CH443327A - Verfahren zur Herstellung von im Ring E substituierten Yohimbanen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von im Ring E substituierten Yohimbanen

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CH443327A
CH443327A CH540765A CH540765A CH443327A CH 443327 A CH443327 A CH 443327A CH 540765 A CH540765 A CH 540765A CH 540765 A CH540765 A CH 540765A CH 443327 A CH443327 A CH 443327A
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CH
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chloroform
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phenyl
yohimban
solvent
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CH540765A
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Donald Albright Jay
Goldman Leon
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American Cyanamid Co
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    • C07D471/22Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, at least one ring being a six-membered ring with one nitrogen atom, not provided for by groups C07D451/00 - C07D463/00 in which the condensed systems contains four or more hetero rings
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    • C07D491/22Heterocyclic compounds containing in the condensed ring system both one or more rings having oxygen atoms as the only ring hetero atoms and one or more rings having nitrogen atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D451/00 - C07D459/00, C07D463/00, C07D477/00 or C07D489/00 in which the condensed system contains four or more hetero rings

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Description


  Verfahren zur Herstellung von im Ring E substituierten Yohimbanen    Die     vorliegende        Erfindung        betrifft    eine     weitere    Aus  bildung des Verfahrens des Hauptpatentes zur Herstel  lung von neuen am Ring E heterocyclisch substituier  ten Derivaten von Yohimbealkaloiden.

   Insbesondere,     be-          trifft    die     Erfindung    die     Herstellung    von     neuen    Deriva  ten von Yohimbealkaloiden, die durch die folgende all  gemeine Formel wiedergegeben werden können:  
EMI0001.0009     
    In dieser Formel bedeutet -C16-C17-C18- den zwei  wertigen Rest  
EMI0001.0010     
    worin R niederes Alkyl, Phenyl oder substituiertes Phe  nyl, R' niederes Alkyl, Phenyl oder substituiertes Phenyl,    R, Wasserstoff, niederes Alkyl, Phenyl oder substitu  iertes Phenyl und R2 Wasserstoff, Hydroxy, Amino,  niedriges Alkylthio, Phenyl oder substituiertes Phenyl  bedeuten.

   Zu geeigneten substituierten Phenylgruppen,  die     erfindungsgemäss    in Betracht gezogen werden, gehö  ren beispielsweise o" m- oder p-(Niedrigalkyl)-phenyl, o-,  m- oder p-Halogenphenyl, o-, m- oder     p-(Niedrig-alkoxy)-          phenyl    und 3,4,5-Tri-(niedrsgalkoxy)-phenyl. Zu geeig  neten,     erfindungsgemäss    in     Betracht    gezogenen     niederen     Alkyl- und niederen Alkoxygruppen, gehören diejenigen  mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wobei Methyl, Äthyl,  Methoxy und Äthoxy bevorzugt sind.

   Zu geeigneten, er  findungsgemäss in Betracht gezogenen niedreren     Carbo-          alkoxygruppen,    gehören diejenigen mit 2 bis 6 Kohlen  stoffabomen, wobei Carbomethoxy und Carbäthoxy be  vorzugt sind. Als Beispiel für Halogen     seien    Chlor und  Brom genannt.  



  Die neuen erfindungsgemäss henstellbaren Verbin  dungen sind im allgemeinen weisse bis lohfarbene kristal  line Festsubstanzen, von     welchen    die freien Basen in  organischen Lösungsmitteln, wie niederen Alkanolen,  Chloroform,- Dimethylformamid, Dioxan, Pyridin und  dergleichen, und die Salze in polaren Lösungsmitteln,  wie Wasser und niederen Alkanolen, löslich sind.  



  Die neuen erfindungsgemäss hersellbaren Verbin  dungen sind     wertvolle        blutdrucksenkende        Mittel    von  geringer Toxizität und können oral oder parenteral ver  abreicht werden. Es wurde festgestellt, dass sie bei dieser  Verabreichung hypotensive Wirkung in Mengen von  25 bis etwa 350     mg/kg    Körpergewicht zeigen. Ausser  dem sind die neuen     erfindungsgemäss    erhältlichen Ver  bindungen wertvolle Depressiva für das Zentralnerven  system und es werde gefunden, dass sie tranquillierende  Wirkung, ähnlich wie Reserpin, in Mengen im Bereich  von etwa 5     bis,    etwa 1000 mg/kg Körpergewicht zeigen.  



  Die     vorliegende        Erfindung    umfasst auch die Herstel  lung der brauchbaren     nichttoxischen        pharmazeutisch    ver  träglichen Säureadditionssalze dieser neuen Verbindungen.  Typische Säureaddiitionssalze sind die Hydrochloride,  Hydrobromide, Sulfate, Citrate, Tartrate, Succinate und      dergleichen.

   Obwohl die     erfindungsgemäss    erhältlichen  Verbindungen auch     als    solche verwendet werden können,  werden sie vorzugsweise in Form ihrer nichttoxischen  Säureadditionssalze verabreicht, die leicht durch Behand  lung mit ein     Äquivalent    einer Säure, wie     Salzsäure,     Schwefelsäure, Phosphorsäure,     Zitronensäure    und der  gleichen, in einem     geeigneten        Lösungsmittel    hergestellt  werden     können.     



  Die neuen erfindungsgemäss herstellbaren Yohim  bano[17,18]isoxazale, Yohimbano[17,18]pyrazole und  Yohimbano[16,17]pyrazole können aus     18-Hydroxy-          methylenyohimban-17    - on, 18 -     (Niedrigalkoxyalyl)-yo-          himban-17-on    oder 18-Acylyohimban-17-on hergestellt  werden. Die niederen Alkoxyoxalylyohimbanone und  18-Acylyohimban-17-one können aus den entsprechen  den Yohimbanonen hergestellt werden, die bekannt sind.  Yohimban-17-on wurde von Witkop, Ann. 554, 83,  (1943)     beschrieben.     



  Die niederen Alkoxyoxalylyohimbanone können durch  Behandlung eines Alkalisalzes eines geeigneten     Ring-          E-Ketoyohimbealkaloids    mit einem geeigneten Alkyl  ester von Oxalsäure, wie Äthyloxalat, hergestellt wer  den. Die Alkoxyoxalylierung wird gewöhnlich in einem  Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol, Äther, Xylol,     Tetra-          hydrofuran,    Dimethylformamid, Dioxan und Methanol,  durchgeführt. Gewöhnlich wird das geeignete     Yohim-          banon    in dem Lösungsmittel suspendiert, und: ein  Alkalialkylat wird zugegeben, wonach der Oxalsäure  ester zugefügt wird.

   Die Reaktion wird bei einer Tem  peratur     im    Bereich von<B>O' C</B> bis 50 C,     zweckmässig     bei     Zimmertemperatur,    und für eine     Zeitspanne,    die  von etwa einer     Stunde    bis zu mehreren Tagen     reicht,     durchgeführt. Wenn Yohimban-17-on auf diese Weise  behandelt wird, erhält man     18a&alpha;(Niedrigalkoxyoxalyl)-          yohimban-17-on    in guten Anisbeuten. Wenn     Yohimban-          -16-on    so behandelt wird, erhält man in guter Ausbeute  17ss-(Niedrigalkoxyoxalyl)-yohimban-16-on.  



  Die als Ausgangs- bzw.     Zwischenprodukt    auftreten  den 18-Acylyohimban-17-one können aus     Yohimban-17-          on    hergestellt werden, das. von Witkop, Arm. 554, 83  (1943)     beschrieben    wurde. Die erste     Stufe    bei der Syn  these besteht in der Herstellung eines     Yohirnban-17-en-          amins    durch Behandlung von Yohimban-17-on mit einem  sekundären aliphatischen Amin, wie Dimethylamin, D  äthylamin, Propylamn, Piperidin, Pyrrolidin,     Morpho-          lin,    N-Methylpiperazin und dergleichen.

   Diese Reaktion  wird gewöhnlich durchgeführt,     indem    man     ein    Gemisch  des Amins und von Yohimban-17-on in Benzol, Toluol,  Xylol oder einem anderen inerten, mit Wasser nicht  mischbaren Lösungsmittel, unter Rückfluss und unter  azeotroper Entfernung von Wasser für eine Zeitspanne  von 3 bis 24 Stunden oder mehr oder     wen'ger    (mit oder  ohne einem sauren Katalysator, wie     p-Toluolsulfon-          säure,    Schwefelsäure oder dergleichen) erhitzt.

   Gute Er  gebnisse     werden        beispielsweise    erhalten, wenn     das    zu  rückfliessende Destillat durch ein Wasserabsorbens, wie  Aluminiumoxyd, wasserfreies Magnesiumsulfat oder der  gleichen, in einer Soxhletextraktionsvorrichtung geleitet  wird, wodurch kontinuierlich das azeotrop abdestillierte  Wasser entfernt wird.

   Das     Lösungsmittel    und überschüs  siges Amin werden dann durch     Einengen    unter Vakuum  entfernt, und das     Eiamin    wird aus dem     trockenen    Rück  stand in Chloroform oder einem anderen geeigneten  inerten Lösungsmittel, wie Benzol, Dioxan,     Tetrahydro-          furan,    Dichlormethan oder dergleichen, aufgenommen.  Das erhaltene     Eiamin        in    Lösung kann dann mit     einem     geeigneten Säurehalogenid umgesetzt werden, um das    18-Acylyohimban-17-on herzustellen.

   Diese Reaktion  wird gewöhnlich unter wasserfreien     Bedingungen        in     einem inerten Lösungsmittel, wie Chloroform, Dioxan,  Tetrachlorkohlenstoff, Dichlormethan und dergleichen,  bei Temperaturen von etwa 0  C     bis        etwa    100  C und  über eine     Zeitspanne    von 5     biss    24     Stunden    oder     mehr     oder     weniger,        durchgeführt.    Vorzugsweise     wird    ein  Säureakzeptor, wie Triäthylamin, Chinolin, Pyridin und       dergleichen,    verwendet.

   Nach     beendeter        Reaktion    wird  das Reaktionsgemisch in wässrige Mineralsäure (z. B.       Salzsäure,    Schwefelsäure und     dergleichen)        gegossen,    und  das erhaltene     Gemisch    wird bei     Zimmertemperatur    etwa  1 bis 5 Stunden     gerührt.        Schliesslich    wird das Gemisch       mit    wässriger     Base.    auf     einen        pH-Wert    von etwa 7,5  gebracht, und das     Produkt    wird mit Chloroform, Ben  zol,

   Toluol oder dergleichen extrahiert und durch Ein  engen der vereinigten Extrakte gewonnen. Die Reini  gung wird auf     übliche        Weisse        durchgeführt.    Zu     Säure-          halogeniden,    die zur     Herstellung    der     erforderlichen        18-          Acylyohimban-17-one    verwendbar sind, gehören die  niederen Alkanoylhalogenide, wie Acetylbromid,     Pro-          pionylchlorid,    Butyrylchlorid und dergleichen, und     Aroyl-          halogenide,    wie Benzoylchlorid,

       o-Methoxybenzoyl-          chlorid,    o-Chlorbenzoylchlorid, 3,4,5     -Trimethoxybenz-          oylbromid    und dergleichen.  



  Die erfindungsgemäss erhältlichen     Yohimbano[17,18]-          isoxazole    können durch Behandlung von     18-Hydroxy-          methylenyohimban-17-on    oder eines     18-Acylyohimban-          17-ons    mit Hydroxylamin hergestellt werden. Diese  Reaktion wird gewöhnlich in einem inerten Lösungsmit  tel, wie Äthanol, Dioxan, Eisessig oder dergleichen, bei  einer Temperatur von 25 bis 150  C und über eine       Zeitspanne    von etwa 15     Minuten    bis     etwa    6 Stunden       durchgeführt.     



  Die erfindungsgemäss herstellbaren Yohimbano[17,  18]-pyrazole können durch Behandlung von     18-Hydroxy-          methylenyohimban    - 17-on, 18 -     (Niedrigalkoxyoxalyl)-          yohimban-17-on    oder eines 18-Acylyohimban-17-ons mit  Hydrazin, Mono-(niedrigalkyl)-hydrazin oder Phenylhy  drazin hergestellt werden. Diese Reaktion wird gewöhn  lieh in einem inerten Lösungsmittel, wie Äthanol,     Di-          oxan,    Eisessig und dergleichen, bei Temperaturen von  25     bis    150  C und über eine     Zeitspanne    von etwa 15  Minuten bis: etwa 6 Stunden durchgeführt.

   Wenn Hy  drazin verwendet wird, erhält man ein heterocyclisches  Ring-E-Derivat mit einem kernständigen sekundären       Stickstoffatom.    Dieses kernständige sekundäre     Stickstoff-          atom    kann nach an sich bekannten Verfahren alkyliert  oder acyliert werden, indem man beispielsweise     Methyl-          jodid,    Äthylbromid, Essigsäureanhydrid,     Trimethoxy-          benzoylchlorid    und dergleichen verwendet.  



  Die neuen erfindungsgemäss erhältlichen     Yohimbano-          [16,17]pyrazole    können durch Behandlung eines:     17-          (Niedrigalkoxyoxalyl)-yohimban-16-ons    mit Hydrazin,  Mono-(niedrigalkyl)-hydrazin oder Phenylhydrazin her  gestellt     werden.        Diese        Reaktion    wird     gewöhnlich        in     einem inerten Lösungsmittel, wie Äthanol, Dioxan, Eis  emig     und        dergleichen,

      bei Temperaturen von 25     bis     150  C und     über        eine        Zeitspanne.    von etwa 15 Minu  ten bis etwa 6 Stunden durchgeführt. Wenn Hydrazin  verwendet wird, erhält man ein heterocyclisches     Ring-          E-Derivat        mit        einem        kernständigen        sekundären    Stick  stoffatom.

       Dieses        kernständige        sekundäre        Sticksitoffatom     kann     in    an sich bekannter     Weise        alkyliert    oder     acyliert     werden, wobei man     beispielsweise        Methyljodid,        Äthyl-          bromid,        Essigsäureanhydrid',

          Trime@thoxybenzoylchlorid     und dergleichen     verwendet.         Die neuen erfindungsgemäss erhältlichen     Yohimbano-          [17,18]pyrimidine    können durch die folgenden Reaktio  nen oder durch ersichtliche Kombinationen oder Abände  rungen davon, die ebenfalls Teil der Erfindung bilden,    hergestellt werden. In der folgenden     schematischen    Wie  dergabe ist der     Einfachheit    halber nur der     Ring    E des  Yohimbangerustes gezeigt.

    
EMI0003.0005     
  
EMI0003.0006     
    
EMI0004.0000     
         Bezüglich    der Reaktion (1) sei     ausgeführt,    dass die  Behandlung von 18-Aminomethylenyohimban-17-on mit  Formamid gewöhnlich in einem polaren, nichtsauren  Lösungsmittel, wie Äthanol, Dioxan und dergleichen,  bei der Rückflusstemperatur des Lösungsmittels durch  geführt wird. Je nach dem     gewählten        Lösungsmittel        kann     die     Reaktionstemperatur    von etwa 50 bis     etwa    200  C       betragen    und beträgt vorzugsweise etwa 70 bis     etwa     130  C.

   Die Dauer der     Reaktion        kann        .mehr    oder weni  ger von etwa 2 bis etwa 5 Stunden betragen. Das Pro  dukt wird aus dem     Reaktionsgemisch    durch     übliche     Methoden isoliert und wird dann durch Umkristallisieren  aus einem Lösungsmittel, wie     Aceton    oder     Methanol,     gereinigt.  



  Bezüglich Reaktion (II) sei ausgeführt, dass die Be  handlung von 18 - Hydroxymethylyohimban -17 - an ge  wöhnlich in einem polaren, nichtsauren Lösungsmittel,  wie Äthanol, Dioxan und dergleichen, durchgeführt wird.  Je nach dem verwendeten Lösungsmittel kann die Reak  tionstemperatur von etwa 50  C bis etwa 200  C be  tragen und     beträgt        vorzugsweise    etwa 70 bis etwa       130"'    C.

   Die Dauer der Reaktion     kann    mehr oder weni  ger von etwa 10 bis etwa 24 Stunden betragen.     Die    an  gegebenen     Reagenzien    werden     vorzugsweise    in Form  ihrer Salze, wie beispielsweise Guanidincarbonat,     2-          Methyl-    2 - thiopseudoharnstoffsulfat,     Benzamidindydro-          chlorid,    m-Chlorbenzamidinhydrochlorid und derglei  chen, verwendet.

   Aus diesem Grund wird     die    Reak  tion vorzugsweise in Gegenwart einer stöchiometrischen  Menge einer Base, wie Kaliumhydroxyd oder Natrium  hydroxyd, durchgeführt, um den.     Säureteil    des     als    Salz  eingesetzten Reagens zu     neutralisieren.    Das     Produkt     wird nach üblichen Methoden     isoliert    und     kann    dann  aus einem Lösungsmittel, wie     Methanol,        Äthanol    und  dergleichen     umkristallisiert    werden.  



  Bezüglich Reaktion (III) sei ausgeführt, dass die Be  handlung eines; 18-Acylyohimban-17-ons mit     Guanidin-          carbonat    gewöhnlich in einem polaren nichtsauren Lö  sungsmittel, wie Äthanol, Dioxan und dergleichen, bei  der Rückflusstemperatur des Lösungsmittels durchge  führt wird. Je nach dem gewählten Lösungsmittel kann  die     Reaktionstemperatur    von etwa 50     bis        etwa    200  C  betragen und     beträgt        vorzugsweise    etwa 70 bis     etwa          130     C.

   Die     Reaktionsdauer    kann mehr oder weniger  von etwa 10 bis     etwa    24     Stunden    betragen. Das, Pro  dukt wird nach üblichen Methoden isoliert und     kann     dann aus einem Lösungsmittel, wie     Methanol,    Benzol  und dergleichen,     umkristallisiert    werden.  



       Bezüglich        Reaktion    (IV) sei     angeführt,    dass     die    Hy  drolyse der     2'-(Niedrigalkyl)-thioyohimbano[17,18-4',5']-          pyrimidine    zweckmässig in konzentrierter Salzsäure  durchgeführt wird, indem für eine     Zeitspanne    von etwa 2    bis etwa 5 Stunden zum Rückfluss erhitzt wird.

   Das Pro  dukt     wird    nach üblichen     Methoden        isoliert    und     kann,        dann,     aus     einem        Lösungsmittel,        wie        Methanol,        Äthanol    und  dergleichen umkristallisiert werden.  



  Die neuen erfindungsgemäss herstellbaren Verbin  dungen können entweder als freie Base oder in Form  der nichttoxischen Säureadditnonssalze verabreicht wer  den. Die     Verbindungen    können je nach     Wunsch    oral  oder parenteral verabreicht werden, und sind bei dieser  Verabreichung wirksame Depressoren für das Zentral  nervensystem bei     Einzeldosen,    die von etwa 5 bis     etwa     1000 mg/kg Körpergewicht reichen. Die Dosierung kann  angepasst werden, um ein     optimales        therapeutisches     Ansprechen zu liefern.

   So können beispielsweise     täglich     mehrere Dosen verabreicht werden, oder die Dosis kann       proportional        verringert    werden, wie es durch die Dring  lichkeit der therapeutischen Situation angezeigt scheint.  



  Für     die        therapeutische    Verabreichung können die  erfindungsgemäss herstellbaren Wirkverbindungen mit  mit  Exzipientien vereinigt und beispielsweise in Form von  Tabletten, Pastillen,     Kapseln,        Elixieren,    Suspensionen,  Sirups, Oblaten,     Kaugummi.    und dergleichen verwendet  werden.

   Solche Verbindungen und Präparate     sollten        zu-          mindest    0,1     %        Wirksubstanz        enthalten.    Der Prozentsatz  in den Zubereitungen und Präperaten kann. natürlich  variiert werden und kann zweckmässig     zwischen    etwa  5 und etwa 75 % oder mehr des Gewichtes der Einheit       liegen.    Die Menge an     Wirksubstanz    in solchen thera  peutisch brauchbaren Zubereitungen oder Präparaten       ist    derart, dass eine geeignete Dosierung erhalten wird.

    Bevorzugte     Zubereitungen    oder Präparate gemäss der  vorliegenden     Erfindung    werden so     hergestellt,    dass eine  Dosierungseinheitsform zwischen etwa 10 und etwa  200 mg Wirksubstanz     enthält.     



  Die     Tabletten,    Pastillen,     Pillen,        Kapeseln    und der  gleichen können die folgenden Bestandteile     enthalten:     Ein Bindemittel, wie Tragant, Gummiarabikum, Mais  stärke oder Gelatine,     ein        Sprengmittel,    wie     Maisstärke,     Kartoffelstärke, Alginsäure und dergleichen, ein     Gleit-          mittel,    wie Magnesiumstearat, und ein Süssungsmittel,  wie Saccharose oder Saccharin, oder ein Aromamittel,  wie Pfefferminz, Wintergrünöl oder Kirscharoma kann  zugegeben werden.  



  Ein     Sirup    oder     Elixier        kann        die    Wirksubstanzen in  Form ihrer nichttoxischen Säureadditionssalze,     Saccha-          rose    als     Süssungsmittel,        Methyl-    und     Propylparabene    als       Konservierungsmittel,        einen    Farbstoff und ein Aroma  mittel, wie     Kirscharoma    oder Orangenaroma,     enthalten.     



  Es sei darauf     hingewiesen,    dass gewisse der neuen       erfindungsgemäss    erhältlichen     Verbindungen        theoretisch     in anderen     tautomeren    Formen gemäss dem folgenden       Tautomerieschema        existieren    können:    
EMI0005.0000     
  
EMI0005.0001     
    worin der Einfachheit halber nur der Ring E des     Yohim-          bangerüstes    gezeigt ist und worin R' die früher ange  gebene Bedeutung besitzt.

   Diese verschiedenen     tauto-          meren    Formen gehören ebenfalls zum Bereich der vor  liegenden     Erfindung.     



       Die    folgenden     Beispiele        erläutern        die        Erfindung,     ohne sie zu beschränken. Die,     Beispiele    1     bis,    8     zeigen     die Herstellung der     Ausgangsmaterialien.     



  <I>Beispiel 1</I>  Herstellung des Pyrrolidinenamins von Yohimban-17-on  Ein Gemisch von 2,94 g (0,010 Mol)     Yohimban-17-          on,    5,0 g trockenem redestilliertem Pyrrolidin und 50 ml  mit     Natrium    getrocknetem     Benzol        wurde    18 Stunden :

  in  einem Soxhlet zum Rückfluss erhitzt, d'es'sen Rohr     was-          sierfreses    Aluminiumoxyd enthielt, um das azeotrop ab  destillierte     Wasser    zu     entfernen.        Die    erhaltene Lösung  wurde unter     vermindertem        Druck        eingeengt.    Der Rück  stand wurde in 25 ml trockenem Chloroform gelöst,  und das     Lösungsmittel    wurde wieder     unter    verminder  tem Druck     entfernt.    Das     rötliche    Glas wurde für 2  Stunden     unter    Hochvakuum bei 90 bis 100  C erhitzt,

    um die letzten Spuren von Pyrrolidin zu entfernen, was  das Pyrrolidinenamin von Yohimban-17-on ergab.  



  <I>Beispiel 2</I>  Herstellung von 18-Acetylyohimban-17-on  Eine Lösung des Pyrrolidinenamins, hergestellt wie  in Beispiel 1, aus 14,7g Yohimban-17-on, in 100 ml  Chloroform wurde mittels eines     Eisbades        gekühlt    und  nacheinander mit 8,0 ml trockenem Träthylamin und  3,93g Acetylchlorid behandelt. Nachdem man bei Zim  mertemperatur unter     Stickstoff    für 17 Stunden stehen  liess, wurde das Gemisch     mit    50 ml Wasser     und    15     ml     Eisessig behandelt und 1,5 Stunden gerührt. Der     pH-          Wert    des Gemisches. wurde mit verdünntem. Ammonium  hydroxyd auf 7,0 gebracht, und die Chloroformschicht  wurde abgetrennt.

   Die wässrige Schicht wurde viermal  mit je 100     m1        Chloroform        extrahiert,    und die     vereinig-          ten    Chloroformextrakte wurden mit 200 ml Wasser ge  waschen, über Natriumsulfat     getrocknet    und     unter        ver-          mindertem    Druck     eingeengt.        Die        zurückbleibende    Fest  substanz wurde mit     Äthanol    behandelt, was 14,1 g  Kristalle ergab.

   Durch wiederholtes Umkristallisieren  aus Methanol und dann aus Äthylacetat wurde     Yohim-          ban-17-on    aus dem Produkt abgetrennt und man er  hielt 3,74 g 18-Acetylyohimban-17-on als lohfarbene       Kristalle    von F. = 223-226  C     (Zerr.).       <I>Beispiel 3</I>  Herstellung von 18-Propionylyohimban-17-on  Einre Lösung des Pyrrolidinenamins von     Yohimban-          17-on    (0,025 Mol) in 72 ml trockenem Dichlormethan  und 25 ml Triäthylamin wurde mit 2,0 ml     Propionyl-          chlorid    behandelt.

   Das Gemisch wurde kurz abgekühlt  und bei     Zimmertemperatur    46     Stunden    stehengelassen.  Das Lösungsmittel wurde unter     vermindertem    Druck ent  fernt, und der Rückstand wurde in 60 ml Chloroform       gelöst.        Die    Lösung wurde in     ein    Gemisch von 75g Eis  und 20 ml Eisessig     gegossen,    und     nach    dreistündigem  Rühren bei     Zimmertemperatur    wurde das Gemisch mit  konzentriertem Ammoniumhydroxyd auf PH 7,5 ge  bracht.

   150 ml Chloroform wurden zugefügt und zu der       gebildeten        Emulsion    wurden 50,     ms    Äthanol und 50 ml  Wasser zugegeben. Die organische Schicht wurde abge  trennt und die wässrige Schicht fünfmal mit je 100 ml  Chloroform     extrahiert.    Die     vereinigten        Extrakte    wurden  über Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösungsmit  tel wurde unter     vermindertem    Druck     entfernt.    Durch  Kristallisation des Rückstandes aus Äthanol, wässrigem  Äthanol, wässrigem Aceton und Äthylacetat wurden  Yohimban-17-on und andere Verunreinigungen vom  Produkt     abgetrennt,

      das     als    die     löslichste        Komponente     zurückblieb. Auf     diese    Weise wurde das Produkt als  ein in Benzol lösliches Glas erhalten, das durch Ver  dünnen der Benzollösung mit Cyclohexan ausgefällt  wurde. Das 18-Propionylyohimban-17-on wurde als: loh  farbene amorphe Festsubstanz vom F. = 154-159  C       (Zens.)    erhalten.  



  <I>Beispiel 4</I>  Herstellung von 18-Benzoylyohimban-17-on  Das Pyrrolidnenamin, hergestellt wie in Beispiel 1,  aus 2,94g Yohimban-17-on, wurde in 20 ml trocke  nem Chloroform gelöst. Die Lösung wurde     mittels    eines  Eisbades abgekühlt, und 1,40 ml trockenes Triäthylamin  wurden zugegeben. Zu dieser rotbraunen     Lösung    wur  den 0,93     ml        Benzoylchlorid    zugefügt. Das Gemisch  wurde unter Stickstoff bei     Zimmertemperatur    für 19       Stunden        stehengelassen    und dann mit 20     m1        Essigsäure-          Wasser    (1 : 1) behandelt.

   Nach einstündigem Rühren  wurde das     Gemisch    mit     verdünntem        Ammoniumhy-          dToxyd    auf     pH    7,0 gebracht und mit weiteren 25 ml  Chloroform     verdünnt.    Nach     Filtrieren    wurde die orga  nische     Schicht        abgetrennt        und    die     wässrige        Schicht    drei  mal mit je 50     ml        Chloroform        extrahiert.    Die organische       Schicht    und die  <RTI  

   ID="0005.0112">   Chloroformextrakte        wurden        vereinigt,         über Natriumsulfat getrocknet und unter     vermindertem     Druck zu     einem    Glas     eingeengt.    Das, Glas wurde mit  60     ml    heissem Methanol     verrieben.        Abkühlen    und Fil  trieren ergaben 1,48g     Kristalle    vom F. = 200-220  C  (Zers.). Mehrmaliges Umkristallisieren aus Aceton-Was  ser ergab 0,330 g 18-Benzoylyohimban-17-on als     loh-          farbene    Nadeln vom F. = 231-235  C (Zens.).  



  <I>Beispiel 5</I>  Herstellung von 18-(p-Brombenzoyl)-yohimban-17-on  Eine Lösung des Pyrrolidinenamins von     Yohimban-          17-on    (0,025 Mol) in 72 ml trockenem Dichlormethan  und 25 ml trockenem Triäthylamin wurde mit 4,94 g  p-Brombenzoylchlorid behandelt.

   Das Gemisch wurde       mittels    eines Eisbades abgekühlt und     unter    Stickstoff  bei     Zimmertemperatur    für 18     Stunden        stehengelassen.     Das Lösungsmittel wurde unter     vermindertem        Druck     entfernt und der     Rückstand    in 50     ml        Chloroform    ge  löst und in ein Gemisch von 75g Eis und 20     ml        Eis-          essig    gegossen.

   Nach Rühren bei     Zimmertemperatur    für  2 Stunden wurde das     Gemisch    abgekühlt und mit kon  zentriertem Ammoniumhydroxyd auf pH 7,5 gebracht.  50 ml Chloroform wurden zugegeben, und die     organische     Schicht wurde     viermal    mit je 100 ml     Chloroform    extra  hiert. Die vereinigten Chloroformextrakte wurden über  Magnesiumsulfat getrocknet, und das.

   Lösungsmittel  wurde unter vermindertem Druck     entfernt.    Benzol wurde  zu dem Rückstand zugegeben und das Lösungsmittel  unter     vermindertem    Druck entfernt.     Verreiben    des  Rückstandes mit Äthanol und     Filtrieren    ergab 5,42 g  braune Kristalle. Umkrisvalksieren aus;, Aceton mit Hilfe  von Aktivkohle ergab 1,60 g Yohimban 17-on und  3,75 g unreines 18-(p-Brombenzoyl)-yohimban-17-on.  Umkristallisieren aus Äthanol und aus Aceton ergab  das Produkt als     heilgelbe    Stäbchen vom F. = 241 bis  244  C (Zers.).  



  <I>Beispiel 6</I>  Herstellung von 18-(p-Toluyl)-yohimban-17-on  Eine Lösung des Pyrrolidinenamins von     Yohimban-          17-on    (0,025 Mol) in 72 ml trockenem Dichlormethan  und 25 ml trockenem Triäthylamin wurde mit 3,48 g  p-Toluylchlorid behandelt.

   Das Gemisch wurde kurz  mittels eines     Eisbades    abgekühlt und bei     Zimmertem-          peratur    unter     Stickstoff    für 19     Stunden        stehengelassen.     Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck  entfernt und der Rückstand in 50     ml    Chloroform gelöst  und     in    ein Gemisch von 75g     Eis    und 20     ml        Eisessig     9 ee,ssen.

   Das Gemisch wurde 2 Stunden bei     Zimmer-          1,0     temperatur gerührt und mit konzentriertem Ammonium  hydroxyd auf pH 7,5 gebracht. 50 ml Chloroform wur  den zugegeben, und die organische     Schicht    wurde ab  getrennt. Die wässrige Schicht wurde viermal mit je  100 ml     Chloroform    extrahiert, und die     vereinigten    Ex  trakte wurden über Magnesiumsulfat getrocknet, und  das Lösungsmittel wurde     unter        vermindertem        Druck     entfernt. Zu dem Rückstand wurde Benzol zugegeben,  und das Lösungsmittel wurde unter     vermindertem    Druck  entfernt.

   Der Rückstand wurde mit 150 ml Äthanol  verrieben und das gebildete Gel wurde abfiltriert und  mit Äthanol gewaschen. Das Gel wurde     unter    vermin  dertem Druck über Phosphorpentoxyd bei Zimmertem  peratur getrocknet. Die getrocknete Festsubstanz  (6,58 g) wurde aus wässrigem Aceton mit Hilfe von  Aktivkohle     kristallisiert,    was 5,50 g     unreines        18-(p-          Toluyl)-yohimban-17-on    ergab, das über 130  C zu         einer    viskosen     Masse    sinterte, die dann langsam schmolz.  Umkristallisieren aus wässrigem Aceton ergab das Pro  dukt als lohfarbene Kristalle vom F. = 190-195  C  (Zers.) (sintert über 130 C zu einer viskosen Masse).

    <I>Beispiel 7</I>  Herstellung von     18-(3,4,5-Trimethoxybenzoy-1)-          yohimban-17-on     Das Pyrrolidinenamin, hergestellt wie in Beispiel 1,  aus 2,94g Yohimban-17-on, wurde in 20 ml trockenem  Chloroform gelöst. Die Lösung wurde     mittels    eines; Eis  bades. abgekühlt, und 1,40 ml trockenes Triähthylamin       wurden    zugegeben. Zu dieser Lösung wurden 1,84 g  3,4,5-Trimethoxybenzoylchlorid zugefügt. Das Gemisch  wurde     bei        Zimmertemperatur    unter     Stickstoff    für 18  Stunden stehengelassen und dann mit verdünnter Essig  säure behandelt.

   Nach Rühren bei     Zimmertemperatur     für 1 Stunde wurde das     Gemisch    mit 25 ml Chloro  form verdünnt und mit verdünntem Ammoniumhydroxyd  auf pH 7,5 gebracht. Die organische Schicht wurde ab  getrennt und die wässrige Schicht mit Chloroform extra  hiert. Die organische Schicht und die Chloroformextrakte  wurden     vereinigt,        mit    25 ml einer gesättigten Natrium  bicarbonatlösung     gewaschen,    über     Natriumsulfat    ge  trocknet und     unter        vermindertem        Druck    zu     einem    röt  lichen Glas     eingedampft.    Das.

   Glas wurde     irr    Äthanol  gelöst und mit     Aktivkohle        behandelt    und die Lösung       filtriert.        Einengen    des     Filtrates    unter     vermindertem     Druck lieferte ein Glas, das aus wässrigem Äthanol kri  stallisiert wurde. Man     erhielt   <B>0,91</B> g rosarote Kristalle  vom F. = 200-205  C (Zers.). Die Kristalle wurden in  Chloroform-Äthanol (1 :1) gelöst, und die Lösung  wurde auf 25 ml eingeengt. Es     bildete    sich     ein    Gel     und     es     wurden    10 ml Aceton zugegeben.

   Verdünnen mit  Wasser und Filtrieren ergaben 0,454 g     18-(3,4,5-Tri-          methoxybenzoyl)-yohimban-17-on    als lohfarbene Nadeln  vom F. = 222-228 C (Zers.).  



       Beispiel   <I>8</I>  Herstellung von 18-Aminomethylenyohimban-17-on  Ein Gemisch von 45,0 g Yohimban-17-on, 45,0 g  Natriummethylat, 63 ml Äthylformiat und 1,3 1 Dioxan  wurde unter Argon bei Zimmertemperatur für 21 Stun  den gerührt. Das Gemisch wurde mit Essigsäure auf pH  5,0     eingestellt    und das     Lösungsmittel    unter verminder  tem Druck entfernt. Der     Rückstand    wurde mit 220     ml     Methanol und 450     ml        Wasser    behandelt, und das Lö  sungsmittel     wurde    wieder unter     vermindertem    Druck  entfernt.

   Der Rückstand wurde mit     konzentriertem    Am  moniumhydroxyd behandelt, bis der pH auf 7,0 einge  stellt war. Das,     Gemisch    wurde     filtriert    und der Nieder  schlag     mit    Methanol aufgeschlämmt.     Filtrieren    ergab  25 g 18-Aminomethylenyolrämban-17-on als lohfarbene  Kristalle vom F. = 310-318  C (Zers.), das über 270  C  zu einer dunklen Masse     sinterte.     



  <I>Beispiel 9</I>  Herstellung von 5' Methylyohimbano[17,18-c]isoxazol  und 3'-Methylyohimbano[18,17-d]isoxazol  Ein Gemisch von 4,04 g 18-Acetylyohimban-17-en,  0,973g     Hydroxylaminhydrochlorid    und 300     ml        Ätha-          nol    wurde 3 Stunden zum     Rückfluss        erhitzt.    Nach     Stehen     über Nacht wurde das     Gemisch        filtriert,    was 3,8 g des       Hydrochlorides    des Produktes als,     lohfarbene        Kristalle     vom F. = 323-327  C     (Zers.)    ergab.

   Die Kristalle wur  den     in    400     ml        heissem        Äthanol-Wasser    (1 : 1) gelöst,      und die Lösung wurde mit 10n Natriumhydroxyd basisch  gemacht. Das Gemisch wurde abgekühlt und filtriert, was  2,83 g eines Gemisches von     5'-Methylyohimbano-          [17,18-c]isoxazol    und     3'-Methylyohimbano[18,17-d]iso-          xazol    als lohfarbene Kristalle vom F. = 265-268  C  (Zerg.) ergab.  



  <I>Beispiel 10</I>  Herstellung von 5'-p-Tolylyohimbano[17,18-c]isoxazol  und 3'-p-Tolylyohimbano[18,17-d]isoxazol  Ein Gemisch von 136 g     18-(p-Toluyl)-yohimban-          17-on,    0,278g Hydroxylaminhydrochlorid und 100 ml  Äthanol wurde 4,5 Stunden zum Rückfluss erhitzt. Das       Lösungsmittel    wurde unter     vermindertem        Druck    entfernt  und der Rückstand zwischen Chloroform und verdünn  tem wässrigem Ammoniumhydroxyd verteilt.

   Die Chloro  formschicht wurde abgetrennt und die wässrige Schicht  mit     Chloroform        extrahiert.    Die     vereinigten    Chloroform  extrakte wurden mit Wasser gewaschen, über Magne  siumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck  eingeengt, was, 1,43 g hellohfarbene Kristalle ergab.

    Das Produkt wurde     umkristallisiert,    indem es     in    300     ml     Chloroform-Äthanol (50: 50) gelöst und die Lösung auf       einem    Dampfbad auf 200 ml     eingeengt        wurde.    Abküh  len und     Filtrieren        ergaben    0,760 g     eines        Gemisches    von  5'-p-Tolylyohimbano[17,18-c]isoxazol und     3'-p-Tolyl-          yohimbano[18,17-d]isoxazol    als hellohfarbene Nadeln  vom F. = 300-302  C (Zerr.)     (sintert        über    280  C).

      <I>Beispiel 11</I>  Herstellung von 5'-Methylyohimbano[17,18-c]pyrazol  Ein Gemisch von 6,73 g     18-Acetylyohimban-17-on-          hydrochlorid,    150 ml Äthanol und 1,0 ml Hydrazin  hydrat wurde bei Zimmertemperatur unter Stickstoff für  45     Minuten        gerührt    und     dann    für 3,5     Stunden        zum     Rückfluss erhitzt. Nach Stehen über Nacht wurde das  Lösungsmittel     unter        vermindertem        Druck    entfernt, was  das Hydrochlorid als lohfarbene. Kristalle vom F. = 343  bis 347  C     (Zens:)    ergab.

   Die     Kristalle    wurden zwischen  200 ml     Chloroform,    50     ml        Äthanol    und 200     ml    ver  dünntem wässrigem Natriumhydroxyd verteilt. Die  Chloroformschicht wurde abgetrennt und die wässrige  Schicht     dreireal        mit    je 100 ml     Chloroform        extrahiert.     Die vereinigten Extrakte wurden über Magnesiumsulfat       getrocknet,    und das     Lösungsmittel        wurde    unter vermin  dertem Druck entfernt, was 7,3 g eines lohfarbenen  Glases ergab.

   Das Glas wurde in Dichlormethan gelöst  und an Aluminiumoxyd chromatographiert. Das Pro  dukt wurde mit Dichlormethan Methanol (90: 10)     elu-          iert    und aus wässrigem Methanol kristallisiert, was 3,71 g  lohfarbene Kristalle vom F. = 304-308 C (Zers.) er  gab. Umkristallisieren aus wässrigem Methanol ergab  2,90 g 5'-Methylyohimbano[17,18-c]pyrazol als     lohfar-          bene    Kristalle vom F. = 310-313  C (Zerg.).  



  <I>Beispiel 12</I>  Herstellung von 5'-Phenylyohimbano[17,18-c]pyrazol  Ein Gemisch von 0,160 g     18-Benzoylyohimban-          17-on,    0,030g Hydrazinhydrat und 6,0 m1 Äthanol  wurde für 20 Minuten zum Rückfluss erhitzt und dann       für    5 Stunden bei     Zimmertemperatur    stehengelassen. Das  Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck ent  fernt, was ein lohfarbenes Glas ergab. Das Glas, wurde  aus Äthanol-Wasser mit Hilfe von Aktivkahle kristalli  siert, was 0,087 g lohfarbene Nadeln vom F. = 232 bis  238  C (Zers.) ergab. Umkristallisieren aus wässrigem    Äthanol ergab 0,050 g     5'-Phenylyohimbano[17,18-c]-          pyrazol    als lohfarbene Nadeln vom F. = 280-284c C  (Zerr.).  



  <I>Beispiel 13</I>  Herstellung von     5'-3,4,5-Trimethoxyphenyl)-yohimbano-          [17,18-c]pyrazol     Ein Gemisch von 4,44 g     18-(3,4,5-Trimethoxybenz-          oyl)-yohimban-17-on,    0,48 ml Hydrazinhydrat und 75 m1  Äthanol wurde 1,5 Stunden zum Rückfluss erhitzt und  über Nacht     bei        Zimmertemperatur        stehengelassen.    Das       Lösungsmittel        wurde    unter     vermindertem    Druck entfernt,  was ein Glas ergab. Das Glas wurde: aus wässrigem  Methanol kristallisiert, was 3,20 g lohfarbene Kristalle  vom F.= 200-210  C (Zerg.) ergab.

   Umkristallisieren  aus Methanol ergab 2,55 g     5'-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)-          yohimbano[17,18-c]pyrazol    als, lohfarbene Kristalle, die  langsam     schmolzen    und sich über 200  C     zersetzten          (Sintern    bei l90-200  C).     Eine        Probe    von 0,300 g  wurde aus Methanol mit Hilfe von Aktivkohle umkri  stalliiert, was 0,225g weisse Kristalle ergab, die lang  sam     schmolzen    und sich über 210  C     zersetzten        (Sintern     bei 190-210  C).  



  <I>Beispiel 14</I>  Herstellung von l'-Methylyohimbano[17,18-c]pyrazol  und 1'-Methylyohimbano[18,17-d]pyrazol  Ein Gemisch von 16,6 g     18-Hydroxymethylenyoh-          imban-17-on,    2,40g Methylhydrazin und 300 eil     Ätha-          nol    wurde über Nacht bei Zimmertemperatur stehenge  lassen und 2,0 Stunden zum Rückfluss erhitzt. Das     Lö-          sungsmitteJ    wurde     unter    vermindertem Druck     entfernt,     was ein braunes Glas ergib,. Das Glas wurde mit 400ml  heissem Äther verrieben.

   Filtrieren ergab 8,0 g     1'-Methyl-          yohimbano[17,18-c]pyrazol    als lohfarbene Kristalle vom  F. =<B>235-2391</B> C (Zerg.). Das     Filtrat    wurde unter ver  mindertem Druck zu einem gelben Glas     eingeengt,    das  in     Äthanol    gelöst, mit Aktivkohle     behandelt    und     filtriert     wurde. Das     Filtrat        wurde        mit        Wasser        verdünnt.    Man  erhielt 1,18 g 1'-Methylyochimbano[18,17-d]pyrazol als  blassgelbe Kristalle vom F. = 159-164  C.

   Zweimaliges  Umkristallisieren aus Äthanol ergab 0,580 g weissliche  Kristalle vom F. = 245-250  C (Zerg.). Umkristallisie  ren der 8,0 g der ätherunlöslichen Festsubstanz aus  Äthylacetat und aus Methanol mit Hilfe von Aktiv  kahle ergab 4,0 g lohfarbene Kristalle vom F. = 255  bis 260  C (Zerr.).  



  <I>Beispiel 15</I>  Herstellung von     2'-Amino-6'-methylyohimbano-          [17,18-4',5']pyrimidin     Ein Gemisch von 1,35 g 18-Acetylyohimban-17-on,  0,378 g Guanidincarbonat und 80 ml Äthanol wurde  unter Stickstoff für 24 Stunden zum Rückfluss erhitzt.  Das     Lösungsmittel    wurde unter     vermindertem    Druck       entfernt    und der Rückstand zwischen 100 ml Wasser  und 100 ml Chloroform verteilt.

   Die Chloroformschicht  wurde abgetrennt und die wässrige Schicht fünfmal mit  je 50     ml    Chloroform     extrahiert.    Die     vereinigten        Extrakte     wurden über     Magnesiumsulfat    getrocknet und unter     ver-          mindertem        Druck    eingedampft, was 1,10 g     einer    loh       farbenen    Festsubstanz ergab.

       Kristallisieren    der Festsub  stanz aus Methanol     lieferte    0,53 g 2'     Amino-6'-methyl-          yohimbano[17,18-4',5']pyrimidin        als    Massgelbe     Kristalle     vom F. = 290-295  C (Zerg.)     (unter        Sintern    und Zer  setzung über 260      C).         <I>Beispiel 16</I>  Herstellung von     2'-Amino-6'-phenylyohimbano-          [17,18-4',5']pyrimidin     Ein Gemisch von 1,0 g 18-Benzoylyohimban-17-on,  0,23g Guanidincarbonat und 50 ml Äthanol wurde  23 Stunden zum Rückfluss erhitzt.

   Das Lösungsmittel  wurde unter     vermindertem    Druck     entfernt    und der  Rückstand     zwischen    50     ml    Wasser und 50 ml     Chloro-          form    verteilt. Die Chloroformschicht wurde abgetrennt  und die wässrige Schicht zweimal mit je 30 ml Chloro  form extrahiert. Die vereinigten Chloroformextrakte  wurden über     Natriumsulfat        getrocknet    und     unter    ver  mindertem Druck eingeengt, was 1,13 g     einer        Schmiere     ergab.

   Kristallisieren aus wässrigem Methanol mit Hilfe  von Aktivkohle ergab 0,44 g 2'-Amino - 6' -     phenyl-          yohimban[17,18-4',5']pyrimidin    als lohfarbene Kristalle,  die über l70  C zu einem Glas     sinterten,    sich über  188  C zu einer viskosen Masse     veränderten        und    dann  langsam unter Zersetzung     schmolzen.        Eine    Probe     schmolz     nach weiterem Umkristallisieren aus Methanol über  200  C langsam unter Zersetzung     (mit        vorherigem    Sin  tern über 185  C).

      <I>Beispiel 17</I>  Herstellung von     2'-Amino-6'-(p-bromphenyl)-yohimbano-          [17,18-4',5']pyrimidin,     Ein Gemisch von 1,0 g 18-(p     Brombenzoyl-yohimban-          17-on,    0,20 g Guamdincarbonat und 50 ml Äthanol  wurde 22 Stunden zum Rückfluss erhitzt.

   Das     Lösungs-          mittel    wurde unter     Druck    entfernt, und     der    Rückstand  wurde gründlich     zeit        Wasser    gewaschen.     Die        Festsub-          stanz    (1,75 g) wurde in Methanol gelöst, mit     Aktivkohle     behandelt und     filtriert,    und das Filtrat wurde mit Was  ser verdünnt, bis die Lösung trüb wurde.

   Abkühlen und  Filtrieren ergab 0,230 g einer lohfarbenen amorphen       Festsubstanz.        Die    Festsubstanz wurde aus     Benzol    kri  stallisiert, was 0,100 g Produkt ergab. Umkristallisie  ren aus Aceton ergab 2' - Amine- 6'- (p     -bromphenyl-          yohimbano[17,18-4',5']pyrimidin    als, lohfarbene Kristalle  vom F. = 207-211   C     (Zens.).     



  <I>Beispiel 18</I>  Herstellung von Yohimbano[17,18-4',5']pyrimidin  Ein Gemisch von 10,0 g     18-Aminomethylenyo-          himban-17-on    und 70 ml Formamid wurde unter Stick  stoff bei 185  C     für    4 Stunden     unter    Rühren     erhitzt.     Das     Gemisch        wurde        abgekühlt    und     in    450     ml        kaltes     Wasser gegossen.

   Filtrieren ergab eine lohfarbene     Fest-          substanz,    die     mit    Wasser     gewaschen        und    dann mit  250 ml     heissem    Methanol verrieben     wurde.    Abkühlen  und Filtrieren ergab 4,7 g lohfarbene Kristalle. Diese       Kristalle    wurden mit 1,1 g Produkt aus einem ähnlichen  Versuch vereinigt und aus Aceton mit Hilfe von Aktiv  kohle umkristallisiert, was, 2,58 g     Yohimbano[17,18-          4',5']pyrimidin    als lohfarbene Kristalle vom F. = 273  bis 276 C (Zerr.) ergab.

   Eine Probe wurde     zweimal     aus Methanol umkristallisiert, was hellohfarbene Stäb  chen vom F. = 278-281  C (Zens.) ergab.  



  <I>Beispiel 19</I>  Herstellung von     2'-Aminoyohimbano,[17,18-4',5']-          pyrymidn.     Ein Gemisch von 3,40 g     18-Hydroxymethylenyo-          himban-17-on,    0,95 g Guanidincarbonat und 200 ml  Äthanol wurde 20 Stunden zum Rückfluss erhitzt. Das         Lösungsmittel    wurde unter     vermindertem    Druck ent  fernt, was 4,50 g lohfarbene Kristallee ergab, die mit  200     ml        Chloroform    und 100     ml    Wasser     behandelt    wur  den. Die Chloroformschicht wurde abgetrennt und die  wässrige Schicht zweimal mit je 50 ml Chloroform extra  hiert.

   Die Chloroformextrakte wurden vereinigt, über       Natriumsulfat        getrocknet    und unter     vermindertem        Druck     eingeengt, was 3,55 g lohfarbene Kristalle ergab.     Um-          krIstallisieren    aus Methanol ergab 1,45 g     2'-Amino-          yohimbano[17,18-4',5']pyrimidin    als lohfarbene     Kri-          stalle    vom F. = 317-322  C (Zerr.).

      <I>Beispiel 20</I>  Herstellung von     2'-Methylthioyohimbano[17,18-4',5']-          pyrimidin     Zu einem Gemisch von 10,20 g,     18-Hydroxymethy-          lenyohimban-17-on,    4,32 g     2-Methyl-2-thiopseudoharn-          stoffsulfat    und 200 ml Äthanol wurden 1,74g Kalium  hydroxyd zugegeben. Das Gemisch     wurde    bei Zimmer  temperatur unter Stickstoff für 4     Stunden    gerührt     und     dann für 5 Stunden zum Rückfluss erhitzt.

   Das Lösungs  mittel wurde unter vermindertem Druck entfernt und  der     Rückstand:        gründlich    mit Wasser gewaschen. Der  Rückstand wurde mit     einem    Gemisch von 1500     ml     Dichlormethan und 1500 ml Aceton erhitzt und filtriert,  und das     Filtrat        wurde    unter     vermindertem        Druck    zu  einer orangegelben Festsubstanz     eingedampft.    Der Rück  stand wurde mit 250     ml        .heissem    Aceton     verrieben,    was  4,10 g gelbe Kristalle vom F. = 273-276  C (Zens.) er  gab.

   Das Umkristallisieren wurde durch Auflösen in  Methanol und Dichlormethan, Behandeln mit Aktiv  kohle,     Filtrieren    und Einengen des     Filtrates,    auf     einem     Dampfbad, bis sich     Kristalle    abzuscheiden     begannen,     durchgeführt. Filtrieren ergab 2,35 g     2'-Methylthio-          yohimbano[17,18-4',5']pyrimidin    als orange Kristalle  vom F. = 280-285  C (Zens.).

      <I>Beispiel 21</I>  Herstellung von     2'-Hydroxyyohimbano[17,18-4',5']-          pyrimidin     Ein Gemisch von 0,336 g     2'-Mebhylthioyohimbano-          [17,18-4',5']pyrimidin    und 15 ml konzentrierter Salz  säure wurde 3 Stunden unter Rühren zum Rückfluss  erhitzt.     Weitere    5     ml        konzentrierte        Salzsäure    wurden  zugegeben, und das     Gemisch    wurde weitere 4     Stunden     zum. Rückfluss erhitzt. Der erhaltene gelbe Niederschlag  wurde abfiltriert und gründlich mit Wasser gewaschen.

    Der     Niederschlag    (0,335 g) wurde     in        heissem    50%igem  wässrigem Äthanol gelöst, und die Lösung wurde  durch Zugabe von konzentriertem Ammoniumhydroxyd  schwach     basisch        gemacht.    Einengen der Lösung un  ter     vermindertem    Druck ergab ein Gel, das     filtriert    und  aus einem Gemisch von Chloroform-Methanol kristalli  siert wurde, was 0,148 g lohfarbene Kristalle ergab.

    Umkristallisieren aus einem Gemisch von Chloroform  und Methanol lieferte 0,055 g 2'     Hydroxyyohimbano-          [17,18-4',5']pydrimidin    als lohfarbene Kristalle vom  F. = 280-285  C (Zens.) (unter     vorhergehendem    Sin  tern).  



  <I>Beispiel 22</I>  Herstellung von     2'-Phenylyohimbano[17,18-4',5']-          pyrimidin          Ein        Gemisch    von 10,2 g 18 -     Hydroxmethylenyo-          himban-17-on,    6,26 g     Benzamidinhydrochlorid,    2,0 g       Kaliumhydroxyd    und 100 ml Äthanol wurde     bei        Zim-          mertemperatur        für    20     Stunden        gerührt        und        für    3,5      Stunden zum Rückfluss erhitzt.

   Das Lösungsmittel wurde  unter     vermindertem        Druck        entfernt,    und der     Rückstand     mit Wasser verrührt.     Filtrieren    ergab eine Festsubstanz,  die mit Wasser gewaschen, getrocknet und, in     Chloro-          form-Äthanol    (99,5:0,5) gelöst und an     Aluminium-          Oxyd    chromatographiert wurde. Man erhielt     2'-Phenyl-          yohimban[17,18-4',5']pyrimidin    als gelbe Kristalle vom  F = 304-307  C (Zers.).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von an Ring E substitu ierten Yohimbanen der allgemeinen Formel: EMI0009.0013 worin -C16-C17-C18- den zweiwertigen Rest EMI0009.0014 bedeutet, wobei R niederes. Alkyl, Phenyl oder substi tuiertes Phenyl, R' niederes.
    Alkyl, Phenyl oder substi tuiertes Phenyl, R, Wasserstoff, niedreres Alkyl, Phenyl oder substituiertes! Phenyl und R2 Wasserstoff, Hydroxy, Amino, niederes! Alkylthio, Phenyl oder substituiertes Phenyl bedeuten sowie von möglichen Tautomeren da von und von pharmazeutisch verträglichen Salzen, da durch gekennzeichnet, dass man.
    ein Yohimban der Formel EMI0009.0018 worin C18 die Gruppen EMI0009.0019 bedeutet mit einem Aminoderivat (oder einem Salz da von) der Formel Z-NHR1, worin Z die ersetzbare Gruppe -OH, -NH2, -C(NH)NH2, EMI0009.0023 darstellt, worin R, R' und R1 der Reaktionskomponenten die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, umsetzt und gegebenenfalls die pharmazeutisch verträglichen Salze davon herstellt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass bei Verwendung eines 2-Niedrigalkyl-2- thiopseudoharnstoffs als Aminderivat mit Säure zur Überführung der -S-Niedrigalkylgruppe in eine Hydro xylgruppe am Pyrimidin des, gebildeten Produktes hy- drolisiert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass C18 die Gruppe EMI0009.0038 darstellt, und dass sie mit Hydroxylamin, Hydrazin oder Guanidin umgesetzt wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass Cis die Gruppe EMI0009.0045 darstellt, und dass sie mit Formamid umgesetzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass C18 die Gruppe EMI0009.0048 darstellt, und dass sie mit Guanidin, einen 2-Niedrig- alkyl-2-thiopseudoharnstoff oder einem Amidin umge setzt wird.
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