CH452728A - Onduliereisen - Google Patents

Onduliereisen

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CH452728A
CH452728A CH550266A CH550266A CH452728A CH 452728 A CH452728 A CH 452728A CH 550266 A CH550266 A CH 550266A CH 550266 A CH550266 A CH 550266A CH 452728 A CH452728 A CH 452728A
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Kohl Ingeburg
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Kohl Ingeburg
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Description


      Onduliereisen       Die Erfindung betrifft die neuartige Ausbildung eines       Onduliereisens,    in dessen hohlem Rundschenkel ein  elektrischer     Beheizungskörper    aus keramischem Material  eingeschoben ist.  



  Das erfindungsgemäss gestaltete     Onduliereisen    eignet  sich wegen seiner einfachen Gestaltung und seiner leich  ten     Bedienbarkeit    mit einer Hand besonders zum Selbst  gebrauch, also als Heimgerät.  



  Erfindungsgemäss ist das     Onduliereisen    dadurch ge  kennzeichnet, dass der Hohlschenkel den mit einer Stärke  von mindestens 1,5 cm ausgebildeten Rundschenkel min  destens zur     Hälfte    seines     Umfangs    dicht anliegend     um-          fasst    und dass der erwähnte Hohlschenkel, der     vielfach     als  Hohlheck  bezeichnet wird, an seinem dem Hand  griff des Gerätes zunächst liegenden Ende     mit    verbreiter  ten, beiderseits des Rundhecks     liegenden    Wangen ausge  bildet ist, durch welche eine durch den Rundheck  hindurchgehende Gelenkachse     hindurchgeführt    ist,

   wäh  rend die verbreiterten Wangen in einen vom Rundheck  abgespreizten Betätigungshebel übergehen.  



  Die Bedienung des     Onduliereisens    erfolgt in der  Weise, dass man den Handgriff des Rundschenkels mit  vier Fingern umfasst und den Hohlheck mit dem freien  Daumen der Hand betätigt. Bei einem auf den     Hohlbeck-          griff    ausgeübten Druck, der gegen die Wirkung der  vorerwähnten Blattfeder erfolgt, wird der Hohlheck vom  Rundschenkel abgehoben und das     Onduliereisen    geöff  net. Nach dem Aufhören dieses Drucks wird der     Hohl-          beck    durch die Wirkung der Blattfeder automatisch     in     die Schliessstellung, in welcher der Hohlheck am Rund  schenkel dicht anliegt, zurückgeführt.  



  Diese Ausbildungsform des     Onduliereisens    und seiner  Griffe ermöglicht also eine leichte Betätigung desselben  mit einer Hand, auch bei Durchführung einer Heimfrisur,  wenn also die Benutzerin     z.B.    vor dem Spiegel stehend  sich selbst frisiert. Die freie Hand kann dabei zum  Ordnen und Zurechtlegen des Haares verwandt wer  den.  



  Der an seinem Ende geschlossene Rundschenkel wie  der Hohlschenkel bestehen zweckmässig aus Stahlblech.  Die Hohlheck und Rundheck verbindende Gelenkachse  besteht zweckmässig aus zwei Verschraubungen, nämlich    einer Schaftschraube sowie einer Hülsenschraube mit  dem Gewinde der Schaftschraube entsprechendem Innen  gewinde. Diese beiden     Verschraubungsteile    werden von  beiden Seiten der     Hohlbeckwangen    eingeführt, wobei an  der Stelle der durch das Zusammenschrauben beider  Teile gebildeten Gelenkachse eine dieselbe mit ihrer .  Öffnung umfassende Führungsplatte mit von der Gelenk  achse entfernt     liegenden    Führungsöffnungen für die den  Heizkörper mit Strom versorgenden Leitungen angeord  net sein kann.  



  Die den Betätigungsgriff des Hohlhecks vom Griff       abspreizende    Blattfeder kann     mit    ihrem freien Ende  unter eine aus     wärmeisolierendem    Material bestehende,  auf den Griff aufgesetzte Kappe geschoben sein. Der  hohle Rundheck ist an seinem Ende durch eine     aufge-          schweisste,    abgerundete Kappe     vorteilhafterweise    luft  dicht verschlossen.  



  Anstatt die Hohlheck und Rundheck verbindende  Gelenkachse aus zwei miteinander verschraubten Teilen  auszubilden, kann unter Fortfall dieser Teile der Hohl  schenkel an der Gelenkstelle beiderseits mit je einem       kugelförmigen    oder     halbkugelförmigen,    nach     innen    ge  richteten Ansatz versehen sein. Diese Ansätze treten  beim Aufstülpen des federnden Hohlschenkels in die  beiderseits an der Gelenkstelle vorgesehenen Löcher oder  Vertiefungen des Rundschenkels ein.  



  Die im hohlen Handgriff mittels einer aus isolieren  dem Stoff bestehenden Klammer zusammengehaltenen  Leitungen werden in einem Ausführungsbeispiel über  eine aus Porzellan bestehende     Lüsterklemme,    -die sich  gegen eine Schulter im Handgriff     abstützt,    der Führungs  platte und von dieser aus dem Heizkörper zugeführt. Die       Stromleitungen        sind    dabei mit einem isolierenden, aus       Polytetrafluoräthylen    bestehenden Schlauch umhüllt und  werden     mit        Polytetrafluoräthylenkitt    an der Stirnfläche  des isolierenden Heizkörpers in diesen eingebettet.

   Der  Heizkörper selbst kann dabei durch ein     hitzebeständiges     Gewebe, das durch     Tauchung    in isolierende, hitzebestän  dige Lösung,     z.B.        Silicon-    oder     Polytetrafluoräthylenlö-          sung,    isoliert ist, ummantelt sein.  



  Der die Zuleitungen aufnehmende, aus     Polytetrafluor-          äthylen    bestehende Schlauch wird beispielsweise durch      eine konische, aus isolierendem Material bestehende  Buchse durchgeführt, die in der Endöffnung des Griffs  angeordnet ist.  



  Der am Ende der Stromzuleitung angeordnete Stecker  kann zweckmässig in gekröpfter Form ausgebildet sein.  Die stromführenden Teile, wie das Heizelement, die       Lüsterklemme,    die Zuleitungen und die Klammer, wie  gegebenenfalls auch die Hülsenmutter und der Kopf der  die     Hohlbeck    und     Rundbeck    verbindende Gelenkachse  bildenden Schaftschraube werden zweckmässig mit     einer     doppelten Isolation mittels Glasseide, die in     Siliconkaut-          schuk    getaucht ist, versehen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungs  form des erfindungsgemäss gestalteten     Onduliereisens     beispielsweise und schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das     Onduliereisen    in Seitenansicht.  



       Fig.    2 zeigt dasselbe in einem Schnitt nach     Linie        A-B     in     Fig.    1, wobei der Schnitt in Draufsicht dargestellt ist.       Fig.    3 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den in       Fig.    2 dargestellten Heizkörper in Draufsicht.  



       Fig.    4 zeigt in Draufsicht einen Führungskörper für  die Leitungszuführung zum Heizkörper.  



       Fig.5    ist ein Schnitt nach Linie     C-D    durch die  Leitungen aufnehmende und verteilende     Lüsterklemme     in     Fig.    2.  



       Fig.    6 ist ein Schnitt nach Linie     E-F    durch den  Heizkörper in     Fig.    2.  



       Fig.7    zeigt in Draufsicht die Kabelzuführung zum  Griff des     Onduliereisens.     



       Fig.8    stellt beispielsweise einen am Ende der Lei  tungszuführung angebrachten Stecker in besonderer Form  dar.  



       Fig.9    zeigt schaubildlich ein Auflagegestell für das       Onduliereisen.     



  Im einzelnen bezeichnet in     Fig.    1 und 2 das Bezugs  zeichen 1 den     z.B.    aus     Holz,    Kunststoff und dergleichen  bestehenden hohlen Griff des     Onduliereisens.    Die Öff  nung dieses Griffs nimmt das Ende des Rundschenkels 2  des     Onduliereisens    auf, der     z.B.    mit     Hilfe    einer durch den  Griff hindurchgehenden Setzschraube 3 festgehalten  wird. Der hohle Rundschenkel 2 ist an seinem Ende 4  geschlossen,     z.B.    mittels einer aufgeschweissten Haube  abgerundet gestaltet.

   Der Durchmesser des Rundschen  kels kann an sich     beliebig    gewählt werden, wird aber  zweckmässig verhältnismässig stark,     z.B.    mit 15 bis  18 cm ausgeführt.  



  Mit dem Rundschenkel 2 ist ein     Hohlbeck,        d.h.    ein  halbrunder Hohlschenkel 5 mit     Hilfe    einer durch den  Rundschenkel 2 hindurchgehenden Gelenkachse  schwenkbar verbunden. Diese Gelenkachse wird durch  zwei durch seitliche, einander gegenüberliegende Öffnun  gen 6, 7 des Rundschenkels 2 hindurchgeführte Ver  schraubungen gemäss     Fig.4a    und 4b gebildet. Der Teil       gemäss        Fig.    4a ist eine Stiftschraube mit konischem Kopf  8 und Gewindeschaft 9.

   Der Teil gemäss     Fig.    4b ist eine  Schraube mit konischem Kopf 10 und hohlem Schaft 11,  der mit einem     Innengewinde    versehen ist, das dem  Aussengewinde des Schafts 9 entspricht. Wenn beide  Teile gemäss     Fig.    4a und 4b in die einander gegenüberlie  genden Öffnungen 6, 7 des Hohlschenkels 2 eingeführt  werden, können sie miteinander verschraubt werden.

    Dabei tritt der Schaft 9 der Schraube 8, 9 durch die  Aussparung 12 der in     Fig.4    in Draufsicht dargestellten,  aus isolierendem Material,     z.B.    Vulkanfiber bestehenden  kleinen Platte 13 hindurch, die     in    den Hohlraum des  Schenkels 2 wie aus     Fig.2    ersichtlich ist, passend einge  schoben wird. Diese Platte 13 besitzt ausser der Öffnung    12 noch weitere Rundöffnungen 14, die zur Durchfüh  rung der späterhin beschriebenen, zum Heizkörper füh  renden Leitungen dienen.  



  Der     Hohlbeck    5 ist so gestaltet, dass er den hohlen  Rundschenkel 2 mindestens zur Hälfte umfasst. Der       Hohlbeck    5 ist ausserdem als zweiarmiger Hebel mit  einem Griff 15 gestaltet, dessen Ende mit einer Kunst  stoffhülse 16 wärmeisolierend verkleidet ist. Die durch  Verschraubungen 8, 9 sowie 10, 11 gebildete Schwenk  achse geht durch einen zwischen dem     Hohlbeck    5 und  dem Griff 15 angeordneten verbreiterten Teil 17 des     z.B.     aus Stahlblech gepressten     Hohlbecks    hindurch.

   In der in       Fig.    1 gezeigten Stellung, in welcher der     Hohlbeck    5 dicht  am Rundschenkel 2     anliegt,    wird er durch eine Blattfeder  10 gehalten, deren eines Ende sich auf der Oberfläche des  Rundschenkels 2 abstützt, während das andere Ende  unter die Kunststoffhülse 16 geschoben ist.  



  Die Betätigung des     Onduliereisens    kann in der Weise  erfolgen, dass man den     Griff    1 mit vier Fingern der Hand  erfasst und den Hebel 15, 16 mit dem freien Daumen  betätigt. Beim Herunterdrücken des Hebels wird der       Hohlbeck    5 vom Rundschenkel 2 abgehoben. Es wird das       Onduliereisen    also geöffnet.  



  Beim Nachlassen des mit dem Daumen ausgeübten  Drucks     schliesst    sich das     Onduliereisen    unter der Wir  kung der Blattfeder 18 automatisch. Diese Anordnung  ermöglicht eine besonders leichte Handhabung des     Ondu-          liereisens    durch eine Person, die das     Onduliereisen     benutzt, um sich selbst z. B. vor einem Spiegel zu  frisieren. Das     Onduliereisen    kann in diesem Fall mit nur  einer Hand gefasst und     betätigt    werden, so dass die  andere Hand frei bleibt, um     z.B.    beim Legen der Haare  nachzuhelfen.

   Neuartig ist auch die besondere Ausgestal  tung der     Beheizung    des     Onduliereisens.     



  Anstatt der für solche Geräte     üblichen,    aus Kunst  stoff bestehenden, wenig temperaturbeständigen und nur  beschränkt haltbaren     Lüsterklemmen    wird eine aus kera  misch gebranntem Porzellan bestehende     Lüsterklemme     19 von     z.B.    zylindrischem Querschnitt, durch deren  Längsbohrungen die isolierten Zuleitungen 20 hindurch  geführt werden und in der sie mit     Hilfe    von Schrauben  21, die durch metallene, in die Längsbohrungen einge  schobene Polschuhe 22     hindurchtreten,    festgeklemmt  werden.

   Die Zuführung der Drähte 20 zum     Onduliereisen     erfolgt so, dass beide Leitungen durch eine aus Kunst  stoff oder dergleichen bestehende, elastische Buchse 23  geführt werden, die in die Endöffnung des hohlen Griffs  1 eingeschoben ist. Eine abgeänderte Form der Kunst  stoffbuchse 23 zeigt     Fig.    7. Hier ist das Vorderende der  Buchse 24 etwa konisch gestaltet, um das Einschieben in  die Öffnung des     Griffs    1 zu erleichtern. Das hintere Ende  25 der Kunststoffbuchse ist     bundartig    verstärkt, so dass  der Bund beim Einschieben sich gegen den Rand der  Grifföffnung anlegt.  



  Die Leitungen 20 sind gemäss     Fig.7    mit einer aus  verschiedenfarbigen Kunststoffschläuchen,     z.B.        Teflon-          schläuchen    26, 27 bestehenden Isolation versehen und  ausserdem noch durch einen beide Gabeln aufnehmen  den, aus flexiblem Kunststoff bestehenden Schlauch 28  gemeinsam isoliert.  



  Gemäss     Fig.    2 werden die     beiden    Kabel 26, 27 kurz  vor ihrem Eintritt in die Porzellanklemme 19 durch eine  aus Kunststoff bestehende Schnalle 29 zusammengehal  ten.  



  Der     Heizkörper    30 des     Onduliereisens    ist in Form  eines keramischen     Zylinders    ausgebildet, durch dessen  Längskanäle die Heizdrähte 20 hindurchgeführt sind. Der           Beheizungszylinder    30 ist in den ihm angepassten Hohl  raum des Rundschenkels 2 eingeschoben. Die von der  Porzellanlüsterklemme 19 zu dem zylindrischen Heizkör  per führenden Verbindungsdrähte sind, wie bereits er  wähnt, durch eine hitzebeständige, biegsame     Teflon-          schlauch-Umhüllung    26, 27 isoliert.

   Die Enden dieser  Drähte sind in der Stirnfläche 31 des     zylindrischen     Heizkörpers 30 mittels eines temperaturbeständigen     Te-          flonkitts    eingekittet. Der keramische Heizkörper 30 wird  ferner mit einer temperaturbeständigen     Isolierung    verse  hen, indem er     z.B.    in eine aus elastischen hitzebeständi  gem Gewebe,     z.B.    Asbestgewebe, gebildete Umhül  lung 32 eingeführt wird,

   die durch mehrmaliges Tauchen  in     Siliconlösung    oder     Teflonlösung    hitzebeständig und  biegsam imprägniert wird und gleichzeitig infolge ihrer  elastischen Struktur eine stoss- und bruchsichere Umhül  lung für den keramischen Heizkörper bildet.  



  Nach Einführung des Heizkörpers 30 in den Hohl  raum des Rundschenkels 2 wird die Lüsterklemme 19 in  ihrer Stellung im Hohlgriff 1 durch die Zuleitungen 20  festgehalten,     indem    sie sich mit ihrer Stirnfläche auf eine  im     Hohlgriff    1 vorgesehene Schulter 33 aufsetzt. Die  Platte 13, die     in    ihrer Stellung durch die durch ihre  Öffnung 12 hindurchgehende Schwenkachse des     Ondulier-          eisens    bestimmt ist, hält ferner ihrerseits den Heizkörper  30 in seiner Stellung.  



  Der am Ende der Leitungen 20     bzw.    am Ende des sie  umhüllenden isolierenden, flexiblen Schlauchs 28 ange  ordnete Stecker 34 kann zweckmässig gemäss     Fig.    8 in  gekröpfter Form als sogenannter Europastecker ausgebil  det     sein.     



  Das in     Fig.    9 veranschaulichte Drahtgestell 35 dient  dazu, das     Onduliereisen    während des Gebrauchs vorüber  gehend abzulegen, indem man den Rundschenkel 2 nebst  dem an ihm     anliegend    gehaltenen Hohlschenkel 5 in den  gekrümmten, bügelförmigen Teil 36 des Drahtgestells  einlegt.  



  Der Heizkörper 30 wird zweckmässig so gestaltet,  dass er bei normaler Netzspannung, also     z.B.    bei 220  Volt Netzspannung, eine durchschnittliche Temperatur  von etwa 160 bis 170  C ergibt. Die Arbeitstemperatur  des Rundschenkels des     Onduliereisens    an seiner Aussen  fläche     liegt    in diesem Fall etwa 25 C niedriger.  



  Besondere Vorteile der beschriebenen Ausbildung  eines Onduliereisens liegen abgesehen von der Möglich  keit, dasselbe zwanglos mit einer Hand beim     Selbstfrisie-          ren    zu betätigen und zuführen darin, dass die im  Rundschenkel untergebrachte Heizung gegen Feuchtig  keit, Dämpfe und ähnliche     Einflüsse    durch die neuartige  Isolierung des Heizkörpers geschützt ist. Dieser Schutz  wird dadurch     vervollkommnet,    dass der Rundschenkel  mit rundgedrehter und     vollkommen    geschlossener,     ver-          schweisster    Spitze augebildet ist.

   Auch sind sowohl der  Rundschenkel wie der Hohlbeck durch Verchromung  und Vernickelung gegen Rost und Korrosion ge  schützt.  



  Ein besonderer Vorteil der beschriebenen Konstruk  tion liegt ferner darin, dass die gesamten zu der elektri  schen     Heizung    gehörenden Einzelteile und     ihre    Verbin  dungen voraus fertiggestellt werden können, worauf dann  diese Teile in den     Hohlraum    des Handgriffs und weiter  in den auf den Handgriff aufgesetzten Hohlraum des  Rundschenkels eingeschoben werden.

   Es braucht dann  also nur noch der Rundschenkel durch die einzige hierfür  genügende Verschraubung 3 mit dem     Griff    1 verbunden  zu werden, worauf der Hohlbeck schwenkbar am Rund  schenkel mit     Hilfe    der durch die Öffnungen 6, 7 hin-    durchtretenden Verschraubungen 8, 9 und 10, 11 ange  bracht wird, wobei die durch diese Verschraubungen  gebildete Schwenkachse durch die hierfür vorgesehene  Öffnung 12 der Führungsplatte 13 hindurchtritt.

   Ein  weiterer Vorteil der beschriebenen Gestaltung der     Behei-          zung    liegt noch darin, dass vom Stecker an die Leitungen  insbesondere innerhalb des Griffs 1 bis zu ihrem Eintritt  in den Heizkörper 30 durch die Schnalle 29, die Porzel  lanklemme 19 und die Führungsplatte 11 derart fixiert  sind, dass sie sich an keiner Stelle verschieben können, so  dass     z.B.    das Auftreten eines Kurzschlusses innerhalb der  Leitungsstelle ausgeschlossen ist.  



  Der     Griff    1 kann aus beliebigem Material,     z.B.    aus  Holz bestehen und mit einem Kunststofflack durch  mehrmalige Tauchung verkleidet werden.  



  Das Heizelement 30 wie die Porzellanlüsterklemme  18 sowie die Zuleitungen 26, 27 und die Schnalle 29  können zweckmässig mit einer doppelten Isolation, beste  hend aus Glasseide, die in Siliconkautschuk getaucht ist,  versehen werden. Auch die Hülsenmutter 10, 11 kann  gegebenenfalls in gleicher Weise isoliert werden.  



  Die Hülsenmutter 11 sowie die Schraube 8, 9 können  gegebenenfalls auch fortfallen. Stattdessen kann der  Hohlschenkel 5, 17, 15 an der Gelenkstelle beiderseits mit  je einer kugelförmigen oder     halbkugelförmigen    nach  innen gerichteten Verdickung versehen werden, die beim  Aufstülpen des federnden Hohlschenkels in die beidersei  tigen an der Gelenkstelle vorgesehenen Löcher oder  Vertiefungen des Rundschenkels 2 eintreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Onduliereisen, in dessen hohlen Rundschenkel ein elektrischer Beheizungskörper aus keramischem Material eingeschoben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohl schenkel (5) den mit einer Stärke von mindestens 1,5 cm ausgebildeten Rundschenkel (2) mindestens zur Hälfte seines Umfangs dicht anliegend umfasst und dass der genannte Hohlbeck (5) an seinem dem Handgriff des Gerätes zunächst liegenden Ende mit verbreiterten, bei derseits des Rundbecks liegenden Wangen (17) ausgebil det ist, durch welche eine durch den Rundbeck hindurch gehende Gelenkachse (8) hindurchgeführt ist während die verbreiterten Wangen (17) in einen vom Rundbeck abgespreizten Betätigungshebel (15)
    übergehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der an seinem Ende (4) geschlossene Rundschenkel (2) wie der Hohlschenkel (5) aus Stahl blech besteht. 2. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hohlbeck und Rundbeck verbin dende Gelenkachse aus zwei Verschraubungen besteht, die von beiden Seiten der Hohlbeckwangen (17) einge führt werden und aus einer Schafschraube (8, 9) sowie einer Hülsenschraube mit dem Gewinde der Schaft schraube entsprechendem Innengewinde (10,11) bestehen, wobei an der Stelle der durch Verschraubung dieser beiden Teile gebildeten Gelenkachse eine dieselbe mit ihrer Öffnung (12) umfassende Führungsplatte (13) mit von der Gelenkachse entfernt liegenden Führungsplatte (13)
    mit von der Gelenkachse entfernt liegenden Füh rungsöffnungen für die den Heizkörper mit Strom versor genden Leitungen angeordnet ist. 3. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Betätigungsgriff (15) des Hohlbecks (5) vom Griff (1) abspreizende Blattfeder (18) mit ihrem freien Ende unter eine aus wärmeisolierendem Material bestrehenden, auf den Griff (15) aufgesetzte Kappe (16) geschoben ist.
    4. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der hohle Rundbeck (2) an seinem Ende durch eine aufgeschweisste, abgerundete Kappe (4) luftdicht verschlossen ist. 5. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hohlschenkel (17) an der Gelenk stelle mit nach innen gerichteten halbkugelförmigen Ansätzen versehen ist, die beim Aufstülpen des federn den Hohlschenkels in die beiderseitigen an der Gelenk stelle vorgesehenen Vertiefungen des Rundschenkels ein treten.
    6. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die im hohlen Handgriff (1) mittels einer aus isolierendem Stoff bestehenden Klammer (29) zusammengehaltenen Leitungen über eine aus Porzellan bestehende Lüsterklemme (19), die sich gegen eine Schulter (33) im Handgriff (1) abstützt, der Führungs platte (13) und von dieser aus dem Heizkörper (30) zugeführt werden.
    7. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit einem isolierenden, aus Poly- tetrafluoräthylen bestehenden Schlauch umhüllten Strom zuleitungen (20) mit Polytetrafluoräthylenkitt an der Stirnfläche des isolierenden Heizkörpers in diesen einge= bettet sind, während der Heizkörper selbst durch ein hitzebeständiges Gewebe, das durch Tauchung in isolie rende hitzbeständige Lösung, z.B. Silicon- oder Polyte- trafluoräthylenlösung,
    isoliert ist, ummantelt ist. B. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Zuleitungen aufnehmende, aus Polytetrafluoräthylen bestehende Schlauch durch eine konische, aus isolierendem Material bestehende Buchse (24) durchgeführt ist, die in der Endöffnung des Griffs (1) angeordnet ist. 9. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der am Ende der Stromzuleitung angeordnete Stecker (34) in gekröpfter Form ausgebildet ist.
    10. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die stromführenden Teile, insbesonde re das Heizelement (30), die Lüsterklemme (19), die Zuleitungen (26, 27) und die Klammer (29), gegebenen falls auch die Hülsenmutter (10, 11) und der Kopf der Schraube (8, 9), mit einer doppelten Isolation mittels Glasseide, die in Siliconkautschuk getaucht ist, versehen sind.
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