CH444189A - Schalldämpfer zur Verminderung des Geräusches, welches beim Ausblasen des in Dampfkesseln erzeugten Dampfes entsteht - Google Patents

Schalldämpfer zur Verminderung des Geräusches, welches beim Ausblasen des in Dampfkesseln erzeugten Dampfes entsteht

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CH444189A
CH444189A CH680466A CH680466A CH444189A CH 444189 A CH444189 A CH 444189A CH 680466 A CH680466 A CH 680466A CH 680466 A CH680466 A CH 680466A CH 444189 A CH444189 A CH 444189A
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CH
Switzerland
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steam
silencer
noise
reduce
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Application number
CH680466A
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English (en)
Inventor
Hirsch Emil
Original Assignee
Nikex Nehezipari Kulkere
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01B31/16Silencers specially adapted for steam engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description


  Schalldämpfer zur Verminderung des Geräusches, welches beim Ausblasen  des in Dampfkesseln erzeugten Dampfes     entsteht       Die Erfindung betrifft     einen    Schalldämpfer zur Ver  minderung des Geräusches, welches beim     Ausblasen     des in     Dampfkesseln        erzeugten    Dampfes entsteht.  



  Bei     Anfahrleitungen    der     Dampfkessel,    ausserdem  beim Abblasen der     Sicherheitsventile    während des Be  triebes, muss eine grosse Dampfmenge     ins    Freie     geleitet     werden. Dabei entstehen sehr starke und     unangenehme          Schallerscheinungen,    welche währenddes     Abblasens    die  Arbeit der Belegschaft des     Kraftwerkes    stören und  auch die     Einwohner    Ader Umgebung     belästigen.    Beson  ders     verschärft    sich das Problem bei Heizkraftwerken  in Wohngebieten.  



  Es muss also die     Verminderung    der Intensität des  Tones beim Ausblasen von Dampf erreicht werden       und.    auch     die        Verschiebung    der Töne hoher     Frequenzen     auf ein Gebiet     niedrigerer    Frequenzen, die für das       menschliche    Gehör ertragbarer sind, ist von besonderer  Wichtigkeit.  



  Es ist bekannt zu diesem Zweck über dem Dach  grosse Kammern anzuordnen. Diese Einrichtungen wie  gen aber :etwa 5-8 Tonnen, sind     also    sehr     umständlich          anzuordnen    und     sind    schwer und teuer. Im     Inneren     dieser Kammer spielt sich die Expansion ab und die  Luftisolierung der vielen     Schichten        vermindert    den Ton.  



  Bei einem anderen .bekannten     Schalldämpfer        wird     der Dampf ebenfalls in geschlossenen Kammern     auf     atmosphärischen :Druck expandiert, aber es werden       doch        verschiedene    Isolierschichten zum     Schallschlucken     eingebaut.     Charakteristisch    für beide     Typen    ist, dass die  Einrichtungen nur am     Ende    der Rohrleitung eingebaut  werden, ferner     -sind    sie wegen den grossen Dimensionen  sehr     platzraubend    und kostspielig und     erfordern    eine  sehr teuere Dachverstärkung.

   Hinzu kommt, dass das  Isoliermaterial durch das     Rütteln    mit der Zeit zerbricht  und der     echall'schluckende        Effekt        vermindert        wird.     



  Der Zweck der     Erfindung    'ist das     Vermindern    der  Intensität     und    der hohen Tonfrequenzen des austreten  den Dampfes. Aufgabe der     Erfindung    ist es, die mehr  stufige Expansion beim     Austritt    ins Freie derart zu    erreichen,     @dass    zur Druckerniedrigung des Dampfes vor  dem Austritt durch     mehrfache        Umlenkung    der vollen  Dampfmenge ein     künstlicher        Widerstand    erzeugt wund.

    Zu diesem Zwecke werden beim     erfindungsgemässen     Schalldämpfer zur Verminderung des Geräusches, wel  ches beim     Ausblasen        ,des        .in    Dampfkesseln erzeugten  Dampfes     -entsteht,    eine     Reih;,    gelochte, einander par  allele Drosselscheiben verwendet.

   Die Erfindung     ist        @da-          durch    gekennzeichnet, dass die Bohrungen der benach  barten,     in    einem auf :dem     Dampfauslassvenbil    befestig  ten Gehäuse angeordneten Drosselscheiben gegenein  ander versetzt angeordnet sind, wobei am Gehäuse eine       Rohrleitung    angeschlossen     ist,    die in einen Brause  kopf mündet, der aus .ineinander gesteckten, an den  Seitenwänden .gelochten, mit Ausnahme des oberen  Rohres oben geschlossenen Rohren besteht, deren       Durchmesser    sich in der     Strömungsrichtung    des Dampfes  vergrössern.

   In dieser     Weise    soll     ,die    Anstauung des       Dampfdruckes        in    zwei Schritten erzielt werden: ein  mal durch Einbauten direkt hinter :dem     Dampfauslass-          ventil    und weiterhin durch einen auf die Rohrmündung  aufgesetzten Brausekopf, der     eine    mehrfache Umlen  kung und Drosselung des Dampfes bewirkt.  



  Durch die vorgeschlagene Anordnung soll     .erreicht     werden,     dass    in einem Gehäuse, welches direkt auf das       Dampfauslassventil    -aufgesetzt ist, Drosselscheiben ange  ordnet     sind,    deren     versetzt    angeordnete Bohrungen den  bei der     kritischen        .Dampfgeschwindigkeit    entstehenden  Ton vermindern, ohne dass die Dampf     durchsatzmenge     herabgesetzt wird. Durch das Abdrosseln ödes Geräusches  mittels der Drosselscheiben wird auch die     Fortpflanzung     in der     Rohrleitung    verhindert.

   Durch :den an der     Rohr-          mündung        angeordneten    Brausekopf, der einen Druck  stau     bewirkt,        ist    das Dampfvolumen     begrenzbar    und  dadurch entsteht keine unangenehme Geräusche ver  ursachende übergrosse     Dampfgeschwindigkeit    in der       Rohrleitung.    Der Brausekopf besteht     .aus        ineinander          gesteckten    Rohrstufen,

   deren     Seitenwände    gelocht und  oben mit vorzugsweise .flachgewölbten Böden abge-      schlossen     sind.    Die     Durchmesser        der    Rohrstufen kön  nen sich     sinngemäss    in der Strömungsrichtung allmäh  lich so vergrössern,     dass    die Dampfgeschwindigkeit trotz       d-zr    mit sinkendem Dampfdruck wachsenden Dampfvo  lumina, auf     ein    erträgliches Mass beim     Austritt    ins  Freie     absinkt.     



       Zweckmässigerweise    kann das obere Rohr     des     Brausekopfes auf der Oberseite .mit     .Dampfausl.asslöchern     versehen und durch einen     Blechkegel    umgeben sein,  der mit     Lufteinlasslöchern    versehen ist.  



  Der vorgeschlagene Schalldämpfer soll zweckmä  ssig nur dort angeordnet werden, wo ein Standruck in  der     Auspuffleitung    keine     Leistungsverminderung.    ver  ursacht.  



  Es wurde ermittelt, dass sich die durchströmende  Dampfmenge nicht messbar verringert, wenn hinter dem       Dampfauslassventil    -der Gegendruck bis auf etwa 25  des Vordruckes ansteigt.  



  Die     technischökonomischen    Auswirkungen der vor  geschlagenen Anordnung bestehen darin, dass mit dem  Schalldämpfer, eine     Schallpegelsenkung    um etwa 40  Phon erreicht werden kann. Diese Senkung des Schall  pegels bedeutet eine     Verminderung    des Geräusches auf  etwa den sechzehnten Teil der Intensität     ohne    Verwen  dung eines Schalldämpfers.  



  Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausfüh  rungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehöri  gen Zeichnungen zeigen:       Fig.    l eine schematische Seitenansicht des Schall  dämpfers,       Fig.    2 eine Seitenansicht des Gehäuses,  Fing. 3 eine Seitenansicht des Brausekopfes,       Fig.    4 eine Draufsicht zu     Fig.    3.  



  Das Gehäuse 2 der Drosselscheiben 5 ist oberhalb  des     Dampfauslassventils    1 befestigt. Durch diese Dros  selscheiben 5 wird der Dampf, mittels einer     Rohrlei-          tung    21, zum über dem Dach angeordneten Brause  kopf 3     geleitet.    Der Flansch 4 des Gehäuses 2 ist mit  dem Flansch des     D        ampfauslassventils    1     mit    normaler       Schraubenverbindung        befestigt.    Im Gehäuse 2 sind meh  rere,     übereinanderlliegende    .Drosselscheiben 5 stufenar  tig und die Bohrungen 6 der     Drosselscheibe    5 ver  setzt angeordnet,

   so dass die Bohrungen 6 zwei über  einanderliegender     Drosselscheiben    5 sich nicht decken.  Dadurch wird der Dampf     gezwungen,    mit einer     labyrinth-          artigen    Drosselung durch .die     .Drosselscheiben    5 zu  strömen. Zwischen den Drosselscheiben 5     sind        Spalte    7  vorhanden, deren Breite etwa     1/.1    des Durchmessers der  Bohrungen 6 beträgt.

   Bei dieser Spaltbreite bleibt der  Dampfquerschnitt zwischen den Bohrungen annähernd  unverändert und die Geschwindigkeitsänderung verur-    sacht     keinen        pulsierenden    Ton.     Die        Drosselscheiben    5  werden mit     einem    Gewindering 8 aneinander gedrückt.  Der Austrittsflansch 9     ist    an eine Rohrleitung 21 ange  schlossen. Im Raum unter den Drosselscheiben 5 ent  steht ein     Staudruck.     



  Der     durch    die Bohrungen 6 strömende Dampf ge  langt durch eine Rohrleitung 21 in den sogenannten  Brausekopf .3. Die     .erste    Stufe     dieses    Brausekopfes 3     ist     ein mit gewölbtem Boden abgesperrtes Rohrstück,     im     folgenden Raum 10 genannt, aus welchem der Dampf  durch eine grosse     Anzahl    seitwärts gebohrter Löcher 11  in einen     ringförmigen    Raum 12 .der aus einem Rohr  stück     ausgebildeten        zweiten    Stufe tritt.

   Aus dem Raum  12 der zweiten     Stufe    strömt der Dampf durch     öffnun-          gen    13 in     einen    Raum 14 der nächsten Stufe,     sodann     in ähnlicher     Weisse        in        denn    Räumen 14     durch        öffnun-          gen    15 der     letzten        Stufe    und durch die Dampfaus  lasslöcher 17     ins        Freie,    durch Aden     Blechkegel    16 ge  führt.  



  Ein oberer, mit Rippen 18     versteifter    Blechkegel 19  dient zur gleichmässigen     Verteilung,    des     Dampfstromes     und dadurch zur Erzielung einer gleichmässigen     Dampf-          geschwindIgkeit.    Der Dampfstrom saugt aus der     Um-          gebungdurch        Lufteinlasslöcher    20 Kaltluft, dadurch ver  mindert sich     die    Dampftemperatur .und so auch das  spezifische Volumen und die     Dampfgeschwindigkeit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schalldämpfer zur Verminderung des Geräusches, welches beim Ausblasen des in Dampfkesseln erzeugten Dampfes entsteht, mit einer Reihe von gelochten, ein ander parallelen Drosselscheiben, dadurch gekennzeich- net, dass Bohrungen (6) der benachbarten, in einem auf dem Dampfauslassventil (1) befestigten Gehäuse (2) angeordneten Drosselscheiben (5) gegeneinander ver setzt angeordnet sind, wobei am Gehäuse (2) eine Rohrleitung (21) angeschlossen ist,
    die in einen Brause kopf (3) mündet, der aus ineinandergesteckten, an den Seitenwänden gelochten, mit Ausnahme :des oberen Rohres oben geschlossenen Rohren besteht, deren Durchmesser sich in der Strömungsrichtung des Dampfes vergrössern. UNTERANSPRUCH Schalldämpfer nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass Idas obere Rohr des Brausekopfes (3)
    auf der Oberseite mit Dampfauslasslöchern (17) ver sehen und durch einen Blechkegel (16) umgeben ist, der Lufteinlasslöcher (20) aufweist.
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