Massage-Standgerät
Die Erfindung betrifft ein Massage-Standgerät mit einem Standrohr, weiches vertikal auf einer Grundplatte befestigt ist, und einem Elektromotor, der die für die Massage benötigte Vibration erzeugt und auf ein Massageband@ überträgt.
Die bisher bekannten Massagegeräte der vorgenannten Art haben ganz allgemein den Nachteil, dass sie zu aufwendig und fertigungstechnisch zu kompliziert ausgebildet sind. Dieser Nachteil ist im wesentlichen darin zu erblicken, dass der Motor und dessen Zubehörteile einzeln an einer Standsäule angeordnet und jeweils durch besondere Gehäuse verkleidet sind. Auch muss die Befestigung des Motors durch eine besondere Konstruk- tion erfolgen. Abgesehen von den hierdurch entstehenden Mehrkosten bei der Fertigung sind diese Geräte bei etwa notwendig werdenden Reparaturen schlecht zu gänzlich.
Zweck der Erfindung ist eine bauliche Vereinfachung und damit eine erhebliche Kosteneinsparung bei der Fertigung des besagten Massage-Standgeräts.
Das eingangs genannte erfindungsgemässe Massage Standgerät ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmotor und die zu den Bedienungselementen gehörenden Einzelteile innerhalb des Standrohres angeordnet sind.
Die Anordnung des Antriebsmotors ist dabei vorzugsweise derart, dass er an der Unterseite einer das freie Ende des Standrohres abdeckenden Platte hängend befestigt ist. Die Abdeckplatte kann so ans gebildet sein, dass sie nicht nur das offene obere Ende des Standrohres verschliesst, sondern auch gleichzeitig als Hand- bzw.
Haltegriff Verwendung findet. Diese Massnahme macht nicht nur eine besondere' Verkleidung des Motors und seiner Schalteinrichtung unnötig, sondern verleiht dem Massage-Standgerät auch ein ansprechendes Aussehen.
Vorzugsweise ist innerhalb des Standrohres ein mit dem Antriebsmotor gekoppelter Münzautomat angeordnet, um das Massagegerät beispielsweise in Freibädiern oder im Kurbetrieb als Mietgerät einsetzen zu können.
Bin Ausfllhrungshe isp iel des erfindungsgemässen Massage-Standgerätes wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Massage-Standgerät in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 2 das Gerät (ohne Massageband) in Vorderansicht und teilweise geschnitten,
Fig. 3 eine Seitesnansicht nach Fig. 2,
Fig. 4 und 5 die zugehörige Abdeckplatte in vergrössertem Massstab.
Fig. 1 zeigt ein betriebsfertiges Massage-Standerät, weiches eine als Standfläche dienende Grundplatte 6 und ein hierauf vertikal angeordnetes Standrohr 7 aufweist. Das Standrohr 7 ist auf de:r Grundplatte 6 mittels Flügelschrauben oder dergleichen lösbar befestigt. Durch die lösbare Verbindung kann das Gerät $ür den Transport auf einfachste Weise in zwei Teile zerlegt und in Kartons verpackt werden. Afn oberen Randbereich des kastenförmigen Standrohres 7 ist das Massageband 8 in herkömmlicher Weise an den Wellenenden 9 und 10 des Antriebsmotors befestigt.
Wie aus Fig. 1 weiter zu ersehen: ist, ist das obere offene Ende des Standrohres 7 mit einer Abdeckplatte 11 versehen, an deren zum Rohrinnern gerichteten Seite der Antriebsmotor 12 (Fig. 2 und 3) hängend befestigt ist. Die Abdeckplatte 11 steht nach vorne etwas über die Rohnmantellinie vor und weist in diesem überstehenden Bereich eine Ausnehmung 13 auf, wodurch ein Halte- bzw. Handgriff 14 gebildet ist.
Fig. 2 lässt erkennen, wie der Antriebsmotor 12 an der Abdeckplatte 11 befestigt ist. Die mit dem Motor verbundenen Profilstahlstreifen 15 sind an den Gewindenocken 16, die an der Innenseite: der Abdeckpiatte 11 angeformt oder verschweisst sind, angeschraubt. Der Motor 12 ist somit an vier Punkten der Abdeckplatte 11 befestigt und kann, sofern einmal eine Reparatur notwendig wird, mitsamt dem Deckel (Abdeckplatte 11) aus dem Standrohr 7 herausgehoben werden. Um ein unbeabsichtigtes Anheben der Abdeckplatte 11 zu ver hindern, sind die Wellenenden 9 und 10 durch Lagerbleche 17 gesichert.
Wie aus Fig. 2 und 3 weiterhin ers.ichtiich isb, wird das Standrohr 7 von der Abdecklatte muffenförmig umfasst. Insbesondere ist aus Fig. 3 zu erkennen, wie die Abdeckplatte 11 über den Bereich der Standrolhrmantel- linse hervorragt. Die Aussparungen 18 und 19 (Fig. 4) dienen zur Installation der Bedienungsinstrumente bzw. des Ein und Ausschalters und der Kontrolleuchte. In die obere Ausnelnnung 20 der Abdeckplatte 11 (Fig. 5) kann eine Blendenpllatte, beispielsweise aus Neusilber, eingesetzt werden.
Durch das Versenken des Motors 12 in das Standrohr 7 und durch den Verschluss des Standrohres mittels der Abdeckplatte 11 bietet das Massage-Standgerät ein Höchstmass an Sicherheit. Da die Unterbringung der zu den Bedienungselementen gehörenden Einzelteile im Standrohr 7 die Anordnung des Schalters auf der Abdeckplatte 11 erfolgt, sind diese Teile aus dem Massagebereich herausgebracht und zusätzlich durch das vorgezogene Griffteil 14 der Abdeckplatte 11 gesichert.
Schliesslich ist es noch möglich, innerhalb des Standrohres 7. einen Münz-Automaten (nicht gezeigt) anzuordnen.
Wenngleich auch auf der Zeichnung ein kastenförmiges Standrohr dargestellt ist, kann dieses auch rund-, eilipsenförmig oder ähnlich ausgebildet sein.