CH457185A - Vorrichtung zur Führung eines Tragkörpers für Lineale oder dgl. an einem Zeichenbrett - Google Patents

Vorrichtung zur Führung eines Tragkörpers für Lineale oder dgl. an einem Zeichenbrett

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CH457185A
CH457185A CH1367766A CH1367766A CH457185A CH 457185 A CH457185 A CH 457185A CH 1367766 A CH1367766 A CH 1367766A CH 1367766 A CH1367766 A CH 1367766A CH 457185 A CH457185 A CH 457185A
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CH
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carrier
frame
shoe
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recess
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CH1367766A
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Hoyles Louis
Duggan Bayley Ivor
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Hoyles Louis
Duggan Bayley Ivor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers
    • B43L13/045Guides for rulers with carriages

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  • Toys (AREA)

Description


      Vorrichtung        zur        Führung    eines Tragkörpers     für    Lineale oder dgl. an einem     Zeichenbrett       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vor  richtung zur Führung eines Tragkörpers für Lineale  o. dgl. an einem Zeichenbrett.  



  Es sind Zeichenbretter zur Herstellung genauer  Zeichnungen bekannt geworden, bei denen das Zei  chenbrett an einem Ständer gelagert und je nach den  Bedürfnissen des Zeichners in seiner Höhe und Nei  gung verstellbar ist. Die bekannten Zeichenbretter wei  sen längs den Seiten-, den Kopf- oder Fusskanten Füh  rungsschienen auf, in denen Laufrollen mit einem quer  zum Brett angeordneten Träger gelagert sind, der z. B.  von oben nach unten verläuft und rechtwinklig auf die  Kopf- oder Fusskanten steht. Der Träger ist durch die  Rollen mit geringem Abstand über der Zeichenfläche  geführt, damit das Zeichenpapier oder mehrere Papier  schichten, Lineale oder Massstäbe darunter frei ver  schiebbar sind.  



  Am Träger ist ein Tragkörper angeordnet, an wel  chem ein Lineal, rechtwinklig     aufeinanderstehende     Massstäbe o. dgl. befestigt sind. Der Tragkörper ist auf  dem Träger verschieb- und     arretierbar    gelagert, damit  er in jeder vom Zeichner gewünschten Lage feststellbar  ist. Ist das Lineal zu einer Seite des Trägers quer über  das Zeichenbrett angeordnet, so ist ein Gegengewicht  zum Tragkörper vorgesehen, derart, dass jenes um den  Träger balanciert. Diese bekannten Ausführungen sind  kompliziert konstruiert, wobei während des Gebrauchs  mehrere Teile dem Zeichner in die Quere kommen.  



  Muss bei der Verwendung derartiger Träger das  Lineal zur Benutzung der ganzen Zeichenfläche einge  stellt werden, überragen     die    Führungsschienen das  Brett, damit die Rollen entsprechend weit über das  Brett hinaus geschoben werden können, wodurch der  Raumbedarf eines Zeichenbrettes unwirtschaftlich  gross wird. Ein derartiges überhängen des Zeichen  brettes ergibt sich ebenfalls beim Auswechseln des  Papiers. Für Linkshänder muss das Zeichenbrett über  dies anders konstruiert werden, sodass ein derartiger  Zeichner von der     Linealführung    weg in der entgegen  gesetzten     Richtung    zu jener eines Rechtshänders arbei-         ten    kann.

   Diese Zeichenbretter sind wartungsbedürftig,  wobei die Wartung durch die Vielzahl der beweglichen  Teile erschwert ist. Zwischen dem Tragkörper und  dem Träger tritt besonders ein grosser Verschleiss auf,  sodass infolge des auftretenden Spiels die Genauigkeit  vermindert wird.  



  Zweck der vorliegenden     Erfindung    war die Schaf  fung einer     Vorrichtung        zur    Führung eines Tragkörpers  an einem Zeichenbrett, welche die vorerwähnten Nach  teile beseitigt.  



  Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass ein Träger  aus     magnetisierbarem    Material unter einem Winkel  von 90  an gegenüberliegenden Kanten des Brettes  angeordnet und parallel zu den erwähnten Kanten quer  über das Brett verschiebbar ist, dass der Tragkörper  einen Rahmen aufweist, der mit einer unteren     Ausneh-          mung    den Träger übergreift und darauf frei     längsver-          schiebbar        ist,        dass    der Rahmen     mindestens    einen mit  seiner Achse zur     Ausnehmung    parallelen Magnet auf  weisi und dass Mittel vorgesehen sind, um den Trag  körper auf dem Träger zu blockieren.  



  Vorzugsweise ist vorgesehen, dass     die    Blockiermit  tel an einem oder beiden Enden des Rahmens einen  magnetischen Schuh aufweisen, welcher mit dem oder  den Magneten zusammenwirken, dass Mittel vorhan  den sind, um die Schuhe und/oder mindestens ein  Magnet zur Erhöhung des magnetischen Feldes     im     Träger gegen diesen hin oder davon weg zu verschie  ben, dass ein Support für ein Lineal an einer Seite des  Rahmens angeordnet ist, wobei die magnetische Feld  stärke derart gewählt ist, dass bei einem Anheben des  oder der Schuhe im Rahmen dieser auf dem Träger  gehalten und darauf frei verschiebbar ist, und dass bei  einem Senken des oder der Schuhe der Tragkörper  durch das Magnetfeld auf dem Träger festgeklemmt  wird.  



  Weiter kann der Rahmen Rollen aufweisen, welche  dessen Verschiebung längs des Trägers begünstigen.  



  In einer weiteren Ausführungsform kann vorgese  hen sein, dass die Mittel zum Anheben oder Senken      des oder der Schuhe einen Hebel aufweisen, der in  einer Nut des Rahmens schwenkbar gelagert und     mit     einer in den Schuh greifenden Zehe versehen ist, und  dass an dem der Zehe gegenüberliegenden Ende ein  Teil einem verschiebbaren Blockierorgan unterliegt,  welches mit einer     Ausnehmung    zur Aufnahme des Tei  les oder eins damit verbundenen Organs versehen ist,  derart, dass der Schuh unter der Wirkung seines  Magnetfeldes nach unten gegen den Träger verschieb  bar ist.  



  Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung  wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigen:       Fig.1    eine Seitenansicht eines Zeichenbrettes mit  einem Träger und einem darauf angeordneten Tragkör  per für ein Lineal,       Fig.    2 eine Draufsicht auf     Fig.    1,       Fig.3    eine Seitenansicht eines weiteren Ausfüh  rungsbeispiels für einen Tragkörper nach     Fig.    1,       Fig.    4 eine Ansicht des Tragkörpers nach     Fig.    3     in          Richtung    des Pfeiles,

         Fig.    5 einen     Grundriss    eines Tragkörpers nach den       Fig.    3 und 4,       Fig.6    eine perspektivische,     auseinandergezogene     Darstellung eines Trägers nach den     Fig.3    bis 5 und       Fig.7    eine gleiche Ansicht wie     Fig.    4 eines weite  ren Ausführungsbeispiels der blockierten Vorrichtung  für den Tragkörper.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen ein Zeichenbrett bekannter  Art (welches nur teilweise sichtbar ist) mit einer Füh  rungsschiene 2 aus Kunststoff, welche längs der     Fuss-          kante    angeordnet ist. Eine gleiche Schiene kann längs  der Kopfkante vorgesehen sein. In der Führungs  schiene läuft ein     Ritzel    3, dessen Zähne mit den Zäh  nen 4 der Schiene 2 kämmen. Das     Ritzel    3 ist auf  einem Stab 5 gelagert, welcher quer zum Träger zwi  schen den zwei Führungsschienen angeordnet ist. Ein  als Träger dienendes Rohr 7 aus     magnetisierbarem     Material ist mittels Kugellagern 6 auf dem Stab 5  drehbar gelagert.

   Das Rohr 7 bildet den quer über die       Oberfläche    des Brettes verlaufenden Träger, wobei ein  Zwischenraum zwischen der Brettoberfläche besteht,  damit das Papier, sowie ein Lineal oder Massstab  dazwischen gelegt werden kann.  



  Zwei rechtwinklig     aufeinanderstehende    Lineale 8,  wie z. B. Massstäbe oder ein Transporteur, sind in  bekannter Weise an einer Platte 9 befestigt, welche an  einem     Transporteurkopf    bekannter Art befestigt ist.  Der     Transporteurkopf    10 ist seinerseits mit einer Platte  11 verbunden, welche mittels eines Stiftes 12 an einem  Tragkörper 13     angelenkt    ist, um ihn mit dem Träger 7  zu verbinden und um die Massstäbe zu nivellieren,  wobei er, wie nachfolgend beschrieben, durch einen  Klemmbolzen arretiert wird.  



  Der Tragkörper 13 weist einen Hauptrahmen 14  mit einer unteren     Ausnehmung    15 auf, welche derart  ausgebildet ist, dass sie über das Rohr 7 greift. Wie  aus     Fig.    2 hervorgeht, ist an einem Ende der     Ausneh-          mung    15 ein Permanentmagnet 16 angeordnet, der  quer zum Tragkörper 13 verläuft, so dass eine weitge  hende Oberflächenberührung mit dem Rohr geschaffen  wird, wodurch jedes Spiel zwischen dem Rohr und  dem daran befestigten Tragkörper unterbunden wird.  



  Unter dem Magnet ist eine, einen Support bilden  den, nicht magnetische Platte für den Boden des  Magnetes angeordnet.  



  Auf der dem Magneten 16 gegenüberliegenden  Seite des Tragkörpers ist eine Klemmvorrichtung 18    mit     einem    bekannten Stab 19 angeordnet, der durch  einen Hebel 20 betätigt wird, indem dieser ein exzen  trisches Organ 21 dreht. Dadurch wird eine auf das  Rohr wirkende     Einspannklemme    gebildet, welche den  Tragkörper gegen eine Relativbewegung längs des  Rohres blockiert. Ist die Klemmvorrichtung in ihrer       Wirkstellung,    reicht das Magnetfeld des Magnetes 16  aus, um den Tragkörper auf dem Rohr festzuhalten,  wobei jedoch der Tragkörper frei längs des Rohres  verschiebbar bleibt und auf jede vom Zeichner ge  wünschte Höhe einstellbar ist.

   Das Teil 14 kann erfor  derlichenfalls mit einer Rolle versehen sein, um die  Bewegung des Tragkörpers längs des Rohres zu er  leichtern.  



  Obwohl in den     Fig.    1 und 2 ein an sich bekannter       Transporteurkopf    beschrieben wurde, kann dieser     mit     einer magnetischen Vorrichtung herkömmlicher Art       versehen    sein oder durch eine solche ersetzt werden,  wobei die     Lineale    8 an einer     .Platte    22     befestigt     sind, welche aus     magnetisierbarem    Material besteht  oder an der ein Stück mag     netisierbaren    Materials befe  stigt ist, derart, dass die Lineale ausschliesslich durch  die magnetische Wirkung am     Transporteurkopf    gehal  ten werden.  



  Die     Fig.    3 und 6 zeigen ein weiteres Ausführungs  beispiel eines Tragkörpers, der auf einem Rohr nach  den     Fig.    1 und 2 verwendbar ist. Dieser Tragkörper       besitzt        ein:    Gehäuse 23 mit     einer        Verlängerung    24, die       eine    Lagerbohrung 25 für einen Schwenkstift 12       (Fig.    1) aufweist, welcher den     Transporteurkopf    trägt.  Im Gehäuse 23 sind die Elemente nach     Fig.    6 unterge  bracht.

   Diese Elemente weisen einen Hauptrahmen 26  mit     beiderends    seitlich angeordneten Schlitzen 27 auf,  in welchen Rollen 29 mittels Bolzen 28 drehbar gela  gert und gehalten sind. Wie     Fig.    3 zeigt, sind die Rol  len V-förmig angeordnet, derart, dass ihre Rollflächen  mit der Vertikalen durch den Tragkörper einen Winkel  von 60  und zwischen dem Tragkörper und dem Trä  ger 7 eine     Vierpunktlagerung    bilden, welche zwischen  den beiden letzt erwähnten Teilen kein Spiel ermög  licht.  



  Im Rahmen 26 sind Schlitze 30 mit Magneten 39  und 32 angeordnet, wobei die gleichen Pole an einem       Hauptrahmenende    angeordnet sind. Die Magnetenden  überragen beidseits den Hauptrahmen.  



  An jedem Ende des Rahmens ist ein vertikaler  Schlitz 33 angeordnet, worin ein Schuh 34 mit einer  Nase 35 gleitet, welche in den Schlitz hineingreift. Die  Flächen 34 beidseits der Nase 35 sind durch die Pole  der Magneten 31 und 32 in Gleitkontakt gehalten.  Eine Deckplatte 36 ist am Rahmen 26 befestigt und  hält jeden Schuh in Gleitkontakt mit den Magneten.  



  Am Hauptrahmen 26 ist kopfseitig ein weiterer  Schlitz 37 angeordnet, durch dessen Mitte eine Boh  rung 38 geht, in welcher ein Gewindebolzen 39 mit  einer Kappe 40 angeordnet ist, welche mit oder auf  dem Bolzen drehbar ist. Die Kappe 40 weist auf ihrer  Unterseite Vertiefungen 41 auf. Im Schlitz 37 ist auf  jeder Seite der Bohrung 38 ein drehbar gelagerter  Hebel 42 mit einem Schwenkpunkt 43 vorgesehen, der       denn    Bodendes     Schlitzes.    38     berührt,    so     dass    der Hebel  um dessen Punkt schwenken kann. An einem Hebel  ende ist eine Zehe 44 ausgebildet, welche in die Nut  45 des Schuhs greift.

   Das äussere Ende des Hebels 42  bildet eine Zehe 46 mit einer Vertiefung, in welcher  eine Kugel 47 frei drehbar angeordnet ist, so dass diese  wenn die Kappe 40 in einer entsprechenden Stellung      ist, in eine     Vertiefung    41 greift. Befindet sich das  Organ 40 in einer Drehlage, in der die Kugel in keiner  der Vertiefungen 41 sitzt, wird der Hebel 42 ge  schwenkt, um die Schuhe 34 anzuheben, wobei das  Magnetfeld in den Magneten 31, 32 ausreichend stark  wird, um den Tragkörper auf dem Träger 7 zu halten.  Der Tragkörper bleibt indessen längs des Trägers von  Hand frei verschiebbar, wobei die Rollen 29 auf ihren  Bolzen 28 frei drehen.

   Wird das Organ 40 so weit ge  dreht, dass die Kugel 47 in eine der Vertiefungen 41  fällt, so wird der Schuh 34 infolge des Magnetismus  gegen den Träger 7 gezogen, wodurch das Magnetfeld  im Träger 7 erhöht und der Tragkörper an diesem  Punkt am Träger festgeklemmt wird.  



  Eine den     Fig.3    bis 6     ähnliche    Ausführungsform  zeigt     Fig.7.    Die Hebel 42 und der Rahmen 26 sind  entsprechend mit Nuten 50 und 51 versehen, welche  zusammen einen Hohlraum bilden, durch ein Stift 52  geführt ist, um welchen der Hebel 42 geschwenkt wird.  Der Hebel 42 seinerseits ist mit einer Kugel 47 verse  hen, welche mit einer oder mehreren der     Ausnehmun-          gen    4.1 auf der Unterseite des Organs 40 zusammen  wirkt, so dass     die    Zehe 46 des Hebels 42, je nachdem  ob die Kugel 47 in einer der     Ausnehmungen    liegt oder  nicht, gehoben oder gesenkt wird.

   Eine Feder 53 ist  zwischen der Innenseite des Schuhs 46 und der oberen  Oberfläche des Organs 26 derart angeordnet, dass sie  das letztere stets gegen     das,    Organ 40 drückt. Daraus  ergibt sich, dass wenn das Organ 40 in einer Drehstel  lung ist, in welcher sich die Kugel 47 in keiner der  Vertiefungen befindet, die Zehe 46 gegen die Wirkung  der Feder 53 herunter gedrückt wird. Dabei wird der  Hebel 42 um den Stift 52 geschwenkt und das Ende 44  des Hebels in den Schlitz 45 des Magneten 31 geho  ben, wobei der Magnet vom Träger 7 abgehoben wird,  was die mit Bezug auf die     Fig.    3 bis 6 beschriebene  Wirkung zeitigt. Wird das Organ 40 geschwenkt, bis  die Kugel 47 wieder in eine der Vertiefungen greift,  tritt die umgekehrte Wirkung ein.  



  Bei Konstruktionen nach den     Fig.    3 bis 7 können  entweder nur ein Magnetpaar oder ein einzelner  Magnet, der quer über dem Rahmen von einem Ende  zum anderen verlaufend angeordnet ist, vorgesehen  sein. In gleicher Weise könnte ein zweiter Magnet 16  in der Konstruktion nach den     Fig.    1 und 2 auf der dem  Magnet 16 gegenüberliegenden Seite des Trägers 7  angeordnet sein. Es wäre wieder nur ein Gleitschuh 34  erforderlich, wobei jedoch vorzugsweise an jedem  Ende der Magnete 31 und 32 ein Gleitschuh vorzuse  hen ist.  



  Beim Lösen der Klemmorgane kann der Tragkör  per von Hand vom Träger abgehoben werden, wobei  die Kraft des Magnetfeldes zu überwinden ist. Dadurch  wird das     Entfernen    und Auswechseln des Tragkörpers  erleichtert. Der Tragkörper kann entfernt und um 180   geschwenkt wieder auf den Träger aufgesetzt werden,  so dass die     Lineal        anordnung        einem        Linkshänder    ent  spricht. Durch diese Umkehrmittel kann die     ganze    Zei  chenfläche des Brettes verwendet werden, ohne     dass     die Schienen 2 darüber hinaus gezogen werden müssen.  Die Wartung für eine derartige Zeichenmaschine wird  auf ein Minimum reduziert.  



  Das Gestell und die     Ritzel    der beschriebenen Aus  führungsbeispiele können durch entsprechende Anord  nung mit Ketten und Kettenzahnrädern, oder mit  Draht und Rollen ausgerüstet werden, um den Träger       längs    des Organes 7 zu bewegen. Indessen können    diese Konstruktionen an den Kopf oder     Fusskanten    des  Brettes durch einen oder mehrere Träger ersetzt wer  den, welche gegenüber dem Brett starr angeordnet  sind. In diesem Fall wird der Träger 7 auf dem oder  den weiteren Trägern mittels eines Organs befestigt,  welches gleich dem Hauptrahmen 14 des Trägers nach       Fig.    1. ist und entsprechende Magnete aufweist.

   Der       Transporteurkopf    ist rechtwinklig zur Zeichenfläche  einstellbar, so dass die Lage des Zeicheninstrumentes  höhenverstellbar ist. Dadurch kann die Höhendifferenz  zwischen dem Träger 7 und den Trägern an den Brett  kanten ausgeglichen werden. Durch diese Anordnung  ist es möglich das auf den     Brettkantenträgern    befestigte  Instrument leicht vom Brett zu entfernen oder um  einen der Kantenträger zu     schwenken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verrichtung zur Führung eines Tragkörpers für Lineale o. dgl. an einem Zeichnungsbrett, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Träger (7) aus magnetisierba- rem Material unter einem Winkel von 90 an gegen überliegenden Kanten des Brettes angeordnet und par allel zu den erwähnten Kanten quer über das Brett ver schiebbar ist, dass der Tragkörper (13) einen Rahmen (14) aufweist, der mit einer unteren Ausnehmung den Träger übergreift und darauf frei längsverschiebbar ist, dass der Rahmen mindestens einen mit seiner Achse zur Ausnehmung parallelen Magnet (16) aufweist und dass Mittel (18) vorgesehen sind, um den Tragkörper auf dem Träger zu blockieren. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blockiermittel an einem oder beiden Enden des Rahmens einen magnetischen Schuh (34) aufweisen, der mit dem oder den Magneten (31, 32) zusammenwirkt, dass Mittel (40, 42) vorhanden sind, um die Schuhe (34) und/oder mindestens ein Magnet (31, 32) zur Erhöhung des magnetischen Fel des im Träger gegen diesen hin oder davon weg zu ver schieben, dass ein Support für ein Lineal an einer Seite des Rahmens angeordnet ist, wobei die magnetische Feldstärke derart gewählt ist, dass bei einem Anheben des oder der Schuhe im Rahmen dieser auf dem Trä ger gehalten und darauf frei verschiebbar ist, und dass bei einem Senken des oder der Schuhe der Tragkörper durch das Magnetfeld auf dem Träger festgeklemmt wird. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (26) Rollen (29) aufweist, welche dessen Verschiebung längs des Trägers begünstigen. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch oder den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anheben oder Senken des oder der Schuhe einen Hebel (42) aufweisen, der in einer Nut des Rahmens schwenkbar gelagert und mit einer in den Schuh greifenden Zehe (46) versehen ist, und dass an dem der Zehe gegenüberliegende Ende ein Teil einem verschiebbaren Blockierorgan (40) unterliegt, welches mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des Teils oder eines damit verbundenen Organs versehen ist, derart, dass der Schuh unter der Wirkung seines Magnetfeldes nach unten gegen den Träger verschiebbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel auf einem in einer Nut des Rahmens angeordneten Stift (52) schwenkbar gela- gert ist, dass der erwähnte Teil eine Ausnehmung mit einer Kugel (47) aufweist und dass der Hebel unter Federwirkung gegen die Blockierorgane (40) gepresst wird, so dass die Kugel in eine Ausnehmung der letzte ren greift und darin einrastet, wobei die Zehe (46) ge- senkt wird, damit sich der Schuh nach unten gegen den Träger bewegen kann.
CH1367766A 1965-09-22 1966-09-22 Vorrichtung zur Führung eines Tragkörpers für Lineale oder dgl. an einem Zeichenbrett CH457185A (de)

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