CH453906A - Kreiskolbenmaschine - Google Patents

Kreiskolbenmaschine

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CH453906A
CH453906A CH1604865A CH1604865A CH453906A CH 453906 A CH453906 A CH 453906A CH 1604865 A CH1604865 A CH 1604865A CH 1604865 A CH1604865 A CH 1604865A CH 453906 A CH453906 A CH 453906A
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Linder Rene
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Rotavol Ets
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    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/08Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing
    • F01C1/10Rotary-piston machines or engines of intermeshing engagement type, i.e. with engagement of co- operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Kreiskolbenmaschine       Es sind bereits     Kreiskolbenmaschinen    mit einem läng  lichen, zwei gegenüberliegende Kreisbogen aufweisenden  Kolben bekannt, bei denen der Kolben eine zentrale, mit  ihrem Zentrum im Symmetriezentrum des Kolbens liegen  de Öffnung aufweist und bei denen die innere Umfangs  fläche dieser Kolbenöffnung auf dem Umfang eines Rades  abrollt, welches auf einer durch das Symmetriezentrum  der Maschine gehenden Achse angeordnet ist, wobei das  Kolbenzentrum und das Symmetriezentrum der Maschine  nicht zusammenfallen.

   Dieser Kolben bewegt sich in einer       dreibogigen    Kammer, welche drei den Kolbenumfang  ständig berührende Zylinder     aufweist,    deren Mittelpunkte  mit den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks zusammen  fallen, dessen Zentrum im Symmetriezentrum der Ma  schine liegt.  



  Bei dieser     Kreiskolbenmaschine    führt der Kolben     un-          tzr    stetiger Berührung mit den drei erwähnten, die Dich  tungen zwischen den drei Teilkammern des Gehäuses  bildenden Zylindern eine rotierende     Taumelbewegung     derart aus, dass während der Rotation des Kolbens um  sein Zentrum dieses Kolbenzentrum gleichzeitig um das  Symmetriezentrum der Maschine mit einem sich perio  disch ändernden Abstand kreist.  



  Derartige     Kreiskolbenmaschinen    können entweder als  Pumpen oder Kompressoren verwendet werden, wenn die  das zentrale Rad tragende Achse angetrieben wird und  daher dieses Rad den Kolben in die beschriebene rotie  rende     Taumelbewegung    versetzt, oder aber auch als Ex  plosionsmotor; in diesem Falle dient die das zentrale Rad  tragende Achse als     Abtriebswelle.     



  Zur Realisierung der erwähnten rotierenden Taumel  bewegung des Kolbens ist es bisher bekannt, das zentrale  Rad mit einer gewissen     Exzentrizität    auf der zentralen  Achse derart anzuordnen, dass der Abstand zwischen der  Drehachse und dem Mittelpunkt des Rades gerade die  periodischen Abstandsschwankungen kompensiert, die  das Kolbenzentrum beim Umkreisen des Symmetriezen  trums der Maschine     erfährt.    Als zentrales Rad wurde  bisher ein Zahnrad verwendet, das mit einer entsprechen  den Innenverzahnung der Kolbenöffnung kämmt. Durch    die Verwendung eines exzentrisch auf der zentralen Welle  sitzenden Zahnrades ist man gezwungen, den Teilkreis  durchmesser des Zahnrades genau gleich dem Radius des  Teilkreises der     Kolbeninnenverzahnung    zu wählen.

   Das  hat wiederum zur Folge, dass das Übersetzungsverhältnis  der Winkelgeschwindigkeiten zwischen Kolben und Zahn  rad 1 : 4 beträgt.  



  Dieses Übersetzungsverhältnis von 1 : 4 der Rotations  geschwindigkeiten von Kolben und Zahnrad einerseits  und der bei gegebenen Maschinenabmessungen     verhält-          nismässig    klein zu wählende Durchmesser des zentralen  Zahnrades und damit der An- bzw.     Abtriebswelle    sind  jedoch für verschiedene Anwendungen sehr ungünstig  und     beschränken    die Kräfte, welche über das zentrale  Zahnrad und die zentrale Welle     übertragen    werden kön  nen.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. eine Kreis  kolbenmaschine des eingangs beschriebenen Typs zu  schaffen, bei welcher der Durchmesser des zentralen Ra  des im Verhältnis zum Durchmesser der Kolbenöffnung  beliebig wählbar ist und insbesondere grösser als der  halbe Durchmesser der Kolbenöffnung gemacht werden  kann. Man kann auf diese Weise bei gegebenen Maschi  nenabmessungen, je nach den Anwendungen der Maschine  und nach der Grösse der aufzubringenden bzw. zu über  tragenden Kräfte, ein hinreichend starkes zentrales Rad  und eine hinreichend starke zentrale Welle wählen, wobei  gleichzeitig auch das Übersetzungsverhältnis der Rota  tionsgeschwindigkeiten zwischen zentralem Rad und Kol  ben kleiner als 4 : 1 wählbar ist.

   Anstatt notwendiger  weise, wie bisher, ein Durchmesserverhältnis zwischen  Kolbenöffnung und zentralem     Rade    von 2 : 1 wählen zu  müssen, kann man nunmehr beispielsweise Durchmesser  verhältnisse von 3 : 2 oder 4 : 3 vorsehen. Entsprechend  reduziert sich das Übersetzungsverhältnis.  



  Um im folgenden die allgemeine, auch der Erfindung       zugrundeliegende    Geometrie der bekannten Kreiskolben  maschine formelmässig angeben zu können, sollen die fol  genden, später bei der Beschreibung der Erfindung eben  falls benutzten Bezeichnungen verwendet werden:

        O = Symmetriezentrum der Maschine  G = Symmetriezentrum des Kolbens       S,,    S._.,     S.:    = die an den Ecken eines gleichseitigen Drei  ecks liegenden Mittelpunkte der den Kol  benumfang berührenden Zylinderflächen  des Gehäuses  s = Radius dieser Zylinder  r =     Teilkreisradius    des zentralen Rades  R = Radius der Kolbenkreisbogen  A, und B_. = Mittelpunkte der beiden Kolbenkreisbogen  x = Abweichung der von G beschriebenen  Bahn um O von der Kreisbahn, bei der  bekannten Maschine mit   Exzentrizität    bezeichnet.  



  Die grundlegende     Geometrie    der bekannten Kreis  kolbenmaschine ist im wesentlichen durch folgende Be  ziehungen gegeben:       OS,    =     0S_    =     0S_.,    = a = 7,94 r       R+s=a-r     Radius der Kolbenöffnung = 2 r  x = 0.016 r.  



  Da bei der     Kreiskolbenmaschine    nach der Erfindung  keine Zwangsbeziehung mehr zwischen den Durchmessern  des zentralen Rades und der zentralen Kolbenöffnung  besteht, mit anderen Worten also der mittlere Abstand  zwischen dem Kolbenzentrum G und dem Symmetrie  zentrum O der Maschine nicht notwendig gleich dem Ra  dius r des Teilkreises des Rades ist, soll im Folgenden       noch    der mittlere Abstand  OG =e  zwischen Kolbenzentrum und Symmetriezentrum der Ma  schine eingeführt werden.  



  Ausgehend von einer     Kreiskolbenmaschine    mit einem  länglichen zwei gegenüberliegende Kreisbogen vom Ra  dius R aufweisenden Kolben, welcher eine zentrale, mit  ihrem Zentrum im Symmetriezentrum G des Kolbens  liegende Öffnung aufweist, mit einem     Rade    vom Radius  r.

   dessen Umfang auf der Innenwand der Kolbenöffnung  abrollt und das auf einer durch das Symmetriezentrum O  der Maschine gehenden Achse angeordnet ist, wobei G  und O nicht zusammenfallen, sowie mit drei den Kolben  umfang berührenden Zylindern mit dem Radius s, deren  Mittelpunkte     S1,        S@,        S3    mit den Ecken eines gleichseitigen  Dreiecks mit dem Zentrum bei O zusammenfallen, wobei  der Kolben unter stetiger Berührung mit den drei erwähn  ten Zylindern eine rotierende     Taumelbewegung    derart  ausführt, dass während der Rotation des Kolbens um  sein Zentrum G dieses Kolbenzentrum um das Symmetrie  zentrum O der Maschine mit einem sich periodisch zwi  schen e + x und e - x ändernden Abstand kreist,

   wo  bei  e  der mittlere Abstand zwischen O und G ist, ist  die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das Rad kon  zentrisch auf der durch das Symmetriezentrum O gehen  den Achse sitzt und dass zur Kompensation der erwähnten  Abweichung der     Kolbenzentrumbewegung    von einer exak  ten Kreisbahn der Innenumfang der Kolbenöffnung in  entsprechender Weise von einer exakten Zylinderfläche  abweicht.  



  Unter Beibehaltung der allgemeinen Geometrie der be  kannten     Kreiskolbenmaschine    gelten für die Kreiskolben  maschine nach der Erfindung vorteilhaft folgende, wesent  lich durch den mittleren Abstand e bestimmte Beziehun  gen:       OS,=OS.,=OS,=a=7,ö4e,          R+s=a-e     Abstand der Mittelpunkte der Kolbenkreisbogen vom  Symmetriezentrum des Kolbens     A,G    = BIG = 2e + x;

      der Durchmesser der Kolbenöffnung in     Längsrichtung     des Kolbens wird denn zu 2 (r + e + x), in Quer  richtung des     Kolbens    zu 2 (r + e - x) und in der  Diagonalen unter 45  zu 2 (r + e) gewählt; den ge  nauen Verlauf der inneren Umfangsfläche der Kolben  öffnung in den Zwischenbereichen erhält man zweck  mässigerweise durch eine punktweise Konstruktion,  derart, dass bei gleichmässiger     Dreipunktberührung     der     Kolbenumfangsfläche    mit den drei     Zylindern    die  während des     Abrollens    des Rades auf der inneren  Umfangsfläche der Kolbenöffnung auftretende Ra  dialkraft in allen Kolbenstellungen gleichmässig kon  stant ist.  



  Auf optimale Weise lässt sich diese Forderung dadurch  erfüllen, dass man x = 0,016 e wählt.  



  Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an drei  schematischen Darstellungen erläutert, von denen     Fig.    1  den Kolben in einer Stellung zeigt, in welcher seine Längs  achse mit einer Winkelhalbierenden des Dreiecks zusam  menfällt, und von denen die Figuren 2 und 3 den Kolben  nach einer Drehung von 30 bzw. 60  im     Uhrzeigersinne     aus der Stellung nach     Fig.    1 veranschaulichen. In diesen  schematischen Zeichnungen sind die drei Bogen der     Zy-          linderkammerwand    exakte Kreisbogen, deren Radius dem  Radius R der Kolbenkreisbogen entspricht. Alle konstruk  tiven Einzelheiten sowie alle in den     Zylinderkammerwän-          den    angeordneten Ventile bzw.

   Ein- und Austrittsöffnun  gen bzw. Zündkerzen bei Verwendung als Motor sind  nicht dargestellt.  



  Nach     Fig.    1 ist der längliche Kolben 4, dessen Symme  triezentrum bei G liegt, zwischen die drei Zylinder 1, 2  und 3 eingesetzt. Mit O ist das Symmetriezentrum der  gesamten Maschine     bzw.    das Zentrum des gleichschenk  ligen Dreiecks bezeichnet, dessen drei Ecken     S"        S.,    und     S3     die Mittelpunkte der drei Zylinder 1, 2 und 3 bilden, die  den gleichen Halbmesser s besitzen.  



  Der Kolben 4 weise eine zentrale Öffnung mit dem  Mittelpunkt G auf, deren Umfangswand auf einem zentra  len     Rade    6 abrollt, dessen stationäre Drehachse und Mit  telpunkt mit dem Symmetriezentrum O der Maschine  zusammenfallen. Das Rad 6 sitzt also konzentrisch auf  einer zentralen Welle und hat den Radius r. Es kann sich  um ein Zahnrad mit dem     Teilkreisdurchmesser    r handeln,  welches mit einer entsprechenden Innenverzahnung auf  die Umfangswand der Öffnung 5 kämmt. Wenn die vom  Kolben auf das Rad (oder umgekehrt) zu übertragenden  Kräfte nicht zu gross sind, kann das Rad 6 auch eine  glatte Zylinderfläche haben, die unter Rollreibung auf  der ebenfalls glatten Umfangswand der Öffnung 5 abrollt.

    Wenigstens eine der beiden Kontaktflächen wird dann  vorzugsweise aus einem etwas elastisch nachgiebigen Ma  terial gebildet.  



  Die Zylinderkammer, in welcher der Kolben 4 rotiert,  ist mit 7 bezeichnet und besteht aus drei, durch Umfangs  abschnitte der erwähnten Zylinder 1, 2 und 3 stetig mit  einander verbundenen Kreisbogen, durch welche drei Teil  kammern 10, 11 bzw. 12 definiert werden.  



  Der Kolben 4 besteht aus einem länglichen Körper, der  von zwei diametral gegenüberliegenden Kreisbogen TU  und VZ mit den Mittelpunkten     A1    bzw.     B1    und dem Ra  dius R sowie zwei die Kreisbogen verbindenden, nähe  rungsweise geraden Kurvenabschnitten UV und     ZT    be  grenzt wird, welche die Breitseiten des Kolbens bilden  und symmetrisch in bezug auf die durch A, und     B,    gehen  de Längsachse des Kolbens sind.  



  Die Länge dieser Kreisbogen TU und VZ sowie die  genaue Form der erwähnten Verbindungsabschnitte UV      und     ZT    lässt sich, wie später noch gezeigt wird, genau  und eindeutig aus der Forderung erfüllen, dass der Kol  benumfang während der Rotation des Kolbens eine stän  dig gleichbleibende dreifache Berührung mit je einem  der Zylinder 1, 2 und 3 erfährt und damit eine zuver  lässige Dichtung der Teilkammern 10, 11 und 12 gewähr  leistet wird.  



  Ausgangspunkt für die Konstruktion des Kolbens und  die Anordnung der drei Zylinder bilden folgende Erkennt  nisse:  Damit der Kolben 4 aus der auf     Fig.    1 gezeigten Stel  lung unter stetiger gleichmässiger Berührung seiner bei  den     Kreisbogenflächen    mit den Zylindern S, und     S2    in  die auf     Fig.    3 gezeigte Stellung gelangen kann, muss das  Kolbenzentrum G das Symmetriezentrum O der Maschine  auf einer Bahn umkreisen, deren Abstand von Symme  triezentrum O periodisch um einen kleinen Betrag plus       od.    minus x von mittleren Abstand GO = e abweicht.

   Um  diese Bewegung zu realisieren bzw. diese Abweichungen  des Kolbenzentrums G v. einer exakten Kreisbahn um das  Symmetriezentrum O zu kompensieren, muss die Gestalt  der inneren Umfangsfläche der Kolbenöffnung 5 entspre  chend von einer reinen Zylinderfläche abweichend aus  gebildet werden.

   Und zwar muss immer dann, wenn die  Kolbenlängsachse durch die Punkte A,13, mit einer Win  kelhalbierenden des Dreiecks S,,     S_,        S3    zusammenfällt  (Stellung nach     Fig.    1 und nach     Fig.    3), der Abstand zwi  schen dem Symmetriezentrum O und dem Kolbenzen  trum G ein Maximum e + x betragen, während in der  auf     Fig.    2 gezeigten Lage, wenn also die Querachse des  Kolbens mit einer Winkelhalbierenden des Dreiecks S,,       S2,        S3    zusammenfällt, der Abstand OG ein Minimum  e - x betragen muss.

   Daraus folgt, weil ja das zentrale  Rad 6 konzentrisch in bezug auf das Symmetriezentrum  O angeordnet ist, dass der Durchmesser der zentralen  Kolbenöffnung 6 in Längsrichtung des Kolbens 2 (r     +     e     +    x), in Querrichtung des Kolbens 2 (r     +    e - x) und  in den Diagonalen unter 45  2 (r     +    e) sein muss. Die  genaue Gestalt der Zwischenbereich der inneren Um  fangsfläche der Kolbenöffnung lässt sich einfach aufgrund  geometrischer bzw. trigonometrischer Beziehungen punkt  weise bestimmen, was hier nicht näher erläutert werden  soll.

   Durch diese punktweise Konstruktion. der inneren  Umfangsabschnitte der Kolbenöffnung, die sich praktisch  unter Verwendung von vier Schablonen herstellen lässt,  kann erreicht werden, dass bei einer vollständig     gleich-          mässigen        Dreipunktberührung    der     Kolbenumfangsfläche     mit den drei     Zylindern    die während des     Abrollens    des  Rades auf der inneren Umfangsfläche der Kolbenöffnung  bzw. während des     Kämmens    des Zahnrades 6 mit dem  inneren Zahnkranz des Kolbens auftretende     Radialkraft     in allen Kolbenstellungen gleichmässig konstant ist.  



  Für die     Festsetzung    der Länge des Kolbens 4 ist es  ferner wesentlich, dass der Abstand zwischen den Punk  ten A, und B,, also zwischen den Mittelpunkten der bei  den Kolbenkreisbogen,     A,B,    = 4 e     +    2 x beträgt.  



  Zur Konstruktion der     Kreiskolbenmaschine    sind also  sechs Bestimmungsstücke (OS, =     0S_    = OST = a, R,  r, e, s und x) erforderlich, von denen beispielsweise die  drei Grössen R, r und e frei gewählt werden können,  während die anderen drei Grössen a, s und x dann mit  Hilfe dreier Bestimmungsgleichungen beispielsweise als  Funktion von e fest gegeben sind.  



  Die erste dieser     Bestimmungsgleichungen    kann man  direkt aus     Fig.    1 ablesen und lautet: R     +    s = a - e.  Eine zweite Gleichung zwischen den Grössen a, e und  x erhält man, wenn man den Lehrsatz des Pythagoras auf    das Dreieck     DS,A,    (nach     Fig.    1) anwendet, wobei D der  Schnittpunkt der Kolbenlängsachse mit der Verbindungs  linie zwischen den Punkten     S1    und     S3    ist.

   Wie hier nicht  näher     gezeift    zu werden braucht, lassen sich alle drei Sei  ten dieses Dreiecks,     nämlich        DS,,        S,A,    und<B>AD</B> ohne  weiteres durch die drei Bestimmungsstücke a, e und x  ausdrücken. Es sei nur erwähnt, dass ja     S,A,    = R     +    s =  a - e ist.  



  Zur Aufstellung der dritten erforderlichen Bestim  mungsgleichung sei die auf     Fig.    2 dargestellte Kolben  lage betrachtet, in welcher der Kolben um 30  im Uhr  zeigersinn gegenüber der Stellung zur Verbindungslinie       S,S_    orientiert ist. In diesem Falle wendet man den Lehr  satz des Pythagoras auf das Dreieck     S,LA,    an, wobei L  der Fusspunkt der durch den Punkt A, gezogenen Senk  rechten auf die Verbindungslinie     S,S.,    ist.

   Die     Lage    des  Punktes A,, also des Zentrums des oberen Kolbenkreis  bogens, hat sich bei der Drehung des Kolbens in die auf       Fig.    2 dargestellte Lage längs des mit t bezeichneten Kreis  bogens bewegt, der auf dem Kreis mit dem konstanten  Radius R     +    s -um den Punkt S, liegt, da ja der Kolben 4  bei seiner Bewegung den Zylinder 1 ständig mit seinem  oberen Kreisbogen berührt hat.  



  Wiederum lassen sich die drei Seiten des erwähnten  Dreiecks, nämlich     S,L,    LA, und     A,S,,    durch die Be  stimmungsstücke a, e und x ausdrücken.  



  Hinsichtlich der erwähnten     Dreieckseiten    sei lediglich  bemerkt, dass     A,S,    = a - e und     LS,    = ES, - EL ist,  wobei EL = GA, = 2 e     +    x, während     A,L    =     S3E        -          S,G    = a/2 + e - x ist.  



  Durch die oben erwähnten drei Gleichungen lässt sich  sowohl a als auch x als Funktion von e ausdrücken:  a = 7,94e  und  x = 0,016 e  wobei das die für die Praxis ausreichenden abgerundeten  Werte sind.  



  Für die Abstände zwischen den Umkehrpunkten der  Mittelpunkte A,, B, der Kolbenkreisbogen gilt, wie aus  einer Betrachtung des Dreiecks     OA,A    3     (Fig.    1) folgt,       A,A3    =     A,A.,    =     A_A,    = (3 e + 2 x) -     1/    3.  



  Gleichzeitig ist damit auch die genaue Grösse der Kol  benkreisbogen TU und VZ bestimmt, längs deren der  Kolbenumfang durch einen  echten Kreisbogen   gege  ben ist; grafisch sind die Enden dieser Kreisbogen T und  U bzw. V und Z durch die Schnittpunkte der Verbin  dungslinien     A,S,    und     A,S3    mit dem Kolbenumfang gege  ben, wenn sich der Kolben in der auf     Fig.    1 dargestellten  Lage befindet. Trigonometrisch sind die Endpunkte der  erwähnten Kolbenkreisbogen durch den Winkel     y    nach       Fig.    1 gegeben, für den gilt:       cos        y    =     'V    3 a/2 (R     +    s).  



  Diese Beziehung folgt direkt aus dem Dreieck     S,DA,.     Der bisher noch nicht bestimmte Umfangsabschnitt  TZ bzw. UV des Kolbenumfangs lässt sich nun durch  punktweise Konstruktion bzw. punktweise Rechnung der  art ermitteln, dass man den Kolben 4 aus der in     Fig.    1  dargestellten Lage sukzessive um beliebig kleine Winkel  im     Uhrzeigersinne    dreht, wobei diese Kolbenbewegung  eindeutig durch die ständige Berührung mit den Zylindern  1 und 2 definiert ist.

   Man sieht ohne weiteres, dass mit  Ausnahme der auf     Fig.    1 dargestellten Kolbenstellung  (und den entsprechenden analogen Stellungen nach jeweils  einer Drehung von 60 ), in der sich zwei der Zylinder  mit dem einen Kolbenkreisbogen und der dritte Zylinder  mit dem Scheitelpunkt des anderen Kolbenkreisbogens in  Berührung befinden, in jeder anderen Kolbenstellung je-           weils    einer der Zylinder mit einem Punkt auf dem einen  Kolbenkreisbogen und ein zweiter Zylinder jeweils mit  einem Punkt auf dem anderen Kolbenkreisbogen in Be  rührung steht.

   Während einer     60 -Drehung    des Kolbens  im     Uhrzeigersinne    aus der auf     Fig.    1 dargestellten in die  auf     Fig.    3 dargestellte Lage verschiebt sich der Berüh  rungspunkt U' auf dem Zylinder 1 mit dem Kolbenbogen  TU längs des Zylinderbogens     U'U"'    und längs des Kol  benkreisbogens von U bis zum Scheitelpunkt dieses     Bo-          (tens:    gleichzeitig wandert der Berührungspunkt des an  deren Kolbenkreisbogens mit dem Zylinder 2 vom Schei  telpunkt bis zum Endpunkt dieses Bogens V.

   Da also  zwei     Berührungsprofilpaare    feststehen, ist die Lage des  Kolbens immer exakt bestimmt, und man hat in einer       b;        !iebi±,en    Anzahl von Zwischenstellungen lediglich je  weils die durch den Mittelpunkt des dritten Zylinders (im       b;    trachteten Ausführungsbeispiel also durch     S3)    gehende  Senkrechte auf der Kolbenlängsachse zu errichten. Dann  ist jeweils die Grösse der halben Kolbenquerachse, die  ja das Profil der Umfangsabschnitte TZ bzw. UV bz  stimmt, durch die Differenz dieser Senkrechten und des  Halbmessers s des Zylinders gegeben.

   Selbstverständlich       uenügt    es. beispielsweise den Umfangsabschnitt     TF    nach       Fig.    1 punktweise zu ermitteln, da aus Symmetriegründen  dann auch der Abschnitt FZ und der Abschnitt UV     be-          @:annt    ist.  



  Aufgrund einer derartigen Konstruktion stellt man  dann fest, dass die Umfangsabschnitte TZ und UV um  sehr geringe Beträge von der geraden Linie abweichen.  So hat beispielsweise die halbe Kolbenquerachse durch  den Punkt A,     (Fig.    1) den Wert A, K     .;    R + x; die halbe  Kolbenquerachse durch den Punkt H nach     Fig.    1, der  etwa in der Mitte zwischen den Punkten K und F liegt,  hat ungefähr den Wert R + 2 x, während die halbe Kol  benquerachse durch das Kolbenzentrum G genau den  Wert GF = R + x hat.  



  Die Abweichung von der geraden Linie beträgt also  höchstens das Doppelte von x = 0,016 e.  



  Zur Veranschaulichung der Kolben- und Radbewe  gung sollen im Folgenden anhand der Figuren 1. 2 und 3  drei besondere Punkte in ihrer Bewegung verfolgt wer  den. wobei angenommen wird. dass sich Kolben und  Rad im Uhrzeigersinn (Pfeil f l) drehen.  



       Bewegung   <I>der Mittelpunkte A,</I>     bzw.        B,   <I>der Kolben-</I>  <I>kreisbogen</I>  Wenn sich der Berührungspunkt von Kolben 4 mit  dem Zylinder 1 nach     Fig.    1 längs des Zylinderbogens von       U'    nach U" bewegt. dann beschreibt der Mittelpunkt Al  des Kolbenkreisbogens TU einen Kreisbogen von     A1    nach  A._ um den Punkt S, mit dem Radius R + s = konstant.  



  Die auf     Fig.    1 eingezeichneten drei Kreisbogen     A,A.,,          :,X-A.;    und     A:,A,    bilden also die geschlossene Bahn der  Punkte A, bzw. B, während einer Kolbendrehung. Nach  einer     30'@-    bzw.     60 -Drehung    des Kolbens durchläuft also  der Punkt A, nach den Figuren 2 bzw. 3 die Bogen t  bzw. t'.  



       Bewegung   <I>des</I>     Kolbeiiniittelpunktes   <I>G</I>  Das     Kolbenzentrum    G beschreibt eine zur Drehrich  tung des Kolbens entgegengesetzt gerichtete Drehung um  (las Symmetriezentrum O der Maschine. Und zwar hat der  Punkt G nach einer 30 - bzw. einer     60 -Kolbendrehung     die Kurve g bzw. g' nach den Figuren 2 und 3 im ent  gegengesetzten Drehsinne durchlaufen. wobei der zurück  gelegte Winkel doppelt so gross wie der     Kolbendrehwin-          kel    ist, also nach     Fig.    2 60  und nach     Fig.    3 120  beträgt.    Dabei ist zu beachten, dass der Punkt G den Punkt O  mit wechselndem Abstand umkreist.

   Und zwar pendelt die  Bahn von     G    zwischen einem maximalen Abstand e + x  (in den der     Fig.    1 oder 3 entsprechenden Kolbenstellun  gen) und einem minimalen Abstand e - x (in den der       Fig.    2 entsprechenden Kolbenstellungen) hin und her, wo  bei die Periode dieser Pendelbewegung 120  beträgt, was  also einer Periode der Kolbenbewegung von 60  ent  spricht.  



  <I>Bewegung des</I>     Berührungspunktes   <I>zwischen Rad 6 und</I>       Innenwand   <I>der Kolbenöffnung 5</I>  Wie aus den Figuren 1, 2 und 3 zu ersehen, wandert  der Berührungspunkt P zwischen Rad 6 und Innenwand  der Kolbenöffnung 5 - bzw. bei Zahnrädern die Ein  griffsstelle - bei einer Drehung der Kolbenlängsachse  von 30  bzw. 60  um den Kolbenmittelpunkt G längs  der Innenwand der Kolbenöffnung um einen Bogen PP,  von insgesamt 90  bzw. 180 , bezogen auf das Kolben  zentrum G.

   Diese Umlaufbewegung des Kontaktpunktes  zwischen Rad 6 und Innenwand der Kolbenöffnung 5 re  sultiert aus der Addition zweier Teilbewegungen: Erstens  aus der Drehung des Kolbens im     Uhrzeigersinne    (Pfeil f l)  um sein Zentrum G um 30  nach     Fig.    2 bzw. 60  nach       Fig.    3; zweitens aus der Umlaufbewegung des Kolben  zentrums G um das Maschinenzentrum O     entgegengesetzt     zum     Uhrzeigersinne    (Pfeil f2) mit der doppelten Ge  schwindigkeit, also um 60  nach     Fig.    2 und um 120  nach       Fig.    3.  



  Die Winkelgeschwindigkeit des Kontaktpunktes P des  Rades 6 ist also, relativ zur Innenwand der Kolbenöff  nung 5, dreimal so gross wie die Winkelgeschwindigkeit  des Kolbens relativ zum Gehäuse. In bezug auf das Ge  häuse jedoch läuft der     Kontaktpunkt    P entgegengesetzt  zur Drehrichtung des Kolbens nur mit der doppelten Win  kelgeschwindigkeit um, da die gleichzeitig erfolgende,  entgegengesetzt gerichtete Kolbendrehung dann abzuzie  hen ist.  



       Wohlbemerkt    gelten obige Betrachtungen in jedem  Falle und unabhängig davon, wie gross das Durchmesser  verhältnis von Rad und zentraler Kolbenöffnung gewählt  wurde. Dieses Durchmesserverhältnis bestimmt seinerseits  lediglich das Verhältnis der Winkelgeschwindigkeiten von  Kolben und zentralem     Rade,    also das eigentliche Über  setzungsverhältnis zwischen Kolbendrehzahl und Dreh  zahl der zentralen Abtriebs- bzw. Antriebswelle. Im be  trachteten Ausführungsbeispiel wurde das Durchmesser  verhältnis vom Rad zur zentralen Kolbenöffnung 3 : 4 ge  wählt.     d.h.,    das Rad 6 hat den Durchmesser 2 r = 6 e  und die Kolbenöffnung 5 hat den mittleren Durchmesser  8 e. Daher entspricht einem     Abrollwinkel    von 90 bzw.

    180  auf der Wand der Kolbenöffnung 5 ein um den Fak  tor 4 : 3 grösserer     Abrollwinkel    des Rades 6 selber,     d.h.,     der Bogen     PP_    auf dem     Rade    6 beträgt nach     Fig.    2 bzw.       Fig.    3 120 bzw. 240 . Von diesen     Abrollwinkeln    müssen,  wenn man die echte Rotationsgeschwindigkeit des Rades  6 relativ zum Gehäuse betrachtet, die in entgegengesetz  tem Sinne vom Kolbenzentrum G durchlaufenden Winkel  von 60  bzw. 120  (Pfeile f2) abgezogen werden.

   Das  heisst, im betrachteten Ausführungsbeispiel ist bei einem  Verhältnis 3 : 4 der Durchmesser von Rad 6 und Kolben  öffnung 5 das     Untersetzungsverhältnis    der Winkelge  schwindigkeiten von Kolben und Rad 6 gerade 1 : 2.  



  Allgemein gilt folgende Beziehung: Wenn der Kolben  relativ zum Gehäuse eine Drehung um den Winkel y aus  führt. dann dreht sich das Rad 6 in der gleichen Richtung  relativ zum     (iehMll.e        nm    einen     Winkelwel@her        der   <B>Diffe-</B>           renz    3 x     üd    minus 2 x entspricht, wobei     ü,    = Durchmes  serverhältnis Kolbenöffnung zu Rad ist.

   Diese Differenz  folgt aus den obigen Betrachtungen und entspricht der  mit dem Durchmesserverhältnis multiplizierten dreifachen       Kontaktpunktbewegung    zwischen Rad und Innenwand der  Kolbenöffnung, vermindert um den doppelten Winkel der       Kolbenzentrumbewegung.    Allgemein gilt also für das Ver  hältnis der Winkelgeschwindigkeiten     uh    und     a"    des Rades  die Beziehung  <I>ah /</I><B>up,</B><I>=</I> 1 / (3     üd    - 2).  



  Beispielsweise gilt also für die Durchmesserverhält  nisse     üd    = 2 : 1 bzw. 3 : 2 bzw. 4 : 3 bzw. 5 : 4 ein Unter  setzungsverhältnis der Winkelgeschwindigkeiten von 1 : 4  bzw. 2 : 5 bzw. 1 : 2 bzw. 3 : 5,25.  



  Die     Kreiskolbenmaschine    nach der Erfindung ermög  licht also eine zweckmässige Anpassung sowohl des Rad  durchmessers als auch der Übersetzungsverhältnisse an  die jeweiligen Anwendungen der Maschine. Durch die  Möglichkeit einer punktweisen Konstruktion der Gestalt  der Innenwand der Kolbenöffnung kann, wie bereits er  wähnt, ein für alle beliebigen Kolbenstellungen vollständig       gleichmässiger    Eingriff des Rades 6 in eine entsprechende  Innenverzahnung der Kolbenöffnung 5 erzielt werden;

    diese Forderung ist bei der bekannten     Kreiskolbenma-          schine,    die mit einem exzentrisch auf der zentralen Welle  sitzenden     Rade    und einer exakten Kreisöffnung im Kol  ben arbeitet, nicht genau erfüllbar, da sich tatsächlich in  diesem Falle bei stetiger gleichmässiger     Dreipunktberüh-          rung    des Kolbenumfangs mit den drei Zylindern der Ab  stand zwischen dem Mittelpunkt des zentralen Rades  und dem Kolbenzentrum G im Laufe der Bewegung ein  wenig ändert.  



  Die Abstützung des Kolbens in allen seinen Stellun  gen erfolgt ausschliesslich durch die     Dreipunktberührung     mit den drei Zylindern, und nicht etwa durch die Berüh  rungsstelle zwischen zentralem Rad und Innenwand der  Kolbenöffnung, so dass die antreibende bzw. angetrie  bene, das Rad 6 tragende Welle keiner     Radialbelastung     unterliegt, sondern lediglich das reine Abtriebs- bzw. An  triebsdrehmoment aufzunehmen braucht. Dadurch werden  gleichzeitig die Lager dieser Welle     entlastet.     



  Wenn mit grossen Kompressionsdrucken in den Teil  kammern 10, 11 und 12 gearbeitet wird, dann empfiehlt es  sich, die Zylinder 1, 2 und 3 mit einem     verhältnismässig     grossen Durchmesser zu wählen und gemäss der Bezie  hung R     +    s = a - e den Kolben entsprechend klein  zu gestalten, während bei geringeren     Kompressionsdruk-          ken    ein grösserer Kolben bei entsprechend kleineren Zy  lindern 1, 2 und 3 gewählt werden kann.  



  Abgesehen von der einfachen geometrischen Ausbil  dung des Kolbens und der einfachen Lösung des Dich  tungsproblems weist die     Kreiskolbenmaschine    nach der  Erfindung noch weitere technische Vorzüge auf:  Da ein und derselbe Arbeitstakt nacheinander in jeder  der drei symmetrisch angeordneten Teilkammern 10, 11  bzw. 12 stattfindet, wird eine sehr gleichmässige Erwär  mung des Zylinderblocks gewährleistet, und es ist ferner  genügend Raum vorhanden, um die Kammerwände hin  reichend zu kühlen.  



  Ausserdem ist das     Kraft-Weg-Verhältnis    während der  Kompression in einer der Teilkammern besonders günstig.  Es ist ohne weiteres klar, dass die     Kreiskolbenma-          schine    nach der Erfindung als Kompressor, Pumpe, Va  kuumpumpe oder Motor verwendet werden kann, wobei  man im letzten Falle die Explosionskammern entweder  getrennt von den     Teilkammern    10, 11 und 12 anordnen    oder aber diese Teilkammern selber abwechselnd als  Explosionskammern verwenden kann.

   Wenn man     ausser-          halb    der Teilkammern liegende, getrennte Explosions  kammern verwendet, dann finden während einer vollen  Kolbenumdrehung sechs vollständige Arbeitszyklen statt,  wobei in jeder der drei Teilkammern zweimal eine     An-          saugung    und zweimal eine Kompression stattfindet.     Im     anderen Falle finden während einer vollen Kolbendre  hung drei vollständige Arbeitszyklen statt.  



  Bei Pumpen und Kompressoren kann man     vorteilhaf-          terweise    ohne jede Verzahnung zwischen Rad und Kol  ben unter Verwendung einer reinen Rollreibung arbeiten,  was den Aufbau der Maschine sehr vereinfacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kreiskolbenmaschine mit einem länglichen, zwei ge genüberliegende Kreisbogen vom Radius aufweisenden Kolben, welcher eine zentrale, mit ihrem Zentrum im Symmetriezentrum (G) des Kolbens liegende öffnung aufweist, mit einem Rade vom Radius r, dessen Umfang auf der Innenwand der Kolbenöffnung abrollt und das auf einer durch das Symmetriezentrum (O) der Maschine gehenden Achse angeordnet ist, wobei G und O nicht zusammenfallen, sowie mit drei den Kolbenumfang be rührenden Zylindern mit dem Radius s, deren Mittel punkte (S1, S_., S3) mit den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks mit dem Zentrum bei O zusammenfallen,
    wo bei der Kolben unter stetiger Berührung mit den drei erwähnten Zylindern eine rotierende Taumelbewegung derart ausführt, dass während der Rotation des Kolbens um sein Zentrum (G) dieses Kolbenzentrum um das Sym- metriezentrum (O) der Maschine mit einem sich perio disch zwischen e + x und e - x ändernden Abstand kreist, wobei e der mittlere Abstand zwischen O und G ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad (6) konzen trisch auf der durch das Symmetriezentrum (O) gehenden Achse sitzt und dass zur Kompensation der erwähnten Abweichung der Kolbenzentrumbewegung von einer exak ten Kreisbahn der Innenumfang der Kolbenöffnung (5)
    in entsprechender Weise von einer exakten Zylinderfläche abweicht. UNTERANSPRÜCHE 1. Kreiskolbenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand OSl = OS@ = 0S3 = a = 7,94 e und R + s = a - e ist und die beiden Mit telpunkte A1 und B1 der erwähnten Kolbenkreisbogen (TU, VZ) jeweils einen Abstand 2 e plus x vom Symme triezentrum (G) des Kolbens haben.
    2. Kreiskolbenmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch messer der Kolbenöffnung (5) in Längsrichtung des Kol bens 2 (r + e + x), in Querrichtung des Kolbens 2 (r + e - x) und in den Diagonalen unter 45 2 (r + e) beträgt und dass die genaue Form der inneren Umfangs fläche der Kolbenöffnung in den Zwischenbereichen punktweise derart konstruiert ist, dass bei gleichmässiger Dreipunktberührung der Kolbenumfangsfläche mit den drei Zylindern (1, 2, 3) die während der Abrollung des Rades (6)
    auf der inneren Umfangsfläche der Kolben öffnung (5) auftretende Radialkraft in allen Kolbenstel lungen gleichmässig konstant ist. 3. Kreiskolbenmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass x = 0,016 e ist.
    4. Kreiskolbenmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolbenumfang in denjenigen drei Stellungen, in de nen die Kolbenlängsachse (durch die Punkte Al, B1) mit einer Winkelhalbierenden des erwähnten Dreiecks zusam menfällt, einerseits mit dem Scheitelpunkt seines einen Kreisbogens mit dem einen Zylinder und andererseits mit zwei Punkten auf seinem anderen Kreisbogen mit den anderen beiden Zylindern in Berührung ist, wobei die Länge der Kreisbogen durch eben diese letztgenannten Berührungspunkte (TU bzw.
    VZ) definiert ist, und dass in jeder anderen beliebigen Lage des Kolbens stets je weils ein Punkt auf dem einen Kolbenkreisbogen mit einem Zylinder und ein Punkt auf dem anderen Kolben kreisbogen mit einem anderen Zylinder in Berührung steht, während die die Enden beider Kreisbogen mitein ander verbindenden, die Breitseiten des Kolbenumfangs definierenden Kurven (TZ, UV) derart von einer exakten Geraden abweichend ausgebildet sind, dass sich der dritte Zylinder stets mit einem Punkt auf dieser Kurve in Be rührung befindet. 5. Kreiskolbenmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser 2 r des Rades (6) grösser als der mitt lere Radius (e -f- r) der zentralen Kolbenöffnung (5) ist.
    6. Kreiskolbenmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zentrale Rad (6) einen Zahnkranz aufweist, der mit einer entsprechenden Innenverzahnung auf der Umfangs fläche der Kolbenöffnung (5) kämmt. 7. Kreiskolbenmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zentrale Rad (6) mit einer zylindrischen Oberfläche unter Rollreibung mit der glatten Innenfläche der Kol benöffnung (5) zusammenarbeitet.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0560709A3 (en) * 1992-03-05 1993-12-08 Rene Linder Rotary piston machine
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