CH464198A - Verfahren zur Herstellung von Isopropanolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Isopropanolen

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CH464198A
CH464198A CH197368A CH197368A CH464198A CH 464198 A CH464198 A CH 464198A CH 197368 A CH197368 A CH 197368A CH 197368 A CH197368 A CH 197368A CH 464198 A CH464198 A CH 464198A
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CH
Switzerland
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compound
formula
picolyl
metal compound
benzoic acid
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Application number
CH197368A
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English (en)
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Brust Bernard
Ian Fryer Rodney
Henryk Sternbach Leo
Original Assignee
Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D213/24Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D213/28Radicals substituted by singly-bound oxygen or sulphur atoms
    • C07D213/30Oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Isopropanolen    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel  lung neuer Isopropanolderivate der Formel  
EMI0001.0000     
    in welcher X eine niedere Alkoxygruppe bedeutet, und  von Säureadditionssalzen dieser Verbindungen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass man eine     4-Picolyl-Metallverbin-          dung    mit einer Verbindung der Formel  
EMI0001.0003     
    in der R' ein Halogenatom oder eine Alkoxy-,     Benzyl-          oxy-,    oder eine Phenoxygruppe darstellt und X die  oben angegebene Bedeutung besitzt, umsetzt. Die er  haltene Verbindung kann in ein Salz übergeführt wer  den, z. B. durch Einwirkung von Salzsäure, Schwefel  säure, Salpetersäure, p-Toluolsulfonsäure usw.  



  In einer bevorzugten Ausführungsform des     erfin-          dungsgemässen    Verfahrens setzt man eine     4-Picolyl-          Metallverbindung    der Formel  
EMI0001.0010     
    in der M ein Alkalimetall, wie beispielsweise Natrium,  Kalium oder Lithium darstellt, mit einer Verbindung  der Formel  
EMI0001.0011     
    in der Hal ein Halogenatom bedeutet und X die oben  angegebene Bedeutung besitzt, um.  



  In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform  des erfindungsgemässen Verfahrens setzt man die     4-          Picalyl-metallverbindung    der Formel II mit einer Ver  bindung der allgemeinen Formel  
EMI0001.0014     
    in welcher R eine niedere Alkylgruppe, d. h. eine  Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, wie z. B.  Methyl, Äthyl, Propyl, Isopropyl, Butyl, Isobutyl,     Pent-          yl    oder Hexyl, oder die Benzylgruppe darstellt und in  der X die oben gegebene Bedeutung besitzt, um. Als  Verbindungen der Formel IIIb gelangen zur Verwen  dung: Alkylester von niedertrialkoxy-, z. B.     trimeth-          oxysubstituierten    Benzoesäuren oder Benzylester von  trimethoxysubstituierten Benzoesäuren.

    



  In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform  des erfindungsgemässen Verfahrens wird eine Verbin  dung der Formel II mit einem trialkoxy-substituierten,    z. B. trimethoxy-substituierten Phenylbenzoesäureester  umgesetzt. So lässt sich beispielsweise als Ausgangsma  terial 3,4,5-Trimethoxy-benzoesäurephenylester für  das erfindungsgemässe Verfahren verwenden.  



  In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform  des erfindungsgemässen Verfahrens wird     4-Picolylma-          gnesiumbromid    - ebenfalls eine     4-Picolyl-Metallverbin-          dung    im Sinne dieser Erfindung mit einem     trialkoxy-          substituierten    Benzoesäurephenylester derselben Art,      wie er im vorhergehenden Absatz beschrieben ist, um  gesetzt.  



  Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens wird bevorzugt ein Verhältnis von mindestens  2 Mol 4-Picolyl-Metallverbindung pro Mol derjenigen  Verbindung, wie sie durch Formel III definiert ist, ver  wendet. Erwünschtenfalls lassen sich jedoch auch  höhere oder geringere Konzentrationen an     4-Picolyl-          Metallverbindung    verwenden.  



  Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungs  form des erfindungsgemässen Verfahrens beschrieben:  Zuerst wird eine 4-Picolyl-Metallverbindung beispiels  weise 4-Picolylmagnesiumbromid in einem organischen  Lösungsmittel hergestellt. Ganz allgemein lässt sich  jedes organische Lösungsmittel, in dem die     4-Picolyl-          Metallverbindung    löslich ist, verwenden. Besonders  zweckmässig haben sich als Lösungsmittel beispiels  weise Benzol, Diäthyläther, Toluol, 4-Picolin,     Tetrahy-          drofuran    usw. erwiesen. Gemische dieser Lösungsmittel  lassen sich ebenfalls verwenden.  



  Die Lösung der 4-Picolyl-Metallverbindung in  einem inerten organischen Lösungsmittel wird auf eine  Temperatur unterhalb der Raumtemperatur,     zweck-          mässigerweise    auf Temperaturen zwischen -10  C und  -60  C abgekühlt. Danach wird der durch Formel III  definierte Reaktionspartner, gelöst in einem geeigneten  Lösungsmittel, zu der gekühlten Lösung der     4-Picolyl-          Metallverbindung    zugegeben. Für die Herstellung der  obigen Lösung lässt sich jedes unter den Reaktionsbe  dingungen inerte organische Lösungsmittel verwenden.  Solche Lösungsmittel sind z.

   B. Äthyläther,     n-Butyl-          äther,    Dioxan, Tetrahydrofuran usw., entweder als sol  che oder im Gemisch mit jedem anderen unter den  Reaktionsbedingungen inerten Lösungsmittel.  



  Beim Zusammengeben der Reaktionspartner wird  zweckmässigerweise eine niedrige Temperatur, vor  zugsweise zwischen -10  C und -60  C beibehalten.  Nachdem die beiden Reaktionspartner zusammengege  ben sind, wird unter Kühlung solange gerührt, bis die  Reaktion beendet ist. Zweckmässigerweise wird dazu  ungefähr eine Stunde lang bei einer Temperatur zwi  schen -10  C und -60  C und danach eine weitere  Stunden bei Zimmertemperatur gerührt. Nach Beendi  gung der Reaktion wird das Reaktionsgemisch aufgear  beitet und die so hergestellte Pyridylverbindung iso  liert. Das Rohprodukt lässt sich nach den üblichen  Methoden reinigen. Sowohl die Reinigungs- wie auch  die Aufarbeitungsmethoden liegen für den Fachmann  auf der Hand und eine nähere Beschreibung erübrigt  sich.  



  Die Verbindungen der Formel I und deren Säure  additionsverbindungen eignen sich zur Bekämpfung  krankhafter Zustände, die durch das Auftreten eines  Tremors charakterisiert sind. Beispielsweise wird ein  durch 1,4-Dipyrrolidino-2-butin hervorgerufener Tre  mor bei Tieren stark reduziert oder gänzlich zum Ver  schwinden gebracht. Darüber hinaus eignen sich die  erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen zur Be  handlung der Parkinson'schen Krankheit, da sie auch  hier den Tremor, der ein charakteristisches Symptom  dieser Krankheit darstellt, entweder gänzlich verhin  dern oder zumindest ausserordentlich stark reduzieren.  Bemerkenswert dabei ist, dass im Gegensatz zu  üblichen Mitteln zur Behandlung der Parkinson'schen  Krankheit, die Verbindungen gemäss der Erfindung  keine periphere anticholinergische Wirkung zeigen.

   Die  Verfahrensprodukte können als Heilmittel in Form    pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, wel  che sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die  enterale oder parenterale Applikation geeigneten phar  mazeutischen organischen oder anorganischen inerten  Trägermaterial enthalten. Die pharmazeutischen Präpa  rate können in fester Form oder in flüssiger     Form,     z. B. als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen,  vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw.  oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-,     Stabi-          lisierungs-,    Netz- oder Emulgiermittel, Salze zur Ver  änderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie  können auch noch     andere    therapeutisch wertvolle  Stoffe enthalten.  



  Im folgenden Beispiel sind alle Temperaturen in  Grad Celsius angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  Zu einer Lösung von 116,4 g (1,25 Mol) 4-Picolin  in 290 ml Tetrahydrofuran wird über einen Zeitraum  von     31/2    Stunden hinweg bei einer Temperatur von  30  2,28 Mol Phenyllithium in eine Benzol/Ätherlö  sung gegeben. Man rührt 15 Minuten, kühlt dann auf  eine Temperatur von -20  ab und fügt 116 g einer  Lösung von 3, 4, 5-Trimethoxy-benzoylchlorid in  260 ml Tetrahydrofuran über einen Zeitraum von 40  Minuten hinzu, wobei die Temperatur auf     ungefähr     -20  gehalten wird. Man rührt eine Stunde nach,  tropft dann 330 ml Wasser zum Reaktionsgemisch  hinzu und hält dabei die Temperatur auf ca. 30 . Das  Reaktionsgemisch wird dann angesäuert und die     wäss-          rige    Phase abgezogen.

   Die organische Schicht wird  dreimal mit jeweils 200 ml kalter 10%-iger Salzsäure  ausgeschüttelt. Die vereinigten sauren Extrakte werden  mit 300 ml Äther gewaschen und mit konzentrierter  Ammoniumhydroxydlösung alkalisch gestellt, wobei die  Temperatur unterhalb 12  gehalten wird. Der Nieder  schlag, der sich beim Neutralisationsschritt bildet, wird  abfiltriert und mit einem Gemisch von 600 ml     Methyl-          enchlorid    und 600 ml Wasser digeriert. Der unlösliche  Rückstand wird abfiltriert, zuerst mit 200 ml kaltem  Wasser und danach zweimal mit jeweils 200 ml     Methy-          lenchlorid    gewaschen.

   Man erhält so     1,3-Di(4'-pyridyl)-          2-(3',4',5'-trimethoxy-phenyl)-2-propanol,    das bei     151-          154         schmilzt.    Nach     Umkristallisation    aus Äthanol zeigt  die Verbindung     einen        Schmelzpunkt    von 168-170 .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Isopropanolderiva- ten der Formel EMI0002.0034 dadurch gekennzeichnet, dass man eine 4-Picolyl- metallverbindung mit einer Verbindung der Formel EMI0002.0037 in welchen Formeln R' ein Halogenatom oder eine Alkoxy-, Benzyloxy- oder Phenoxygruppe und X eine niedere Alkoxygruppe darstellt, umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man die erhaltene Verbindung in ein Säureadditionssalz überführt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine 4-Picolyl-metallverbin- dung der Formel EMI0003.0003 in der M ein Alkalimetall bedeutet, mit einer Verbin dung der Formel EMI0003.0004 in der Hal ein Halogenatom bedeutet, umsetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine 4-Picolyl-metallverbin- dung der Formel EMI0003.0007 in der M ein Alkalimetall bedeutet, mit einer Verbin dung der Formel EMI0003.0008 in der R eine niedere Alkyl-, Phenyl- oder Benzyl gruppe darstellt, umsetzt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine 4-Picolyl-magnesiumbro- midverbindung mit einer Verbindung der Formel EMI0003.0011 umsetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man mindestens 2 Mol der 4-Picolyl-metallverbin- dung mit einem Mal des Reaktionspartners umsetzt. 6. Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trialkoxy-benzoesäurechlorid oder einen Trialkoxy-benzoesäureester als Ausgangsmaterial be nutzt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man ein 3, 4, 5-Trimethoxy-benzoesäurehalogenid oder einen 3, 4, 5-Trimethoxy-benzoesäureester als Aus gangsmaterial benutzt.
CH197368A 1963-03-18 1964-03-06 Verfahren zur Herstellung von Isopropanolen CH464198A (de)

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