CH443490A - Elektronisches Zeitrelais - Google Patents

Elektronisches Zeitrelais

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Publication number
CH443490A
CH443490A CH1587166A CH1587166A CH443490A CH 443490 A CH443490 A CH 443490A CH 1587166 A CH1587166 A CH 1587166A CH 1587166 A CH1587166 A CH 1587166A CH 443490 A CH443490 A CH 443490A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
capacitor
pulses
time relay
electronic time
voltage
Prior art date
Application number
CH1587166A
Other languages
English (en)
Inventor
Mayer Walter
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Publication of CH443490A publication Critical patent/CH443490A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/37Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of gas-filled tubes, e.g. astable trigger circuits

Landscapes

  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description


      Elektronisches        Zeitrelais       Die üblichen elektronischen Zeitrelais beruhen auf  einer stetigen     Aufladung    oder Entladung eines     Kon-          densators    über einen Widerstand. Sobald der Konden  sator einen bestimmten Spannungswert erreicht hat,  wird ein Schaltvorgang, z. B. durch Zünden einer  Röhre, eingeleitet. Mit einer solchen Schaltung kann  man Zeiten von einigen Minuten erreichen. Bei länge  ren Zeiten wird die Schaltung wegen der dann erfor  derlichen grossen Werte für Widerstand und Kapazität  unvorteilhaft. Besonders die durch einen grossen Vor  widerstand erzielten kleinen Ladeströme machen  wegen der Isolationsströme Schwierigkeiten.  



  Erfindungsgemäss wird der Schaltkondensator in  Stufen dadurch aufgeladen, dass ein kleiner Kondensa  tor durch Spannungsimpulse gleicher Grösse geladen  wird und zwischen je zwei Impulsen seine Ladung zum  Teil an den Schaltkondensator abgibt. Das Bild zeigt  ein Beispiel für eine solche Schaltung:  Ein kleiner Kondensator     Cl    wird von einer Span  nungsquelle mit gleichmässigen Impulsen über die Dio  den     Dl    und     D,    aufgeladen.

   Zwischen je zwei Impulsen       entlädt    sich     Cl        zum        Teil        (je        nach    Ladezustand     des     Schaltkondensators) über den Widerstand R und die  Diode     D2    auf den Schaltkondensator     C2.    Dieser Vor  gang wiederholt sich so oft, bis die Spannung am  Schaltkondensator     C,    einen bestimmten Wert erreicht  hat und dadurch z. B. in bekannter Weise eine Röhre       (Rö),    meist eine     Kaltkathodenröhre,    gezündet wird.

    Man sieht leicht ein, dass es zweckmässig ist, die  Impulsspannung wesentlich höher zu machen als die  Zündspannung der     Kaltkathodenröhre.    Ausserdem ist  es vorteilhaft, die Impulsspannung (Ladespannung)  durch geeignete Mittel zu stabilisieren.  



  Bei der herkömmlichen Schaltung ist die Zeitkon  stante der     Aufladung    gleich     RXC.    Falls man die     Aufla-          dung    des Zündkondensators annähernd als stetig be  trachtet, kann bei der neuen Schaltung ebenfalls eine  Zeitkonstante angegeben werden, die etwa gleich dem  Verhältnis  
EMI0001.0026     
    ist (f. . . Frequenz der Impulse) und bei entsprechend  kleinem Widerstand R von diesem praktisch unabhän  gig ist.  



  Dies bedeutet, dass das Verhältnis  
EMI0001.0027     
         für        die    Zeit von     1/2        Stunde    und     Impulsfrequenz    54     Hz     etwa 105     sein        muss,.        Dieses        Verhältnis     
EMI0001.0038     
    lässt sich     in.    vielen Fällen leichter mit der     nötigen        Ge-          nauigkeit    und Temperaturkonstanz;

   einhalten     als        das     Produkt     RXC    bei der herkömmlichen Schaltung.  



  Die Impulse selbst können auf verschiedene Art  erhalten werden, z. B. durch einen Einweggleichrichter  unmittelbar aus einem Wechselstromnetz, oder, wenn  längere Zeiten erreicht werden sollen, durch einen       astabilen        Multivibrator.    Gegebenenfalls kann durch  Anordnen von Zählstufen, welche z. B. nur jeden zwei  ten, vierten oder achten Impuls an den kleineren Kon  densator durchlassen, die     Aufladezeit    des     Zündkonden-          sators    erhöht werden.  



  Die Schaltung ist nicht auf Zeitrelais beschränkt,  sondern kann z. B. auch dazu benützt werden, festzu  stellen, ob innerhalb einer gewissen Zeit eine be  stimmte Anzahl von Impulsen eingelangt ist oder nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektronisches Zeitrelais mit Röhre und Zündkon- densator, dadurch gekennzeichnet, dass ein kleinerer Kondensator durch Spannungsimpulse gleicher Grösse geladen wird und zwischen je zwei Impulsen seine Ladung zum Teil an den Zündkondensator abgibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektronisches Zeitrelais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungsimpulse durch einen astabilen 1Vlultivibrator erzeugt werdetl. 2. Elektronisches Zeitrelais nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung von Zählstufen, welche z.
    B. nur jeden zweiten, vierten oder achten Impuls an den kleineren Kondensator durchlassen, die Aufladezeit des Zündkondensators erhöht wird.
CH1587166A 1965-11-05 1966-11-03 Elektronisches Zeitrelais CH443490A (de)

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AT999565A AT260335B (de) 1965-11-05 1965-11-05 Elektronisches Zeitrelais

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