CH443370A - Feuchtigkeitsempfindliches Gemisch mit k¦rnigen und/oder pulverf¦rmigen feuchtigkeitsempfindlichen Komponenten und feinteiligen Phosphaten - Google Patents

Feuchtigkeitsempfindliches Gemisch mit k¦rnigen und/oder pulverf¦rmigen feuchtigkeitsempfindlichen Komponenten und feinteiligen Phosphaten

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CH443370A
CH443370A CH698963A CH698963A CH443370A CH 443370 A CH443370 A CH 443370A CH 698963 A CH698963 A CH 698963A CH 698963 A CH698963 A CH 698963A CH 443370 A CH443370 A CH 443370A
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CH
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finely divided
phosphates
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mixture
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CH698963A
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Kurt Dr Tesche
Karl Dr Geiersberger
Wolfgang Dr Lampe
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Kalk Chemische Fabrik Gmbh
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2/00—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • B01J2/30—Processes or devices for granulating materials, e.g. fertilisers in general; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic using agents to prevent the granules sticking together; Rendering particulate materials free flowing in general, e.g. making them hydrophobic
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05G—MIXTURES OF FERTILISERS COVERED INDIVIDUALLY BY DIFFERENT SUBCLASSES OF CLASS C05; MIXTURES OF ONE OR MORE FERTILISERS WITH MATERIALS NOT HAVING A SPECIFIC FERTILISING ACTIVITY, e.g. PESTICIDES, SOIL-CONDITIONERS, WETTING AGENTS; FERTILISERS CHARACTERISED BY THEIR FORM
    • C05G5/00—Fertilisers characterised by their form
    • C05G5/30—Layered or coated, e.g. dust-preventing coatings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  



  Feuchtigkeitsempfindliches Gemisch mit körnigen und/oder pulverförmigen    feuchtigkeitsempfindlichen    Komponenten und feinteiligen Phosphaten
Bai feuchtigkeitsempfindlichen   kriistallisierben    oder granulierten Substanzen bzw.   Substanzgemischen,    wie   beispielsweise Ammoniumni. trat oder granulierten Dün-    gemittel, kann das   Zusammenbacken, der einzelnen Teil-      chen      wahrend    der Lagerung   bekanntlich dadurch ver-    hindert werden, dass die Teeilchen   difaser    Substanzen bzw.



  Substanzgemische mit einer möglichst fest haftenden Schicht feinteiliger inerter Puderstoffe, wie   beispiels-    weise Kieselgur, Kalksteinmehl, hochdisperses siliciumdioxyd und dergleichen, überzogen werden. Die Haftfe  stigkeit      dieserPudermitttelschichten    auf   derOberfläche der      einzelnen Teilchen der kristallisieriten)    oder granulierten   Substanzenbzw.Substanzgemischekamidadurch    er  höht werden, dass eine Haftflüsaigkeit, wie beispielsweise    Sulfitablauge Polyglycolsäureester oder Lösungen oberflächenaktiver Substanzen und dergleichen, auf die Oberfläche der zu   pudernden    Substanzen bzw.

     Substanzge-    mische   gesprüt    oder in die e Pudermittelschicht einge  bracht wird. Für Düngemitteil    hat es sich auch als vorteilhaft erwiesen, die Pudermittel vor oder während des Pudervorganges mit einer Lösung hygroskopischer Salze zu tränken, um ein besseres Haften der Pudermittelschicht auf der Oberfläche der Einzelteilchen der kristal  lisierten oder granulierten Düngemittel    zu bewirken.



   Weiterhin ist es bekannt, kristalline oder amorphe Pulver und   Mehle,    die während der Lagerung zum Verbacken oder zum Zusammensetzen neigen, durch Zusatz von   hochdispersem      Siliciümdioxyd freifMessend und trok-    ken zu halten. Für diesen Zweck ist ein hochdisperses Siliciumdioxyd besonders geeignet, das Teilchengrössen zwischen 0, 004 und 0,   02,    u und eine Oberfläche von 175 bis 400   m2/g    aufweist. Zur Erhaltung der Rieselfähigkeit werden den kristallinen oder amorphen Pul  vemn und Mehlen    0, 2 bis 2, 0 Gew. % dieses   hochdispersen    Siliciumdioxyds beigemischt.

   Anstelle des hochdispersen   Siliciumdioxyds können die kristallinen, amorphen Pul-    ver und Mehle, insbesondere wenn diese für pharmazeutisch Zwecke verwendet werden sollen, mit gefälltem, extrem feinteiligem Calciumcarbonat vermischt werden.



   Die genannten Puderstoffe sind jedoch ballaststoffe, die nur geringe oder überhaupt keine physiologische Wirksamkeit besetzen. Es wurde deshalb nach anderen    feinteiligen Stoffen gesucht, die als. Puderstoffe geeignet    sind, und physiologisch wirksame Bestandteile enthalten.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein   feuch-    tigkeitsunempfindliches Gemisch mit körnigen und/oder pulverförmigen feuchtigkeitsempfindlichen Komponen  ben    und   f einteiligen Phosphaten, das sich dadurch    auszeichnet, dass es über 0,1 Gew.% an feinteiligen, in Wasser schwer löslichen Phosphaten enthält, die über  wiegend in Ortbo-Form vorliegen,    und zu   Sekundär-    teilchen agglomerierte Primärteilchen aufweisen, wobei die durchschnittliche Teilchengrösse der Primärteilchen dieser feinteiligen Phosphate weniger als 0, 03 u beträgt.



     Vorzugsweise beträgt die durchschnittliche Teilchen-    grösse der Primärteilchen dieser feinteiligen Phosphate 0,   005    bis 0, 02  . Zur Vereinfachung der Beschreibung werden diese Phosphate im folgenden als     fein-      teilige    Phosphate   bezeichnet.



   Bei der Herstellung der in den erfindungsgemässen   Gemischen enthaltenjen feinteiligen Phosphate bilden    sich z. B. zunächsb die   sogenannten   Primärteilchen.   



  Diese Primarteilchen lagern sich dann mindestens teilweise zur Sekundärstruktur zusammen, die im   allgemei-    nen aus   loden    porösen   Verbänden    besteht, in der die Primärteilchen oberflächlich miteinander verschmolzen sind. Bei einer Untersuchung des Phosphates kann daher sowohl die Grösse der Primärteilchen als auch die der   Sekundärstruktur    festgestellt werden. In der   Sekundär-    struktur umschliessen im allgemeinen die einzelnen Ag  glomerate der Primärteilchen erhebliche Hohlräume.   



  Dadurch weisen in den erfindungsgemässen Gemischen enthaltene Phosphate eine grosse Oberfläche bei   niede-    rem Schüttgewicht auf. 



   Zur   HerstellungderfeinteiligenPhosphatewerden    vorteilhaft zunächst Phosphorsäure und Salze, die als Kation zweiwertige Metalle oder Aluminium bzw. deren Gemische und als Anion den anionischen Rest einer starken flüchtigen Säure entalten, in entsprechenden Mengenverhältnissen zu   einerklarenLösungodereiner      Pastevermischt.DieseGemischekönnendann    in einen Heissgasstrom versprüht werden, der auf Temperaturen von 190 bis   450  aufgeheizt isb.

   Die    als Endprodukte anfallenden   feinteiligen Phosphate liegen im allgemeinen    zum weitaus grössten Teil in Ortho-Form vor, wenn die zu versprühende Lösung oder Paste die zweiwertigen Metalle oder das Aluminium bzw. deren Gemische und
Phosphorsäure in solchen Mengen enthalten, dass das MeO : P2O5 - bzw. in gewissen Fällen das Me   :POs-MolverhältnisindiesenLösungenoder    Pasten zwischen 0, 6 :   1    fund 3, 5 :   1    liegt. Die auf diese Weise   erzeugtenfeinteiligenPhosphatehaben    ein Schiittgewicht von 5 bis 350 g/l vorzugsweise 8 bis 80   g/l.   



  Die durchschnittliche Grösse der Primärteilchen dieser   feinteiiigen Phosphate liegt unter    0, 03  . Die Sekundärstruktur kann aus losen und porösen   zusammenge-    schlossenen.   Verbänden der Primärteilchen bestehen.   



  Die Ausbildung und die Form dieser   Sekundärstruktur    hangen im allgemeinen wesentlich von der chemischen Zusammensetzung des betreffenden feinteiligen Phosphats   sowievondenzudessenHerstellungverwendeten      Ausgangsmaterialienunddenbei    der   Herstellungein-    gehaltenen Bedingungen ab. So können die etwa 0, 01 u   grossenPrimärteilcheneinesausPhosphorsäureund    Calciumnitrat im Sprühverfahren   hergestelltenTrical-      ciumphosphats    lockere, poröse,   kugelförmige Agglome-    rate von 0, 05 bis 3,   0,    Durchmesser oder längliche Gebilde von etwa   3    u. Länge, die einer   Perlenschnur    ähnlich aufgebaut sind, bilden.

   Bei den aus Calciumchlorid und Phosphorsäure   gesprühten Produkten ord-    nen sich die etwa   0,    01 u grossen Primärteilchen im allgemeinen zu porösen Stäbchen oder   Perlenschnüren    von   1    bis   5, u Länge.   



   Die in den Gemischen   enthaltenen feinteilijgen    Phosphate können auch nach anderen Verfahren hergestellt werden, wobei sie ein MeO : P2O5- bzw. Me2O3 : P2O5 Molverhältnis von vorzugsweise 0, 6 bis 3, 5 aufweisen.



  Wesentlich ist nur, dass diese feinteiligen Phosphate in der Primärstruktur durchschnittliche Teilchengrössen von unter 0, 03   u    aufweisen.



   Als körnige oder pulverförmige   feuchtigkeitsemp-      findliche    Komponente   könnendieerfindfungsgemässen    Gemische   granulierteoderkristallisierteSubstanzen oder    Substanzgemische enthalten, die, wie beispielsweise granulierte Mehrnährstoff-Düngmittel, Ammoniumnitrat oder andere anorganische oder organische Salze, feuch  tigkeitsempfindlich    sind und, insbesondere bei der La  gerung,    zum Zusammenbacken oder Zusammensetzen neigen. Das Zusammbenbacken oder Zusammensetzen bei der Lagerung dieser Substanzen bzw.

   Swbstanz  emische    kann vermieden werden, wenn diese mit fein  teiligen      Phosphatenvermischtwerden.    So sind Gemische, die körnige oder pulverförmige Komponenten dieser Art und 0, 1 bis 5, 0 Gew.   %    an feinteiligen Phosphaten enthalten, im allgemeinen auch nach langer Lagerung vollkommen rieselfähig. Insbesondere bei gra  nulierten    oder   kristallisiertenDüngemittelnbietetdie    Verwendung der feinteiligen Phosphate als Pudermittel den Vorteil, dass   diesePudermittelkeinenBallaststoff      darstellen,sondernzumgrösstenTeilaus    hochwirksamen Pflanzennährstoffen bestehen.



   Auch Getreidekörner, insbesondere als Saatgut gelagerte Getreidekörner, können durch Vermischen mit   feinteiligen Phosphaben während einer langen Lagerzeit vollständigtrockenundleichtrieselfähigerhaltenwerden.   



  Derartige Gemische enthalten zweckmässig etwa 0,1 bis
3,0 Gew.% an feinteiligen Phosphaten. Die Keinfähigkeit der Getreidekörner wird durch die Anwesenheit der feinteiligen Phosphate in keiner Weise beeinträchtigt.



   Zur Herstellung von   erfindungagemässen Gemischen,    die als körnige oder pulverförmige Komponente Ge  treide oderDüngemittelenthalten,könnenvorteilhaft    feinteilige Phosphate verwendet werden, die vor dem   MischungsvorgangmitWirkstoffen,    wie beispielsweise   Spurenelementen,Fungicidon,Herbicidenundderglei-    chen, vermischt oder imprägniert worden sind.

   Diese Wirkstoffe können als Lösung oder   Suspensionaufdie    in   einerWirbelkammeraufgewirbeltenfeinteiligen    Phosphate   aufgesprühtwerden.Esist    aber auch möglich, die    feinteiliigen Phosphate in    eine Lösung oder Suspension dieser   Wirkstoffe einzurühren.    Aus den auf dliese Weise hergesbellten Mischungen kann dann die flüssige Phase   verdampftwerden.DieSpurenelementekönnenjedoch    auch bereits bei der Herstellung der feinteiligen Phosphate als Kationen eingeführt werden.



   Kristallisierte Salze, die-wie beispielsweise Am    moniumnitrat-hygroskopisch    sind, bleiben auch nach längerer Lagerung trocknen und vollständig rieselfähig, wenn sie mit   0,    1 bis 5, 0 Gew. % an   feinteiligen Phos-    phaben vermischt sind. Ein Gemisch aus Ammoniumnitrat und 0,5 Gew.% feinteiligem Phosphat bleibt auch während längerer Lagerung vollstpndig rieselfähig und nimmt keine Feuchtigkeit aus der Luft auf. Dieses Gemisch aus Ammoniumnitrat und feinteiligem Phosphat kann nicht nur als   Stickstoffdüngemittel, sondier mit    besonderem Vorteil auch zur   Herstellung von Spreng-    stoffen verwendet werden.

   Auch amorphe oder kristalline Pulver bzw.   Mehle, wie beispielsweise Schwefel-      haute,    Kochsalz und dergleichen, die sich während der   Lagerung leicht zusammensetzen oder unter Feuchtig-      keitsaufnahme    zusammenbacken, können durch Vernischen mit feinteiligen Phosphaten frei fliessend und    uns    trocken erhalten werden. Auch in diesen Fällen ist es völlig ausreichend, wenn die aus derartigen Pulvern oder   MehlenundfeinteiHgenPhosphatengebildeten    Gemische 0, 1 bis 5 Gew. % an feinteiligen Phosphaten enthalten.



   Die Gemische aus körnigen oder pulverförmigen Komponenten und feinteiligen Phosphaten lassen sich im allgemeinen bereits mit einem Gehalt von 0, 1 bis 5, 0 Gew. %   anfeinteilig & nPhosphatenbesonders    gut tablettieren. Der Gehalt   dieserGemischeanfeinteiligen      Phosphatenbewirktimallgemeinennichtnureine bes-      sere      Dosiierbarkeit, die als Folge    der   besseren Fliess-    fähigkeit dieser Gemische anzusehen ist, sondern auch noch eine erhöhte   Gleichtfähigkeit.    Die feinteiligen Phosphate können bei den   Tablettierungsvorgängen    als vorzügliche Gleitmittel wirken,

   so dass   dieseVorgänge    wesentlich ruhiger und schonender für die dazu verwendeten Vorrichtungen ablaufen.



   Die feinteiligen Phosphate können aber auch als Trägersubstanz für pulverförmige Wirkstoffe verwendet werden. Diese Wirksboffe werden vorteilhaft in Forrn einer Lösung, Suspension oder Schmelze auf das auf  gewirbelte    feinteilige Phosphat   aufgeprüht    und aus den   erzeugtenMischungen    das   Lösungs-oder    Suspensionsmittel   ausgedampft.

   Vorteilhaft enthalten die    auf diese Weise hergestellten Mischungen pulverförmige Wirkstoffe und über 20 Gew. % an feinteiLigen Phosphaten als   Trägersubsta'nz.    Diese Mischungen haben im   allgemei-    nen   ähnliche physikalische Eigenschaften wie die fein-      teiligen    Phosphate allein.   Deshalbkönnen    sie ausgezeichnet dosiert und tablettiert werden. Im   allgemeinien    bleiben die auf   dieseWeisehergestelltenMischungen    auch   danm gut wasaernetzbar, wenn sie hydrophobe    Komponenten enthalten.

   Es können jedoch auch erfin  dungsgemässeGemischegebildetwerden,die.körnige    und pulverförmige Komponenten enthalten, und die aus Wirkstoffen für Pflanzen oder Pflanzenschutzmitteln und zu wenigstens 20 Gew. % aus   feinteiligenPhosphaten    bestehen.



   Auch diese gut zu dosierenden Gemische sind   her-    vorragend   tablettierbar.   



   Beispiele
1. 98 Gewichtsteile Schwefelblume werden mit 2 Gewichtsteilen eines feinteiligen Phosphats gut vermischt. Zur Herstellung des Phosphats wurde eine klare   Lösung, die Caiciumnitrat und Phosphorsäure    in solchen Mengen enthielt, dass das CaO : P2O5-Molverhältnis in diesen Lösungen 0, 5 : 1,   0    betrug, verwendet. Diese Lösung wurde in einen auf   380 aufgeheizten    Gasstrom   versprvht.    Die Grösse der Primärteilchen des als Enid  produktanfallendenfeinteiligenPhosphatsbetrugim    Durchschnitt 0,   01    u. Diese Primärteilchen hatten sich zu   losen, porösen, kugelförmigen Aggtomeraten mit    einem Durchmesser von etwa 0, 1   zusammengeballt.



  Das Schüttgewicht dieses Produktes beträgt 8g/l.



   Das Gemisch aus diesen feinteiligen Phosphaten und   SchwefeMume blieb auch    nach langer Lagerzeit völlig freifliessend.



   2. 98 Gewichtsteile Ammoniumnitrat werden mit 2 Gewichtsteilen   eines fieinteiligen Phosphats vermischt,      das nach den Angaben des Beispiels l hergestellt    worden ist.



   Das erhaltene Gemisch bleibt auch bei längerer   Lagerung an der Luft vollständig ; trocken    und rieselfähig.



   3. 99, 75 Gewichtsteile eines Mehrnährstoff-Düngemittels, das 13% Stickstoff, 13% P2O5 und 21 % K2O enthält, wird mit 0, 25   Gewichtsteileneinesnachden    Angaben   des Beispiels l hergestellten feinteiligen Phos-    phats vermischt.



   Die   Streufäbigkeit      diesels    Gemisches ist auch nach langer Lagerzeit unter den für Düngemittel üblichen   Lagerbedingunganhervorragend.   



   4. 97   Gewiobtsteile Saatgetreide (Roggen)    werden mit 3 Gewichtsteilen eines feinteiligen Phosphats vermischt,, das   nach. den Angaben dies Beispiels l    hergestellt worden ist.



   Das feinteilige Phosphat haftet sehr fest auf den   Getreiidekörnern.   



   Der   Geltungsbereich    des   vorliegenden    Patentes ist durch Art. 2, Ziff. 2 und 3 des Patentgesetzes beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fouchttgkeitsunampfindliiches Gemisch mit körni- gan und/oder pulverförmigen feuchugkeitsempfindlichen Komponenten und feinteiligen Phosphaten, dadurch gekennzeichnet, dass es iiber 0, 1 Gew. % an einteiligen, in Wasser schwer löslichen Phosphaten enthält, die über wiegend in Ortho-Form vorliegen, und zu Sekundär- teilchen agglomerierte Primärteilchen aufweisen, wobei die durchschnittliche Teilchengrösse der Pirmärteil- chen dieser feinteiligen Phosphate weniger als 0, 03, u beträgt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gemisch nach Patentanspruch, dadurch gekennr zeichnet, dass die durchschnittliche Teilchengrösse der Primärteilcheni der feinteiligen Phosphate 0, 005 bis 0, 002 beträgt.
    2. Gemisch nach Patentanspruch,dadurchgekenn- zoichnst, dass der Gehalt an feinteiligen Phosphaten 0, 1 bis 5, 0 Gew. %, bezogen auf die Gesamtmischung, beträgt.
    3. Gemisch nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es das èinbeiliige Phosphat als Träger in einer Menge von mindestens 20 Gew. % enthält.
    4. Gemisch nach Patentanspruch oder Unteran- spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Pflanzen schutzmittelund/oderSpurenelemente,vorzugsweise in Pulverform, enthält.
CH698963A 1963-06-05 1963-06-05 Feuchtigkeitsempfindliches Gemisch mit k¦rnigen und/oder pulverf¦rmigen feuchtigkeitsempfindlichen Komponenten und feinteiligen Phosphaten CH443370A (de)

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