CH459710A - Kreisschneid-Apparat - Google Patents

Kreisschneid-Apparat

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CH459710A
CH459710A CH930565A CH930565A CH459710A CH 459710 A CH459710 A CH 459710A CH 930565 A CH930565 A CH 930565A CH 930565 A CH930565 A CH 930565A CH 459710 A CH459710 A CH 459710A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tool
holder
cutting apparatus
bore
pin
Prior art date
Application number
CH930565A
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English (en)
Inventor
Val George
Original Assignee
Val George
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03Boring heads
    • B23B29/034Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03403Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing
    • B23B29/03407Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing by means of screws and nuts
    • B23B29/03414Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing by means of screws and nuts adjustment of the tool placed in the hole being possible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/04Drills for trepanning
    • B23B51/05Drills for trepanning for cutting discs from sheet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B2260/00Details of constructional elements
    • B23B2260/088Indication scales

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description


  Kreisschneid-Apparat    Die Erfindung bezieht sich auf einen Kreis  schneid-Apparat mit einem quer zur Drehachse ver  stellbaren Werkzeughalter.  



  Solche Kreisschneider sind üblicherweise nur als  Einzweckgeräte ausgebildet und eignen sich nicht für  verschiedene Bearbeitungsoperationen.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der  Werkzeughalter neben den Halteorganen für das  Nutenschneidwerkzeug noch mindestens ein Aufnah  meorgan für ein Ausdrehwerkzeug aufweist.  



  Dadurch gelingt es ein Gerät zu schaffen, mit dem  sowohl tiefe Kreisnuten hergestellt werden können, als  auch Ausdreharbeiten ausführbar sind.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:    Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch den Kreis  schneid-Apparat,  Fig. 2 eine Ansicht des Apparates in Richtung des  Pfeiles A, mit teilweisem Schnitt,  Fir.g 3 eine Ansicht des Apparates in Richtung des  Pfeiles B in Fig. 1,  Fig. 4 eine Ansicht von unten mit teilweisem  Schnitt, bei abgenommenem Niederhalter,  Fig. 5 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt in Rich  tung des Pfeiles C in Fig. 1,  Fig. 6 einen Schnitt durch eine Werkzeug-Aufnah  mebohrung des Halters,  Fig. 7 eine Ansicht eines Werkzeugeinsatzes,  Fig. 8 eine Darstellung der Sicherung der Verbin  dung zwischen Halter und Werkzeugeinsatz durch  einen Sprengring,  Fig. 9 eine zu Fig. 8 analoge Darstellung beim  Auswechseln des Werkzeugeinsatzes,  Fig. 10 eine Ansicht des Vierkanthalters,  Fig.

   11 eine Seitenansicht des in dem Apparat ein  gesetzten Vierkanthalters,  Fig. 12 und 13 Aufriss und Seitenansicht eines  Messerkopfes.  



  Der Kreisschneid-Apparat weist einen Konus 1 auf,    mit welchem dieser in eine Bohr- oder Fräsmaschine  eingesetzt werden kann. Dieser Konus 1 bildet mit dem  Körper 2 ein einziges Stück. Im untern Teil dieses  Körpers 2 befindet sich eine rechteckige Ausnehmung  3, in welche ein Vierkanthalter 4 eingesetzt ist. Dieser  Halter 4 ist quer zur Drehachse des Apparates mit  Hilfe einer Stellschraube 5 verschiebbar. In die Stell  mutter 6 greift zu diesem Zweck vom Halter 4 her eine  Madenschraube 7 ein. DurchZurückschrauben dieser  Madenschraube 7 kann die Mitnahmeverbindung ge  löst und der Vierkanthalter 4 herausgezogen werden.  Die Stellschraube 5 ist am Kopf mit einem     Innen-          Sechskant    8 versehen und enthält aussen eine Skala  scheibe 9, auf welcher die Verstellung abgelesen wer  den kann.  



  Im Halter 4 befindet sich auf der ersten Stirnseite  eine in Axialrichtung verlaufende Bohrung 12, in wel  che ein Zapfen 19 eingesetzt ist. Dieser Zapfen 19 ist  in einem Einsatzstück 13 befestigt, das seinerseits zur  Aufnahme eines Schneidwerkzeuges 14, insb. eines  Einstechstahles ausgerüstet ist. Die Achse dieses  Schneidwerkzeuges 14 ist von seiner Schneidkante 30  aus betrachtet nach vorn geneigt und besitzt dabei  einen positiven Spanwinkel, wie dies auch im schweiz.  Patent 446009 im Detail erläutert ist. An der Wurzel  des Zapfens 19 befindet sich eine Kerbverzahnung 15,  welche mit einer Gegen-Kerbverzahnung in der Boh  rung des Halters 4 zum Zusammenwirken bestimmt ist.  



  Der Halter 4 ist gemäss den Fig. 10 und 11 mit  zwei Querbohrungen 18, 20 versehen, die rechtwinklig  zur Axialbohrung 19 verlaufen. In diese Querbohrun  gen 18, 20 lässt sich ein Ausdrehwerkzeug einsetzen,  das durch einen Sicherungsring 21 in seiner Lage fest  gehalten wird. Somit kann der gleiche Halter 4 sowohl  für Kreisschneidarbeiten, also zum Ausstechen einer  Nut, als auch zum Ausdrehen     einer        zylindrischen    Boh  rung verwendet     wenden.     



  Zur Zentrierung des     Apparates    auf einem Werk  stück ist ein federnder Niederhalter 25     vorgesehen,     welcher unten eine drehbar     gelagerte        Spitze    26     enthält.         Dieser wegnehmbare Niederhalter 25 wird durch zwei  Federn 27 (Fig. 5) nachgiebig in Hülsen 34 gehalten.  Eine Klemmplatte 28, mit welcher der Halterteil 4 ver  schiebbar gehalten ist, wird durch Schrauben 29 in  einem Spannring 32 festgehalten. Der Niederhalter 25  wird durch eine federbelastete Sicherungsklinke 33  gegen Herausfallen gesichert. In denjenigen Fällen, wo  bereits ein Zentrumsloch existiert und dadurch die  Spitze 26 nicht eingesetzt werden kann, ist ein wäh  rend der Bearbeitung nacht rotierender Teller 56 vor  gesehen.  



  Von besonderer Wichtigkeit ist, dass der Schneidstahl  30 geneigt ist, und zwar von der Schnittkante 31 aus  gehend (Fig. 2) nach vorne. Unter dem Ausdruck   nach vorne geneigt  soll verstanden werden, dass sich  die Achse dieses Bearbeitungswerkzeuges von der  Schneidkante aus in Richtung nach dem noch zu bear  beitenden Materialstück hin neigt. Anders ausgedrückt  kann man sagen, dass die Schneide nachgeschleppt  wird. Auf diese Weise gelingt es, einen ziehenden  Schnitt zu erhalten und sehr tiefe Nuten selbst in  schwer bearbeitbarem Material zu erreichen. Der Hal  ter 4 wird bei der Bearbeitung durch den Stahl 14 auf  Torsion beansprucht.  



  Durch die Ausbildung des Einsatzstückes 13 lassen  sich Nuten ausstechen, die bis nahe an das Zentrum  heran reichen. Umgekehrt ist es jedoch mit dem glei  chen Apparat auch möglich, Nuten mit relativ grossem  Durchmesser zu erzielen, wie dies durch unterbrochene  Linien in Fig. 1 angedeutet ist. Je nach dem Verwen  dungszweck, d. h. ob Nuten von grösserem oder klei  nerem Durchmesser herzustellen sind, wird wahlweise  der Stahl 14 innen oder aussen befestigt (Fig. 1).  



  In den Fig. 6 bis 9 ist die Befestigung eines     Aus-          drehwerkzeuges    im Halter 4 dargestellt. Im Halter 4  befindet sich eine zylindrische Bohrung 18, die an  ihrem äusseren Ende mit einer Kerbverzahnung 15  versehen ist. Diese Kerbverzahnung 15 ist mit 24 bis  48 Zähnen, vorzugsweise mit 40 Zähnen versehen.  Von der Kerbverzahnung 15 axial distanziert befindet  sich ein Sprengring 21, der in einer Nut liegt und in die  ser vollständig versenkbar ist. Mit diesem Sprengring 21  wirkt eine Arretierschraube 40 zusammen, die zum  Einstecken eines Schlüssels 41 mit einem Innen-Sechs  kant versehen ist.  



  Der in die Bohrung 18 einzusetzende     Werkzeug-          Einsatzteil    42 besitzt einen Zapfen 43 analog demjeni  gen in Fig. 1, ebenso eine Ringnut 44 und eine     Kerb-          verzahnung    45. An diese Kerbverzahnung 45 schliesst  sich ein Bund 46 an, welcher gegenüber der     Kerbver-          zahnung    45 einen grösseren Durchmesser hat und  somit eine Schulter 47 bildet. Am vorderen Schaftende  ist ein Gewinde 48 vorhanden, auf welches ein Werk  zeugaufsatz 49 aufgeschraubt ist. Dieser Werkzeugauf  satz 49 weist eine Schneidkante 50 auf, die in üblicher  Weise geschliffen und mit einer Spanbrechernut o. dgl.  versehen ist.

   Der gehärtete Zapfen 43 ist dazu be  stimmt, mit Schiebesitz in die Bohrung 18 des Halters  4 eingesetzt zu werden, wobei die Kerbverzahnungen  15 und 45 ineinander greifen und dabei zwischen den  beiden Teilen eine drehsichere Verbindung ergeben,  wie dies in Fig. 8 dargestellt ist. Zur Arretierung der  beiden Teile im montierten Zustand dient die Arretie  rungsschraube 40, welche mit Hilfe des     Sechskant-          Schlüssels    41 eingeschraubt wird, so dass deren Spitze  gegen den Sprengring 21 drückt und dabei eine Siche  rung gegen das Herausziehen des Werkzeug-Einsatztei-    les 34 bildet. Um diesen letzteren vom Halter 4 leicht  lösen und auswechseln zu können, dient die Arretie  rungsschraube 40 zugleich als Auswerfer, wie dies aus  Fig. 9 hervorgeht.

   Durch Zurückdrehen dieser Arretie  rungsschraube 40 kommt die äussere Kante ihres Kop  fes gegen die Schulter 47 zum Anliegen und lässt sich  auf diese Weise durch Drehung des Sechskant-Schlüs  sels 41 ausstossen. Die Arretierungsschraube 40 ist  somit bezüglich der Achse des Zapfens 43 etwa um  10-15  geneigt, damit sie einerseits mit ihrer Spitze  gegen den Sprengring 21 zum Anliegen kommt und  anderseits genügend Platz zum Einsetzen des Sechs  kant-Schlüssels 41 verbleibt. Der Werkzeugeinsatz 42  kann somit den gegebenen Verhältnissen in seiner  Winkellage gut angepasst werden, indem es jeweils um  einen oder mehrere Zähne verdreht wind.

   Die     Kerbver-          zahnung    mit etwa 40 Zähnen hat den Vorteil, dass die  Zähne bei der Fabrikation noch gut geräumt werden  können und anderseits die Werkzeugschneiden an die  auszuführende Arbeit leicht winkelmässig genügend  fein angepasst werden können.  



  Die gleiche Auswerfeinrichtung kann auch für das  stirnseitig in den Halter 4 eingesetzte Einsatzstück 13  verwendet werden.  



  Wie aus den Fig. 10 und 11 hervorgeht, ist der  Halter 4 mit zwei Querbohrungen 18, 20 und einer  Axialbohrung 12 zur Aufnahme der Bearbeitungswerk  zeuge versehen.  



  In den Fig. 12 und 13 ist ein Messerkopf 52 darge  stellt, in welchen sich die Bearbeitungswerkzeuge ent  weder in radiale Bohrung 53 oder in die axiale Boh  rung 54 in der beschriebenen Weise einsetzen lassen.  Bei diesem Messerkopf 52 sind vier derartige Werk  zeuge vorgesehen und gelangen gleichzeitig zum Ein  satz; selbstverständlich wären auch eine andere Zahl  solchen Einsätze möglich, je nach dem vorgesehenen  Einsatzzweck.  



  Die Schneidaufsätze 49 können als handelsübliche  Aufsätze ausgebildet sein und beispielsweise aus einem  Schnelldrehstahl o. dgl. bestehen.  



  Es wäre jedoch auch möglich, Hartmetalleinsätze  oder keramische Schneidplättchen zu verwenden.  



  Es wäre auch möglich den Zapfen 43 in einer ex  zentrischen Büchse zu lagern und dadurch eine zusätz  liche Einstellmöglichkeit zu erhalten.  



  Die Merkmale der verschiedenen Ausführungsfor  men sollen auch einzeln oder gruppenweise kombinier  bar sein, soweit sie sich nicht gegenseitig widerspre  chen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kreisschneid-Apparat mit einem quer zur Dreh achse verstellbaren Werkzeughalter, dadurch gekenn zeichnet, dass der Werkzeughalter (4) neben den Hal teorganen (13, 19) für das Nutenschneidwerkzeug (14) noch mindestens ein Aufnahmeorgan (18, 20) für ein Ausdrehwerkzeug (42) aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kreisschneid-Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeughalter (4) eine Axialbohrung (12) zur Aufnahme des Zapfens (19) eines das Nutenschneidwerkzeug (14) aufnehmen den Einsatzstückes (13) aufweist und die Aufnahmeor- gane für das Ausdrehwerkzeug (42) als Querbohrungen (18, 20) ausgeführt sind. 2.
    Kreisschneid-Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (4) über eine verstellbare Schraube (7) oder einen verschiebbaren Stift lösbar mit einer Wandermutter (6) in Verbindung steht, die ihrerseits in eine die Verstellung des Halters (4) bewirkenden Stellschraube (5) eingeschraubt ist. 3. Kreisschneid-Apparat nach Patentanspruch mit einem nachgiebig abgestützten Niederhalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (25) wegnehm bar ist. 4.
    Kreisschneid-Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausdrehwerkzeug (42) einen in eine Bohrung (18, 20) des Halters (4) einschiebbaren Zapfen (43) aufweist, an dessen Wurzel sich eine Kerbverzahnung (45) befindet und das Ende der Bohrung (18, 20) eine mit dieser zusammenwir kende Gegen-Kerbverzahnung (15) enthält. 5. Kreisschneid-Apparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Halter (4) mindestens eine schräg eingesetzte Arretier schraube (40) befindet, welche mit ihrem einen Ende beim Einschrauben zum Zusammenwirken mit einem Sprengring (21) kommt und ihr anderes Ende beim Ausschrauben gegen eine Schulter (47) des eingesetz ten Werkzeuges (42) anstösst, wodurch das Werkzeug (42) aus der Bohrung (18) herausstossbar ist. 6.
    Kreisschneid-Apparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück (13) zwei Nuten zur wahlweisen Auf nahme eines - von der Schneidkante (31) aus betrach tet - nach vorn geneigten Nuteneinstechwerkzeuges (30) aufweist.
CH930565A 1965-07-02 1965-07-02 Kreisschneid-Apparat CH459710A (de)

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