CH459413A - Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen

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CH459413A
CH459413A CH1808166A CH1808166A CH459413A CH 459413 A CH459413 A CH 459413A CH 1808166 A CH1808166 A CH 1808166A CH 1808166 A CH1808166 A CH 1808166A CH 459413 A CH459413 A CH 459413A
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CH
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optionally substituted
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radical
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azo dyes
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CH1808166A
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Roland Dr Entschel
Curt Dr Mueller
Walter Dr Wehrli
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Sandoz Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B44/00Azo dyes containing onium groups
    • C09B44/02Azo dyes containing onium groups containing ammonium groups not directly attached to an azo group
    • C09B44/04Azo dyes containing onium groups containing ammonium groups not directly attached to an azo group from coupling components containing amino as the only directing group
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B44/00Azo dyes containing onium groups
    • C09B44/10Azo dyes containing onium groups containing cyclammonium groups attached to an azo group by a carbon atom of the ring system
    • C09B44/101Azo dyes containing onium groups containing cyclammonium groups attached to an azo group by a carbon atom of the ring system characterised by the coupling component having an amino directing group

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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von     Azofarbstoffen       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von     Azofarbstoffen    der Formel  
EMI0001.0004     
    worin     R1    und     R2    gleiche oder verschiedene, gegebenen  substituierte     Alkyl-,        Aralkyl-    oder     Cyclo-          (D        (D          alkylreste    oder     R1,        R2    und -N- oder     R1,

          -N-          und    y zusammen ein     heterocyclisches    Ring  System,       R"    einen gegebenenfalls substituierten     Alkylrest,          R4    einen gegebenenfalls     substituierten        Alkyl-,          Cycloalkyl-    oder     Aralkylrest,     y einen     gegebenenfalls    substituierten Alkylen-         rest,    der durch     Heteroatome    unterbrochen  sein kann,  Z den restlichen Bestandteil eines ungesättigten,

    gegebenenfalls substituierten ein- oder mehr  kernigen Ringsystems mit aromatischem Cha  rakter und  <B>AG</B> ein dem     Farbstoffkation    äquivalentes Anion  bedeuten  und der Ring D weitersubstituiert sein kann, dadurch  gekennzeichnet, dass man an eine Verbindung der For  mel  
EMI0001.0030     
    eine Verbindung der Formel       R!,-   <B>A</B>     (t1I)          anlagert.       Ringsysteme mit aromatischem Charakter, die dem  Ring B zu Grunde liegen, sind beispielsweise     Thiazole,          Benzthiazole,        Thiadiazole,    usw.  



  Verbindungen der Formel     (III),    d. h.     Quaternie-          rungs-    oder     Alkylierungsmittel,    sind beispielsweise die      Ester starker Mineralsäuren und organischer     Sulfon-          säuren,    wie     Alkylchloride,        -bromide    und     -iodide    oder       Dialkylsulfate,    wie z.

   B.     Methylchlorid,        -iodid    oder       -bromid,        Äthylchlorid,        bromid    oder     iodid,        Dimethyl-          sulfat,        Aralykylhalogenide,        Alkylester        niedrigmolekula-          rer        Alkonsulfonsäuren,    wie z. B.

   Methan-,     Äthan-    oder       Butansulfonsäure    und Ester der     Benzolsulfonsäuren,     welche weitersubstituiert sein können, wie     Methyl-,     Äthyl-,     Propyl-    und     n-Butylester    der     Benzolsulfonsäure,     2- oder     4-Methylbenzolsulfonsäure,        4-Chlorbenzolsul-          fonsäure    oder 3- oder     4-Nitrobenzolsulfonsäure.     



  Die Anlagerung, d. h. die     Alkylierung    oder     Quater-          nierung    erfolgt vorzugsweise     in    einem     inerten    Lösungs  mittel oder gegebenenfalls in     wässriger    Suspension oder  ohne Lösungsmittel in     einem        überschuss    des Anlage  rungsmittels und bei erhöhten Temperaturen und in ge  gebenenfalls     gepuffertem    Medium.  



  Die erhaltenen     Farbstoffe    können z. B. durch Ab  filtrieren, gegebenenfalls nach Einengen oder Ausfällen,  erhalten werden.     Im    Verlauf der Abtrennung oder in  einer weiteren     Stufe    lassen sich die Anionen gegen  andere Anionen austauschen, z.

   B. gegen     Methylsulfat-,          Äthylsulfat-,    Sulfat-,     Disulfat-,        Perchlorat-,    Chlorid-,       Bromid-,        Iodid-,    Phosphat-,     Phosphormolybdat-,        Ben-          zolsulfonat-,        Acetat,        Propionat-        oderBenzoationen    oder  auch gegen komplexe Anionen, z. B. das von     Chlorzink-          doppelsalzen.     



  Als     Substituenten    in den Farbstoffen kommen vor  zugsweise solche     in    Frage, die in     Acetatseiden-    und       Polyesterfarbstoffen    üblich sind, z. B. Halogenatome  oder Cyan-,     Nitro-        odenr        Hydroxylgruppen    oder gege  benenfalls     substituierte        Alkyl-,        Alkoxy-,        Alkylsulfonyl-,          Alkoxycarbonyl-,        Alkylcarbonyloxy-,

          Carbonsäure-          amid-    oder     Sulfonsäureamidgruppen.     



  Als     Brückenglieder    y eignen sich vorzugsweise eine  gegebenenfalls substituierte     Methylengruppe    oder     ein     über eine solche an das benachbarte N gebundener  zwei- oder dreiwertiger Rest, so z. B.     -(CH,),-        worin    p  die     Zahl    1 bis 6 bedeutet;  
EMI0002.0079     
    <B>.USW.</B>  



  y kann auch zusammen mit     R1    und dem benachbarten  
EMI0002.0081  
   ein     heterocychsches    Ringsystem bilden, so dass  Ringgruppierungen wie  
EMI0002.0083     
    entstehen können.  



       R1    und     R2    können auch     zusammen        mit    ein     hetero-          cyclisches    Ringsystem     bilden,    also z. B.
EMI0002.0091  
   einen     Pyrroli-          din-,        Piperidin-,        Morpholin-    oder     Piperazinring,    oder  eine     Äthyleniminogruppierung,    usw.  



  Die neuen Farbstoffe dienen vorzugsweise zum Fär  ben, Klotzen oder     Bedrucken    von     Formkörpern,    insbe  sondere     Fasern,    Fäden oder daraus hergestellten Tex  tilien, aus     Polymerisaten    aus mehr als 80     0/a        Aerylnitril,     beispielsweise aus     Polyacrylnitril,    oder     Copolymeren     aus 80 bis 95 %     Acryhütril    und 20-5 %     Vinylacetat,          Methylacrylat    oder     Methylmethacrylat    usw.

   Man färbt  besonders     vorteilhaft        in    wässrigem, neutralem oder sau  rem Medium bei Siedetemperatur oder bei Temperatu  ren über 100  C unter Druck.     Hierbei    werden auch       ohne    Anwendung von     Retarden    sehr egale Färbungen  erhalten. Auch Mischgewebe, welche einen     Polyacryl-          nitrilfaseranteil    enthalten, lassen sich sehr gut färben.

    Diejenigen     Farbstoffe,    welche eine gute Löslichkeit in  organischen     Lösungsmitteln    besitzen, sind zum Färben  von natürlichen plastischen Massen oder gelösten oder  ungelösten Kunststoff-, Kunstharz- oder     Naturharzmas-          sen    geeignet. So kann     Polyacrylnitril    in der Masse in       licht-    und nassechten Tönen gefärbt werden. Einzelne  der neuen Farbstoffe können zum Beispiel zum Färben  von     tannierter    Baumwolle, Wolle, Seide, regenerierter       Cellulose,        synthetischen    Polyamiden und von Papier  eingesetzt werden.

   Es hat sich gezeigt, dass man auch  vorteilhaft Gemische aus zwei oder mehreren der neuen  Farbstoffe verwenden kann.  



  Die erhaltenen Färbungen und Drucke haben eine  gute Licht-, Wasch-, Schweiss-,     Sublimations-,    Plissier-,       Dekatur-,    Bügel-, Wasser-, Meerwasser-,     Trockenreini-          gungs-,    überfärbe- und     Lösungsmittelechtheit.     



       Im    folgenden Beispiel bedeuten die Teile Gewichts  teile und die Prozente Gewichtsprozente. Die Tempera  turen sind     in    Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  2,5 Teile des     Farbstoffes    der Formel  
EMI0002.0134     
    werden in 50 Teilen Nitromethan gelöst und das Ge  misch auf 80      erwärmt.    Bei einer Temperatur von  80-90  lässt man 0,8 Teile     Dimethylsulfat        zutropfen.       Man rührt     während    12 Stunden bei 80  und     destilliert     das     Lösungsmittel    unter     vermindertem    Druck ab. Der  trockene Rückstand wird sodann in einem Gemisch aus      Wasser und Äthanol aufgenommen, heiss gelöst, und nach einer     Klarfiltration    erkalten gelassen.

   Der ausfal  lende Farbstoff der Formel  
EMI0003.0002     
    wird in ausgezeichneter Ausbeute erhalten. Er färbt       Polyacrylnitrilfasern    in brillanten blauen Tönen aus  essigsaurem, neutralem oder mineralsaurem Bade, in  denen er     verkochbeständig    ist.  



       Die    Färbung auf     Polyacrylnitrilfasern    hat ausge  zeichnete Licht-, Wasch-, Schweiss-, Sublimier-, Reib-,  nasse und trockene Bügel-, Meerwasser-, Rauchgas-,    Bleich-, überfärbe- und     Trockenreinigungsechtheit.    Der  Farbstoff reserviert im gleichen Färbebad anwesende  Wolle und     Cellulosefasern.    Die Färbungen sind egal.  Der Farbstoff besitzt ein besseres     Egalisierungsvermö-          gen,    als ein solcher ähnlicher Konstitution, beispiels  weise mit     Diäthylaminobenzol    als Kupplungskompo  nente.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen der Formel EMI0003.0013 worin R1 und R2 gleiche oder verschiedene, gegebenen substituierte Alkyl-, Aralkyl- oder Cyclo- ED (D alkylreste oder R1, R2 und -N- oder R1, -N- und y zusammen ein heterocyclisches Ring system,
    RS einen gegebenenfalls substituierten Alkylrest, R4 einen gegebenenfalls substituierten Alkyl-, Cycloalkyl- oder Aralkylrest, y einen gegebenenfalls substituierten Alkylen- rest, der durch Heteroatome unterbrochen sein kann, Z den restlichen Bestandteil eines ungesättigten, gegebenenfalls substituierten ein- oder mehr kernigen Ringsystems mit aromatischem Cha rakter und <B>AG)</B> ein dem Farbstoffkation äquivalentes Anion bedeuten und der Ring D weitersubstituiert sein kann, dadurch gekennzeichnet,
    dass man an eine Verbindung der For mel EMI0003.0039 eine Verbindung der Formel R4- <B>A</B> (iii) anlagert.
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