Am Gehäuse eines Telefonapparates angebrachter Tragbügel Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft einen am Gehäuse eines Tischtelefonapparates angebrachten U- förmigen Tragbügel. Bekanntlich befindet sich unterhalb des aufgelegten, d.h. in Ruhelage befindlichen Telefonhö rers ein aus Metall hergestellter und mit seinen beiden Schenkeln mit dem genannten Gehäuse verschraubter U- förmiger Bügel, mit welchem der ganze Telefonapparat samt dem aufgelegten Hörer getragen werden kann. Das Anschrauben dieses Bügels ist aber umständlich und nur mit Spezialwerkzeugen zu bewerkstelligen.
Diesen Nach teil soll die vorliegende Erfindung vermeiden.
Erfindungsgemäss sind an Aussenseiten der beiden durch einen Steg miteinander verbundenen Schenkel des Bügels Nocken vorgesehen, die bei montiertem Bügel in Bohrungen des Apparategehäuses eintreten.
In beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zei Qen: Fig. 1 und 2 die beiden Ausführungsbeispiele in perspektivischer Darstellung, Fig. 3 und 4 das Anbringen der Bügel.
Das in den Figuren 1 und 3 dargestellte erste Ausführungsbeispiel weist einen Steg 1 auf, an den sich die beiden Schenkel 2 senkrecht abgewinkelt anschlies- sen. Steg und Schenkel bilden den U-förmigen Bügel. Die Schenkel 2 sind vorzugsweise leicht verdickt und trägt jeder derselben auf der Aussenseite einen Nocken 3. Letztere sind als zylindrische Zapfen ausgebildet und auf der in Gebrauchslage unteren Seite leicht angeschrägt. Um dem Steg 1 genügend Festigkeit zu geben, ist an seiner Unterseite eine Verstärkungsrippe 4 vorgesehen. Damit kann der Steg verhältnismässig dünn ausgeführt werden.
Die Montage des beschriebenen Tragbügels geht ohne weiteres aus Fig.3 hervor. Bekanntlich sind in den seitlichen Wangen S des Apparategehäuses 6 leichte Vertiefungen 7 vorgesehen, in denen die Schenkel der bisher zur Verwendung gelangenden Tragbügel liegen und in dieser Lage festgeschraubt sind. Wie Fig. 3 zeigt, wird bei der Montage des neuen Bügels vorerst der eine Nocken 3 in die bestehende Bohrung 8 eingesteckt und anschliessend der entgegengesetzte Bügelteil soweit nach unten gedrückt, bis der zweite Nocken 3 in die gegen überliegende Bohrung 8 einschnappt.
Es ist dies ohne weiteres und insbesondere ohne Werkzeuge möglich, da die bogenförmigen Übergangsstellen 9 zwischen Steg 1 und Schenkel 2 in vorbestimmtem Mass federn und die Abschrägung 3a das Hinunterdrücken des Bügels erleich tert. Sobald der zweite Nocken 3 in seine Bohrung 8 eingeschnappt ist, sitzt der Bügel in den Vertiefungen 7 fest und kann sich auch nicht um seine Nocken 3 drehen. Der neue Bügel ist damit an der gleichen Stelle angeord net, an welcher der bisherige Bügel angeschraubt ist. Der neue Tragbügel kann ohne weiteres aber auch wieder ausgeklinkt werden.
Die ihm innewohnende Federung ist aber doch so stark bemessen, dass der ganze Telefonap parat mit diesem Bügelgetragen werden kann, ohne dass z.B. die Nocken 3 ungewollterweise aus den Bohrungen 8 gleiten.
Der in den Figuren 2 und 4 dargestellte Tragbügel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel da durch, dass hauptsächlich sein Steg la etwas dicker ausgeführt ist, womit sich eine Verstärkungsrippe erüb rigt. Die Montage dieses Bügels ist genau gleich wie oben beschrieben.
Der erfindungsgemässe Tragbügel kann aus irgendei nem geeigneten Material, wie Kunststoff oder Metall hergestellt sein. Durch den neuen Tragbügel kann eine bisher arbeits- und kostenaufwendige Montage umgangen werden und könnte seine Montage sogar maschinell erfolgen.
Support bracket attached to the housing of a telephone set The object of the present invention relates to a U-shaped support bracket attached to the housing of a desk telephone set. As is well known, below the laid-up, i.e. in the rest position Telefonhö rers a made of metal and screwed with its two legs to the said housing U-shaped bracket, with which the entire telephone set including the attached receiver can be carried. However, screwing this bracket on is cumbersome and can only be done with special tools.
The present invention is intended to avoid this disadvantage.
According to the invention, cams are provided on the outer sides of the two legs of the bracket which are connected to one another by a web and which enter bores in the apparatus housing when the bracket is mounted.
In the accompanying drawing, two Ausführungsbei are shown games of the subject invention. It shows: FIGS. 1 and 2 the two exemplary embodiments in perspective representation, FIGS. 3 and 4 the attachment of the bracket.
The first exemplary embodiment shown in FIGS. 1 and 3 has a web 1 to which the two legs 2 adjoin at a perpendicular angle. The web and legs form the U-shaped bracket. The legs 2 are preferably slightly thickened and each of them carries a cam 3 on the outside. The latter are designed as cylindrical pins and be slightly beveled on the lower side in the position of use. In order to give the web 1 sufficient strength, a reinforcing rib 4 is provided on its underside. This means that the web can be made relatively thin.
The assembly of the support bracket described is readily apparent from FIG. As is known, in the side cheeks S of the apparatus housing 6, slight depressions 7 are provided, in which the legs of the support bracket previously used lie and are screwed tight in this position. As FIG. 3 shows, during the assembly of the new bracket, first one cam 3 is inserted into the existing bore 8 and then the opposite bracket part is pushed down until the second cam 3 snaps into the opposite bore 8.
This is easily possible, and in particular without tools, since the arcuate transition points 9 between the web 1 and leg 2 spring to a predetermined extent and the bevel 3a makes pressing down the bracket easier. As soon as the second cam 3 is snapped into its bore 8, the bracket sits firmly in the depressions 7 and cannot rotate about its cams 3 either. The new bracket is thus net angeord at the same point where the previous bracket is screwed. The new mounting bracket can also be released again without further ado.
The suspension inherent in it, however, is so strong that the entire telephone apparatus can be carried with this bracket without e.g. the cams 3 slide unintentionally out of the bores 8.
The support bracket shown in Figures 2 and 4 differs from the first embodiment by the fact that mainly its web la is made somewhat thicker, so that a reinforcing rib rigt. The assembly of this bracket is exactly the same as described above.
The support bracket according to the invention can be made of any suitable material such as plastic or metal. With the new mounting bracket, a previously labor-intensive and costly installation can be avoided and it could even be installed mechanically.