CH447441A - Verfahren zur selektiven hydrierenden Crackung - Google Patents

Verfahren zur selektiven hydrierenden Crackung

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CH447441A
CH447441A CH1302961A CH1302961A CH447441A CH 447441 A CH447441 A CH 447441A CH 1302961 A CH1302961 A CH 1302961A CH 1302961 A CH1302961 A CH 1302961A CH 447441 A CH447441 A CH 447441A
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CH1302961A
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Henry Watkins Charles
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Universal Oil Prod Co
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    • B01J23/85Chromium, molybdenum or tungsten
    • B01J23/88Molybdenum
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G47/00Cracking of hydrocarbon oils, in the presence of hydrogen or hydrogen- generating compounds, to obtain lower boiling fractions

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Description


  



  Verfahren zur selektiven hydrierenden Crackung
Die   vorlieigende    Erfindung betrifft ein Verfahren zur   selektiven hydrierten Crackung eines Einsatzmaterials    aus Stickstoff- und gegebenenfalls Schwefelverbindungen enthaltenden Kohlenwasserstoffen, welche mindestens zum  berwiegenden Teil oberhalb 343¯ C sieden, zur    Umwandlung dieses Einsatzmatermls praktisch vollstän-    dig in niedriger siedende, unter Normalbedingungen flüssige, N- und S-freie Kohlenwasserstoffe, in Ammoniak   U ! nd in Schwefelwasserstoff m Gegenwart    von   Wasserstoff und aincs Katalysators.   



   Das erfindungsgemϯe Verfahren betrifft insbeson  dere    eine   kabalytische      hydrierende Crackung hochsie-    dender Kohlenwasserstofföls zwecks Herstellung von im Siedebereich von   Normalbenzinen siedenden    Kohlenwasserstoffen unter maximaler Ausbeute an Kohlenwasserstoffen vom Siedebereich de.   r Mitteldestillate. Die    beim erfindungsgemϯen Verfahren eingesetzten stick  stoffhaloigen Kohlenwasserstoffe, können ausserdem    durch beträchtliche Mengen an schwefelhaltigen Verbindungen   vermrejmgt sein.   



   Die hydrierende oder ¸Hydrocrackung¯, auch als ¸destruktive Hydrierung¯ oder   katalytische Crackung in Gegenwart von   Wasserstoffs, bezeichnet, bewirkt    eine wesentliche VerÏnderung der Molek lstruktur der so behandelten Kohlenwasserstoffe ; sie kann als Crackung unter   Hydrierungsbedingungen bezeichnet wenden,    bei der die niedriger siedenden Anteile des Umwandlungsproduktes wesentlich stÏrker abgesÏttigt werden als bei Abwesenheit   t von Wasserstoff.    Man setzt die Hydrocrackung bei der Umwandlung von   Kohlenteer    und schweren   Rüokstandsölen      ein,'um daraus nudrAger sie-    dende, gesättigte Produkte herzustellen. Die so   erhalte-    nen Produkte umfassen Zwischenfraktionen, die sich als Heizöle z.

   B. zur Heizung von GebÏuden eignen, ferner schwerere   Gasölfraktionea,    die als Schmiermittel verwendbar sind. Eine bevorzugte Arbeitsweise besteht in der Verwendung von Katalysatorzusammensetzungen, die weitgehend selektiv cracken. Die Verwendung einer solchen Katalysatorzusammensetzung bedingt   Steuervor-    richtungen, durch die die Crackreaktionen im Hinblick auf die Herstellung einer erhöhten Menge an einem unter   Normalbedirngungen flüssigen Produkt    mit verbesserten chemischen und physikalischen Eigenschaften noch stÏrker selektiv geführt werden. Von grosser Bedeutung ist bei der katalytischen Hydrocrackung auch die Erzielung einer  ber lÏngere Zeit anhaltenden Katalysatorwirksamkeit.



   Die selektive hydrierende Crackung   i) st besonders    wichtig   bai    der Verarbeitung von Kohlenwasserstoffen und Kohlenwasserstoffgemischen, die unter Normalbedingungen bei Temperaturen oberhalb der Siedebereiche von Benzin und mittleren Destillaten sieden, d. h. bei Kohlenwasserstoffen oder deren Gemischen, Fraktionen oder Destillaten, die restlos oder zumindest hauptsÏch  Itich    im   Bereiich    zwischen einem   Siedebaginn    zwischen etwa 343 und   371     und einem   Siegende    von 538¯ und darüber sieden.

   Durch Steuerung und Kontrolle der   selektiven Hydrocraokung    solcher   Kohle. nwassserstoffe    kann mian eine wesentlich erhöhte   Ausbeute an Kohlen-    wasserstoffen vom Sieidebereich der Mitteldestillate, d. h. an Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebeginn zwischen etwa 204 und 232¯ und einem Siedeende zwischen etwa 343 und   371 , erzielen.

   Selekbivität    des Verfahrens wird gefondert, um die  blicherweise auftretende,  bermϯige Spaltung des unter Normalbedingugen fl ssigen Benzins und der Mitteldestillate in bei   Normalbedmgungen      gasförmige Kohlenwasserstoffe, die im allgememen    Ab  fallprodukte darstellen, zu vermaideji.    Als Ergebnis der   übermässigen Produktion    an solchen gasförmigen Pro  dukten    kann die   Volumenausbaute    an wertvollen, bei   Normalbedingungan flüssigen Kohlenwasserstoffen    so absinken, dass das Verfahren unwirtschaftlich wird.

   Die erstrebenswerte selektive Hydrocrackung soll so vor sich gehen, dass ein Molekül   veines    hochsiedenden   n Kohlen-    wasserstoffs in 2 Moleküle   aufgespalten wird, die baide    Kohlenwasserstoffen vom   Siedsbersich der Benzine oder    Mitteldestillate angeh¯ren. Die selektive Hydrocrackung reduziert die Bildung von Methyl-, ¯thyl- und Propyl resten, die in Gegenwart von Wasserstoff in Methan, Äthan und Propan umgewandelt werden und die man im allgemeinen als   leichte   paraffinische Kohlenwasser-    stoffe   bezeichnet. Die Produktion der genannten Reste ist zu unterbinden, damit annehmbare Ausbeuten an flüssigem Produkt erzielt werden.

   Eine nicht gesteuerte oder nicht selektiv geführte katalytische   Hydrocrackung    begünstigt ferner die rasche Bildung von Koks und anderen schweren,   kohlenwasserstoffartigen    Stoffen, die sich auf dem Katalysator   ablagern und dessen Wirksam-      keit herabsetzen oder völlig unterbinden. Dadurch wird    die Beriebsdauer verkürzt und eine   häufigere    Regenerierung des Katalysators oder der hÏufigere Ersatz durch frisches Katalysatormaterial erforderlich.

   Diese   Desak-      tivierung    des Katalysators beeintrÏchtigt auch seinen Einflu¯ auf die Hydrierung dermassen, dass ein erheb  licher    Anteil der Produkte vom Siedebereich des Benzins oder der Mitteldestillate aus ungesättiigten Kohlenwasserstoffen besteht, die sich zur   dirakten Verwendung    oder direkt zur katalytischen Reformierung nicht besonders gut eignen.



   Es hat sich ferner gezeigt, dass die Anwesenheit stickstoff-und schwefelhaltiger   Produkte ia der Be-    schickung, unabhängig vom   Siedsbersioh der letzteren,    im allgemeinen zu einer relativ raschen Desaktivierung sowohl der katalytisch aktiven Metallkomponente als auch des festen TrÏgermaterials, das als saure Komponente dient, f hrt. Die Desaktivierung des Katalysators be, ruht offenbar darauf, dass   die stickstoff-und schwefel-    haltigen Verbindungen mit den verschiedenen katalytischen Bestandteilen reagieren, wobei das Ausma¯ der Desaktivierung mit   zunehmender Verfahrensdauer    ebenfalls zunimmt.

   Die auf der Anwesenheit übermässiger Mengen an stickstoff- : und schwefelhaltigen Produkten beruhende Desaktivierung scheint kein einfach   rever-    sibles Phänomen zu sein, das nur durch Erhitzen des Katalysators in einer geeigneten AtmosphÏre zwecks Zersetzung der stickstoffhaltigen Komplexe und Beseitigung der nachteiligen Wirkungen der Schwefelverbin  dungen rückgängig gemacht    werden könnte.



   Erfindungsgemäss wird eine restlos oder zumindest hauptsächlich oberhalb 343¯ siedende, stickstoff- und   schwefelhaltige Kohlenwasserstoffderivate    enthaltende Beschickung aus   Kohlenwasserstoffölen    praktisch vollstandig in niedriger siedende, unter   Normalbedihigungen    flüssige, im wesentlichen   stickstoff-und      schwefelfreie    Kohlenwasserstoffe umgewandelt, und zwar dadurch, dass man a) eine flüssige Mischung aus Einsatzmaterial und einem Kreislauf¯l in einem Reaktor zusammen mit 35, 6 bis 178 Nm3 Wasserstoff pro hl flüssiger Mischung unter 54, 5-204 Atm mit einem Katalysator in Berührung bringt, der auf einem katalytisch wirksamen Träger aus   20-50    Gew.

   Kieselsäure und 50-80 Gew. % Tonerde  ber 10 und nicht mehr als 30 Gew.% MolybdÏn und 1-6 Gew.% Nickel enthÏlt, Mo und Ni als Elemente berechnet und auf das Gewicht des Trägers bezogen, wobei die Raumgeschwindigkeit mindestens 0, 5 Raumteile flüssige Mischung pro Stunde und Raumteil Kata  lysator    beträgt, b)   Schwefelwasserstoff, Ammoniak und ein wasser-      stoffreiches    Gas vom Ablauf produkt des Reaktors abtrennt,  .c) die   verbleibende Flüssigkeit in Benzin-und    Mit .tel¯lfraktionen, die unter .343¯ sieden, aufarbeitet und d) den bei der .Aufarbeitung anfallenden fl ssigen Rückstand, der einen Siedebeginn von   344-371^ hat,    als Kreislauföl in die   Verfahrensstuss    .a) zur ckleitet.



   Beim erfindungsgemϯen Verfahren wird   vorzugs-    weise das Mengenverhältniis von flüssiger Mischung zum frischen Einsatzmaterial zwischen 1, 0 und 3, 0   gelhalten    und erstere durch den Reaktor mit einer   Raumgeschwin-    digkeit von nicht mehr als zwei Raumteilen je Stunde und Raumteil Katalysator geleitet. Die   Raumgeschwin-      digkeit    des Kohlenwasserstoffgemisches beträgt   minde-    stens 0, 5 und vorzugsweise nicht mehr als zwei Raumteile je Stunde und Raumteil Katalysator.



   Bei, dom Verfahren nach der Erfindung ist es zweck mässig, den Wasserstoff und die   Kohlenwasserstoff-    mischung mit dem Katalysator in Berührung zu bringen, nachdem dieser bei einer Temperatur von mindestens   593  geglüht worden ist.   



   Das Verständnis der vorliegenden Erfindung soll durch die folgende   Defin tion    verschiedener, in der Beschreibung und den Anspr chen verwendeter Ausdr cke   und Begriffe erleichtert werden. Temperaturangaben für    Siedebeginn, Siedebereiche und Siedeende beziehen sich auf die nach ASTM-Destillierverfahren erzielten Werte.



  Der Ausdruck ¸Kohlenwasserstoffe¯ bezeichnet gesÏttigte geradkettige und verzweigte Kohlenwasserstoffe, ungesÏttigte Kohlenwasserstoffe, aromatische und naphthenische Kohlenwasserstoffe sowie deren Gemische, Fraktionen oder Destillate. Unter   im Beazinisiedebereich siedende Kohlenwasserstoffes sind solche zu verstehen, die zwischen 48 und 204 bis 232¯ sieden ; darunter fallen die Kohlenwasserstoffe, die im allgemeinen als   Motortpeiibstoffe verwendet    werden und Iso-und n-Butane   und/oder Penbane enthalten können.

   Der Aus-    druck     oberhalb des Benzinsiedebereiches siedende Koh-      lenwasserstoffe   bezeichnet    solche Kohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstoffgemische, die einen   Siadebeginn    von mehr als 204 bis 232¯ besitzen. ¸Mitteldestillate¯ sind Kohlenwasserstoffs mit einem Siedebeginn zwischen 204 und 232¯ und einem Siedeende zwischen 343 und d   371 .    Neben Mitteldestillat und Fraktionen vom Benzinsiedebereich k¯nnen erfindungsgemϯ auch Kerosinfraktionen hergestellt werden. Darunter sind zwischen etwa 204 und 260¯ siedende Kohlenwasserstoffe zu verstehen.

   Der   Ausidruck        Metiallkomponente   oder      katalytisch wirksame   Metallkomponentes bezeichnet sol-      che katalytisehen Materialien,    die auf grund ihrer Wirk  samkeit    bei der hydrierenden Crackung   und/oder    ihrer   Fähigkeit zur destruktiven Entfernung    der   stick. stoff-    und schwefelhaltigen Verbindungen verwendet werden.



  Die katalytisch aktiven   Metallkomponenten    n unterscheiden sich so von dem als saure Komponente verwendeten TrÏgermaterial. Wie nachstehend noch weiter ausgeführt wird, arbeitet das   erfimdungsgemässe Verfahren    mit einer Katalysatorzusammensetzung, die aus mindestens vier in bestimmten Mengen vorliegenden Komponenten besteht und eines der wesentlichen Merkmale der Erfindung darstellt.



   Unter den Ausdruck     Benzinfraktion   kann auch    eine Kohlenwasserstofffraktion mit einem Siedeende von etwa   177  fallen    ; ferner kann der   Awsdruck      Kerosinfraktion ¯ auch eine Kohlenwasserstofffraktion mit einem   Sisdebegmn zwischen    etwa   177    und   232  und einem    Siedeende bis zu etwa   260  bezeichn. n.   



   Die Katalysatorzusammensetzung wird ausgehend von einem natürlich vorkommenden oder synthetisch   hergestellten Trägermatemal erbalten. Geeignete natür-    lich vorkommende TrÏgermaterialien sind   z.    B. ver  schiedene Alummtumsilikate, insbesondere nach    einer    Säurebehandlung, oder synthetisch hergestellte Crack-      katalysatoren ams hitzebeständjgen anorganischen    Oxyden, die zumlindest sowohl   Siliciumdioxyd    als auch Aluminiumoxyd enthalten. Andere anorganische Oxyde, die. als integrierender Bestandteil des Katalysators dienen können, sind die Oxyde von Zirkon, Magnesium, Titan, Thorium und Bor. Der   bevorzugte Crackkatalysator be-    steht jedoch aus KieselsÏure und Tonerde.



   Die vorliegende Erfindung wird mit besonderem Vorteil auf aus Erdöl gewonnene   Beschickungen ange-    wendet, insbesondere auf die schweren   Gasölfraktionen,    die schweren Vakuumgasöle, SchmieröLe und dergleichen und lϯt sich auch mit dem hochsiedenden Rück   ständen verschiedener katalyttischer Crackvsrfahren    durchführen. Obgleich die Beschickung des vorliegenden Verfahrens einen Siedebeginn von etwa 204 bis 232  und ein Siedeende von etwa 538¯ oder dar ber besitzen kann, bringt das Verfahren doch zusätzliche Vorteile mit sich, wenn man eine Beschickung mit höherem Siedebeginn, d. h. zwischen etwa 343 und   371 ,    einsetzt.



  Im allgemeinen enthalten alle in Frage kommenden Be  schickungen hochsiedende stickstoffhaltige Verbindun-    gen sowie Sohwefelverbindungen als Verunreinigungen ; die   stickstoffhaltigen Verbindungen    liegen im   allgemei-    nen in Mengen von etwa 1000 bis 8000   Teilen/Million    (Gewichtsteile) vor.   Obgleich der Hauptantsil der Stick-      stoff-und schwefelhaltigen Verbindungen    durch ver   schiedene Refininjg-Behandlungen eliminiert werden    kann, durch welche die Struktur der   Kohlenwasser-    stoffe nicht wesentlich verÏndert, z.

   B. die   stickstoff-    haltige organische Komponente jedoch in Ammoniak und den   entsprechenden Kohlenwasssrstoffcest verwan-    delt wird, ist es sehr schwierig, d, ie letzten Stickstoffmengen vor der hydrierenden Crackung zu entfernen.



  Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens und des entsprechenden Katalysators können jedoch Beschik  kungen mit einem Anteil    an sticksboffhaltigen Verbindungen von bis zu 8000 Teilen/Million und einem Schwefelgehalt von bis zu 8 Gew. %   umgewandelt wer-    den.



   Eine spezielle   Ausführungsform des erfindiungsge-    mässen Verfahrens ist in der beiliegenden Zeichnumg wiedergegeben, in der übliche Hilfsmittel wie Druckund Regulierventile, Kühler, Kondensatoren, Rückflusskühler, Pumpen, Kompressoren und   Auffanggefässe weg-    gelassen bzw. nur teilweise angegeben   smd.    Die Anwendung solcher Mittel ergibt sich für den Fachmann von selbst.

   Die durch stickstoffhaltige Verbindungen in Mengen von etwa   1000    bis 8000 Teilen/Million und durch schwefelhaltige Verbindungen in Mengen von etwa   2,    0 bis 8, 0 Gew. % verunreinigte Beschickung tritt durch Leitung 1 in das System ein, wo sie mit dem durch Leitung 2 eintretenden frischen Wasserstoff und den über Leitung 3 im Kreislauf geführten wasserstoffreichen Gas sowie mit oberhalb 343  siedenden Kohlenwasserstoffen, die durch Leitung 4 zuströmen, gemischt wird.   Gelagentlioh    mag es sich empfehlen, den in Leitung 3 im Kreislauf geführten Wasserstoff nicht zusammen mit der Beschickung in Leitung 1 zu erhitzen ; in solchen Fällen wird der im Kreislauf geführte Wasserstoff der bereits   erhitzben    Beschickung in Leitung   6    zugemisoht.

   Das Gemisch aus Wasserstoff und schweren Kohlenwasserstoffen in Leitung 1 gelangt durch den Erhitzer 5 und Leitung 6 in den Reaktor 7.



  Die  ber   Leitung l in den Erhitzer    5 eintretende Mischung enthält 35, 6 bis 178 norm.   m3    Wasserstoff   pro hl flüssiger Kohlenwasserstoffe.    Das Gemisch wird sodann auf eine zwischen 316 und 454¯ liegende Tempe  ratur gebracht und über Leitung 6    in den Reaktor   7    geführt, in dem der die 4 Komponenten Tonerde, KieselsÏure, Molybdän und Nickel enthaltende Kataly  sator    vorliegt. Der Reaktor 7 arbeitet bei einem von aussen angelegten Druck von 54, 5 bis 204 at und die flüssige Kohlenwasserstoffbeschickung tritt mit dem Katalysator bei einer Raumgeschwindigkeit (Vol. fl ssige Beschickung/Std./Katalysatorvolumen) von etwa 0,5 bis 2,0 in Ber hrung.

   Diese Raumgeschwindigkeit berechnet sich auf   derGrundlagederGesamtbeschickung    an flüssigen Kohlenwasserstoffen bzw. der vereinigten Beschickung von Reaktor 7. Das Beschickungsverhältnis von gesamten flüssigen Kohlenwasserstoffen zu frischer   Kohlenwasserstoffbeschiokiung liegt    im   allgemeinen zwi-    schen   1,    0 und 3, 0.



   Unter den vorstehenden Bedingungen und in Gegenwart eines Katalysators mit hohem   Molybdängehalt wer-    den die   organisch gebundenem stickstoffhaltigen Verbin-      dungen    an den   Stickstoff-Wasserstoff-Bindungen      gespal-    ten unter Bildung von Ammoniak, der in freier Form aus dem Reaktionsgemisch entweicht. Ferner werden die   Schwefelverbinduagen    wie   z. B. Mercaptane und    Thio  pbene m Schwefelwasserstoff    und den entsprechenden schwefelfreien Kohlenwasserstoff umgewandelt.

   Neben n   diieser wirksamen Reinigung der Kohlenwasserstoffbe-      schickung, durch    welche die stickstoff-und schwefel  haltigen Verbindungen zu Ammoniak und Schweèl-    wasserstoff umgesetzt werden, tritt eine merkliche Koh  lenwasscrstoffumwandlung ein, durch    welche die Kohlenwasserstoffe mit   höhlerem    Molekulargewicht über   äu-      sserst    selektive   Spaltungsreaktionen praktisch vollstän-    dig in   unterhalb 343  sMendt ; Kohlenwasserstoffe    verwandelt werden.

   Bemerkenswert ist, dass, die im Reaktor 7 ablaufenden Reaktionen, wenn überhaupt, so nur sehr wenig leichte (unter Normalbedingungen gasförmige)   paraffinisohe Kohlenwasserstoffe liefern ; jn    der Hauptsache entstehen Kohlenwasserstoffe vom Siedebereich   der Mitteldeatiltate,    der zwischen etwa 204 und 343  liegt, sowie etwa 25 Vol.   %    an Kohlenwasserstoffen vom Benzinsiedebereich.



   Das Gesamtprodukt der Reaktionszone 7, das aus unter Normalbedingungen flüssigen Kohlenwasserstoffen   einschliesslich den Butanen, leichten Paraffinen    (wie   Metthan, Athan und    Propan), H2S, Ammoniak und Wasserstoff besteht, gelangt über Leitung 8 in den Abscheider 9. Der Abscheider 9 kann die Form jeder beliebigen Trennvorrichtung haben, durch welche aus dem Produkt ein Anteil an bei Normalbedingungen fl ssige Kohlenwasserstoffen (einschliesslich der Butane und geringer Mengen leichterer Kohlenwasserstoffe), der über Leitung 12 abgezogen wird, und eine geringe Mengen leichter   Paraffin-Kohllensvasserstoffe,    Ammoniak,   H2S,    Wasserstoff und anderer Gase wie Kohlendioxyd   enthaMende Gasphase über Leitung    10 getrennt gewonnen wird.

   Zum Beispiel kann Wasser in Leitung 8 eingespritzt und mit dem aus der Reaktionszone 7 austretenden Gesamtprodukt gemischt werden, wobei der Ammoniakabsorbiert und mit der wässrigen Phase entfernt wird, während H2S und andere gasförmige Komponenten als solche eliminiert und die flüssigen  Kohlenwasserstoffe gesondert durch Leitung 12 abge  zogen    werden. Anderseits kann das Gesamtprodukt der Zone 7 in einem Abscheider am Gegenstrom mit einem flüssigen Absorptionsmittel geführt werden,   durch wel-    ches Ammoniak, H2S und andere gasförmige   Bestand-    teile ausser Wasserstoff wirksam entfernt werden.

   Ferner kann di   s Gasphase    in Leitung 10. gesondert von Ammoniak, H2S,   Kohlendioxyd    und leichten Paraffinen befreit werden, um im wesentlichen reinen Wasserstoff als   Umlaufgas    zu erzielen. Der   wasserstoffhaltige    Kreislaufgasstrom wird durch den Kompressor 11 wieder auf den Verfahrensdruck von 54, 5 bis 204 at gebracht und durch Leitung 3 der Kohlenwasserstoffbeschickung in Leitung 1 zugef hrt.



   Die unter   Normalbedirngungen    flüssigen Kohlenwas  serstoffe,    die geringe Mengen an Butanen enthalten, gelangen vom Abscheider 9 über Leitung 12   m'die Ent-      butanisierungsanlage    13. Dort werden die Paraffine mit 4 und weniger C-Atomen abgeschieden und via Leitung g 14 entfernt ; im allgemeinen verwendet man sie als Heizgas. Wenn   Iso-und n-Butane als solche gewonnen    werden sollen, so lässt man die Anlage 13 als   Entpro-    panisierungsvorrichtung arbeiten, wobei dann die C4 Kohlenwasserstoffs zusammen mit den die Pentane und höhere Kohlenwasserstoffe enthaltenden, bei Normalbedingungen flüssigen Produkten am Boden der Frak  tionieranlage    über Leitung 15 abgezogen werden.

   Die flüssigen Produkte gelangen in jedem Fall in eine als  ¸ Spalter¯ bezeichnete Fraktionierkolonne 16, die bei
17 und 18 einen zentral gelegenen Durchlass aufweist, wobei das Produkt aus Leitung 15 in der Mitte   zwi-    schen 17 und 18 eintritt. Kohlenwasserstoffe mit 5 bis 6   C-Atomen    und gelegentlich auch die Iso-und n-Butane wenden über Leitung 19 abgezogen und   kön-    nen direkt als   Mischungsbestandteil    von   Düsentreibstof-    fen   sn oder Motortreibstoffen verwendet oder zwecks Er-    höhung der Oktanzahl einem   Isomerisierungsprozess    un  terworfen    werden.

     KohlenwasserstoffevomBenzinsiede-    bereich werden oberhalb 17 durch Leitung 23   abge-    zogen ; sie   bestehen hauptsächlich aus Heptanen und    schwereren Kohlenwasserstoffen und sieden bis etwa   204'.    Die Fraktion vom Benzinsiedebereich ist fast ganz frei von stickstoff-und schwefelhaltigen Verbindungen und eignet sich gut als Beschickung für eine katalytische Reformieranlage, in welcher eine Erhöhung der Oktanzahl vorgenommen wird. Falls es aus wirtschaftlichen Gründen angebracht ist, kann man oberhalb 18 über Leitung 24 und Ventil 25 einen Kerosinanteil des Mitteldestillats mit einem Siedebereich von im allgemeinen etwa 204 bis 260  abziehen.

   Bei be  stimmten    Betriebsbedingungen kann   dasVentiiil25    auch geschlossen werden, wobei man über Leitung 23 bis   232  übergehende Kohlenwasserstoffe und über Lei-    tung 20 die oberhalb 232  siedenden Kohlenwasserstoffe abzieht.

   Die im   Bsraich    der Mitteldestillate siedenden Kohlenwasserstoffe, die über Leitung 20 abfliessen, werden in   der Feinfraktionierungskolonne    21 in ein Mitteldestillat, das durch Leitung 22 abgezoge. n wird, und eine höhersiedende bzw. oberhalb 343 bis   3712 siedende    Fraktion   zerlagt,    welch letztere über Lei  tung    4 im Kreislauf zurückgeführt und der frischen Beschickung aus   Kohlenwasseirstoffen und Wasserstoff    in Leitung 1 zugemischt wird. Wie bereits ausgef hrt, mischt man diese   Rückstände mit der frischen Beschik-    kung so, dass das Verhältnis von   Geaamtbeschickung    : frischer Beschickung zwischen 1, 0 und 3, 0 liegt.

   Gege  benenfalls    k¯nnen die Tnennanlage 16 und die Frak  tionierkolonne    21 zu einem einzigen Gefäss vereinigt werden, aus   dem das Mitteldestillat'an mittlerer    Stelle entnommen wird.



   Erfindungsgemϯ werden sowohl die Kohlenwasserstoffe vom Benzinsiedebereich als auch vom Mittel   destiNafbereiah im wesentlichen frei von Verunreinigun-    gen durch stickstoff- ode   schwefelhalbige-Verbindungen    erhalten. Die   ensteren    eignen sich. daher besonders gut zur   direkten Weiterverarbeitung durch katalytische Re-      formienung,    die letzteren dagegen sind als leichte   Schmier-oder Heizöle verwendbar.    Wie bereits erwähnt, kann auch eine bis ca. 260¯  bergehende und von stickstoff-und schwefelhaltigen Verunreinigungen freie Ke  roamfraktion erhalten werden, die direkt als Bestandteil    von   Düsentreibstoffen    verwendbar ist.



   Im Rahmen der Erfindung sind für den Fachmann   zahlreiche Abwandtungen möglich.    Zum Beispiel kann der Abscheider 9 mit der   Entbutanisierungsanlage    13 vereinigt   wejtden,    woraus sich ein etwas   andereis      Fliess-    schema ergeben wird.



   Der Tonerde, Kieselsäure, Molybdän und Nickel   enthaltende, erfindungsgomäss verwendete    Katalysator kann auf jade beliebige geeignete Art   hergestellt wer-    den ;   besonders günstig sind Imprägnierverfahren.    Bei der Imprägnierung wird zuerst eine   wässrige Losung    wasserl¯slicher MolybdÏn- und Nickelverbindungen wie z. B. Nickelnitrat,   Nickelcarbonat,    Ammoniummolybdat oder Molybdänsäure hergestellt. Ist eine MolybdÏn- und/ oder Nickelverbindung bei den bei der Imprägnierung verwendeten Temperaturen nicht wasserlöslich, so   kön-    nen auch andere Lösungsmittel wie wässriges Ammo  niak,    Alkohole oder ¯ther verwendet werden.

   Der Ton  erde-Kieselsäure-Träger    wird mit der vorstehenden   wäss-    riigen L¯sung vermischt,   anschliessend bei etwa 93  ge-    trocknet und danach bei hohen Temperaturen zwischen   593    und 927¯ in Luft gebrannt. Man kann den Träger auch zuerst mit einer   molybdänhlaltigen    Lösung   imprä-    gnieren, trocknen und brennen und dann mit der nickelhaltigen Lösung imprägnieren. Auch kann man die beiden Lösungen mischen und dann in einer Stufe   imprä-      gnieren.    Die spezielle Methode, nach der der Katalysator hergestellt wird, wird nicht als   Teil des erfindungs-    gemässen Verfahrens betrachtet.

   Sowohl Molybdän als auch Nickel können nach der Vereinigung mit dem   Tonerde-Kieselsäure-Träger in beliebiger    Form,   d.    h. als Element oder in Form einer Verbindung, vorliegen.



   Die   gebrannbe    Zusammensetzung kann auch noch   weiferbehandelt werden unter Bildung    eines Katalysators, in dem Molybdän und Nickel als Sulfide, Nitrate, Oxyde, Sulfate oder in der   reduziertesten    Stufe vorliegen. Die in der Beschreibung und den Ansprüchen   angegebenen Gewicbtsmeagen    an MolybdÏn und Nickel sind berechnet als Element bezogen auf den   Tonerde-      Kieselsäurc-Träger.   



   Das Trägermaterial kann synthetisch z. B. durch getrennte, aufeinanderfolgende oder gleichzeitige   Aus-    fällung hergestellt sein. Zum Beispiel kann man einen Tonerde-KieselsÏure-TrÏger mit 20 bis 50 Gew. % SiO2 herstellen, indem man die   Oxyds gesondert ausfällt und    anschliessend, vorzugsweise in feuchtem Zustand, mischt.



  Bei ; aufeinander folgender AusfÏllung wird das erste Oxyd gefÏllt und der AufschlÏmmung, gegebenenfalls   nach vorausgehendem    Waschen, ein Salz der zweiten Komponente zugesetzt. Die Ausfällung des zweiten  Oxyds erfolgt durch Zugabe eines geeigneten alkalischen oder sauren Reagenzes. Die Zusammensetzung wird dann getrocknet und in die gew nschte Gr¯¯e und/oder Form gebracht.

   Eine bevorzugte Arbeitsweise besteht darin, dass man eine Säure, z.   B.    Salzsäure, mit handels üblichem Wasserglas unter solchen Bedingungen, dass SiO2 ausfällt, mischit, den dabei erhaltenen Niederschlag mit angesÏuertem Wasser frei von Natriumionen wäscht, eine Aufschlämmung des Niederschlages mit einem Alumilniumsalz, z.   B.    Aluminiumchlorid, vermischt und   entweder eih basisches Fällmittel    wie Ammo  niumhydroxyd    zwecks   Faltung des Alummiumoxyds    zusetzt oder das Oxyd bzw. die Oxyde durch thermische Zersetzung des Salzes. herstellt.



   Die   erSndungsgemäss in der Zone der hydrierenden    Craokung verwendete Katalysatorzusammensetzung, die   besondersí imimun    ist gegenüber den   debaktivierenden    Einflüssen von Schwefel- und Stickstoffverbindungen, enthält   minjdestens die vifer Komponenten Tonerde, Kie-      selsäure,    MolybdÏn und Nickel. Tonerde und KieselsÏure sind im Träger in Mengen von 50 bis 80 % bzw.



  20 bis 50 % vorhanden, wobei die Tonerdemenge also mindestens so gross wie die Menge an Kieselsäure sein muss. Molybdän ist in Mengen von mehr als 10 und bis zu 30   %,      berechnet.alsElement-undbezogen    auf das Gewicht des   AlaOg-SiOz-Trägers', vorhanden. Der Nik-    kelgehalt ist niedriger als der   Molybdängeihalt    und betrÏgt 1 bis 6 Gew. % des TrÏgers.



   Beispiel
Der verwendete Katalysator enthielt 2, 42   Gew. %    Nickel, 18, 9 Gew. % MolybdÏn, 27, 7 Gew. % KieselsÏure und als Rest Tonerde. Er wurde hergestellt, indem man zuerst zwei   getrennte Hydrosole von Aluminiumoxyd    und   Siiliciumdioxyd    bereitete, und zwar das Tonerde Hydrosol aus metallischem Aluminium und Salzsäure unter   Bildung emes Hydrosols mit    13, 74 Gew. %   Alu-      m'indium    und   einem Gewichtsverhälttnis    von   Aliumi-      nium    :

   Chlor von 1, 20 ; das   Kileselsäurehydrosol    wurde durch Zusatz von verd nnter Salzsäure zu verdünnter Wasse   aslösung erhalten.    Die beiden   Hydrosole wur-    den in solchen Mengen miteinander gemischt, dass ein Trägermaterial mit etwa 31 Gew. % KieselsÏure und 69 Gew. % Tonerde entstand. Beim Mischen der beiden Hydrosole wurdlen für   200      %    ige   Nèutralisationi des ChAo-      mdgehaltas. ausreichende    Mengen Harnstoff und soviel Hexamethylentetramin zugesetzt, da¯ eine 30   %    ige Neutralisation des Gemisches eintrat. Nach der in der US Patentschrift Nr. 2 620 314 beschriebenen ¸1-Tropfen Methode ¯ wurden aus dem resultierenden Gemisch sphärische Teilchen von 1, 6 mm 0 gebildet.

   Diese wurden bei etwa 120  getrocknet. und dann 2 Stunden bei 677¯ gebrannt. Das   scheinbare Schüttfge. wicht    be  trug    etwa 0, 41 g/cm3.



   Die ImprÏgnierung erfolgte durch Vermischen mit einer ammoniakalischen L¯sung, die 12, 0 g Nickel, in Form von Nickelnitrat-hexahydrat zugesetzt, und 100, 0 g Molybdän, in Form von Molybdänsäure zugesetzt, pro Liter enthielt. Das imprägnierte   MaftfefM    wurde getrocknet und 1   St)un)defbei593 in    Luft gebrannt. Der so erhaltene Katalysator mit einem   Schütt-    gowicht von 0,   60    g/cm3 enthielt 2, 42 Gew. %   Ni,    18, 9 Gew.   %    Mo, 27, 7 Gew. % SiO2 und, au¯er der Tonerde, etwa 1, 5 Gew. % an flüchltigen Bestandteilen.



   Die Beschickung bestand aus einem   Vakuum-Gas-      öl,    spez. Gewicht bei 15,   6     = 0, 9242, das zwischen 257 und 510¯  berging. Weitere Eigenschaften sind in   Tabes.    1 wiedergegeben.



   Tabelle 1
100 ml   ASTM :-Destillation   C   
Siedebeginn 257    5% 307       10%    331
30%   379       50% 408       70%    439    90% 478       95    % 492
Siedeende   510   
Verunreinigungen
Schwefel, Gew. % 2, 60
Stickstoff,   Teile/Million      1200   
Dieses Gasöl wurde in   eine Raktionszone'gebracht,      die den vierkomponentigen Katalysator enthielt.

   Die    Reaktionszone arbeitete bei   102-at und 400 .    Die Raumgeschwindigkeit der gesamten fl ssigen Beschik  kung betnutg    1, 0 bei Anwesenheit von   106,    8 Nm3 Wasserstoff pro hl der Beschickung. Die   Produktv. ertei-      lung und endgültigen Ausbeuten sind Mi Tabelle    2 wie   dergegeben. Das Gesamtprodukt der Reaktionszone    wurde zur Entfernung von Schwefelwasserstoff und Am  moniak    und zweaks Isolierung eines wasserstoffreichen Umlaufgases, leichter Paraffine, von denen   Iso-und    n-Butane nachtrÏglich entfernt wurden, und dem unter   Normalbedingungen flüssigen Kohlsnwasserstoffprodukt    getrennt.

   Das letztere Produkt wurde in eine Pentan Hexan-Fraktion, eine Benzinfraktion enthaltend Hep  ta-net    und bis zu 204   bergehende Produkte, ein Mitteldestillat vom Siedebereich 204 bis 343¯ und oberhalb   343     siedende Kohlenwasserstoffe fraktioniert. Diese schweren Kohlenwasserstoffe wurden im Kreislauf geführt und zusammen mit frischer Beschickung wieder in die Reaktionszone eingeleitet. Dabei ergab sich ein Ver  hältnis    von   Gesamtbeschickung zu frischer Beschickung    von   1,    2 bis 1, 5. Pro Hektoliter flüssiger Kohlenwasserstoffbeschickung zur Reaktionszone wurden etwa 33, 82 Nm3 Wasserstoff verbraucht.



   Tabelle 2
Produktverteilung und Ausbeuten
Gew. % Vol. % Komponente
Methan 0, 5
Athan 0, 5
Propan   1,    0
Gesamte leichte Paraffine 2, 0 
Butane 1, 2 1, 9
Gesamte gasförmige Kohlen wasserstoffe 3,   2-   
Pentane 1, 2 1, 8
Hexane 1, 7 2, 3
Gesamte   Cs-Cs-Fraktion    2, 9 4, 1
Heptane-204  (Benzin) 21, 9 25, 9
204 bis   343     (Mitteldestillat) 72, 3 78, 5
Gesamter entbutanisierter flüssiger
Anteil Ausbeute-108, 5 
Wie aus Tabelle 2 ersichtlich, ergab das   erfindungs-      gemässe    Verfahren eine Volumenausbeute an flüssigem Produkt von   108. 5 %, ausschliesslich    der   Iso-untd      n-Bu-      tan, e.

   VonJder Gesamtmenge betrug die Penban-Hexan-    Fraktion, die als Mischungsbestandteil von   Düsentreib-    stoffen verwendet werden kann, etwa 4, 1 Vol. %. Das zwischen 204 und   343     siedende Mitteldestillat betrug 78,   5Vol.%.Diebis204 übergehandeBenzinfraktion    wurde in einer Menge von etwa 25, 9 Vol. % gewonnen. Der bemerkenswerteste Faktor in Tabelle 2 ist die Menge an   marktfähigen    Kohlenwasserstoffen neben einem   praktisch unbedautenden und zu vernachlässigen-    den Anteil von nur 2   %    leichten Paraffinen.

   Die Ben  zinfraktion    bestand aus   5 o Aromaten,    45   %    Naphthenen und 50   %    Paraffinen und ergab somit ein   ausgezeichnetes      Beschickungsmaterial für ein katalytisches Reformier-      verfahr n.    Die   Pentan-Hexan-Fraktion    besass die Oktanzahl 91 (F-1 ; + 3 ml   Bleitetraäthyl).  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur selektiven hydrierenden Crackung eines Einsatzmatierials aus Stickstoff-und gegebenen- falls Schwefelverbindungen enthaltenden Kohlenwasserstoffen, welche mindestens zum überwiegenden Teil oberhalb 343¯ sieden, zur Umwandlung dieses.
    Einsatz- materials praktisch vollständig in niedriger siedende, unter Normalbedingungen fl ssige, N- und S-freie Kohlenwasserstoffe, in Ammoniak und in Schwefelwasser- stoff in Gegenwart von Wasserstoff und eines Katalysators, dadurch gekennzeichnet, dass man a) eine flüssige Mischung aus Einsatzmaterial und einem Kreislauföl in einem Reaktor zusammen mit 35, 6 bis 178 Nm3 Wasserstoff pro hl fl ssiger Mischung unter 54, 5-204 Atm mit einem Katalysator in Berührung bringt, der auf einem katalytisch wirksamen TrÏger aus 20-50 Gew. % Kieselsäure und 50-80 Gew. % Tonerde über 10 und nicht mehr als 30 Gew. % Molyb dän und 1-6 Gew.
    % Nickel enthÏlt, Mo und Ni als Elemente berechnet und auf das Gewicht des Trägers bezogen, wobei die Raumgeschwinditgkeit mindestens 0, 5 Raumteile flüssige Mischung pro Stunde und Ra'um- teil Katalysator beträgt, b) Schwefelwasserstoff, Ammoniak und ein wasserstoffreiches Gas vom Ablaufprodukt des Reaktors abtrennt, c) die verbleibende Flüssigkeit in Benzin- und Mittel ¯lfraktionen, die unter 343¯ sieden, aufarbeitet und d) den bei der Aufarbeitung anfallenden flüssigen Rückstand, der einen Siedebeginn von 343-371 hat, als Kreislauföl in die Verfahrensstufe a) zurückleitet.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Einsabzmaterial verarbeitet, das 0, 1-0, 8 Gew. % an Stickstoffverbindungen und bis zu 8 Gew. % an Schwefelverbindungen enthält.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeicbnet, dass das Mengenverhältnis von flüssiger Mischung zum Einsatzmaterial zwischen 1, 0 und 3, 0 beträgt, und dass die Raumgeschwindigkeit im Reaktor 2 Raumteile flüssiger Mischung pro Stunde und Raum- teil Katalysator nicht übersteigt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, da¯ man den Katalysator vor dem Einleiten der flüssigen Mischung und des Wasserstoffs in den Reaktor bei Temperaturen von mindestens 593 brennt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, da¯ man das wasserstoffreiche Gas der Stufe b) zusammen mit frischem Wasserstfoff wieder in den Reaktor einleitet, die bai der Abtrennung verbliebene Flüssigkeit von unter Normalbetdingungen gasför- migen Paraffinen befreit, das verbleibende flüssige Pro dukt in einer ersten Fraktionieranlago in ein erstes Destillat, aus Hexanen und niedrigsied Kohlenwasser- stoffen, einen im Bereich von 48-232 siedendEn Sei- tensbrom lals Benzinfraktion und einen Ablauf zerlegt und den Ablauf in einer zweiten Fraktionieranlage in ein zweites Destillat,
    aus einer Mittelölfraktion mit einem Siedeende von 343-371¯ und in einem R ckstand, der daa Kreislauföl erstellt, trennt.
    PATENTANSPRUCH II Katalysator zur Durchführung des Verfahrens ge mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem Träger aus 20-50 Gew. % Kieselsäure und 50-80 Gew. % Tonende besteht, der über 10 und unter 30 Gew. % Molybdänund 1 bis 6 Gew. % Nickel, wobei Molybdän und Nickel als Elemente berechnet und auf das Gewicht des Trägers bezogen sind, enthält, und der bei einer Temperatur von mindestens 593 gebnannt wurde.
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