CH462753A - Rollenmeissel zum Abtragen von Gestein oder dergleichen - Google Patents

Rollenmeissel zum Abtragen von Gestein oder dergleichen

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CH462753A
CH462753A CH1268885A CH1268865A CH462753A CH 462753 A CH462753 A CH 462753A CH 1268885 A CH1268885 A CH 1268885A CH 1268865 A CH1268865 A CH 1268865A CH 462753 A CH462753 A CH 462753A
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CH
Switzerland
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chisel
roller
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rollers
rock
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CH1268885A
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English (en)
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Halbach J C Soeding
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Soeding & Halbach J C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/26Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers
    • E21B10/28Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers with non-expansible roller cutters

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Description


      Rollenmeissel    zum Abtragen von     Gestein    oder dergleichen    Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollenmeissel  zum Abtragen von Gestein oder dergleichen mit die  Sohle abtragenden, längs der Wand die Sohle hinter  schneidenden und in die Sohle eingreifenden, umlaufen  den Ringzähnen, insbesondere für Erweiterungsbohrun  gen.  



  Der erfindungsgemässe Rollenmeissel ist dadurch  gekennzeichnet, dass eine oder mehrere     Meisselrollen     unter einem solchen Winkel angestellt sind, dass der  Winkel zwischen Wand und Sohle 115  bis l40  beträgt.  



  Beim Arbeiten mit dem erfindungsgemässen     Rollen-          meissel    ist es besonders     vorteilhaft,    wenn der Winkel  zwischen Wand und Sohle innerhalb der vorgenannten  Grenzen liegt und zugleich der Abstand von Schneid  kante     zu        Schneidkante    der     Meisselrollen    von der     Zug-          oder    Scherfestigkeit     (Spaltbarkeit)    des Gesteins sowie  der Spaltkraft der     Schneidkanten    bzw. dem Andruck  der     Schneidrollen    abhängig verändert wird.  



  Derartige ringverzahnte     Meisselrollen    greifen näm  lich so zwischen     Wand    und     Bohrlochsohle    bzw. in die       Bohrlochsohle,    dass das Material zum freien Raum hin  und keilende Kräfte gesetzt wird und damit in dieser       Richtung    abbricht.

   Dieser     Effekt    lässt sich durch die       erfindungsgemässe    Anstellung der     Meisselrollen    wesent  lich erhöhen, wobei eine Festlegung des Winkels a in  nerhalb der angegebenen Grenzen unter besonderer       Berücksichtigung    des natürlichen     Abscherwinkels    des  Gesteins erfolgt, welcher in direkter Proportion zur  Gesteinsdruckfestigkeit steht. Der kleinste angegebene  Winkel von 115  wird dabei z. B. für     verhältnismässig     weiches Gestein Anwendung     finden,    während bei här  terem Gestein grössere Winkel a zu wählen sind.  



  Im folgenden     sollen    beispielsweise Werte für den  Winkel a bei verschiedenen Gesteinsarten angegeben  werden: 116 bis 124  Schiefer, 120 bis 137  Sandstein,  129 bis 140  Granit, Gneis. Der     Grund    hierfür, der bei  den Vorarbeiten     zur    Entwicklung des     erfindungsgemäs-          sen    Rollenmeissels gefunden wurde,     liegt    darin, dass bei    einer solchen Anstellung der     Meisselrollen    das abge  brochene Gestein wesentlich leichter abgetragen wird.  



  Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes anhand einer dasselbe darstellen  den Zeichnung erläutert.  



  In     Fig.    1 ist mit 1 das beliebig hergestellte Vor  bohrloch wiedergegeben, das mit Hilfe einer     Vielzahl     von Rollenmeisseln 2 mit Ringzähnen 3, 4 und 5 auf  die Weite 6 erweitert werden soll. Die Ringzähne 3, 4,  5 werden in ihrem gegenseitigen Abstand z. B. durch  lose Abstandsringe 7 und 8 gehalten, die jedoch auch       einstückig    mit den entsprechenden Ringzähnen ausge  bildet sein können. Man erkennt aus der Zeichnung,  dass der Winkel a zwischen der beim Ausführungs  beispiel in der     Bohrlochwandung    liegenden Geraden  10 und der     Bohrlochsohle    9 in der Grössenordnung von  120  liegt.  



  In     Fig.    2 ist eine andere     Ausführungsform    eines     er-          findungsgemäss    ausgestalteten Bohrwerkzeuges darge  stellt für etwas mildere Gesteinsformationen. Es läuft  auf der Sohle 11, die nach der Zeichnung gegen die  Vertikale     geneigt    ist, aber auch mit entgegengesetzter       Neigung    verlaufen und/oder Teil einer Kegel- oder       Hohlkegelfläche    oder     -teilfläche    sowie einer Dach- bzw.       Keilrinnenfläche    bilden kann (s. auch     Fig.    3).

   Hier sit  zen die Ringzähne 12-16 in grösserem axialem Ab  stand voneinander und die Achse der     Schneidrollen    un  ter kleinerem Winkel zur Vertikalen, entsprechend dem  angenommenen weicheren Gestein. Mit 17-20 sind  Abstandsringe bezeichnet, von denen der Ring 18 beim  wiedergegebenen Ausführungsbeispiel Teil einer Halte  rung ist.  



       Fig.    3 zeigt ein     keilförmiges    Schlitzwerkzeug, bei  welchem vorzugsweise jeweils 1 Ringzahn einer Mehr  ringzahnrolle auf der gleichen Linie auftrifft, wie ein  anderer Ringzahn einer weiteren     Mehrringzahnrolle.     Selbstverständlich können auch     Diskenrollen    am Tiefsten  des Keiles eingesetzt werden. In     Fig.    2 ist entspre-           chend    auch das Abtragen einer Dach- oder Kegelform  gezeigt.  



  Der     erfindungsgemässe    Rollenmeissel kann selbst  verständlich nicht nur beim Erweitern von Bohrlö  chern, sondern auch beim     Erweitern    von Schlitzen oder       Abtragen    von Gestein oder dergleichen Verwendung fin  den.  



  Auch diese     Ausführungsform    des Rollenmeissels  lässt sich aus     Fig.    1 erkennen, indem man die Bohr  lochwandung 10 einer ebenen Wand gleichsetzt, längs  der über die Sohle 9 das Gestein oder dergleichen in  den freien Raum abgetragen werden soll, der dem Vor  bohrloch entspricht.  



  Unter entsprechender     Verlagerung    der Achse der       Meisselrollen    und der     Schneidkanten    lässt sich nach  dem gleichen Prinzip selbstverständlich auch ein Ge  steinskegel oder eine     Dachform    abtragen.  



       Selbstverständlich    kann das beschriebene Gesteins  abtragwerkzeug entsprechend auch beim radialen Er  weitern eines vorgebohrten Loches oder Ringes sowie  bei jeglichem radialen und sonstigen Abtragen von Ge  steinsschichten auch von aussen nach innen angewandt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rollenmeissel zum Abtragen von Gestein oder der gleichen mit die Sohle abtragenden, längs der Wand die Sohle hinterschneidenden und in die Sohle eingreifen den, umlaufenden Ringzähnen, insbesondere für Erwei- terungsbohrungen, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Meisselrollen (2) unter einem solchen Winkel angestellt sind, dass der Winkel (a) zwischen Wand (7) und Sohle (8) 115 bis 140 beträgt. UNTERANSPRÜCHE 1. Rollenmeissel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ringzähne (3-5 bzw. 12-16) durch auswechselbare, unterschiedliche Stärke aufwei sende Abstandsringe (7, 8 bzw. 17-20) getrennt sind. 2.
    Rollenmeissel nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftreff- punkte verschiedener Ringzähne bzw. der Ringzähne mehrerer Meisselrollen auf einer Geraden liegen. 3. Rollenmeissel nach Patentanspruch oder den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Meisselrollen gegeneinander gewin kelt angeordnet sind.
CH1268885A 1964-09-16 1965-09-13 Rollenmeissel zum Abtragen von Gestein oder dergleichen CH462753A (de)

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CH462753A true CH462753A (de) 1968-09-30

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ID=7517789

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CH1268885A CH462753A (de) 1964-09-16 1965-09-13 Rollenmeissel zum Abtragen von Gestein oder dergleichen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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SU150806A1 (ru) * 1961-04-07 1961-11-30 Е.Б. Алексеев Буровой станок дл шарошечного бурени скважин

Also Published As

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NO119018B (de) 1970-03-16
SE326128B (de) 1970-07-13
AT265174B (de) 1968-09-25
DE1232895B (de) 1967-01-26

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