CH450904A - Kinematographische Kamera, insbesondere für Tonfilm- oder Fernsehaufnahmen mit einem Objektiv veränderbarer Brennweite - Google Patents
Kinematographische Kamera, insbesondere für Tonfilm- oder Fernsehaufnahmen mit einem Objektiv veränderbarer BrennweiteInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
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- G03B17/12—Bodies with means for supporting objectives, supplementary lenses, filters, masks, or turrets
- G03B17/14—Bodies with means for supporting objectives, supplementary lenses, filters, masks, or turrets interchangeably
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Description
Kinematographische Kamera, insbesondere für Tonfilm- oder Fernsehaufnahmen mit einem Objektiv veränderbarer Brennweite Die Erfindung betrifft eine kinematographische Kamera, insbesondere für Tonfilm- oder Fernsehauf nahmen, mit einem Objektiv veränderbarer Brenn weite. Die Verstellbarkeit der Brennweite des Aufnah meobjektivs solcher Kameras ermöglicht optische Effekte, die bei der Wiedergabe mit dem gleichzeitig aufgenommenen Ton unwirklich erscheinen. Aufgabe der Erfindung ist es, hier Abhilfe zu schaffen. Es wurde erkannt, dass die Ursache für die unwirk liche Wiedergabe darin zu suchen ist, dass der akusti sche Eindruck mit dem durch die Brennweitenänderun- gen erzielten optischen Eindruck (vorgetäuschtes Annä hern an oder Entfernen von einem Gegenstand) nicht übereinstimmt. Das Läuten der Glocken eines zunächst mit kurzer Brennweite aufgenommenen Kirchturms z. B. bleibt auch während der vorgetäuschten Annäherung beim Verlängern der Brennweite in seiner Lautstärke unver ändert, obwohl diese anschwellen müsste. Ein anderes Beispiel hierfür ist die Aufnahme einer Gruppe miteinander sprechender Menschen. Das in der zunächst vorgetäuschten grösseren Entfernung unver ständliche Gespräch müsste bei der vorgetäuschten Annäherung im gleichen Masse besser verstanden wer den können, wie auch die einzelnen Gesprächspartner grösser und damit deutlicher sichtbar werden. Auch hier bleibt die Lautstärke der Sprache und damit die Verständlichkeit aber unverändert. Zur Beseitigung dieses Mangels ist die erfindungs- gemässe Kamera mit einem Objektiv veränderbarer Brennweite dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrich tung zur Verstellung der Objektivbrennweite mit einer Einrichtung zur Steuerung der Lautstärke gekoppelt ist. Dabei kann die Kopplung zwischen der Brennwei- tenstelleinrichtung und der Einrichtung zur Steuerung der Lautstärke lösbar gestaltet sein. Vorzugsweise kann die Charakteristik der gesteuer ten Lautstärkeänderung der Charakteristik der Ände rung des optischen Abbildungsmassstabes angepasst sein. Für die brennweitenabhän:gige Lautstärkesteuerung kann an der Kamera ein gesondertes Steuermittel neben einem bekannten, von anderen Einstellmitteln unabhängig verstellbaren Lautstärkeregler vorgesehen sein. Die Einrichtung zur Steuerung der Lautstärke kann als Lautstärkeregler an der Kamera ausgebildet sein, der die Intensität der Tonaufzeichnung beeinflusst. Es ist aber auch möglich, die Einrichtung zur Steu erung der Lautstärke in bekannter Weise so auszubil den, dass sie bei gleichbleibender Intensität der Ton aufzeichnung in der Kamera Steuerimpulse aufzeichnet, die, in Abhängigkeit von, der Brennweitenverstellung moduliert, bei der Wiedergabe zur Steuerung der Wie dergabelautstärke abgetastet werden können. Im folgenden soll eine beispielsweise Ausführungs form der Erfindung anhand der Zeichnung näher er läutert werden. Auf die Darstellung nicht erfindungswesentlicher Einzelheiten wurde verzichtet zugunsten besserer über- Sicht. Die Zeichnung zeigt eine Kamera in vereinfachter Darstellung. In der dargestellten; Kamera sind in einem Kamera gehäuse 1 ein Objektiv 2 mit veränderbarer Brenn weite, eine Verstelleinrichtung 3 für die Objektivbrenn- weite und ein Tonteil 4 untergebracht. Die Verstelleinrichtung 3 für die Objektivbrenn- weite besteht aus einer motor- oder handgetriebenen, um eine Achse 5 schwenkbaren Gabel 6, die einen aus dem Objektiv 2 durch einen Längsschlitz 7 heraustre tenden Stift 8 umgreift. An der Gabel 6 ist eine Stange 9 gelenkig befestigt, die einen Haken 10 besitzt. Der Haken 10 greift in einen Schlitz 11 eines Gleitstückes 12 ein, das einen Gleitkontakt 13 trägt und von einer Blattfeder 14 geführt wird. Der Gleitkontakt 13 ist durch eine elektrische Leitung 15 mit den übrigen Bauelementen des Tonteils 4 verbunden, die hier ver einfachend als Block 16 veranschaulicht sind. Er tastet einen Widerstand 17 ab, der durch eine elektrische Leitung 18 an ein von Hand steuerbares Potentiometer 19 angeschlossen und über dieses und eine weitere elektrische Leitung 20 ebenfalls mit dem Block 16 ver bunden ist. Eine Blattfeder 21 drückt auf die Stange 9, um diese stets an einem Exzenter 22 anliegend zu hal ten. Für die Aufnahme, bei der die Veränderbarkeit der Objektivbrennweite ausgenutzt werden soll, stellt man zunächst die längste Objektivbrennweite ein. Nun wird mit Hilfe des Potentiometers 19 die optimale Aussteu erung für die Tonaufnahme eingestellt. Beim Verkürzen der Brennweite wird über die Gabel 6 und die Stange 9 das Gleitstück 12 mit dem Gleitkontakt 13 verschoben und mit Hilfe des Wider standes 17 die Lautstärke, d. h. die Intensität der Ton aufzeichnung, vermindert. Jetzt kann in beliebiger Richtung die Brennweite geändert werden, immer wird der erzielte optische Eindruck durch den entsprechend akustischen Effekt unterstrichen. Für den Ausnahmefall, dass die Kopplung der bei den Einrichtungen nicht erwünscht ist, kann man durch Drehen des Exzenters 22 die Stange 9 ausheben, bis der Haken 10 ausser Eingriff mit dem Schlitz 11 im Gleitstück 12 kommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kinematographische Kamera, insbesondere für Tonfilm- oder Fernsehaufnahmen, mit einem Objektiv veränderbarer Brennweite, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (3) zur Verstellung der Objektiv brennweite mit einer Einrichtung (12, 13, 17) zur Steuerung der Lautstärke gekoppelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kopplung zwischen der Brennweiten verstelleinrichtung (3) und der Einrichtung (12, 13, 17) zur Steuerung der Lautstärke lösbar gestaltet ist. 2. Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Charakteristik der gesteuerten Laut stärkeänderung der Charakteristik der Änderung des optischen Abbildungsmassstabs angepasst ist. 3.Kamera nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass für die brennweitenabhängige Lautstär- kesteuerung an der Kamera ein gesondertes Steuermit tel (17) neben einem von anderen Einstellmitteln unab hängig verstellbaren Lautstärkeregler (19) vorgesehen ist. 4. Kamera nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Steuerung der Lautstärke als Laut stärkeregler (13, 17) an der Kamera ausgebildet ist, der die Intensität der Tonaufzeichnung beeinflusst. 5.Kamera nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Steuerung der Lautstärke so ausge bildet ist, dass sie Steuerimpulse aufzeichnet, die, in Abhängigkeit von der Brennweitenverstellung modu liert, bei der Wiedergabe zur Steuerung der Wiederga belautstärke abgetastet werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ0012234 | 1966-05-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH450904A true CH450904A (de) | 1968-05-15 |
Family
ID=7622365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239567A CH450904A (de) | 1966-05-21 | 1967-02-17 | Kinematographische Kamera, insbesondere für Tonfilm- oder Fernsehaufnahmen mit einem Objektiv veränderbarer Brennweite |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT268050B (de) |
| CH (1) | CH450904A (de) |
-
1967
- 1967-02-17 CH CH239567A patent/CH450904A/de unknown
- 1967-03-06 AT AT211167A patent/AT268050B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT268050B (de) | 1969-01-27 |
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