CH456324A - Verfahren zur Konservierung von Futtermittel - Google Patents

Verfahren zur Konservierung von Futtermittel

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CH456324A
CH456324A CH939461A CH939461A CH456324A CH 456324 A CH456324 A CH 456324A CH 939461 A CH939461 A CH 939461A CH 939461 A CH939461 A CH 939461A CH 456324 A CH456324 A CH 456324A
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CH
Switzerland
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mixture
cod liver
liver oil
lecithin
preservation
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CH939461A
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English (en)
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Techn Walser Rudolf Dr Sc
Walser Robert
Original Assignee
Walser & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/59Compounds containing 9, 10- seco- cyclopenta[a]hydrophenanthrene ring systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/70Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals
    • A23B2/725Preservation of foods or foodstuffs, in general by treatment with chemicals in the form of liquids or solids
    • A23B2/729Organic compounds; Microorganisms; Enzymes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
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Description


  
 



  Verfahren zur Konservierung von   Futtermiftel   
Die   Erfindung    betrifft ein Verfahren zur   Konservie-    rung von   überwiegend    aus Lebertran bestehenden Futtermitteln.



   Tranhaltige Futtermittel   snd    bekannt und werden in erheblichem Masse in der Viehzucht verwendet. Ein   wesentliches    Problem besteht jedoch in der Konservierung derartiger Mischungen, da mindestens ein Teil ihrer   Komponenten    und insbesondere der Lebertran durch Lagerung verändert wird.

   Es wurde nun gefunden, dass durch Einarbeitung geeigneter fettlöslicher   Stabilisatoreii    in Gegenwart von   Ledthin    eine besonders günstige und lagerungsbeständige Futtermittelmischung   dieser    Art erhältlich   ist.    Aus der   amerikanischen    Patentschrift Nr. 2493288 war es zwar bekannt, dass Lecithin oder din anderes Phospholipoid als Lösungsvermittler für   Gallussäurealkylester    in Fetten bzw. Ölen geeignet ist. Hierbei ist es aber wesentlich, dass das zu behan  delnde    bzw. konservierende Fett oder Öl Tocopherol   (Vitamin    E) enthält.

   Lebertran, die   Hauptkomponente    des erfindungsgemäss zu konservierenden Futtermittels, ist nun aber nicht nur frei von Vitamin E, sondern sogar ein ausgeprägter Antagonist für Vitamin E (siehe z. B. angew. Chemie, 1955, Seite 729).



   Es war überraschend, dass Lecithin als Lösungsvermittler zur Konservierung eines   Futtermsittels    auf der Basis von Lebertran mit Alkaligehalt geeignet ist, weil zu erwarten war, dass allenfalls ein Fischkörpcröl, nicht aber ein Tocopherol-Antagonist, wie Lebertran, nach der amerikanischen Patentschrift Nr. 2493288 stabilisiert werden kann.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass man zur Konservierung einen Gallussäurealkylester   verwendet    und ausserdem noch Lecithin als Lösungsvermittler hierfür zugibt. Als Gallussäurealkylester wird insbesondere   Gallussäurepropyl-    ester verwendet, wie er im Handel beispielsweise unter   der Markenbezeichnung  Progallin   erhältlich ist. Vor-    zugsweise wird das erfindungsgemässe Verfahren so durchgeführt, dass zunächst eine Mischung aus Lebertran und Lecithin erwärmt und mit einer Mischung aus Lebertran und   Gallussäurealkylester    versetzt wird. Die Aufbereitung erfolgt zweckmässigerweise so, dass der   Gallussäurealkylester    vollständig in der Mischung   gelöst    wird.



   Es wurde gefunden, dass sich z. B. Gallussäurepropylester nicht ohne weiteres im Lebertran allein lösen lässt, sondern dass erst   die    Anwesenheit von Lecithin die   Auflösung    einer solchen Menge des Gallusäurepropolyesters oder ähnlichen Esters gestattet, wie sie für eine zweckmässige Konservierung erforderlich ist.



   Vorzugsweise werden der   Futtermittelmischung    noch weitere Zusätze beigefügt, insbesondere   Vitami nzusätze,    wie Weizenkeimöl   und/oder    Vitamin D3. Diese Zugabe erfolgt   zweckmässigerweilse    nach Auflösung des Gallussäurealkylesters unter der Wirkung des Lecithins. Vorzugswelise werden die Komponenten in solchen Mengen verwendet, dass   die    fertige Mischung 95-97   Oew.    % Lebertran,   1,8-2,1    Gew. % Lecithin und   0,5-2,0    Gew.% Galussäurepropylester enthält.



   Die   Alterungsbeständigkeit    einer derartigen Mischung kann z. B.   dadurch    geprüft werden, dass eine Petrischale mit einer   möglichst    dünnen Schicht der zu prüfenden Flüssigkeit beschickt und z. B. 48 Stunden in einem belüfteten Wärmeschrank   (500 C)    forciert   gealtert    wird.



  Vor und nach der Prüfung werden die entsprechenden Kennzahlen der Mischung bestimmt. Es hat sich gezeigt, dass eine nach dem erfindungsgemässen Verfahren   hergestellte      Futtermittelinischung    bei einer derartigen Alterungsprüfung kaum merklich verändert wird. Im allgemeinen kann bei   den    erfindungsgemäss erhältlichen Mischungen eine Haltbarkeit von mindestens fünfzehn Monaten und darüber erzielt werden.  



   Etwa 20 Liter Dorschlebertran Werden unf 45 C erwärmt und mit 4-5 kg Lecithin unter Rühren vermischt.



  Diese Mischung wird nun auf etwa 600 C erwärmt. Dann werden 3-4 Liter dieser Mischung in ein anderes Gefäss abgefüllt. Dieser Menge   Lebertran-Lecfthin-Mischung    wird alsdann der Gallussäurepropylester beigefügt und gründlich eingearbeitet. Diese Mischung   wird    dann wieder in die Ausgangsmischung eingerührt und   unter    weiterem Rühren auf etwa 850 C erwärmt. Innerhalb etwa 10 Min. löst sich der Stabilisator vollständig.

   Inzwischen wird in ein grosses Gefäss etwa 200 kg kalter Lebertran gefüllt, welchem die getrennt   hergesteilte    Mischung, bestehend aus dem erhitzten Lebertran-Lecithin und Stabilisatorgemisch, beigegeben   wird.    Weitere Wirkstoffe oder Zusätze, wie Weizenkeimöl   und ;/oder    Vitamin D3 werden vorzugsweise nach völliger Abkühlung der Mischung zugesetzt.



   Die Durchführung der oben   beschriebenenAlterungs-    prüfung bei 50 C während 48 Stunden zeigte, dass die Peroxydzahl nach Lea 6-8 betrug, während der für die Herstellung der Mischung   verwendete    Lebertran eine entsprechende Kennzahl von 4-6 besass. Auch die übrigen Kennzahlen der Mischung lagen nach der Alterungsprüfung in einem Bereich entsprechend den für die als Futtermittel zu   verwendenden    Fettstoffe zulässigen Werten. Die Haltbarkeit der   im.      Beisrpliel    beschriebenen Mischung wird daher mit mindestens 15 Monaten angenommen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Konservierung von überwiegend aus Lebertran bestehenden Futtermitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Konservierung einen Gallussäure- alkylester verwendet und ausserdem noch Lecithin als Lösungsvermittler hierfür zugibt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass man den Lebertran und d'as Lecithin bei erhöhter Temperatur mit einer Mischung aus Lebertran und Gallussäurealkylester versetzt, die so erhaltene Mischung bis zur vollständigen Auflösung des Gaflussäure- alkylesters erwärmt und anschliessend die restlichen Anteile der Mischung zusetzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekenzeichnet, dass man die Mischung aus 95-97 Gew.% Lebertran, 1,8-2,1 Gew.% Lecithin und 0,5-2,0 Gew. %o Gallussäurepropylester herstellt 3. Verfahren nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man der Mischung ausserdem als Vitaminzusatz Weizenkeimöl und/ oder Vitamin D3 einverleibt.
CH939461A 1961-08-10 1961-08-10 Verfahren zur Konservierung von Futtermittel CH456324A (de)

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