CH459515A - Hängedecke - Google Patents
HängedeckeInfo
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Classifications
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-
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Description
Hängedecke Die Erfindung betrifft eine Hängedecke, die aus Platten aus wärme- und schalldämmendem, gegebenen falls feuerhemmendem Material besteht, die an zumin dest gruppenweise parallel zueinander angebrachten, an Aufhängungen gehaltenen Tragschienen im Bereich we nigstens zweier Randseiten auswechselbar befestigt sind.
Hängedecken setzen sich im Bauwesen immer mehr durch. Der Raum zwischen der tragenden Rohdecke und der daran aufgehängten Hängedecke kann für die Unterbringung verschiedenster Installationen, z. B. für die Verlegung elektrischer Leitungen und zur Anord nung von Be- und Entlüftungseinrichtungen Verwendung finden.
Die verwendeten Platten weisen vorzugsweise rechteckige oder quadratische Form auf. Während qua dratische Platten meist an allen vier Seiten an den Tragschienen gehalten werden, sieht man bei rechtecki gen Platten meist nur eine Aufhängung an zwei Seiten vor.
Es ist bekannt, die Tragschienen mit Hilfe von Drähten oder Bändern in einem genau vorbestimmten Abstand von der Massivdecke anzuordnen, wobei Ver änderungen des einmal eingestellten Höhenabstandes nicht mehr oder nur nach Demontage der übrigen Trag konstruktion in umständlicher Weise durch Einkürzen der Hängeelemente vorgenommen werden können.
Um eine Auswechselbarkeit der Platten für sich zu ermöglichen, also die Auswechslung einzelner Platten ohne vorheriger Entfernung der benachbarten Platten durchführen zu können, werden bisher Decken mit von unten sichtbarer Tragkonstruktin verwendet, bei denen die Tragschienen z. B. die Form verkehrter T-Profile besitzen, so dass die Platten mit ihren Rändern auf die Flansche der von unten sichtbar bleibenden Profilschie nen aufgelegt werden können.
Diese Ausführung hat den Nachteil, dass zwar eine leichte Auswechslung der einzelnen Platten, die nur angehoben und nach Schräg stellung durch die durch ihr Anheben freigewordene Öffnung ausgefädelt zu werden brauchen, möglich ist, dass aber die sichtbar bleibende Tragkonstruktion den architektonischen Gesamteindruck der Decke stört und, was viel nachteiliger ist, die raumseitigen Teile der Decke aus verschiedenen Materialien, nämlich den Dämmplatten und den Trägern gebildet werden.
Die aus Metall gefertigten Träger besitzen nicht die günsti gen schall-, wärme- und feuerdämmenden Eigenschaften der zwischen ihnen verlegten Platten.
Im Hinblick auf die erwähnten Nachteile wurden schon Decken gebaut, bei denen von der Unterseite her lediglich die Dämmplatten sichtbar und zugänglich sind. Um dies zu erreichen, sieht man bei einer bekannten Konstruktion mit Nut und Feder ineinandergreifende Dämmplatten vor, wobei die Nut so gross bemessen ist, dass die Platte mit der Nutseite über einen Horizontal flansch einer C-förmigen Tragschiene geschoben werden kann und zusätzlich zu dem unteren Flansch der Trag schiene noch die Feder der folgenden Platte, die unter halb der Tragschiene und an deren Flanschaussenseite stossend eingeführt wird, Platz hat.
Die Platte wird so mit an dem einen Rand am Flansch der Tragschiene, am gegenüberliegenden Rand mit ihrer Feder in der Nut der folgenden Platte festgehalten. Ein Auswechseln einzelner Platten ist erst nach Demontage der vorher gehenden Platten vom Rand her möglich. Sinngemäss gleiche Nachteile weist eine andere bekannte Konstruk tion auf, bei der rechteckige Platten an ihren Schmal seiten für den Eingriff von Trägerflanschen der Trag schienen bestimmte Nuten und an den Breitseiten wech selweise Nut und Feder aufweisen. Bei Decken der letzt genannten Arten sind somit bestimmte Deckenbereiche erst nach vorheriger Demontage ganzer Reihen von Platten zugänglich.
Die Erfindung betrifft eine Hängedecke der ein gangs genannten Art und ist dadurch gekennzeichnet, dass die an ihren für die Halterung bestimmten Rand seiten mit Nuten versehenen Platten mit Hilfe gesonder ter Haltestücke, die mit Fussteilen in die Nuten eingrei fen und oben Endhaken tragen, an den Tragschienen aufgehängt sind.
Die Aufhängung erfolgt mit Hilfe der über die Tragschienen greifenden Endhaken. Es wird durch die neue Ausbildung möglich, die Unterseite der Platten tiefer als die Unterseiten der Tragschiene anzuordnen und trotzdem eine auswechselbare Befestigung der Plat ten zu ermöglichen. Jede Platte kann lediglich durch Anheben, wobei die Haken der Haltestücke von den Tragschienen abgehoben werden, aus der Halterung ge löst und abgenommen werden, so dass eine leichte Zu gänglichkeit sämtlicher Bereiche der tragenden Decke gegeben ist, obwohl die gesamte Deckenuntersicht durch gehend aus den Platten gebildet werden kann, die Trag konstruktion also unsichtbar bleibt.
Es ist an sich auch möglich, die Haltestücke bereits bei der Herstellung in den Platten zu verankern.
Nach einer weiteren Ausgestaltung können nach oben weisende, in den Endhaken mündende Traglaschen der Haltestücke an den Fussteilen ausserhalb von deren Längsmitte anschliessen. Der Zweck dieser Massnahme ist es, bei gleichmässiger Verteilung der Haltestücke an den Platten ein gegenseitiges übergreifen der benach barten Platten zugeordneten Haltestückhaken auf der Tragschiene zu verhindern. Sieht man beispielsweise die Haken mit bis in die Ecke der Platte reichenden Fuss teilen vor, dann kommen trotz dieser Anordnung die Haken der benachbarten Platten zugeordneten Halte stücke auf der gemeinsamen Tragschiene nicht in Ein griff miteinander.
Die Befestigungsweise ermöglicht es, als Tragschie nen hochkant gestellte Flachprofile, z. B. Flacheisen, zur Versteifung mit Wellen oder Sicken versehene Bänder oder auch Streckmetallbänder oder Bistähle zu verwen den, die ihrerseits an unten zu diese Profile umfassen den Haken geformten Tragbändern der Aufhängung ge halten sind.
Die Tragbänder können aus zwei Teilen bestehen, die unter einstellbarer überlappung ihrer Enden im Überlappungsbereich in oberhalb der Schienen und quer zu diesen angeordnete Klemmprofile eingreifen, bei denen die Teilung der Klemmstellen den Abständen der Tragschienen untereinander entspricht.
Die Klemm profile erfüllen eine doppelte Funktion. Einerseits geben sie dann, wenn nur untereinander parallele Tragschienen Verwendung finden, also die Platten nur im Bereich zweier Bänder an den Schienen gehalten werden, der Hängekonstruktion die notwendige, ein Pendeln der Schienen an ihren Aufhängungen verhindernde Stabilität und ermöglichen anderseits eine Längeneinstellung der Tragbänder und damit des Abstandes der Hängedecke von der Tragdecke, so dass in einfacher Weise auch nach fertiger Verlegung der Decke noch Höhenkorrek turen und Justierungen vorgenommen werden - können.
Vorteilhaft können die Klemmprofile als auseinan- derfedernde Flansche aufweisende, spitz- bis rechtwin- kelige Winkelprofile ausgebildet sein, bei denen beide Flansche Durchführungsöffnungen aufweisen, die nur bei zueinander gedrückten Flanschen in einem für die Einführung der Tragbänderendteile ausreichenden Quer schnittsbereich fluchten,
so dass die Tragbänderteile beim Auseinanderfedern der Flansche in den öffnungen festgeklemmt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand bei spielsweise veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 schematisiert einen Teil einer Hängedecke mit einer Platte im Schaubild, Fig. 2 eine Plattenecke mit der zugehörigen Hänge vorrichtung im Schaubild, Fig. 3 ein Haltestück im Schaubild, Fig. 4 eine Tragschiene mit angehängten Platten im Schnitt,
Fig. 5 die Tragschiene mit angehängten Platten in Seitenansicht und Fig. 6 eine mögliche Querschnittsausbildung für die Tragschiene.
An einer nicht dargestellten Massivdecke sind nach unten weisende Bänder 1 oder auch starke Drähte be festigt. Der Abstand dieser Bänder 1 voneinander wird entsprechend den vorgesehenen Rastermassen gewählt. Die Bänder 1 sind durch öffnungen 2, 3 von spitz winkeligen, im Grenzfall rechtwinkeligen, auseinander federnde Schenkel 4, 5 aufweisenden Winkelprofilen hindurchgeführt. Von unten her ist durch das Loch 3 jeweils noch das obere Ende 6 ,eines weiteren Bandes 7 geführt. Das Ende 6 ist ausgebogen und hängt somit am Flansch 5.
Nach Zusammendrücken der Flansche 4, 5 können die Profile der Höhe nach auf den Bändern 1 verstellt werden. Nach Freigabe federn die Flansche 4, 5 auseinander und klemmen sich damit selbsttätig am Band 1 fest. Die unteren Enden der Bänder 7 sind zu Haken 8 geformt, in die über die Länge des Raumes durchgehende Tragschienen 9 eingehängt sind.
Nach den Fig. 1, 2, 4 und 5 weisen die Schienen 9 ein auf seine Schmalseite gestelltes Rechteckprofil auf, doch könnten auch Schienen 10 nach Fig. 6 Verwendung finden, die ein gewelltes Profil besitzen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, hochgestellte Bistähle als Tragschienen zu verwenden.
In ihren Längsseiten 11 mit Nuten 12 versehene Platten 13 aus schall- und wärmedämmendem, vorzugs weise auch feuerhemmendem Material sind mit Hilfe von Haltestücken 14 an den Tragschienen 9 aufgehängt. Die Haltestücke 14 besitzen einen in die Nut 12 ein- greifenden, abgewinkelten Fussteil 15, der in sich bom- biert oder abgewinkelt ist, um einen Klemmsitz in den INTuten 12 zu erreichen.
Die Haltestücke dienen als Traglaschen und enden oben in einem Haken 16, mit dem sie über die Tragschienen 9 gehängt werden kön nen. Die Laschen 14 schliessen aussermittig an die Fuss teile 15 an.
Während bei der bisher beschriebenen Ausbildung eine beliebige Höhenverstellung der Hängedecke durch die Unterteilung der Bänder 1, 7 und die Klemmvorrich- tung 4, 5 möglich wird, kann man selbstverständlich dann, wenn eine solche Höhenverstellung nicht erforder lich erscheint, durchgehende Bänder oder Drähte für die Aufhängung der Schienen 9 verwenden. Zu erwähnen ist noch, dass die Platten 13 unterhalb der Nuten 12 etwas breiter als oberhalb der Nuten ausgebildet sind, um auf diese Weise einen Stoss der Platten unterhalb der Schienen 9 zu erzielen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Hängedecke, besteheind aus Platten aus wärme- und schalldämmendem Material, die an zumindest gruppen weise parallel zueinander angebrachten, an Aufhängun gen gehaltenen Tragschienen im Bereich wenigstens zweier Randseiten auswechselbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die an ihren für die Halterung bestimmten Randseiten (11) mit Nuten (12) versehenen Platten (13) mit Hilfe gesonderter Haltestücke (14), die rnit Fussteilen (15) in die Nuten eingreifen und oben Endhaken (26) tragen, an den Tragschienen (9) aufge hängt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Hängedecke nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass nach oben weisende, in den End- haken (16) mündende Traglaschen der Haltestücke (14) an die Fussteile (15) ausserhalb von deren Längsmitte anschliessen. 2. Hängedecke nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tragschienen (9) aus hochgestell ten Flachprofilen (9, 10) bestehen, die ihrerseits an unten zu diesen Profilen umfassenden Haken (8) geform ten Tragbändern (1, 7) gehalten sind. 3.Hängedecke nach Patentanspruch und Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbänder aus zwei Teilen (1, 7) bestehen, die unter einstellbarer Überlappung ihrer Enden im Überlappungsbereich in oberhalb der Schienen (9) und quer zu diesen ange ordnete Klemmprofile (4, 5) eingreifen, bei denen die Teilung der Klemmstellen (2, 3) den Abständen der Tragschienen voneinander entspricht. 4.Hängedecke nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmpro file als auseinanderfedernde Flansche (4, 5) aufweisende, spitzwinkelige Winkelprofile ausgebildet sind, bei denen beide Flansche Durchführungsöffnungen (2, 3) aufwei sen, die nur bei zueinandergedrückten Flanschen in einem für die Einführung der Trägerbandendteile aus reichenden Querschnittsbereich fluchten, so dass die Tragbandstücke beim Auseinanderfedern der Flansche in den Öffnungen festgeklemmt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
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- 1967-12-15 DE DE19676602390 patent/DE6602390U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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