CH446043A - Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial - Google Patents

Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial

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CH446043A
CH446043A CH1457062A CH1457062A CH446043A CH 446043 A CH446043 A CH 446043A CH 1457062 A CH1457062 A CH 1457062A CH 1457062 A CH1457062 A CH 1457062A CH 446043 A CH446043 A CH 446043A
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pressure
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CH1457062A
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Alexander Newman Douglas
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Columbia Ribbon Carbon Mfg
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Description


      Druckempfindliches        Vervielfältigungsmaterial       Das Hauptpatent     betrifft    ein druckempfindliches       Vervielfältigungsmaterial    mit mindestens einem Grund  blatt und einer durch Druck und Schlag übertragbaren  Farbmasse, welche einen Teil einer Oberfläche des  erwähnten Grundblattes derart bedeckt, dass Randteile  des Blattes     ganz    frei von Farbmasse bleiben, dadurch  gekennzeichnet, dass über der     Farbmasse        eine    mit  derselben     übertragbare    Schutzschicht angebracht ist,  welche sich     bis    auf mindestens zwei gegenüberliegende  farbfreie Randteile erstreckt,

   sodass sie die Farbschicht  vollständig bedeckt und     mindestens    zwei der an die  erwähnten     Randteile    angrenzenden     gegenüberliegende     Ränder derselben abdichtet.  



  Das neue     Vervielfältigungsmaterial    ist     ausserge-          wöhnlich    sauber beider     Berührung,    doch weist es infolge  der Natur der verwendeten Farbmasse gewisse Nachteile  auf. Farbmassen auf Wachsbasis müssen nach dem       sogenannten        Heisschmelzverfahren    aufgebracht     werden,     bei welchem die Masse auf eine streichfähige Konsistenz       geschmolzen    und anschliessend auf die Unterlage ge  druckt und zwecks     Festigung        gekühlt    wird.

   Bei der       Herstellung    des üblichen     Vervielfältigungsmaterials    wird  die aufgebrachte Masse üblicherweise mit     Hilfe    eines  Messers oder einer     Rakel        zu    gleichmässiger und richtiger  Dicke ausgebreitet, doch ist dies nicht     möglich,    wenn  gedruckte Blätter hergestellt werden, da jedes Ausbreiten       dazu    führen würde,     auf    die farbfreien Randpartien und  den Rand des Blattes mindestens auf     einer    Seite zu  schmieren.  



  Zweitens sind     Heisschmelz-Wachsmassen    schwer  gleichmässig     auf    ein Grundblatt zu drucken, insbesonde  re auf plastische Filme da das heisse Wachs und Öl  dazu neigen, die Druckwalzen und den plastischen Film  zu erhitzen     und    auszudehnen und auf die sauberen       Randflächen    zu     fliessen    und der Farbschicht eine nicht  voraussehbare Dicke und eine     unregelmässige        Randlinie     zu verleihen, was das Aussehen und die Erscheinung des    fertigen Blattes ernstlich beeinträchtigt.

   Sobald die aus  gedehnte Filmgrundlage sich     zusammenzieht,    bewirkt sie  ferner öfters, dass die Farbmasse flockt und sich von der  Grundlage löst.  



  Die unregelmässige Randlinie der Farbschicht wird  während des     Anbringens    der     Wachsdeckschicht    noch  etwas     intensiviert,    da diese Schutzschicht     ebenfalls    als       Heisschmelzmasse    aufgebracht     wird    und dazu neigt, die  darunter     liegende    Farbschicht wieder zu     schmelzen        und     sie dazu     zu    veranlassen, sich auf die farbfreien Randflä  chen auszubreiten.  



  Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein druck  empfindliches Vervielfältigungsmaterial zu schaffen,  das     diese    Nachteile     alle    nicht aufweist. Es ist dadurch  gekennzeichnet,     dass    die Farbmasse eine Schicht aus  synthetischem,     filmbildendem    Bindematerial und ein  Pigment aufweist.  



  Zweckmässig besitzt die Farbmasse einen hohen  Schmelzpunkt, um nicht bei erhöhten Temperaturen, wie  z. B. während des     Auftrages    einer     Heisschmelzwachs-          schutzschicht        geschmolzen    oder ausgebreitet zu wer  den.  



  Zur Herstellung des     druckempfindlichen        Vervielfälti-          gungsmaterials    kann man     flüssige    Massen verwenden,  welche     vorteilhaft    bei     Zimmertemperatur    aufgebracht  werden,     wodurch    die Probleme der     Wärmeausdehnung          mer    Druckwalzen, der Grundlage und     dgl.    vermieden       werden.     



  Nachfolgend soll die     Erfindung    anhand .der Zeich  nung, die Ausführungsbeispiele     darstellt,        erläutert    wer  den. In der Zeichnung zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf eine     kontinuierliche          Vervielfältigungsmaterialbahn,    auf welche     eine    Deck  schicht als kontinuierliche Schicht aufgetragen ist, wel  che sich über die     ganze    Oberfläche der Grundbahn  erstreckt;       Fig.    2 eine Draufsicht auf ein     Vervielfältigungsblatt,         das aus der kontinuierlichen Bahn von     Fig.    1 ausge  schnitten wurde;

         Fig.    3 eine Seitenansicht einer     kontinuierlichen     Grundbahn, welche mit getrennten Applikationen von  Farbmasse bedruckt wurde;       Fig.    4 eine perspektivische Ansicht entsprechend       Fig.    3;  5 eine perspektivische Ansicht der bedruckten Bahn  von     Fig.    1, welche mit einer     Wachsschutzschicht    überzo  gen ist.  



  Das Ziel der vorliegenden     Erfindung    wird erreicht  durch Verwendung einer Farbmasse, welche auf harzar  tigen oder filmbildenden Bindematerialien beruhen und  in kaltem Zustand als Lösung in einem flüchtigen  Lösungsmittel auf die Grundlage aufgedruckt wird. Eine  derartige Masse wird gleichmässiger auf der Grundlage  als Schicht von gleichmässiger und genauer Dicke  verteilt infolge ihrer Natur einer richtigen Lösung des  Bindematerials.

   Die     Farbmasselösung    enthält im allge  meinen etwa  /a     flüchtiges    Lösungsmittel, sodass die  aufgebrachte Masse in flüssigem Zustand eine Dicke von  etwa dem dreifachen von dem     aufweist,    welches in  trockenem Zustand nach Verdampfung     des    Lösungsmit  tels übrigbleibt. Dies ist ein äusserst wichtiger Faktor bei  der Aufbringung von gedruckten Farbschichten von  genauerer Dicke, da gedruckte Schichten nicht zur  gewünschten Dicke mit Hilfe von     Rakeln    oder derglei  chen ausgebreitet werden können, ohne ihre scharf  gedruckten Ränder zu unterbrechen.  



  Druckwalzen und ähnliche Vorrichtungen können  nicht so genau geschliffen werden, dass sie     Farbschich-          ten    von 12     l!.    mit völliger Genauigkeit aufbringen. Im  allgemeinen weisen derartige Vorrichtungen Genauigkei  ten von   2,5     it    auf, sodass beim Auftragen von  Farbschichten auf Wachsbasis von<I>12</I>     ,ft    Dicke die  Variationsgrenze der Dicke     etwa    20 0/0 beträgt.

   Gemäss  der vorliegenden Erfindung wird jedoch, wenn eine  trockene Farbschicht von 12     ,It    erwünscht ist, diese in  Form eines Lösungsüberzuges von 38     ,u    Dicke aufgetra  gen und die Variationsgrenze der Dicke beträgt 1 Teil  auf 15 oder weniger als 6,7 0/0. Infolge der Flüchtigkeit  des Lösungsmittels beginnt die Farbmasse sofort, nach  dem sie auf die Grundlage aufgedruckt wurde, fest zu  werden, sodass praktisch kein Fluss auf nicht überzoge  ne Randteile erfolgt und die Randlinie der gedruckten  Schicht gerade und     scharf    ist.  



  Wenn sich das Lösungsmittel vollständig verflüchtigt  hat, sei es bei     Zimmertemperatur    oder unter Anwendung  von Hitze, ist die erhaltene Farbschicht wärmebeständig  und kann bis auf eine Temperatur weit über .etwa  150      C    erhitzt werden, ohne einen     fliessbaren    Zustand  zu erreichen. Wenn daher eine Deckschicht in geschmol  zenem Zustand über die     Farbschicht    aufgebracht wird,  besteht keine Neigung diese zu     schmelzen    und sie dazu  zu veranlassen, auf den farbfreien, schmalen Rand zu       fliessen,    um unregelmässige Ränder zu bilden.

   Ebenso  können härtere Wachse mit höherem     Schmelzpunkt    in  den     Deckschichtmassen    verwendet werden, um Deck  schichten zu erzeugen, welche beständiger sind gegen  Entfernung während der Handhabung, insbesondere bei  hohen Umgebungstemperaturen, und auf diese Weise  einen besseren Schutz gegen die Beschmutzung von  Händen, Kleidern und dergleichen ergeben, was sehr  wichtig ist für     druckempfindliches        Vervielfältigungsma-          terial.     



  Die erfindungsgemäss verwendeten     Farbmassen    basie-         ren    auf synthetischen, filmbildenden Bindematerialien  welche ein oder mehrere Öle, ölige Stoffe oder Wachse  enthalten können, um die Masse brüchiger oder besser  druckübertragbar zu gestalten.

   In den meisten Fällen  wird vorzugsweise ein mischbares Gemisch von zwei  Ölen verwendet, von denen das eine mindestens zu 75 0/0  mit dem Bindematerial verträglich ist und das     andere          mindestens        zu        75        %        mit        dem        Bindematerial        nicht        ver-          träglich    ist.

   Infolge ihrer     Mischbarkeit    wird das unver  trägliche Öl davor bewahrt, aus der Farbschicht ausge  schieden zu werden,     während    das     verträgliche    Öl davor       bewahrt        wird,    das Bindematerial bis zum Punkt der  Nichtbrüchigkeit weich zu machen. Die gebildete Farb  schicht weist selbst nach ausgedehnten Lagerperioden  ausgezeichnete     übertragbarkeit    durch Druck auf.  



  Der     Farbstoff    in der Masse kann jeden üblichen,  gegenwärtig für     Vervielfältigungsmaterial    verwendeten  Farbstoff umfassen, einschliesslich farbbildenden, farblo  sen     Farbstoffkomponenten    und komplementären chemi  schen Reagenzien welche aus     Bequemlichkeitsgründen     unter die Bezeichnung Farbstoff     genommen    werden. Ein  kritisches Erfordernis besteht darin,     -dass    der Farbstoff  ein Material sein muss, welches in dem     besonderen,    zum  Auftragen der Masse verwendeten flüchtigen Lösungs  mittel unlöslich ist.

   Im allgemeinen werden vorzugsweise  grosse Mengen Farbstoff in der     Farbmasse    verwendet im       Bereich        von        etwa        35        %        bis        etwa        70        %,        bezogen        auf        das     totale Gewicht der trockenen Farbschicht nach Verdam  pfung des flüchtigen Lösungsmittels.  



  Das empfindliche Pigment kann in der Masse jedes  Material     umfassen,    welches magnetisch, elektrisch oder  optisch empfindlich ist, einschliesslich magnetische Pig  menten,     wie    magnetisches Eisenoxyd, Eisenspäne oder  Eisenpulver; leitende Pigmente, wie Silberpulver und       ähnliche    leitende metallische Pulver; und undurchsichti  ge Pigmente, wie Gasruss,      channel        black ,    Graphit und       Nigrosin.     



  Für das synthetische harzartige     oderfilm    bildende  Bindematerial der erfindungsgemäss verwendeten     Farb-          masse    besteht keine besondere kritische Voraussetzung,  ausgenommen in     bezug    auf die Farbmassen, bei welchen  vorzugsweise solche Bindemittel verwendet werden, wel  che mindestens teilweise in :den üblichen     Vervielfälti-          gungslösungsmitteln    löslich sind, welche Alkohol, z. B.       Aethylalkohol    und Wasser umfassen. In dieser Bezie  hung schliessen die bevorzugten Materialien     zellulosear-          tige        Filmbildner    ein, wie z.

   B.     Aethylzellulose;        Vinylhar-          ze,    wie z. B.     Polyvinylacetat;    alkohollösliche     Nylonpo-          lyamide;    chlorierte     Polyphenylharze,    wie z. B. die        Arochlore ;        unveresterte        Kolophonium-Maleinsäure-          harze,    wie z. B. die     Amberole    und dergleichen.

   Andere  geeignete     Bindemittel    umfassen     Winylchlorid-Vinylace-          tat-Copolymere    wie     Vinylit        VYHH,        Zelluloseacetat,        Me-          thylzellulose,        Carboxymethylzellulose,        Styrolhomopoly-          mere    und     -copolymere,    wie     Styrolisopren        und    andere.  Diese Bindemittel werden im folgenden als synthetische,  filmbildenden     Bindematerialien    bezeichnet.  



  Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele  näher erläutert:    <I>Beispiel 1:</I>  
EMI0002.0116     
  
    <I>Bestandteile <SEP> Gew.-teile</I>
<tb>  Aethylzellulose <SEP> 5
<tb>  Mineralöl <SEP> (unverträglich) <SEP> 7
<tb>  Oleinsäure <SEP> (verträglich) <SEP> 3
<tb>  Farbstoff <SEP> (du <SEP> Pont <SEP>  Spirit <SEP> Black  <SEP> Nr. <SEP> 3) <SEP> 20
<tb>  Lösungsmittel <SEP> (Toluol) <SEP> 55         <I>Beispiel 2:</I>  
EMI0003.0001     
  
    <I>Bestandteile <SEP> Gew.-teile</I>
<tb>   Arochlor  <SEP> 5460 <SEP> (chloriertes
<tb>  Biphenylharz) <SEP> 10
<tb>  Bienenwachs <SEP> 5
<tb>  Farbstoff <SEP> (kristallviolett) <SEP> 30
<tb>  Tetrachlorkohlenstoff <SEP> 85       <I>Beispiel 3:

  </I>  
EMI0003.0002     
  
    <I>Bestandteile <SEP> Gew.-teile</I>
<tb>  Polyvinylbutyral <SEP> (Vinylit <SEP> XYSG) <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Chloriertes <SEP> Polyphenylharz
<tb>  ( Arochlor  <SEP> 1254) <SEP> 2,5 <SEP> g
<tb>  Nigrosin <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Magnetisches <SEP> Eisenoxyd <SEP> 12 <SEP> g
<tb>  Methanol <SEP> 100 <SEP> cc       <I>Beispiel 4:</I>  
EMI0003.0003     
  
    <I>Bestandteile <SEP> Gew.-teile</I>
<tb>  Styrol-Copolymer <SEP> ( Isopol  <SEP> P114 <SEP> AM) <SEP> 10 <SEP> g
<tb>  Bienenwachs <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Gasruss <SEP> 8 <SEP> g
<tb>  Graphit <SEP> 15 <SEP> g
<tb>  Erdölnaphtha <SEP> 85 <SEP> g       Die vorliegenden Farbmassen können auf geeignete,  biegsame Unterlagen, wie z. B. Papier oder einen Film  von Polyäthylen,     Terephtalat    usw. nach jedem bekann  ten Druckverfahren, wie z. B.

   Rotationsdruck,     Seidenga-          zedruck,    überziehen durch Matrizen und dergleichen  aufgedruckt werden.     Im    allgemeinen wird das Drucken  in einem kontinuierlichen Verfahren durchgeführt, in  dem man auf eine, in Bewegung gehaltene Grundlage  bahn eine Serie von getrennten     Farbmassen,    welche im  Abstand     voneinander    gehalten sind und vorzugsweise  auf allen Seiten von einem schmalen Rand der Grundla  ge umgeben sind, wie in     Fig.    2 und 3 der Zeichnung  dargestellt, aufbringt.

   Falls erwünscht, können jedoch  auch     einzelne    vorgeschnittene Blätter     bedruckt    werden,  um zum selben Resultat zu     gelangen    und es können  kontinuierlich oder individuell Blätter hergestellt werden,  auf denen die Randflächen nur an zwei Enden vorhan  den sind, z. B. entlang jeder Seite des Blattes oder  entlang dem Kopf und dem Fuss desselben.  



  In der beiliegenden     Zeichnung    zeigt     Fig.    1 eine  endlose     Grundlagebahn    10, auf welcher     eine    Serie von  individuellen     übertragungsapplikationen    20 der     Farb-          masse    aufgedruckt wurde und anschliessend mit einer  kontinuierlichen Deckschicht 30 überzogen wurde. Jede       Farbmasse    ist auf der Grundlage aufgedruckt, z. B.  durch Berührung der Grundlage mit einer rotierenden  Druckwalze, welche die Lösung der Farbmasse trägt, wie  in     Fig.    2 und 3 dargestellt.

   Die aufgebrachte Masse neigt  dazu, infolge der Verdampfung des flüchtigen Lösungs  mittels rasch zu einer festen Schicht zu härten, was  durch     Erwärmen    mit     Infrarotlampen    oder     durch    Blasen  mit einem Fächer oder dergleichen beschleunigt     werden     kann. Die Schichten 20 sind     derart    angebracht, dass sie  eine farbfreie schmale Randpartie 20 auf der Grundlage  um jede Schicht     herum    ergeben, welche     Partie    nur die  Deckschicht trägt.  



  In den     Fig.    3 und 4 ist die Grundlagenbahn 20 von  der     Walze    10 abgezogen, zwischen der     Walze    10 und der       Auftragswalze    15 durchgeführt und     schliesslich    auf die    Walze 12 aufgewickelt. Die     Auftragswalze    erhält     die          Lösungsmittel-Farbmasse    von der rotierenden Druck  walze 13 in Form von vier getrennten Applikationen pro  Umdrehung.

   Die rotierende     Druckwalze    weist vier ge  trennte Druckköpfe auf, da     si    mit zwei gegenüberliegen  den, horizontalen Rillen 14 (wie in     Fig.    3 und 4) und  einer vertikalen Rille 14a (in     Fig.    4 dargestellt) in d er  Mitte der     Walze    rund um deren     ganzen    Umfang verse  hen ist.

   Die rotierende     Druckwalze    erhält die     Lösungs-          mittel-überzugsmasse    von einer     Farbwalze    13a, welche  teilweise in den Bottich 16 eintaucht, der die Masse  enthält, und mit     Kühlmitteln    versehen sein kann,     um     eine vorzeitige     Verdampfung    des flüchtigen Lösungsmit  tels zu verhindern.

   Nachdem die     Bahn    mit der Lösungs  mittelmasse 21 bedruckt ist und bevor sie auf die Walze  12 aufgewickelt wird, wird sie vorzugsweise der Einwir  kung von     Infrarotlampen    oder von Gebläsen ausgesetzt,  um die Verdampfung des flüchtigen     Lösungsmittels    und  das     Härten    der Farbschichten zu beschleunigen. Die  Bahn wird sodann mit einer     Schutzschicht    versehen und  auf     zweckmässige    Grösse geschnitten.  



       Fig.    5 zeigt ein Verfahren     zum    Aufbringen einer  Deckschicht auf die bedruckte Bahn von     Fig.    4. Im Fall  von     Vervielfältigungsmaterial    besteht die Deckschicht  masse im allgemeinen aus Wachs oder     einem    Gemisch  von Wachsen und wird zum Schutz aufgetragen. Im Fall  von magnetischen oder anderen     empfindlichen    Kohle  blättern     kann    es erwünscht sein, dass eine Deckschicht  der Farbschicht bessere Adhäsion an das Kopierblatt  oder das Aufzeichnungsblatt verleiht. In diesem Falle  besteht die Farbmasse aus klebrigen Wachsen wie z. B.

    Bienenwachs, oder klebrigen Harzen, wie      Indopol         H-          300    oder      Vistanex         (Polybutenharz),         Isopol         (Styrol-          isopren-copolymer)    und Gemischen dieser Stoffe mit  üblichen Wachsen.  



  Die     Deckschichtmasse    ist in einem erhitzten Bottich  (nicht gezeigt) enthalten, in welchen die     Auftragswalze     18 eintaucht. Die     Deckschichtmasse        wird    von der     Walze     18 auf die     Auftragswalze    17 und schliesslich auf die       Oberfläche    der     bedruckten    Bahn als Deckschicht 30  aufgetragen. Die     derart    überzogene Bahn wird sodann  auf -die Walze 25 aufgewickelt, um einer Endbearbeitung  unterzogen zu werden, wie z. B. Schneiden in einzelne  Blätter, kontinuierliche Streifen     oder    dergleichen.

   Es ist  besonders vorteilhaft, Deckschichten auf jenem     erfin-          dungsgemässen    Vervielfältigungsmaterial zu verwenden,  welches ölige Bestandteile enthält, da Öle im allgemeinen  dazu neigen zu schwitzen oder aus der     Farbschicht    beim  Altern ausgeschieden zu werden, was zum Verlust der  Brüchigkeit führt. Die Deckschicht wirkt hingegen als  Sperre und hält die Öle in der Farbschicht zurück.  



  Die     Wachsdeckschicht    kann durch einen Überzugs  kopf gedruckt werden, welcher breiter ist als die     Farb-          schicht    aber schmäler als die     Grundlagebahn.     



  Es ist ferner selbstverständlich, dass das vorliegende  Vervielfältigungsmaterial einzeln unter Verwendung       vorgeschnittener        Grundlageblätter    oder auf kontinuierli  che Weise unter Verwendung einer     Grundlagebahn,    wie  in der Zeichnung dargestellt, hergestellt werden können.  Ebenso können breitere Bahnen verwendet werden,  sodass zwei oder drei oder mehr     Vervielfältigungsmate-          rialblätter    gleichzeitig in parallelen Serien über die Bahn  hergestellt werden können.  



  Ein wichtiger Vorteil des     erfindungsgemäss    herge  stellten Vervielfältigungsmaterials, insbesondere mit  einem farbfreien Rand an allen vier Seiten des Blattes,  besteht darin dass es besonders gut geeignet ist zur      Verwendung in sogenannten     Hitzeübertragungsverfah-          ren,    wie     Thermographie    und Xerographie. Dies ist auf  die nicht     schmelzenden    Eigenschaften der Farbschicht  zurückzuführen, welche eine Erhitzung auf 230  C     und     mehr erlaubt um klebrig und     übertragbar    zu werden,  ohne jedoch flüssig oder fliessbar zu werden.

   Die vier  farbfreien     Randpartien    sorgen dafür, dass nichts von der  färbenden Farbmasse an dem Träger oder den Bändern  oder Walzen des     Vervielfältigungsapparates,    wie z. B.  einer     Thermofax-Maschine    haftet oder     darauf    übertra  gen wird. Eine derartige Verschmutzung wird bei Ver  wendung üblicher Übertragungsblätter, insbesondere       Hektographenblätter,    oft angetroffen und bildet ein  kritisches Problem.

Claims (1)

  1. YA1'ENTANSYRUCH Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass die erwähnte Farbmasse eine Schicht aus synthetischem, filmbildendem Bindematerial und ein Pigment aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzüberzug aus einem Film aus heiss schmelzendem Wachs besteht. 2.
    Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die farbfreien Randpartien sich auf allen vier Seiten des Blattes .erstrecken und die Schutzschicht sich auf die Randpartien an mindestens zwei gegenüberliegenden Rändern des Grundblattes erstreckt. 3. Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schutzschicht ganz auf die anderen beiden farbfreien Randpartien des Blattes erstreckt. 4.
    Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schutzschicht auf die äusseren Ränder der farbfreien Randpartien des Blattes erstreckt. 5. Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Pigment -derart beschaffen ist, dass die damit auf einem Kopierblatt gebildeten Bilder automatisch gefühlt wer den können.
    6. Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass das Pigment derart beschaffen ist, dass die damit auf einem Kopierblatt gebildeten Bilder automatisch durch elektri sche oder magnetische Fühhnittel gefühlt werden kön nen.
CH1457062A 1961-05-05 1962-12-11 Druckempfindliches Vervielfältigungsmaterial CH446043A (de)

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