CH462872A - Seilbahnfahrzeug mit Fangbremse - Google Patents

Seilbahnfahrzeug mit Fangbremse

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CH462872A
CH462872A CH1347966A CH1347966A CH462872A CH 462872 A CH462872 A CH 462872A CH 1347966 A CH1347966 A CH 1347966A CH 1347966 A CH1347966 A CH 1347966A CH 462872 A CH462872 A CH 462872A
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CH
Switzerland
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hanger
cable car
deformation
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car
Prior art date
Application number
CH1347966A
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English (en)
Inventor
Hans Dipl Ing Wettstein
Oplatka Gabor Dr Dipl-Ing
Original Assignee
Hans Dipl Ing Wettstein
Oplatka Gabor Dipl Ing Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/06Safety devices or measures against cable fracture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description


  Seilbahnfahrzeug mit Fangbremse    Im Seilbahnbau werden Fahrzeuge verwendet, de  ren Gehänge eine steife, insbesondere drucksteife Ver  bindung zwischen Kabine und Fahrwerk bilden.  



  Solche Gehänge haben den Nachteil, dass sie     aus-          ser    den für das Tragen der Kabine notwendigen Zug  kräften auch     Druckkräfte        übertragen        würden,    welche  zur Entgleisung des Fahrwerkes führen können. Solche  Druckkräfte können auftreten z. B. infolge von  d'Alembert'schen Trägheitskräften bei Zugseilrissen  und bei Tragseilbremsung.  



  Die     Erfindung        beansprucht,    den beschriebenen  Nachteil der steifen Gehänge zu beheben, indem das  Gehänge so ausgebildet ist, dass es die zwischen  Kabine und     Laufwerk    auftretenden Druck- und Biege  beanspruchungen in einer widerstandsarmen Deforma  tion abbaut.  



  Auf der     beiliegenden    Zeichnung     sind    Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



  Beim Seilbahnfahrzeug mit Fangbremse nach  Abb. 1 hängt die Kabine 2 mittels Seilen 3 am obern  Teil 1 des Gehänges. Unerwünschte Schwingungen  werden durch eine Verspannung 4     vermieden.     Federnde Glieder 5 zwischen den Gehängeseilen 3 und  der Kabine 2 verhindern übermässige Beanspruchun  gen beim Wiederaufschlagen nach einer Entlastung des  Gehänges.  



  Die Gehängeseile 3 auf Abb. 1 können auch durch  Elemente gemäss Abb.2 ersetzt werden. Diese bestehen  aus einer Zahnstange 6 in einer     Führung    7, welche  durch eine Klinke 8 gegen Herausziehen (Verlängern  des Elementes) blockiert wird, jedoch ein     Hineinstos-          sen    der Zahnstange (Verkürzen des Elementes) zulässt.  



  Als weitere Möglichkeit können die Gehängeseile 3  auf Abb. 1 durch Elemente gemäss Abb. 3 ersetzt wer  den. Diese haben die Eigenschaft, dass eine praktisch  widerstandslose Verkürzung möglich ist, indem Luft  vom Raum 13 durch das Rückschlagventil 10 in den  Raum 14 strömt. Wird das Element wieder unter Zug  spannung gesetzt, so federn die beiden     Luftvolumina     13 und 14 der Verlängerung entgegen, während durch    eine einstellbare Drossel die Luft wieder von 14 nach  13 strömt, bis der Kolben 10 wieder am     Endanschlag     steht und eine kraftschlüssige Verbindung darstellt.  



  Es sind noch     weitere        konstruktive    Lösungen     denk-          bar;    z. B. als:  a) um horizontale am obern Gehängeteil befestigte  Achse drehbarer Hebel mit Anschlag am einen Ende  und Kabinenbefestigung am andern Ende (Solche Kon  struktionen existieren bei Einseilbahnen)  b) Scherenhebelsystem mit Anschlägen  c) Aufhängung an Ketten beliebiger Gliedzahl.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seilbahnfahrzeug mit Fangbremse, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gehänge so ausgebildet ist, dass es die zwischen Kabine und Laufwerk auftretenden Druck- und Biegebeanspruchungen in einer wider standsarmen Deformation abbaut. UNTERANSPRÜCHE 1. Seilbahnfahrzeug nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Ausbildung des Gehänges, so dass eine Relativbewegung von Kabine und Laufwerk im Sinne einer Verkürzung des Abstandes, sowie einer Verdrehung durch eine ausweichende, ausknickende, ausbiegende oder von Anschlägen abhebende Bewe gung der normalerweise tragenden Teile möglich ist, ohne dass dabei Teile des Fahrzeuges wesentlich be schädigt werden.
    2. Seilbahnfahrzeug nach Patentanspruch, bei wel chem das Gehänge aus einem obern elastischen Trag werk, das drehbar um eine horizontale Achse am Lauf werk befestigt ist, und aus einem die Kabine tragenden unteren Teil besteht, welch letzterer eine Relativbewe gung zwischen Kabine und oberem Gehängeteil im Sinne einer Verkürzung des Abstandes und einer Ver drehung um eine beliebige Achse zulässt, ohne dabei wesentliche Zerstörungen zu erleiden. 3. Seilbahnfahrzeug gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer erfolgten De- formation des Gehänges die Beanspruchungen bei der Rückkehr in die normale Lage durch eine Federung (z.
    B. 5, Abb.1) in ungefährlichen Grenzen gehalten werden. 4. Seilbahnfahrzeug gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer erfolgten De formation der Gehängeteile deren unmittelbare Rück- kehr in die normale Lage durch eine selbsthemmende Vorrichtung vermieden wird. 5. Seilbahnfahrzeug gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nach einer erfolgten De formation des Gehänges die Rückkehrbewegung der Gehängeteile in die Normallage durch Dämpfungs-, Feder- oder/und Reibungskräfte abgebremst wird.
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