CH455908A - Verbindungs- und Abzweigmuffe für Fernmeldekabel - Google Patents

Verbindungs- und Abzweigmuffe für Fernmeldekabel

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CH455908A
CH455908A CH1671766A CH1671766A CH455908A CH 455908 A CH455908 A CH 455908A CH 1671766 A CH1671766 A CH 1671766A CH 1671766 A CH1671766 A CH 1671766A CH 455908 A CH455908 A CH 455908A
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CH
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press
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CH1671766A
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Klose Joachim
Schulze Manfred
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Meissen Kabelwerk
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/10Cable junctions protected by boxes, e.g. by distribution, connection or junction boxes

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  • Cable Accessories (AREA)

Description


      Verbindungs-    und     Abzweigmuffe    für Fernmeldekabel    Die Erfindung betrifft eine     Verbindungs-    und Ab  zweigmuffe für Fernmeldekabel, die vorzugsweise zum  Verbinden von Fernmeldekabeln mit     Plastmänteln    und  für Übergänge von     Plastmänteln    auf Metallmäntel ein  setzbar ist. Die quergeteilte     Verbindungs-    und Abzweig  muffe kann aber auch zum Verbinden von Fernmelde  kabeln mit     Metallmänteln        untereinander    und in druck  luftüberwachten Fernmeldenetzen verwendet werden.

    Das Öffnen des     Muffenkörpers    ist durch Lösen von  mehreren     Bolzenschraüben    zerstörungsfrei und in kur  zer Zeit     möglich.     



  Es     sind    eine     Vielzahl    von quer- und längsgeteilten       Verbindungs-,    Abzweig- und Übergangsmuffen bekannt,  bei denen eine feste Verbindung zwischen der Muffe  und dem Mantel des Fernmeldekabels durch Löten  oder Schweissen hergestellt wird. Diese Muffen sind je  doch meist nur für einen     bestimmten    Zweck anwendbar.

    Durch die laufende Verdichtung der Fernmeldenetze  kommt es oft vor, dass in den Abzweigmuffen weitere  Kabel     eingespleilsst        werden        müssen.    In .der Praxis haben  sich deshalb in verstärktem Masse solche Muffen durch  gesetzt, die leicht und ohne grossen Aufwand geöffnet  und nach Abschluss der Montagearbeiten wieder ver  schlossen werden können.  



  Bei diesen längs- oder quergeteilten Muffen wird der  leicht lösbare und feuchtigkeitsdichte Abschluss zwi  schen Kabelmantel und     Muffenkörper    durch die An  wendung des     Stopfbuchsenprinzips    erreicht. So wird bei  einer bekannten längsgeteilten     Muffenkonstruktion    die       Stopfbuchsenabdichtung    dadurch erzielt, dass in den  Raum zwischen den kreisförmigen Pressscheiben plasti  sche Dichtungsmasse eingeknetet,

   durch das Anziehen  der     Bolzenschrauben    zwischen den Pressscheiben zu  sammengedrückt und infolge des axialen Druckes die  Dichtungsmasse in radialer     Richtung    sowohl gegen den  Mantel des     Fermneldekabels    als auch gegen den     rohr-          förmigen        Muffenkörper    gepresst wird. Jede Pressscheibe  besteht aus einer äusseren ungeteilten und einer inneren  zwei- oder mehrfach geteilten Scheibe aus Messing, Alu  minium, Stahl oder einem geeigneten     Plastwerkstoff.    Die    äussere ungeteilte Scheibe besitzt entsprechend der An  zahl der in der Muffe zu verbindenden Kabel am Rand  Einschnitte, die am Ende in Halbkreise übergehen.

   Die       Einschnittsbreite    in den äusseren Scheiben ist so bemes  sen, dass das grösste in der Muffe zu verbindende Kabel  in den Einschnitt eingesteckt werden kann. Bei der in  neren Scheibe wird die Anzahl der Teile durch die An  zahl der in die Muffe ein- oder auszuführenden Kabel  bestimmt, so dass z. B. die Scheibe bei zwei Kabeln aus  zwei spiegelbildlich gleichen Hälften und bei drei Kabeln  aus drei Sektoren mit einem Winkel von 10  besteht.  Die Teilungslinie verläuft dabei stets durch die Mittel  punkte der in der zusammengesetzten Scheibe enthal  tenen Ein- oder Ausführungsöffnungen für die Kabel.  In jedem Scheibenteil sind also halbrunde Öffnungen  enthalten, die zur besseren Anpassung an den jeweiligen  Durchmesser des Kabelmantels mit     ausbrechbaren    Stu  fen versehen sind.  



  Nachdem bei der     Muffenmontage    das oder die Kabel  in den Ein- oder Ausführungsöffnungen der äusseren  und inneren Scheiben sitzen, werden die Einzelteile der  inneren Scheibe mit der ungeteilten äusseren Scheibe zu  Pressscheiben zusammengeschraubt. Für diesen Zweck  sind in den Scheiben Bohrungen vorgesehen. Die Halb  schalen des längsgeteilten     Muffenkörpers    werden beider  seits so zusammengelötet, dass ein Rohr entsteht. Die  Pressscheiben enthalten ferner zusätzlich mehrere Lö  cher bzw. Gewindebohrungen zur Aufnahme der     Bol-          zenschrauben.     



  Nach dem     Anziehen    der     Bolzenschrauben    werden  bei dieser Konstruktion die Lötnähte an den Stopfbuch  sendichtstellen entweder durch Drahtbunde, Klemm  ringe oder Schraubenbänder     zusätzlich    gesichert.  



  Es sind auch schon quergeteilte     Verbindungs-    und  Abzweigmuffen nach dem     Stopfbuchsenprinzip    bekannt,  dessen     Muffenkörper    aus einem nahtlosen Metall- oder       Plaststoffrohr    besteht. Die Pressscheiben sind in der  Mitte mit runden Durchbrüchen versehen, die im Durch  messer stets grösser als der maximale Durchmesser der  ein- oder auszuführenden Kabel ausgeführt sind.

   Die      Toleranz zwischen dem Aussendurchmesser des Fern  meldekabels und dem runden     Durchbruch    in den     Press-          scheiben    wird durch     Aufbringen    eines zylindrischen       Epoxydharzkörpers    auf den     Mantel    des Fernmeldeka  bels ausgeglichen. Eine zusätzlich erforderliche Abdich  tung zwischen dem     Muffenkörper    und dem ausgehär  teten     Epoxydharzteil    wird durch Ausfüllen des Raumes  zwischen den     Pressplatten    mit einem     ringförmigen    Gum  mi erreicht.  



  Allerdings sind auch quergeteilte     Verbindungs-    und       Abzweigmuffen    nach :dem     Stopfbuchsenprinzip    be  kannt, bei denen die kreisförmigen Pressscheiben keinen  vorgearbeiteten Durchbruch enthalten, so dass diese erst  vor der Montage auf der Baustelle entsprechend aufge  bohrt werden müssen.  



  Ferner sind auch     sogenannte        Topfmuffen    mit ein  seitiger     Stopfbuchsenabdichtung        bekannt    geworden.  



  Die bekannten Längs- oder quergeteilten     Verbin-          dungs-,    Abzweig- und Übergangsmuffen weisen eine  Reihe von Nachteilen auf. Bei den längsgeteilten Muffen  sind auf der Baustelle umfangreiche Lötarbeiten erfor  derlich, von deren     qualitätsgerechter    Ausführung die  Funktionssicherheit der Muffen     weitgehendst    abhängig  ist. An den     Stopfbuchsendichtstellen    ist ausserdem für  die Lötnähte ein     zusätzlicher    Schutz gegen möglichen  radialen     Überdruck    vorzusehen.

   Nachteilig ist auch, dass  bei diesen bekannten Muffen die für jede Abdichtungs  stelle benötigten Pressscheiben aus zwei Scheiben zu  sammengesetzt sind, so dass für jede Muffe insgesamt 8       Scheiben        benötigt    werden. Diese     Pressscheiben    erfor  dern also sowohl bei der Herstellung als auch bei der  Montage einen hohen     Aufwand.    Trotz     ausbrechbarer     Stufen in den Pressscheiben ist eine leichte und gute Ab  dichtung zwischen     Muffenkörper    und dem Mantel des       Fernmeldekabels    nur zu     erreichen,        wenn:

      ein grosses       Sortiment    verschiedener     Pressscheiben        hergestellt    wird  und der Monteur auf der Baustelle entsprechend vari  ieren kann. In diesem Falle ist jedoch     beim    Herstellen       der        Muffen.        eine    rentable     Fertigung    in Frage     gestellt.     



  Es ist ferner besonders     nachteilig,    dass bei diesen  bekannten längsgeteilten Muffen die     Stopfbuchsenab-          dichtungen        !seitlich        nicht        igehaltert        werden,    so     dasls    in       druckluftüberwachten        Fernmeldekabelsystemen    diese  durch den     -inneren        Überdruck        aus    dem     Muffenkörper     herausgedrückt werden können. Eine Möglichkeit zum  Ausgiessen ist bei diesen Muffen ebenfalls nicht gege  ben.

   Da durch die Ausgestaltung der Pressscheiben die  Dichtungsmasse nur in radialer Richtung gegen den       Muffenkörper    und Kabelmantel gepresst wird, ist .die  Dichtwirkung lediglich auf den Raum zwischen .den  Pressscheiben beschränkt.  



  Bei den bekannten quergeteilten Muffen mit     rohr-          förmigem        Muffenkörper,    bei denen die Abdichtung  durch Giessharz und     ringförmigen    Gummi erfolgt, ist die  Haftung des     Giessharzes    auf dem Kunststoffmantel, be  sonders wenn dieser aus Polyäthylen besteht, ungenü  gend.

   Ausserdem ist das Arbeiten mit Giessharz     infolge     der langen     Aushärtezeiten    auf der     Baustelle    umständlich  und bedingt einen zusätzlichen     Arbeitsgang.    Werden  dagegen Pressscheiben ohne     vorgearbeiteten        Durchbruch     verwendet, muss zum Aufbohren derselben auf der Bau  stelle     eine        entsprechende        Energiequelle        vorhanden    sein.  Zusätzliche Werkzeuge sind ebenfalls erforderlich.

   Be  züglich der seitlichen Halterung der     Stopfbuchsenab-          dichtung,    des     Ausgiessens    des     Muffenkörpers    und der  Dichtwirkung gelten die bereits oben erwähnten Nach  teile.    Bei den bekannten     Topfmuffen    besteht der     Nachteil,     dass durch den zulässigen Biegeradius des     jeweiligen     Kabels ihre geometrischen Abmessungen sehr gross sein  müssen.  



  Zweck der Erfindung ist es, die Anzahl der Einzel  teile der Muffe auf ein Mindestmass zu reduzieren und  die Montage zu vereinfachen, so dass eine Erhöhung der  Rentabilität     gewährleistet    ist.  



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe zugrunde,     durch     zweckentsprechende Ausgestaltung der Pressscheiben  und des     Muffenkörpers    die Dichtwirkung für die Ein  oder     Ausführung    eines oder mehrerer Kabel zu verbes  sern, die     Stopfbuchsenabdichtung    seitlich zu sichern, die       Voraussetzungen        für        Idas        Anisgiessen    ,des     Muffenkörpers     zu schaffen und den     Einsatz    der Muffe für die Druck  luftüberwachung zu ermöglichen.  



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst,       dass        die        auslbreclitbare        Wandung    oder     Pressscheibe        klee-          blattförmig        begrenzt        und        im        Zentrum    mit einem     kreisför-          migen        Durchbruch        versehen        isst.    Am     Rand    der     Press-          

  scheibe        igt        sowohl    die     dem    Kabel     zugewandte    Fläche     als     auch     ein        Teil    der     @demMuff        enkörper    zugewandten Fläche  konisch ausgebildet, so dass die Wand am Rand der       Pressscheibe    in Richtung des     Dichtungsmaterials    keil  förmig verläuft. Die Pressscheiben sind am     Umfang    der  Enden des     Muffenkörpers    in gleichmässigen Abständen  durch     Passkerbstifte    gesichert.  



  Die     Pressscheiben    sind vorzugsweise so gestaltet,       dass.    eine dem Kabel zugewandte Fläche grösser als 10   zur     Längsachsz        des        Muffenkörpers        geneigt        ist.     



  Ein Teil der dem     Muffenkörper    zugewandten Fläche  am Rand der Pressscheibe verläuft zweckmässig unter       einem        Winkel    von annähernd 45 . Der     Muffenkörper     enthält     in        bevorzugter        Ausgestaltung        eine    oder mehrere  Öffnungen, die hintereinander parallel zur Längsachse  des     Muffenkörpers    angeordnet sind und vorzugsweise  durch Scheiben oder     abdichtbare    Stutzen verschlossen  sind.  



  Die montierte Muffe kann zweckmässig mit einem       zusätzlichen        Korrosionsschutz        in.    Form einer     Bewick-          lung.    mit     bituminierten    Bändern versehen sein.  



  Die     erfindungsgemässe        Verbindungs-    und Abzweig  muffe besitzt folgende     Vorteile:       1. Zur Herstellung der Muffe sind nur eine geringe       Anzahl    von Einzelteilen     erforderlich,    so dass der       Aufwand        für    die Fertigung der     Einzelteile    gering ist.  



  2. Auf     Grund    der hohen     Variierbarkeit    ist die Anzahl  der     erforderlichen        Muffentypen    gering.  



  3. Die Muffe ist     ausgiessbar    und     gestattet    den Einsatz       für    die     Druckluftüberwachung    der     Fernmeldekabel.     4. Zur- Montage sind wenige     Werkzeuge    erforderlich.  



       Die        Erfindung    soll nachstehend an einem Ausfüh  rungsbeispiel näher erläutert werden.     In    den zugehöri  gen Zeichnungen zeigen:       Fig.    1 die Draufsicht auf eine Muffe, teilweise ge  schnitten,       Fig.    2 die     Draufsicht    auf eine Pressscheibe,       Fig.    3 die Seitenansicht der Pressscheibe nach     Fig.    2  im Schnitt,       Fig.    4 eine     montierte    Muffe im Schnitt.  



  Die     Verbindungs-    und Abzweigmuffe besteht im       wesentlichen    aus einem     Muffenkörper    7, den     Press-          scheiben    1,     Zylinderschrauben    9 und     Passkerbstiften    B.  Der     Muffenkörper    7 wird aus einem Metallrohr, z. B.       verzinktem        Stahlrohr,    hergestellt.     Zweckmässigerweise         wird der     Muffenkörper    7 vor dem Verzinken mit den  Öffnungen 10 und den Bohrungen zur Aufnahme der       Passkerbstifte    8 versehen.

   Dadurch erhält der Muffen  körper 7 einen sicheren Korrosionsschutz. Die     Press-          scheibe    1 besitzt im Zentrum einen kreisförmigen  Durchbruch 3. Die     ausbrechbare    Wandung 2 der     Press-          scheibe    1 ist     kleeblattförmig    markiert. Der kreisförmige  Durchbruch 3 der Pressscheibe 1 gestattet ohne erheb  liche Nacharbeit die Einführung eines Kabels 13.

   Die  geringe Stärke der     ausbrechbaren    Wandung 2 erlaubt  auch ohne erheblichen     Aufwand    eine Vergrösserung des       kreisförmigen        Durchbruchs    3 Ader     Pressscheibe    1,     damit     auch ein Kabel 13 mit grösserem Durchmesser in den       Muffenkörper    7 eingeführt werden kann.

   Beim     Ein-          oder    Ausführen von zwei oder drei Kabeln 14 wird die       ausbrechbare    Wandung 2 der Pressscheibe 1 je nach  Bedarf mittels einer Zange ausgebrochen und gering  fügiger Grat mit der Feile     entfernt.    Die     Kleeblattform     der     ausbrechbaren        Wandüng    2 -ist so gewählt,     @d'ass    die  Fortsetzung der angedeuteten Kreise sich innerhalb der       kreisförmigen        Öffnung    3     geringfügig    überschneidet.

   Da  mit werden die auftretenden     Durchmessertoleranzen    der  Kabel berücksichtigt. Ausserdem verringern sich an den  Pressscheiben 1 die     mit    plastischen oder elastischen  Dichtungsmaterialien 6 auszufüllenden Dichtflächen.  Ausserhalb der     aufbrechbaren    Wandung 2 sind in der  Pressscheibe 1 Durchgangslöcher oder     Gewindebohrun-          gen    zur Aufnahme der Zylinderschrauben 9 vorgesehen.  Die Pressscheiben 1 werden aus Metall, z. B. einer kor  rosionsbeständigen     Aluminiumlegierung    hergestellt.

   Als  Dichtungsmaterial 6 haben sich in der Praxis Bänder aus       anvulkanisiertem    Gummi oder     Polyisobutylen    gut be  währt. Bei der Verwendung von Bändern wird vor allem  das     Herausdrücken    des Dichtungsmaterials 6 an den     ab-          zudichtenden        Stellen    der     Pressscheiben    1     vermieden.    Die  Montage der quergeteilten     Verbindungs-    und Abzweig  muffe erfolgt in bekannter Weise.  



       Durch        die    .an     der        Pressscheibe    1     ibefindliche,    den Ka  beln 13; 14 zugewandte Fläche 4 und der dem Muffen  körper 7     zugewandten    Fläche 5 wird beim Zusammen  pressen des Dichtungsmaterials 6 die Wirksamkeit der  Abdichtung des     Muffenkörpers    7 und der Kabel 13; 14  erhöht.

   Das     zusammengepresste    Dichtungsmaterial 6 hat  das Bestreben, an der dem     Muffenkörper    7 zugewandten  Fläche 5 der Pressscheibe 1 in den Spalt zwischen     Muf-          fenkörper    7 und Pressscheibe 1 einzudringen, wodurch  die     Dichtungsfläche        vergrössert    wird.

       Damit    bei druck  luftüberwachten Fernmeldekabeln die     Stopfbuchsenab-          dichtungen        nicht    aus dem     Muffenkörper    7     herausgedrückt     werden, erfolgt ihre Sicherung durch das Einschlagen  von     Passkerbstiften    B.

   Die im     Muffenkörper    7     befind-          liehen    Öffnungen 10     ermöglichen        Idas        Ausgiessen    der    Muffe mit     Vergussmasse    zum Zweck einer     longitudina-          len    Abdichtung der Kabel 13; 14. Ausserdem können  auf die Öffnungen 10     abdichtbare    Stutzen 12 für die       Druckluftüberwachung    der Kabel 13; 14 aufgesetzt wer  den. Ansonsten werden die Öffnungen 10 im Muffen  körper 7 durch Scheiben 11, z. B. aus Blei, verschlossen.

    Die montierte     Verbindungs-    und Abzweigmuffe wird  zum Zwecke des zusätzlichen Korrosionsschutzes mit       bituminierten    Bändern umwickelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verbindungs- und Abzweigmuffe für Fernmeldeka bel, bei der die Abdichtung nach dem Stopfbuchsenprin- zip unter Verwendung von Pressscheiben mit ausbrech- baren Durchführungen und vorgearbeiteten kreisförmi gen Durchbrüchen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die ausbrechbare Wandung (2) der Pressscheibe (1) kleeblattförmig begrenzt und im Zentrum mit einem kreisförmigen Durchbruch (3) versehen ist und sowohl eine am Rand der Pressscheibe (1) dem Kabel (13;
    14) zugewandte Fläche (4) als auch ein Teil einer dem Muf- fenkörper (7) zugewandte Fläche (5) konisch ausgebildet ist, so dass die Wand am Rand der Pressscheibe (1) in Richtung des Dichtungsmaterials (16) keilförmig ver läuft und die Pressscheiben (1) am Umfang der Enden des Muffenkörpers (7) in gleichmässigen Abständen durch Passkerbstifte (8) gesichert sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verblndungs- und Abzweigmuffe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem Kabel (13; 14) zugewandte Fläche (4) der Pressscheibe (1) grösser als 10 zur Längsachse des Muffenkörpers (7) geneigt is't. 2. Verbindungs- und Abzweigmuffe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der dem Muffenkörper (7) zugewandten Fläche (5) der Pressscheibe (1) einen Winkel von an nähernd 45 aufweist.
    3. Verbindungs- und Abzweigmuffe nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Muffenkörper (7) eine oder mehrere Öffnungen (10) enthält, die hintereinander auf einer Parallelen zur Längsachse des Muffenkörpers (7) ange ordnet und durch Scheiben (11) oder abdichtbare Stut zen (12) verschlossen sind.
    4. Verbindungs- und Abzweigmuffe nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Muffenkörper (7) mit einem zusätz lichen Korrosionsschutz in Form einer Bewicklung mit biituminie-rten Bändern versehen ist.
CH1671766A 1966-01-26 1966-11-21 Verbindungs- und Abzweigmuffe für Fernmeldekabel CH455908A (de)

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DD52435A1 (de) 1966-12-05

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