CH472801A - Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene - Google Patents

Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene

Info

Publication number
CH472801A
CH472801A CH148368A CH148368A CH472801A CH 472801 A CH472801 A CH 472801A CH 148368 A CH148368 A CH 148368A CH 148368 A CH148368 A CH 148368A CH 472801 A CH472801 A CH 472801A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
running rail
drive device
rear wall
field coil
drive part
Prior art date
Application number
CH148368A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Ford James
Original Assignee
Kirsch Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH176866A external-priority patent/CH453481A/de
Priority claimed from US614473A external-priority patent/US3374823A/en
Application filed by Kirsch Co filed Critical Kirsch Co
Publication of CH472801A publication Critical patent/CH472801A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
    • H02K41/02Linear motors; Sectional motors
    • H02K41/025Asynchronous motors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2400/00Electronic control; Electrical power; Power supply; Power or signal transmission; User interfaces
    • E05Y2400/65Power or signal transmission
    • E05Y2400/656Power or signal transmission by travelling contacts
    • E05Y2400/658Power or signal transmission by travelling contacts with current rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description


      Elektrische        Antriebsvorrichtung        zur    Bewegung eines an einer Laufschiene     aufgehängten     Flächengebildes in     Längsrichtung    der Laufschiene    Das Hauptpatent bezieht sich auf eine elektrische  Antriebsvorrichtung zur     Bewegung    eines an einer  Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längs  richtung der Laufschiene, wobei die Laufschiene den  feststehenden Teil und ein längs der Laufschiene be  weglicher, zur Bewegung des Flächengebildes dienen  der Antriebsteil den     beweglichen    Teil eines linear wir  kenden Elektromotors bilden.  



  Bei dem im Hauptpatent beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel, bei dem die Laufschiene den Anker  eines den Elektromotor darstellenden linear wirkenden  Induktionsmotors bildet und der Antriebsteil mit einem  Feldspulen und Polschuh des Induktionsmotors umfas  senden     Feldspulenpaket    versehen ist, ist nun der An  triebsteil derart ausgebildet, dass das     Feldspulenpaket     unterhalb der Laufschiene und     ferromagnetisches     Material zur Führung des von dem     Feldspulenpaket    er  zeugten Flusses innerhalb eines von der Laufschiene  teilweise umschlossenen Hohlraumes angeordnet ist.

    Zwischen dem     Feldspulenpaket    und dem     ferromagneti-          schen    Material befinden sich elektrisch leitende nicht  magnetische Teile der Laufschiene, die den Anker des  Induktionsmotors bilden. Bei     Strombeaufschlagung    des       Feldspulenpaketes    wird von dem Antriebsteil ein sich  bewegendes magnetisches Feld erzeugt, das seinerseits  eine Bewegung des Antriebsteiles längs der Lauf  schiene verursacht.  



  Das im Hauptpatent beschriebene Ausführungsbei  spiel ist nun für die üblichen Anwendungsfälle, bei de  nen an der Laufschiene ein Vorhang oder eine Gardine  aufgehängt wird, durchaus gut geeignet, wenn entweder  der Vorhang undurchsichtig ist oder oben mit einer  Blende abgedeckt ist, die bis über das untere Ende des  Antriebsteiles     hinausreicht        und    das     Antriebsteil    somit  dem Blickfeld entzieht.

   Wenn jedoch eine im wesent  lichen durchsichtige Gardine bewegt werden soll und  die Gardine beispielsweise von der Raumdecke herab  hängen und an ihrem oberen Ende nicht von einer  Blende abgedeckt sein soll, dann kann der zum Teil  nach unten aus -der     Laufschiene        heraushängende    An-    triebsteil bei dem     im    Hauptpatent beschriebenen Aus  führungsbeispiel als störend empfunden werden.

   Ferner  kann der nach unten heraushängende Teil des Antriebs  teiles bei dem     im    Hauptpatent beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel auch bei bestimmten Formen des Falten  wurfes des Vorhanges mit dem Vorhang in     Berührung     kommen, wenn der Vorhang geöffnet ist, und dies wie  derum kann dazu führen, dass erstens der     Vorhang    im  geöffneten Zustand im Bereich des Antriebsteiles     nicht     richtig fällt und sich     zweitens    Ausbeulungen an den  mit dem Antriebsteil in Berührung kommenden Vor  hangstellen ergeben, die dann bei geschlossenem Vor  hang sichtbar sind.  



  Die der Erfindung     zugrundeliegende    Aufgabenstel  lung war daher, eine Antriebsvorrichtung der eingangs  genannten Art zu schaffen, bei der der Antriebsteil so  wenig als möglich nach unten aus der Laufschiene her  ausragt, so dass er nicht     mit    den Falten des an der  Laufschiene aufgehängten Vorhanges bzw. der Gardine  in Berührung kommt.  



  Erfindungsgemäss wird das bei einer Antriebsvor  richtung der eingangs genannten Art dadurch erreicht,  dass die Laufschiene einen sich längs derselben     erstrek-          kenden    Hohlraum teilweise umschliesst und mit einer  elektrisch leitenden     nichtmagnetischen        Rückwand    ver  sehen ist, die den Anker eines den Elektromotor dar  stellenden     linear    wirkenden Induktionsmotors bildet,  und dass der zur Bewegung des Flächengebildes die  nende, längs der Laufschiene bewegliche Antriebsteil  ein auf der einen Seite der Rückwand angeordnetes,

    Feldspulen und Polschuh des Induktionsmotors umfas  sendes     Feldspulenpaket    sowie auf der anderen Seite  der Rückwand angeordnetes     ferromagnetisches    Mate  rial und eine isolierende Verbindung zwischen dem       Feldspulenpaket    und dem     ferromagnetischen    Material  umfasst, die durch eine den Hohlraum mit dem Aus  senraum verbindende     öffnung    in der Laufschiene hin  durchreicht.

        Anhand der nachstehenden Figuren ist die Erfin  dung im nachstehenden an zwei Ausführungsbeispielen  näher     erläutert.    Es zeigen:       Fig    1 ein Ausführungsbeispiel einer Antriebsvor  richtung nach der Erfindung in     perspektivischer    Dar  stellung mit aus der Laufschiene herausgezogenem An  triebsteil;       Fig.    2 einen Querschnitt durch das in     Fig.    1 darge  stellte Ausführungsbeispiel;       Fig.3    einen Querschnitt durch ein weiteres Aus  führungsbeispiel einer Antriebsvorrichtung nach der  Erfindung.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist eine     Antriebsvorrichtung    80  dargestellt, die eine Laufschiene 81 und einen Antrieb  steil 82 aufweist. Die Laufschiene 81 ist im Quer  schnitt ähnlich der Laufschiene bei dem im Hauptpa  tent     beschriebenen    Ausführungsbeispiel aufgebaut und  kann ebenso wie die Letztere durch ein     Strangpressver-          fahren    hergestellt werden. Die Laufschiene ist im  wesentlichen     C-förmig    und hat nach unten einen  Schlitz 83.

   Im Einzelnen umfasst die Laufschiene 81  eine obere Wand 84 und zwei Seitenwände 86 und 87,  die parallel zueinander und zur Längsachse der Lauf  schiene     angcordnet    sind.     Ein    nach rückwärts herausra  gender     Flansch    88 an der Verbindung der frontseitigen  Wand 86 und der oberen Wand 84 erstreckt sich über  die obere Wand parallel zu derselben. Das     rückwärtige     Ende dieses Flansches ist gegenüber dem rückwärtigen  Ende der genannten oberen Wand nach vorne zu ver  setzt. Das rückwärtige Ende der oberen Wand 84 ist in  Form des     Flansches    91     ein    wenig über die Ebene die  ser oberen Wand erhöht.

   Das rückwärtige Ende des       Flansches    91 liegt etwa in der gleichen Ebene wie die  rückwärtige Wand 87. Die Verbindung der rückwärti  gen Wand 87 und der oberen Wand 84 weist eine     Aus-          nehmung    89 auf, die sich über die volle     Länge    der  Laufschiene erstreckt und sich nach vorne zu parallel  zu der oberen Wand 84 bis zu     einer    vor der Rückwand  87 liegenden Ebene sowie nach     unten    zu parallel zu  der Rückwand 87 bis zu einer unter der oberen Wand  84 liegenden Ebene erstreckt.

   Die obere Seite der     Aus-          nehmung    89 ist an ihrem rückwärtigen Ende mit einer  Aussparung 93 versehen, deren Zweck später näher er  läutert wird. Die     Ausnehmung    89 bildet innen einen  Kanal 94, der parallel zu der Rückwand 87 verläuft.  Die vordere Wand 86 umfasst einen Kanal 96, der sich  über die volle Länge der Laufschiene erstreckt und ein  paar voneinander im Abstand     angeordnete    Flansche 97  und 98 aufweist, die zwischen ihren Enden eine     öff-          nung    99 begrenzen. Mittels der Flansche 97 und 98 ist  in dem Kanal 96 ein Körper 101 aus Isoliermaterial  befestigt.

   Der Isolierkörper 101     enthält        eine    Mehrzahl  von Nuten 105, 106 und 107. In jeder dieser Nuten ist  ein elektrischer Stromleiter angeordnet, und zwar in  der Nute 105 der Stromleiter 108, in der Nute 106 der  Stromleiter 109 und in der Nute 107 der Stromleiter  110. Jeder dieser Stromleiter ist in seiner Nute durch  irgendwelche bekannten Mittel wie z. B. ein     Epoxid-          harz    oder ein ähnliches     Klebemittel    befestigt.  



  Das untere Ende der vorderen Wand 86- weist eine  sich nach oben erstreckende     Ausnehmung    112 in     Form     eines sich längs der Laufschiene erstreckenden Hohlzy  linders mit einer unteren     schlitzförmigen    Öffnung auf.  Die     Ausnehmung    112 trägt eine Mehrzahl von Vor  hangtragteilen 113, die bei dem vorliegenden Ausfüh  rungsbeispiel ein kugelförmiges oberes Ende aufweisen,  das in die genannte hohlzylindrische     Ausnehmung    ein-    geschoben ist.

   Die Tragteile 113 sind vorzugsweise aus       selbstschmierendem    Kunststoff wie Nylon hergestellt,  so dass die kugelförmigen Enden der Tragteile 113 er  möglichen, dass die Tragteile frei längs der genannten       Ausnehmung    mit einem Minimum an Reibung gleiten  können. Die unteren Enden der     Vorhangtragteile    sind  jeweils mit dem     einen    Teil 111 eines zweiteiligen  Schnappverschlusses versehen. Ein Bandstreifen 115  mit im Abstand     voneinander    angeordneten     Gegenstük-          ken    118 der Schnappverschlüsse ist an den oberen Teil  des Flächengebildes angenäht.

   Die Teile 111 und 118  der Schnappverschlüsse werden aneinander befestigt  und dadurch wird das genannte Flächengebilde an der  Laufschiene angebracht.  



  Die untere innere Ecke der vorderen Wand 86 und  die untere innere Ecke der Rückwand 87 weisen nach  innen sich ausdehnende Flansche 116     and    117 auf, die  in einem Stück     mit    diesen verbunden     sind    und die par  allel zu der oberen Wand 84 verlaufen und     zwischen,     ihren sich gegenüberstehenden Enden einen Schlitz 83  bilden.  



  Der     Antriebsteil    82 ist so ausgebildet, dass sein  Grundkörper 121     in    die Laufschiene 81     hineinpasst.     Der Antriebsteil 82 bzw. dessen Grundkörper besteht  vorzugsweise aus einem Kunststoff, der einen geringen       Reibungskoeffizienten    aufweist, so dass der Antriebs  teil relativ     leicht    längs der Laufschiene     gleiten        kann.     In dem in den     Fig.    1 und 2 dargestellten speziellen       Ausführungsbeispiel    ist der Grundkörper 121 mit einer  Verlängerung 122 versehen,

   die über ein durch den  Schlitz hindurchreichendes Halsstück 123     mit    dem  Grundkörper 121 verbunden ist. Das Halsstück 123 ist  an seinem unteren Ende mit einem Flansch 124 verse  hen, der sich rechtwinklig zu dem Halsstück nach vorn  zu erstreckt. Das vordere Ende des Flansches 124 ist       mit    einem     Vorhangtragteil    mittels einer Niete 119 oder  etwas     Ähnlichem    verbunden, so dass der     Vorhangtrag-          teil    113 sich mit dem Antriebsteil mitbewegt. Ferner  erstreckt sich von dem unteren Ende des Halsstückes  123 nach rückwärts ein Flansch 126, der sich bis nach  rückwärts bis über die hintere Wand 87 hinaus aus  dehnt.

   Vom hinteren Ende dieses Flansches 126 er  streckt sich nach oben zu eine senkrecht zu dem  Flansch 126 erstreckt sich nach oben zu eine senkrecht  zu dem Flansch 126     angeordnete    Wand 127. Die  Wand 127 ist mit einer     Ausnehmung    128 versehen, in  nerhalb derer     ein:    Eisenkern 129 mittels einer Niete  131 oder etwas     Ähnlichem    befestigt ist.  



  Ein     Flansch    132 erstreckt sich vom oberen Ende  der Wand 127 im rechten Winkel nach vorn. Dieser  Flansch 132 weist einen Haken in Form einer herab  hängenden Nase 133 auf. Der Flansch 132 reicht in  die     Ausnehmung    89 hinein, so dass die Nase 133 mit  dem Kanal 94 in Eingriff gebracht werden     kann    und  an dessen     rückwärtiger    Wand     anliegt.     



  Der Antriebsteil 82 enthält einen linear wirkenden  Induktionsmotor 136, der im wesentlichen in gleicher  Weise wie der linear wirkende Induktionsmotor bei  dem Ausführungsbeispiel im Hauptpatent aufgebaut  und mir anders angeordnet ist. Denn das Feldspulen  paket 144 ist bei dem     vorliegenden    Ausführungsbei  spiel innerhalb des von der Laufschiene teilweise um  schlossenen Hohlraumes und das     ferromagnetische     Material 129 zur Führung des Magnetflusses hinter der  Laufschiene angeordnet, und der Anker des Induk  tionsmotors wird von der Rückwand 87 der Lauf  schiene gebildet: Das die Feldspulen und den Polschuh      des Induktionsmotors umfassende     Feldspulenpaket    144  ist in dem aus Kunststoff bestehenden Grundkörper  eingeschlossen.

   Der Grundkörper ist weiter mit einer  Mehrzahl von Nuten versehen, im vorliegenden Fall  mit den drei Nuten 137, 138, 139     (Fig.1),    in die  Stromabnehmer 141, 142 und 143     (Fig.    2)     eingelassen     sind. Die Stromabnehmer sind mit den Feldspulen des       Feldspulenpaketes    144 in entsprechender Weise wie  bei dem Ausführungsbeispiel im Hauptpatent verbun  den.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Antriebs  vorrichtung nach der Erfindung ist in     Fig.    3 dargestellt.  Bei dem Ausführungsbeispiel in     Fig.3    ist die Lauf  schiene genau so wie bei dem Ausführungsbeispiel in  den     Fig.    1 und 2 ausgebildet, so dass diesbezügliche  Erläuterungen hier überflüssig sind. Hingegen ist der  Antriebsteil bei dem Ausführungsbeispiel in     Fig.    3 ver  schieden von dem Antriebsteil bei dem Ausführungs  beispiel in den     Fig.    1 und 2.

   Der     Grundkörper    148 des  Antriebsteiles 146 in     Fig.    3 hat äusserlich im wesent  lichen die gleiche Form wie der Grundkörper 121 des  Antriebsteiles 82 in     Fig.    2. Jedoch ist bei dem Ausfüh  rungsbeispiel in     Fig.    3 das     Feldspulenpaket    144A aus  erhalb der Laufschiene 81 in der hochstehenden  Wand 147 eingeschlossen und der     Eisenkern    129 ist  innerhalb der Laufschiene 81 in dem Grundkörper 148  nahe der Rückwand desselben angeordnet.

   Die Strom  abnehmer 141A, 142A und 143A sind mit den Feld  spulen des     Feldspulenpaketes    144A in gleicher Weise  verbunden wie bei dem Ausführungsbeispiel     in    den       Fig.    1 und 2.  



  Das vordere Ende des Flansches 124A ist im vor  liegenden Fall zwischen     benachbarten        Vorhangtragtei-          len    113A angeordnet, oder die     Vorhangtragteile    113A  bzw. ein Teil derselben ist in die (in     Fig.    1 durch ge  strichelte Linien angedeuteten) Schlitze 120 in dem  Flansch 124A eingeschoben. Diese     Vorhangtragteile     113A werden von dem Antriebsteil mitgenommen und  ziehen dann den Vorhang nach.  



  Wenn der die Stromschienen 108, 109 und 110 mit  einer Wechselstrom- bzw.     Drehstromquelle    verbin  dende Schalter eingeschaltet wird, wird in dem Spalt  zwischen dem     Feldspulenpaket    144 und dem     Eisenkern     129 ein sich bewegendes Magnetfeld erzeugt, das sei  nerseits Wirbelströme in der Rückwand 87 verursacht.  Aufgrund dieser Wirbelströme wird eine Kraft auf den  Antriebsteil in Längsrichtung der Laufschiene erzeugt,  durch die der Antriebsteil längs der Laufschiene be  wegt wird.

   Zur Rückwärtsbewegung des Antriebsteiles  werden     mittels    des Schalters     zwei    Phasenleiter der  Stromquelle     vertauscht,    so dass die Phasen an zwei der  Stromschienen 108, 109, 110     vertauscht    sind und da  durch die Bewegungsrichtung des von dem Antriebsteil  erzeugten magnetischen Feldes     umgekehrt    wird. Alle  diesbezüglichen     Einzelheiten    sind bereits in dem Haupt  patent näher erläutert     and        bedürfen    daher hier keiner  weiteren Diskussion.  



  In gleicher Weise funktioniert das Ausführungsbei  spiel in     Fig.    3.  



  Bei allen oben beschriebenen Ausführungsbeispie  len ist davon ausgegangen worden, dass als Strom  quelle eine     Wechselstromquelle    oder     Drehstromquelle     zur Verfügung steht. Wenn dies nicht der Fall ist und  nur Gleichstrom zur Verfügung steht, so kann dieser  beispielsweise mittels eines     Zerhackers    oder eines an  deren Wechselrichters in pulsierenden Gleichstrom       bzw.    Wechselstrom umgewandelt werden, der dann zum    Antrieb der vorliegenden Antriebsvorrichtung benützt  werden kann. Eine     Siebung    des wechselgerichteten  Gleichstromes zur Unterdrückung der bei der Wechsel  richtung entstehenden Oberwellen ist dabei nicht erfor  derlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Antriebsvorrichtung nach dem Patent anspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschiene einen sich längs derselben erstrek- kenden Hohlraum teilweise umschliesst und mit einer elektrisch leitenden nichtmagnetischen Rückwand (87) versehen ist, die den Anker eines den Elektromotor darstellenden linear wirkenden Induktionsmotors bil det, und dass der zur Bewegung des Flächengebildes dienende, längs der Laufschiene bewegliche Antriebs teil ein auf der einen Seite der Rückwand angeordne tes, Feldspulen und Polschuh des Induktionsmotors umfassendes Feldspulenpaket (144, 144A)
    sowie auf der anderen Seite der Rückwand angeordnetes ferro- dnagn-tischesMaterial (129) und eine isolierende Ver bindung zwischen dem Feldspulenpaket und dem ferro- magnetischen Material umfasst, die durch eine den 1-Iohlraum mit dem Aussenraum verbindende Öffnung in der Laufschiene hindurchreicht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das ferromagnetische Material (l29) auf der dem Aussenraum zugewandten Seite der Rückwand und das Feldspulenpaket (144A) auf der dem Hohlraum zugewandten Seite der Rück wand angeordnet ist. 2. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das ferromagnetische_ Material (129) auf der dem Hohlraum zugewandten Seite der Rückwand und das Feldspulenpaket (144) auf der dem Aussenraum zugewandten Seite der Rück wand angeordnet ist. 3.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das. ferromagnetische Material die Form eines langgestreckten geraden Strei fens hat, der im wesentlichen die gleiche Länge wie das Feldspulenpaket hat und vor einer der Seiten des Feld spulenpaketes angeordnet ist. 4. Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das ferromagnetische Material und das Feldspulenpaket von der Laufschiene elektrisch isoliert sind. 5.
    Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Laufschine mit sich längs derselben erstreckenden Führungsmitteln (112), einer Mehrzahl von das Flächengebilde tragenden längs der Führangs- mittel beweglichen Hängern (113, 113A) und mit Mit teln (119, 120, 124A) zur Übertragung einer Bewe gung des Antriebsteiles auf mindestens einen der Hän ger versehen ist, so dass eine Längsbewegung des An triebsteiles entlang der Laufschiene eine entsprechende Bewegung des bzw. der Hänger bewirkt. 6.
    Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel eine Gleitbahn (112) im Bereich der vorderen unteren Ecke der Laufschiene umfassen, und dass die Mittel (119, 120, 124A) zur Übertragung einer Bewegung des An- triebsteiles auf .mindestens einen .der Hänger minde stens einen Teil (119, 124A) umfassen, der sich von dem Antriebsteil nach vorne zu erstreckt. 7.
    Antriebsvorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine nach oben ge- wandte, .den Antriebsteil tragende Fläche (94) von einer Ausnehmung (89) in einer Wand der Laufschiene gebildet wird, und dass der Antriebsteil mit einem in diese Ausnehmung hineinragenden Flansch (132) ver sehen ist.
CH148368A 1966-04-04 1968-01-31 Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene CH472801A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH176866A CH453481A (de) 1966-04-04 1966-04-04 Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene
US614473A US3374823A (en) 1967-02-07 1967-02-07 Structural device

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH472801A true CH472801A (de) 1969-05-15

Family

ID=25688601

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH148368A CH472801A (de) 1966-04-04 1968-01-31 Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH472801A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69003365T2 (de) Linearmotor mit bewegbarem Magnet für automatische Tür.
DE6609779U (de) Elektrische antriebsvorrichtung zum verschieben von vorhaengen oder dgl.
DE3736254C2 (de)
DE2461782A1 (de) Elektrisches schaltgeraet
DE2916147A1 (de) Elektromagnetische linearbewegungsvorrichtung
DE3942520A1 (de) Aus einem metallischen werkstoff bestehende anschlussklemme
DE9005707U1 (de) Schubladenführungsgarnitur
CH472801A (de) Elektrische Antriebsvorrichtung zur Bewegung eines an einer Laufschiene aufgehängten Flächengebildes in Längsrichtung der Laufschiene
EP0033943B1 (de) Spulenkörper für elektrische Spulen
DE1489691A1 (de) Mit Gleichstrom,Wechselstrom oder Drehstrom speisbarer Elektromagnet
DE2716358B2 (de) Anziehend arbeitende Elektromagnetvorrichtung für Magnetschwebefahrzeuge
DE102006019218B4 (de) Vorrichtung zur Führung eines Leitungsträgers
DE2329432A1 (de) Grundspulenaufbau eines linearen induktionsmotors fuer gleichstrom fuer hochgeschwindigkeitsfahrzeuge
DE2111827A1 (de) Asynchronmaschine mit einem offenen magnetischen Kreis
DE2123520A1 (de) Nutkeilanordnung
DE1729932C (de) Elektrische Antriebsvorrichtung zum Verschieben von Vorhängen od. dgl
DE3111197C1 (de) Trenner für den Fahrdraht einer Oberleitung
DE2951642A1 (de) Verfahren zur herstellung eines gliederbandes und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE9003916U1 (de) Elektromotor
DE2523888C2 (de) Magnetisches Führungssystem zur berührungsfreien Schwebeführung eines bewegten Fahrzeugs
DE2153012A1 (de) Elektrische kondensatoreinheit
DE2307455C3 (de) Anordnung zur kontinuierlichen Messung des Abstandes zwischen zwei aufeinanderfolgenden spurgebundenen Objekten
DE8908897U1 (de) Stromübertragungseinrichtung
DE102005002038A1 (de) Schiebetür mit einem magnetischen Antriebssystem mit einem Linearmotor-Stator
DE1258044B (de) Elektrische Antriebsvorrichtung zum Verschieben von Vorhaengen od. dgl. an Fuehrungsschienen

Legal Events

Date Code Title Description
PLZ Patent of addition ceased