CH425702A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blechkanälen mit rechteckigem Querschnitt, insbesondere für Lüftungs- und Klimaanlagen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blechkanälen mit rechteckigem Querschnitt, insbesondere für Lüftungs- und Klimaanlagen

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CH425702A
CH425702A CH1181663A CH1181663A CH425702A CH 425702 A CH425702 A CH 425702A CH 1181663 A CH1181663 A CH 1181663A CH 1181663 A CH1181663 A CH 1181663A CH 425702 A CH425702 A CH 425702A
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sewer
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CH1181663A
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Siegwart Emil
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Siegwart Emil
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D19/00Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Duct Arrangements (AREA)

Description


  Verfahren und     Vorrichtung        zur    Herstellung von     Blechkanälen    mit     rechteckigem    Querschnitt,       insbesondere    für     Lüftungs-    und     Klimaanlagen       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur  Herstellung von Blechkanälen, insbesondere für     Lüf-          tungs-    und Klimaanlagen, die aus aufeinanderfolgen  den, an ihren Enden rechteckigen Querschnitt auf  weisenden Kanalschüssen bestehen, welche über  stirnseitige Flansche miteinander fest verbunden sind.  



  Bisher hat man die benachbarten Kanalschüsse  durch auf dieselben     aufgenietete    oder sonst irgendwie  befestigte geschweisste Rahmen miteinander verbun  den. Diese Befestigungsart besitzt jedoch den Nach  teil verhältnismässig hohen Arbeitsaufwandes, da  beispielsweise die überstehenden Blechränder nach  aussen geschlagen werden mussten, um einen       Flanschbord    zu erhalten. Weiterhin fehlt bei dieser  Bauweise der umlaufende, also auch ohne Unterbre  chung an den Ecken der Stirnseiten der einzelnen  Schüsse weiterlaufende Flansch, so dass die luftdichte  Verbindung der aufeinanderfolgenden Stücke des  Kanals     erschwert    wird.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile versieht man  gemäss dem Verfahren nach der Erfindung einen die  Abwicklung eines Kanalschusses bildenden Blechab  schnitt an seinen später die Flansche bildenden  Randstreifen in Abständen mit Ausschnitten, deren  Tiefe geringer als die Breite der Randstreifen ist, so  dass sich nach dem rechtwinkligen Umbiegen der  Randstreifen und nach Anbringen der in Richtung  der Kanalachse verlaufenden     Abkantungen    bzw.       Längsfalze    ein     Kanalschuss    ergibt, dessen entlang  dem Umfang verlaufende Flansche im Bereich der  Ecken des Kanalschusses eine bis .auf wenige Milli  meter verringerte     Steghöhe    besitzen.

   Bringt man in  dieser Weise einen Flansch an, der im Bereich der  Ecken nur eine geringe     Steghöhe    hat, so ist das Ein  reissen desselben bei der     Anbringung    der     Längsfalze       nicht zu befürchten, und zwar insbesondere dann,  wenn gemäss einer bevorzugten Ausführungsform  der Erfindung die Ausschnitte rechteckige Form be  sitzen und in ihrer in Längsrichtung des Kanalab  schnittes gemessenen Weite so gewählt sind, dass sich  im Bereich der Ecken des fertigen Kanalschusses ein  ca. 8 mm langer     Flanschabschnitt    verringerter Steg  höhe ergibt.  



  Zur     Versteifung    und zur Erzielung     grösserer     Starrheit des Kanalschusses in diagonaler Richtung  ist es empfehlenswert, im Bereich einer jeden Ecke  eines Flansches an dessen rechtwinklig aufeinander  zulaufende Stege einen Blechwinkel mit     L-förmigem     Umriss anzusetzen, der mit diesen Stegen beispiels  weise durch     Punktschweissung    fest verbunden ist.  



  Um schliesslich das     Aneinandersetzen    benach  barter Kanalschüsse zu erleichtern, können die später  die Flansche bildenden Randstreifen eines jeden  Blechabschnitts nach dem     rechtwinkligen    Umbiegen  ein zweites Mal zwecks     Ausbildung    eines U-förmig  zurückgebogenen Flansches     gefalzt    werden.

   Die Ver  bindung parallel     nebeneinan:derverlaufenderFlansch-          abschnitte    benachbarter     Kanalschüsse    kann dann  mittels einer Schiebeleiste mit     T-förmigem    Innenpro  fil durch     überstreifen    derselben über diese beiden  zurückgebogenen freien     Flanschabschnitte    erfolgen.  



  Die Erfindung wird in der folgenden Beschrei  bung des in der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiels näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt in Draufsicht einen Blechabschnitt,  welcher aus zwei Blechstreifen handelsüblicher Breite  zusammengesetzt ist und die Abwicklung eines  Kanalschusses bildet,       Fig.    2 zeigt einen Schnitt nach der Linie     11-II    in       Fig.    1, bei zurückgebogenen Flanschen der Blech  streifen,           Fig.    3 und     4.    sind eine Stirnansicht auf     eine    Ecke  eines Kanalschusses     bzw.    ein Schnitt nach Linie       IV-IV    von     Fig.3,

      woraus die     Anbringung    eines       Versteifungs-Blechwinkels        mit        L-förmigem    Umriss  zu erkennen ist.  



       Fig.    5 lässt     in    einem schematischen Querschnitt  durch den Kanalschuss den parallel zur Kanalachse  verlaufenden     Schliessfalz    erkennen.  



       Fig.    6 zeigt im     Schnitt    eine auf die U-förmig     zu-          rückgebogenen-Flansche    benachbarter Kanalschüsse  übergestreifte Schiebeleiste.  



       Fig.    7 und 8 stellen in Seiten- und Draufsicht eine  Vorrichtung zur Herstellung der Blechschüsse dar.       Fig.    9 zeigt zur     einen        Hälfte    einen Kanalschuss in  Längsrichtung desselben gesehen als Stirnansicht und  zur anderen     Hälfte    in einem auf halber Länge des  Schusses verlaufenden Querschnitt.  



  Wie sich aus     Fig.    1 ergibt, bilden die beiden  Blechstreifen 1 und 2, deren Längsränder bei 3 in  bekannter Weise     ineinandergefalzt    sind, einen Blech  abschnitt 4, welcher die Abwicklung eines Kanal  schusses darstellt. An seinen Randstreifen 5, deren  Breite mit 6 bezeichnet wurde, ist der Blechabschnitt  in Abständen mit Ausschnitten 7 von im wesentli  chen     rechteckigem        Umriss    versehen.

   Die Tiefe 8 die  ser Ausschnitte ist derart, dass dieselben nicht ganz  bis zu der     Umbiegekante    9 reichen, so dass also zwi  schen dieser Kante und der inneren Begrenzung     1Ö     eines jeden Ausschnittes ein schmales Randstück 11  verbleibt. _  Nach dieser vorbereitenden Bearbeitung des  Blechabschnitts 4 werden die beiden     Randstreifen    5  um die     Kante    9 umgebogen, wie dies.

       insbesondere          Fig.    2 erkennen     lässt    und daraufhin erfolgt eine zweite       Abkantung    um die     Umbiegekante    12, so     dass    also ein       U-förmig    zurückgebogener Flansch an beiden Stirn  seiten des Blechabschnitts entsteht. Die Umbiege  kante 12 ist derart gelegt, dass der senkrecht abste  hende Steg 13 des Flansches doppelt so hoch ist als  der     zurückgebogene    Teil 14.

   Wegen der     Ausschnitte     7     verringert    sich an gewissen Stellen die     Steghöhe    bis  auf die Breite der schmalen Randstücke 11, die       4-5    mm beträgt.  



  Die Ausschnitte 7 werden im Bereich der parallel  zur Kanalachse verlaufenden     Längskantungen    15  angebracht. Beim Schliessen des Blechabschnitts 4  mittels des     Schliessfalzes    16 ergibt sich an demselben  die vierte Ecke des rechteckigen Kanalquerschnitts.

    Damit auch im Bereich dieser     Schliesskante    des be  treffenden Kanalschusses ein Ausschnitt zu liegen  kommt, sind an den Ecken des Blechabschnitts 4     ge-          mäss        Fig.    1     Ausnehmungen    17 vorgesehen, die die  eine     Hälfte    der sich beim Schliessen des     Falzes    16  ergebenden noch fehlenden     Ausschnitte    bilden.  



  Nach dem     erwähnten        Schliessen    des     Falzes    16  werden im Bereich einer jeden Ecke des Flansches an  den     rechtwinklig        aufemanderzulaufenden    Stegen 13  von der Seite der     Falzung    3 her Blechwinkel 18 von       L-förmigem    Umriss angesetzt und     mit    denselben  durch     Punktschweissung    verbunden. Auf diese Weise    ergibt sich eine     Versteifung    der Ecken, die insbeson  dere eine diagonale Verformung des Kanalschusses  verhindert.

   Diese Versteifung beeinflusst jedoch den  umlaufenden Flansch nicht, so dass sich an dessen  Stirnseite durchgehende Dichtungsmittel, z. B. selbst  klebende     Schaumgummistreifen,    anbringen lassen,  und zwar auch im Bereich der Ecken, da dort das  schmale Randstück 11, welches bei der Herstellung  der     längskantungen    15 bzw. beim Schliessen des     Fal-          zes    16 gestreckt wurde, eine Fortsetzung der geradli  nigen Stege 13 bildet.  



  Aus     Fig.6    ergibt sich, dass zur Verbindung  nebeneinander verlaufender     Flanschabschnitte    13, 14  benachbarter Kanalschüsse eine Schiebeleiste 19  dient, welche aus Blech derart geformt ist, dass sie  ein     T-förmiges    Innenprofil besitzt. Diese Leiste wird  über die beiden     Flanschabschnitte    übergestreift,  wobei sich das zwischen den Stegen 13     befindliche     Dichtungsmittel 20     zusammenpresst.    Für die       Verbindung    der benachbarten Kanalschüsse sind  also keinerlei Schrauben o.     dergl.    Befestigungsmittel  erforderlich.

   Anstelle einer Schiebeleiste mit     T-för-          migem    lässt sich auch eine Leiste     mit        C-förmigem          rofil    verwenden, wobei also die zur Kanalachse  senkrechten Stege     entfallen.     



  Für das Verfahren, soweit es bisher geschildert  wurde, ist die Zusammensetzung eines Blechab  schnittes 4 aus zwei Streifen 1, 2 nicht unbedingt er  forderlich. Vielmehr kann man bei kleineren Kanal  querschnitten ohne weiteres diese Blechabschnitte  aus einem einzigen Stück herstellen. Bei vielen Anla  gen würde jedoch die Blechbreite nicht ausreichen,  da im Handel nur Blechbänder bis zu einer Breite  von 1,25 m     erhältlich    sind.

   In diesen     Fällen    ist es,  wie in     Fig.    1 und 2 angedeutet, zweckmässig, zwei  Streifen 1, 2 eines Bleches üblicher Abmessung mit  tels des     Mittelfalzes    3     miteinander    zu verbinden,  wobei dieser Mittelfalz also beim fertigen     Kanal-          schuss    auf halber Länge entlang dessen Umfang ver  läuft. Dieser     Mittelfalz    ergibt auf diese Weise eine  beachtliche Verstärkung. Aus     Fig.    1 ist noch zu erse  hen, dass der Falz 3     nicht    die gesamte Länge des Ab  schnitts 4 einnimmt, sondern im Abstand 21 vom  Blechrand endet.

   Auf diese Weise wird erreicht, dass  die     Falzung    3 beim     Schliessen    des     Falzes    16 nicht  hinderlich ist. Würde man im übrigen eine Zusam  mensetzung des Abschnitts 4 aus zwei Streifen in an  derer Weise etwa derart vornehmen, dass der Ver  bindungsfalz parallel zur Längsachse des Kanals ver  läuft, so hätte man die Schwierigkeit, dass an den  Stossstellen, an welchen zwei Flansche der benach  barten Schüsse einander nahekommen, sich uner  wünschte Verdickungen derselben ergeben würden,  welche die einwandfreie     Anbringung    von Abdich  tungsmitteln erschweren.  



  Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Schlies  sung des Falzes 16     zweckmässig    mittels einer Ab  kantbank erfolgt, die genaue Kanallänge hat. Dabei  ist die Oberwange der     Abkantbank        seitlich    aus-      schwenkbar, so dass nach Schliessen des gemäss       Fig.    5 vorbereiteten Falzes 16 der Kanalschuss nach  Ausschwenken der Wange von derselben abgezogen  werden kann. Unter Verwendung einer solchen Ab  kantbank ergibt sich bei der Herstellung der Längs  kanten 15 ohne weiteres die Streckung der schmalen  Randstücke 11 der Flansche, so dass man eine um  laufende, d. h. durch keine Lücken unterbrochene       Stegfläche    als Unterlage für die Dichtungsmittel er  hält.  



  Die Herstellung des Blechabschnitts 4 erfolgt  zweckmässig mittels     Durchlaufs    zweier Blechbänder,  die auf Rollen aufgewickelt sind, durch Falzmaschi  nen, wobei der Falz 3 dann     mittels    einer     Zudrück-          Blechband    von 2 m Breite entsteht, das auf die     ge-          rolle    geschlossen wird, so dass beispielsweise ein  wünschte Länge entsprechend der Abwicklung des  zu bildenden Kanalschusses zugeschnitten     wird.    Vor  dem     Aufliegen    der Randstreifen 5 müssen die Aus  schnitte 7 bzw.     Ausnehmungen    17 angebracht wer  den.

   Für ein rationelles Herstellungsverfahren wird  zweckmässig eine Falzmaschine mit Falzrollen und  mit einem Zählwerk verwendet, das eine bestimmte       Abrollänge    festzustellen gestattet. Nach einer be  stimmten     Abrollänge    wird die Falzrolle gestoppt und  eine Stanze betätigt, welche den an dieser Stelle  vorgesehenen Ausschnitt 7 vornimmt. Nach der       Stanzung    läuft die     Falzmaschinenrolle    weiter bis  zum nächsten Ausschnitt, an welchem sich das An  halten der Rolle wiederholt und die nächste     Stanzung     vor sich geht.

   Vorzugsweise wird zur Herstellung der  Blechschüsse eine Vorrichtung verwendet, bei der  selbsttätig nach der gewünschten     Abrollstrecke    ein  Anhalten und Betätigen der Stanze vor sich geht.  



       Fig.    7 und 8 zeigen eine derartige Vorrichtung,  wobei von den Rollen 41, 42 die Blechbänder 20, 22  derart gegeneinander versetzt abrollen, dass das un  tere     Band22    von dem oberen mit einem Randstreifen  23 überlappt wird     (Fig.    8). Diese     Überlappung    ist  derart, dass sich die beiden entsprechenden Ränder  der Blechbänder 20 und 22 nach Durchlaufen der  mittleren Falzeinrichtung 24, 25 zwecks Vorberei  tung des Mittelfalzes     ineinanderfügen,    so dass beim  Umlegen des Falzes mittels der     Zudrückrollen    26, 27  der Querschnitt des     Mittelfalzes    3 gemäss     Fig.    2 ent  steht.  



  Sowohl der mittleren Falzeinrichtung 24 für das  Band 20 als :auch der entsprechenden Einrichtung 25  für das andere Blechband 22 ist eine Stanze 28 bzw.  29 vorgeschaltet, die die mittleren     Ausnehmungen    an  den entsprechenden Rändern der Blechbänder 20, 22  anbringt, so dass der Mittelfalz 3 gemäss     Fig.    1 um  die Strecke 21 an beiden Enden gegenüber der Ge  samtlänge des Blechabschnitts verkürzt ist.  



  Auch an den Aussenrändern der Blechbänder 20,  22 ist je eine Stanze 30 bzw. 31 vorgesehen, die die       Randausnehmungen    7 bzw. 17 anfertigen.     Schliess-          lich    sind noch seitliche     Flanschrolleneinrichtungen     32, 33 vorhanden, die die Randstreifen 5 der Ab  schnitte in die     Querschnittsform    nach     Fig.2    umbiegen,    wie dies auch in     Fig.    8 strichpunktiert eingetragen ist.  Endlich gehört zur Vorrichtung noch die Schere 34,  welche die Abschnitte auf Länge zuschneidet.  



  Nach dem Zuschneiden der Abschnitte auf Länge  werden diese einer in der Zeichnung nicht dargestell  ten     Abkantbank    zugeführt, in der die zusammenge  falzten Abschnitte zu einem Kanalschuss verformt  werden. Die     Abkantbank    ist mit einer Unter- und  einer Oberbacke so ausgebildet, dass sie den seitli  chen Flansch 5 der Abschnitte nicht zusammen  drückt.  



  Die     Abkantungen    .des     Kanalzuschnittes    erfolgen  dann jeweils an den     Kantlinien    15, also drei Mal, so  dass ein geschlossener Körper entsteht. Die freien  Enden 16 werden vor der     Kantung    mit einem     Falz     versehen, der nach der     Kantung    auf der     Abkantbank     durch Zudrücken geschlossen wird.  



  Wesentlich ist bei diesem Herstellungsverfahren  bzw. bei dieser Vorrichtung, dass die die Abwicklung  eines Kanalschusses bildenden Blechabschnitte von  einem vorher zu einer Rolle gewickelten Blechband  abgeschnitten werden. Wickelt man nämlich von den  Rollen 41, 42 das Blechband in der gezeigten Weise  nach     Fig.7    ab, so behält dasselbe eine gewisse       Durchbiegung    in dem Sinne, in dem das Band im  Rollenzustand gekrümmt war.

   Wenn also nicht durch  besondere     Geradführungen    dafür gesorgt wird, dass  das von den Rollen 41, 42 abgezogene Blechband auf  seinem Weg zu den Falzeinrichtungen, den     Zudrück-          rollen    und den     Flanschrolleinrichtungen        geradegehal-          ten    wird, so besitzen die zwischen diesen Einrichtun  gen befindlichen Stücke des Blechbandes eine leicht  nach oben     durchgewölblte    Form, was in     Fig.    7 durch  die entsprechende gestrichelte Verbindungslinie 35  zwischen Rolle 41 und Stanze 28 sowie durch die  gestrichelten Linien 36 und 37 zwischen den Falzein  richtungen 24 bzw.

   25 und     Zudrückrollen    26, 27 an  gedeutet ist, sowie auch durch die gekrümmte Linie  38, die die     Durchbiegung    des vor der Schere liegen  den Blechabschnitts andeutet, falls dort keine     Gerad-          führung    vorhanden ist.  



  Aus     Fig.    9 lässt sich in der linken Hälfte dersel  ben anhand der Stirnansicht eines Kanalschusses er  sehen, dass wegen der     flanschartig    aufgebogenen  Randstreifen bzw. Stege 13 und damit wegen der ge  radlinigen Kanten 39 das. stirnseitige Ende des  Kanalschusses genau rechteckigen Querschnitt be  sitzt. Anders ist dies jedoch im mittleren Bereich des  Kanalschusses, insbesondere auf halber Länge des  selben. Dies     ergibt    sich deutlich aus dem rechten Teil  von     Fig.    9. der die     Querschnittsform    des Kanals in  dessen Mitte darstellt.

   Im Schnitt verlaufen die dort  mit 40 bezeichneten Seitenflächen leicht nach aussen  gewölbt, was der nach dem Abziehen des Bandes von  der Rolle verbleibenden Restkrümmung des Bandes  zuzuschreiben ist.  



  Werden die je einen Bandabschnitt bildenden  beiden Bandstücke zwecks Verdoppelung der Länge  eines Kanalschusses, wie oben beschrieben, mit  einem Längsrand     aneinandergefalzt,    so nimmt der      auf diese Weise auf halber Länge des Kanalschusses  befindliche umlaufende Falz 3 ebenfalls den in     Fig.    9  mit 40 bezeichneten Verlauf an. Die Seitenwände des  Kanalschusses sind also nach aussen gewölbt und in  der Mitte, d. h. auf halber Länge durch den ebenfalls  mit nach aussen zeigenden Wölbungen ausgestatteten       Falz    3 versteift.  



  Um diese Form des     Falzes    bzw. der Seitenwände  des Kanalschusses zu erreichen, müssen die Blech  bänder 20, 22 von der Seite der Vorrichtung her ge  sehen im gleichen Drehsinn von der Rolle     abgewik-          kelt    werden. Bei diesem Abwickeln drehen sich also  die beiden Rollen 41, 42 im     Uhrzeigersinn.    Zugleich  werden die     Abkantungen    15 so ausgeführt, dass sich  das rechte     Bandende.ebenfalls    im     Uhrzeigersinn    zum  linken Ende des Blechabschnitts 4 hin bewegt, wo der       Schliessfalz    16 gebildet wird.  



  Man kann aber auch in anderer Weise die Blech  bänder von den Rollen abziehen, indem beide Rollen  41, 42 so gedreht in die Vorrichtung eingesetzt wer  den, dass die     Bänder    von der Unterseite der Rolle  ausgehend in die anschliessenden Stanz-, Falz- und       Zudrückeinrichtungen    gelangen. Dabei würde  natürlich bei fehlenden     Geradführungen    das Blech  band hinsichtlich seiner zwischen aufeinanderfolgen  den Bearbeitungsvorrichtungen verlaufenden Ab  schnitt nicht wie durch die gestrichelten Linien 35 bis  38 dargestellt, nach oben gewölbt sein, sondern nach       unten    durchhängen. Die Folge hiervon wäre, dass die  Seitenwände des fertigen Kanalschusses nicht nach  aussen sondern nach innen gewölbt sind.

   Bei der       Querschnittsdarstellung    gemäss dem rechten Teil der       Fig.    9 würde sich also     hinsichtlich    der Querschnitts  form der Seitenwände 40 ein     Umrissverlauf    ergeben,  bei dem zwischen den     Abkantungen    15 nach innen       eingebuchtete    Teile     liegen.    Hierdurch wird in gewis  sem Masse der frei     Durchlassquerschnitt    des Kanal  schusses verringert.  



  Die     Erfingung    ist nicht auf die Benutzung     zweier     nebeneinander verlaufender Bänder beschränkt, die  an den     Rändern    durch Falz 3 miteinander verbunden  sind. Vielmehr wird die angestrebte Wölbung der  Seitenwände des Kanalschusses auch bei Benutzung  nur eines einzigen Blechbandes erreicht, dessen  Breite dann der Länge     eines        Kanalschusses    ent  sDricht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von Blechkanälen, insbesondere für Lüftungs- und Klimaanlagen, die aus aufeinanderfolgenden, an ihren Enden rechtecki gen Querschnitt aufweisenden Kanalschüssen beste hen, welche über stirnseitige Flansche miteinander fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass man einen die Abwicklung eines Kanalschusses bil denden Blechabschnitt an seinen später die Flansche bildenden Randstreifen in Abständen mit Ausschnit ten versieht, deren Tiefe geringer als die Breite der Randstreifen ist,
    so dass sich nach dem rechtwinkli- gen Umbiegen der Randstreifen und nach Anbringen der in Achsrichtung des Kanals verlaufenden Abkan- tungen bzw. Längsfalze ein Kanalschuss ergibt, des sen entlang dem Umfang verlaufende Flansche im Bereich der Ecken des Kanalschusses eine bis auf wenige Millimeter verringerte Steghöhe besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Ausschnitten rechteckige Form gibt und ihre Weite in Längsrichtung des Blechabschnittes so bemisst, dass sich im Bereich der Ecken des fertigen Kanalschusses ein ca. 8 mm langer Flanschabschnitt verringerter Steghöhe ergibt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I oder Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die später die Flansche bildenden Randstreifen eines jeden Blechabschnitts nach dem rechtwinkligen Umbiegen ein zweites Mal zwecks Ausbildung eines U-förmig zurückbezogenen Flansches gefalzt werden, wobei vorzugsweise der senkrecht abstehende Steg des Flan sches doppelt so hoch ist wie der zurückgebogene Teil. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, ;dadurch gekennzeichnet, dass ein Blech winkel mit L-förmigem Umriss im Bereich -einer jeden Ecke eines Flansches an dessen rechtwinklig aufeinanderzulaufende Stege angesetzt und mit den selben beispielsweise durch Punktschweissung ver bunden wird. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Verbindung parallel nebenein ander verlaufender Flanschabschnitte benachbarter Kanalschüsse mittels einer Schiebeleiste mit T-förmi- gem oder C-förmigem Innenprofil durch überstreifen derselben über diese beiden zurückgebogenen freien Flanschabschnitte erfolgt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder die Abwicklung eines Kanalschusses bildende Blechabschnitt durch Inein- anderfalzen je eines Längsrandes zweier Blechstrei fen hergestellt wird, wobei dieser Verbindungsfalz der beiden Blechstreifen beim fertigen Kanalschuss auf halber Länge und in Umfangsrichtung desselben verläuft. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, .dadurch ge kennzeichnet, .dass der die Abwicklung eines Kanal schusses bildende Blechabschnitt von einem vorher zu einer Rolle gewickelten Blechband abgeschnitten wird, wobei die Seitenflächen des fertigen Kanal schusses nur im Bereich der Stirnkanten desselben eben, im übrigen aber zwecks grösserer Steifigkeit des Kanalschusses gewölbt verlaufen. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass das von der Rolle abgewickelte Blechband den Kant- und Falzeinrichtungen so zuge führt wird, dass die Seitenflächen des fertigen Kanal schusses nach aussen gewölbt verlaufen. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Blechabschnitt durch quer zur Längsrichtung desselben verlaufende Abkantungen zu .dem Kanalschuss von an den Stirnkanten rechtek- kigem Querschnitt und im übrigen mit nach aussen gewölbten Seitenwänden gebogen wird. 9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Abwicklung eines Kanal schusses bildende Blechabschnitt durch Ineinander falzen aneinanderstossender Längsränder von zwei nebeneinander verlaufenden und in gleicher Richtung von je einer Rolle abgewickelten Blechbändern her gestellt ist.
    PATENTANSPRUCH 1I Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abwickeleinrichtung für das zu einer Rolle ge wickelte Blechband vorgesehen ist, das die Abwick lung eines Kanalschusses bildet. UNTERANSPRÜCHE 10. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abwickeleinrichtung für zwei Blechbandrollen vorgesehen ist, die das Abrol len derselben im gleichen Drehrichtungssinn ermög licht. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I oder Un teranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass für das Anbringen der Ausschnitte an den später die Flan sche bzw. den Mittelfalz bildenden Randstreifen der Blechabschnitte wenigstens vier Stanzen vorgesehen sind, welche mit zum Umbiegen der Randstreifen be stimmten Falzrollen derart gekuppelt sind, dass wäh rend des Anhaltens der Falzrollen an den entspre chenden Stellen ein Ausschnitt ausgestanzt wird. PATENTANSPRUCH III Kanalschuss, hergestellt nach dem Verfahren ge- mäss Patentanspruch I.
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