Blechfassade Gegenstand des Hauptpatentes Nr. 441<B>699</B> ist eine Blechfassade, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie aus mehreren Blechelementen besteht, von denen jedes mindestens entlang seines einen Randes widerha- kenartig abgebogen ist und mit diesem abgebogenen Randteil in einer am Gebäude befindlichen Nut mit verengter Nutöffnung verrastet ist.
Im Zuge der Untersuchung der Gestaltungsmög lichkeiten dieser Blechfassade wurde nun überraschen derweise gefunden, dass eine Blechfassade nach Pa tentanspruch I des Hauptpatentes, die aus mehreren, an ihren Rändern mit widerhakenartigen Abbiegungen versehenen Blechelementen gebildet ist, deren Wider haken in am Gebäude befindlichen Nuten mit vereng ter Nutöffnung verrastet sind, dann besonders wirt schaftlich herstellbar und besonders gebrauchstüchtig sind,
wenn für den Widerhaken jedes Blechelementran- des eine eigene Nut vorgesehen ist und die Nuten für benachbarte Elementränder in einem Profil mit zwei parallelen Nuten vorgesehen sind, wobei der die beiden Nuten trennende Steg im Bereich seines äusseren Endes verdickt ausgebildet ist und dadurch die Öff nung beider Nuten verengt.
Vorteilhafterweise wird man in diesem Falle min destens die Ränder benachbarter Blechelemente gleich abgebogen gestalten, wobei die Widerhakenkanten nach aussen weisen und an der besagten Verdickung des die parallelen, im gleichen Profil ausgebildeten Nuten trennenden Steges abstützen. Hieraus ergibt sich die weitere Zweckmässigkeit, alle Kanten eines Blech elementes gleichartig abgebogen zu gestalten.
Ein besonders geeignetes Profil sollte eine Quer schnittform eines M aufweisen, dessen V-förmiger Mit telsteg an seiner äusseren Kante verdickt ausgebildet ist. Für die Bildung von Aussenkanten der Fassade wird man diese M-Form zweckmässig so abwandeln, dass die beiden äusseren Stege rechtwinklig zueinander angeordnet sind, wobei der zwischen diesen äusseren Stegen befindliche Rinnenraum durch einen ihn in zwei parallele Nuten teilenden Mittelsteg mit verdickter äus- serer Kante unterteilt wird.
Vorteilhafterweise wird man das ganze Nutenprofil aus elastisch nachgiebigem Material, z. B. einem Kau tschuk, herstellen, während jedoch wenigstens die Vor dickung des Mittelsteges oder dieser selbst aus solchem Material bestehen sollte, um beste Ergebnisse zu erzie len.
Die Ränder der Blechelemente werden. vorteilhaft zum günstigen Zusammenwirken mit den beschriebe nen Nutprofilformen vorerst rechtwinklig abgebogen sein und. hierauf wieder nach aussen gewinkelt ausge bildet, so dass sie in den V-förmigen Einzelnuten des Profils passend Platz finden und mit der durch die doppelte entgegengesetzte Abwinkelung hervorgerufe nen äusseren Widerhakenkante an der Verdickung der Mittelrippe verrastend abstützen.
Anhand der Zeichnung soll eine bevorzugte Aus führungsform der Erfindung beispielsweise näher erläu tert werden, wobei Fig.1 eine schematische Schnittansicht zweier an einer Innenkante aneinanderstossender Fassadenflä chen und Fig.2 eine schematische Ansicht zweier an einer Aussenkante der Fassade aneinanderstossender Fassa denflächen wiedergibt,
während Fig.3 ausser einer verkleinerten Wiedergabe der Gegenstände der Fig. 1 und 2 noch einen Abschluss einer frei auslaufenden bzw. an einer andersartigen Fläche endenden Fassadenstelle zeigt.
Es sei vorausgeschickt, dass die in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Schnitte sowohl horizontale als auch verti kale Schnitte sein können und dass, wie im Hauptpa- tent beschrieben, das Bauwerk mit sich rechtwinklig kreuzenden Nutenprofilen in ein Gitterwerk mit wenig stens teilweise gleichen Flächenabschnitten unterteilt wird, damit gleichartige Bleche rechteckiger Form durch Einschieben und Verrasten der Widerhaken an ihren Rändern in dieses Nutennetz verankert werden können. In Fig. 1 sind Teile des Bauwerks zu Halterungen I für z.
B. aus Gummi gefertigte M-förmige Nutenpro- file 2 ausgebildet, welche Nutenprofile 2 an der freien Kante ihres V-förmigen Mittelsteges 3 eine pfeilspit- zenartige Verdickung 4 tragen, an welcher die äusseren Kanten der widerhakenartigen Ränder 5 der Blechele mente 6 verrastend abstützen.
Es ist leicht ersichtlich, dass beim Einschieben der Ränder 5 in die Nutenpro- file 2 die Verdickung 4 federnd zur Seite weichen kann und hierauf verrastend zurückfedert, so dass hier der Elastizität der Fassadenblechelemente eine weniger grosse Bedeutung zukommt, wie bei allenfalls mögli chen anderen Lösungen im Rahmen des Hauptpaten tes. Die gezeigte Konstruktionsweise hat auch den Vor teil, dass eine saubere Dichtung der Fassade zustande kommt, welcher durch teilweise labyrinthartige oder lamellierte Gestaltung der Nutinnenflanken noch unter stützt werden kann.
Es kommt auch keine Metall auf Metall Reibung bei dieser Konstruktion zustande, und wegen der Nach giebigkeit der z. B. aus Gummi gefertigten Nutenprofile 2 lassen sich wie in Fig. 1 gezeigt, auch Innenkanten der Fassade leicht montieren.
Die Nutenprofile 2 und die in ihnen verankerten Bleche 6 der Fig. 3 entsprechen analog verkleinert der Darstellung der Fig. 1.
Zur Bildung von Aussenkanten der Fassade wird hier (vgl. Fig. 2 und 3) ein für diesen Zweck abgewan deltes Ecknutprofil 20 verwendet, dessen beide äussere Stege 7 senkrecht zueinander stehen, wobei die zwi schen diesen Stegen 7 befindliche Rinne durch den Mittelsteg 30 in zwei parallele Nuten unterteilt wird. Auch dieser Mittelsteg 30 weist eine pfeilspitzenför- mige Verdickung 40 auf, an welcher die widerhakenar- tigen Ränder 5 der Bleche 5 verrastend abstützen.
Zur Halterung dieses Ecknutenprofils 20 an einem Gebäudeteil 10 besitzt es Fortsätze 70, welche durch Klemmschienen 71, die am Gebäudeteil 10 mittels Nie ten 72 befestigt sind, gehalten werden.
Zur Fig. 3 bleibt nun nur noch zu sagen, dass das oberste Blech der Figur mit seinem oberen Rand in einem nur eine einzelne Nut etwa in der Form eines geteilten M ausgebildet aufweisenden Randnutprofil 22 verankert ist. Weil die Bleche vorzugsweise an allen Rändern gleiche Abwinkelungen aufweisen sollten, ist dieses Randnutprofil an der einen die einzelne Nut begrenzenden Rippe hier ebenfalls etwa eine halbe Pfeilspitze entsprechend verdickt ausgebildet worden.
Sheet metal facade The subject of the main patent no. 441 <B> 699 </B> is a sheet metal facade, which is characterized in that it consists of several sheet metal elements, each of which is bent like a hook at least along its one edge and with this bent edge part in a groove on the building with a narrowed groove opening is locked.
In the course of the investigation of the design possibilities of this sheet metal facade, it was surprisingly found that a sheet metal facade according to patent claim I of the main patent, which is formed from several sheet metal elements provided with barbed bends on their edges, the barbs of which are narrowed in grooves on the building are locked in the slot opening, are then particularly economical to manufacture and particularly useful,
if a separate groove is provided for the barbs of each sheet metal element edge and the grooves for adjacent element edges are provided in a profile with two parallel grooves, the web separating the two grooves being thickened in the area of its outer end and thereby opening both Narrowed grooves.
Advantageously, in this case, at least the edges of adjacent sheet metal elements will be bent in the same way, with the barb edges pointing outwards and supported on the said thickening of the web separating the parallel grooves formed in the same profile. This results in the further expediency of making all edges of a sheet metal element bent in the same way.
A particularly suitable profile should have a cross-sectional shape of an M whose V-shaped central web is thickened at its outer edge. For the formation of outer edges of the facade, this M-shape is expediently modified in such a way that the two outer webs are arranged at right angles to one another, the inner space between these outer webs being separated by a central web with a thickened outer edge which divides it into two parallel grooves is divided.
Advantageously, the whole groove profile made of resilient material, such. B. a rubber, produce, while at least the thickening of the central web or this itself should consist of such material in order to achieve the best results len.
The edges of the sheet metal elements will be. advantageously be bent at right angles for the time being for the favorable interaction with the described groove profile shapes and. thereupon forms angled outwards again, so that they find a suitable place in the V-shaped individual grooves of the profile and support them with the outer barb edge caused by the double opposite angling on the thickening of the central rib.
Based on the drawing, a preferred embodiment of the invention will be explained in more detail, for example, wherein FIG. 1 shows a schematic sectional view of two facade surfaces abutting one another on an inner edge and FIG. 2 shows a schematic view of two facade surfaces abutting one another on an outer edge of the facade,
while FIG. 3 shows, in addition to a reduced reproduction of the objects of FIGS. 1 and 2, a closure of a facade point that runs freely or ends on a different surface.
It should be said in advance that the sections shown in FIGS. 1 to 3 can be horizontal as well as vertical sections and that, as described in the main patent, the structure with groove profiles crossing at right angles into a lattice structure with at least partially identical surface sections is subdivided so that similar sheets of rectangular shape can be anchored in this network of grooves by inserting and locking the barbs at their edges. In Fig. 1 parts of the structure to brackets I for z.
B. made of rubber M-shaped groove profiles 2 are formed, which groove profiles 2 on the free edge of their V-shaped central web 3 carry an arrowhead-like thickening 4, on which the outer edges of the barbed edges 5 of the sheet metal elements 6 support latching .
It is easy to see that when the edges 5 are pushed into the groove profiles 2, the thickening 4 can resiliently move to the side and then spring back in a latching manner, so that the elasticity of the façade sheet metal elements is less important than with other possible solutions as part of the main sponsorship. The construction shown also has the advantage that a clean seal of the facade is achieved, which can still be supported by partially labyrinthine or lamellar design of the groove inner flanks.
There is also no metal-to-metal friction in this construction, and because of the compliance of the z. B. grooved profiles 2 made of rubber can, as shown in Fig. 1, also easily mount inner edges of the facade.
The groove profiles 2 and the metal sheets 6 of FIG. 3 anchored in them correspond to the illustration in FIG. 1, reduced in an analogous manner.
To form the outer edges of the facade here (see. Fig. 2 and 3) for this purpose, a delted Ecknutprofil 20 is used, the two outer webs 7 are perpendicular to each other, with the tween these webs 7 channel through the central web 30 in two parallel grooves is divided. This central web 30 also has an arrowhead-shaped thickening 40 on which the barb-like edges 5 of the metal sheets 5 are supported in a latching manner.
To hold this Ecknutenprofils 20 on a building part 10, it has extensions 70 which are held by clamping rails 71 which are attached to the building part 10 by means of Nie 72 th.
With regard to FIG. 3, all that remains to be said is that the uppermost sheet metal of the figure is anchored with its upper edge in an edge groove profile 22 which has only a single groove approximately in the form of a divided M. Because the metal sheets should preferably have the same bends on all edges, this edge groove profile on the one rib delimiting the individual groove is also made correspondingly thickened by about half an arrowhead.