CH454443A - Spritzgussmaschine mit im Zylinder angeordnetem Torpedo - Google Patents

Spritzgussmaschine mit im Zylinder angeordnetem Torpedo

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CH454443A
CH454443A CH504467A CH504467A CH454443A CH 454443 A CH454443 A CH 454443A CH 504467 A CH504467 A CH 504467A CH 504467 A CH504467 A CH 504467A CH 454443 A CH454443 A CH 454443A
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CH
Switzerland
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torpedo
injection molding
molding machine
cylinder
hollow body
Prior art date
Application number
CH504467A
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Inventor
Nussstein Georg
Original Assignee
Seidl Fa Georg
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Publication date
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/58Details
    • B29C45/581Devices for influencing the material flow, e.g. "torpedo constructions" or mixing devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/40Static mixers
    • B01F25/45Mixers in which the materials to be mixed are pressed together through orifices or interstitial spaces, e.g. between beads
    • B01F25/452Mixers in which the materials to be mixed are pressed together through orifices or interstitial spaces, e.g. between beads characterised by elements provided with orifices or interstitial spaces
    • B01F25/4524Mixers in which the materials to be mixed are pressed together through orifices or interstitial spaces, e.g. between beads characterised by elements provided with orifices or interstitial spaces the components being pressed through foam-like inserts or through a bed of loose bodies, e.g. balls
    • B01F25/45241Mixers in which the materials to be mixed are pressed together through orifices or interstitial spaces, e.g. between beads characterised by elements provided with orifices or interstitial spaces the components being pressed through foam-like inserts or through a bed of loose bodies, e.g. balls through a bed of balls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

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Description


  
 



  Spritzgussmaschine mit   im    Zylinder angeordnetem Torpedo
Die Erfindung betrifft eine Spritzgussmaschine mit im Zylinder angeordnetem Torpedo, das axiale Durchtrittsräume bildet.



   Bei einer derartigen bekannten Spritzgussmaschine ist das Torpedo als zylindrischer Körper ausgebildet, welcher eine Vielzahl von axialen Bohrungen aufweist, durch welche das zu verarbeitende Material gepresst wird. Dieses Torpedo ist einmal wegen der axialen Bohrungen teuer in der Herstellung und schwer zu reinigen bei Umstellung auf ein anderes Material.



   Weiterhin ergibt sich nur ein geringer   Reibungseffekt,    so dass die ausser der Plastifizierung des Materials erwünschte Temperaturerhöhung ungenügend ist. Dieses bekannte Torpedo weist also neben einer teuren Fertigung auch in der Anwendung erhebliche Nachteile auf.



   Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Spritzgussmaschine mit einem Torpedo zu schaffen, das neben einer einfachen Konstruktion, leichter Reinigungsmöglichkeit und guter Plastifizierung des Materials auch infolge hoher Reibung einen wesentlichen Temperaturanstieg des zu verarbeitenden Materials bewirkt.



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Torpedo aus mehreren, den Zylinderraum axial und radial unter Bildung von miteinander verbundenen Zwischenräumen unterteilenden, gegen Verschiebung gesicherten losen Körpern besteht. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass infolge der erheblichen Vergrösserung der Oberfläche und der Bildung der miteinander in Verbindung stehenden Zwischenräume eine gute Plastifizierung und eine beträchtliche Temperaturerhöhung des zu verarbeitenden Materials erzielt wird.



  Die losen Körper sind billig herstellbar und auch leicht zu reinigen.



   Bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die losen Körper in einem im Zylinderraum gelagerten Hohlkörper angeordnet, wodurch vorteilhafterweise eine leicht zu montierende Einheit geschaffen wird.



   Die losen Körper sind bei einer anderen Ausführung Kugeln. Diese sind leicht herzustellen, bequem zu reinigen und bilden trotz dichtester Packung axiale und radiale Zwischenräume, welche miteinander in Verbindung stehen. Es ergibt sich somit eine gute Plastifizierung und wesentlicher Temperaturanstieg des zu verarbeitenden Materials.



   Bei einer weiteren Ausführung der Erfindung sichert je eine in der   Ein- und    Austrittsöffnung des Hohlkörpers zentral gelagerte, sich auf kleineren Kugeln abstützende grössere Kugel die im Innern des Hohlkörpers befindlichen übrigen Kugeln gegen Verschiebung. Dadurch bleibt die Homogenität der Kugeln erhalten und es wird auf einfache Weise ein sehr wirksames Torpedo geschaffen.



   Der Hohlkörper ist bei einer anderen Ausführung zweiteilig. Durch diese konstruktive Ausbildung ergibt sich vorteilhafterweise eine gute Lagerung z. B. der Kugeln im Hohlkörper und eine billige Herstellung bei hoher Funktionssicherheit.



   Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Torpedos im Schnitt und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Zylinders einer Spritzgussmaschine mit eingebautem Torpedo im Schnitt.



   Gemäss Fig. 1 besteht das Torpedo 1 aus einer Vielzahl von Kugeln 2, welche in einem Hohlkörper 3 angeordnet sind. Dieser Hohlkörper setzt sich aus den beiden Teilen 4 und 5 zusammen, welche durch eine nicht näher dargestellte lösbare Verbindung aneinander befestigt und in axialer Richtung gesichert sind. Jedes Teil weist einen Bund 6 auf, gegen welchen sich die Kugeln 2 lagern. An der Eintrittsöffnung 7 und der Austritts öffnung 8 des Hohlkörpers 3 befindet sich jeweils eine grössere Kugel 9, welche sich auf den sie ringförmig umgebenden kleineren Kugeln 2 abstützt und somit zentral gelagert ist. Diese Kugeln 9 bilden einen Abschluss und hindern die in dichter Packung liegenden Kugeln 2 am Herausfallen aus dem Hohlkörper.

   Die Grösse der Ku  geln 2 und 9 und deren Durchmesserverhältnis zueinander hängt von dem jeweils zu verarbeitenden Material und seinen physikalischen Eigenschaften ab.



   Das Torpedo 1 wird nach Fig. 2 in den Zylinder 10 einer Spritzgussmaschine eingebaut und liegt sicher in einer Aussparung des Zylinderraumes. Dabei ist der durch den Bund 6 gebildete Durchmesser etwa gleich dem Durchmesser des Zylinderraumes 11.



   Beim Vorwärtsbewegen des Kolbens 12 wird das zu verarbeitende Material durch das Torpedo 1 hindurchgedrückt. Da durch die Kugeln 2 und 9 eine Vielzahl von miteinander in Verbindung stehenden Zwischenräumen gebildet ist, ergibt sich beim Hindurchdrücken des Materials eine gute Plastifizierung und Durchmischung desselben und infolge des hohen Reibungseffekts entlang der Kugeloberflächen eine sehr günstige Temperaturerhöhung des zu verarbeitenden Materials. Diese   Temperatursteigerung    führt zu einer Verkürzung der Ausvulkanisationszeit des Materials z. B. des Gummis. Diese Erscheinung macht sich besonders vorteilhaft bei Herstellung von dickwandigen Teilen bemerkbar.



   Nach Durchlaufen des Torpedos 1 gelangt das Material in die Form 13 (schematisch dargestellt).



   Soll das Torpedo ausgewechselt oder gereinigt werden, so schraubt man über das Gewinde 14 das Vorderteil 15 des Spritzgusszylinders 10 ab. Damit liegt die Vorderseite des Torpedos 1 frei, welche über einen Flansch 16 gegen den Zylinder 10 gedrückt war. Dieser Flansch 16 weist ein Gewinde 17 auf, mit dessen Hilfe über ein geeignetes Werkzeug das Torpedo 1 nunmehr aus dem Zylinderraum gezogen werden kann. Da die Teile 4 und 5 des Torpedos 1 in axialer Richtung gesichert sind, wird also das ganze Torpedo einstückig aus dem Zylinderraum gezogen.



   Nach diesem Vorgang löst man zur Reinigung des Torpedos die Verbindung zwischen den Teilen 4 und 5 und gelangt damit zu den Kugeln 2 und 9.



   Durch diesen einfachen konstruktiven Aufbau des Torpedos ergibt sich eine billige Fertigung und infolge der Verwendung von losen Körpern, wie z. B. Kugeln, wird neben einer guten Plastifizierung und Durchmischung auch eine vorteilhafte Temperatursteigerung des Verarbeitungsmaterials erzielt.



   Dieses Torpedo kann auf vielen Gebieten der Spritzgussverarbeitung eingesetzt werden, wobei die losen Körper entsprechend dem zu verarbeitenden Material die verschiedensten geometrischen Formen aufweisen können.



   Es können auch mehrere Torpedos im Abstand voneinander im Zylinderraum angeordnet werden. Man erreicht dadurch eine sehr gute Durchmischung und Plastifizierung des zu verarbeitenden Materials und auch eine weitere beträchtliche Temperatursteigerung, wodurch der Verarbeitungsprozess in sehr vorteilhafter Weise verbessert wird.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spritzgussmaschine mit im Zylinder angeordnetem Torpedo, das axiale Durchtrittsräume bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Torpedo (1) aus mehreren, den Zylinderraum axial und radial unter Bildung von miteinander verbundenen Zwischenräumen unterteilenden, gegen Verschiebung gesicherten losen Körpern (2) besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die losen Körper (2) in einem, im Zylinderraum gelagerten Hohlkörper (3) angeordnet sind.
    2. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die losen Körper Kugeln (2) sind.
    3. Spritzgubsmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass je eine in der Ein- und Austrittsöffnung (7, 8) des Hohlkörpers (3) zentral gelagerte, sich auf kleineren Kugeln (2) abstützende grössere Kugel (9) die im Inneren des Hohlkörpers befindlichen übrigen Kugeln (2) gegen Verschiebung sichert.
    4. Spritzgussmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (3) zweiteilig (4, 5) ist.
    5. Spritzgussmaschine nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 14, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Hohlkörper im Abstand voneinander im Zylinderraum angeordnet sind.
CH504467A 1966-05-14 1967-04-10 Spritzgussmaschine mit im Zylinder angeordnetem Torpedo CH454443A (de)

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DES0103818 1966-05-14

Publications (1)

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CH454443A true CH454443A (de) 1968-04-15

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ID=7525455

Family Applications (1)

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CH504467A CH454443A (de) 1966-05-14 1967-04-10 Spritzgussmaschine mit im Zylinder angeordnetem Torpedo

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US (1) US3554496A (de)
CH (1) CH454443A (de)
ES (1) ES339501A1 (de)
GB (1) GB1173353A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
ES339501A1 (es) 1968-05-16
GB1173353A (en) 1969-12-10
US3554496A (en) 1971-01-12

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