CH451860A - Verfahren zur Herstellung von Blechkanälen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Blechkanälen

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CH451860A
CH451860A CH685566A CH685566A CH451860A CH 451860 A CH451860 A CH 451860A CH 685566 A CH685566 A CH 685566A CH 685566 A CH685566 A CH 685566A CH 451860 A CH451860 A CH 451860A
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CH
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sheet metal
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sliding strips
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Application number
CH685566A
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English (en)
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Siegwart Emil
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Siegwart Emil
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/04Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes with tubes; of tubes with rods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Blechkanälen    Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Her  stellung von Blechkanälen, insbesondere für     Lüftungs-          und    Klimaanlagen, die aus aufeinanderfolgenden, an  ihrer Enden rechteckigen Querschnitt aufweisenden Ka  nalschüssen bestehen, welche über stirnseitige Flansche  miteinander fest verbunden sind.

   Dieses Verfahren zeich  net sich dadurch aus, dass man einen die Abwicklung  eines Kanalschusses bildenden Blechabschnitt an seinen  später die Flansche bildenden Randstreifen in Abstän  den mit Ausschnitten versieht, deren Tiefe geringer als  die Breite der Randstreifen     ist,    so dass sich nach dem  rechtwinkligen Umbiegen der Randstreifen und nach  Anbringen der in Achsrichtung des Kanals verlaufenden       Abkantungen    bzw. Längsfalze ein     Kanalschuss    ergibt,  dessen entlang dem Umfang verlaufende Flansche im  Bereich der Ecken des Kanalschusses eine bis auf wenige  Millimeter verringerte     Steghöhe        besitzen.     



  Gemäss bevorzugten Ausführungsbeispielen des  Hauptpatentes ist es möglich, die entlang dem Umfang  der Blechkanäle in voller Höhe verlaufenden Flansche  ein zweites Mal in     gleicher    Richtung abzukanten, so  dass der Flansch parallel zu den benachbarten Kanal  wänden verlaufende Randstreifen besitzt, und über  solche Flansche     aneinanderstossender    Kanalschüsse ent  sprechend profilierte     Schiebeleisten        überzuschieben,     welche die Randstreifen umgreifen und die Kanal  schüsse zuverlässig miteinander verbinden. Dabei kann  zwischen die     aneinanderstossenden    Flansche ein Dich  tungsstreifen eingebracht werden.

   Dieser wird, da mit  dem angegebenen Verfahren auch den an Kanalecken  Flansche, wenngleich von verringerter Höhe, erhalten  werden, entlang dem gesamten Kanalumfang dichtend  zusammengepresst. Dabei ist zu beachten, dass der ein  gelegte Dichtungsstreifen im allgemeinen ohnehin nur  eine radiale Erstreckung von einigen Millimetern be  sitzt. Schwierigkeiten ergeben sich nur dann, wenn ein  längerer Kanal in grösseren Abständen abgestützt wer  den soll und zwischen aufeinanderfolgenden Stützen  mehrere     aneinandergesetzte    Kanalschüsse auftreten. In  folge ihres Eigengewichtes neigen diese Kanalschüsse    dazu,     durchzuhängen,    wobei die Gefahr besteht, dass  besonders an der Unterseite die Flansche nicht mehr  ausreichend fest beidseitig an dem Dichtungsstreifen an  liegen.

   Diese Gefahr besteht vor allem dann, wenn im  Hinblick auf Wärmeisolierung die einzelnen Kanal  schüsse eine Isoliermittelschicht tragen, durch die das  Eigengewicht noch vergrössert wird.  



  Um der Gefahr des     Undichtwerdens    des Kanals an  den Stossstellen benachbarter Kanalschüsse entgegen zu  wirken, schlägt die vorliegende Erfindung vor, dass man  die     Stegteile    der geraden     Flanschabschnitte    um einen  Winkel von mehr als 90 , insbesondere um einen Win  kel von 100     bis    110 , nach aussen derart abkantet, dass  die     Stegteile    benachbarter gerader     Flanschabschnitte    an  einanderstossender Schüsse zunächst unter Freilassung  eines keilförmigen Spaltes schräg nach aussen abstehen  und erst beim Überstreifen der Schiebeleisten parallel  zueinander verlaufend zusammengezogen werden.

   Auf  diese Weise     wird    die elastische Eigenschaft des Blech  materials der Kanalschüsse dazu verwendet, beim über  streifen der Schiebeleisten eine gewisse     Vorspannung     zu erzeugen, mit welcher die benachbarten Flansche       aneinandergedrückt    werden und sich entsprechend fest  beidseitig an ein etwaiges Dichtungsmittel anlegen kön  nen. Diese     Vorspannung    reicht dann aus, um auch bei  dem geschilderten Anwendungsfall der in grösserem Ab  stand aufeinanderfolgenden Aufhängungen das einwand  freie Anliegen der Flansche am Dichtungsmittel zu ge  währleisten.  



  Für besondere Fälle, insbesondere wenn das Eigen  gewicht durch eine Isolierschicht vergrössert ist, kann  gemäss einer zweckmässigen Ausführungsform der Er  findung bei Verwendung einer annähernd     T-förmig    pro  filierten Schiebeleiste den den Mittelsteg des     T-Profils          bildenden    beiden Mittelschenkeln der Leiste an ihrer  Ansatzstelle im Bereich des Scheitels des Profils ein  grösserer gegenseitiger Abstand gegeben werden als im  Bereich ihres freien Randes.

   Auf diese Weise lässt es  sich erreichen, dass die Schiebeleiste nicht nur die ein  zweites Mal umgebogenen Randstreifen der Flansche      zusammenzieht, sondern dass durch die freien Ränder  der Schiebeleiste auf die     Stegteile    der geraden Flansch  abschnitte ein gegenläufiger Druck ausgeübt wird, der  im Sinne einer guten Abdichtung deshalb besonders  wirksam     ist,    weil er in nächster Nähe des zwischen den  Flanschen befindlichen Dichtungsmittels auftritt.  



  Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung  der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele  näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt in einer Stirnansicht auf einen Kanal  schuss dessen entlang dem gesamten Umfang verlaufen  den Flansch.  



       Fig.    2 stellt ausschnittweise in einem durch die  Achse des Kanals gehenden Schnitt die Formgebung  der Flansche     aneinanderstossender    Kanalschüsse dar, so  lange die Flansche noch nicht durch eine Schiebeleiste  miteinander verbunden sind.  



       Fig.    3 zeigt in entsprechender Weise die Verfor  mung der Flansche nach dem Überstreifen der Schiebe  leiste.  



       Fig.    4 erläutert in einem Querschnitt eine abgewan  delte Ausführungsform der Schiebeleiste.  



       Fig.    5 zeigt die Schiebeleiste nach     Fig.    4 im über  die Flansche benachbarter Kanalschüsse übergestreiften  Zustand.  



  Wie sich aus     Fig.    1 ergibt, besitzt jeder Kanal  schuss an seinem stirnseitigen Ende einen dem gesamten  Kanalumfang folgenden Flansch, der allgemein mit der  Bezugszahl 1 bezeichnet ist. Aus     Fig.    1 ergibt sich, dass  die     Steghöhe    im Bereich der Ecken des Kanalquerschnit  tes bis auf wenige Millimeter verringert ist, so dass sich  dort     verhältnismässig    schmale Randstücke 2 ergeben,  die rechtwinklig von den parallel zur Kanalachse ver  laufenden Wandstücken abstehen.

   Die     Stegteile    3 der  geraden     Flanschabschnitte    besitzen nicht nur gegenüber  den Randstücken 2 eine grössere radiale Erstreckung,  sondern sie sind auch um einen Winkel a von mehr  als 90 , vorzugsweise von 100 bis 110 , nach aussen  abgekantet, so dass sich (vor dem Überstreifen einer  Schiebeleiste) zwischen den     Stegteilen    3 benachbarter  Flansche ein etwa keilförmiger Spalt 4 ergibt.     Fig.    2  erläutert darüber hinaus, dass die geraden Abschnitte  der Flansche ein zweites Mal umgebogen sind, so dass  etwa parallel zur benachbarten Kanalwand 5 verlau  fende Randstreifen 6 entstehen.  



  Für den Zusammenhalt     aneinanderstossender    Kanal  schüsse dienen Schiebeleisten, von denen in     Fig.    3 die  zugehörige im Querschnitt dargestellt und mit der Be  zugszahl 7 versehen ist. Es handelt sich hierbei um  eine Schiebeleiste von     C-förmigem    Querschnitt aus  einem Material, vorzugsweise aus Blech, von derselben  Stärke, wie sie das Blech des Kanalschusses aufweist.  Aus     Fig.    3 entnimmt man, dass die Schiebeleiste 7  derart     bemessen    ist, dass sich beim Aufstecken derselben  auf die benachbarten Flansche     aneinandergrenzender     Kanalschüsse die Randstreifen 6 einander nähern, bis  die     Stegteile    3 parallel zueinander verlaufen.

   Mit die  ser Verformung der     Stegteile    3 ist eine     Vorspannung     verbunden, durch die das zwischen den Flanschen be  findliche Dichtungsmittel 8 besonders fest zusammenge  presst wird. Somit     ist    eine einwandfreie Abdichtung zwi  schen     aneinandergrenzenden    Kanalschüssen auch dann  gewährleistet, wenn diese zu einem längeren Kanal zu  sammengefügt sind, der (im wesentlichen horizontal ver  laufend) nur in grösseren Abständen abgestützt und  somit auf Durchhängen infolge Eigengewichtes bean  sprucht ist.

      In     Fig.    4     ist    im Gegensatz zu     Fig.    3 eine Schiebe  leiste 12 gezeigt, die zusätzlich zu dem die Randstreifen  6 umfassenden Scheitel zwei Mittelschenkel 9 besitzt,  so dass sich annähernd eine     T-förmig    profilierte Schiebe  leiste ergibt. Allerdings laufen hierbei die beiden Mittel  schenkel 9 der Schiebeleiste nach     Fig.    4 im spitzen  Winkel aufeinander zu, wobei sich die freien Ränder  11 im entspannten Zustand der Leiste entweder in  einem geringen gegenseitigen Abstand befinden oder  aber mit Druck elastisch aneinander anliegen.  



       Fig.5    zeigt die Leiste nach     Fig.4    im auf die  Flansche nach     Fig.    2 aufgeschobenen Zustand. Ebenso  wie     Fig.3    bewirkt die Schiebeleiste 12 mit ihrem  Scheitel     eine    gegenseitige Annäherung der Randstreifen  6 der Flansche, wobei ebenfalls die     Stegteile    3 zu  sammengezogen werden,     bis    sie parallel zueinander ra  dial abstehen. Wie oben geschildert, tritt bereits hier  durch eine gewisse     Vorspannung    auf, durch welche  das zwischen den Flanschen befindliche Dichtungsmittel  8 zusammengepresst wird.

   Zusätzlich übt jedoch nun  die Schiebeleiste 12 mit ihren freien Rändern 11     einen     gewissen Druck auf die     Stegteile    3 aus, wodurch das  Dichtungsmittel 8 noch stärker zusammengepresst wird.  Um beim Überstreifen der Schiebeleiste das Material  besonders der     Stegteile    3 nicht zu verletzen, sind die  freien Ränder 11 in abgerundete Abbiegungen auslau  fend geformt, die nach voneinander abgewandten Sei  ten frei abstehen. Der von den freien Rändern 11 auf  die Flansche bzw. deren     Stegteile    3 ausgeübte Druck  ist besonders gross, wenn man die Schiebeleisten aus  härterem Material herstellt als die Kanalschüsse bzw.

    wenn die Schiebeleisten eine grössere Materialstärke     be-          sitzel    'als die Schüsse.  



  Obwohl die Schiebeleisten die geschilderte Wirkung  nur auf die geraden     Flanschabschnitte    bzw. auf die       Stegteile    3 ausüben und nicht unmittelbar auf die  Randstücke 2, so werden durch die Schiebeleisten doch  die     aneinandergrenzenden    Kanalschüsse in ihrer Ge  samtheit mit einer entsprechenden     Vorspannung    zusam  mengepresst. Daraus folgt, dass indirekt durch die  Schiebeleisten und durch die spezielle Formgebung der       Stegteile    3 auch die Randstücke 2 besonders fest     an-          einandergedrückt    werden, obwohl diese Randstücke nur  um einen Winkel von 90  abgekantet sind.

   Es ergibt  sich also eine verbesserte Abdichtung entlang dem ge  samten Umfang des Kanalquerschnittes, ohne dass es  insbesondere bei der Ausführung nach     Fig.    2 und 3  eines grösseren Materialaufwandes bedürfte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Blechkanälen nach dem Patentanspruch I des Hauptpatentes, wobei der Zusammenhalt aneinanderstossender Kanalschüsse mit tels profilierter Schiebeleisten erfolgt, welche die ein zweites Mal umgebogenen, später die Flansche bilden den Randstreifen umgreifen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Stegteile (3) der geraden Flanschabschnitte um einen Winkel (a) von mehr als 90 nach aussen derart abkantet, dass die Stegteile (3) benachbarter ge rader Flanschabschnitte aneinanderstossender Schüsse zunächst unter Freilassung eines keilförmigen Spaltes (4)
    schräg nach aussen abstehen und erst beim über streifen der Schiebeleisten (7, 12) parallel zueinander verlaufend zusammengezogen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch unter Verwen dung einer annähernd T-förmig profilierten Schiebe leiste, dadurch gekennzeichnet, dass den den Mittelsteg des T-Profils bildenden beiden Mittelschenkeln (9) an ihrer Ansatzstelle (10) im Bereich des Scheitels des Profils ein grösserer gegenseitiger Abstand gegeben wird als im Bereich ihres freien Randes (11). 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüber dem Blech der Kanalschüsse verstärkt ausgebildeten Schiebeleisten (12) etwas elastisch federnd ausgebildet werden, derart, dass sich im unaufgeschobenen Zustand die freien Ränder (11) der Mittelschenkel (9) gegen seitig berühren. 3. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Ränder (11) der Mittelschenkel (9) der Schiebeleisten (12) in ab gerundete Abbiegungen auslaufend geformt werden, die nach voneinander abgewandten Seiten frei abstehen.
CH685566A 1963-09-25 1966-05-11 Verfahren zur Herstellung von Blechkanälen CH451860A (de)

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CH1181663A CH425702A (de) 1963-04-11 1963-09-25 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blechkanälen mit rechteckigem Querschnitt, insbesondere für Lüftungs- und Klimaanlagen
DES0097084 1965-05-13

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