CH458776A - Beleuchtungseinrichtung für Mikroskope - Google Patents

Beleuchtungseinrichtung für Mikroskope

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CH458776A
CH458776A CH178867A CH178867A CH458776A CH 458776 A CH458776 A CH 458776A CH 178867 A CH178867 A CH 178867A CH 178867 A CH178867 A CH 178867A CH 458776 A CH458776 A CH 458776A
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CH
Switzerland
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lens
diaphragm
switched
condenser
aperture
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CH178867A
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Inventor
Horst Dr Riesenberg
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B21/00Microscopes
    • G02B21/06Means for illuminating specimens
    • G02B21/08Condensers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Microscoopes, Condenser (AREA)

Description


  Beleuchtungseinrichtung für     Mikroskope       Die Erfindung bezieht sich auf eine Beleuchtungs  einrichtung für Mikroskope, die einen Wechsel zwischen  grosser     Beleuchtungsapertur    und kleinem Leuchtfeld  einerseits und kleiner     Beleuchtungsapertur    und grossem  Leuchtfeld andererseits gestattet.  



  Es sind Beleuchtungseinrichtungen bekannt, bei denen  durch Abschrauben oder Ausschwenken der Frontlinse  oder mehrerer Frontlinsen eines     Kondensors,    dessen  Brennweite vergrössert und damit das ausgeleuchtete  Feld vergrössert und die     Beleuchtungsapertur        verringert     wird. Während des Abschrauben von Frontlinsen     äus-          serst    unbequem und zeitraubend ist und einen schnellen  Übergang zu einem grossen Leuchtfeld nicht zulässt, er  fordert das Ausschwenken von Frontlinsen eine auf  wendige Konstruktion.

   In vielen Fällen wird das An  bringen eines solchen     Kondensors    an normale Mikro  skopstative durch den vorhandenen Mikroskoptisch ver  hindert. Überdies ist bei diesen Beleuchtungseinrichtun  gen nachteilig, dass beim Übergang zu grossen     Leuchtfel-          dern    der     Kondensor    axial verstellt werden muss, wenn  die scharfe Abbildung der meist in der Nähe des Kollek  tors angeordneten     Leuchtfeldblende    in die Präparat  ebene wieder hergestellt werden soll.  



  Es sind auch Beleuchtungseinrichtungen bekannt ge  worden, bei denen der Übergang zu grossem Leuchtfeld  und geringer     Beleuchtungsapertur    durch optische Mittel  erreicht wird, die zwischen dem Kollektor und dem nicht  zerlegbaren     Kondensor    angeordnet sind. Die bekannten  Beleuchtungseinrichtungen dieser Art bewirken diesen  Übergang entweder kontinuierlich durch ein     pankrati-          sches    System oder durch ein- und ausschaltbares Linsen  system oder schliesslich im einfachsten Fall durch eine  ein- und ausschaltbare Linse. Beleuchtungseinrichtungen  der letztgenannten Art haben den Vorteil, dass sie ein  fach, billig und bequem in der Handhabung sind.

   Nach  teilig ist dabei, dass bei eingeschalteter     Grossfeldlinse     keine Abbildung der     Leuchtfeldblende    in die Objekt  ebene erfolgt und somit eine Regelung des Leuchtfeldes  in der Objektebene nicht möglich ist.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Be-         leuchtungseinrichtung    für Mikroskope zu schaffen, die  den Wechsel zwischen grosser     Beleuchtungsapertur    und  kleinem Leuchtfeld einerseits und kleiner     Beleuchtungs-          apertur    und grossem Leuchtfeld andererseits auf einfache  und bequeme Weise ermöglicht und bei der bei beiden  Beleuchtungsarten die Abbildung einer regelbaren Blende  in die Objektebene und die Abbildung einer regelbaren  Blende in die Eintrittspupille der Objektive ermöglicht  wird.  



  Erfindungsgemäss wird das bei einer Beleuchtungs  einrichtung für Mikroskope, die aus einer Lichtquelle,  einem die Lichtquelle in die regelbare     Aperturblende     eines nicht zerlegbaren     Kondensors    abbildenden Kollek  tor, einer in der Nähe des Kollektors angeordneten regel  baren Blende sowie aus einer in Lichtrichtung vor dem       Kondensor    und vor der     Aperturblende    angeordneten  ein- und ausschaltbaren Linse besteht, dadurch erreicht,  dass diese Linse so beschaffen und angeordnet ist,

   dass  sie die in der Nähe des Kollektors befindliche regelbare  Blende in oder annähernd in die Ebene der     Apertur-          blende    des     Kondensors    verkleinert abbildet und eine  weitere regelbare Blende in Lichtrichtung vor der     ein-          und    ausschaltbaren Linse so angeordnet ist, dass sie  diese Blende zusammen mit dem     Kondensor    in die Ob  jektebene abbildet.  



  Eine vorteilhafte Ausführung ergibt sich, wenn die  eingeschaltete Linse, die in der Nähe des Kollektors be  findliche regelbare Blende in die Ebene der     Apertur-          blende    mit dem Abbildungsmassstab  
EMI0001.0036     
    abbildet, wobei A bzw.     AGF    die numerischer.     Aperturen     bei ausgeschalteter bzw. eingeschalteter Linse und d,,  bzw.     dp    die Durchmesser von     Aperturblende    bzw.

       Leucht-          feldblende    sind, und die in Lichtrichtung vor der     ein-          und    ausschaltbaren Linse angeordnete regelbare Blende  in die Objektebene so abgebildet wird, dass der Abbil  dungsmassstab sich vom Verhältnis aus den Brennweiten      des     Kondensors    und der ein- und ausschaltbaren Linse  um weniger als ein Zehntel unterscheidet.  



  Eine vorteilhafte Ausführung ergibt sich weiterhin,  wenn die in Lichtrichtung vor der ein- und ausschalt  baren Linse angeordnete Blende zusammen mit dieser  ein- und ausschaltbar ist. Diese Blende wirkt beim über  gang zu grossem Leuchtfeld als     Leuchtfeldblende,    die  scharf in die Objektebene abgebildet wird. Dadurch wird  die Beleuchtungseinrichtung hinsichtlich der     Ausleuch-          tung    des Leuchtfeldes besonders günstig an solche mi  kroskopischen Beobachtungsverfahren angepasst. die  einen schnellen und häufigen Wechsel zwischen Über  sichtsbeobachtung mit einem schwachen Mikroskop  objektiv und Beobachtung bei hoher Vergrösserung mit  einem starken Mikroskopobjektiv erfordern.

   Die beiden       Leuchtfeldblenden    brauchen dann nur einmal in der ge  wünschten Grösse eingestellt zu werden und können beim  Wechsel des Beobachtungsverfahrens ihre Grösse unver  ändert beibehalten. Darüber hinaus können auch die     Be-          leuchtungsaperturen    dem Wechsel der Beobachtungsver  fahren besonders günstig angepasst werden, wie weiter  unten gezeigt wird.  



  Ferner ist es     vorteilhaft,    wenn sowohl die ein- und  ausschaltbare Linse als auch die in Lichtrichtung vor ihr  angeordnete Blende mechanisch am     Kondensor    befestigt  ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Er  findung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen       Fig.    1 die Beleuchtungseinrichtung mit eingeschalteter  Linse und der in Lichtrichtung vor ihr angeordneten  Blende und       Fig.2    die Beleuchtungseinrichtung mit ausgeschalte  ter Linse und Blende, eine Anordnung, die einer her  kömmlichen Beleuchtungseinrichtung entspricht.  



  Es sei A die numerische     Apertur    des     Kondensors    5  mit der Brennweite     fIz,    der der Durchmesser     d,    einer im  vorderen Brennpunkt des     Kondensors    angeordneten       Aperturblende    4 zugeordnet ist.

   Die als     Leuchtfeldblende     wirkende Blende 3 habe den Durchmesser     d,    und wird  durch den     Kondensor    5 mit dem Abbildungsmassstab       mr,    in die Objektebene 6 abgebildet, wodurch in der Ob  jektebene ein verkleinertes Bild dieser     Leuchtfeldblende     vom Durchmesser     d'r.    =     mK    -     dp    entsteht.

   Zwischen den  Grössen     fK,    d, und A besteht     näherungsweise    die Be  ziehung  
EMI0002.0028     
    Die beim Übergang zu grossem Leuchtfeld einge  schaltete Linse 7 bildet die Blende 3     in    die Ebene der       Aperturblende    4 mit dem Abbildungsmassstab ML ab, so  dass für die numerische     Apertur    AG, der     Grossfeldbe-          leuchtung        näherungsweise    gilt:  
EMI0002.0035     
    Die Regelung der numerischen     Apertur    kann bei ein  geschalteter Linse 7 mit der     Aperturblende    4 oder mit  der Blende 3 erfolgen.  



  Bei vorgegebenen     Blendengrössen    und erwünschter       numerischer        Apertur    bei     Grossfeldbeleuchtung    erhält  man aus den beiden Beziehungen den     Abbildungsmass-          stab    der einzuschaltenden Linse  
EMI0002.0044     
    wodurch sich in Verbindung mit der Entfernung zwischen    Blende 3 und     Aperturblende    4 die Brennweite dieser  Linse     fL    ergibt.

   Die als     Leuchtfeldblende    wirkende Blende  8 habe den Durchmesser     dGF    und ist so angeordnet, dass  sie durch die Linse 7 und den     Kondensor    5 in die Objekt  ebene 6 mit dem Abbildungsmassstab     mGF    abgebildet  wird, so dass ein Bild dieser Blende 8 vom Durchmesser       d'GF    -     mGF    '     dGF     entsteht.

   Zwischen dem Abbildungsmassstab     mGF    und  den Grössen     fK,        fL    und     mK,    ML besteht die Beziehung  
EMI0002.0058     
    Da sowohl 0  <  nix  <  1 als auch 0  <  ML  <  1 und       mK    im allgemeinen sehr viel kleiner als 1 ist, wird der  Abbildungsmassstab     mGF    in erster Linie durch das Ver  hältnis der Brennweiten von     Kondensor    5 und Linse 7  bestimmt.  



  Eine auf die angegebene Weise bestimmte     erfindungs-          gemässe    Beleuchtungseinrichtung gewährleistet sowohl im  Fall grosser     Beleuchtungsapertur    und kleinem     Leucht-          feld    entsprechend     Fig.    2 als auch im Fall kleiner     Beleuch-          tungsapertur    und grossem Leuchtfeld entsprechend     Fig.    1  die Abbildung einer regelbaren     Leuchtfeldblende    in die  Objektebene 6 und die Regelung der     Apertur.    Darüber  hinaus ist in beiden Fällen für den Hauptstrahl des Aper  turbüschels im Objektraum     

  telezentrischer    Strahlengang  verwirklicht.     Die    meisten     Mikroskopobjektive    -sind für  einen solchen     Hauptstrahlenverlauf    korrigiert, der der  Lage ihrer Eintrittspupille im Unendlichen entspricht.

    Vorteilhaft ist ferner, dass die vom Kollektor 2 in die       Aperturblende    4 abgebildete Lichtquelle 1 nach dem Ein  schalten der Linse 7 weiterhin in die     Nähe    der     Apertur-          blende    4 abgebildet wird,     nämlich    zwischen diese Linse 7  und die     Aperturblende    4, und vom Ort der als     Leucht-          feldblende    wirkende Blende 8 verhältnismässig weit ent  fernt liegt, wodurch eine weitgehend gleichmässige     Aus-          leuchtung    des Objektfeldes gewährleistet ist.  



  Zur Überbrückung grosser Entfernungen zwischen  Lichtquelle und     Kondensor    bei geringen Bündelquer  schnitten ist es vorteilhaft, wenn in die     erfindungsge-          mässe    Beleuchtungseinrichtung zwischen Kollektor 2 und  der Blende 8 eine in der Zeichnung nicht mit dargestellte  Zwischenoptik so eingeschaltet wird, dass sowohl von  der Lichtquelle 1 als auch von der Ebene der Blende 3  in der Nähe des Kollektors 2 Zwischenbilder erzeugt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Beleuchtungseinrichtung für Mikroskope, bestehend aus einer Lichtquelle, einem die Lichtquelle in die regel bare Aperturblende eines nicht zerlegbaren Kondensors abbildenden Kollektor, einer in Lichtrichtung vor dem Kondensor und vor der Aperturblende angeordneten ein- und ausschaltbaren Linse, sowie aus einer zwischen dem Kollektor und der Linse angeordneten regelbaren Blende, deren Abstand von der Linse wesentlich grösser ist als derjenige vom Kollektor, dadurch gekennzeichnet, dass diese Linse (7)
    so beschaffen und angeordnet ist, dass sie die regelbare Blende (3) mindestens angenähert in der Ebene der Aperturblende (4) des Kondensors (5) ver kleinert abbildet und eine weitere regelbare Blende (8) in Lichtrichtung vor der ein- und ausschaltbaren Linse (7) so angeordnet ist, dass die eingeschaltete Linse diese Blende zusammen mit dem Kondensor in die Objekt ebene (6) abbildet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die eingeschaltete Linse (7) die in der Nähe des Kollektors (2) befindliche regelbare Blende (3) in die Ebene der Aperturblende (4) mit dem Abbildungsmassstab EMI0003.0004 abbildet, wobei A bzw. AGF die numerischen Aperturen bei ausgeschalteter bzw. eingeschalteter Linse (7) und dA bzw. dp die Durchmesser von Aperturblende (4) bzw.
    Blende (3) sind, und die in Lichtrichtung vor der ein- und ausschaltbaren Linse (7) angeordnete regelbare Blende (8) in die Objektebene (6) so abgebildet wird, dass der Abbildungsmassstab sich .vom Verhältnis aus den Brennweiten des Kondensors (5) und der ein- und ausschaltbaren Linse (7) um weniger als ein Zehntel unterscheidet. z. Beleuchtungseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in Lichtrichtung vor der ein- und ausschaltbaren Linse (7) angeordnete Blende (8) zusammen mit dieser Linse ein- und ausschaltbar ist. 3.
    Beleuchtungseinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die ein- und ausschaltbare Linse (7) als auch die in Lichtrichtung vor ihr angeordnete Blende (8) am Kondensor (5) befestigt ist.
CH178867A 1966-03-05 1967-02-07 Beleuchtungseinrichtung für Mikroskope CH458776A (de)

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