CH457364A - Verfahren zur Herstellung eines porösen Formkörpers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines porösen Formkörpers

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CH457364A
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cement
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CH826367A
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English (en)
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Rasbach Otmar
Bode Josef
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Jasba Keramikfabrik
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/06Aluminous cements

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Description


      Verfahren        zur    Herstellung eines porösen Formkörpers    Der Patentanspruch I des Hauptpatentes bezieht       sich    auf einen     porösen        Formkörper        für    plastische  Masse, der sich dadurch auszeichnet, dass die Poren  des Körpers mit in sich porösen Stoffen angefüllt sind.  Solche Formen     eignen    sich insbesondere für die kera  mische Industrie.  



  Der Patentanspruch     II    bezieht sich auf die Verwen  dung oben umschriebenen porösen Formkörpers in  einer Giess- oder Pressvorrichtung, wobei der Form  körper ständig mit der für den Formungsvorgang benö  tigten Flüssigkeit     gesättigt        ist.     



  Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf eine       Weiterbildung    des im Patentanspruch     III    umschriebe  nen     Verfahrens,    bei welchem ein     selbstaushärtender     Trägerstoff mit in sich porösen Stoffen zu einem     giess-          fähigen    Gemisch vermischt wird und ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das Gemisch mit einem Zusatz von  Mitteln versehen wird, die eine     Entmischung    unterbin  den.  



  Die Formkörper werden     vorteilhafterweise    selbst  gegossen, indem selbstaushärtende, den Formkörper  bildende Stoffe, vorzugsweise Zement, mit porenfüllen  den und in sich porösen Stoffen, vorzugsweise Kiesel  gar zu einer     giessfähigen,    wässrigen Emulsion ver  mischt werden. Je     komplizierter    die zu giessende Form  ist, desto     dünnflüssiger    muss die Emulsion sein und  desto grösser ist die Gefahr einer Entmischung.  



  In dem     gewählten    Beispiel von Zement     mit    Kiesel  gar wird letztere infolge ihres sehr geringen spezifi  schen Gewichts in der Emulsion schnell nach oben ge  trieben, da der     Abbindungsprozess    des Zements erst  später     eine    grössere     Dickflüssigkeit    erreicht. Diese Ver  zögerung ist zu gross, um eine gleichmässige Porenbil  dung über die ganze Form zu gewährleisten.  



  Um diese schädliche Entmischung zu verhindern,  werden der Emulsion solche Mittel     zugesetzt,    die ein       schnelles        Einsdicken    mach dem     Guss        bewirken,    wenn  die Emulsion Stoffe sehr unterschiedlicher spezifischer  Gewichte     enthält.       Wird beispielsweise anstelle von Kieselgar ein Pul  ver von     Sintermetall    verwendet, so wird dieses auf  Grund seines     höheren    spezifischen Gewichts     bestrebt     sein, sich am Boden abzusetzen.  



  Am     geringsten    ist die     Entmischungsgefahr,    wenn  z. B. Stoffe annähernd gleicher spezifischer Gewichte,  z. B.     kleinkörnige        Sinterkeramik        dem    Zement     zugefügt     werden.  



  Für jede Sonderheit der     Form,        die    sich nach der  Gestalt des keramischen Körpers, seiner Scherben  stärke, z. B. bei     Elektro-    oder     Sanitärkeramik    richtet,  lassen sich empirisch günstige Zusammensetzungen  und Bedingungen in einem weiten Bereich ermitteln.  



       Portland-Zement    z. B. ergibt gegenüber     Tonerde-          Zement    die     Vorteile    sehr     feiner    und harter Oberflä  chen und ein schnelleres Abbinden.

   Man kann deshalb  je nach den     Erfordernissen        als        Hauptbestandteil    Port  land-Zement wählen und geringe Mengen     Tonerde-          Zement    hinzufügen oder umgekehrt     verfahren    und  Tonerde     Zement    mit geringen     Zusätzen    von     Portland-          Zement    verwenden.

   Versuche haben ergeben, dass sich       Tonerde-Zement    besonders     gut    zur Erzielung der     ge-          wünschten        Porosität    eignet und dass eine     schnellere     Dickflüssigkeit erzielt werden kann. Beide Extreme tra  gen wesentlich dazu bei, dass die Mischungen mit Kie  selgar schnell     dickflüssig    werden und eine Entmischung  hintanhalten.  



  Von besonderem Vorteil ist eine geringe     Beifügung     von     Bindern,        insbesondere    von     thixotropen    Stoffen  wie z. B.     Alginaten,    insbesondere wenn man bei     kom-          plizierten    Formen sehr dünnflüssig, also mit viel Was  serbeimengung arbeiten     will.    Hierbei ist die Gefahr be  sonders     gross,

          dass    die leichte Kieselgar sich in den  oberen Bereichen der Form anreichert     und    die     Gleich-          mässigkeit    der     Porosität    stört.  



       Alginaroe    sind     bekanntlich        thixotrop.    Sie gewähren  eine schnell eintretende     Dickflüssigkeit.    Dieser Vor  gang ist reversibel, so dass man den weiteren     Vorteil     hat, z. B. bei der     Vorratshaltung    eine eingedickte  Lösung z. B. durch Stoss wieder     dünnflüssig    zu      machen. Beim Stillstand     geliert    die Lösung wiederum  und verhindert die Entmischung.  



  Nach dem Abbinden des Zements stören die     Algi-          nate        nicht    die     Porosität.    Sie     verflüssigen    sich unter der       Druckwirkung    und lassen sich austreiben.  



  Wenn mehrteilige Formen benötigt werden, ist es       vorteilhaft,    die Begrenzungskanten mit einem noch       härteren    Material, vorzugsweise     mit    Leisten oder Strei  fen aus     Sintermetall    zu versehen, dessen     offene        Porosi-          tät    dem     sonstigen        Formenmaterial        entspricht.    Solche  Leisten oder Streifen können bei der Herstellung der  Formteile bereits in diese eingebettet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines porösen Formkör pers für plastische Masse, dessen Poren mit in sich porösen Stoffen angefüllt sind, wobei ein selbstaushär tender Trägerstoff mit in sich porösen Stoffen zu einem giessfähigen Gemisch vermischt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch mit einem Zusatz von Mitteln versehen wird, die eine Entmischung un terbinden.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass dem giessfähigen Gemisch ein ge ringer Zusatz von thixotropen Stoffen, insbesondere Alginaten, beigegeben wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass als Trägerstoff Porbland Zement mit einem Zusatz von wenigen Prozenten Tonerde-Zement verwendet wird.
    3. Verfahren mach .Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass als Trägerstoff Tonerde-Zement mit einem Zusatz von wenigen Prozenten Pordand-Zement verwendet wird.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, zur Herstellung einer Form mit Kantenschutz, dadurch gekennzeichnet, dass Leisten oder Streifen aus Sintermetall, vorzugs weise bei der Herstellung der Form in diese einge bracht werden.
CH826367A 1965-07-29 1967-06-12 Verfahren zur Herstellung eines porösen Formkörpers CH457364A (de)

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