CH458156A - Mit Lüftungsöffnungen versehene Unterdruck-Spinnkammer mit doppelkegelförmigen Innenraum - Google Patents

Mit Lüftungsöffnungen versehene Unterdruck-Spinnkammer mit doppelkegelförmigen Innenraum

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CH458156A
CH458156A CH1035666A CH1035666A CH458156A CH 458156 A CH458156 A CH 458156A CH 1035666 A CH1035666 A CH 1035666A CH 1035666 A CH1035666 A CH 1035666A CH 458156 A CH458156 A CH 458156A
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CH
Switzerland
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rotating body
outer rotating
sub
spinning
spinning chamber
Prior art date
Application number
CH1035666A
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English (en)
Inventor
Mikulecky Karel
Elias Jiri
Original Assignee
Vyzk Ustav Bavlnarsky
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/04Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
    • D01H4/08Rotor spinning, i.e. the running surface being provided by a rotor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Mit    Lüftungsöffnungen versehene     Unterdruck-Spinnkammer    mit     doppelkegelförmigem    Innenraum    Die     vorliegende        Erfindung    betrifft     eine    mit Lüf  tungsöffnungen versehene     Unterdruck-Spinnkammer    mit       doppelkegelförmigem    Innenraum.  



  Bei den Spinnkammern zum kontinuierlichen Hing  losen     Spinnen:    im weiteren als     Spinnkammern    bezeich  net, kommt es dazu,     dass    sich in diesen nach einer be  stimmten     Betriebszeit        Verunreinigungen        ansammeln.     Diese Verunreinigungen sind dann die Quelle von  Fadenbrüchen und der schlechteren Funktion der  Spinnkammer. Die Spinnkammer muss     dann    abgestellt  werden, der     Spinnraum        zugänglich        gemacht    werden und  von Hand die     Verunreinigungen        entfernt    werden.

   Es  hat sich hierbei als     zweckmässig    gezeigt, :die     @uner-          wünschten    Fasern vor dem     Anspinnen    des gebroche  nen Garnes zu beseitigen, was jedoch bisher beträcht  lichen Arbeitsaufwand erfordert.  



  Besonders bei Vorrichtungen mit automatischer  Behebung von. Fadenbruch ist dann eine solche Reini  gung der Spinnkammer unökonomisch.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die  Nachteile solcher bekannter     Spinnkammern    zu vermei  den und eine     Spinnkammer    zu schaffen, welche gestat  tet, diese zu reinigen, ohne hierfür die Spinnkammer  abstellen     und        öffnen    zu müssen.

   Dies wird erfindungs  gemäss dadurch erreicht, dass sie von zwei     ineinander-          liegenden,        in        Axialriehtung        gegeneinander    verschiebba  ren     Rotationskörpern        gebildet        ist,    die     zwischen    sich  den     Spinnraum        -der    Spinnkammer bilden,

   dass der in  nere Rotationskörper mit im wesentlichen     radialen          Lüftungsöffnungen    versehen     ist        und    dass der äussere  Rotationskörper     in.        seinem    Mantel     Reinigungsöffnun-          gen        aufweist,

      wobei     in    der Arbeitsstellung die     Lüf-          tungsöffnungen    in die     Reinigungsöffnungen.        münden     und     in    .der Reinigungsstellung der Innenraum an der  Stelle seines grössten Umfanges mit den     Reinigungsöff-          nungen    unmittelbar     in        Verbindung    steht.  



       Beispielsweise        Ausführungsformen    des     Erfindungs-          P        Er    ,     a.enstandes        sollen        anhand        der        Zeichnung        nachfolgend     näher erläutert werden.

   Es zeigen:         Fig.    1     eine    Spinnstelle mit Spinnkammer, im Teil  schnitt, mit axial verschiebbarem     inneren.    Rotations  körper,       Fig.    2 einen Teilschnitt durch die     Ausführungsform     gemäss     Fig.    1     in    Reinigungsstellung,       Fig.3    eine Ausführungsvariante     einer    Spinnkam  mer, deren     äusserer    Rotationskörper verschiebbar ist  und     in    der Betriebsstellung durch einen Permanentma  gneten gehalten wird, der im Tragmantel befestigt     ist,

       wobei die Verschiebung des äusseren     Rotationskörpers     in die     Reinigungsstellung    mittels eines Elektromagne  ten durchgeführt wird,       Fig.    4 einen Teilschnitt durch die Ausführungsform  gemäss     Fig.    3, in Reinigungsstellung,       Fig.5    eine Ausführungsvariante einer Spinnkam  mer, deren äusserer Rotationskörper     in    Arbeitsstellung  durch     eine    Feder gehalten wird, während zur Verschie  bung     in    die Reinigungsstellung ein Elektromagnet  dient,       Fig.6    eine alternative Ausführungsform der An  ordnung gemäss     Fig.    4,

   im Teilschnitt,       Fig.    7     eine    Ausführungsvariante der Spinnkammer,  deren äusserer Rotationskörper in der Betriebsstellung  durch die Zentrifugalkraft von Kügelchen gehalten  wird,       Fig.8    eine Ausführungsvariante einer Spinnkam  mer, mit einem äusseren Rotationskörper, :

  der in, die       Reinigungsstellung    durch einen Hebelmechanismus       gesteuert    wird,       Fig.9    eine Ausführungsvariante einer Spinnkam  mer, deren innerer     Rotationskörper    in der Betriebsstel  lung durch     eine    Feder und in der Reinigungsstellung  durch die     Einwirkung        eines    Elektromagneten gehalten       wird,          Fig.10    eine ähnliche Ausführungsform gemäss       Fig.    9, jedoch mit Verschiebung des     inneren        Körpers     in .die Reinigungsstellung mittels eines Hebelmechanis  mus,

         Fig.    11     eine    Ausführungsvariante, bei welcher     ein     Elektromagnet in     einem    Tragmantel gelagert ist,           Fg.    12 eine     Ausführungsvariante,    bei welcher der  Elektromagnet auf dem äusseren Rotationskörper gela  gert ist,       Fig.    13 eine Schrägansicht auf den     inneren        Rota-          tionskörper    und       Fig.    14     eine    Schrägansicht auf den äusseren Rota  tionskörper gemäss den     Fig.    1, 4, 7, 8, 9     und    10.

    



  Auf dem Körper 8 der Maschine ist der     Tragman=          tel    1 befestigt, der eine     Vorderöffnung    2 und auf dem  Umfang .angeordnete     Öffnungen    3 aufweist. Im     öberen     vererben     Teil    des     Tragmantels    1     sind    Lager 4 und 5  angebracht, in welchen     frei    drehbar die     Spinnkammer     gelagert ist, die durch     einen    äusseren Rotationskörper  6 und einen     inneren    Rotationskörper 7     gebildet    wird,

    wobei diese Körper gegenseitig relativ axial verschieb  bar     sind.     



  Bei der Ausführungsform gemäss den     Fig.    2 bis 8  ist der     innere    Rotationskörper     durch    eine Riemen  scheibe 9     zum    Antrieb der Spinnkammer durch dem       Riemen    10 ausgestattet.

   Der innere Rotationskörper 7  hat     eine    äussere zylindrische Fläche 71 und     einte    innere       zylindrische    Fläche 72, die einen Kegelstumpf bildet,  dessen Basis die äussere Kante     bestimmt.    Im Oberteil  ,der Kegelfläche 72 laufen. :durch den     inneren.    Rota  tionskörper 7 radiale     Lüftungsöffnungen    74 hindurch,  die am Umfang angeordnet sind, zum     Bilden,    von     Un-          terdruck        in    der     Spinnkammer    während des     Spinnvor-          ganges.     



  Der     äussere        Rotationskörper    6 hat bodenseitig     die     Form     eines    Topfes, der     durch    einen     geraden;

      Boden. 61  aus nicht     ferromagnetischein    Material bei den Ausfüh  rungsvarianten gemäss den     Fig.    1, 2, 11 und 12     und,     aus     ferromagnetischem    Material bei den     Ausführungs-          varianten    gemäss den     Fig.    3, 4 und 6 und einem Man  tel 62     gebildet        wird,    dessen Aussenfläche     zylindrisch          ist    und einen etwas kleineren Durchmesser aufweist als  der     Irinendurchmesser        des    Hohlraums des Mantels 1.

    Die     Innenseite    des     Mantels    62 wird     teilweise    durch die  zylindrische     Fläche    63 gebildet, die     in    eine     Kegelfläche     64 übergeht, die sich in Richtung zur vorderen     öff-          nung    2 des Mantels 1     verengt.    Der     Übergang    zwi  schen der zylindrischen Fläche 63 und der Kegelflä  che 64 ist durch 65     in        Fig.    2 verdeutlicht.

   Der Mantel  62 ist auf seinem     zylindrischen        Teil    - dicht über dem       Übergang    65 durch     Reinigungslängsöffnungen    66       durchbrochen,    und zwar derart, um während des       Spinnvorganges,    d. h.

       in.    der     in        Fig.    1, 3, 5, 6, 7, 8, 9,  11 und 12     dargestellten        Stellung    die     Lüftungsöffnungen     74     in    die     Reinigungsöffnungen    66 münden zu lassen,       ausser    den Brücken 67 zwischen den Öffnungen 66,  und dadurch - über .die Öffnungen 3 des Mantels 1   in die umgebende Atmosphäre.  



  Der     innere    Raum der     Spinnkammer    hat in der  Arbeitsstellung, d. h. während des     Spinnvorganges,    die       Form    eines     Doppelkegels    mit     gemeinsamer    Basis; die  durch die Aussenkante 73 und den     Übergang    65     gebil-          det        wird.    Diese Basis ist die Stelle der intensivsten  Ablagerung der Fasern bei Spinnen und wird als     soge-          nanate        Sammeloberfläche    bezeichnet.  



  Die Höhe der     zylindrischen    Fläche 61 des     äusseren     Rotationskörpers 6 ist gegenüber der Höhe der     äusse-          ren        zylindrischen    Fläche 71 des inneren Rotationskör  pers 7 grösser, und zwar     üm        einen    Wert, der zur     Bil-          dung        einer        genügenden,    Öffnung der     Spinnkammer     nötig ist, d. h. zum Verschieben des inneren Rotations  körpers 6     in    die     in        Fig:

      2 dargestellte Lage, die als  Reinigungsstellung     bezeichnet        wird.       Im Tragmantel 1 ist der     ringförmige    Elektromagnet  11     befestigt,    zusammen mit den Leitungen 12 und  einer Druckfeder 13, die den inneren     Rotatiorisköirper     in die in     Fig.    1 dargestellte Arbeitsstellung drück  Durch Erregung des Elektromagneten 11 wird der     ih-          nere        Rotationskörper    7 gegen den     Druck    der     Feder    13       in    die     Reinigungsstellung,

      die in     Fig.    2 dargestellt ist,  verschoben:  In den Raum der     Spinnkammer    greift das koaxial       angeordnete    feste Abzugsrohr 14 und     exzentrisch    das       Zufuhrsrohr    15 des     Separiermechanismus    16 ein, die       einen        Zufuhrzylinder    161 und einen     Auskämmzyllader     162     zur        Separierung    des     vorgelegten    Fasergebildes 17,  z. B. des Faserbandes     beinhaltet.     



  Das ausgebogene Ende des     Zufuhrrohres    15 mün  det     in    die     Sammelfläche,der    Spinnkammer.  



  Die separierten Fasern 18, die aus dem     Zufuhrrohr     15 heraustreten, werden auf der     Sammelfläche    der       Spinmkammer        in    Form eines Bandes angelagert, von  welchem sie, wie bekannt, durch .das rotierende Ende  .des sich     bildenden.    Garnes 18     abgenommen    werden,  wobei dieses Garn durch     Einwirkung    der     Abzugszylin-          ,der    20 durch das Abzugsrohr 14 hindurchläuft und. auf  .die Spüle 21 aufgespult     wirst.     



  Im Falle; dass sich     in    ,der     Spinnkammer    Verunrei  nigungen     ansammeln,    öffnet sich diese durch     Einwir-          kung,des        Elektromagneten    11     in    die     Reinigungsstellung     unter     gleichzeitiger    Rotation der     Spinnkammer,

       wodurch durch     Einwirkung    der     Zentrifugalkraft    die       Verunreinigungen    durch die     Reinigungsöffnungen    66  und     öffnnmgen    3 aus dem geöffneten Raum der Spinn  kammer herausgeschleudert werden.  



  Falls bei den nachfolgend beschriebenen Ausfüh  rungsformen die gleichen Elemente     Anwendung        finden,          sind    diese mit den gleichen     Bezugszeichen    versehen  wie vorstehend.  



  Die Beschreibung der weiteren Ausführungsformen       beschränkt    sich auf die     Spinnkammer.    Der     Trennme-          chanismus    und die Organe zum Abziehen und     Aufwik-          keln    des     Garnes        sind    hier die gleichen,     weshalb    sich     eine     diesbezügliche Wiederholung erübrigt.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    3 ist der     äus-          sere    Rotationskörper 6 auch axial verschiebbar auf  dem     inneren    Rotationskörper 7, jedoch ohne Boden       und    statt dessen mit     einem    Ring 68 aus     ferromagneti-          schem    Material     versehen,    gegen welchen im Tragman  tel 1 der     Permanentmagnet    101 in Kreisform fest gela  gert ist, der .den     äusseren    Rotationskörper 6 in die       Spinnstellung    anzieht, wie dargestellt.

   Der Tragmantel  1 ist um, die     Vorderöffnung    herum     mit        einem    ringför  migen     Elektromagneten    22 mit Leitung 23 versehen,  bei dessen Erregung der äussere Rotationskörper 6       herausgescheben        wird    unter gleichzeitiger     überwin=          durug    der Kraft des Permanentmagneten 101     in        die          Reinigungsstellung,    wie in     Fig.    4 dargestellt.  



  Bei der     Ausführungsform    nach  Fig.5    geht der       unmagnetisehe    Boden 61     in        ein    Rohr 69 über, das  durch einen ringförmigen Deckel 691 aus     ferromagne-          tischem    Material abgeschlossen ist. In den     zylindri-          schen    Raum     zwischen    dem Deckel 691 und dem inne  ren Rotationskörper 7 ist die Druckfeder 24     eingefügt,     .die den äusseren Rotationskörper 6     in    der Spinnstel  lung sichert.  



  Zwischen dem Boden 61 und dem Deckel 691 ist       im        Tragmantel    1 der Elektromagnet 22     ringförmiger     Art mit     Leiturig    23 befestigt, der nach der Erregung  die Deckel 691 anzieht     und    unter gleichzeitiger über-      Windung der Federkraft 24 den äusseren     Rotationskör-          per    6     in    -die Reinigungsstellung verschiebt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.6    wird der  Oberteil des Mantels 62 durch den inneren Flansch  692 abgeschlossen: Zwischen dem Flansch und dem  inneren Rotationskörper 7 ist eine Druckfeder 24 ein  gefügt, die die Spinnkammer in der Spinnstellung  sichert. Der untere Teil des Tragmantels 1 ist mit  einem     Elektromagneten    22 ringförmiger Art versehen,  nach :dessen Erregung der äussere,     ferromagnetische     Rotationskörper 6 gegen den Widerstand der Federn  24     angezogen    wird, wodurch die Reinigungsstellung  erreicht wird.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    7 ist das obere  Ende des Mantels 62 durch einen     inneren    abgeschräg  ten Flansch 693 mit     kegelförmiger    Fläche 694 abge  schlossen, die sich in Richtung zum inneren Rotations  körper 7 verbreitert, wobei auf der geraden Fläche 75  des     inneren    Rotationskörpers 7 Kugeln 25     gelagert     sind, deren Halbmesser kleiner ist als die radiale Pro  jektion der     Oberflächengeraden    der kegelförmigen Flä  che 694. Falls die     Spinnkammer    in.

   Betrieb ist, nehmen  die Kugeln 25 durch     Einwirkung    der     Zentrifugalkraft     die     in,        Fig.7    dargestellte Stellung ein, und sichern       :

  dadurch    die     gemeinsame    Stellung des äusseren Rota  tionskörpers 6 und des inneren Rotationskörpers 7  beim     Spinnen.    Wenn es nötig ist, die     Reinigungsstel-          lung        einzunehmen,    werden die Umdrehungen der  Spinnkammer auf einen Wert herabgesetzt, bei wel  chem das Gewicht des äusseren Rotationskörpers 6 die       Zentrifugalkraft    der Kugeln 25 derart überwindet, dass  der äussere     Rotationskörper    6 herabsinkt und     eine     Reinigungsstellung einnimmt, bei welcher jedoch die  Rotation :der     Spinnkammer    zum Herauswerfen :

  der       Verunreinigungen    genügt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    8 wird     eine     mechanische Einstellung der     Reinigungsstellung    be  nutzt. Der     rohrförmige    Boden 26 des äusseren Rota  tionskörpers 6 wird durch     eine        Doppelflansch    27 abge  schlossen, dessen äusserer     Oberteil    mit     einer    kreisför  migen Rille 28 versehen ist, in welcher die Kugeln 30  gelagert     sind,    auf welchen der Ring 11 gelagert ist,  wodurch     ein        Axiallager    zwecks Verminderung der Rei  bungsverluste gebildet wird.

   Zwischen dem     Innensteil     des Flansches 27 und dem.     inneren    Rotationskörper 7  wird eine     Druckfeder    28     eingefügt,    welche die     Spinn-          kammer    in der     Spinnstellung    sichert.

   Durch die im       Tragmantel    1 gebildete Öffnung 32 läuft ein zweiarmi  ger Hebel 33     hindurch,    :dessen eine Ende sich     auf    den  Ring 31     istützt.    Durch Ausschwenken dieses Hebels im       Gegenuhrzeigersinn    wird unter gleichzeitiger     überwin-          dung    :des Druckes der Feder 28 der äussere Rotations  körper 6 in die     Reinigungsstellung    verschoben.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.9    geht der  Boden 61 des äusseren Rotationskörpers 6 in eine       Hohlwelle    34 über, die im Oberteil durch eine An  triebsriemenscheibe 35 beendet ist. Die hohle Welle 34  ist     frei    drehbar     in    den Lagern 4, 5 im Tragmantel gela  gert, wobei die Lager gleichzeitig .den äusseren Rota  tionskörper gegen Verschiebung     in        Axialrichtung     sichern.  



  In -der hohlen Welle 34 ist axial verschiebbar die  Zugstange 36 gelagert, die fest mit dem äusseren Rota  tionskörper 7 verbunden ist. Die Zugstange 36 geht  oben in einen Schaft 361 über, wodurch ein Raum  gebildet     wird,        in    welchem oben eine Druckfeder 37  gelagert ist, die sich oben auf die     innere    Flansch der    Riemenscheibe 35 stützt, wodurch der verschiebbare       innere    Körper 7 in     Axialrichtung        in    die Arbeitsstellung  gedrückt wird, wie     in        Fig.    9 dargestellt ist. Der begren  zende Anschlag wird :durch den     übergang    65 gebildet.

    Der Schaft 361 ist oben durch einen Anker 38 abge  schlossen, der mit     einem        Steuerungselektromagneten     39 so zusammenarbeitet,     dass    im     Falle    der Notwendig  keit des     Reinigens    der Spinnkammer :der Elektroma  gnet 39 erregt wird und :dadurch gegen die Einwirkung  der Feder 37 den inneren Rotationskörper 7 in Rich  tung nach     oben    in die Reinigungsstellung verschiebt.  



  Gegenüber der     Ausführungsform    nach     Fig.    9 unter  scheidet sich die Ausführungsform nach     Fig.    10 nur  dadurch, dass anstatt der     elektromagnetischen    Steue  rung in die Reinigungsstellung hier rein mechanische  Mittel abgeschlossen werden. Der Schaft 361 wird  durch .ein     Axiallager    40 beendet, auf das sich ein Arm  des Steuerungshebels 41 stützt. Durch Ausschwenken  dieses Hebels 41 in Uhrzeigerrichtung wird der     innere     Rotationskörper 7 in die obere     Reinigungsstellung    ver  schoben.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.11    ist der  Boden 61 des äusseren Rotationskörpers 6 aus nicht  magnetischem Material angefertigt und weist     in:    der  Rotationsachse eine Öffnung 42 auf,     in    welcher axial  verschiebbar der     ferromagnetische        innere    Rotations  körper 7 gelagert ist, der zu diesem Zwecke durch ein  Rohr 43 abgeschlossen ist, in welchem die Druckfeder  44 gelagert ist; die sich auf die Welle 45 des äusseren       Rotationskörpers    6 stützt.  



  Durch Einwirkung der Feder 44     wird    der innere  Rotationskörper 7     in    die     Spinnstellung        gedrückt.    Im  Tragmantel 1 ist in der Nähe des Bodens 61 fest der  Steuerungselektromagnet 46 angeordnet, durch dessen  Erregung der     innere    Rotationskörper 7 in Richtung  nach oben. verschoben wird und so in die Reinigungs  stellung gelangt.  



  Die Ausführungsform nach     Fig.12    unterscheidet  sich von der     vorgehenden    Ausführungsform dadurch,  dass der Elektromagnet 46 direkt .im     äusseren    Rota  tionskörper 6 zwischen dem Boden 61 und dem inne  ren Rotationskörper 7 gelagert ist.  



  Die Erregung des Elektromagneten 46 erfolgt  durch Leitungen 47, die durch die hohle Welle 45 ge  führt werden, an welchen eine nicht dargestellte Strom  quelle mittels     eines    Schalters     angeschlossen    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit Lüftungsöffnungen versehene Unterdruck- Spinnkammer mit doppelkegelförmigem Innenraum, dadurch gekennzeichnet, dass sie von zwei ineinander liegenden, in Axialrichtung gegeneinander verschiebba ren Rotationskörpern (6, 7) gebildet ist, die zwischen sich den Spinnraum der Spinnkammer bilden, dass der innere Rotationskörper (7) mit im wesentlichen radia len Lüftungsöffnungen (74) versehen ist und dass der äussere Rotationskörper (6) in seinem Mantel Reini- gungsöffnungen (66) aufweist,
    wobei in der Arbeitsstel lung die Lüftungsöffnungen (74) in die Reinigungsöff nungen, (66) münden und in ,der Reinigungsstellung :der Innenraum an der Stelle seines grössten Umfanges mit den Reinigungsöffnungen (66) unmittelbar in Verbin dung steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der äussere Rotationskörper (6) von einem feststehenden Tragmantel (1) umgeben ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass in :dem Trag mantel (1) gegenüber dem aus. urmagnetischem Mate rial bestehenden Boden (61) des äusseren Rotations körpers (6) ein Elektromagnet (11) angebracht ist und dass zwischen: dem inneren Rotationskörper (7) und dem äusseren Rotationskörper (6) eine Feder (13) zur Sicherung der gegenseitigen Lage von äusserem Rota tionskörper (6) und innerem Rotationskörper (7) in Arbeitsstellung der Spinnkammer angeordnet ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an den beiden ineinander verschieb baren Rotationskörpern (6, 7) ihre Betriebslage sichernde Anschlagkanten (73, 65) vorgesehen sind. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Tragmantel (1) ein die Betriebslage der Rotationskörper (6, 7) sichernder Permanentmagnet (101) angeorndet ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Permanentmagnet (101) im Tragmantel (1) auf der Antriebsseite und .der Elektro magnet (22) auf der Seite :
    der Vorderöffnung (2) ange- ordnet sind. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Rotationskörper (6) einen ferromagnetischen Ring (68) trägt, der gegenüber dem Permanentmagneten (101) angeordnet .ist.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektro magnet (22) ringförmig zwischen dem mchtmagneti- schen Boden (61) des äusseren Rotationskörpers (6) und einem ferromagnetischen Deckel (691) eines vom Boden (61) ausgehenden Rohres (69) angeordnet ist, wobei zwischen dem Deckel (691) und dem inneren Rotationskörper (7) eine den äusseren Rotationskörper (6) in Betriebsstellung haltende Druckfeder (24)
    ange ordnet ist. B. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem inneren Rotationskörper (7) und dem Flansch (692) eine Druckfeder (24) zur Sicherung des Körpers (7) in der Spinnstellung eingefügt ist, wobei im Tragdeckel (1) auf der Seite !der Vorderöffnung (2) -ein ringförmi- ger Elektromagnet (22) zur Verschiebung des äusseren Rotationskörpers (6)
    in die Reinigungsstellung vorgese hen ist. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unterar- Spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass .der äussere Rotationskörper (6) mit einem abgeschrägten Innen- flansch (693) der eine innere, sich zum inneren Rota tionskörper (7) erweiternde Fläche (694) besitzt, verse hen ist, und dass auf der planen Aussenfläche (75)
    des inneren Rotationskörpers (7) umgeben vom Innen- flansch (693) Kugeln (25) angeordnet sind, die durch die Zentrifugalkraft die Rotationskörper (6, 7) in Be- triebsstellung halten.
    <B>10.</B> Vorrichtung nach .Patentanspruch und-- Unteran- spruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Hals (26) des äusseren Rotationskörpers (6) ein: koaxiales Axial lager (27, 30, 31), trägt, welches zum Verschieben des äusseren Rotationskörpers (6) in .die Reinigungsstel lung mit einem Steuerungshebel (33) in Eingriff steht. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, ds:as der äussere Rotationskörper (6) an einer hohlen mit einer Riemenscheibe (35) versehe nen Welle (34) befestigt ist, in welcher eine mit einem Schaft (361) versehene Zugstange (36) axial verschieb bar gelagert ist, die in .den Anker (38) des Elektroma gneten (39) übergeht, wobei zwischen dem inneren Rotationskörper (7) und dem äusseren Rotationskörper (6) eine Druckfeder (37) eingefügt ist. 12.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (361) ein Axiallager (40) trägt, das mit einem Hebel (41) in Eingriff steht. 13. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder (37) in der hohlen Welle (34) zwischen der Zugstange (36) und dem In- nenflansch der Riemenscheibe (35) angeordnet ist.
    14. Vorrichtung nach Patentanspruch, -dadurch gekennzeichnet, dass der aus nichtmagnetischem Mate rial bestehende Boden (61) .des äusseren Rotationskör pers (6) in der Rotationsachse eine Bohrung (42) auf weist, in welcher -der innere, aus ferromagnetischem Material bestehende Rotationskörper (7) mittels des Rohres (43) axial verschiebbar gelagert ist, die .sich einerseits auf :
    die Welle (45) des äusseren Rotations körpers (6) und. anderseits in dem Rohr (43) stützt, wobei der Elektromagnet (46) im Tragmantel (1) ge genüber dem Boden (6:1) angeordnet ist. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (46) im äusse ren Rotationskörper (6) zwischen.
    dem Boden (61) und dem ferromagnetischen inneren Rotationskörper (7) angeorndet ist, dessen koaxiales Rohr (42) in der öff- nung (42) des äusseren Rotationskörpers :(6) verschieb bar gelagert ist, wobei in der Öffnung (42) eine Druck feder (44) angeordnet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1933930A1 (de) * 1969-07-04 1971-01-14 Schurr Stahlecker & Grill Spinnvorrichtung zum Spinnen von Faeden nach dem Offen-End-Verfahren

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