundbuchse ausgebildet ist, deren Bund (23) mit seiner äusseren Stirnseite die, die Innenlamellen führenden achsparallelen Aussparungen (13, 46) der Hülse (10, 36) wenigstens teilweise abdeckt.
CH969866A 1965-09-01 1966-07-05 Elektromagnetisch betätigbare Lamellenkupplung CH442887A (de)

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