CH453481A - Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene - Google Patents
Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der LaufschieneInfo
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Description
Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Lauf schiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene.
Die Erfindung wurde in erster Linie für Laufschie nen für Vorhänge und ähnliche Flächengebilde entwik- kelt, und die nachstehende Beschreibung betrifft daher diese Anwendungsform. Die Erfindung ist jedoch auch auf Laufschienen für andere Arten von Flächengebilden anwendbar, beispielsweise Türen oder andere Abschir inungen.
Bei Laufschienen für Vorhänge und andere dekorati ve und/oder lichtabhaltende Flächengebilde ist die Zweckmässigkeit der Verwendung von kraftbetätigten, beispielsweise elektrisch betriebenen Antriebsmitteln seit langem bekannt. Insbesondere wenn schwere Vorhänge über lange Strecken bewegt werden sollen, beispielsweise in Instituten, oder wenn der Vorhang so angeordnet ist, dass er für die Betätigung von Hand nicht gut zugänglich ist, verwendet man zweckmässig kraftbetätigte Antriebs mittel. Ferner ist es häufig erwünscht, Vorhänge in Abhängigkeit von der Umgebungshelligkeit automatisch zu öffnen und zu schliessen. In solchen Fällen werden Photozellen zur lichtabhängigen Steuerung der Antriebs motoren verwendet.
In den bekannten Einrichtungen, die für diese Zwecke verwendet werden können, dienen die kraftbetätigten Mittel nur dazu, die üblichen Zug schnüre im wesentlichen ebenso zu bewegen wie bei der manuellen Betätigung. Das heisst, dass für Handbetäti gung und motorischen Antrieb die Laufschiene und die Zugschnüre im wesentlichen gleich sind und der motori sche Antrieb nur dazu dient, die Zugschnüre in der einen oder anderen Richtung zu bewegen.
Diese bekannten Einrichtungen sind im Betrieb zufriedenstellend, aber nur schwer fnstandzuhalten, weil die Antriebsmittel reibungsschlüssig an den Zugschnüren angreifen, so dass die Abnutzung sehr stark ist. Die Erneuerung einer Zugschnur bei einer Laufschiene ist immer sehr zeitraubend und wird durch das Vorhan densein eines Antriebsmotors noch komplizierter. Ferner muss der Motor relativ gross sein, damit er die beträcht lichen Reibungskräfte überwinden kann, die von den Zugschnüren erzeugt werden, wenn sie bei den üblichen Laufschienen über die an deren Enden vorgesehenen Schnurscheiben und Spannscheiben herumlaufen.
Ferner verlegen sich die Zugschnüre bei einer Laufschiene manchmal, wobei sie sich an einer Schnurscheibe fest klemmen oder an einem Hänger oder anderen Teilen der Einrichtung hängenbleiben können. Wenn dies bei einer von Hand betätigten Einrichtung vorkommt, stellt die bedienende Person von Hand das Vorhandensein eines Fehlers fest, so dass die Betätigung eingestellt werden kann. Wenn dasselbe in einer motorisch ange triebenen Einrichtung vorkommt, kann diese leicht ver klemmt oder auf andere Weise beschädigt werden, ehe der Fehler festgestellt wird. Es können zwar verschieden artige Sicherheitseinrichtungen, beispielsweise Rutsch kupplungen vorgesehen werden, doch sind diese wegen ihrer Kosten unerwünscht. Oft werden Zugschnüre jeder Art auch aus Gründen des optischen Eindruckes abge lehnt.
Zur Lösung des vorstehend angeführten Problems ist schon vorgeschlagen worden, eine selbstfahrende Ein richtung vorzusehen, die entlang der Schiene läuft, über die Schiene mit Energie gespeist wird und direkt mit dem Vorhang verbunden ist. Diese selbstfahrende Einrich tung ist mit einem rotierenden Motor zum Antrieb der Laufkatze versehen. Dabei sind jedoch verschiedene Schwierigkeiten auftreten, deren Beseitigung die Auf gabe der Erfindung ist. Insbesondere erfordert die Verwendung eines rotierenden Motors zahlreiche beweg te Teile, was bei dem Zusammenbau und insbesondere bei der Instandhaltung zu Schwierigkeiten führt. Insbe sondere sei darauf hingewiesen, dass die meisten Lauf schienen unter solchen Bedingungen verwendet werden, dass eine V,'artung des Motors normalerweise nur selten erfolgt.
Daher soll die Anzahl der bewegten Teile in den die Laufschiene umfassenden Anordnungen möglichst klein gehalten werden.
Seit vielen Jahren sind auch linear wirkende Elektro motoren bekannt. Es ist bisher jedoch nicht versucht worden, einen derartigen Motor im Zusammenhang mit einer Laufschiene zu verwenden. Eine derartige Anwen dung wirft verschiedene Probleme auf, deren Lösung die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe war.
Die erfindungsgemässe elektrische Antriebsvorrich tung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufge hängten Flächengebildes in Längsrichtung der Lauf schiene ist dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschiene den feststehenden Teil und ein längs der Laufschiene beweglicher, zur Bewegung des Flächengebildes dienen der Antriebsteil den beweglichen Teil eines linear wir kenden Elektromotors bilden.
Vorteilhaft kann der Antriebsteil das Feldspulenpa- ket eines linear wirkenden Induktionsmotors und die Laufschiene den Anker des Induktionsmotors umfas sen.
Weitere Einzelheiten gehen für den Fachmann aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbei spieles und aus den Zeichnungen hervor. In diesen zeigen: Fig. 1 in Vorderansicht eine erfindungsgemässe Vorrichtung für einseitigen Zug; Fig. 2 schaubildlich auseinandergezogene Teile der Laufschienenanordnung; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. l; Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 schematisch die elektrische Schaltung bei Verwendung einer einphasigen Stromquelle; Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 3 und Fig. 7 schematisch eine Schaltung zur Verwendung bei einer Drehstromquelle.
In den Zeichnungen ist eine Laufschiene 1 darge stellt, die aus einem elektrisch leitenden, vorzugsweise nichtmagnetischen Material, beispielsweise Aluminium, besteht. In dieser Ausführung hat die Laufschiene im Querschnitt annähernd die Form eines nach unten offenen U, dessen Flansche 1, 2 und 3 am unteren Rande einen nach unten offenen Schlitz 4 begrenzen. Diese Laufschiene 1 kann von Tragstücken jeder geeig neten Art getragen werden. Derartige Tragstücke sind beispielsweise bei 6 dargestellt.
Auf der Innenseite der Laufschiene ist ein hohler Schieneneinsatz 8 aus elektrisch nichtleitendem Material, vorzugsweise einem Kunststoff, wie Nylon oder Polyät- liyien, vorgesehen. Der Schieneneinsatz 8 hat im Quer schnitt ebenfalls die Form eines nach unten offenen U und ist unten mit Flanschen 9 und 10 versehen, welche über den Flanschen 2 und 3 der Laufschiene liegen. In den Schenkeln und dem Steg des Schieneneinsatzes 8 sind Nuten 16, 17 und 18 ausgebildet, in denen elektrisch leitende Leisten 11, 12 und 13 eingelegt sind, deren Zweck nachstehend angegeben ist.
Am einen Ende der Laufschiene I ist eine Endkappe 21 vorgesehen, die geeignete Kontaktelemente 22, 23 und 24 beispielsweise in Form von elastischen Schuhen aufweist, die nach dem Aufsetzen der Endkappe auf die Laufschiene 1 die elektrischen Leisten 11, 12 und 13 berühren. Die Kontaktelemente 22, 23 und 24 sind über einen Dreistellenschalter 26 mit einer geeigneten elektri schen Stromquelle verbunden, die gewöhnlich einphasig ist. Man kann jedoch auch Drehstrom verwenden. Es sind verschiedene Schaltungen möglich. Vorzugsweise ist das eine Kontaktelement, beispielsweise 23, mit dem einen Pol der Stromquelle verbunden und werden die Kontaktelemente 22 und 24 mittels des Schalters 26 wahlweise mit dem anderen Pol der Stromquelle verbun den. Dies ist nachstehend beschrieben.
Ausser seinen zwei Stellungen, in denen der Schalter 26 Spannung an die Kontaktelemente 22 und 24 anlegt, kann er noch eine dritte Stellung einnehmen, in der an keinem dieser Kontaktelemente Spannung liegt.
Eine ähnliche Endkappe 28 kann an dem anderen, der Endkappe 21 entgegengesetzten Ende der Laufschie ne angeordnet sein. In dieser Endkappe 28 lässt man jedoch normalerweise die Kontakte 22, 23 und 24 bzw. mindestens deren Verbindung zu einer Stromquelle weg, weil eine solche Verbindung überflüssig ist.
In der dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist auf der Laufschiene nur eine Laufkatze 31 verschieb bar angeordnet, so dass die Anordnung für einseitigen Zug vorgesehen ist. Man kann aber auch zwei Laufkat zen vorsehen, so dass ein Betrieb mit zweiseitigem Zug möglich ist. Ferner kann man auf der Schiene mehr als zwei Laufkatzen in verschiedenen Anordnungen vorse hen, um andere Betriebsarten mit mehr als einseitigem Zug zu ermöglichen, ohne dass zu diesem Zweck der Motor oder die Laufschiene der erfindungsgemässen Anordnung beträchtlich verändert zu werden braucht. Auf der Schiene sind in üblicher Weise die bekannten Gleiter 30 verschiebbar angeordnet.
Jede der Laufkatzen 31 besteht aus einem Block 32 aus Isoliermaterial, vorzugsweise einem Kunststoff, der gegenüber dem Material des Schieneneinsatzes 8 nur einen kleinen Reibungskoeffizienten hat. Der Block 32 hat einen oberen Teil 33, der in der Schiene 1 angeordnet ist, einen Halsteil 34, der den Schlitz 4 durchsetzt, und einen unteren Teil 36, der unterhalb der Schiene angeordnet ist. In einem bevorzugten Ausfüh rungsbeispiel ist der obere Teil auf seinen Seitenwänden und seiner oberen Wand mit Längsrippen 37, 38 und 39 versehen, welche in die Nuten 16, 17 und 18 eingreifen. Auf den Rippen 37, 38 und 39 sind elastische Kontakt schuhe 41, 42 und 43 montiert, die mit den Leisten 11, 12 und 13 in Gleitberührung stehen.
Der Block 32 hat an dem Übergang zwischen dem oberen Teil 33 und dem Halsteil 34 Schrägflächen 44 und 46, welche die abge rundeten Enden der Flansche 9 und 10 berühren, so dass der Block geführt wird. Zwischen der Unterseite der Schiene und der Oberseite des unteren Teiles 36 ist ein Luftspalt 47 vorhanden, der möglichst klein sein soll. An den Blöcken 32 sind Tragarme 48 befestigt, welche die an der Schiene aufgehängten Flächengebilde mittra gen.
Die arbeitenden Teile eines Motors mit Längsbewe gung sind in dem Block 32 angeordnet und bestehen aus einer Wanderfeld-Wicklungsanordnung 52 in dem unte ren Teil 36 des Blockes, einer Leiste 53 aus Eisen oder einem anderen magnetisch leitenden Material, die auf der Unterseite des oberen Teiles 33 vorgesehen ist und die Flansche 2 und 3 überlappt, und Leiter 54, 55 und 56, welche die Schuhe 41, 42 und 43 in geeigneter, üblicher Weise mit der Feldanordnung verbinden.
Die Feldanordnung 52 besitzt einen aus magnetisier- baren Material bestehenden Polschuh 57, der in dem Block 32 angeordnet ist und die Flansche 2 und 3 untergreift. Der Polschuh 57 kann einstückig oder wie im Ausführungsbeispiel geschichtet sein. Der Polschuh 57 hat mehrere Polflächen 58, die in seiner Längsrich tung in Abständen voneinander angeordnet und durch Nuten 59 getrennt sind. Die Polflächen sind den Flan schen 2 und 3 zugekehrt, die in den Spalt zwischen dem Polschuh 57 und der aus Eisen bestehenden Leiste 53 eingreifen.
Gemäss Fig. 6 können die Flansche 2 und 3 mit schmalen Schlitzen 61 versehen sein, so dass in den Flanschen bestimmte Kraftflusswege vorgeschrieben sind.
In den Nuten 59 des Polschuhs 57 sind Leiter angeordnet, die Wicklungen bilden, die so angeordnet sind dass ein Stromfluss durch die Wicklungen eine Bewegung der Laufkatze längs der Laufschiene in der einen oder anderen Richtung bewirkt. Es sind verschie dene übliche Wicklungsanordnungen möglich. Schema tisch sind zwei Wicklungsanordnungen gezeigt, die im Rahmen der Erfindung anwendbar sind. Gemäss Fig. 5 bilden die in den Nuten 59 angeordneten Leiter zwei Motorwicklungen 62 und 63.
Die Wicklungen 62 und 63 sind durch den Schalter 26 mit einer einphasigen Wechselstromquelle 64 verbun den. Es ist jeweils eine Wicklung über einen Kondensa tor 66 und die andere Wicklung direkt mit dem einen Pol der Stromquelle verbunden. Durch Betätigung des Schalters 26 kann der Kondensator 66 mit der anderen Wicklung verbunden werden. Diese Anordnung ist bei Feldwicklungen von einphasigen, rotierenden Induk tionsmotoren üblich und braucht daher nicht weiter beschrieben zu werden.
Fig. 7 zeigt schematisch eine Anordnung zum Spei sen des Motors mit linearer Bewegung von einer Dreh stromquelle 71 derart, dass der Motor umsteuerbar ist. Es sind drei Wicklungen 72, 73 und 74 vorgesehen, die über den Schalter 26 mit der Stromquelle 71 verbunden sind. Diese Wicklungsanordnung kann in der für rotier ende Drehstrom-Induktionsmotoren üblichen Art vorge sehen sein und bedarf keiner ausführlichen Beschrei bung.
Die jeweilige Anordnung der Leiter in den Nuten zwecks Bildung der vorstehend genannten Wicklungen kann den in Käfigläufermotoren üblichen Anordnungen entsprechen und braucht daher nicht ausführlich be schrieben zu werden.
Wenn im Betrieb durch Betätigung des Schalters 26 die Leisten 22, 23 und 24 an Spannung gelegt werden, ist in dem Spalt zwischen der Feldanordnung 52 und der aus Eisen bestehenden Leiste 53 ein magnetisches Wanderfeld vorhanden, das Wirbelströme erzeugt. Die Flansche 2 und 3 unterbrechen den Kraftfluss in diesem Spalt, so dass ein weiteres Magnetfeld erzeugt wird. Die Wechselwirkung der beiden Magnetfelder führt zur Erzeugung einer Kraft, die trachtet, die Laufkatze längs der Laufschiene zu bewegen. Durch Betätigung des vorstehend beschriebenen Schalters 26 kann diese Kraft umgesteuert werden, so dass die Laufschiene in einander entgegengesetzten Richtungen längs der Laufschiene bewegbar ist.
Die Oberflächen des Schieneneinsatzes 8 und es Blockes 32 sind so gewählt, dass die Reibung zwischen ihnen möglichst klein ist. Zu diesem Zweck können gegebenenfalls auch Rollen verwendet wer den.
Der Motor kann einwandfrei mit den in den Flan schen 2 und 3 entwickelten Wirbelströmen arbeiten. Eine grössere Kraft wird jedoch erzeugt, wenn in den Flanschen 2 und 3 Schlitze vorhanden sind. Diese können in verschiedener Weise ausgebildet sein, bei spielsweise nach Art der in Fig. 6 gezeigten Schlitze 61. Derartige Schlitze sind in den Ankern von rotierenden Induktionsmotoren üblich.
Die Wicklungen können auf viele verschiedene Arten in bezug auf die Polflächen angeordnet werden. Es sind alle Feldwicklungsanordnungen anwendbar, die auch für rotierende Induktionsmotoren anwendbar sind. Ferner kann die Leiste 53 gegebenenfalls entfallen. Ihre Ver wendung erhöht jedoch die Leistung des Motors be trächtlich, weil sie den magnetischen Widerstand des Kraftflussweges herabsetzt.
Vorstehend wurde zur Erläuterung der Erfindung ein Ausführungsbeispiel ausführlich beschrieben, das jedoch im Rahmen des Erfindungsgedankens abgeändert wer den kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (1) den feststehenden Teil und ein längs der Laufschiene beweglicher, zur Bewegung des Flächengebildes dienender Antriebsteil (31) den bewegli chen Teil eines linear wirkenden Elektromotors bil den. UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (1) den Anker eines den Elektromotor bildenden linear wirken den Induktionsmotors und der Antriebsteil (31) das Feldspulen und Polschuh enthaltende Feldspulenpaket (52) des Induktionsmotors umfasst. 2.Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (1) mit Stromleitern (11, 12, 13) zur Zuführung elektrischer Energie zu dem Antriebsteil (31) versehen ist. 3. Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (1) aus elektrisch leitendem Material besteht, dass der Antriebs teil (31) einen Hauptträger für das Feldspulenpaket (52) enthält, der induktiv mit der Laufschiene (1) gekoppelt ist, dass sich die Stromleiter (11, 12, 13) entlang der Laufschiene erstrecken und von dieser isoliert sind, und dass Stromabnehmer (41, 42, 43) an dem Hauptträger angebracht sind, die als Schleifkontakte ausgebildet sind und mit den Stromleitern (11, 12, 13) in Verbindung stehen und an die das Feldspulenpaket (52)angeschlos sen ist. 4. Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Laufschiene zwei Flan sche (2, 3) hat, die aufeinander zu gerichtet sind und einen dazwischenliegenden Schlitz begrenzen, und dass der Hauptträger auf den Flanschen verschiebbar gelagert ist und die Flansche den Anker des linear wirkenden Induktionsmotors bilden, dessen Feldspulenpaket (52) in dem Hauptträger angeordnet ist. 5.Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Hauptträger (31) einen unteren Teil (36), der unterhalb der Flansche (2, 3) angeordnet ist und in dem das Feldspulenpaket (52) enthalten ist, einen oberen Teil (33), der oberhalb der Flansche (2, 3) angeordnet ist und von diesen getragen wird, und ein durch den Schlitz hindurchreichendes, den oberen und unteren Teil miteinander verbindendes Hals stück (34) aufweist. 6. Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der obere Teil (33) ferroma- gnetisches Material (53) enthält, das im Flussweg des im unteren Teil (36) enthaltenen Feldspulenpaketes (52) angeordnet ist. 7.Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb der Laufschiene (1) eine Schicht aus nichtleitendem Material (8) als Träger für die Stromleiter (11, 12, 13) vorgesehen ist. B. Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass das nichtleitende Material (8) mit einer Mehrzahl von in Längsrichtung der Laufschiene verlaufenden Ausnehmungen (16, 17, 18) für die Aufnahme der Stromleiter versehen ist. 9. Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Laufschiene Teile mit nach oben gewandten tragenden Oberflächen (2, 3) als Tragteile für den Hauptträger (31) aufweist und eine Öffnung hat, Buch die der Hauptträger aus der Lauf schiene herausragt, und dass der Hauptträger auf den tragenden Oberflächen längsverschiebbar gleitend gela gert ist.10. Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (1) nicht- ferromagnetische, elektrisch leitende Wandteile aufweist, dass der Antriebsteil (31) den Stator des linear wirken den Elektromotors bildet und mit mindestens einem Spalt versehen ist, über dem ein sich bewegendes magnetisches Feld bei Energiezuführung zu dem den Stator des linear wirkenden Elektromotors bildenden Antriebsteil erzeugt wird, und dass die Wandteile zwi schen dem bzw. den Spalten angeordnet sind und mit dem sich bewegenden magnetischen Feld derart zusam menwirken, dass der Antriebsteil längs der Laufschiene angetrieben wird. 11.Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Stator des linear wirkenden Elektromotors bildenden Antriebsteil das Feldspulenpaket (52) auf der einen Seite der Wandteile und ferromagnetisches Material (53) auf der anderen Seite der Wandteile angeordnet ist. 12.Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschiene (1) hohl ist und einen sich entlang derselben erstreckenden Schlitz aufweist, und dass einer der Teile Feldspulenpa- ket und ferromagnetisches Material innerhalb des von der Laufschiene umschlossenen Hohlraumes und der andere Teil ausserhalb der Laufschiene angeordnet ist, und dass eine isolierende Verbindung (34) zwischen dem Feldspulenpaket und dem ferromagnetischen Material vorgesehen ist, die durch den Schlitz hindurchreicht. 13.Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das ferromagnetische Ma terial (53) innerhalb der Laufschiene angeordnet ist. 14. Antriebsvorrichtung nach einem der Unteran sprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das ferromagnetische Material (53) die Form eines langge- streckten geraden Streifens hat, der im wesentlichen die gleiche Länge wie das Feldspulenpaket hat und vor einer der Seiten des Feldspulenpaketes (52) angeordnet ist. 15.Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um das ferromagnetische Material und das Feldspulen paket von den genannten Wandteilen der Laufschiene zu isolieren.
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