CH463294A - Wasserschutzvorrichtung an einem Tretlager - Google Patents

Wasserschutzvorrichtung an einem Tretlager

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CH463294A
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CH1322466A
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Maier Anton
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Maier Anton
Maier Arnold
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description


      Wasserschutzvorrichtung    an     einem    Tretlager    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasserschutz  vorrichtung an einem Tretlager.  



  Es sind bereits eine Reihe von Vorrichtungen bekannt  geworden, die dem Zweck dienen, das Eintreten von  Wasser,     z.B.    Spritzwasser von den eigenen Rädern, von  fremden Fahrzeugen, von Niederschlägen oder vom  Reinigen in das Tretlager von Fahrrädern und dgl. zu  verhindern, um das Ausschwemmen der Schmiermittel  und Korrosionsschäden zu vermeiden.  



  So wurden     z.B.    Dichtungsringe oder Manschetten in  die Tretlager eingebaut. Diese Konstruktionen sind je  doch wartungsbedürftig, weil sowohl diese Teile als auch  die mit ihnen zusammenwirkenden     Tretlagerteile    der  Abnützung unterworfen sind. Ausserdem ist die durch  diese Teile erzeugte zusätzliche Reibung unerwünscht.  



  In einer ebenfalls bekanntgewordenen Wasserschutz  vorrichtung werden diese Nachteile dadurch beseitigt,  dass die stirnseitigen Enden des Tretlagers als Schutzkap  pen ausgebildet sind, die mit einer Austrittsöffnung für  die Kurbelwelle versehen sind und unterhalb der Welle  einen Auslass für hinter die     Schutzkappen    eingedrunge  nes Wasser aufweisen, wobei zusätzlich noch innerhalb  der Schutzkappen die Tretkurbelwelle einen mit ihr  drehenden Auffangring trägt.  



  Diese letztgenannte Wasserschutzvorrichtung erfüllt  zwar den nachgesuchten Zweck einwandfrei, ist aber in  der Herstellung relativ kompliziert und kostspielig.  



  Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel eine  auf dem gleichen Prinzip wie die letztgenannte Wasser  schutzvorrichtung basierende Vorrichtung zu schaffen,  die jedoch von einfacherem     Aufbau    ist und sowohl in der  Herstellung als auch in der Montage billiger zu stehen  kommt.  



  Hierzu ist die erfindungsgemässe Wasserschutzvor  richtung an einem Tretlager, mit einem zwischen Lager  schale und     Tretkurbelarm    auf der Tretkurbelwelle sitzen  den Auffangring, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen  dem Auffangring, einem weiteren mit der Tretkurbelwel  le drehenden Teil und einer am Lagergehäuse befestigten  Hülse eine Beruhigungskammer gebildet ist, welche un  terhalb der Welle die     Auslassöffnung    für in diese Kam  mer eingedrungenes Wasser aufweist.

      Dabei kann der genannte weitere Teil durch einen mit  Abstand vom ersten angeordneten zweiten Auffangring  gebildet sein, der die Hülse stirnseitig unter     Belassung     eines Ringspaltes abschliesst oder der genannte Teil kann  durch die Stirnfläche des     Tretkurbelarmes    gebildet sein,  die unter     Belassung    eines Ringspaltes an die Stirnfläche  der Hülse anschliesst.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei beispielswei  se Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die erste Ausführungsform im     Axialschnitt,     und       Fig.2    einen     Axialschnitt    der zweiten Ausführungs  form.  



  In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen  Bezugszeichen versehen. Dargestellt ist das Tretlager  eines Fahrrades mit dem     Tretlagergehäuse    1, welches in  bekannter     Weise    die Streben des Fahrradrahmens mitein  ander verbindet. Das Gehäuse 1, wie auch das Tretlager  an sich, ist in bezug auf die Rahmenebene symmetrisch  ausgebildet, weshalb nachfolgend lediglich die eine Seite  des Tretlagers beschrieben wird. Das Ende des     Tretlager-          gehäuses    1 ist mit einem Innengewinde versehen, in  welches eine mit Aussengewinde versehene Lagerschale 3  eingeschraubt ist. Diese Schraubverbindung ist durch  einen Konterring 2 gesichert. Die Lagerschale 3 besitzt  eine im Querschnitt konkav gewölbte Lauffläche.

   Eine  Tretkurbelwelle 4 erstreckt sich koaxial durch das Ge  häuse 1 und weist im Bereich der Lagerschale 3 eine  Schulter 5 mit im Querschnitt konkav gewölbter Laufflä  che auf. Die einander zugekehrten Laufflächen der  Lagerschale 3 bzw. der Schulter 5 bilden zusammen mit  zwischen ihnen eingesetzten und durch einen Käfig (nicht  dargestellt) geführten Kugeln 7 ein     Schrägschulterlager,     so dass die Tretkurbelwelle 4 im Gehäuse 1 drehbar und  gegen     Axialverschiebung    gesichert gelagert ist. Am aus  dem Gehäuse 1 ragenden Ende der Tretkurbelwelle 4 ist  eine Keilbahn 8 für die Befestigung des     Tretkurbelarmes     6 vorgesehen.  



  Was bisher beschrieben wurde, ist der Aufbau eines  konventionellen Tretlagers ohne Wasserschutzvorrich  tung. Letztere soll vermeiden, dass Spritz-, Schwemm-           wasser    oder Niederschläge der Kurbelwelle 4 entlang  durch den Spalt 9 zwischen dieser und der Lagerschale 3  in das Lager eindringen, und zwar ohne dass     aneinander-          reibende    Teile vorgesehen werden müssen und ohne dass  die Grundkonstruktion des Tretlagers geändert werden  muss.  



  Zu diesem Zweck trägt die Kurbelwelle 4     ausserhalb     der Lagerschale 3 einen Auffangring 10, welcher     z.B.     mittels eines Haftsitzes mit der Tretkurbelwelle 4 dreh  verbunden ist. Die     Aussenkante    dieses     Auffangringes    10  bildet einen Ringspalt 11 mit der Innenwandung einer  Hülse 12, welche die Kurbelwelle 4 konzentrisch     um-          schliesst    und mittels Pressitz an der     Stirnfläche    der  Lagerschale 3 befestigt ist.

   Der Abstand zwischen der  Aussenkante des     Auffangringes    10 und der gegenüberlie  genden Wandung der Hülse 12, also die Grösse des  Ringspaltes 11 ist so gross gewählt, dass der Durchtritt  von Wasser infolge     Kapillarwirkung    ausgeschlossen     ist.-          Beim    Ausführungsbeispiel der     Fig.    1 sitzt mit Ab  stand vom     Auffangring    10 auf der Kurbelwelle 4 ein  zweiter     Auffangring    13 der die Hülse 12 auf der Lager  aussenseite bis auf einen Ringspalt 14 abschliesst.

   Mit  Vorteil ist, wie in der     Fig.l    dargestellt, der zweite       Auffangring    13 in eine     Ausdrehung    15 der Hülse 12  eingepasst.  



  Dadurch ist eine wirksame Schranke gegen das Ein  dringen von Wasser in das Lager schon dadurch gebildet,       dass    das Wasser nicht einfach der Welle 4 entlang ins  Lager gelangen kann, sondern ausschliesslich durch den  Ringspalt 14 zwischen dem     Auffangring    13 und der  Hülse 12. Es ist klar, dass nur ausnahmsweise,     z.B.    wenn  Wasser unter Druck in den Raum zwischen -dem Tretkur  belarm 6 und dem     Ring    13 spritzt, ein Teil dieses Was  sers den Weg durch den Ringspalt 14 findet.

   Solcherart  bereits nur unter extremen Bedingungen durch den Spalt  14 eingedrungenes Wasser gelangt nun     in    die zwischen  den beiden Auffangringen 10 und 13 und der Hülse 12  gebildete Kammer 16, die recht eigentlich als Beruhi  gungskammer bezeichnet werden kann. Diese Beruhi  gungskammer 16 besitzt einen Ausfluss, gebildet durch  eine Öffnung 17 in der Hülse 12, welche     Öffnung    17 in  der montierten Lage der Hülse 12 unten und vorteilhaft  bezüglich der Fahrtrichtung leicht nach hinten versetzt  ist. Die lichte Weite dieser Öffnung 17 ist grösser gewählt  als die     Querschnittsfläche    des Ringspaltes 14.  



  Allfällig durch den Ringspalt 14 in die Beruhigungs  kammer 16 eingedrungenes Wasser wird unmittelbar  nach dem Durchtritt durch den Spalt entlang der inneren  Wand des zweiten Auffangringes 13 und durch die  Öffnung 17 abfliessen. In extremen Fällen kann ein Teil  des Wassers entlang der Tretkurbelwelle 4 bis zum ersten  Auffangring 10 gelangen, von wo es aber wieder entlang  diesem     Auffangring    zur     Auslassöffnung    17 geführt wird.  Durch die erwähnte Anordnung der     Auslassöffnung    wird  eine schwache, durch den Fahrtwind erzeugte Saugwir  kung den Abfluss durch die Öffnung 17 erleichtern.  Ebenso übt das über die Hülse 12 ablaufende Wasser  eine Saugwirkung auf die     Öffnung    17 aus.

   Diese Wirkung  erzeugt auch eine     Lüftung    des Lagerinneren, wodurch die  Gefahr von     Kondenswasserbildung    herabgesetzt wird.  



  Von dieser Ausführungsform unterscheidet sich dieje  nige der     Fig.    2 nur dadurch, dass die innere Stirnfläche  19 des     Tretkurbelarmes    6 die Aufgabe und Wirkung des  zweiten Auffangrings 13 in     Fig.    1     übernimmt,    indem die  Hülse 12 bis unmittelbar an den     Tretkurbelarm    herange  zogen ist, wobei ein Spalt 18 verbleibt, der dem Spalt 14  beim Beispiel der     Fig.    1 entspricht. Bei dieser Ausfüh-         rung    besteht somit die ganze Wasserschutzvorrichtung  aus     zwei    Teilen, nämlich der Hülse 12 und dem Ring 10,  die aus einem herkömmlichen Lager ein wirksam gegen  Wassereintritt geschütztes Tretlager machen.

   Dass diese  Teile einfach und billig     herstellbar    sind und ihre Montage  ebenfalls ausserordentlich einfach ist, ist für den Fach  mann ohne weiteres ersichtlich.  



  Bei beiden Ausführungsformen kann die     Auslassöff-          nung    den Auffangring 10 noch gegen das Lager hin       hintergreifen.     



       Ausserdem    ist eine weitere Verbesserung denkbar,  indem unmittelbar vor dem Spalt 9 zwischen Lagerschale  3 und Kurbelwelle 4 ein weiterer Auffangring angeordnet  wird, der wie der Auffangring 10 mit der Kurbelwelle 4  drehverbunden ist.  



  Die beschriebene Wasserschutzvorrichtung ist nicht  nur billig in der Herstellung und in der Montage, sondern  sie hat den bemerkenswerten Vorteil, dass sie keine  Berührungsflächen zwischen drehenden und nicht dre  henden Teilen aufweist, die der Abnützung unterworfen  wären.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wasserschutzvorrichtung an einem Tretlager, mit einem zwischen Lagerschale und Tretkurbelarm auf der Tretkurbelwelle sitzenden Auffangring, dadurch gekenn zeichnet, - dass zwischen dem Auffangring (10), einem weiteren mit der Tretkurbelwelle (4) drehenden Teil (13 bzw. 6) und einer am Lagergehäuse befestigten Hülse (12) eine Beruhigungskammer (16) gebildet ist, welche unterhalb der Welle die Auslassöffnung (17) für in diese Kammer eingedrungenes Wasser aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Wasserschutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der genannte weitere Teil durch -einen mit Abstand vom ersten angeordneten zweiten Auffangring (13) gebildet ist, der die Hülse (12) stirnseitig unter Belassung eines Ringspaltes (14) ab- schliesst. 2. Wasserschutzvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Auffangring in einer Ausdrehung (15) der Hülse (12) läuft. 3.
    Wasserschutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der genannte weitere Teil durch die Stirnfläche (19) des Tretkurbelarmes (6) gebil det ist, die unter Belassung eines Ringspaltes (18) an die Stirnfläche der Hülse (12) anschliesst. 4. Wasserschutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich die Auslassöffnung (17) in den Bereich hinter dem Auffangring (10) erstreckt. 5. Wasserschutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ringspalt (9) zwischen der Kurbelwelle (4) und der Lagerschale (3) durch einen unmittelbar ausserhalb der letzteren auf der Kurbelwelle sitzenden Ring abgedeckt ist. 6.
    Wasserschutzvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (11) zwi schen dem Auffangring (10) und der Innenwandung der Hülse (12) so gross bemessen ist, dass eine Kapillarwir- kung ausgeschlossen ist.
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