Mit Lüftungsöffnungen versehene Unterdruck-Spinnkammer mit doppelkegelförmigem Innenraum Die vorliegende Erfindung betrifft eine mit Lüf tungsöffnungen versehene Unterdruck-Spinnkammer mit doppelkegelförmigem Innenraum.
Bei den Spinnkammern zum kontinuierlichen Hing losen Spinnen: im weiteren als Spinnkammern bezeich net, kommt es dazu, dass sich in diesen nach einer be stimmten Betriebszeit Verunreinigungen ansammeln. Diese Verunreinigungen sind dann die Quelle von Fadenbrüchen und der schlechteren Funktion der Spinnkammer. Die Spinnkammer muss dann abgestellt werden, der Spinnraum zugänglich gemacht werden und von Hand die Verunreinigungen entfernt werden.
Es hat sich hierbei als zweckmässig gezeigt, :die @uner- wünschten Fasern vor dem Anspinnen des gebroche nen Garnes zu beseitigen, was jedoch bisher beträcht lichen Arbeitsaufwand erfordert.
Besonders bei Vorrichtungen mit automatischer Behebung von. Fadenbruch ist dann eine solche Reini gung der Spinnkammer unökonomisch.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die Nachteile solcher bekannter Spinnkammern zu vermei den und eine Spinnkammer zu schaffen, welche gestat tet, diese zu reinigen, ohne hierfür die Spinnkammer abstellen und öffnen zu müssen.
Dies wird erfindungs gemäss dadurch erreicht, dass sie von zwei ineinander- liegenden, in Axialriehtung gegeneinander verschiebba ren Rotationskörpern gebildet ist, die zwischen sich den Spinnraum -der Spinnkammer bilden,
dass der in nere Rotationskörper mit im wesentlichen radialen Lüftungsöffnungen versehen ist und dass der äussere Rotationskörper in. seinem Mantel Reinigungsöffnun- gen aufweist,
wobei in der Arbeitsstellung die Lüf- tungsöffnungen in die Reinigungsöffnungen. münden und in .der Reinigungsstellung der Innenraum an der Stelle seines grössten Umfanges mit den Reinigungsöff- nungen unmittelbar in Verbindung steht.
Beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungs- P Er , a.enstandes sollen anhand der Zeichnung nachfolgend näher erläutert werden.
Es zeigen: Fig. 1 eine Spinnstelle mit Spinnkammer, im Teil schnitt, mit axial verschiebbarem inneren. Rotations körper, Fig. 2 einen Teilschnitt durch die Ausführungsform gemäss Fig. 1 in Reinigungsstellung, Fig.3 eine Ausführungsvariante einer Spinnkam mer, deren äusserer Rotationskörper verschiebbar ist und in der Betriebsstellung durch einen Permanentma gneten gehalten wird, der im Tragmantel befestigt ist,
wobei die Verschiebung des äusseren Rotationskörpers in die Reinigungsstellung mittels eines Elektromagne ten durchgeführt wird, Fig. 4 einen Teilschnitt durch die Ausführungsform gemäss Fig. 3, in Reinigungsstellung, Fig.5 eine Ausführungsvariante einer Spinnkam mer, deren äusserer Rotationskörper in Arbeitsstellung durch eine Feder gehalten wird, während zur Verschie bung in die Reinigungsstellung ein Elektromagnet dient, Fig.6 eine alternative Ausführungsform der An ordnung gemäss Fig. 4,
im Teilschnitt, Fig. 7 eine Ausführungsvariante der Spinnkammer, deren äusserer Rotationskörper in der Betriebsstellung durch die Zentrifugalkraft von Kügelchen gehalten wird, Fig.8 eine Ausführungsvariante einer Spinnkam mer, mit einem äusseren Rotationskörper, :
der in, die Reinigungsstellung durch einen Hebelmechanismus gesteuert wird, Fig.9 eine Ausführungsvariante einer Spinnkam mer, deren innerer Rotationskörper in der Betriebsstel lung durch eine Feder und in der Reinigungsstellung durch die Einwirkung eines Elektromagneten gehalten wird, Fig.10 eine ähnliche Ausführungsform gemäss Fig. 9, jedoch mit Verschiebung des inneren Körpers in .die Reinigungsstellung mittels eines Hebelmechanis mus,
Fig. 11 eine Ausführungsvariante, bei welcher ein Elektromagnet in einem Tragmantel gelagert ist, Fg. 12 eine Ausführungsvariante, bei welcher der Elektromagnet auf dem äusseren Rotationskörper gela gert ist, Fig. 13 eine Schrägansicht auf den inneren Rota- tionskörper und Fig. 14 eine Schrägansicht auf den äusseren Rota tionskörper gemäss den Fig. 1, 4, 7, 8, 9 und 10.
Auf dem Körper 8 der Maschine ist der Tragman= tel 1 befestigt, der eine Vorderöffnung 2 und auf dem Umfang .angeordnete Öffnungen 3 aufweist. Im öberen vererben Teil des Tragmantels 1 sind Lager 4 und 5 angebracht, in welchen frei drehbar die Spinnkammer gelagert ist, die durch einen äusseren Rotationskörper 6 und einen inneren Rotationskörper 7 gebildet wird,
wobei diese Körper gegenseitig relativ axial verschieb bar sind.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. 2 bis 8 ist der innere Rotationskörper durch eine Riemen scheibe 9 zum Antrieb der Spinnkammer durch dem Riemen 10 ausgestattet.
Der innere Rotationskörper 7 hat eine äussere zylindrische Fläche 71 und einte innere zylindrische Fläche 72, die einen Kegelstumpf bildet, dessen Basis die äussere Kante bestimmt. Im Oberteil ,der Kegelfläche 72 laufen. :durch den inneren. Rota tionskörper 7 radiale Lüftungsöffnungen 74 hindurch, die am Umfang angeordnet sind, zum Bilden, von Un- terdruck in der Spinnkammer während des Spinnvor- ganges.
Der äussere Rotationskörper 6 hat bodenseitig die Form eines Topfes, der durch einen geraden;
Boden. 61 aus nicht ferromagnetischein Material bei den Ausfüh rungsvarianten gemäss den Fig. 1, 2, 11 und 12 und, aus ferromagnetischem Material bei den Ausführungs- varianten gemäss den Fig. 3, 4 und 6 und einem Man tel 62 gebildet wird, dessen Aussenfläche zylindrisch ist und einen etwas kleineren Durchmesser aufweist als der Irinendurchmesser des Hohlraums des Mantels 1.
Die Innenseite des Mantels 62 wird teilweise durch die zylindrische Fläche 63 gebildet, die in eine Kegelfläche 64 übergeht, die sich in Richtung zur vorderen öff- nung 2 des Mantels 1 verengt. Der Übergang zwi schen der zylindrischen Fläche 63 und der Kegelflä che 64 ist durch 65 in Fig. 2 verdeutlicht.
Der Mantel 62 ist auf seinem zylindrischen Teil - dicht über dem Übergang 65 durch Reinigungslängsöffnungen 66 durchbrochen, und zwar derart, um während des Spinnvorganges, d. h.
in. der in Fig. 1, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 11 und 12 dargestellten Stellung die Lüftungsöffnungen 74 in die Reinigungsöffnungen 66 münden zu lassen, ausser den Brücken 67 zwischen den Öffnungen 66, und dadurch - über .die Öffnungen 3 des Mantels 1 in die umgebende Atmosphäre.
Der innere Raum der Spinnkammer hat in der Arbeitsstellung, d. h. während des Spinnvorganges, die Form eines Doppelkegels mit gemeinsamer Basis; die durch die Aussenkante 73 und den Übergang 65 gebil- det wird. Diese Basis ist die Stelle der intensivsten Ablagerung der Fasern bei Spinnen und wird als soge- nanate Sammeloberfläche bezeichnet.
Die Höhe der zylindrischen Fläche 61 des äusseren Rotationskörpers 6 ist gegenüber der Höhe der äusse- ren zylindrischen Fläche 71 des inneren Rotationskör pers 7 grösser, und zwar üm einen Wert, der zur Bil- dung einer genügenden, Öffnung der Spinnkammer nötig ist, d. h. zum Verschieben des inneren Rotations körpers 6 in die in Fig:
2 dargestellte Lage, die als Reinigungsstellung bezeichnet wird. Im Tragmantel 1 ist der ringförmige Elektromagnet 11 befestigt, zusammen mit den Leitungen 12 und einer Druckfeder 13, die den inneren Rotatiorisköirper in die in Fig. 1 dargestellte Arbeitsstellung drück Durch Erregung des Elektromagneten 11 wird der ih- nere Rotationskörper 7 gegen den Druck der Feder 13 in die Reinigungsstellung,
die in Fig. 2 dargestellt ist, verschoben: In den Raum der Spinnkammer greift das koaxial angeordnete feste Abzugsrohr 14 und exzentrisch das Zufuhrsrohr 15 des Separiermechanismus 16 ein, die einen Zufuhrzylinder 161 und einen Auskämmzyllader 162 zur Separierung des vorgelegten Fasergebildes 17, z. B. des Faserbandes beinhaltet.
Das ausgebogene Ende des Zufuhrrohres 15 mün det in die Sammelfläche,der Spinnkammer.
Die separierten Fasern 18, die aus dem Zufuhrrohr 15 heraustreten, werden auf der Sammelfläche der Spinmkammer in Form eines Bandes angelagert, von welchem sie, wie bekannt, durch .das rotierende Ende .des sich bildenden. Garnes 18 abgenommen werden, wobei dieses Garn durch Einwirkung der Abzugszylin- ,der 20 durch das Abzugsrohr 14 hindurchläuft und. auf .die Spüle 21 aufgespult wirst.
Im Falle; dass sich in ,der Spinnkammer Verunrei nigungen ansammeln, öffnet sich diese durch Einwir- kung,des Elektromagneten 11 in die Reinigungsstellung unter gleichzeitiger Rotation der Spinnkammer,
wodurch durch Einwirkung der Zentrifugalkraft die Verunreinigungen durch die Reinigungsöffnungen 66 und öffnnmgen 3 aus dem geöffneten Raum der Spinn kammer herausgeschleudert werden.
Falls bei den nachfolgend beschriebenen Ausfüh rungsformen die gleichen Elemente Anwendung finden, sind diese mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie vorstehend.
Die Beschreibung der weiteren Ausführungsformen beschränkt sich auf die Spinnkammer. Der Trennme- chanismus und die Organe zum Abziehen und Aufwik- keln des Garnes sind hier die gleichen, weshalb sich eine diesbezügliche Wiederholung erübrigt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der äus- sere Rotationskörper 6 auch axial verschiebbar auf dem inneren Rotationskörper 7, jedoch ohne Boden und statt dessen mit einem Ring 68 aus ferromagneti- schem Material versehen, gegen welchen im Tragman tel 1 der Permanentmagnet 101 in Kreisform fest gela gert ist, der .den äusseren Rotationskörper 6 in die Spinnstellung anzieht, wie dargestellt.
Der Tragmantel 1 ist um, die Vorderöffnung herum mit einem ringför migen Elektromagneten 22 mit Leitung 23 versehen, bei dessen Erregung der äussere Rotationskörper 6 herausgescheben wird unter gleichzeitiger überwin= durug der Kraft des Permanentmagneten 101 in die Reinigungsstellung, wie in Fig. 4 dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig.5 geht der unmagnetisehe Boden 61 in ein Rohr 69 über, das durch einen ringförmigen Deckel 691 aus ferromagne- tischem Material abgeschlossen ist. In den zylindri- schen Raum zwischen dem Deckel 691 und dem inne ren Rotationskörper 7 ist die Druckfeder 24 eingefügt, .die den äusseren Rotationskörper 6 in der Spinnstel lung sichert.
Zwischen dem Boden 61 und dem Deckel 691 ist im Tragmantel 1 der Elektromagnet 22 ringförmiger Art mit Leiturig 23 befestigt, der nach der Erregung die Deckel 691 anzieht und unter gleichzeitiger über- Windung der Federkraft 24 den äusseren Rotationskör- per 6 in -die Reinigungsstellung verschiebt.
Bei der Ausführungsform nach Fig.6 wird der Oberteil des Mantels 62 durch den inneren Flansch 692 abgeschlossen: Zwischen dem Flansch und dem inneren Rotationskörper 7 ist eine Druckfeder 24 ein gefügt, die die Spinnkammer in der Spinnstellung sichert. Der untere Teil des Tragmantels 1 ist mit einem Elektromagneten 22 ringförmiger Art versehen, nach :dessen Erregung der äussere, ferromagnetische Rotationskörper 6 gegen den Widerstand der Federn 24 angezogen wird, wodurch die Reinigungsstellung erreicht wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist das obere Ende des Mantels 62 durch einen inneren abgeschräg ten Flansch 693 mit kegelförmiger Fläche 694 abge schlossen, die sich in Richtung zum inneren Rotations körper 7 verbreitert, wobei auf der geraden Fläche 75 des inneren Rotationskörpers 7 Kugeln 25 gelagert sind, deren Halbmesser kleiner ist als die radiale Pro jektion der Oberflächengeraden der kegelförmigen Flä che 694. Falls die Spinnkammer in.
Betrieb ist, nehmen die Kugeln 25 durch Einwirkung der Zentrifugalkraft die in, Fig.7 dargestellte Stellung ein, und sichern :
dadurch die gemeinsame Stellung des äusseren Rota tionskörpers 6 und des inneren Rotationskörpers 7 beim Spinnen. Wenn es nötig ist, die Reinigungsstel- lung einzunehmen, werden die Umdrehungen der Spinnkammer auf einen Wert herabgesetzt, bei wel chem das Gewicht des äusseren Rotationskörpers 6 die Zentrifugalkraft der Kugeln 25 derart überwindet, dass der äussere Rotationskörper 6 herabsinkt und eine Reinigungsstellung einnimmt, bei welcher jedoch die Rotation :der Spinnkammer zum Herauswerfen :
der Verunreinigungen genügt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 wird eine mechanische Einstellung der Reinigungsstellung be nutzt. Der rohrförmige Boden 26 des äusseren Rota tionskörpers 6 wird durch eine Doppelflansch 27 abge schlossen, dessen äusserer Oberteil mit einer kreisför migen Rille 28 versehen ist, in welcher die Kugeln 30 gelagert sind, auf welchen der Ring 11 gelagert ist, wodurch ein Axiallager zwecks Verminderung der Rei bungsverluste gebildet wird.
Zwischen dem Innensteil des Flansches 27 und dem. inneren Rotationskörper 7 wird eine Druckfeder 28 eingefügt, welche die Spinn- kammer in der Spinnstellung sichert.
Durch die im Tragmantel 1 gebildete Öffnung 32 läuft ein zweiarmi ger Hebel 33 hindurch, :dessen eine Ende sich auf den Ring 31 istützt. Durch Ausschwenken dieses Hebels im Gegenuhrzeigersinn wird unter gleichzeitiger überwin- dung :des Druckes der Feder 28 der äussere Rotations körper 6 in die Reinigungsstellung verschoben.
Bei der Ausführungsform nach Fig.9 geht der Boden 61 des äusseren Rotationskörpers 6 in eine Hohlwelle 34 über, die im Oberteil durch eine An triebsriemenscheibe 35 beendet ist. Die hohle Welle 34 ist frei drehbar in den Lagern 4, 5 im Tragmantel gela gert, wobei die Lager gleichzeitig .den äusseren Rota tionskörper gegen Verschiebung in Axialrichtung sichern.
In -der hohlen Welle 34 ist axial verschiebbar die Zugstange 36 gelagert, die fest mit dem äusseren Rota tionskörper 7 verbunden ist. Die Zugstange 36 geht oben in einen Schaft 361 über, wodurch ein Raum gebildet wird, in welchem oben eine Druckfeder 37 gelagert ist, die sich oben auf die innere Flansch der Riemenscheibe 35 stützt, wodurch der verschiebbare innere Körper 7 in Axialrichtung in die Arbeitsstellung gedrückt wird, wie in Fig. 9 dargestellt ist. Der begren zende Anschlag wird :durch den übergang 65 gebildet.
Der Schaft 361 ist oben durch einen Anker 38 abge schlossen, der mit einem Steuerungselektromagneten 39 so zusammenarbeitet, dass im Falle der Notwendig keit des Reinigens der Spinnkammer :der Elektroma gnet 39 erregt wird und :dadurch gegen die Einwirkung der Feder 37 den inneren Rotationskörper 7 in Rich tung nach oben in die Reinigungsstellung verschiebt.
Gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 9 unter scheidet sich die Ausführungsform nach Fig. 10 nur dadurch, dass anstatt der elektromagnetischen Steue rung in die Reinigungsstellung hier rein mechanische Mittel abgeschlossen werden. Der Schaft 361 wird durch .ein Axiallager 40 beendet, auf das sich ein Arm des Steuerungshebels 41 stützt. Durch Ausschwenken dieses Hebels 41 in Uhrzeigerrichtung wird der innere Rotationskörper 7 in die obere Reinigungsstellung ver schoben.
Bei der Ausführungsform nach Fig.11 ist der Boden 61 des äusseren Rotationskörpers 6 aus nicht magnetischem Material angefertigt und weist in: der Rotationsachse eine Öffnung 42 auf, in welcher axial verschiebbar der ferromagnetische innere Rotations körper 7 gelagert ist, der zu diesem Zwecke durch ein Rohr 43 abgeschlossen ist, in welchem die Druckfeder 44 gelagert ist; die sich auf die Welle 45 des äusseren Rotationskörpers 6 stützt.
Durch Einwirkung der Feder 44 wird der innere Rotationskörper 7 in die Spinnstellung gedrückt. Im Tragmantel 1 ist in der Nähe des Bodens 61 fest der Steuerungselektromagnet 46 angeordnet, durch dessen Erregung der innere Rotationskörper 7 in Richtung nach oben. verschoben wird und so in die Reinigungs stellung gelangt.
Die Ausführungsform nach Fig.12 unterscheidet sich von der vorgehenden Ausführungsform dadurch, dass der Elektromagnet 46 direkt .im äusseren Rota tionskörper 6 zwischen dem Boden 61 und dem inne ren Rotationskörper 7 gelagert ist.
Die Erregung des Elektromagneten 46 erfolgt durch Leitungen 47, die durch die hohle Welle 45 ge führt werden, an welchen eine nicht dargestellte Strom quelle mittels eines Schalters angeschlossen ist.
The vacuum spinning chamber provided with ventilation openings and having a double-conical interior. The present invention relates to a vacuum spinning chamber provided with ventilation openings with a double-conical interior.
With the spinning chambers for continuous hanging-free spinning: hereinafter referred to as spinning chambers, it happens that impurities accumulate in these after a certain operating time. These impurities are then the source of thread breaks and the poorer function of the spinning chamber. The spinning chamber must then be switched off, the spinning chamber made accessible and the impurities removed by hand.
It has been shown to be useful: to remove the unwanted fibers before piecing the broken yarn, which, however, has so far required a considerable amount of work.
Especially with devices with automatic elimination of. Such a cleaning of the spinning chamber is then uneconomical.
The present invention now aims to avoid the disadvantages of such known spinning chambers and to create a spinning chamber which gestat tet to clean them without having to turn off and open the spinning chamber.
According to the invention, this is achieved in that it is formed by two nested rotating bodies which can be displaced relative to one another in axial direction and which form the spinning space between them - the spinning chamber,
that the inner rotation body is provided with essentially radial ventilation openings and that the outer rotation body has cleaning openings in its jacket,
wherein in the working position the ventilation openings into the cleaning openings. open and in the cleaning position the interior is directly connected to the cleaning openings at the point of its greatest circumference.
For example, embodiments of the invention will be explained in more detail below with reference to the drawing.
They show: Fig. 1 a spinning station with a spinning chamber, cut in part, with an axially displaceable inner. Rotary body, Fig. 2 is a partial section through the embodiment according to Fig. 1 in the cleaning position, Fig. 3 shows a variant of a Spinnkam mer, the outer rotary body is displaceable and is held in the operating position by a permanent magnet that is attached to the support jacket,
whereby the displacement of the outer rotating body into the cleaning position is carried out by means of an electromagnet, Fig. 4 shows a partial section through the embodiment according to FIG. 3, in the cleaning position, Fig. 5 shows a variant of a spinning chamber whose outer rotating body is held in the working position by a spring while an electromagnet is used to move into the cleaning position, FIG. 6 shows an alternative embodiment of the arrangement according to FIG. 4,
in partial section, Fig. 7 a variant of the spinning chamber, the outer rotating body of which is held in the operating position by the centrifugal force of spheres, Fig. 8 a variant of a spinning chamber, with an outer rotating body,:
which is controlled in, the cleaning position by a lever mechanism, Fig. 9 a variant of a Spinnkam mer, the inner rotating body in the operating position is held by a spring and in the cleaning position by the action of an electromagnet, Fig. 10 a similar embodiment according to Fig . 9, but with displacement of the inner body into the cleaning position by means of a lever mechanism,
11 shows an embodiment variant in which an electromagnet is mounted in a support jacket, FIG. 12 shows an embodiment variant in which the electromagnet is mounted on the outer rotary body, FIG. 13 shows an oblique view of the inner rotary body and FIG Oblique view of the outer rotating body according to FIGS. 1, 4, 7, 8, 9 and 10.
On the body 8 of the machine the Tragman = tel 1 is attached, which has a front opening 2 and openings 3 arranged on the circumference. In the upper inherited part of the support jacket 1, bearings 4 and 5 are attached, in which the spinning chamber is freely rotatably mounted, which is formed by an outer rotating body 6 and an inner rotating body 7,
these bodies are mutually relatively axially displaceable bar.
In the embodiment according to FIGS. 2 to 8, the inner rotary body is equipped with a belt pulley 9 for driving the spinning chamber through the belt 10.
The inner body of revolution 7 has an outer cylindrical surface 71 and an inner cylindrical surface 72 which forms a truncated cone, the base of which defines the outer edge. In the upper part, the conical surface 72 run. : through the inner. Rotary body 7 has radial ventilation openings 74 therethrough, which are arranged on the circumference, in order to create negative pressure in the spinning chamber during the spinning process.
The outer rotation body 6 has the shape of a pot at the bottom, which is through a straight;
Ground. 61 made of non-ferromagnetic material in the embodiment variants according to FIGS. 1, 2, 11 and 12 and from ferromagnetic material in the embodiment variants according to FIGS. 3, 4 and 6 and a jacket 62 whose outer surface is cylindrical and has a slightly smaller diameter than the inner diameter of the cavity of the jacket 1.
The inside of the jacket 62 is partially formed by the cylindrical surface 63, which merges into a conical surface 64 which narrows in the direction of the front opening 2 of the jacket 1. The transition between tween the cylindrical surface 63 and the Kegelflä surface 64 is illustrated by 65 in FIG.
The jacket 62 is perforated on its cylindrical part - just above the transition 65 by longitudinal cleaning openings 66, in such a way that during the spinning process, i. H.
In the position shown in FIGS. 1, 3, 5, 6, 7, 8, 9, 11 and 12, the ventilation openings 74 open into the cleaning openings 66, except for the bridges 67 between the openings 66, and thereby - over. the openings 3 of the jacket 1 into the surrounding atmosphere.
The inner space of the spinning chamber has in the working position, i. H. during the spinning process, the shape of a double cone with a common base; which is formed by the outer edge 73 and the transition 65. This base is the place where the fibers are most intensely deposited in spiders and is called the so-called collecting surface.
The height of the cylindrical surface 61 of the outer rotating body 6 is greater than the height of the outer cylindrical surface 71 of the inner rotating body 7, namely by a value which is necessary for the formation of a sufficient opening of the spinning chamber, ie. H. to move the inner rotary body 6 in the in Fig:
2 position shown, which is referred to as the cleaning position. The ring-shaped electromagnet 11 is fastened in the support jacket 1, together with the lines 12 and a compression spring 13, which presses the inner rotating body into the working position shown in FIG. 1. When the electromagnet 11 is excited, its rotating body 7 is counteracted by the pressure of the spring 13 in the cleaning position,
which is shown in Fig. 2, shifted: In the space of the spinning chamber engages the coaxially arranged fixed exhaust pipe 14 and eccentrically the feed pipe 15 of the separating mechanism 16, which has a feed cylinder 161 and a combing cylinder 162 for separating the presented fiber structure 17, z. B. includes the sliver.
The bent end of the feed tube 15 mün det in the collecting surface, the spinning chamber.
The separated fibers 18, which emerge from the feed tube 15, are deposited on the collecting surface of the spin chamber in the form of a band, of which they, as is known, through .the rotating end of the forming. Yarn 18 are removed, this yarn by the action of the Abzugzylin-, the 20 passes through the discharge tube 14 and. on .the sink 21 is wound up.
In the event of; so that impurities accumulate in the spinning chamber, this opens through the action of the electromagnet 11 in the cleaning position while the spinning chamber rotates at the same time,
whereby the impurities through the cleaning openings 66 and openings 3 are thrown out of the opened space of the spinning chamber by the action of centrifugal force.
If the same elements are used in the embodiments described below, these are provided with the same reference numerals as above.
The description of the other embodiments is limited to the spinning chamber. The separating mechanism and the organs for drawing off and winding up the yarn are the same here, which is why a repetition in this regard is not necessary.
In the embodiment according to FIG. 3, the outer rotating body 6 is also axially displaceable on the inner rotating body 7, but without a bottom and instead is provided with a ring 68 made of ferromagnetic material, against which the permanent magnet 101 in the supporting jacket 1 is in Circular shape is firmly gela Gert, the .den outer rotary body 6 in the spinning position, as shown.
The support jacket 1 is provided around the front opening with a ringför shaped electromagnet 22 with line 23, when excited, the outer rotating body 6 is pushed out while at the same time overcoming the force of the permanent magnet 101 into the cleaning position, as shown in FIG.
In the embodiment according to FIG. 5, the non-magnetic base 61 merges into a tube 69 which is closed off by an annular cover 691 made of ferromagnetic material. The compression spring 24 is inserted into the cylindrical space between the cover 691 and the inner rotating body 7, which secures the outer rotating body 6 in the spinning position.
Between the base 61 and the cover 691, the electromagnet 22 of a ring-shaped type is fastened with a conductor 23 in the support shell 1, which after the excitation pulls the cover 691 and while overcoming the spring force 24 moves the outer rotating body 6 into the cleaning position .
In the embodiment according to FIG. 6, the upper part of the jacket 62 is closed off by the inner flange 692: a compression spring 24 is inserted between the flange and the inner rotating body 7, which secures the spinning chamber in the spinning position. The lower part of the support jacket 1 is provided with an electromagnet 22 of the ring-shaped type, after: the excitation of which the outer, ferromagnetic rotating body 6 is attracted against the resistance of the springs 24, whereby the cleaning position is reached.
In the embodiment of Fig. 7, the upper end of the shell 62 is closed by an inner bevel th flange 693 with a conical surface 694, which widens towards the inner rotary body 7, with 7 balls on the straight surface 75 of the inner rotary body 25 are stored, the radius of which is smaller than the radial projection of the surface straight line of the conical surface 694. If the spinning chamber in.
Is in operation, the balls 25 assume the position shown in Fig. 7 by the action of centrifugal force, and secure:
thereby the common position of the outer rotating body 6 and the inner rotating body 7 during spinning. If it is necessary to adopt the cleaning position, the revolutions of the spinning chamber are reduced to a value at which the weight of the outer rotating body 6 overcomes the centrifugal force of the balls 25 in such a way that the outer rotating body 6 descends and assumes a cleaning position which, however, the rotation: the spinning chamber for ejection:
of impurities is sufficient.
In the embodiment of FIG. 8, a mechanical adjustment of the cleaning position is used. The tubular bottom 26 of the outer Rota tion body 6 is closed abge by a double flange 27, the outer upper part is provided with a circular groove 28 in which the balls 30 are mounted on which the ring 11 is mounted, creating a thrust bearing for the purpose of reduction the friction losses is formed.
Between the inner part of the flange 27 and the. A compression spring 28 is inserted into the inner rotary body 7, which secures the spinning chamber in the spinning position.
A two-arm lever 33 runs through the opening 32 formed in the supporting jacket 1, one end of which is supported on the ring 31. By pivoting this lever counterclockwise, while at the same time overcoming: the pressure of the spring 28, the outer rotating body 6 is displaced into the cleaning position.
In the embodiment according to FIG. 9, the bottom 61 of the outer rotating body 6 merges into a hollow shaft 34 which is terminated by a drive pulley 35 in the upper part. The hollow shaft 34 is freely rotatable in the bearings 4, 5 in the support jacket, the bearings at the same time securing the outer rotating body against displacement in the axial direction.
In the hollow shaft 34, the pull rod 36 is axially displaceable and is firmly connected to the outer rotary body 7. The pull rod 36 merges at the top into a shaft 361, whereby a space is formed in which a compression spring 37 is mounted above, which is supported above on the inner flange of the pulley 35, whereby the displaceable inner body 7 is pressed in the axial direction into the working position as shown in FIG. The limiting stop is: formed by transition 65.
The shaft 361 is closed at the top by an armature 38, which works together with a control electromagnet 39 in such a way that, if it is necessary to clean the spinning chamber: the electromagnet 39 is excited and: as a result, the inner rotating body 7 is activated against the action of the spring 37 in the direction upwards into the cleaning position.
Compared to the embodiment according to FIG. 9, the embodiment according to FIG. 10 differs only in that purely mechanical means are completed here instead of the electromagnetic Steue tion in the cleaning position. The shaft 361 is terminated by a thrust bearing 40 on which an arm of the control lever 41 is supported. By pivoting this lever 41 clockwise, the inner rotary body 7 is pushed ver into the upper cleaning position.
In the embodiment according to FIG. 11, the bottom 61 of the outer rotary body 6 is made of non-magnetic material and has an opening 42 in the axis of rotation in which the ferromagnetic inner rotary body 7 is mounted in an axially displaceable manner, which for this purpose is supported by a Tube 43 is completed, in which the compression spring 44 is mounted; which is supported on the shaft 45 of the outer rotating body 6.
The inner rotary body 7 is pressed into the spinning position by the action of the spring 44. In the support jacket 1, the control electromagnet 46 is fixedly arranged in the vicinity of the bottom 61, and by its excitation the inner rotating body 7 in an upward direction. is moved and so enters the cleaning position.
The embodiment according to FIG. 12 differs from the previous embodiment in that the electromagnet 46 is mounted directly in the outer rotating body 6 between the bottom 61 and the inner rotating body 7.
The excitation of the electromagnet 46 takes place through lines 47, which are ge leads through the hollow shaft 45, to which a power source, not shown, is connected by means of a switch.