CH463379A - Verpackungsbehälter für den Versand schonungsbedürftiger Gegenstände, insbesondere Bücher, Zeitschriften, Zeichnungen oder Photographien - Google Patents
Verpackungsbehälter für den Versand schonungsbedürftiger Gegenstände, insbesondere Bücher, Zeitschriften, Zeichnungen oder PhotographienInfo
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Description
Verpackungsbehälter für den Versand schonungsbedürftiger Gegenstände, insbesondere Bücher, Zeitschriften, Zeichnungen oder Photographien Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbehälter für den Versand schonungsbedürftiger Gegenstände, insbesondere Bücher, Zeitschriften, Zeichnungen oder Photographien, aus einem formsteifen Kunststoff. Für den Versand von Gegenständen der genannten Art, insbesondere in Buch- oder Blattform, ist es bereits bekannt, gefütterte Verpackungstaschen zu benutzen, die äusserlich das Aussehen und die Beschaffenheit eines normalen Kuverts haben. Diese Kuverts sind lediglich für den Einwegversand bestimmt, d. h. nach ihrer Benutzung können sie nicht wieder verwendet werden, da sie in der Regel gleich vom Hersteller mit entsprechenden Firmenaufdrucken und dergleichen versehen werden, da sich eine nachträgliche Beschriftung mit Rücksicht auf die Wattierung beispielsweise durch eine Schreibmaschine nicht aufbringen lässt. Auch schon mit Rücksicht darauf, sind diese nur im Einwegversand benutzbaren Versandtaschen relativ beuer und au sserdem nur für relativ dünnlagige Gegenstände verwendbar. Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabenstellung zu Grunde, einen Verpackungsbehälter zu schaffen, der aus einem extrem leichten Material besteht, trotzdem einen absolut sicheren Schutz für den versandten Gegenstand bietet, der in einfacher Weise sicher und gegen ein unerwünschtes Öffnen verschlossen und wiederholt, beispielsweise zur Rücksendung, verwendet werden kann. Der eingangs genannte lerfindungsgemässe Verpak kungsbehälter ist demgemäss dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mindestens zwei einen mindestens einseitig offenen Hohlraum einschliessende Flächen aufweist, wobei an den Rändern der Flächen senkrecht zur Öffnung verlaufende Wülste angeordnet sind, zwischen denen ein sich in einem Teilbereich überlappendes Verschlussband verläuft, wobei der Behälter aus einem leichten Kunststoff gebildet ist. Der Verpackungsbehälter ist beispielsweise auch für den Versand leicht zerbrechlicher Gegenstände geeignet. Vorzugsweise ist es möglich, den Behälter derart auszubilden, dass die Öffnung mit einem Deckel verschlossen ist, der ebenfalls seitliche Wulstränder aufweist, wobei das Verschlussband um den Behälter und den Deckel zwischen Wulsträndern geführt ist. Ferner ist es möglich, dass auch die Seitenflanken des Behälters und/oder der Deckel seitliche Wulstränder aufweisen, zwischen denen kreuzweise zum Verschlussband ein weiteres Verschlussband geführt ist. Die Bandenden der Verschlussbänder sind vorteilhaft im Überlappungsbereich selbstklebend ausgebildet. Um eine lexakte Anlage der Verschlussbänder zu gewährleisten und deren Anbringung zu erleichtern, kann der Behälter derart ausgebildet sein, dass die Verschlussbänder im Überlappungsbereich mit Verrastungsprägungen versehen sind und in mindestens einer der Bandlaufflächen am Behälter ein in die Prägung der Bänder passendes Verrastungselement angeordnet ist. Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Behälters werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigt: Fig. 1 in perspektivischer Ansicht eine Ausführungsform eines Verpackungsbehälters, Fig. 2 eine Seitenansicht des Behälters gemäss Fig. 1, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Verpakkungsbehälters in perspektivischer Ansicht, Fig. 4 einen Schnitt durch den Verpackungsbehälter gemäss Fig. 3 und Fig. 5 eine perspektivisch, e Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispieies des Verpackungsbehälters. Gemäss Fig. 1 besteht dieses Ausführungsbeispiel des Verpackungsbehälters aus zwei Seitenflächen 3, die keilförmig nach unten zusammenlaufen und einen Hohlraum 2 einschliessen, in den der zu versendende Gegen- stand durch die Öffnung 4 eingebracht werden kann. Im Randbereich der Flächen 3 sind Wülste 5 vorgesehen, zwischen denen, wie beispielsweise auch aus der Fig. 3 ersichtlich, ein Verschlussband 6 geführt und unter Abschluss der Öffnung 4 um den ganzen Verpackungsbehälter 1 gelegt werden kann. Dieser Behälter und auch die nachfolgend noch zu beschreibenden Ausführungsbeispiele sind aus einem sehr leichten Kunststoff, wie verschäumtem Polystyrol oder dergleichen, hergestellt, der einerseits zu keiner hohen Portobelastung allein auf Grund des Gewichtes führt und der anderseits trotzdem einen ausreichenden Schutz des verpackten Gegenstandes gewährleistet und zudem die Möglichkeit einer häufigen Wiederverwendung des Verpackungsbehälters ermöglicht. Die Anschrift wird zweckmässig auf dem vorher um den Be hälter gelegten Verpackungsband aufgebracht, das aber auch gegebenenfalls direkt mit einer Schreibmaschine beschriftet werden kann. Für eine Weiterbenutzung bzw. Rücksendung des Behälters ist lediglich ein neues Verschlussband anzubringen und zu adressieren. Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 entspricht im wesentlichen dem gemäss Fig. 1, wobei jedoch der ganze Behälter quaderförmig ausgebildet ist, d. h. der Behälter hat der Öffnung 4 gegenüber liegend einen Boden. Um das Anlegen des Verschlussbandes 6 zu erleichtern und um einen sicheren Sitz des Verpackungsbandes zwischen den Randwülsten 5' zu gewährleisten - die Anschrift soll sich nach Möglichkeit im Bereich der Flächen 3' halten - ist an geeigneter Stelle einer der Flächen 3' ein Verrastungselement 10 vorgesehen, während im Bereich der Bandenden des Verschlussbandes 6, die vorteilhaft selbstklebend ausgebildet sind, entsprechend geformte Verrastungsprägungen 9 angeordnet sind. Bei der Anbringung des Verschlussbandes 6 wird zunächst eine der Prägungen 9 auf das Verrastungselement 10 gelegt und mit dem Daumen festgehalten, während das Band um den Behälter in der angedeuteten Weise geschlungen und dann die andere Verrastungsprägung auf die bereits angelegte Prägung 9 aufgedrückt und damit auch die selbstklebenden Bereiche des Bandes 6 gegenseitig in Kontakt gebracht werden. Auf das derart umgelegte Band kann dann, sofern es nicht vorher beschriftet wurde, eine der üblichen Aufklebeadressen aufgebracht werden. Die Lage des Bandes 6 geht aus der Schnittdarstellung gemäss Fig. 4 hervor, die insoweit vom Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 3 abweicht, als hierbei die Öffnung 4 durch einen Deckel 8 mit entsprechenden Randwülsten 8' abgedeckt ist. Auf die Darstellung der Verrastungselemente im Teilbereich 7 ist hierbei verzichtet worden, ganz abgesehen davon, dass derartige Elemente nicht unbedingt erforderlich sind, sondern nur eine vorteilhafte Weiterbildung darstellen. Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5, das im wesentlichen dem der Fig. 3 entspricht, sind auch noch die Seitenflanken mit Randwülsten 5" versehen, so dass vor oder nach Anbringung des hierbei nicht dargestellten Verschlussbandes 6 noch ein weiteres Verschlussband 6' kreuzweise zum Band 6 um den Behälter gelegt werden kann. Die sich überlappenden Enden des Verschlussbandes 6' werden vorteilhaft und nicht wie zur Vereinfachung dargestellt über der Öffnung 4, sondern an einer der Seitenflanken oder im Bodenbereich zur Über- lappung gebracht, sofern nicht wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 ein Deckel vorgesehen ist, der dann auch eine entsprechend flache Bandnut aufweisen würde. Der Verpackungsbehälter kann selbstverständlich auch eine andere Formgebung als die dargestellte erhalten, d. h. er kann beispielsweise auch würfelförmig oder kartonartig gestaltet sein, wobei es sich natürlich empfiehlt, einen Deckel zu benutzen. Ferner ist es möglich, auch den Boden als lösbaren Deckel zu gestalten. Der zu verwendende Kunststoff kann in steifer bis elastischer Modifikation benutzt und ausgewählt werden. Schliesslich ist es möglich, je nach Art des zu versendenden Gutes den Hohlraum 2 durch Zwischenwände, die quer oder längs zu den Seitenflächen 3 verlaufen können, aufzuteilen. Selbstverständlich wäre es auch möglich, die1 Flächen 3, 3' als Schalenhälften auszubilden, die nach Einbringung des Gegenstandes und ihrer 4usammenlegung mit einem oder zwei Bändern in der beschriebenen Weise zusammengehalten werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verpackungsbehälter für den Versand schonungsbedürftiger Gegenstände, insbesondere Bücher, Zeitschriften, Zeichnungen oder Photographien, aus einem formsteifen Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (1, 1') mindestens zwei einen mindestens einseitig offenen Hohlraum (2, 2') einschliessende Flächen (3, 3') aufweist, wobei an den Rändern der Flächen senkrecht zur Öffnung (4) verlaufende Wülste (5, 5') angeordnet sind, zwischen denen ein sich in einem Teilbereich (7) überlappendes Verschlussband (6) verläuft, wobei der Behälter aus einem leichten Kunststoff gebildet ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (4) mit einem Deckel (8) verschlossen ist, der ebenfalls seitliche Wulstränder (8') aufweist, wobei das Verschlussband um den Behälter (1, 1') und den Deckel (8) zwischen den Wulsträndern (5, 5', 8') geführt ist.2. Behälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Seitenflanken des Behälters und der Deckel seitliche Wulstränder (5") aufweist, zwischen denen kreuzweise zum Verschlussband (6) ein weiteres Verschlussband (6') geführt ist.3. Behälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandenden im Überlappungsbereich (7) selbstklebend ausgebildet sind.4. Behälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussbänder (6, 6') im Überlappungsbereich mit Verrastungsprägungen (9) versehen sind und in mindestens einer der Bandlaufflächen am Behälter ein in die Prägung (9) der Bänder (6, 6') passendes Verrastungsele ment (10) angeordnet ist.5. Behälter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussbänder (6, 6') im Über- lappungsbereich mit Verrastungsprägungen (9) versehen sind und in mindestens einer der Bandlaufflächen am Behälter ein in die Prägung (9) der Bänder (6, 6') passendes Verrastungselement (10) angeordnet ist.6. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Flächen (3, 3') als einen Hohlraum einschliessende Schalephälften ausgebildet sind.7. Behälter nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schalenhälfte als flaches Behälterteil und die andere als Deckelteil ausgebildet ist. 8. Behälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er aus verschäumtem Polystyrol besteht.
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