CH455557A - Halter für Schleif- oder Polierscheiben - Google Patents

Halter für Schleif- oder Polierscheiben

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CH455557A
CH455557A CH1562665A CH1562665A CH455557A CH 455557 A CH455557 A CH 455557A CH 1562665 A CH1562665 A CH 1562665A CH 1562665 A CH1562665 A CH 1562665A CH 455557 A CH455557 A CH 455557A
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CH
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CH1562665A
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Ake Moberg Carl
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Atlas Copco Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D9/00Wheels or drums supporting in exchangeable arrangement a layer of flexible abrasive material, e.g. sandpaper
    • B24D9/08Circular back-plates for carrying flexible material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B24D9/08Circular back-plates for carrying flexible material
    • B24D9/085Devices for mounting sheets on a backing plate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


  Halter für Schleif- oder Polierscheiben    Die Erfindung betrifft einen Halter für Schleif- oder  Polierscheiben, wie solche bei     Oberflächenbehandlungs-          maschinen    verwendet werden, mit einer in der Mitte  vertieften runden nachgiebigen Platte, deren ebene  Randfläche als Auflage für die mittels eines in der  Vertiefung der Platte mit dem Wellenende     verbindbaren     Sicherungsorganes fixierte Schleif- oder Polierscheibe  dient.

   Infolge der     Vertiefung    des Mittelteiles neigt die  mit hoher     Umlaufzahl    sich drehende     Auflageplatte    dazu,  sich unter der Zentrifugalkraft     glattzuziehen,    d. h. die  Vertiefung abzuflachen, wodurch das Sicherungsorgan  heraustritt und die abzuschleifende oder zu polierende       Werkstückfläche    beschädigen kann.  



  Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be  steht in der Schaffung eines Polier- oder Schleifscheiben  halters, bei welchem die Neigung der nachgiebigen  Auflageplatte, sich unter der Zentrifugalkraft     glattzuzie-          hen,    wirksam ausgeschaltet wird. Ein derartiger Halter  soll ein nachgiebiges Auflagekissen aufweisen, welches  einen ebenen Aussenrand und ein vertieftes Innenteil  besitzt, bei welchem die Neigung der die Scheibe  sichernden Mutter, sich     während    des Betriebes zu  lockern, ausgeschaltet ist.  



  Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäss  vorgeschlagen, den Halter für Schleif- oder Polierschei  ben in der Weise auszubilden, dass auf der Rückseite der  nachgiebigen Platte eine zweite nachgiebige Platte befe  stigt ist und diese beiden am Mittelteil drehfest mit der  Nabe des Halters verbunden sind, und dass die zweite  Platte aus einem     Werkstoff    besteht, welcher eine     grösse-          re        Dehnfähigkeit    besitzt als der Werkstoff der ersten  Platte, wodurch die Neigung der ersten Platte, bei einer  einwirkenden Zentrifugalkraft ihre Vertiefung abzufla  chen, durch die radiale Dehnung unter der Zentrifugal  kraft der zweiten Platte behindert wird.  



  Es ist z. B. möglich, die erste     nachgiebige    Platte aus       Gummi    herzustellen und auf eine mit dem Wellenende         verbindbare    Nabe sowie zusätzlich auf dieser Nabe und  die Rückseite dieser ersten Platte eine zweite kreisring  förmige Gummiplatte     aufzuvulkanisieren,    deren     Shore-          Härte    wesentlich geringer ist als die der ersten Gummi  platte, so dass eine     Zentrifugalbewegung    dieser ersten  Platte mit sich daraus ergebenden Verflachung der  Vertiefung durch die     Zentrifugaldehnung    der zweiten  Platte     behinderbar    ist.  



       Zweckmässigerweise    werden die Teile der beiden  Gummiplatten zwischen der Nabe und ihren äusseren  Randflächen     napfförmig    ausgebildet. Als besonders vor  teilhaft hat sich erwiesen, wenn die     Shore-Härte    der  ersten Gummiplatte um 10-20 % höher ist als die der  zweiten Gummiplatte, wobei vorzugsweise die     Shorehär-          te    der ersten Gummiplatte 90-95 und die der zweiten  Gummiplatte 80-85     Shore    beträgt. Nach einer Beson  derheit lässt sich zwischen den beiden Gummiplatten  auch eine kreisringförmige Verstärkung     einvulkanisie-          ren.     



  Im einzelnen wird nachstehend ein bevorzugtes  Ausführungsbeispiel der     Erfindung    anhand der beilie  genden Zeichnung beschrieben, wobei diese Zeichnung  einen Querschnitt durch den Halter mit daran befestigter  Schleifscheibe in der Drehachse darstellt.  



  In dieser Figur stellt die Antriebswelle 1 die Welle  einer     Oberflächenbearbeitungsmaschine,    beispielsweise  einer Schleif- oder Poliermaschine dar, mittels welcher  die Schleifscheibe 2 in Drehung versetzt werden soll. Auf  die Welle 1 ist eine Nabe 3 aufgeschraubt, wobei  natürlich auch jede andere drehfeste Verbindung zwi  schen diesen beiden Teilen gewählt werden kann. Das  äusserste Ende 4 der Welle ragt über das Aussenende  der Nabe 3 hinaus. Die Aussenseite der Nabe 3 weist  eine etwa zylindrische Vertiefung 5 und einen seitlich  abstehenden Bund 6 auf. Der Innenrand der Schleif  scheibe 2 liegt auf diesem Bund 6 auf und wird durch  einen Aussenbund 8 einer Sicherungsmutter 7, welche      auf das Wellenende 4 aufgeschraubt ist, festgepresst.

    Wie bei     derartigen    Anordnungen allgemein üblich, weist  der Bund 8 mehrere     koaxial    verlaufende Löcher auf, in  welche ein entsprechendes Werkzeug zum Festziehen der  Mutter eingesetzt werden     kann.     



       Eine    erste nachgiebige kreisringförmige Platte 10     mit          napfförmigem    Mittelteil mit weiter     öffnung,    welche  vorzugsweise aus     Naturgummi    besteht, ist mit ihrem  Mittelteil auf die     Aussenfläche    des Bundes 6 und  gleichfalls auf einen Teil der     Aussenfläche    9 der Nabe 3       aufvulkanisiert.    Die äussere     kreisringförmige    Randfläche  dieser ersten     Platte    10 liegt in einer     rechtwinklig    zur  Welle 1 verlaufenden Ebene 11.

   Diese erste Platte 10  bildet die direkte Auflage für die Schleifscheibe 2,  welche vom Bund 6 aus nach den Seiten hin in die  Ebene 11 verläuft, welche vom Bund 6 aus     in        axialer     Richtung vorgezogen ist. Infolge der     napfförmigen    Aus  bildung dieser Platte 10     liegen    der Bund 8 der Mutter 7  und das Ende 4 der Welle 1 in der     Vertiefung    zwischen  der Ebene 11 und dem Bund 6 mit den sich an diesen       anschliessenden    Teilen der Platte 10.  



  Auf die restliche     Mantelfläche    9 der Nabe 3 und auf  die     Rückseite    dieser ersten Platte 10 ist eine zweite       kreisringförmige    nachgiebige Platte 12     aufvulkanisiert,     welche     ebenfalls        napfförmig    mit weiter     öffnung    ausge  bildet ist und vorzugsweise ebenfalls aus     Naturgumn-i     besteht.

   An der Rückseite des flachen bzw. ebenen  Teiles der Platte 10 ist zwischen die     beiden    Platten 10  und 12 eine     verstärkende        Geweberingscheibe    13     einvul-          kanisiert.     



  Die     Shorehärte    der Gummiplatte 10 liegt um       10-20        %        höher        als        die        des        Gummis        für        die        zweite     Platte 12.

   Vorzugsweise wird für die erste Platte 10     eine          Gummimischung        mit    einer Härte von 90-95     Shore    und  für die zweite Platte 12 eine     Gummimischung    mit einer  Härte von 80-85     Shore        gewählt.     



  In der     Praxis    behält die kombinierte     Auflageplatte,     welche aus den Platten 10 und 12     mit    -eventuell  einvulkanisiertem Verstärkungsgewebe 13 besteht, wäh  rend einer Drehzahl von etwa 6000 Umdrehungen/Min.  seine     napfförmige    Ausbildung im wesentlichen unverän  dert bei. Dies lässt sich dadurch erklären, dass der       Glättung    oder Abflachung der Platte 10 infolge der auf  sie einwirkenden     Zentrifugalkräfte    die zentrifugale Deh  nung der nachgiebigeren zweiten Platte 12 entgegen  wirkt.

   Ausserdem wurde festgestellt, dass in der Praxis  die Reaktion dieser zusammengesetzten Auflageplatte  10, 12 auf eine     Verformung    während des     Betriebes    die  Mutter gegen den     Innenrand    der Schleifscheibe 2 zieht,  wodurch die Sicherheit in der Handhabung des Schleif  scheibenhalters wesentlich verbessert wird. Diese Spann  wirkung ergibt sich ebenfalls aus den     Friktionsoberflä-          chenmerkmalen    infolge der Auswahl einer harten Gum  mimischung für die Platte 10. Die Richtigkeit dieser  Feststellung ergab sich, als festgestellt wurde, dass  demgegenüber bei Verwendung einer Gummiplatte 10  mit geringerer     Shorehärte    die Scheibe dazu neigt, die    Mutter zu lockern.

   Infolge der     Stabilität    der     napfförmi-          gen        Ausbildung        während    des     Betriebes--bleibt    die Mutter  8 geschützt in der     Vertiefung    innerhalb dieses Napfes, so  dass eine Beschädigung des Werkstückes verhindert  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Halter für Schleif- oder Polierscheiben, zur Befesti gung an einer Antriebswelle, mit einer in der Mitte vertieften runden nachgiebigen Platte, deren ebene Randfläche als Auflage für die mittels eines in der Vertiefung der Platte mit dem Wellenende verbindbaren Sicherungsorganes fixierte Schleif- oder Polierscheibe dient, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rückseite der nachgiebigen Platte (10) eine zweite nachgiebige Platte (12) befestigt ist und diese beide am Mittelteil drehfest mit der Nabe (3) des Halters verbunden sind, und dass die zweite Platte (12) aus einem Werkstoff besteht,
    welcher eine grössere Dehnfähigkeit besitzt als der Werkstoff der ersten Platte (10), wodurch die Neigung der ersten Platte (10), bei einer einwirkenden Zentrifugalkraft ihre Vertiefung abzuflachen, durch die radiale Dehnung unter der Zentrifugalkraft der zweiten Platte (12) behindert wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Halter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die erste nachgiebige Platte (10) aus Gummi besteht und auf eine mit dem Wellenende (4) verbindbare Nabe (3) aufvulkanisiert ist, und dass auf dieser Nabe (3) und der Rückseite der Gummiplatte (10) zusätzlich eine zweite kreisringförmige Gummiplatte (12) aufvulkanisiert ist, deren Shoreh'ärte wesentlich geringer ist als die der ersten Gummiplatte (10), so dass eine Rotationsbewegung dieser ersten Platte mit sich daraus ergebender Verflachung der Vertiefung durch die radiale Dehnung der zweiten Platte behindert wird. 2.
    Halter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Teile der beiden Gummiplatten (10, 12) zwischen der Nabe (3) und ihren äusseren Randflä chen (11, 13) napfförmig ausgebildet sind. 3. Halter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Shorehärte der ersten Gummiplatte (10)
    um 10 bis 20 % höher ist als die der zweiten Gummiplatte (12). 4. Halter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen den beiden Gummiplatten (10, 12) eine kreisringförmige Verstärkung (13) einvulkani- siert ist. 5.
    Halter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die erste Gummiplatte (10) eine Shorehär- te von 90-95 und die zweite Gummiplatte (12) eine Shorehärte von 80-85 besitzt.
CH1562665A 1964-11-17 1965-11-12 Halter für Schleif- oder Polierscheiben CH455557A (de)

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