CH444180A - Verfahren zur Herstellung neuer a-Phenoxy-isobuttersäure-Derivate - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer a-Phenoxy-isobuttersäure-Derivate

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CH444180A
CH444180A CH1317563A CH1317563A CH444180A CH 444180 A CH444180 A CH 444180A CH 1317563 A CH1317563 A CH 1317563A CH 1317563 A CH1317563 A CH 1317563A CH 444180 A CH444180 A CH 444180A
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phenoxy
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CH1317563A
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Laszlo Bencze William
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Ciba Geigy
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/02Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides from salts of carboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07C51/09Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides from carboxylic acid esters or lactones

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Description


  Verfahren zur Herstellung neuer aαPhenoxy-isobuttersäure-Derivate    Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung  von a-P'henoxy-isobuttersäure-derivaten der Formel  
EMI0001.0000     
    worin Ph1 den Phenyl- oder einen Halogenphenylrest,  Ph2 den p-Phenylen- oder einen Halogen-p-phenylenrest  und R Wasserstoff oder Niederalkyl bedeutet, oder Salze  von Verbindungen, in welchen R für Wasserstoff steht.  



  Die Halogenphenyl- und/oder     Halogen-p-phenylen-          reste    können ein oder mehrere, gleiche oder verschiedene  Halogenatome enthalten, wobei als Halogenatome vor  allem Chlor oder auch Fluor oder Brom in Frage kom  men:  Der niedere Alkylrest R enthält mit Vorteil 1 bis 4  Kohlenstoffatome und stellt z. B. Methyl, Äthyl,     n-Pro-          pyl,    Isopropyl oder n-Butyl dar.  



  Diese neuen Verbindungen besitzen wertvolle phar  makologische     Eigenschaften.    Sie bewirken eine Vergrö  sserung der Leber, welche durch eine     Vermehrung    und  Vergrösserung der Leberzellen verursacht wird. Die  neuen     Verbindungen    können daher als Leberschutzmit  tel, insbesondere bei     Lebervergiftungen,    wie sie durch  Chemikalien, z. B. Tetrachlorkohlenstoff, oder durch  Krankheit, z. B. Lebercirrhose hervorgerufen wird, ver  wendet werden.  



  Die neuen Verbindungen verkürzen aber auch die  Dauer der pharmakologischen Wirkung von Barbitu  raten und     ähnlichen    Verbindungen und können daher  zur     Verkürzung    oder Begrenzung des durch solche Ver  bindungen hervorgerufenen Schlafs Verwendung finden.  



  Verbindungen der genannten Art verursachen eben  falls eine Senkung des Blutcholesterinspiegels und kön  nen daher zur Behandlung bei Arteriosklerose,     Athe-          rosklerose    und ähnlichen Krankheitserscheinungen ange  wendet werden.    Besonders wertvoll sind die Verbindungen der For  mel  
EMI0001.0013     
    worin R die oben genannte Bedeutung hat und R1 für  Wasserstoff oder Halogen steht, und vor allem die  jenigen dieser Art, worin R1 in p-Stellung .steht und  Wasserstoff oder Chlor bedeutet.

   Besonders wertvoll ist  der     aα[p-(2-p'-Chlorphenylpropyl-(2))-phenoxy]-isobut-          tersäure-äthylester    der Formel  
EMI0001.0016     
    Die neuen Verbindungen werden erfindungsgemäss  erhalten, indem man eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0017     
    worin     P'hl    und.

       Ph2    die oben gegebene Bedeutung haben,  oder ein     Salz    davon mit einer Verbindung der Formel  
EMI0001.0021     
         worin    R' entweder eine Gruppe der Formel    
EMI0002.0000     
    darstellt, in der R die oben genannte Bedeutung hat,  oder eine funktionell abgewandelte, durch Hydrolyse  oder Alkoholyse in eine Gruppe der Formel  
EMI0002.0001     
    überführbare Carboxylgruppe und X eine reaktions  fähige veresterte Hydroxygruppe bedeutet, umsetzt, und  in einer erhaltenen Verbindung, in welcher R' von der  Gruppe  
EMI0002.0002     
    verschieden ist, R' durch Hydrolyse oder Alkoholyse in  diese     überführt.     



  In einer erhaltenen Verbindung können freie  Carboxylgruppen und Carboniederalkoxygruppen inein  ander umgewandelt und/oder, erhaltene freie     Carbon-          säuren    in ihre Salze oder erhaltene Salze in die freien  Carbonsäuren umgewandelt werden.  



  Eine Gruppe R' ist vor allem eine freie     Carboxy-          gruppe    oder eine Carboniederalkoxygruppe, kann aber  auch eine Nitrilgruppe bedeuten, und X ist vor allem  eine Hydroxylgruppe, die mit einer starken Mineralsäure,  wie einer Halogenwasserstoffsäure, z. B. Chlor- oder  Bromwasserstoffsäure, oder Schwefelsäure, oder mit  einer starken organischen Sulfonsäure, wie einer     Nieder-          alkansulfonsäure    oder Arylsulfonsäure, wie der     p-To-          luolsulfonsäure    verestert ist. X kann daher z. B. Halo  gen, Niederalkylsulfonyloxy oder Arylsulfonyloxy, wie  p-Toluolsulfonyloxy darstellen.

   Bevorzugte Ausgangs  stoffe der genannten     Art    sind solche der Formel  
EMI0002.0013     
    worin R die oben genannte Bedeutung hat und vorzugs  weise einen niederen Alkylrest darstellt und Halogen vor  allem     Chlor    oder Brom bedeutet.  



  Die genannte Reaktion kann z. B. so ausgeführt wer  den, dass das phenolische Ausgangsmaterial in ein  Metallsalz, besonders ein Alkalimetallsalz, wie ein  Lithium-, Natrium- oder Kaliumsalz verwandelt wird,  dass dann, vorzugsweise in einem geeigneten Verdün  nungsmittel, z. B. in einem für die Herstellung der  Metallverbindung benützten Lösungsmittel, wie aliphati  schen oder aromatischen Kohlenwasserstoffen, z. B.  Hexan, Benzol oder Toluol, oder Äthern, wie Äther,  Dioxan oder Tetrahydrofuran oder     Diäthylenglykol-di-          methyläther,    oder Dimethylformamid oder niederen  Alkanolen, gegebenenfalls unter Kühlen oder bei erhöh  ter Temperatur und wenn erwünscht, in einer     Inertgas-          atmosphäre,    z.

   B. unter Stickstoff, mit dem reaktions  fähigen Ester zur Reaktion gebracht wird. Dabei kann  die Bildung des Metallsalzes auch in situ erfolgen, d. h.    das phenolische Ausgangsmaterial wird mit dem reak  tionsfähigen Ester in Gegenwart eines     :salzbildenden     Kondensationsmittels umgesetzt.  



  Die phenolischen Ausgangsstoffe sind bekannt oder  können nach an sich bekannten Methoden dargestellt  werden. So kann man eine Verbindung der Formel  
EMI0002.0020     
    mit einem Phenol der Formel H-P 2-0H, worin Phl  und Ph2 die oben genannte Bedeutung haben, in Gegen  wart einer geeigneten Lewis-Säure, z. B. einem     Friedel-          Craft's-Reagenz,    wie Aluminiumchlorid, umsetzen.  



  Je nach den Verfahrensbedingungen und Ausgangs  stoffen erhält man die Endstoffe in freier Form oder in  Form ihrer Salze. Die     Salze    der neuen Verbindungen  können in an sich bekannter Weise     in    die freien Verbin  dungen übergeführt werden, z. B. durch Reaktion mit  sauren Mitteln, wie Säuren. Anderseits können erhaltene  freie Säuren mit Basen, insbesondere mit therapeutisch  verwendbaren Basen, z. B. Metallhydroxyden oder basi  schen "Salzen, speziell Alkali- oder     Erdalkalimetall-          hydroxyden,    wie Natrium-, Kalium- oder Calcium  hydroxyd, Alkalimetallcarbonaten, wie Natrium- oder  Kaliumcarbonat, Ammoniak oder organischen Aminen,  Salze bilden.  



  Diese oder andere Salze der neuen Verbindungen  können auch zur Reinigung der erhaltenen freien Ver  bindungen dienen, indem man die freien Verbindungen  in Salze     überführt,    diese abtrennt und aus den Salzen       wiederum    die freien Verbindungen freisetzt.  



  In erhaltenen Verbindungen mit freier     Carboxyl-          gruppe    können diese nach bekannten     Veresterungs-          methoden    in eine Carboniederalkoxygruppe umgewan  delt werden. So kann man die Carbonsäuren in Gegen  wart eines sauren Katalysators, wie     Salzsäure    oder  Schwefelsäure, mit einem niederen Alkanol umsetzen  oder mit einem niederen Diazoalkan behandeln oder die  Carbonsäure zunächst in ein funktionelles Derivat, wie  ein Halogenid, überführen und dieses mit einem     Nieder-          alkanolat    behandeln oder ein     Salz    der Säure mit einem  reaktionsfähigen Ester, z.

   B. einem der oben angege  benen, eines niederen Alkanols umsetzen oder nach ähn  lichen Methoden verfahren.  



  Man     kann    auch in einer erhaltenen Verbindung mit  funktionell abgewandelter Carboxylgruppe diese in eine  Carboniederalkoxygruppe umwandeln. So lässt sich eine  andersartig veresterte Carboxylgruppe in üblicher Weise  durch Umesterung, gegebenenfalls in Gegenwart eines  Umesterungskatalysators, in eine     Carboniederalkoxy-          gruppe    umwandeln, oder z. B. eine Nitrilgruppe durch  Behandlung     mit    einem Alkohol in Gegenwart einer ge  eigneten Mineralsäure, z. B. Schwefelsäure oder Chlor  wasserstoffsäure, in eine Carboniederalkoxygruppe über  führen.  



  Anderseits kann eine funktionell abgewandelte  Carboxylgruppe auch in eine freie Carboxylgruppe um  gewandelt wenden. So lassen sich veresterte     Carboxyl-          gruppen    durch Hydrolyse, z. B. mit einer Base, wie       Natriumhydroxyd,    in die freie     Carbonsäure    umwandeln.  Ebenso lassen sich Cyan- oder     Amidgruppen    durch  starke Hydrolyse, z. B. mit     Alkalihydroxyden    oder star-      ken Säuren, wie Schwefelsäure, zu freien     Carboxylgrup-          pen    verseifen.  



  Die     Erfindung    betrifft auch diejenigen Ausführungs  formen des Verfahrens, bei denen die Reaktionskom  ponenten gegebenenfalls in Form ihrer     Salze    vorliegen.  



  Für die erfindungsgemässen Reaktionen werden vor  nehmlich solche Ausgangsstoffe verwendet, die die oben  erwähnten     bevorzugten    Verbindungen ergeben.  



  Die neuen Verbindungen     können    als Heilmittel, z. B.  in Form pharmazeutischer Präparate, sowie in der Tier  medizin, z. B. in     Form    von Futtermitteln oder von Zu  satzmitteln für     Tierfutter    verwendet werden.  



  In den folgenden Beispielen sind die Temperaturen in  Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  Zu einer Lösung von 12,3 g     2-(p-Chlorphenyl)-2-(p-          hydroxyphenyl)-propan    in 50 ml Dimethylformamid gibt  man unter Rühren und Kühlen auf 5  2,4 g einer  53%igen Suspension von Natriumhydrid in Mineralöl.  Nach Beendigung der Wasserstoffentwicklung fügt man  9,15 g a-Bnom-isobuttersäureäthylester in 50 ml Toluol  zu. Hierauf rührt man 2 Stunden bei Raumtemperatur  und lässt     dann    während 15 Stunden stehen. Der anorga  nische Niederschlag wird abfiltriert und das Filtrat auf  ein Volumen von 25     ml    eingeengt und dann mit Wasser  verdünnt.

   Nun extrahiert man     mit    Äther, wäscht die  ätherische Lösung     mit    gesättigter wässriger Kochsalz  lösung, trocknet sie über Natriumsulfat und dampft sie  zur Trockene ein. Der ölige Rückstand wird destilliert.  Die bei Kp 0,08     135-145     aufgefangene Fraktion wird  an 480 g Aluminiumoxyd (Woelm neutral, Aktivität 111)  chromatographiert.

   Mit einer Mischung von Hexan und  Benzol (4: 1) eluiert man den     a&alpha;[p-(2-p'-Chlorphenyl-          propyl-(2))-phenoxy]-isobuttersäure-äthylester    der For  mel  
EMI0003.0017     
    Das oben verwendete Ausgangsmaterial wird wie  folgt erhalten:  Zu einem aus 284 g Methyljodid und 48,6 g Magne  siumspäne in 550 ml Äther hergestellten, eisgekühlten  Grignard-Reagens fügt man tropfenweise unter Rühren  eine Lösung von 154,6 g p-Chloracetophenon in 200 ml  Äther. Man     lässt        die    Reaktionsmischung bei Raumtem  peratur stehen und erhitzt sie hierauf 2 Stunden unter  Rückfluss zum Sieden.

   Der Grignard-Komplex wird  durch Hinzufügen von 300     ml    Wasser unter     Rühren     und Kühlen in einem Eisbad versetzt. Dann gibt man  300 ml Äther hinzu,     trennt        die    organische Schicht ab,  wäscht sie und trocknet sie über     Natriumsulfat.    Das       Lösungsmittel    wird entfernt und der Rückstand destil  liert. Man erhält so das 2-(p-Chlorphenyl)-propanol-(2)  vom Kp3 92-96 .  



  Zu einer Mischung von 28,2 g Phenol und 6,7 g  Aluminiumchlorid, das zum Phenol unter Rühren in  kleinen Portionen     hinzugegeben    wurde,     fügt    man unter  Rühren und Wasserkühlung portionenweise eine Mi  schung von 17,1 g 2-p-Chlorphenyl propanol-(2) und  9,4 g Phenol. Die Reaktionsmischung wird während 2  Stunden bei Raumtemperatur gerührt, hierauf 15 Stun  den stehengelassen und dann unter Rühren eine Stunde    auf 40 bis 50      erhitzt.    Die Reaktionsmischung wird  unten Rühren zu 100     ml    6n     wässriger        Salzsäure    gegeben,  die organische Phase abgetrennt, und durch Destillation  bis zu einer Temperatur von 130  bei 13 mm Queck  silberdruck das Phenol entfernt.

   Der ölige Rückstand  wird destilliert und das Destillat aus Hexan kristallisiert.  Das so erhaltene     2-(p-Chlorphenyl)-2-(p-hydroxyphenyl)-          propan    schmilzt bei 72 bis 74 .    <I>Beispiel 2</I>    Man rührt 6 g     a-[p-(2-p'-Chlorphenyl-propyl-(2))-          phenoxy]-isobuttersäure-äthylester    in 40 ml Methanol  enthaltend 1,4 g Kaliumhydroxyd ein und lässt die Reak  tionsmischung bei Raumtemperatur während 4 Tagen  stehen. Dann entfernt man das Lösungsmittel und er  hält so das rohe kristallisierte Kaliumsalz der oben ge  nannten Säure. Es löst sich üben<B>10%</B> in Wasser. Eine  Probe des Salzes wird in siedendem Aceton unter Zu  gabe einer kleinen Menge Methanol gelöst.

   Nach dem  Abkühlen kristallisiert das Kaliumsalz der     a-[p-(2-p'-          Chlorphenyl-propyl-(2))    - phenoxy] - isobuttersäure vom  F. 290  (Zersetzung).  



  Dieses Kaliumsalz löst man in 50 ml Wasser und  behandelt die Lösung mit 12 ml 2n     wässriger        Salzsäure.     Die saure Lösung wird dreimal mit Äther extrahiert, die  Ätherlösung mit einer gesättigten wässrigen Natrium  chloridlösung gewaschen, über     Natriumsulfat    getrocknet,  filtriert und zur Trockene eingedampft. Die     a-[p-(2-p'-          Chlorphenyl-propyl    - (2)) - phenoxy] - isobuttersäure der  Formel  
EMI0003.0043     
    wird in Äther gelöst, die Lösung mit Hexan versetzt und  nach dem Verdampfen des Äthers mit Pentan verdünnt,  worauf die genannte Säure in Form von Kristallen vom  F. 91-92  erhalten wird.

      <I>Beispiel 3</I>  Zu einer Lösung von 10 g     2-(p-Hydroxy-phenyl)-          2-phenyl-propan    in einer Mischung von 50 ml     Dimethyl-          formamid    und 75 ml Toluol, gibt man unter Kühlen in  einem Eisbad und Rühren portionenweise 5,0 g einer  53 % igen Suspension von Natriumhydrid in Mineralöl.  Nach     Beendigung    der Wasserstoffentwicklung     fügt        man     10 g a-Brom-isobuttersäureäthylester in 50 ml Toluol  hinzu und rührt die Mischung bei Raumtemperatur wäh  rend 18 Stunden. Der Hauptteil der Lösungsmittel wird  unter vermindertem Druck abgedampft, worauf der  ölige Rückstand in Wasser aufgenommen wird.

   Das  wässrige Gemisch wird dreimal mit Äther extrahiert, die  Ätherlösungen kombiniert, dreimal mit 100 ml Wasser,  dann mit einer gesättigten wässrigen Kochsalzlösung ge  waschen, dann über     Natriumsulfat    getrocknet, filtriert  und unter     vermindertem    Druck zur Trockene einge  dampft. Das rohe Produkt wird an 300 g Aluminium  oxyd (Woelm, neutral, Aktivität III) chromatographient,  wobei man zunächst die Säule mit Hexan zur Entfernung  des Mineralöles wäscht und hierauf mit Benzol enthal  tend 15 % Hexan eluiert.

   Der so erhaltene     a-[p-(2-p'-          Phenyl-propyl-(2))-phenoxy]    -     isobuttersäure    -     äthylester     der Formel    
EMI0004.0000     
    siedet bei 0,03     mm    Quecksilberdruck bei 129-133 .    <I>Beispiel 4</I>    Zu einer Lösung von 54 g rohem     a&alpha;[p-(2-p'-Phenyl-          propyl-(2))-phenoxy]-isobuttersäure-äthylester    in 200 ml  Methanol gibt man eine Lösung von 14 g Kaliumhy  droxyd in 200 ml Methanol. Die klare Lösung lässt man  hierauf bei Raumtemperatur während 18 Stunden stehen.

    Das Lösungsmittel wird hierauf unter     vermindertem     Druck entfernt und das zurückbleibende rohe Kalium  salz in 300 ml Wasser gelöst. Man extrahiert die Lö  sung mit Äther und säuert die wässrige Lösung mit kon  zentrierter Salzsäure an. Das organische Material wird  durch zweimalige Extraktion mit Äther in eine ätherische,  Lösung     überführt,    welche nach Waschen mit Wasser,  wässriger Kochsalzlösung und Trocknen über Natrium  sulfat, Filtrieren und Eindampfen zur Trockene einen  Rückstand ergibt, der aus einer     Mischung    von Benzol  und Pentan umkristallisiert wird.

   Die so erhaltene     a&alpha;[p-          2-p'-Phenyl-propyl-(2))    phenoxy]-isobuttersäure der For  mel  
EMI0004.0009     
         schmilzt    bei 117-118 .    <I>Beispiel 5</I>    Zu einer Lösung von 4,1 g     2-(m-Chlor-p-hydroxy-          phenyl)-2-phenyl-propan    in 20 ml Dimethylformamid  gibt man unter Rühren und Kühlen in einem Eisbad  0,8 g einer 53ö igen Natriumhydridsuspension in Mine  ralöl. Nach Beendigung der     Wasserstoffentwicklung        fügt     man eine Lösung von 3,03 g     a-Brom-isobuttersäureäthyl-          ester    in 20 ml Toluol bei und arbeitet wie in Beispiel 1  angegeben auf.

   Man erhält so den     a-[o-Chlor-p-(2-phe-          nyl-propyl-(2))-phenyloxy]-isobuttersäure-äthylester    der  Formel  
EMI0004.0019     
    <I>Beispiel 6</I>    Eine Lösung von 2 g     a-[o-Chlor-p-(2-phenyl-pro-          pyl-(2))-phenyloxy]-isobuttersäure-äthylester    in 20 ml  Methanol enthaltend 0,45g Kaliumhydroxyd lässt man  mehrere Tage bei Raumtemperatur stehen und arbeitet  dann gemäss Beispiel 2 auf.

   Man erhält so die     a-[o-          Chlor-p-(2-phenyl-propyl-(2))-phenyloxy]-isobuttersäure     der Formel  
EMI0004.0024     
    <I>Beispiel 7</I>    Eine Lösung von 14,9 g     a-[p-(2-p'-Phenyl-propyl-          (2))-phenoxy]-isobuttersäure    in 100 ml wasserfreiem  Äthanol enthaltend trockenen Chlorwasserstoff wird 6  Stunden am Rückfluss gekocht und hierauf unter ver  mindertem Druck zur Trockene eingedampft. Der Rück  stand wird destilliert. Man erhält so den     a-[p-(2-p'-          Phenyl-propyl-(2))-phenoxy]-isobuttersäure-äthylester     
EMI0004.0029     
    vom Kp.     0,03        120-133 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer a-Phenoxy-isobut- tersäure-derivate der Formel EMI0004.0034 worin Ph1 den Phenyl- oder einen Halogenphenylrest, Ph2 den p-Phenylen- oder einen Halogen-p-phenylen- rest, und R Wasserstoff oder Niederalkyl bedeutet, oder Salze von Verbindungen, in welchen R für Wasserstoff steht, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbin dung der Formel EMI0004.0039 oder ein Salz davon, mit einer Verbindung der Formel EMI0004.0041 worin R' entweder eine Gruppe der Formel EMI0004.0042 darstellt, in der R die oben genannte Bedeutung hat,
    oder eine funktionell abgewandelte, durch Hydrolyse oder Alkoholyse in eine Gruppe der Formel EMI0005.0000 überführbare Carboxylgruppe bedeutet, und X für eine reaktionsfähige veresterte Hydroxygruppe steht umsetzt, und in erhaltenen Verbindungen, in welchen R' von der Gruppe EMI0005.0002 verschieden ist, R' durch Hydrolyse oder Alkoholyse in die letztere überführt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass R' eine freie Carboxygruppe oder eine Carboniederalkoxy- oder Nitrilgruppe darstellt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass X eine mit einer Halogenwasserstoff säure, der Schwefelsäure oder einer starken organischen Sulfonsäure veresterte Hydroxylgruppe darstellt. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass X eine mit einer Halogenwasserstoff säure, der Schwefelsäure oder einer starken organischen Sulfonsäure veresterte Hydroxylgruppe darstellt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man das phenolische Ausgangsmaterial zunächst in ein Metallsalz überführt oder es in Gegen wart eines salzbildenden Kondensationsmittels umsetzt. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man das phenolische Ausgangsmate rial zunächst in ein Metallsalz überführt oder es in Gegenwart eines salzbildenden Kondensationsmittels umsetzt. 6. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man das phenolische Ausgangsmate rial zunächst in ein Metallsalz überführt oder es in Gegenwart eines :salzbildenden Kondensationsmittels um setzt. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass man das phenolische Ausgangsmate rial zunächst in ein Metallsalz überführt oder es in Gegenwart eines salzbildenden Kondensationsmittels umsetzt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man eine erhaltene Verbindung mit einer freien Carboxylgruppe in ein Salz überführt. 9. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man ein erhaltenes Salz einer Verbindung mit freier Carboxylgruppe in die freie Verbindung über führt.
    10. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe wählt und so verfährt, dass Verbindungen der Formel EMI0005.0022 worin R die im Patentanspruch genannte Bedeutung hat und R1 für Wasserstoff oder Halogen steht, oder Salze von Verbindungen, woran R für Wasserstoff steht, er halten werden. 11.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet und so verfährt, dass Verbindungen der Formel EMI0005.0023 oder Salze von Verbindungen, worin R für ein Wasser stoff steht, erhalten werden, wobei R1 Wasserstoff oder Chlor bedeutet. 12. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet und so verfährt, dass der a-[p-(2-p'-Chlorphenyl-propyl-(2))-phenoxy]- isobuttersäure-äthylester erhalten wird. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet und so verfährt, dass die a-[p-(2-p'-Chlorphenyl-propyl-(2))-phenoxy]-iso- buttersäure oder ihre Salze erhalten werden. 14. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet und so verfährt, dass der a-[p-(2-Phenyl-propyl-(2))-phenoxy]-isobutter- säure-äthylester erhalten wird.
    15. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet und so verfährt, dass die a-[p-(2-Phenyl-propyl-(2))-phenoxy]-isobutter, säure oder ihre Salze erhalten werden. 16. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet und so verfährt, dass der a-[o-Chlor-p-(2-phenyl-propyl-(2))-phenyloxy]- isobuttersäure-äthylester erhalten wird.
    17. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass man solche Ausgangsstoffe verwendet und so verfährt, dass die a-[o-Chlor-p-(2-phenyl-propyl-(2))-phenyloxy]- isobuttersäure oder ihre Salze erhalten werden. <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2710948A1 (de) * 1977-03-12 1978-09-14 Unbescheiden Gmbh Vorrichtung zur automatisch arbeitenden gezielten unterwassermassage

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