CH462779A - Destillierapparat, insbesondere Wasserdestillierapparat - Google Patents

Destillierapparat, insbesondere Wasserdestillierapparat

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CH462779A
CH462779A CH505368A CH505368A CH462779A CH 462779 A CH462779 A CH 462779A CH 505368 A CH505368 A CH 505368A CH 505368 A CH505368 A CH 505368A CH 462779 A CH462779 A CH 462779A
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CH
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quartz
still
distillation apparatus
quartz glass
distillation
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CH505368A
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Heinrich Dr Mohn
Reul Friedrich
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Heraeus Schott Quarzschmelze
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • C02F1/045Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation for obtaining ultra-pure water
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
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Description


  Destillierapparat, insbesondere     Wasserdestillierapparat       Die vorliegende Erfindung betrifft einen Destillier  apparat, insbesondere     einen    Wasserdestillierapparat, der  zur Herstellung eines sehr reinen Destillates verwendet  wird.  



  Bekannt sind Wasserdestillierapparate, welche aus  einem Destillierkolben bzw. einer Destillierblase aus  Quarzgut oder Quarzglas bestehen. An die Destillier  blase ist ein Kühler angeschlossen, der ebenfalls aus  Quarzgut oder Quarzglas besteht. Ausserdem weist die       Destillierblase    einen     Zulaufstutzen    für das zu destillie  rende Wasser auf, welcher vorzugsweise mit einem     über-          lauf    versehen ist. Die Destillierblase ist dicht mit einem  Deckel verschlossen. An diesem Deckel ist ein Verbin  dungsstück befestigt, dessen anderes Ende in einen       Schliff    des Kühlers eingesetzt ist.

   Zur     Beheizung    ist ein  elektrischer     Tauchheizkörper    vorgesehen, der von oben  her in die     Destillierblase    hineinragt. Der Tauchheizkör  per besteht aus einem elektrischen Heizleiter, welcher in  einer Quarzhülle angeordnet ist. Die Quarzhülle selbst  ist an ihrem in die Flüssigkeit eintauchenden Teil als  Spirale mit mehreren Windungen ausgebildet.  



  Bekannt sind auch     Wasserdestillierapparate    aus  Quarzglas oder Quarzgut, bei denen zwei     Destillierkol-          ben    für zwei gleichzeitig und kontinuierlich arbeitende       Destillationsstufen    unmittelbar übereinander angebracht  sind. Die     Beheizung    der zu     destillierenden    Flüssigkeit  erfolgt mittels einer Heizpatrone oder     mit    einem Wider  standsdraht versehenen     Quarzgutspirale.    Bei diesen be  kannten     Destillierapparaten    ist ein gemeinsamer Küh  ler über den beiden Destillierkolben angeordnet. Dieser  Kühler besteht insbesondere aus Quarzglas oder Quarz  gut.  



  Wegen der verhältnismässig niedrigen     Heizleitertem-          peratur,    die im allgemeinen zwischen 600 und 1000  C  beträgt, liegt der Emissionsschwerpunkt der bei die  sen bekannten     Destillierapparaten    verwendeten Tauch  heizkörper im langwelligen     Infrarotbereich,    so dass die  in die Flüssigkeit eintauchende Quarzhülle von dem er  hitzten Heizleiter aufgeheizt wird und der grössere Teil    der dem Heizleiter zugeführten, in Wärme umgewan  delten Energie auf dem Wege der Wärmeleitung und  Konvektion der zu destillierenden Flüssigkeit zugeführt  wird.

   Der Wärmeübergang vom     Hüllrohr    in die Flüssig  keit wird bei diesen elektrischen Tauchheizkörpern je  doch durch den temperaturabhängigen Siedeverzug an  die     Hüllrohroberfläche    und durch die Ablagerung von  Rückständen, wie beispielsweise Kesselstein, erschwert.  Als Folge hiervon treten schädliche Wärmestauungen  auf, wodurch die Lebensdauer der Tauchheizkörper  vermindert wird. Es kann auch vorkommen, dass infolge  solcher unerwünschter Wärmestauungen die Quarzhülle  platzt. Die je     Oberflächeneinheit    der Quarzhülle über  tragbare Wärmemenge ist deshalb     seh    begrenzt.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen  kompakten Destillierapparat zu schaffen, der bei  einfacher Anordnung wärmetechnisch günstig ausgebil  det ist und insbesondere zur Herstellung von     möglichst     reinem Wasser verwendet werden kann.  



  Gelöst wird die Aufgabe in überraschend einfacher  Weise bei einem Destillierapparat, insbesondere Was  serdestillierapparat, bestehend     au4s    einem Destillier  kolben bzw. einer Destillierblase und Deckel, beide aus  Quarzgut oder Quarzglas, einem     Zulaufstutzen    für die  zu destillierende Flüssigkeit, einem mit dem Deckel  verbundenen Kühler aus Quarzgut oder Quarzglas und  wenigstens einem     in    den Destillierkolben hineinragen  den Tauchheizkörper, welcher in einer Quarzhülle einen  elektrischen Heizleiter enthält, dadurch, dass die den auf  etwa 2000  C erhitzten Heizleiter umhüllende Quarz  hülle von einem     Hüllgefäss    aus durchsichtigem Quarz  glas umschlossen ist,

   dessen Durchmesser wesentlich  grösser ist als der Durchmesser der Quarzhülle. In be  vorzugter Ausführung ragen wenigstens     zwei    einen ein  seitigen elektrischen     Anschluss        aufweisende    Tauchheiz  körper, bestehend aus Heizleiter,     Quarzhülle    und     Hüll-          gefäss,    schräg von oben her in die Destillierblase hinein.

    Damit die bei der Erwärmung entstehenden Dampf  blasen sich möglichst gleichmässig in dem Flüssigkeits-           bad    verteilen, empfiehlt es sich, bei der Verwendung von  zwei     Tauchheizkörpern    diese unter einem Winkel von  mehr     als    30  gegen die     Vertikale    von oben her in die  Flüssigkeit einzutauchen. Eine Akkumulation von  Dampfblasen, die beim vertikalen Eintauchen der Tauch  heizkörper entsteht, wird dadurch vermieden.

   Es hat  sich in überraschender Weise gezeigt, dass beim     erfin-          dungsgemässen        Destillierapparat    mineralische     Abschei-          dungen    oder dgl. sich erst nach     -viel    längerer Zeit auf  dem     Hüllgefäss    aus Quarzglas abscheiden, als bei den       Tauchheizkörpern,        wie    sie bei den bekannten Destillier  apparaten verwendet wurden.

   Selbst wenn sich nach  längerer Zeit schwache Beläge auf dem     Quarzglashüll-          gefäss    bilden sollten, sind diese nach Erreichen einer       gewissen    Schichtdicke leichter abzulösen. Wenn die Ver  unreinigung des zu     destillierenden    Wassers nicht sehr       gross    ist, kommt es meist gar nicht zur Bildung eines  Belages auf dem     Quarzglashüllgefäss,    sondern es bildet  sich ein mehr oderweniger feiner Griess, der sich dann  am Boden der     Destillierblase    absetzt.  



       In    der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungs  beispiel für einen erfindungsgemäss ausgebildeten Destil  lierapparat schematisch dargestellt.  



  Die     Destillierblase    1 aus Quarzgut oder Quarzglas  ist     mit    einem Deckel 2 verschlossen. Der Deckel 2 be  steht ebenfalls aus Quarzgut oder Quarzglas und sitzt  dicht auf der     Destillierblase.    Beispielsweise handelt es  sich um einen     aufgeschliffenen    Deckel. Für die     Zufuhr     der zu destillierenden Flüssigkeit 3 ist ein     Zulaufstutzen     4 vorgesehen, der vorzugsweise einen     überlauf    5 auf  weist.

   Das Volumen der     Destillierblase    ist vorzugsweise  so ausgebildet, dass es     mindestens    die     dreifache    Menge  an zu     destillierender    Flüssigkeit     aufnehmen    kann, ge  messen an der     stündlichen        Destillierleistung.    Zentral auf  den Deckel., 2 ist der     Kühler    6 aufgesetzt, vorzugsweise  in einen     Schlifstutzen    7 des Deckels eingesetzt.

   Das       Destillat    wird beispielsweise über die Leitung 8     abge-          führt.    Die     Kühlspirale    9 des Kühlers 6 wird beispiels  weise     mittels    Wasser gespeist, wie durch die Pfeile ange  deutet ist.

   Bei der dargestellten     Ausführung    zum Auf  heizen des Destillates sind in die     Schliffstutzen    7' des  Deckels 2     zwei    Tauchheizkörper 10 mit passendem     Ke-          gelschliff    11 oder dgl.     eingesetzt.    Die Tauchheizkörper  10 sind gegeneinander versetzt und ragen unter einem  Winkel von etwa 30  und mehr schräg von oben her in  die Siedeblase hinein.

   Bei     Destillierapparaten        grösse-          rer    Leistung     sind    mehr als zwei Tauchheizkörper 10,  vorzugsweise     vier    Tauchheizkörper, über den Quer  schnitt der     Destillierblase    verteilt.

   Die Tauchheizkör  per 10 bestehen aus einem     Quarzglashüllgefäss    12, wel  ches den     Schliff    11 aufweist.     In    das     Hüllgefäss    ist eine       Quarzhülle    13     eingesetzt,    die einen auf etwa 2000  C  erhitzten elektrischen     Heizleiter    14 umhüllt, welcher  über den     Anschlusskopf    15     an    eine elektrische Strom  quelle angeschlossen werden kann.

   Das     Hüllgefäss    12  weist     einen    Durchmesser auf, der wesentlich grösser ist  als der Durchmesser der Quarzhülle 13, die vorzugs  weise U- oder     haarnadelförmig    ausgebildet ist und ei  nen     gewendelten        Heizleiter    14 enthält.

   Der Heizleiter 14  ist vorzugsweise nur in dem in die Flüssigkeit 3 ein  tauchenden     Teil    des Tauchheizkörpers 10     gewendelt.     Besonders     bewährt    haben sich auch solche Tauchheiz-         körper,    bei denen ausser dem     Quarzglashüllgefäss    12  auch die Quarzhülle 13 aus durchsichtigem Quarzglas  besteht.

       Zweckmässigerweise    ist die Destillierblase 1  nahezu vollständig von einem     Isoliermantel    16 umschlos  sen, beispielsweise aus Glaswolle oder Quarzwolle, Kie  selgar, und gegebenenfalls unter     Zuhilfenahme    von wär  mereflektierender Folie, welche zwischen Destillierblase  1 und Isoliermantel 16 angeordnet ist, hergestellt.  



  Doppel- und     Dreifach-Destillieranordnungen    kön  nen durch entsprechende, an sich bekannte     Hinterein-          anderschaltung    von     Einfach-Destillierapparaten    auch  mit dem     erfindungsgemäss    ausgebildeten Destillierappa  rat     geschaffen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Destillierapparat, insbesondere Wasserdestillierap- parat, bestehend aus einem Destillierkolben bzw. einer Destillierblase und Deckel, beide aus Quarzgut oder Quarzglas, einem Zulaufstutzen für die zu destillierende Flüssigkeit, einem mit dem Deckel verbundenen Kühler aus Quarzgut oder Quarzglas und wenigstens einem in den Destillierkolben hineinragenden Tauchheizkör per, welcher in einer Quarzhülle einen elektrischen Heiz- leiter enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die den auf etwa 2000 C erhitzten Heizleiter (14) umhüllende Quarzhülle (13) von einem Hüllgefäss (12)
    aus durch sichtigem Quarzglas umschlossen ist, dessen Durchmes ser wesentlich grösser ist als der Durchmesser der Quarzhülle (13). UNTERANSPRÜCHE 1. Destillierapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Tauchheizkörper (10), bestehend aus Heizleiter, Quarzhülle und Hüll- gefäss, schräg von oben her in die Flüssigkeit (3) in der Destillierblase (1) hineinragen. 2.
    Destillierapparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) Schliffstutzen (T) aufweist, in welche die Tauchheiz körper, deren Hüllgefäss einen in den Schliffstutzen passenden Kegelschliff (11) besitzt, eingesetzt sind. 3. Destillierapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Quarzhülle (13) des Tauchheiz körpers aus durchsichtigem Quarzglas besteht.
    4. Destillierapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühler (6) zentral auf den Deckel (2) der Destillierblase aufgesetzt ist, vorzugs weise in einem Schliffstutzen (7) eingesetzt ist. 5. Destillierapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulaufstutzen (4) einen über lauf (5) aufweist. 6. Destillierapparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Destil lierblase nahezu vollständig von einem Isoliermantel (16) umschlossen ist.
    7. Destillierapparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Destillier blase so bemessen ist, dass sie mindestens das Dreifache der pro Stunde destillierbaren Flüssigkeit (13) aufneh men kann.
CH505368A 1967-04-14 1968-04-05 Destillierapparat, insbesondere Wasserdestillierapparat CH462779A (de)

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DE1967H0058686 DE1967242U (de) 1967-04-14 1967-04-14 Destillierapparat, insbesondere wasserdestillierapparat.

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CH462779A true CH462779A (de) 1968-09-30

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DE3011574C2 (de) * 1980-03-26 1982-09-30 Heraeus Quarzschmelze Gmbh, 6450 Hanau Wasserdestilliergerät
DE3818844C1 (de) * 1988-06-03 1989-08-24 Walter 7300 Esslingen De Jost

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FR1563285A (de) 1969-04-11
GB1158696A (en) 1969-07-16
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