CH447350A - Dynamo-elektrische Maschine - Google Patents

Dynamo-elektrische Maschine

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CH447350A
CH447350A CH547066A CH547066A CH447350A CH 447350 A CH447350 A CH 447350A CH 547066 A CH547066 A CH 547066A CH 547066 A CH547066 A CH 547066A CH 447350 A CH447350 A CH 447350A
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CH
Switzerland
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rotor
magnetic
stator
pole
flux
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CH547066A
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English (en)
Inventor
Ogilvie Cruickshank Arth James
Faithfull Anderson Anthony
Original Assignee
Nat Res Dev
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/24Rotor cores with salient poles ; Variable reluctance rotors
    • H02K1/246Variable reluctance rotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description


      Dynamoelektrische    Maschine    Die Erfindung     betrifft        eine    dynamoelektrische Ma  schine mit einem ein- oder mehrphasig     bewickelten        Sta-          tor    und einem für den     von,der        Sbatorwicklung    erzeugten       Fluss    Flusswege bildendes,     magnetisierbares        Material          enthaltenden    Rotor, wobei das     magnetisierb,are    Material  derart     angeordnet    ist,

   dass .der Wert des magnetischen       Widerstandes    des magnetischen Kreises von der     Rotor-          stellung        bezüglich    des     Stators        abhängig    ist.  



  Dynamoelektrische Maschinen, z. B.     Reluktanz-          maschinen,    enthalten einen Teil,     gewöhnlich    den Stän  der, der mit einer Einphasen- oder     Mehrphasen-Wech-          selstromwicklung        versehen    ist, und einen anderen Teil,  gewöhnlich den Läufer, der Achsen von     kleinstem        und     grösstem magnetischem Widerstand aufweist, genannt  die     Längs-    bzw. Querachse (des Magnetfeldes).

   Beim  Speisender     Wechselstromwicklung    auf dem einen     Teil     zur Erzeugung einer     magnebomotorischen    Kraft wirkt  auf den anderen Teil eine     Tendenz,    sich so     auszurichten,     dass seine magnetische     Längsachse    mit .der Achse der       magnetomotorischen    Kraft     zusammenfällt.    Diese Ten  denz bewirkt ein Drehmoment und dadurch eine Motor  wirkung. Bei einer guten Konstruktion sollte der magne  tische     Widerstand    der Längsachse möglichst     klein    und  der magnetische Widerstand der Querachse     möglichst     gross sein.

   Dies führt zu     einem    Motor von grösster Lei  stung     und    kleinstem     Maggnetisierungsstrom,    was wieder  um höchsten     Wirkungsgrad    und     Leistungsfaktor        zur     Folge hat.  



  Eine Aufgabe der Erfindung ist es, eine     @dynamo-          elektrische    Maschine mit einem Läufer neuartiger Kon  struktion zu     schaffen,    der zur Verwendung in     Reluk-          banzmaschinengeeignet    ist.  



  Die     erfindungsgemässe        Maschine    ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das     magnetisierbare    Material     magne-          tisch        anisotropisch        isst    und aus Blechpaketen besteht, de  ren     Blech,"    sich praktisch     parallel    zur     Maschinenachse     erstrecken.  



  Die Bleche sind vorzugsweise so     gebogen,    dass sie  einen zwischen benachbarten Polen entgegengesetzter  Polarität verlaufenden     Magnetfluss        bewirken.       Die Bleche     sind        zweckmässig    aus kaltgewalztem,       kornorientiertem,    elektrischem     Stahlblech    hergestellt.  



  Bei einer derartigen     Anordnung    ist die Differenz  zwischen dem grössten und dem kleinsten magnetischen  Widerstand     grösser    als bei konventionellen Maschinen,  bei welchen die Blechpakete, unabhängig davon, ob sie  ganze     Einzelpole    oder lediglich     Kreissegmente    bilden, in  zur Wellenachse senkrechten Ebenen angeordnet sind.

    Der grössere Unterschied zwischen den magnetischen       Widerständen        rührt        nicht    nur von der Tatsache her, dass  der Magnetfluss die Bleche senkrecht durchdringen  muss, :d. h. in der     Richtung    des grössten: Widerstandes,  sondern auch und vor allem von der Tatsache,     dass    bei  dieser Konstruktion die     magnetomotorische    Kraft in der  Querachse praktisch gleich Null ist und deshalb über  haupt keine     magnetomotorische        Kraft    zur Erzeugung  eines Flusses vorhanden ist.  



  Dies wird aus folgendem verständlich. Wenn man  annimmt, dass das magnetische Potential oder die       magnetomotorische    Kraft des Ständers     sinusförmig        ver-          teilt    ist und gegeben     Bist        durch     F -     sin        (w1        -h    w2)  wobei     w1    der     Winkel    der Läuferquerachse und w2 der  Winkel ist, um den die Lage des Wertes Null der       magnetomotorischen        Kraft    des Ständers von der Lage  der Läuferquerachse abweicht,

   wenn man eine zwei  polige Maschine voraussetzt. Wenn man weiter annimmt,  dass zwischen den Blechen kein Fluss verläuft, sondern  nur längs der Bleche, so wird das magnetische Potential  des Läufers  F -     cos        w1    -     Sin    w2  und die reine magnetische Potentialdifferenz am Luft  spalt (zwischen Ständer- und Läuferpotential) ist  F -     sin    w1 -     Cos    w2       In    der Lage der Querachse gilt       a1    =     jc/2         so dass praktisch keine Differenz des magnetischen Po  tentials     am    Luftspalt vorhanden ist,

   weshalb der Fluss  gleich Null wird und der magnetische Widerstand gegen  unendlich geht. Praktisch ist am Luftspalt eine sehr       klein;,        magnetomotorische    Kraft vorhanden, die auf  einem Wege     senkrecht    durch die Bleche     und    quer zum  nichtmagnetischen Isolierraum wirkt. Trotzdem ist die  neue Konstruktion der konventionellen bezüglich der  grösseren Differenz zwischen grösstem und kleinstem  magnetischen Widerstand weit überlegen, da bei einer  konventionellen Konstruktion die     magnetomotorische     Kraft am Luftspalt     in    der Querachse nicht gleich Null  wird, woraus ein kleinerer Wert des grössten magneti  schen Widerstandes resultiert.  



  Zum besseren Verständnis der Erfindung werden  nun Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung erläu  tert. Es zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht senkrecht zur Achse eines     Re-          luktanzmotors,          Fig.    2 die Weise, in der der Läufer nach     Fig.    1 her  gestellt werden kann,       Fig.3    eine Methode zur Befestigung der Blech  pakete des Läufers nach     Fig.    1,       Fig.    4 einen Längsschnitt durch die Querachse eines  Läufers, zur Erläuterung einer anderen Befestigungsart,       Fig.    5 eine andere Läuferform,

         Fig.    6 wie der Läufer nach     Fig.    5 hergestellt werden  kann,       Fig.    7     wie    auch     Fig.    8 je     eine        -andere    Form der Läu  ferkonstruktion,       Fig.9    eine Ansicht in Richtung der Welle eines  zweipoligen     Reluktanzmotors,          Fig.    10 eine abgewandelte     Form    eines     zweipoligen     Läufers,       Fig.    11 wie das Prinzip des Polwechsels dazu ver  wendet werden kann,

   um     einen        synchronen    Lauf bei hal  ber Geschwindigkeit zu erzielen, und       Fig.    12 die Erzeugung von Magnetschlüssen     gröss-          ten    oder kleinsten magnetischen Widerstandes bei einem  Drittel der Höchstdrehzahl.  



  In     Fig.    1 ist eine     vierpolig:        Reluktanzmaschine    dar  gestellt, die     einen    Ständer 1 enthält, der mit einer (nicht  dargestellten) vierpoligen Einphasen- oder     Mehrphasen-          Wechselstramwicklung    konventioneller     Art    versehen ist,  und einen Läufer 2, der auf einer Welle 3 im Ständer 1  drehbar ist.

   Der Läufer 2 enthält     magnetisierbares    Ma  terial, das so ausgeführt ist, um einen     Magnetschluss    von  kleinstem magnetischen Widerstand für den von der       Ständerwicklung    erzeugten Magnetfluss zu bewirken,  wie dies durch die gestrichelten Linien 4 dargestellt ist,  wenn sich der Läufer in der einen Lage befindet, die als  die Lage der Längsachse     bezeichnet    wird.

   Für     diesen     Zweck sind vier Pakete von Blechen 5     vorgesehen,    die  sich im     allgemeinen    parallel zur     Rotationsachse    des Läu  fers erstrecken, und jedes     Paket    ist in der aus     Fig.    1 er  sichtlichen Weise gebogen, um einen Weg für den     ma-          gnetischen    Fluss zu     schraffen,    wenn sich     :der    Läufer in  der in     Fig.    1 gezeigten Lage der     magnetischen    Längs  achse befindet.

   Man erkennt, dass bei einer derartigen  Konstruktion der Läufer einen viel höheren magneti  schen Widerstand darstellt, wenn er um 90      e1.    in die  Lage der magnetischen Querachse bewegt wird, da in  der Lage der Querachse der     Magnetfluss    im allgemeinen  senkrecht zu den Blechen     verläuft.     



  Eine Anordnung zur Herstellung der Blechpakete 5  ist in     Fig.    2 gezeigt.     Ein        fomlaufendes    Band aus     magne-          tisch-anisotropem    Material von einer Breite etwa gleich    der gewünschten Länge des Läufers wird um ein kreis  förmiges Formstück 10 gewickelt und dann längs der  Linien 11 und 12 in vier Teile zerschnitten, die dann in  die durch die Kurvenlinien 13 gezeigte Form gebracht  werden. Die vier Blechstapel können dann auf der Welle  3 mittels sich radial erstreckender Bolzen 6 befestigt  werden, wie dies in     Fig.    3 noch deutlicher gezeigt ist.

    Wenn die Welle 3 aus Stahl besteht, so sollten die     Bolzen     6 aus nichtmagnetischem Material bestehen, was aber  nicht erforderlich ist, wenn eine nichtmagnetische Welle  verwendet wird. Die verbleibenden Teile 7 und 8 des  Läufers 2 können aus Aluminium oder einem     anderen     geeigneten     nichtmagnetischen,    elektrisch leitenden Ma  terial hergestellt werden. Wenn eine Vergrösserung der  Polbreite und damit eine Verkleinerung der Breite der  Teile 8 des Rotors     gewünscht    wird, können diese     Teile     aus weichem Eisen hergestellt werden.  



  Anstelle der Verwendung mit radialen Befestigungs  bolzen können die Blechpakete in der aus     Fig.    4 ersicht  lichen Weise     befestigt    werden, die eine Ansicht parallel  zur Läuferachse zeigt, in einer Ebene durch die Quer  achse, und die die Verwendung von mit Flanschen     ver-          sehenen    Halteringen 9 aus     nichtmagnetischem    Material  zum Befestigen der Pakete und der Teile 8 zeigt. Die  Teile 7, 8 und 9 können durch Giessen aus     Aluminium     hergestellt werden.  



  Man erkennt, dass die Polbreite durch die Stärke des  mit Band bewickelten Kernes     bestimmt    wird, der zur  Herstellung des Läufers verwendet und in     Fig.    2 gezeigt  ist. Während es bei den bisherigen Ausführungsformen  unter Verwendung der konventionellen Konstruktion er  forderlich war, die Polbreite auf ungefähr die Hälfte des  Polabstandes zu begrenzen, um eine Verringerung des  magnetischen Widerstandes der Querachse zu vermei  den, ist es nun mit der hier beschriebenen Anordnung  möglich, die Polbreite zu vergrössern und dadurch den  magnetischen Widerstand in der Längsachse zu reduzie  ren, ohne den magnetischen Widerstand in der Quer  achse entsprechend herabzusetzen.  



       Fig.    5     zeigt    eine modifizierte Läuferform, die eine  engere Polbreite von ungefähr 50     11110    des Polabstandes  hat, was bei bestimmten     Ständerkonstruktionen    er  wünscht ist.

   Bei dieser Anordnung haben gleiche     Teile     die gleichen     Überweisungsziffern    auf     Fig.    1, und die vier  Blechstapel können durch gegossene     Aluminium-End-          flansche    in ihrer Lage und durch Teile 7 und 8 zusam  mengehalten     werden.    Es können entweder Schrauben  oder     Befestigungsbolzen    mittels nach den Linien 14 zen  trierter Bolzen verwendet werden, wie auch zusätzlich  weitere Befestigungsbolzen längs der Linien 15,

   die die       zwei        Hälften        eines        Spaltpoles    ganz     durchdringen.    Bei       dieser    Konstruktion werden die Aluminiumteile 7 und 8  getrennt     hergestellt    und mit     Aluminiumendflanschen     verschraubt.  



  Der in     Fig.    5     :dargestellte    Läufer kann in der aus     Fig.     6 ersichtlichen Weise     hergestellt    werden. Bei dieser  Form wird ein fortlaufendes Blechband von einer Breite,  die der gewünschten Länge der Bleche des Läufers ent  spricht, um einen     Kern    16 gewickelt, und die so     erhal-          itene    Spule     wird    dann längs der     Linien    17 in     Fig.    6     zer-          ,schnitten,    während die     endgültige    Form der Blechpakete  der Kurve 18 folgt.  



  Während bei den in     Fig.    1 und     Fig.    5 erläuterten  Ausführungsformen ein     Blechstapel    einen magnetischen       Wcg    zwischen benachbarten Polen bildet, ist es auch  möglich, mehr als ein Blechpaket zur Erzeugung paralle  ler Flusspfade zu verwenden. Eine derartige Anordnung      ist in     Fig.    7     -erläutert,    :die einen vierpoligen Läufer mit  zwei Blechstapeln 31 und 32 zeigt, die sich parallel zur  Achse des Läufers     erstrecken    und die je einen Flusspfad  für Magnetflüsse zwischen benachbarten Polen bilden.  Die Blechpakete 31 und 32 sind durch Teile 33 aus  nichtmagnetischem, elektrisch leitendem Material, z. B.  aus Aluminium, getrennt.

   Die Unterteilung der Blech  pakete durch elektrisch leitendes Material reduziert den  Querfluss sowohl bei statischen wie auch bei sich ändern  den     Flussverhältnissen    und wirkt als     Wirbelstromwick-          lung    beim Anlauf. Es können mehrere solche Untertei  lungen und Blechpakete verwendet werden.  



  Da es     zum    Starten erwünscht ist, dass der     grösste     Teil des     elektrisch    leitenden Materials     in    der Nähe der       Läuferoberfläche    vorhanden: ist, kann die Anordnung  nach     Fig.    7     in    der aus     Fig.    8     ersichtlichen    Weise modifi  ziert werden. Die Anordnung nach     Fig.    8 enthält .auch  Flusspfade von annähernd konstantem     Querschnitt    im  Läufereisen.  



       Fig.    9 stellt einen zweipoligen Läufer dar, in dem  gleiche Teile die     ;gleichen    Überweisungsziffern wie in       Fig.    7 haben. Die nichtmagnetischen Teile des Läufers  können durch     einen        einzigen    Giessprozess hergestellt  werden, unter     Verwendung    von     Aluminium    oder können  auch getrennt gefertigt werden, wenn eine     Schraubkon-          struktion    angewendet     wird.     



  Eine     andere    Konstruktionsform, vorzugsweise für  eine zweipolige Maschine,     ,ist    in     Fig.    10 erläutert. In die  ser Ausführungsform sind die Blechpakete 31 und 32  von ebenen Kernen     abgeschnitten    oder     getrennt    aus  ebenen Flächen zusammengesetzt. Anstelle einer durch  den Läufer gehenden zentralen Welle können Halbwel  len 34     verwendet    werden, deren Enden so geformt sind,       dass    sie in     Aussparungen    35 passen, .die in den Enden  ,der Kerne vorgesehen ,sind, und die Flansche 36 der  Halbwellen sind mit Endflanschen des Läufers ver  schraubt.  



  Wenn eine     Verstärkung        ides    Flusses der axialen Wir  belströme     in    den     Läuferblechpaketen        ebenso    wie im  Läufer     gewünscht    wird,     kann    Aluminium oder elektrisch       leitendes        Material.    zur     Vergrösserung    des     Anlauf-Dreh-          momentes    verwendet werden, wobei ein elektrischer  Kontakt zwischen .den Enden -der Magnetkerne und den       inneren    Flächen der Endflansche, wie z. B.

   Aden in     Fig.    4       gezeigten    Flanschen 9, vorgesehen werden kann.  



  Zur weiteren Reduzierung des     Magnetisierungsstro-          mes    und zur Verbesserung des     Leistungsfaktors    kann  eine     Permanenterreg        ng    für ,den Läufer durch     Einbetten     von     Permanentmagneten    in :diesen .erzielt werden. Diese  können die Form der Teile 33 in     Fig.    7 haben. Ebenso  können auch Teile des von     magnetisierbaren        Material          eingenommenen        Raumes    für aderartige     Magnete    verwen  det werden.  



       Ebenfalls    kann bei ;der neuen Konstruktion vom  Prinzip der     Polumschaltung    der     Ständerwicklung        bei     fester     Läuferpolzahl    Gebrauch gemacht werden.  



       Fig.    11 zeigt eine entsprechende Ansicht eines     zwei-          poligen    Läufers, der sich in einem vierpoligen Ständer  magnetfeld des     magnetischen    Potentials     P.,    gegeben  durch F -     sin    2w1     befindet.        Fig.    11a zeigt den Läufer in  der Lage seines kleinsten magnetischen Widerstandes  oder seiner Längsachse und     Fig.    11b zeigt den Läufer  bei grösstem magnetischen Widerstand oder in der Lage  der Querachse.

       In    der magnetischen Längsachse verläuft  der Magnetfluss     in    Richtung der     gestrichelten    Linien  und das     Läufer-Magnetpotential    ist gleich Null. Die       flussdichte    Verteilung längs der     Läuferblechpakete    von a    bis c ist im Diagramm von     Br        (Läuferflussdichte)    in  Abhängigkeit vom Abstand über dem     Läuferblechpaket     gezeigt.

   In der Stellung der Querachse     wird    der     Magnet-          fluss    zum Durchdringen der Bleche benötigt, was     zu     einem     Rotor-Potential        P,    führt, das sich über den Läu  ferkern von a bis c, wie gezeigt endet, wobei das Läufer  potential im Punkt b gleich Null ist. Die eigentliche Dif  ferenz des Magnetpotentials am Luftspalt ist praktisch  gleich Null. Hieraus wird es     offensichtlich,    dass zwischen  diesen zwei Stellungen ein grosser Energiewechsel statt  findet, d. h. es ist ein sehr bedeutender Unterschied im  magnetischen Widerstand in der Längs- und in der  Querachse vorhanden.

   Deshalb ist ein synchroner Be  trieb als     Reluktanzmotor    bei halber Drehzahl möglich.  



  Die gleichen Argumente lassen sich auf     Fig.    12 an  wenden, wo der     zweipolige    Läufer in einem sechspoligen       Ständermagnetfeld,    gegeben durch     P8    = F -     sin    3w1, ge  zeigt ist. In     Fig.    12a befindet sich der Läufer in der  Stellung     kleinsten        magnetischen        Widerstandes    oder in  ,der Querachse     .und    das     Läuferpotential    ist gleich Null.

    Der Fluss verläuft in der dargestellten Weise, woraus  man erkennt, dass bei dieser     Konstruktionsform    der  Fluss längs des Läuferkernes gleichzeitig     in    zwei entge  gengesetzten     Richtungen    verlaufen kann. Die     Fluss-          dichte-Verteilung    von a bis c entspricht der dargestell  ten.

   In der     Stellung    .der Querachse ist das Läuferpoten  tial im     wesentlichen    wieder gleich     dem        Ständerpotentia:l,     wobei die     magnetomotorische    Kraft längs     ,des    Luftspalts       annähernd        gleich    Null bleibt. Die     kleine        m,agnetomoto-          rische    Kraft längs des Luftspaltes zwingt den     Fluss    auf  den Weg hohen magnetischen Widerstandes, der sich  teilweise     .senkrecht    zu den Blechen erstreckt.

   Der ma  gnetische     Querfeldwiderstand    ist     wieder    .gross, vergli  chen mit dem magnetischen Widerstand der Längsachse,  so dass auch ein synchroner Betrieb bei einem Drittel  der Drehzahl     möglich        ist.     



  Diese     Grundsätze    lassen sich auch auf     andere    Pol  zahlen des     Ständerfeld'es        anwenden.    Vom     Prinzip    der  Polumschaltung der     Ständerwicklung        kann    auch     beim     Anlauf Gebrauch gemacht werden, d. h. im     nicht-syn-          chronen        Betrieb,    um     ein    besseres     Synchronisier-Dreh-          moment    zu erhalten.  



  Es ist.     offensichtlich,    dass sich diese     Erkenntnisse     auch bei     Läufern    mit beliebigen     Polzahlen        .anwenden     lassen. Obwohl in ,den hier beschriebenen     Ausführungs-          formen    der äussere Maschinenteil als Ständer und der  innere Teil als Läufer     arbeitet,    ist es verständlich, dass  auch solche     Anordnungen        betroffen    sind, bei     denen    der       innere    Teil stationär gehalten wird und sich der äussere  Teil dreht.

   Darüber hinaus ist diese Lehre .auf Maschi  nen     invertierter    Konstruktion anwendbar, d. h. auf     Ma-          schinen,    bei denen die elektrische     Wicklung    auf dem  inneren Teildrehbar oder stationär angeordnet ist, wäh  rend der     äussere    Teil die axialen     Blechpakete    trägt.  



  Dasselbe gilt     auch    für andere     geometrische    Anord  nungen, wie z. B. Scheibenmotoren,     Linearmotoren    und  dgl. anwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Dynamoelektrische Maschine mit einem ein- oder mehrphasig bewickelten Stator und einem, für den von der Statorwicklung erzeugten Fluss Flusswege bildendes, magnetisierbares Material enthaltenden Rotor, wobei das magnetisierbare Material derart angeordnet ist,
    dass der Wert -des magnetischen Widerstandes des magneti schen Kreises von der Rotorstellung bezüglich des Sta- tors abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass das ma- gnetisierbare Material magnetisch anisotropisch ist und aus Blechpaketen besteht, deren Bleche sich praktisch parallel zur Maschinenachse erstrecken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, ,dadurch gekenn zeichnet, dass die Bleche aus kalt gewalztem, kornorien tiertem Elektro-Stahlblech bestehen. 2. Maschine nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischen räume zwischen den Blechpaketen mit nicht magnetisier- barem, elektrisch leitendem Material gefüllt sind.
CH547066A 1964-01-15 1966-04-15 Dynamo-elektrische Maschine CH447350A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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