CH461880A - Auslassventilsteuerung für aufgeladene Viertakt-Brennkraftmaschine - Google Patents

Auslassventilsteuerung für aufgeladene Viertakt-Brennkraftmaschine

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CH461880A
CH461880A CH394668A CH394668A CH461880A CH 461880 A CH461880 A CH 461880A CH 394668 A CH394668 A CH 394668A CH 394668 A CH394668 A CH 394668A CH 461880 A CH461880 A CH 461880A
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CH
Switzerland
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exhaust valve
valve
valve control
control according
supercharged
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Application number
CH394668A
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English (en)
Inventor
Meurer Siegfried Ing Dr
Henkel Werner
Original Assignee
Maschf Augsburg Nuernberg Ag
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/32Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear characterised by the provision of means for rotating lift valves, e.g. to diminish wear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/02Valve drive
    • F01L1/04Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like
    • F01L1/08Shape of cams
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/0015Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Description


      Auslassventilsteuerung    für aufgeladene     Viertakt-Brennlraftmaschine       Die     Erfindung    bezieht sich auf eine     Auslassventil-          steuerung    für aufgeladene     Viertaktbrennkraftmaschinen     mit grosser Ventilüberschneidung und Spülung des Ver  dichtungsraums.  



  Es ist bereits bekannt, die Ventile von     Brennkraftma-          schinen    zwecks Reinigung des Ventilsitzes in eine Dreh  bewegung zu versetzen, indem dem Ventil zu Beginn der  Öffnungsperiode ein Drehimpuls beispielsweise durch  einseitigen Angriff des Kipphebels oder mit Hilfe der       Ventilfeder    gegeben wird. Durch entsprechende Leicht  gängigkeit des Antriebs kann diese Drehung bis zum  Ende der Schliessperiode ausgedehnt werden. Ablagerun  gen von Verbrennungsrückständen auf den Ventilsitzflä  chen sowie     Aufrauhungen    durch Korrosion können da  mit aber nicht wirkungsvoll entfernt werden, da die  Drehbewegung beim Aufsetzen des Ventils sofort aufhört  und ein     Verreibevorgang    nicht stattfinden kann.  



  Demgegenüber wird bei einer     Auslassventilsteuerung     der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäss vorge  schlagen, nach dem Spülen das ganz oder bis zur  Berührung mit dem Sitz geschlossene Auslassventil ge  ringfügig auf seinem Sitz zu verdrehen und vor dem  Schliessen des Einlassventils kurzzeitig um einen im  Verhältnis zum Gesamthub geringen Betrag zu öffnen  und wieder zu schliessen. Durch diese Massnahme ist es  möglich, die Ablagerungen am     Auslassventil    während der  kurzzeitigen Drehbewegung zu zerreiben und beim noch  maligen     Eröffnen    des Auslassventils während der     Einlass-          periode    die Ablagerungen in den Auspuffkanal wegzu  blasen.

   Gleichzeitig wird dadurch eine Kühlung des  Auslassventils bei der     nochmaligen    geringfügiger. Eröff  nung desselben durch die eine     wesentlich    niederere Tem  peratur aufweisende Ladeluft bewirkt und damit die Ge  fahr des Einbrennens verringert.  



  Es ist zwar bekannt, zur Kühlung des Auslassventils  mit geringem     Spülluftbedarf    das Auslassventil um     einen     zum Gesamthub geringen Betrag während des Spülvor  gangs und beim Öffnen des Einlassventils anzuheben.  Eine Drehung des Ventils, weder im offenen noch im  geschlossenen Zustand, wird dabei jedoch nicht vorge-         nommen,        ebensowenig    wie ein nochmaliges Eröffnen des  Auslassventils kurz vor dem Schliessen des Einlassventils  erfolgt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt.  



  Es zeigen       Fig.    1 die     Ventilerhebungskurven    bei der     erfindungs-          gemässen    Ventilsteuerung       Fig.    2 die Steuerung schematisch.  



  Mit 1 ist die     Auslassventilerhebungskurve    während  des     Ausschub-    und Ansaughubes bezeichnet, während  die Linie 2 die     Ventilerhebungskurve    für das     Einlassven-          til    darstellt, wobei beide Kurven über      Steuerwelle     aufgetragen sind. Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, wird     in     bekannter Weise eine     erhebliche    Ventilüberschneidung 3  angewendet um ein gutes Ausspülen der Zylinder zu  ermöglichen.

   Nach dem Schliessen desselben im Punkt 4  wird durch später noch erwähnte Mittel, etwa über einen  Zeitraum von 100 bis     120 KW,        d.i.    50 bis 60  Steuerwel  le, eine Drehung des geschlossenen oder den Sitz berüh  renden Ventils bewirkt und     anschliessend    bei 5 ein  kurzzeitiges nochmaliges Öffnen des Auslassventils mit  zirka     2:3%    des Gesamthubes bis zum Schliessen des  Einlassventils bei 6 vorgenommen.

   Während dieser sich  über zirka     40 KW        d.i.    20  Steuerwelle erstreckenden  Periode kann die Ladeluft durch den kleinen Spalt am  Auslassventil entweichen, wodurch die im Zeitraum 4 bis  5 durch das sich drehende Ventil auf den Ventilsitzflä  chen zerriebenen Ablagerungsteilchen von den Sitzen       entfernt    werden.

   Zum Drehen des Ventils kann beispiels  weise nachstehend     beschriebene    Einrichtung verwendet  werden:  Da bei einer Maschinendrehzahl von 400 U/min für  den Drehvorgang     z.B.    lediglich 0,05 sec zur Verfügung  stehen und bei geschlossenem Ventil neben der Feder  kraft auch der auf das Ventil wirkende     Aufladedruck     überwunden werden muss, ist eine besonders exakte  Steuerung der Drehbewegung erforderlich. Diese kann,  wie das Ausführungsbeispiel zeigt, mittels zweier hydrau  lisch betätigter Kolben 7 erfolgen, welche auf ein am Ven-           tilschaft    des Auslassventils befestigtes     Klinkenschaltrad    8  gesteuert einwirken.

   Die Steuerung des Leitungssystems 9  erfolgt vorzugsweise über einen Schieber 10, der einer  seits den Zulauf 11 von einer Pumpe 12 und andererseits  den Auslauf 13 steuert.     Zweckmässigerweise    wird der  Doppelschieber 10 vom     im.    geschlossenen Zustand ge  zeichneten     Einlassventilhebel    14 betätigt, wobei bei ge  schlossenem Ventil der Zulauf 11 geschlossen und der  Auslauf 13 offen ist.

   Durch den beim Öffnen des       Einlassventils    geöffneten Zulauf 11 kommt die Druck  flüssigkeit in die Leitung 9 und     damit        hinter    die Kolben  7, welche unter     Überwindung    der Federkraft 15 den       Ratschenhebel    16 betätigen, durch welchen das     Klinken-          schaltrad    8 um einen geringen Winkelbetrag,     z.B.    5 ,  verdreht wird. Beim Zurückgehen des     Einlassventilhebels     14 wird der Zulauf 11 wieder geschlossen und der  Auslauf 13 geöffnet.

   Die Hebel 16 werden     im    übrigen  durch Federn 17 gegen das     Klinkenschaltrad    8     ge-          presst.     



  Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausfüh  rungsbeispiel und die angegebenen     Bemessensangaben     beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auslassventilsteuerung für aufgeladene Viertakt- Brennkraftmaschinen mit grosser Ventilüberschneidung und Spülung des Verdichtungsraums, dadurch gekenn zeichnet, dass nach dem Spülen das ganz oder bis zur Berührung mit dem Sitz geschlossene Auslassventil ge ringfügig auf seinem Sitz verdreht und vor dem Schlies- sen des Einlassventils kurzzeitig um einen im Verhältnis zum Gesamthub geringen Betrag geöffnet und mit dem Einlassventil wieder geschlossen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Auslassventilsteuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Verdrehen des Auslass- ventils während eines Zeitraums von etwa 100 bis 120 KW erfolgt. 2. Auslassventilsteuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auslassventil um einen Betrag von zirka 5 im Umfang verdrehbar ist.
    3. Auslassventilsteuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auslassventil nach dem Verdrehen während eines Zeitraums von etwa 40 KW, entsprechend 20 StW, wieder eröffnet wird. 4. Auslassventilsteuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der ma- ximale Hub bei der Wiedereröffnung des Auslassventils etwa 2 : 3% des Gesamthubes beträgt.
    5. Auslassventilsteuerung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Verdrehen des Auslass- ventils ein hydraulisch betätigtes Kolbenpaar vorgesehen ist, das gesteuert auf ein am Auslassventil befestigtes Klinkenschaltrad einwirkt. 6. Auslassventilsteuerung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung des Kolbenpaars ein vom Einlassventilhebel in einer Druckleitung angeordneter Steuerschieber vorgese hen ist.
CH394668A 1967-04-13 1968-03-18 Auslassventilsteuerung für aufgeladene Viertakt-Brennkraftmaschine CH461880A (de)

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FR2555662A1 (fr) * 1983-11-25 1985-05-31 Crepelle Sa Moteurs Procede de refroidissement des soupapes d'echappement des moteurs alternatifs a combustion interne, moyens en vue de la mise en oeuvre du procede et moteurs pourvus de ces moyens

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DE1272624B (de) 1968-07-11

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