CH452729A - Onduliereisen - Google Patents
OnduliereisenInfo
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Description
Onduliereisen Die Erfindung betrifft die neuartige Ausbildung. eines elektrisch beheizten Onduliereisens. Derartige Geräte hat man in der Weise ausgebildet, dass in den hohlen Rundschenkel des Gerätes ein elektrischer Beheizungs- körper, bestehend aus keramischem Material, eingescho ben ist.
Die Erfindung betrifft die neuartige Ausbildung eines solchen Onduliereisens sowie eine demselben angepasste Gestaltung seiner Beheizung. Das erfindungsgemäss aus gebildete Onduliereisen eignet sich insbesondere zur gewerblichen Benutzung, z.B. in Friseurgeschäften.
Erfindungsgemäss wird das Onduliereisen in der Weise ausgebildet, dass sein Rundschenkel, der eine Stärke von mindestens 1,5 cm erhält, geradlinig bis zum Griffende durchgeführt und im Griffteil mit einer wärme isolierenden Ummantelung versehen ist, wobei der als Doppelhebel ausgebildete Hohlschenkel, der den Arbeits teil des Rundschenkels mindestens zur Hälfte umfasst, durch einen verbreiterten Mittelteil sowie durch eine Schwenkachse mit diesem verbunden ist und wobei der entgegengesetzt liegende, einen Handgriff bildende, abge- kröpfte Schenkel dieses Hohlbecks mit einer isolierenden Ummantelung versehen ist.
In einem Ausführungsbeispiel ist der Rundschenkel als Stahlrohr ausgebildet und geht zweckmässig vom vorderen Ende des Arbeitsteils des Gerätes bis zum hinteren Ende des Handgriffs durch. An seinem vorderen Ende ist in diesem Beispiel der Hohlraum dieses Rund schenkels durch eine aufgeschweisste, abgerundete Kappe gasdicht und dampfdicht verschlossen, während in das andere, die Zuleitungen zum Heizkörper aufnehmende, mit Innengewinde versehene Ende dieses Stahlrohrs eine Buchse eingeschraubt ist, in deren über das Ende des Stahlrohrs hinausragenden Teil eine die Leitungen um hüllende, flexible Kunststoffkappe mit ihrem verbreiter ten Kopfteil eingesetzt ist,
die den Innenraum des Stahlrohrs luft- und feuchtigkeitsdicht abschliesst und in ihrer Stellung durch eine in das Ende der Buchse eingeschraubte Mutter gehalten wird.
Die den Hohlbeck und den Rundbeck verbindende Gelenkachse besteht zweckmässig aus zwei Verschrau bungen, einer Schaftschraube und einer Hülse mit Innen- gewinde, die von beiden Seiten des durchlochten Mittel teils des Hohlbecks eingeführt werden und miteinander verschraubt die Gelenkachse bilden.
Die zum Heizkörper führenden Stromleitungen kön nen mit einer elektrischen Isolation versehen sein, vor zugsweise mit einem aus Polytetrafluoräthylen bestehen den Schlauch umhüllt. Vor Eintritt in den Heizkörper werden diese Stromleitungen zweckmässigerweise an der erwähnten Gelenkachse, die Hohlbeck und Rundbeck verbindet, vorbei durch die Löcher einer aus isolieren dem, hitzebeständigem Material bestehenden Führungs platte hindurchgeführt, durch deren Öffnung die erwähn te Gelenkachse frei hindurchtritt.
Die im hohlen Teil des Handgriffs verlaufenden isolierten Zuleitungen sowie die zum Heizkörper führen den Leitungen werden zweckmässig an eine Porzellanlü- sterklemme mittels in den Längsbohrungen dieser Klem me angeordneten Metallhülsen angeschlossen.
Zwecks weiterer Verbesserung der Isolation der Stromzuleitungen zum Heizkörper können die mit dem erwähnten isolierenden, aus Polytetrafluoräthylen beste henden Schlauch umhüllten Stromleitungen mit hitzebe ständigem Polytetrafluoräthylenkitt an der Stirnfläche des Heizkörpers in denselben eingebettet sein, während der Heizkörper selbst durch ein hitzebeständiges, mit einer isolierenden, hitzebeständigen Lösung imprägnier tes Gewebe ummantelt sein kann.
Vorteilhaft wird der am hinteren Ende der Stromzu leitungen angeordnete Stecker in gekröpfter Form ausge bildet.
Die innerhalb des hohlen Handgriffs und des hohlen Rundschenkels liegenden Teile, z.B. der Heizkörper, die Lüsterklemme, die Zuleitungen und die sie zusammen haltende Klammer, werden vorteilhafterweise doppelt durch ein mit Siliconkautschuklösung imprägniertes Glasseidengewebe isoliert.
Ferner können die Enden des Heizkörpers mit Siliconkautschukpaste ausgegossen wer den: In abgeänderter Ausbildung der Gelenkstelle des Hohlschenkels können nach innen gerichtete, z.B. kugel förmige oder halbkugelförmige Vorsprünge an demselben angeordnet sein, die in entsprechende Vertiefungen des Rundschenkels eintreten.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungs form des vorstehend erläuterten Onduliereisens beispiels weise und schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt das Onduliereisen in Seitenansicht.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt nach Linie A-B in Fig. 1 durch das Onduliereisen, in welchem die Beheizungsein- richtung in Draufsicht dargestellt ist.
Fig. 3 und 4 zeigen im Schnitt die Teile des Griffver schlusses.
Fig. 5 und 6 zeigen die Teile der durch zwei Schrau ben zu bildenden Gelenkachse.
Fig. 7 stellt eine Draufsicht der vor dem Heizkörper angeordneten Führungsplatte dar.
Fig.8 ist ein durch die Porzellanlüsterklemme ge führter Schnitt nach Linie C-D in Fig. 2.
Fig.9 ist ein Schnitt nach Linie E-F durch den Heizkörper in Fig. 2.
Fig. 10 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der in die Grifföffnung eingeführten Kabelmuffe.
Fig. 11 zeigt einen Stecker in gekröpfter Form.
Fig. 12 zeigt schaubildlich eine Hilfsvorrichtung zum Ablegen des Onduliereisens während des Gebrauchs.
In Fig. 1 und 2 bezeichnet das Bezugszeichen 1 den verhältnismässig stark mit etwa 1,5 bis 1,8 cm Durchmes ser oder grösserem Durchmesser ausgebildeten hohlen, z.B. aus einem Stahlrohr bestehenden Rundschenkel des Onduliereisens. Dieser Rundschenkel geht geradlinig durch den als starker, isolierender Mantel ausgebildeten hohlen Griff 2 hindurch und ist an seiner Endöffnung durch eine Gewindemutter 3 verschlossen, die eine Öffnung für die späterhin beschriebene Zuleitung zum Heizkörper aufweist. Das vordere Ende des Rundschen kels 1 ist mit einer aufgeschweissten, rundgedrehten Kappe 4 luftdicht und flüssigkeitsdicht verschlossen.
Mit dem Rundschenkel 1 ist ein als zweiarmiger Hebel ausgebildeter, z.B. aus Stahlblech gepresster Hohl- beck verbunden, dessen Arbeitsschenkel 5 den Rund schenkel 1 mindestens zur Hälfte dicht anliegend um- fasst. Der verbreiterte Mittelteil 6 des Hohlbecks dient zum gelenkigen Anschluss desselben an den Rundschen kel 1 vermittels einer durch zwei Verschraubungen 7, 8 (Fig. 5 und 6) gebildeten Gelenkachse.
Der Griffschenkel 9 des Hohlbecks ist vom Griff 2 abgespreizt und mit einem isolierenden, z.B. aus Kunststoff bestehenden Überzug 10 versehen.
Der vorzugsweise mit zylindrischem Querschnitt ge staltete Heizkörper 11 besteht aus keramischem gebrann ten Material. Die Heizdrähte verlaufen in Längskanälen 12. Der Heizkörper selbst ist mit einer aus heizbeständi- gem isolierendem Material bestehenden Ummantelung 13 versehen, die z.B. aus einem hitzebeständigen, mit Silicon- lösung oder Teflonlösung getränkten Asbestgewebe oder dergleichen besteht. Die Heizdrähte sind an der Stirnseite 14 des Heizkörpers mit einem hitzebeständigen Kitt 15 eingelassen.
Die Zuführungen 16, 17 der Heizdrähte sind mit Teflonschlauch isoliert.
Der in den Handgriff 2 eingeführte Teil der beiden Leitungen 16, 17 verläuft in einem gemeinsam isolieren den Schlauch, z. B. Teflonschlauch 18. Am Ende der Leitung befindet sich der vorteilhaft in gekröpfter Form als sogenannter < < Europastecker 19 ausgebildete Netzan- schlusskörper.
Innerhalb des Hohlraums des Griffteils des Stahlrohrs 1 sind die aus dem Schlauch 18 austretenden Leitungen 20, 21 durch eine Klammer 22 zusammengehalten. Ihre Enden werden, wie auch die Enden der Leitungen 16, 17, von einer Porzellanlüsterklemme 23 aufgenommen, in deren metallenen Einsätzen 24, 25 die Enden der Leitun gen durch Schrauben 26, 27 festgeklemmt werden. Von der Lüsterklemme aus werden die Leitungen 16, 17 an der Gelenkachse 7, 8 vermittels einer Führungsplatte 28 frei vorbeigeführt, durch deren Löcher 29, 30 sie hin durchtreten.
Diese aus hitzebeständigem, isolierendem Material bestehende Platte 28 ist mit einem Durchbruch 31 versehen, durch den die beiden Schraubenteile 7 und 8 der Gelenkachse zwischen den Leitungen 16 und 17 frei hindurchtreten.
Der Abschluss des den Leitungsschlauch 18 aufneh menden hohlen Griffteils des Rohrs 1 kann in verschiede ner Weise ausgebildet werden. Nach Fig. 2 wird in das mit Gewinde 32 versehene Ende des Rohrs 1 eine aus zwei gegeneinander versetzte Rohrteile 33, 34 bestehende Gewindebuchse eingeschraubt, und zwar entspricht der Teil 33 geringeren Durchmessers mit seinem Aussenge winde dem Innengewinde des Rohrs 1. In den weiteren Teil 34 der Gewindebuchse wird ein Dichtungsring 35 und auf diesen der verbreiterte Teil 36 einer den Leitungsschlauch 18 aufnehmenden, aus flexiblem Kunst stoffmaterial bestehenden Muffe 37 eingesetzt.
Auf dem verbreiterten Teil 36 dieser Muffe liegt ein Dichtungsring 38 auf, auf welchem eine Aussenmutter 39 aufgeschraubt wird, durch deren zentrale Öffnung 40 die Muffe 37 hindurchgeht.
Eine vereinfachte Form der Ausbildung der Einfüh rungsöffnung ist in Fig. 10 dargestellt. Hier ist der die Leitungen 20, 21 enthaltende Teflonschlauch 18 durch eine konische Muffe 41 eingeführt, die mit einem Bund 42 versehen ist. Die konische Muffe 41 kann einfach in eine entsprechende Öffnung einer Verschlussschraube des Griffrohrs 1 eingesetzt werden.
Fig. 12 zeigt schaubildlich ein Drahtgestell, das mit seinen horizontal verlaufenden Endteilen 43, 44 auf einen Tisch aufgesetzt wird. Alsdann kann das Onduliereisen zeitweise oder nach Bedarf auf den mit einer Ausbuch tung 45 versehenen, die beiden Enden 43 und 44 verbindenden mittleren Teil des Gestells abgelegt wer den.
Die gesamten inneren Anschlussteile, z.B. der Heiz körper 11, die Lüsterklemme 23 und die Zuleitungen 20, 21, die Schnalle 22 werden zweckmässig doppelt isoliert, z.B. durch eine Schicht von Glasseidengewebe, das in Siliconkautschuk getaucht wird. Auch die Enden des Heizkörpers können zweckmässig mit Siliconkautschuk- paste ausgegossen werden.
Die gleiche Isolation kann auch für die Hülsenmutter 8 und den Kopf der Schraube 7 vorgenommen werden. Die Hülsenmutter 8 und die Schraube 7, die gemäss Fig. 1 als Gelenkverbindung dienen, können auch fortfal len. Stattdessen kann der mittlere Teil 6 des Hohlschen kels 5 an der Gelenkstelle mit nach innen ragenden z.B. kugelförmigen oder halbkugelförmigen Vorsprüngen ver sehen sein, die in entsprechende Löcher oder Vertiefun gen des Rundschenkels 1 eintreten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Onduliereisen, in dessen hohlen Rundschenkel ein elektrischer Beheizungskörper aus keramischem Material eingeschoben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der mit mindestens 1,5 cm Stärke ausgebildete Rundschenkel (1) geradlinig bis zum Griffende durchgeführt und im Griff teil mit einer wärmeisolierenden Ummantelung (2) verse- hen ist, wobei der als Doppelhebel ausgebildete Hohlbeck (5), der den Arbeitsteil des Rundschenkels mindestens zur Hälfte umfasst, durch einen verbreiterten Mittelteil (6) sowie durch eine Schwenkachse mit diesem verbun den und wobei der entgegengesetzt liegende,einen Hand- griff bildende, abgekröpfte Schenkel des Hohlbecks mit einer isolierenden Ummantelung (10) versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Rundschenkel (1) als vom vorde ren Ende des Arbeitsteils des Gerätes bis zum hinteren Ende des Handgriffs durchgehendes Stahlrohr ausgebil det ist, das an seinem vorderen Ende durch eine aufge- schweisste, abgerundete Kappe (4) gasdicht und dampf dicht verschlossen ist, während in das andere, die Zulei tungen zum Heizkörper aufnehmende, mit Innengewinde (32) versehene Ende dieses Stahlrohrs eine Buchse (33) eingeschraubt ist, in deren über das Ende des Stahlrohrs hinausragenden Teil (34) eine die Leitungen umhüllende, flexible Kunststoffkappe (37) mit ihrem verbreiterten Kopfteil (36) eingesetzt ist,die den Innenraum des Stahlrohrs luft- und feuchtigkeitsdicht abschliesst und in ihrer Stellung durch eine in das Ende der Buchse (34) eingeschraubte Mutter (39) gehalten wird. 2. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Hohlbeck (5) und den Rund- beck (1) verbindende Gelenkachse aus zwei Verschrau bungen, einer Schaftschraube (7) und einer Hülse (8) mit Innengewinde besteht, die von beiden Seiten des durch lochten Mittelteils (6) des Hohlbecks eingeführt werden und miteinander verschraubt die Gelenkachse bilden.3. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zum Heizkörper (11) führenden, mit einem aus Polytetrafluoräthylen bestehenden Schlauch umhüllten Stromleitungen (16, 17) vor Eintritt in den Heizkörper an -der Hohlbeck und Rundbeck verbindenden Gelenkachse vorbei durch die Löcher (29) und (30) einer aus isolierendem, hitzebeständigem Mate rial bestehenden Führungsplatte (28) hindurchgeführt werden, durch deren Öffnung (31) die Gelenkachse (7, 8) frei hindurchtritt. 4.Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die im hohlen Teil (1) des Handgriffs verlaufenden, isolierten Zuleitungen (20, 21) sowie die zum Heizkörper führenden Leitungen (16, 17) an eine Porzellanlüsterklemme (23) mittels in den Längsbohrun gen der Klemme angeordneten Metallhülsen (24, 25) angeschlossen sind.5. Onduliereisen nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die mit einem isolierenden, aus Poly- tetrafluoräthylen bestehenden Schlauch umhüllten Strom zuleitungen (16, 17) mit hitzebeständigem Polytetrafluor- äthylenkitt an der Stirnfläche des Heizkörpers (11) in denselben eingebettet sind, und dass der Heizkörper selbst durch ein hitzebeständiges, mit einer isolierenden, hitzebeständigen Lösung imprägniertes Gewebe umman telt ist.6. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der -am Ende der Stromzuleitung angeordnete Stecker (19) in gekröpfter Form ausgebildet ist. 7. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die innerhalb des Griffs (2) und des Rundschenkels (1) liegenden Teile, nämlich der Heizkör per (11), die Lüsterklemme (23), die Zuleitungen (20, 21) und die Klammer (22), doppelt durch ein mit Siliconkaut- schuklösung imprägniertes Glasseidengewebe isoliert sind.B. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden des Heizkörpers (11) mit Siliconkautschukpaste ausgegossen sind. 9. Onduliereisen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Gelenkstelle des Hohlschenkels (6) nach innen gerichtete, halbkugelförmige Vorsprünge angeordnet sind, die in entsprechende Vertiefungen des Rundschenkels (1) eintreten.
Priority Applications (1)
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