CH443507A - Gerät zum Steuern der Betriebsparameter eines Ladungsträgerstrahles und der Lage desselben relativ zu einem zu bearbeitenden Werkstück - Google Patents

Gerät zum Steuern der Betriebsparameter eines Ladungsträgerstrahles und der Lage desselben relativ zu einem zu bearbeitenden Werkstück

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CH443507A
CH443507A CH101964A CH101964A CH443507A CH 443507 A CH443507 A CH 443507A CH 101964 A CH101964 A CH 101964A CH 101964 A CH101964 A CH 101964A CH 443507 A CH443507 A CH 443507A
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Roy Jr Ullery Leo
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    • H01J37/30Electron-beam or ion-beam tubes for localised treatment of objects
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    • H01J37/3045Object or beam position registration
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23K15/00Electron-beam welding or cutting
    • B23K15/02Control circuits therefor

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Description


  Gerät     zum    Steuern der Betriebsparameter eines     Ladungsträgerstrahles    und der Lage desselben       relativ    zu einem zu bearbeitenden Werkstück    Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Steuern der  Betriebsparameter eines     Ladungsträgerstrahles    und der  Lage desselben relativ     zu    einem zu bearbeitenden  Werkstück. Nach dem gegenwärtigen Stand der Tech  nik werden die Leitungen zwischen den einzelnen  Komponenten und Kristallkreisen in mikrominiaturi  sierten Vorrichtungen von Hand durch Löten in einem       äusserst        aufwendigem    und zeitraubenden     Verfahren    un  ter starken Mikroskopen gezogen.

   Bis heute ist es  unmöglich geblieben, das Verfahren des Schweissens  oder der anderweitigen Befestigung der Leitungen an  Transistoren oder Elektronikblocks an Kontaktleisten  auf Platten zu automatisieren, auf die Verbindungs  pfade aufgedampft, plattiert oder aufgedruckt sind.  Dieses Unvermögen, ein solches Verfahren zu automa  tisieren, ist darin begründet, dass die Herstellungsko  sten von Halbleitervorrichtungen den erzielbaren Her  stellungstoleranzen eine Grenze setzen. Das heisst, dass  man bei der Herstellung von Halbleitervorrichtungen  und insbesondere von Elektronikblocks bei tragbaren  Kosten besonders darauf achten muss, dass die Ferti  gungstoleranzen der Vorrichtungen oder der herme  tisch abgedichteten Packungen, in welche solche Vor  richtungen eingeschlossen werden, nicht unnötig einge  schränkt werden.

   Deshalb ist es nicht unwahrschein  lich, dass bei der Herstellung von     hermetisch    eingekap  selten Anschlussvorrichtungen an denjenigen Stellen,  an denen Leiter angebracht werden, Toleranzen von    0,00762 cm (0,003 Zoll) bestehen, um die Herstel  lungskosten solcher Vorrichtungen klein zu halten.  



  Das Schweissen mit einem Elektronenstrahl stellt  ein sehr günstiges Verfahren zum Anschliessen der  Leitungen solcher Verbindungsvorrichtungen an die  Kontaktstreifen eines Schaltbrettes dar. Die Verwen  dung eines Elektronenstrahles ist vorteilhaft, da sich  ein Elektronenstrahl als Werkzeug leicht steuern lässt,  da man ihn mühelos bündeln     kann,    da sich seine Lei  stung einfach einstellen lässt und da er elektrisch auf  einen beliebigen Punkt     ausgelenkt    werden     kann.     



  Ein solches auf der Anwendung eines Elektronen-         strahles    beruhendes Verfahren lässt sich weiter ohne  die Gefahr ausführen, dass naheliegende Halbleiterele  mente thermisch beschädigt werden, da die mit dem  Strahl erzeugte Schmelzverbindung in äusserst kurzer  Zeit und mit einem hohen     Energieausnutzungsgrad     bewirkt werden     kann.    Dies ist möglich, da die mit den  heute vorhandenen     Elekbronenstrahlgeneratoren        erhält-          liöhen        Energiedichten    bis zu 10  Watt pro 6,45     am2     (1 Quadratzoll) betragen können.  



  Zum Erreichen aller dieser Vorteile muss der ver  wendete     Elektronenstrahlgenerator    ein Präzisionsin  strument sein, das einen stark gebündelten Elektronen  strahl liefert.  



  Solche Instrumente, wie sie z. B. in einem     Zeiss-          Patent    beschrieben werden,     ergeben    Elektronen  strahlen mit einer Energiedichte von 107-109 Watt  pro 6,45     cm2    (1 Quadratzoll) bei einem     Strahldurch-          messer    von 0,0127 mm (0,0005 Zoll). Bei gegebener  Gesamtleistung ist die Energiedichte bei geringerem       Strahldruchmesser    höher, so dass die Zeit, die zum  Anschliessen einer Leitung an einen Kontaktstreifen  erforderlich ist, umso kürzer wird.

   Wie oben bereits  ausgeführt wurde, ist es äusserst wichtig, die zum An  schliessen einer Leitung an einen Kontaktstreifen erfor  derliche Zeit herabzusetzen, da damit die Gefahr einer  thermischen Schädigung der Halbleiterelemente ver  mindert wird.  



       Elektronenstrahl-Schweissen    ist das einzige heute  vorhandene wirtschaftliche und praktische Verbin  dungsverfahren, das für alle praktischen Zwecke die  Möglichkeit einer solchen thermischen Schädigung aus  schaltet. Wie man jedoch aus dem vorstehenden er  sieht, ist der kleinste erhältliche     Elektronenstrahldurch-          messer    viele Male kleiner als die den Halbleiterfabri  kanten auferlegten Fertigungstoleranzen und der       Strahldurchmesser    ist daher kleiner als der mögliche  Fehler in der Lage der Leitungen, die von den Transi  storen eines Elektronikblocks ausgehen.

   Das heisst,  dass ein blosses     Festlegen    der Halbleiter vor dem  Schweissen mit dem Elektronenstrahl nicht ausreicht,      um eine Automation des Verfahrens zuzulassen. Mit  einem Programmieren der Ablenkung des Elektronen  strahles lassen sich ebenso die Leitungen nicht an die  Kontaktstreifen anschliessen, da der Elektronenstrahl  infolge der möglichen Schwankungen in der Lage der  Leitungen an diesen vorbeitreffen kann.  



  Die     Erfindung        überwindet    die oben     genannten     Nachteile.     Erfindungsgemäss    wird dies dadurch er  reicht, dass     Abtastmittel    vorgesehen sind, die zur Er  zeugung eines Steuersignals auf von dem Werkstück  ausgehende Strahlung ansprechen, und auf das Steuer  signal ansprechende Führungsmittel und     Intensitäts-          steuermittel    für den     Ladungsträgerstrahl    vorgesehen  sind, um den     Ladungsträgerstrahl    gegenüber der durch  Strahlung abgegrenzten, zu bearbeitenden Stelle des  Werkstückes in Betriebsstellung zu bringen und zu  bewirken,

   dass der     Ladungsträgerstrahl    dort die Bear  beitung vornimmt.  



  Im folgenden werden anhand der Zeichnung Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes beschrie  ben. Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht mehrerer auf einer Schaltplatte  angeordneter funktioneller Elektronikblocks und ande  rer Schaltungselemente, wobei die Schaltplatte leitende  Verbindungspfade aufweist,       Fig.2    die vergrösserte Darstellung eines auf eine  Schaltplatte aufgesetzten Elektronikblocks, der an die  Kontaktstreifen angeschlossen werden soll,       Fig.    3 ein Blockschaltbild einer ersten Ausfüh  rung, die mit einer     Elektronenstrahlmaschine    verwen  det wird,       Fig.4    eine vergrösserte Ansicht eines einzigen  Leiters,

   der von einem anschlussfertig auf eine Schalt  platte aufgesetzten Elektronikblock ausgeht, und       Fig.5    ein Blockschaltbild einer zweiten Ausfüh  rung zur     Verwendung    im Zusammenhang mit     einer          Elektronenstrahlmaschine.     



       Fig.    1 zeigt eine typische mikrominiaturisierte elek  tronische Schaltung. Diese Schaltung setzt sich aus  einer Schaltplatte 10 mit Kontaktstreifen und Leitungs  pfaden zusammen, die durch Auftragen in Gasatmo  sphäre, Aufdampfen oder auf andere Weise gebildet  wurden. Zwei Stoffe,     Beryllerde        (Be0)    und Tonerde       (A1.03),    sind bisher vorwiegend zur Herstellung von  Schaltplatten für     Mikrominiaturkreise    verwendet wor  den.  



  Wegen     ihrer    höheren Wärmeleitfähigkeit     eignet     sich     Beryllerde    bestens für Fälle, bei denen     hohe        ther-          mische    Belastungen     auftreten,        wie    in     Servorverstärkern.     Tonerde ist dann von Interesse, wenn     ausergewöhnli-          che    thermische Belastungen nicht erwartet werden, da  sie sich fabrikationsmässig     leichter        bearbeiten        lässt.    In  einem typischen Fall werden die Kontaktplättchen 12,

    an die die Leitungen von den aktiven und passiven  Schaltungselementen angeschlossen werden sollen, auf  der Oberseite der Schaltplatte ausgebildet. Vertikale  Durchführungen zwischen den Kontaktplättchen und  der Unterseite der Schaltplatte erhält man dadurch,  dass man auf bekannte Weise mit einem Elektronen  strahl oder Ultraschall Löcher in die Schaltplatten  bohrt und diese dann mit leitendem Material füllt, das  dann an die Kontaktplättchen angelötet oder     ge-          schweisst    wird. Hierzu kann man Stifte aus diesen  Materialien in die Bohrungen einsetzen.

   Auf der Rück  seite der Schaltplatte werden die Leitungspfade zur  Verbindung der vertikalen Durchführungen und damit  der aktiven und der passiven Schaltungselemente zur    Bildung der gewünschten elektronischen Schaltung  durch     Aufdampfen    von Chrom und Galvanisieren mit  Nickel ausgebildet. Chrom wird im allgemeinen als flä  chenleitender Film verwendet, da es mit solchen kera  mischen Stoffen,     wei    Tonerde und     Beryllerde,    eine  zähe Bindung eingeht. Zum Herabsetzen des elektri  schen Widerstandes und zum Erhöhen der thermischen  Leitfähigkeit wird dann Nickel auf den Chromfilm auf  galvanisiert.

   Dadurch wird auch eine Oberfläche ge  schaffen, an die Leitungen und Stifte durch     Elektro-          nenstrahlschweissen,    Löten usw. mühelos angeschlos  sen werden können. Ein üblicherweise begangener Weg  zum Ausbilden der leitenden Pfade auf der Rückseite  der Schaltplatten liegt darin, dass man deren gesamte  Oberfläche     mit    der Chrom- und Nickellage überzieht  und     dann        Teile        dieses    leitenden     Materials    selektiv durch  örtliche Verdampfung mit einem Elektronenstrahl     weg-          ätzt.    Dieses     Verfahren    bildet diskrete leitende Pfade,

    die durch Flächen getrennt werden, in denen das lei  tende Material selektiv entfernt wurde. In den Rillen  13, die     während    der Herstellung der     Schaltplatten    in  deren Oberfläche ausgebildet wurden, befinden sich bei  dem in     Fig.    1 gezeigten Beispiel Elektronikblocks 14.

    Die Verbindung der Anschlüsse dieser Elektronik  blocks mit dem Kontaktplättchen auf der Unterlage  stellt ein Problem dar, das eine Automatisierung der  Herstellung solcher Schaltungen bis heute unmöglich       machte.    Ein     typischer        Elektronikblock    von der heute  im Handel erhältlichen Form hat Abmessungen von  0,3175     ,mal    0,635 mal 0,0889     cm    (0,125x0,250 x 0,035  Zoll), wobei bis zu zehn     Kovar-Leitungen    15 von einer  Seite ausgehen. In einem typischen Fall haben diese  Leitungen Abmessungen von 0,00762 mal 0,0254 cm  <B>(0,003x0,01</B> Zoll) und einen     Mittenabstand    von  0,127     cm    (0,05 Zoll).

   Auf oder Oberseite der Schalt  platte     sind        weiter        mehrere    passive Elemente     ,an#ge-          bracht,    wie z. B.     temperaturunabhängige        Widerstände     16, Spannungsunabhängige Kondensatoren 17 und ein  hermetisch eingekapselter Transformator 18.  



  Ein besseres Verständnis des vorstehend erörterten  Verbindungsproblems ergibt sich bei Bezug auf     Fig.    2,  die einen Teil eines auf einer keramischen Schaltplatte  11 stehenden Elektronikblocks 14 zeigt, dessen Leitun  gen 15 an die Kontaktplättchen 12 angeschlossen wer  den sollen. Betrachtet man zuerst die rechts von dem  Elektronikblock abgehende Leitung, so sei einmal an  genommen, dass diese genau innerhalb des Toleranzbe  reiches zentriert ist.

   Um daher diese Leitung durch       Elektronenstrahlschweissen    mit dem     darunterliegenden     Kontaktplättchen zu verbinden, liesse sich die     Ablenk-          spannung    des Elektronenstrahles so programmieren,  dass der Strahl auf die Koordinaten X4, Y2 des Bar  überliegenden und in     Fig.    2 gezeigten     Gitters    abgelenkt  würde. Bei einer Betrachtung der links von dem Elek  tronikblock 14 ausgehenden Leitung sieht man, dass  diese Leitung zwar noch innerhalb der bei der Herstel  lung des Elektronikblocks zu beachtenden Toleranz  grenzen liegt, doch aus ihrer optimalen Lage nach  rechts verschoben ist.

   Wenn daher die     Strahlablenkung     so programmiert wäre, dass eine     Ablenkspannung    ent  stünde, dass der Strahl dort auf das Arbeitsstück auf  treffen würde, wo eine Leitung optimal auf einem     Kon-          taktplättchen        liegt,    wie an den Koordinaten X2, Y2,  dann würde der Strahl vollständig an der Leitung vor  beigehen.  



       Fig.    3 zeigt eine erste Ausführung der Erfindung, die  es möglich macht, dass die Leitungen der Elektronik-      Blocks, der Kapazitäten und Widerstände aus     Fig.    1  automatisch mit den Kontaktplättchen 12 auf den  Schaltplatten verbunden werden. Zur Lösung dieser Auf  gabe muss vor dem Einsetzen der Schaltelemente in die  Rillen auf den Schaltplatten ein     Vorstufenarbeitsschritt     durchgeführt werden. Dieser Arbeitsschritt besteht darin,  dass ein Tupfen 19 aus einem fluoreszierenden Farbstoff  auf die von jedem Schaltelement ausgehenden Leitungen  aufgebracht wird. Dieser Farbstoff ist in den     Fig.    2 und  4 zu sehen, in denen er durch die Schraffierung ange  deutet wird.

   Nach dem Auftragen des Farbstoffes wird  die Schaltung von Hand zusammengesetzt, indem man  die Schaltelemente auf die Schaltplatte aufsetzt, die  ihrerseits in eine Halterung gestellt wird. Die Halterung  wird dann in der Vakuumkammer 24 einer Elektronen  strahlmaschine 22 auf einen beweglichen Tisch 20 ge  stellt. Wie in dem oben genannten Patent von Karl Zeiss  ausgeführt wird, handelt es sich bei Elektronenstrahl  maschinen um Vorrichtungen, die die kinetische Energie  eines Elektronenstrahles zur Bearbeitung eines Materials  ausnutzen.

   Der Elektronenstrahl ist ein Schweiss-,       Schneid-        und        spanabhebendes        Werkzeug,        das        praktisch     keine Masse, aber wegen der den Elektronen erteilten  äusserst hohen Geschwindigkeiten eine hohe kinetische  Energie aufweist.     Die        Übertragung    dieser     kinetischen     Energie auf die Gitterelektronen des Werkstückes er  zeugt höhere Gitterschwingungen, die innerhalb des Ge  bietes, auf das die Elektronen auftreffen, die Temperatur  genügend weit anhebt, um die Arbeit auszuführen.

   Beim  gegenwärtigen Entwicklungsstand der Elektronenstrahl  maschinen lässt sich auf Grund kürzlich entwickelter  Verbesserungen in der Elektronenoptik ein Strahl so weit  bündeln, dass Energiedichten in der Grössenordnung von  10 mal 109 Watt pro 6,4516     cm2    (1     Quadratzoll)    ent  stehen. Wie bereits vorstehend ausgeführt wurde, lassen  sich die Elektronen, die durch ein Potential von etwa  100 000     kV    oder bis auf das     0,55fache    der Lichtge  schwindigkeit beschleunigt werden, zu einem Strahl bün  deln, der an der     Auftreffstelle    auf dem Werkstück einen  Durchmesser von weniger als 0,00127 cm (0,0005 Zoll)  hat.  



  Die Maschine 22 enthält eine evakuierte Kammer  24, in der sich der bewegliche Tisch 20 befindet, auf  dem mehrere in eine Halterung 26 eingesetzte Schalt  platten liegen. Die Maschine 22 enthält auch eine       Elektronenstrahlsäule,    die     mit    der Kammer 24 in Ver  bindung steht und die die     Elektronenquelle,    die Strahl  bildungsmittel und     Strahlbündelungsmittel    enthält.

   Die  Elektronenquelle besteht aus einer direkt geheizten  Kathode 28, die aus einer Stromquelle 30 mit Heiz  strom gespeist wird. Über einen     Vorspannungsregler     32 ist     nooh        :eine        hohe        negative        BiescWeunigungsspan-          nungsquelle    34 an die Kathode 28 angeschlossen. Eine  Lochblende 36 liegt in der     Elektronenstrahlsäule    zwi  schen der Kathode 28 und dem Werkstück. Die Anode  36 ist an das Gehäuse der Maschine angeschlossen, das  bei 44 geerdet ist.  



  Ebenso ist die positive Klemme der Hochspan  nungsquelle 34 an Masse angeschlossen. Der zwischen  der Kathode 28 und der Anode 36 liegende Potential  unterschied bewirkt, dass die von der Kathode abge  sprühten Elektronen in der Säule nach unten in Rich  tung auf das Arbeitsstück beschleunigt werden. Die  Elektronen werden durch ein elektronenoptisches  System zu einem Strahl gebündelt. Das elektronenopti  sche System enthält mehrere     Vertellspulen    und (nicht  gezeigte) Blenden, sowie eine     Magentlinsenanordnung       38, die aus einer Stromquelle 40 mit     Fokussierstrom     gespeist wird. Der gebündelte Elektronenstrahl wird  über die Oberfläche des Werkstückes gelenkt.

   Hierzu  wird die     Ablenkspannung    verändert, die einem Satz  von magnetischen     Ablenkspulen    72 auf der Maschine  22     zugeleitet        wird.        Die    Lage     des        Werkstückes        relativ     zu der     Strahlachse    lässt sich durch Verschieben des  beweglichen Tisches 20 ändern.  



  Hinter der Kathode 28 befindet sich eine Steuer  elektrode 42. Hierbei kann es sich um einen     Wehnelt-          Zylinder    handeln. Auch die Steuerelektrode ist über den       Vorspannungsregler    32 an den negativen Pol der Hoch  spannungsquelle 34 angeschlossen und wird auf einem  Potential gehalten, das negativer als die Kathodenspan  nung ist. Als     Vorspannungsregler    32 kann jeder beliebige  bekannte     Reglertyp    verwendet werden.

   Hierbei kann es  sich einfach um ein Widerstandsnetzwerk handeln mit  einem Mittel, um einen Teil des Widerstandes zwischen  der Kathode und der Hochspannungsquelle     kurzzu-          schliessen.    Die Steuerelektrode 42 wirkt zur Regelung  des     Strahlstromes    in gleicher Weise wie das Gitter einer  Triode. Das heisst, durch Verändern der     Vorspannung     zwischen der Kathode 28 und der Steuerelektrode 42  wird der Strahl an- und abgeschaltet und seine Stärke  bzw. sein Energieinhalt geregelt.  



  Die     Elektronenstrahlmaschine    22 enthält weiter noch  ein optisches Betrachtungssystem, über das sich das  Werkstück beobachten lässt. Dieses optische System ent  hält Spiegel 50 und 52, ein Schutzglas 54, ein Mikroskop  mit einer Objektlinse 56 und einen weiteren Spiegel 58.  Das     Werkstückbild    läuft in der     Elektronenstrahlsäule     nach oben und wird von den Spiegeln 50 und 52 reflek  tiert, die wie ein     Penta-Prisma    wirken und das Bild um  90  drehen. Der Spiegel 50 ist gelocht und ermöglicht,  dass der Strahl durchtritt und in der Säule nach unten  läuft.

   Vom Spiegel 52 tritt das Bild durch ein Fenster 46  durch, das in der Wand der evakuierten     Strahlsäule    an  geordnet ist, und wird dann durch die Objektlinse 56  scharf auf dem Spiegel 58 abgebildet. Das von dem Spie  gel 58 reflektierte Bild wird dann seinerseits auf die  Oberfläche einer emittierenden Kathode 60 einer Foto  zelle 62 projiziert. Hierbei kann es sich um eine     Bildum-          kehrröhre    handeln, wie sie von der International Tele  phone     and    Telegraph Gesellschaft als Type 6411 her  gestellt wird. Im gezeigten Beispiel weist diese Fotozelle       Ablenkspulen    66 auf.

   Zur Beleuchtung des Werkstückes,  so dass ein Bild entsteht, das schliesslich auf die emittie  rende Kathode 60 projiziert wird, ist in der evakuierten  Arbeitskammer 24 eine ultraviolettes Licht abstrahlende  Quelle 68 vorgesehen. Wie bereits vorstehend ausgeführt  wurde, werden die Leitungen der Elektronikblocks und  der anderen Schaltungselemente vor dem Einbau mit  einem fluoreszierenden Farbstoff markiert. Bei Bestrah  lung mit dem von der Lampe 68 abgegebenen Ultra  violettlicht leuchten diese     Farbstoffpunkte    stark auf.  Hierdurch erreicht man, dass der Spiegel 52 ein Bild des  Werkstückes auf die Objektlinse 56 projiziert, wobei die  jenigen Stellen besonders hell erscheinen, an denen Farb  stoff aufgetragen wurde.

   Die Objektlinse und die anderen  nicht gezeigten Elemente des Mikroskops bilden einen  Teil des Werkstückes auf dem Spiegel 58 ab. Das Bild  dieses kleinen Teiles, der in seiner Grösse einem der in       Fig.    2 gezeigten Gitterquadrate gleich ist, wird auf die  emittierende Kathode 60 projiziert.  



  Im Betrieb wird das auf der emittierenden Kathode  60 der     Bildwandlerröhre    62 erscheinende Bild abgetastet.  Die     Abtastung    des Bildes erfolgt dadurch, dass Ablenk-      Spannungen von zwei synchronisierten linearen     Ablenk-          generatoren,    von denen nur der eine 64 dargestellt ist,  zwei sich diametrisch gegenüberliegenden magnetischen       Ablenkspulensätzen    zugeführt werden, von denen nur  der eine Satz 66 dargestellt und an der Röhre 62 be  festigt ist. In Abhängigkeit vor. dem auf sie auftreffen  den Licht emittiert die Kathode 60 Elektronen. Die  Dichte der von irgendeiner Stelle auf der fotoemittieren  den Oberfläche emittierten Elektronen ist der Stärke des  auftreffenden Lichtes proportional.

   Durch Verändern  der     Ablenkspannungen,    die den     Ablenkspulen    66 zuge  führt werden, können die von jeder Stelle auf der foto  emittierenden Kathode emittierten Elektronen am Mit  telpunkt des phosphorüberzogenen Bildschirms am an  deren Ende der     Bildwandlerröhre    gebündelt werden. Vor  dem Leuchtschirm befindet sich eine Maske 74, die eine  auf den     Mittelpunkt    des     Schirmes        .ausgerichtete        öff-          nun(,    aufweist.

   Wenn die von einer hellen Stelle auf dem  Bild auf der fotoemittierenden Kathode emittierten Elek  tronen, was dem Auftreten einer mit dem Farbstoff ge  kennzeichneten Leitung entspricht, durch das     Ablenkfeld     im Mittelpunkt des Leuchtschirmes fokussiert werden,  reicht die Zahl der auf den Leuchtschirm auftreffenden  Elektronen aus, damit hier ein Lichtstoss emittiert wird,  der durch die     Öffnung    in der Maske 74 durchtritt.

   Die       Ablenkspulen    66, mit denen das auf der fotoemittieren  den Kathode 60 auftretende     Licht    über     dne    Öffnung in  der Maske 74 abgetastet wird, sind über eine     Ablenk-          Koppelschaltung    70 an das entsprechende     Ablenkspulen-          paar    72 der     Elektronenstrahlmaschine    22 angeschlossen.  Bei der Koppelschaltung 70 kann es sich um einen linea  ren Stromverstärker handeln. Die     Strahlablenkspannung     in der     Elektronenstrahlmaschine    folgt damit dem Ab  tasten des Bildes.  



  Der von der     Bildwandlerröhre    62 ausgehende     Licht-          stoss,    der durch die     Öffnung    in der Maske 74     durch-          tritt,    wird von einer Fotodiode 76 aufgefangen, die in  Abhängigkeit hierzu einen elektrischen Ausgangsimpuls  erzeugt. Dieser Ausgangsimpuls von der Fotodiode 76  wird einer     Triggerschaltung    78 zugeführt, bei der es sich  um einen bistabilen     Multivibrator    handeln kann.

   Beim  Eintreffen eines Eingangsimpulses ändert die     Trigger-          schaltung    78 ihren     leitendenZustand    und liefert an ihrem  mit 2 bezeichneten Ausgang ein Ausgangssignal, wäh  rend das an dem mit 1 bezeichneten Ausgang stehende  Signal verschwindet. Das auf der Leitung 2 der     Trigger-          schaltung    78 erscheinende Ausgangssignal wird einem  Funktionsgenerator 80, einem Zähler 82 und einem Ab  tast-Stoppschalter 84 zugeführt.

   Bei der Zuführung des       Signales    von der     Triggerschaltung    78 wird der     Abtast-          Stoppschalter    84, der zwischen dem     Ablenkgenerator    64  und den     Ablenkspulen    66 liegt, betätigt.

   Bei Betätigung  trennt der     Abtast-Stoppschalter    84 die     Ablenkspulen     vom Ausgang der     Ablenkgeneratoren.    Während des     Ab-          tastens    des Bildes wird die Ausgangsspannung des     Ab-          lenkgenerators    64 über den     Abtast-Stoppschalter    84  auch in eine Speichervorrichtung 86 eingegeben, bei der  es sich um eine bekannte Bauart einer     Umschalt-Zähl-          speicherschaltung    handeln kann.

   Das heisst, die Spei  chervorrichtung 86 kann ein freilaufender     Multivibrator     sein, der ein Umschaltzählwerk und eine dazugehörige       Wandlerschaltung    antreibt. Der     Multivibrator    wird  durch die Anstiegsflanke der Ausgangsspannung des     Ab-          Lenkgenerators    angestossen. Die     Multivibratorspannung,     die eine Serie von Impulsen ist, wird dann dem Um  schaltzählwerk zugeführt, bis die     Ablenkspannung    unter  der Einwirkung des     Abtast-Stoppschalters    84 vom         Multivibrator    abgenommen wird.

   Zu diesem Zeitpunkt  hat das Umschaltzählwerk die Zahl der Impulse aufge  speichert, die zwischen dem Beginn der Ablenkung und  dem Abtasten einer mit dem Farbstoff markierten Lei  tung erzeugt wurden. Die in dem Umschaltzählwerk ge  speicherte Zahl lässt sich dann mit irgendeinem bekann  ten     Digital-Analog-Wandler    oder mit einem     Zeit-Ampli-          tuden-Wandler    in eine Gleichspannung     umwandeln.     Fasst man das obige zusammen, so ergibt sich,

   dass die  Spannung des     Ablenkgenerators    64 bei Betätigung des       Abtast-Stopp-Schalters    84 durch die     Triggerschaltung    78  sowohl von den     Ablenkspulen    66 als auch vom Eingang  der Speichervorrichtung 86 abgenommen wird. Im Um  schalt-Zählwerk in der Speichervorrichtung 86 ist damit  eine Zahl eingespeichert, die dem Betrag der linearen       Ablenkspannung    des     Ablenkgenerators    64 während des  Zeitaugenblickes gleich ist, wenn ein aus diesem fluor  eszierendem Farbstoff bestehender Punkt abgetastet  wird, der das Auftreten einer Leitung in der Abbildung  eines auf dem Schaltbrett liegenden Werkstückes anzeigt.

    Die aufgespeicherte Zahl wird in der Speichervorrich  tung 86 in eine Gleichspannung umgewandelt, die durch  den     Abtast-Stoppschalter    84 und über die     Ablenk-Kop-          pelschaltung    70 den     Ablenkspulen    72 der Elektronen  strahlmaschine zugeführt wird. Damit wird eine Strahl  ablenkspannung in der richtigen Grösse erzeugt, um den  Elektronenstrahl bis zu einer Stelle     auszulenken,    an der  er auf die abgetastete Leitung auftrifft.    Wie bereits oben aufgeführt wurde, ist der mit 2  bezeichnete Ausgang des     Triggerkreises    78 ebenso  noch an einen Funktionsgenerator 80 angeschlossen.

    Unter Bezug auf     Fig.4    wird nun die Aufgabe des  Funktionsgenerators 80 erläutert. Die horizontalen  Linien a, b und c zeigen den Weg, den der Elektronen  strahl, wenn er angeschaltet ist, in Abhängigkeit von  der     Ablenkspannung    nimmt, die den     Ablenkspulen    72  über die     Ablenkkoppelschaltung    70 vom     Ablenkgene-          rator    64 zugeführt wird.

   Man ersieht aus     Fig.    4, dass  der     Abtastvorgang    bei Abtasten des auf einer Leitung       liegenden        fluoreszierenden    Farbstoffes     während    des       Laufes    in der     dritten    oder der     c-Reihe        unterbrochen     und die     Abtastspannungen    auf Werten gehalten wer  den, bei denen der Elektronenstrahl auf den Punkt d  auftreffen würde. Es ist einleuchtend, dass ein Anhef  ten der Leitung an das Kontaktplättchen nur an dieser  Stelle keine genügend feste Verbindung geben würde.

    Aus diesem Grunde ist der Funktionsgenerator 80 vor  gesehen, der eine     Ablenk-Gleichspannung    erzeugt, die  der Spannung zugesetzt wird, die den     Ablenkspulen    72  von der Speichervorrichtung 86 zugeführt wird. Diese  geringe zusätzliche     Ablenkspannung    wird den     Ablenk-          spulen    72 zugeführt und sie erzeugt dort ein     Ablenk-          feld,    das ausreicht, dass der Strahl nach oben läuft, bis  er, wie es in     Fig.    4 gezeigt wird, auf den Mittelpunkt  der Leitung auftritt.

   An dieser Stelle     erzeugt    eine       Ablenk-Treiberschaltung    88 auf eine noch nachstehend  beschriebene Weise eine hochfrequente     Sinuswelle.     Diese bewirkt, dass der Strahl während des     Schweis-          sens    das auf der Leitung gezeigte     sinusförmige    Muster       beschreibt,        @so    dass eine starke Bindung entsteht.  



  Der mit 2 bezifferte Ausgang der     Triggerschaltung     78 ist ebenfalls mit dem Zählwerk 82 verbunden. Das  Zählwerk 82 bewirkt eine kurze zeitliche Verzögerung,  bevor der Elektronenstrahl angeschaltet wird. Diese  zeitliche Verzögerung ist notwendig, damit der Funk  tionsgenerator 80 die Spannung erzeugen kann, welche      die     zusammengefassten        Strahlablenkfelder    derart  beeinflusst, dass der Strahl mitten auf die zu     schweis-          sende    Leitung     auftrifft.    Als Zählwerk 82 lässt sich ein  frei laufender     Multivibrator    verwenden, der ein Ring  zählwerk bekannter Bauart antreibt.

   Bei Auftreten  eines Signals an dem mit 2 bezifferten Ausgang der       Triggerschaltung    78 gibt der     Multivibrator    Impulse an  das Ringzählwerk ab. Bei dem in     Fig.    3 gezeigten Bei  spiel ist der Ausgang der fünften Stufe des Zählwerkes  mit einer weiteren     Triggerschaltung    90 verbunden, bei  der es sich auch um einen bistabilen     Multivibrator     handeln kann. Nach einer kurzen Zeitspanne, die das  Zählwerk zum Zählen der fünf Ziffern benötigt, liefert  es einen Impuls, mit dem die     Triggerschaltung    90     an-          gestossen    wird.

   Diese liefert ihrerseits ein Steuersignal,  das dem     Vorspannungsregler    32 zugeführt wird und  den Strahl anschaltet. Die Ausgangsspannung der     Trig-          gerschaltung    90 wird weiter noch der     Ablenk-Treiber-          schaItung    88 zugeführt, bei der es sich um einen einen  Stromverstärker ansteuernden     Oszillator    handeln kann,  so dass die Schaltung 88 gleichzeitig mit dem Einblen  den des Strahles das     gewünschte        Schweissmustersignal     erzeugt.

   Natürlich wird die     Ablenk-Treiberschaltung    in  Wirklichkeit, wie alle in dieser Offenbarung gezeigten  Schaltungen, doppelt ausgeführt, so dass der Strahl  sowohl in Längsrichtung der Leitung als auch von  Seite zu Seite     ausgelenkt    wird. Beim Abtasten einer zu  schweissenden Leitung auf dem Bild des Werkstückes  wird das Abtasten der     Ablenkspannung    angehalten,  eine zusätzliche     Leitungszentrier-Ablenkspannung    er  zeugt und der Strahl wieder angeschaltet. Der wieder  aufgeblendete Strahl verfolgt dann beim Anschweissen  der Leitung an das Kontaktplättchen den in     Fig.    4 ge  zeigten     sinusförmigen    Weg.

   In der Zwischenzeit hat  das Zählwerk 82 die Zählung fortgesetzt und erzeugt  nach Ablauf der gewünschten Schweisszeit ein zweites  Ausgangssignal, das die     Flip-Flop-Schaltung    90 ab  schaltet, worauf der     Vorspannungsregler    32 den Strahl  ausblendet.  



  Das von dem Zählwerk 82 abgegebene zweite oder  Ausschaltsignal wird ebenfalls der     Triggerschaltung    78  und einer     Rückstellschaltung    92 zugeführt. Bei Eintref  fen dieses     Signales    nimmt die     Triggerchaltung    78 ihren  ursprünglichen leitenden Zustand wieder an, entfernt  dabei das     Ausgangsssignal    von der Leitung 2 und bil  det dafür ein Ausgangssignal auf der Leitung 1 aus.  Hierdurch werden die     Aktivierungssignale    vom Funk  tionsgenerator 80, dem Zählwerk 82 und dem     Abtast-          stoppschalter    84 abgenommen.

   Bei der Zuleitung des       Strahl-Abschaltsignales    vom Zählwerk 82 zur Rück  stellschaltung 92 wird die Speichervorrichtung 86 und  der     Ablenkgenerator    84, die über die     Rückstellschal-          tung    an Masse angeschlossen sind, zurückgestellt.

   Das  heisst, die in der Speichervorrichtung 86     eingespei-          cherte        Ziffer    und die     Kondensatoren        in    dem     Ablenkge-          nerator    84, über denen die lineare     Ablenkspannung     abgenommen wird, werden über die     Rückstellschaltung     92 nach Masse entladen. Während des Rückstehens  des     Abtastsystems    wird die auf der Leitung 1 der     Trig-          gerschaltung    78 stehenden Ausgangsspannung einer       Tisch-Bandsteuerung    94 zugeführt.

   Die Funktion die  ser Bandsteuerung 94 besteht darin, den Tisch 20 bei  Eintreffen eines     Eingangssignales    eine Stelle weiter zu  schieben. Die Bandsteuerung 94 bewirkt dies dadurch,  dass einem auf dem beweglichen Tisch 20 angeordne  ten Motor 96 ein Antriebssignal zugeführt wird. Das  Werkstück wird damit nach dem Befestigen einer Lei-         tung    auf einem Kontaktplättchen bis an eine Stelle wei  tergeschoben, an der eine zweite     Schweissung    stattfin  den soll. Das Abtasten wird darauf wiederholt.

   Sobald  die     nächste        a        n    ein     Kontaktplättchen        anzuschliessende     Leitung abgetastet wird, entsteht eine weitere     Schweis-          sung    in der oben beschriebenen Weise.  



       Fig.5    zeigt eine zweite Ausführung, bei der eine       Bildwandlerröhre    und eine ultraviolette Lichtquelle,  wie sie bei der Ausführung nach     Fig.    3 verwendet wer  den, überflüssig sind. Bei dem in     Fig.    5 gezeigten Gerät  wird der durch die     Elektronenstrahlmaschine    22 er  zeugte Elektronenstrahl selbst zum Abtasten des Werk  stückes verwendet.     Hierbei        ist    es selbstverständlich er  forderlich, dass der Strahl zum Abtasten eine weit nie  drigere Energie aufweist als zum Verbinden. Der Vor  spannungsregler 32 wird daher so eingestellt, dass zwei  verschieden starke     Strahlströme    entstehen.

   Während  des     Abtastens    wird nur eine verhältnismässig kleine  Zahl von Elektronen in der     Strahlsäule    nach unten ge  führt, wogegen während des Verbindungsvorganges,  wenn der     Vorspannungsregler    32 über die     Flip-Flop-          Schaltung    90 ein Steuersignal angelegt hat, ein hoher       Strahlstrom    zugelassen wird. Auf ähnliche Weise wird  auch der     Magnetlinienstrom    in zwei verschiedenen  Stärken erzeugt.

   Durch den Zusatz eines Linsenstrom  reglers 98, der zwischen der Stromversorgung 40 und  den Spulen 38 der Magnetlinse angeordnet ist, lassen  sich nach Massgabe der     Flip-Flop-Schaltung    90 zwei  verschiedene Linsenströme einstellen. Der Linsen  stromregler 98 kann einfach ein Reihenwiderstand  sein, der nach Massgabe eines     Signales    der     Flip-Flop-          Schaltung    90 durch eine Diode oder eine     Gasentla-          dungsröhre,    wie z.

   B. ein     Thyratron,    kurzgeschlossen  wird.     Während    des     Abtastens        trifft        deshalb        ein,    etwas       defokussierter    Strahl mit niedrigem Energieinhalt auf  das Werkstück auf. Es hat sich herausgestellt, dass ein  solcher     defokussierter    Strahl mit niedrigem Energiein  halt die mikrominiaturisierten Schaltelemente nicht  beschädigt.  



  Der     defokussierte    Strahl tastet kleine Flächen des  Werkstückes in der gleichen Weise ab, in der das Bild  auf der emittierenden Kathode der     Bildwandlerröhre     aus     Fig.    3 abgetastet wurde. D. h., dass die von dem       Ablenkgenerator    64 abgenommene Ausgangsspannung  über den     Abtast-Stoppschalter    84 den     Ablenkspulen     72 zugeführt wird, so dass der     defokussierte    Strahl  einen Abschnitt des Werkstückes abtastet.

   Kürzlich auf  diesem Gebiet durchgeführte Forschungen haben zu  der Entdeckung geführt, dass ein schwach     defokussier-          ter    Elektronenstrahl mit niedrigem Energieinhalt ein  wertvolles Werkzeug für die     zerstörungsfreie        Werk-          stoffprüfung    darstellt. Es wurde z. B. gefunden,     dass     reine Tonerde von der Art,     wie    sie für die Platten 10  nach     Fig.    1 und 2 verwendet wird, bei Abtasten mit  einem     defokussierten    Elektronenstrahl mit niedrigem  Energiegehalt rot fluoresziert.

   Auch der auf die Enden  der Leitungen der     Mikrominiatorschaltelemente    aufge  tragene Farbstoff fluoresziert bei Aktivierung durch  diesen Elektronenstrahl mit niedrigem Energiegehalt.  Der Farbstoff wird so ausgewählt, dass er in einer an  deren Farbe als die Unterlage fluoresziert. Die Kon  taktplättchen 12 selbst fluoreszieren nicht und decken  die Fluoreszenz von der Unterlage ab. Im einfachsten  Fall erscheint das Werkstück daher während des     Abta-          stens    im optischen System abwechselnd mit Licht einer  ersten Farbe, dunkel und dann als Licht einer zweiten  Farbe. Dieses Spektrum wird auf den Spiegel 58 fokus-           siert,    der es seinerseits auf ein Filter 100 projiziert, das  vor einer Fotodiode 76 angeordnet ist.

   Das Filter 100  ist so gewählt, dass nur das den     Fluoreszenz-Farbstoff     anzeigende Licht durchgelassen wird. Während des       Abtastens    wird die Fotozelle 76 daher nur dann durch  das auffallende Licht aktiviert, wenn der     defokussierte     Elektronenstrahl eine mit dem Farbstoff gekennzeich  nete Leitung abtastet. In diesem Augenblick führt die  Fotozelle 76 der     Triggerschad:tung    78 ein Steuersignal  zu, das in der im Zusammenhang mit der Ausführung  nach     Fig.3    beschriebenen Weise bewirkt, dass der  Strahl das Abtasten beendet, sich nach oben und über  die Mitte der Leitung bewegt.

   Unter der gemeinsamen  Einwirkung des Zählwerkes 82 und der     Flip-Flop-          Schaltung    90 werden dann der     Vorspannungsregler    32  und der     Linsenstromregler    98     aktiviert,    so dass sie den       Strahjstrom    erhöhen und den Strahl scharf bündeln.  Der dann einen hohen Energieinhalt aufweisende  fokussierte Strahl vollzieht die     Schweissung    dann nach       Massgabe    des     Schweissmustersignales,    das von der       Ablenk-Treiberschaltung    88 gebildet wird.

   Nach Been  digung der     Schweissung    wird die Schaltung für den  nächsten     A#btastvorgang        zurückgestellt    und     das        Werk-          stück    wird von dem     Bandregler    94 auf die vorstehend  im Zusammenhang mit     Fig.    3 beschriebene Weise be  wegt.  



  Während bevorzugte Ausführungen der Erfindung  gezeigt und beschrieben wurden, lassen sich verschie  denartige Abwandlungen und     Ergänzungen    durchfüh  ren, ohne dass man dabei vom Wesen und dem Rah  men der Erfindung abweicht. Während die Erfindung  so z. B. im Zusammenhang mit der Anwendung eines  Elektronenstrahls als Verbindungswerkzeug für den  Zusammenbau der     Mikrominiatur-Elektronikbauteile     erörtert wurde, lässt sich für diesen Zweck bei gleich  artiger Regelung auch ein Strahl aus einem festen oder  gasförmigen LASER verwenden. Die Verbindung mit  einem Elektronenstrahl wurde nur deshalb gezeigt und  beschrieben, da dies beim gegenwärtigen Stand der  Technik das wirkungsvollste Verbindungsverfahren  darstellt, das sich für die hier behandelte sehr exakte  Arbeit einet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Steuern der Betriebsparameter eines Ladungsträgerstrahles und der Lage desselben relativ zu einem zu bearbeitenden Werkstück, dadurch ge kennzeichnet, dass Abtastmittel vorgesehen sind, die zur Erzeugung eines Steuersignals auf von dem Werk stück ausgehende Strahlung .ansprechen, und auf das Steuersignal ansprechende Führungsmittel (72) und Intensitätssteuermittel (42) für den Ladungsträgerstrahl vorgesehen sind, um den Ladungsträgerstrahl gegen über der durch Strahlung abgegrenzten,
    zu bearbeiten den Stelle des Werkstückes in Betriebsstellung zu brin gen und zu bewirken, dass der Ladungsträgerstrahl dort die Bearbeitung vornimmt. (Fig. 3 und 5) UNTERANSPRÜCHE 1. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mittels eines optischen Systems (50, 52, 56, 58) ein Bild des Werkstückes abgebildet wird und Bildabtastmittel (76) vorgesehen sind, die zur Erzeu gung des Steuersignals auf bestimmte Merkmale in dem Bild des Werkstückes ansprechen, die durch eine Strahlung an derjenigen Stelle des Werkstückes erzeugt werden, an der die Arbeit zu verrichten ist. (Fig. 3 und 5) 2.
    Gerät nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Intensitätssteuer mittel (42) des Ladungsträgerstrahles den den Ladungsträgerstrahl erzeugenden Generator (28) be züglich dessen Energieniveaus steuert, und dass das Führungsmittel (72) den Strahl auf die durch Ausstrah lung abgegrenzte Stelle lenkt. (Fig. 3 und 5) 3. Gerät nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch Mittel (32, 90) zum An- und Abstellen des von dem Generator (28) erzeugten Strahles. (Fig. 3 und 5) 4.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass einem Bildabtastmittel (62) Generator mittel (64) zum Erzeugen eines Bildabtas.tsteuersignales und .auf das Abtaststeuermittel ansprechende Bildab- lenkmittel (66) zugeordnet sind, um Teile des Bildes serienmässig auf ein Signalerzeugermittel (76) zur Arbeitssteuerung zu fokussieren. (Fig. 3 und 5) 5.
    Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass das Bildablenkmittel (66) an -das Strahl- ablenkmittel (72) angeschlossen ist, damit das Strahlab- lenkmittel (72) dem Abtasten des Bildes folgt und ein auf das Steuersignal ansprechendes Haltemittel (84) vorgesehen ist, um das Abtasten des Bildes abzubre chen. (Fig. 3) 6.
    Gerät nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass das Haltemittel (84) zum Unterbrechen des Abtastens ein Signalspeichermittel (86) ist, das auf das Abtaststeuersignal zum Speichern dieses Signales anspricht, und auf das Steuersignal ansprechende Schaltmittel (92) vorgesehen sind, um das Abtaststeu- ersignal von dem Bildablenkmittel (66) wegzunehmen und diesem die Ausgangsspannung des Speichermittels (86) zuzuführen. (Fig. 3) 7.
    Gerät nach Unteransprüchen 1-6, gekennzeich net durch Steuermittel, um zu Abtastzwecken einen Strahl von gegenüber derjenigen bei der Bearbeitung niedrigerer Energiedichte auf das Werkstück zu rich ten. (Fig. 5) B. Gerät nach Unteranspruch 7, dadurch gekenn zeichnet, dass das auf die in dem Bild enthaltenen Merkmale ansprechende Abtastmittel (76) ein licht empfindliches Mittel ist, das auf die Helligkeit der zu bearbeitenden Stellen auf dem beleuchteten Werkstück anspricht, um das Steuersignal zu erzeugen. (Fig.5) 9.
    Gerät nach Unteransprüchen 4-8, dadurch ge kennzeichnet, dass das Bildablenkmittel (66) eine mit elektromagnetischen Ablenkspulen versehene Bild- wandlerröhre (62) ist. (Fig. 3) 10.
    Gerät nach Unteransprüchen 2-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlablenkmittel (72) so angeordnet sind, dass das Werkstück mit dem Strahl niedrigerer Energie abgetastet wird, um eine Strahlung von einer bestimmten Stelle auszulösen, und dass die auf das Steuersignal ansprechenden Erregermittel so angeordnet sind, dass sie das Abtasten des Werkstük- kes an dieser Stelle unterbrechen und bewirken, dass der Strahl von einem niedrigeren Energieniveau auf ein höheres Energieniveau überwechselt, um die Arbeit an dieser Stelle auf dem Werkstück durchzuführen. (Fig. 5) 11.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass das Abtast- mittel (76) zum Erzeugen des Steuersignales auf eine bestimmte Frequenz der von dem Werkstück ausgehen den Strahlung anspricht. (Fig. 3 und 5) 12. Gerät nach Unteransprüchen 2-11, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einstellen der Bündelung des Strahles ein auf das Steuersignal ansprechendes Regel mittel (32) vorgesehen ist. (Fig. 3 und 5)
CH101964A 1963-04-19 1964-01-29 Gerät zum Steuern der Betriebsparameter eines Ladungsträgerstrahles und der Lage desselben relativ zu einem zu bearbeitenden Werkstück CH443507A (de)

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