CH453405A - Geklebte Schienenstossverbindung für Gleise - Google Patents

Geklebte Schienenstossverbindung für Gleise

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Publication number
CH453405A
CH453405A CH1190965A CH1190965A CH453405A CH 453405 A CH453405 A CH 453405A CH 1190965 A CH1190965 A CH 1190965A CH 1190965 A CH1190965 A CH 1190965A CH 453405 A CH453405 A CH 453405A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rail
glued
intermediate layer
tab
butt joint
Prior art date
Application number
CH1190965A
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Dipl Ing Heim
Weber Lothar
Koeppen Hans
Original Assignee
Kloeckner Werke Ag
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/54Electrically-insulating rail joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Standing Axle, Rod, Or Tube Structures Coupled By Welding, Adhesion, Or Deposition (AREA)

Description


  Geklebte     Schienenstossverbindung    für Gleise    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine ge  klebte     Schienenstossverbindung    für Gleise, bei der zwi  schen Lasche und Schiene eine isolierende Zwischenlage  vorgesehen ist und die Lasche mit der Schiene über die  Zwischenlage verklebt ist, und wobei Lasche und Schie  ne zusätzlich durch Schrauben verbunden sind.  



  Es sind verschiedene Ausführungsformen von ge  klebten     Schienenstossverbindungen    für Gleise bekannt.  Die Stossverbindungen weisen     verschiedenartige        Isolier-          zwischenlagen    zwischen der Stahllasche und der     Schie-          nenlaschenkammer    auf, wobei Stahllasche,     Isolierzwi-          schenlage    und Schienen miteinander durch Verkleben  verbunden werden.  



  Bei     einer    bekannten     Ausführungsform    besteht die       Isolierzwischenlage    aus einem Metallkleber, wobei eine       entsprechend        grosse        Klebefuge        durch        Zwischenlegen     von runden Kunststoff-Profilen zwischen Stahllasche  und Laschenkammer hergestellt wird.  



  Bei einer anderen bekannten Ausführungsform wird  eine     isolierstoffummantelte    Stahllasche verwandt, wobei  zusätzlich auf den Isolierstoff an den Anlageflächen, die  an der     Schienenkopf-        und        Schienenfassneigung    anliegen,  Stahlblech     aufvulkanisiert    ist. Bei dieser Ausführungs  form ist zwischen Schienensteg und Lasche ein genügend  grosser Abstand, um     Schienenstegversetzung    aufnehmen  zu können. Diese     isolierstoffummantelte    Stahllasche wird  in die Laschenkammer durch Hinterfüllen mit Kunst  stoff eingeklebt.  



  Bei     einer    weiteren     bekannten        Ausführungsform,    bei  der sich die Stahllasche genau den Konturen der La  schenkammer anschmiegt, wird zwischen Lasche und  Schienenkammer eine dünne     Isolierzwischenlage    aus  Kunststoff gelegt und mit Lasche und Schiene verklebt.  



  Es ist     auch    schon bekannt, bei zur     elektrischen    Iso  lierung dienenden     Schienenstossverbindungen    in Eisen  bahngleisen gleitfeste     Schraubenverbindungen        zwischen     Lasche und Schiene unter Benutzung sogenannter hoch  fester Schrauben zu verwenden, wobei zusätzlich eine       Verklebung    zwischen Lasche und Schiene stattfindet.  



  Die bekannten     Ausführungsformen    der geklebten         Schienenstossverbindungen    weisen verschiedene Nach  teile auf. So können die bekannten geklebten Schienen  vorrichtungen in der Regel nicht in in Betrieb befindli  chen Strecken eingebaut werden, weil erst eine Verfesti  gung des Klebers stattfinden muss, ehe der geklebte  Schienenstoss befahren werden kann. Die     Härtezeiten     der Kleber sind so gross, dass die bei den meisten befah  renen Strecken zwischen zwei Zugfolgen bestehenden  Zeitintervalle nicht ausreichen, um ein genügendes Aus  härten der Kleber zu gewährleisten.

   Man ist daher ge  zwungen, entweder den Verkehr umzuleiten, was viel  fach     undurchführbar    ist, oder die     Schienenstösse    in der  Werkstatt herzustellen, was umständlich ist und relativ  hohe Transportkosten     verursacht.     



  Da Versetzungen der Fahrkanten vermieden werden  müssen, und die Stege der Schienen infolge unterschied  licher     Walzung    bei fluchtenden Fahrkanten nicht genau  miteinander fluchten, ergeben sich bei der Herstellung  der     Schienenstossverbindungen    Schwierigkeiten, die bei  den bekannten     Ausführungen    zu einer unzureichenden  Verbindung zwischen Lasche und Schiene führen kön  nen, zumal die Unregelmässigkeit an der Stossstelle in  den Laschenkammern nur unvollkommen durch Zwi  schenlagen ausgeglichen werden kann, ganz abgesehen  davon, dass hierdurch ein erhöhter Arbeitsaufwand ver  ursacht wird.  



  Die     erfindungsgemässe    geklebte     Schienenstossver-          bindung    ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischen  lage zwischen Laschen und Schienen mit einem den Rei  bungswert erhöhenden     Stoff    versehen ist.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist der  verwendete, z. B. körnige Stoff härter als das Schienen  material. Er kann beispielsweise aus     Korund    bestehen.  Es hat sich gezeigt, dass überraschenderweise durch eine  solche relativ einfache Massnahme der     Reibungswert     eine solche     Grösse    erreicht, dass der     Schienenstoss    auch  im nicht ausgehärteten Zustand des Klebers eine ausrei  chende Lastaufnahme ermöglicht, wenn die Laschen  des Stosses ausserdem mit hochfesten Schrauben an die  Schienen befestigt werden.

        Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf ein  Verfahren zur Herstellung einer geklebten     Schienen-          stossverbindung.    Das Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass zunächst auf die Zwischenlage     zwischen     Schiene und Lasche ein Klebefilm aufgetragen wird, auf  den der den Reibungswert erhöhende Stoff mittels  Druckluft aufgeblasen wird, dass danach die     Isolierzwi-          schenlage    nach Auftragen eines Metallklebers     zwischen     Lasche und Schiene eingelegt und dann der     Schienen-          stoss    beidseitig der Stossstelle mit hochfesten Schrauben  verspannt wird.  



  Anhand der Zeichnung werden nachstehend Aus  führungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.  



       Fig.1    ist ein Schnitt quer zur Längsrichtung der  Schiene, in der Nähe der Stossstelle der Schiene,       Fig.2        veranschaulicht    einen     Ausschnitt        einer    Ver  bindungsstelle zwischen Lasche und Schiene in     vergrös-          sertem    Massstab in nicht     verpresstem    Zustand,       Fig.3    ist eine andere Ausführungsform, die eine  Verbindungsstelle in     vergrössertem    Massstab in     ver-          presstem    Zustand veranschaulicht.  



  Zwischen der Schiene 1 und den Laschen 2 ist eine,  vorzugsweise     isolierende    Zwischenlage 3 vorgesehen.  Auf dem gewellten Gewebestreifen der     Isolierzwischen-          lage    3 ist ein     Korundauftrag    4 vorgesehen. Nach Auf  tragen der     körnigen        Korundmasse    wird der Kleber 6  aufgebracht, der sich insbesondere in den Wellentälern  des Gewebestreifens 5 sammelt. Nach Einlegen der mit  der     Korundschicht    4 und dem Kleber 6 versehenen Zwi  schenlage 3 zwischen Schiene 1 und Lasche 2 findet eine       Verpressung    statt, wenn die (nicht veranschaulichten)  hochfesten Schrauben angezogen werden.

   Hierbei wird  die Zwischenlage 3 stark zusammengepresst und nimmt  die in     Fig.    3 veranschaulichte Form an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Geklebte Schienenstossverbindung für Gleise, bei der zwischen Lasche und Schiene eine isolierende Zwi schenlage vorgesehen ist und die Lasche mit der Schiene über die Zwischenlage verklebt ist, und wobei Lasche und Schiene miteinander zusätzlich durch Schrauben verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwi schenlage zwischen Laschen und Schienen mit einem den Reibungswert erhöhenden Stoff versehen ist.
    1I. Verfahren zur Herstellung einer geklebten Schie- nenstossverbindung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zunächst auf die Zwischenlage zwi schen Schiene und Lasche ein Klebefilm aufgetragen wird, auf den der den Reibungswert erhöhende Stoff mittels Druckluft aufgeblasen wird, dass danach die Iso- lierzwischenlage nach Auftragen eines Metallklebers zwischen Lasche und Schiene eingelegt und dann der Schienenstoss beidseitig der Stossstelle mit hochfesten Schrauben verspannt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Geklebte Schienenstossverbindung für Gleise nach Pateixtanspruch I, dadurch gekennzeichnet,-dass der den Reibungswert erhöhende Stoff mindestens so hart ist wie das Schienenmaterial. 2. Geklebte Schienenstossverbindung für Gleise nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als den Reibungswert erhöhender Stoff Korund verwendet ist. 3.
    Geklebte Schienenstossverbindung für Gleise nach Patentanspruch I oder einem der vorhergehenden Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der den Reibungswert erhöhende Stoff als körniges Material auf die mit einer Haftschicht versehene Zwischenlage aufge tragen ist. 4. Geklebte Schienenstossverbindung für Gleise nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage einen gewellten Gewebestreifen auf weist, der mit einem Korundauftrag versehen ist, auf dem wiederum ein Kleber aufgebracht ist, der sich in den Wellentälern des Gewebestreifens sammelt.
CH1190965A 1964-10-24 1965-08-21 Geklebte Schienenstossverbindung für Gleise CH453405A (de)

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DE1964K0054353 DE1240545B (de) 1964-10-24 1964-10-24 Geklebte Schienenstossverbindung fuer Gleise und Verfahren zum Herstellen einer solchen Stoss-verbindung

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ES8100978A1 (es) * 1979-04-18 1980-12-01 Edilon Bv Un dispositivo de conexion aislante de la electricidad, en- tre los extremos de dos carriles

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AT266197B (de) 1968-11-11
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