CH465050A - Anordnung zur kontaktlosen Übertragung von Wechselströmen auf umlaufende Maschinen oder Geräte, insbesondere zur schleifringlosen Erregung von Synchronmaschinen - Google Patents

Anordnung zur kontaktlosen Übertragung von Wechselströmen auf umlaufende Maschinen oder Geräte, insbesondere zur schleifringlosen Erregung von Synchronmaschinen

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CH465050A
CH465050A CH1461566A CH1461566A CH465050A CH 465050 A CH465050 A CH 465050A CH 1461566 A CH1461566 A CH 1461566A CH 1461566 A CH1461566 A CH 1461566A CH 465050 A CH465050 A CH 465050A
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CH1461566A
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Harz Hermann Ing Dr
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/26Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description


  Anordnung zur kontaktlosen Übertragung von Wechselströmen auf umlaufende Maschinen  oder Geräte, insbesondere zur     schleifringlosen    Erregung von Synchronmaschinen    Es ist bekannt, zur kontaktlosen Übertragung von  Wechselströmen auf umlaufende Teile zwei     Synchron-          oder        Asynchronmaschinen    in Kaskade zu schalten, wo  bei die beiden Läuferwicklungen unmittelbar oder über  umlaufende Gleichrichter in Reihe     geschaltet    sind, wäh  rend die     Ständerwicklung    der ersten Maschine am Netz       liegt    und die der zweiten Maschine mit Gleichstrom oder  Wechselstrom gespeist wird.

   Die zweite Maschine muss  hierbei     ebenfalls    wie die erste als umlaufende     Maschine     nach Art     einer    Synchron- oder     Asynchronmaschine    aus  geführt sein und ist daher je nach der Grösse und  Richtung der dem Ständer zugeführten Frequenz mehr  oder weniger aufwendig.     Hinzu    kommt, dass sie in der  Drehzahl an die der ersten Maschine gebunden ist,  was ihre Abmessungen bei kleinen Drehzahlen und  kleinen     Ständerfrequenzen    weiter vergrössert, weil mit  abnehmender Drehzahl für eine gegebene Leistung das  Drehmoment, das die Abmessungen einer elektrischen  Maschine bestimmt, im     umgekehrten    Verhältnis zu  nimmt.

   Handelt es sich um die kontaktlose Erregung  einer Synchronmaschine, so benötigt man eine verhält  nismässig grosse Anzahl von Erregermaschinen mit um  laufenden Gleichrichtern, um allen Anforderungen bei  den verschiedensten Drehzahlen und Leistungen gerecht  zu werden.  



  Die vorliegende Erfindung zeigt nun eine Möglich  keit zur     kontaktlosen    Übertragung von Wechselströmen  auf umlaufende Teile, die von den genannten Nach  teilen frei ist. Die Abmessungen der dafür benötigten  Anordnung sind von der Drehzahl der umlaufenden  Teile völlig     unabhängig,    so dass eine einzige Leistungs  reihe für alle Drehzahlen ausreicht.

   Dies wird durch  eine Anordnung zur kontaktlosen Übertragung von     ein-          oder    mehrphasigen Wechselströmen auf umlaufende Ma  schinen oder Geräte, insbesondere zur     schleifringlosen     Erregung von Synchronmaschinen, mittels eines Um  spanners mit     feststehendem    Erstteil und einem mit     dier     umlaufenden Maschine gekuppelten Zweitteil erreicht,  bei der gemäss der Erfindung Erst- und Zweitwicklun-    gen des Umspanners die Welle der Maschine oder des  Gerätes     mittig    umgeben und der mit beiden Wicklun  gen verkettete Fluss so verläuft, dass er in jeder Stellung  des umlaufenden Teils gegenüber dem feststehenden  Teil den gleichen magnetischen Leitwert vorfindet.

   Dies  ergibt dien Vorteil, dass die Frequenz in beidem Wicklun  gen hierbei gleich ist (meistens Netzfrequenz), so dass  unabhängig von der Drehzahl stets die gleiche Leistung  übertragen werden kann. Wenn der magnetische Kreis  mit     Netzfrequenz    beansprucht wird, erhält man kleine  Abmessungen.  



  Einige Ausführungsbeispiele lassen den Erfindungs  gedanken besser erkennen. In     Fig.    1 bedeutet 1 die  feststehende Erstwicklung der Übertragungsanordnung  und 2 die umlaufende Zweitwicklung. Beide sind mutig  zur umlaufenden Welle 3 angeordnet. Die Erstwicklung  umschliesst einen aus isolierten Eisenblechen spiralig  gewickelten Kern 4 und wird in radialer     Richtung    von  einem ebenso gewickelten Ring 5 umgeben. Ein     Joch-          stück    6 aus isolierten Blechen verbindet Kern und Ring.  Die     umlaufende    Zweitwicklung 2 ist von einem gleich  artig     aufgebautem    Teil des magnetischen Kreises umge  ben, dem Kern 7, dem Ring 8 und dem Joch 9.

    Feststehender und umlaufender Teil sind durch einen  Luftspalt 10 in axialer Richtung voneinander getrennt.  



  Wie man aus     Fig.    1 und 2 ohne weiteres erkennt,  finden die mit beiden Wicklungen verketteten Feld  linien bei allen Stellungen des umlaufenden Teils gegen  über dem feststehenden den gleichen magnetischen Leit  wert vor, weil sich der über die Joche 6 und 9 schlie  ssende Fluss gleichmässig über die     Querschnitte    der  Ringe 5 und 8 verteilt.  



       Fig.    3 und 4 zeigen die Anwendung des Erfindungs  gedankens auf eine dreiphasige Übertragungsanordnung.  Demgemäss sind drei Erstwicklungen la,     1b    und 1c und  drei Zweitwicklungen 2a, 2b und 2c vorhanden, ausser  dem neben dem Kernen 4 und 7 noch drei Ringe 5a,  5b, 5c bzw. 8a, 8b, 8c. Ferner ist noch je ein zweites  Joch 11 und 11a angebracht.      Man kann die -gebrachten Anordnungen noch in der  Weise vereinfachen, dass man nur in einem Teil, z. B.  im feststehenden Teil, Kern und Ringe     anbringt.        Irn     anderen Teil erhält dann das Joch     kammartige    An  sätze, die die Zweitwicklung aufnehmen, wie dies in       Fig.    5 angedeutet ist.

   Die     Kammansätze    können dabei  rechteckigen Querschnitt erhalten, was die Fertigung       erleichtert.     



  An die Zweitwicklung des umlaufenden Teils kann  nun ein     ebenfalls    umlaufender Gleichrichter, z. B. 12  in     Fig.    1, angeschlossen werden, der die Erregerwicklung  13 im Läufer einer     Synchronmaschine    speist.  



       Fig.    6 zeigt die     Anwendung    des     Erfindungsgedan-          kens    bei einer     lastabhängig    erregten Synchronmaschine  14. Die Erregerwicklung 13 im Läufer ist über den  Gleichrichter 12 an eine     erfindungsgemässe        übertra-          gungsanordnung    15 angeschlossen. Die Wicklung des.  feststehenden Teils dieser Anordnung wird über den  Umspanner 16, die Drosselspule 17 und den Kondensa  tor 18 in bekannter Weise lastabhängig     erregt.    Ein  regelbarer Parallelpfad, bestehend aus dem gesteuerten  Stromrichter (Stromtor) 19 und dem Widerstand 20,  ermöglicht eine zusätzliche Feinregelung.

    



  Brei den bisherigen     Ausführungsbeispielen    waren  Erst- und Zweitwicklung axial hintereinander angeord  net. Man kann sie aber auch in radialer Richtung auf  einander folgen lassen und erhält dann den Luftspalt  ebenfalls in radialer Richtung.  



       Fig.    7 zeigt eine     derartige    Anordnung für einphasi  gen Wechselstrom. Die     feststehende    Erstwicklung 1  befindet sich     zwischen    zwei gebleckten Ringen 21 und  22, ebenso die umlaufende Zweitwicklung 2 zwischen  zwei Ringen 23, 24. Der     magnetische    Kreis wird für  den Ständer durch die     -Querjoche    6, für den Läufer  durch die Querjoche 9 geschlossen. Die Anzahl der  Querjoche im Ständer und     Läufer    ist an sich beliebig.  Hier sind es z. B. je vier. Der Luftspalt 10     tritt    jetzt  in radialer Richtung auf.

   Durch die     gestrichelten    Linien  ist der     Flussverlauf    angedeutet.  



       Fig.    9 zeigt eine     dreiphasige    Anordnung mit den       drei    Erstwicklungen la,     1b,        1c,    den drei Zweitwicklun  gen 2e,, 2b, 2c, den gebleckten     feststehenden    Ringen  21, 22, 25, 26 mit den Querjochen 6 und den     gebiechten     umlaufenden Ringen 23, 24, 27, 28 mit den zughörigen       Querjochen    9. Die     Figur    lässt die grosse     Vereinfachung     für eine wirtschaftliche Fertigung einer solchen Anord  nung erkennen.

   Bei der dreiphasigen Ausführung nach       Fig.    3 und 9 kann man die drei Phasen unter 120  zeit  lich aufeinander folgen lassen. Man kann aber auch die  mittlere Phase umkehren und dadurch eine zeitliche  Aufeinanderfolge von 60  erzielen, wodurch der ma  gnetische Kreis     günstiger    beansprucht wird.  



  Damit die Blechringe der     erfindungsgemässen    Anord  nungen durch die Querjoche nicht kurzgeschlossen wer  den, muss an dien Übergangsquerschnitten eine dünne  Isolierschicht angebracht werden.  



  Wenn Kerne und Blechringe bei den .Anordnungen  nach     Fig.    1 bis 4 aus isoliertem Blech     spiralig        gewickelt     sind, sind Anfang und Ende     eines    Wickels voneinander       isoliert,    so dass die Wickel keine     Kurzschlusswindungen     zu den     mittig    zu ihnen liegenden     Wicklungen    bilden.       Damit    dies auch bei den     Anordnungen    nach     Fig.    7  bis 9 der Fall ist, dürfen die     Teilbleche    der gebleckten  Ringe 21 bis 28 keine geschlossenen Ringe bilden.

    Jedes -Blech muss vielmehr     aufgeschnitten    sein. Zweck  mässig schneidet man aus jedem Blech einen kleinen  Sektor (29, 30 bzw. 31, 32) heraus (Feg. 8). Dadurch    kann man     .die    Bleche so     aufeinander        :schichten,    dass sie  eine Spirale bilden und keine geschlossenen Windungen  entstehen. Das     Auftreten    von störenden Kurzschluss  strömen in den Blechringen wird auf diese Weise ver  mieden. Es genügt aber auch, die einzelnen Bleche  einfach zu     schlitzen,    so dass sie keinen geschlossenen  Ring mehr bilden, und sie dann mit jeweils versetztem  Schlitz aufeinander zu schichten.  



  Man kann die Anordnungen nach     Fig.    7 bis -9 in  ähnlicher Weise wie die nach     Fig.    1 bis 4 dadurch ver  einfachen, dass man nur in einem Teil, z. B. im Ständer,  Blechringe     vorsieht    und sie im anderen Teil weglässt.  Die Querjoche 9 erhalten dann     wieg    in     Fig.    5 kammartige  Form mit Zähnen und Nuten; in den so entstandenen  Nuten liegen die Zweitwicklungen 2e,, 2b, 2c, ver  gleiche     Fig.    10 und 11. Über die Zähne und den Luft       spalt    tritt der Fluss in die feststehenden     Ständerringe     21, 22, 25, 26 über, von wo er sich über die Ständer  querjoche 6 schliessen kann.

   Die zur Vermeidung von       Kurzschlussströmen    in den     Ständerringblechen    erforder  lichen Schlitze regt man zweckmässig so, dass sie sich  in der Mitte eines     Ständerquerjoches    befinden. Man  kann die Blechringe auch aus so viel Kreisabschnitten       zusammensetzen,    als Querjoche vorhanden sind, die  Stossstellen liegen dann jeweils unter     Joc-hnll,Je    (ver  gleiche die     Schlitze    33, 34, 35, 36).  



  Ein besonders zweckmässiges Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgedankens     ist    in     Fig.    12 und 13 dar  gestellt. Die Anordnung ist von der der     Fig.    9 ab  geleitet. Die gebleckten umlaufenden Ringe 21, 22, 25,  26 bestehen jedoch nur aus     Ringabschnitten,    die sich  z. B. über     90     des Bohrungsumfangs     erstrecken    -(Boh  rung ist der     zylindrische        Raum,    in dem sich der Läufer  dreht) und von denen in     Fig.    12 die beiden um     180      versetzten Abschnitte 23a und 23b     dargestellt    sind.

    Die Ringabschnitte 23a, 24a, 27a, 28a des Läufers, die  in axialer Richtung geblecht     sind,    werden durch das       Läuferquerjoch    9e,     überdrückt,    desgleichen die um     1'80           versetzten        Ringabschnitte,    23b,     24b,    27b,     28b    durch  das     Läuferquerjoch        9b.    Im Ständer sind die     feststehen-          dn    Ringe 21, 22, 25, 26 in je 4 sich z.

   B. über     90      in Umfangsrichtung erstreckende Ringabschnitte unter  teilt, von denen in     Fig.    12 die Abschnitte Zia, 21b,  21c, 21d     dargestellte    sind, die     untereinander        keine        elek-          trischleitende    Verbindung haben. Die Ringabschnitte  21b, 22b, 25b, 26b durch das Querjoch 6b überbrückt  usw. Man erreicht dadurch, dass -die Ringabschnitte vom  Fluss nur noch in radialer, nicht mehr dagegen auch in       Umfangsrichtung    durchflossen werden.

   Ihre radialen  Abmessungen werden daher nicht mehr vom Betrag  des Flusses abhängig, man wird sie zweckmässig etwa  gleich der des Kupfers machen, um     für    die     Querjoche          einfache,        ungenutete    Bleche verwenden zu können. Man  erreicht durch eine derartige Anordnung, dass der aus  dem Läufer in den Ständer     übertretende    Fluss bei jeder  Stellung des Läufers den gleichen magnetischen Leit  wert im Ständer vorfindet, ohne dass dies mit     einem          unwirtschaftlich    grossen     Werkstoffaufwand    erkauft wer  den muss.  



  Man kann auch den      Pol -Bogen    eines Teils der  Ringabschnitte grösser machen als 90      und        dafür    den  anderen Teil     entsprechend    -kleiner. Zum     Beispiel        kann          der         Pol -Bogen    der Abschnitte 23a, 23b, 21a, 21e  und der in axialer Richtung zugehörige Abschnitt     100           betragen,        wenn    die     Abschnitte    21b,     21d    usw.     auf    80        verringert    werden.

   Es     muss    nur     darauf    geachtet werden,  dass der Läuferbei jeder     Stellung        einen    gleichbleibenden      magnetischen Leitwert im Ständer     vorfindet.    Wenn diese       Bedingung    eingehalten wird, -kann .man die     Zahl    der        Pol -Bogen    im Ständer beliebig grösser als zwei wäh  len. Auch für den Läufer     :trifft    dies zu. Die      Pol -Bogen     können jedoch im Läufer aus     Platzgründen        nicht    so  unmittelbar aufeinander folgen wie im Ständer, was  auch nicht erforderlich ist.

   Es genügt für die beab  sichtigte     Wirkung,    wenn der aus .dem Läufer in den  Ständer übertretende Fluss hier den gleichbleibenden       magnetischen    Leitwert     vorfindet.     



  Bei     der        Ausführung    des Ständereisens nach     Fig.    12  und 13 ist dieses jeweils nur zur<B>Hälfte.</B>     ausgenutzt,    weil  der Fluss     in        einem        Ständerte-    Null ist,     wenn    er     im     anderen den vollen Wert hat und umgekehrt. Auch der  Läufer ist nur über einen Teil seines Umfanges voll  ausgenützt.  



  Um beide Teile -     Ständer    und Läufer - über den  vollen, in axialer und radialer Richtung ausführbaren       Eisenquerschnitt    voll ausnützen     zu    können, so dass da  durch     eine        :

  erhebliche    Verkleinerung der Abmessungen  möglich     .ist,    wird gemäss der weiteren     Erfindung    der  Eisenkörper .des umlaufenden     Zweitteiles    aus     Blechen          zusammengesetzt,        die    -in     Umfangsrichtung        evolventen-          förmig    gebogen und so geschichtet sind, dass sie, in  axialer     Richtung    einen     Kreiszylinder    bilden. Das.

   Blech  paket des Läufers     rist    also aus     evolventenförmig        gDboge-          nen    Blechen     zusammengesetzt,    die     den        ganzen    verfüg  baren     Querschnitt        .des    durch den Bohrungsdurchmesser  gegebenen Kreises :ausfüllen und den Fluss sowohl     in     axialer als auch in radialer Richtung -d     rchlassen.    Aus  führungsformen dieser Art sind in den     Fig.    14 bis 22       dargestellt.     



  In     Fig.    14 bezeichnen 41a, 41b, 41e, 41d Ring  abschnitte     ( Pol -Bögen)    des     Ständers,    die in axialer  Richtung geblecht sind und sich     in    Umfangsrichtung  etwa über 90  erstrecken. Entsprechend den drei Pha  sen     sind    noch weitere     gleichartig    aus Ringabschnitten  42a, 42b, 42c, 42d; 43a, 43.b, 43c, 43d und 44a, 44b,  44e, 44d     gebildete        Blechpakete        in    axialer Richtung vor  den     Ringabschnitten    41a,     41'b,    41c, 41d angeordnet  (vgl.     Fig.    15).

   Alle Blechpakete     sind    durch die in  Umfangsrichtung .geschichteten Querjoche 45a, 45b,  45c, 45d miteinander     -verbunden.    Zwischen den     Ständer-          ringabschnitten        41a,    42a, 43a, 44a; 41b, 42b usw.     be-          finden    sich die drei     Sbänderwicklungen    46, 47, 48.

    Der Läufer     \besteht,        -wie    die     Fig.    14 und 15 erkennen  lassen,     aus        evolvenGenförmig    .gebogenen und     :in    axialer  Richtung durchgehenden =Blechen, .die, in axialer     Rich-          tung    gesehen, als radiale     Querschnitte    einen geschlosse  nen Kreisring erkennen     lassen.    Dieses     Evolventen-Blech-          paket    -sei mit 49 bezeichnet.

   Wie aus dem axialen Quer  schnitt     in        Fig.    15     hervorgeht,    gehen die Bleche über  die     ganze    axiale     Länge    .durch und enthalten Nuten, in  denen die drei Zweitwicklungen 50, 51, 52 unterge  bracht sind. Damit die Zu- und Ableitungen der Läufer  phasenwicklungen     ein        Richtung        Wellenmitte    geführt wer  den     können,    müssen     im        Läuferblechpaket        entsprechende     Aussparungen 53, 54, 55 vorhanden sein.

   Da die Läufer  bleche über die ganze wirksame Länge durchgehen,  kann das     Läuferblechpaket    durch Schrumpfringe 56  und 57 an den     Blechpaketenden        zusammengehaltnen     werden. Die Bleche können auch geklebt werden. Die       Blechpaketteile    58 und 59     zwischen    den Aussparungen  53, 54 und 55 haben mit den     anderen    Blechen keine  Verbindung und müssen daher besonders gehalten wer  den, z.

   B.     mit        Hilfe    von     Haltevorrichtungen,    die an    nasenförmigen     Ansätzen    dieser Blechpakete     angreifen     und in der Welle bzw. der Nabe 'befestigt sind.  



  Man kann das     Läuferblechpaket    auch "so     ausführen,     wie es     Fig.    16 zeigt, Die Läuferbleche sind hierbei     in     axialer Richtung     unterteilt,    so dass     man.drei        gleichartige     Blechpakete 49a, 49b, 49c     erhält,    von-denen jedes     durch     Schrumpfringe 56a, 57a, 56b, 57b usw. zusammen  gehalten wird. Hier werden die     Blechpaketteile        zu    bei  den Seiten -der Aussparungen<B>5</B>3, 54, 55 durch die  Schrumpfringe mit zusammengehalten.

   Da die       Schrumpfringe    56, 57 keinen Fluss umfassen, können sie       unisoliert    aufgesetzt werden.;     in    .manchen Fällen kann  es aber vorteilhaft     sein,    sie zu     isolieren,    z. B. wenn  Streuflüsse seitlich     austreten    und in     den    kurzgeschlosse  nen     Ringen'Ströme    hervorrufen.  



  Man ,kann auch bei     Ausführungen    nach     Fig.    15  in der Mitte des     Läuferblechpaketes    z. B. in der Nut  für die     -Wicklung    41     Halteringe    für das.     Blechpaket    vor  sehen, nur dürfen diese Ringe dann     nicht    geschlossen  sein, sondern müssen z. B. durch     Schrauben    isoliert       zusammengehalten    werden.  



  Die in den     Fig.    14 bis 16 dargestellten Ausführungs  beispiele betreffen Unispanner, bei denen     Erst    und       Zweitwicklungen    in     radialer    Richtung     mittig    zueinander       angeordnet    sind. Man kann aber den     Erfindungsgedan-          ken    auch auf Ausführungen anwenden,     bei        dienen    Erst  und Zweitwicklungen in     axialer    Richtung     aufeinander     folgen. In den     Fig.    14 und 18     ist    ein derartiger Um  spanner dargestellt.

   Auf der Welle 60 sind     evolventen-          förmig    gebogene Bleche 61 so angeordnet, dass sie     im     radialen Querschnitt     einen        Kreisring    bilden, vgl.     Fig.    18.  In den drei Ringnuten     des    Blechpaketes, befinden sich  die drei Zweitwicklungen -62, 63, 64. Blechpaket und  Wicklungen sind in einer topfförmigen Haltevorrichtung  untergebracht, die in der Lage ist, die     auf    das Blech  paket und die Wicklungen ausgeübten Fliehkräfte auf  zunehmen. Man     kann    diese     Haltevorrichtung    auf das       Blechpaket    aufschrumpfen.

   Eine Isolierung des Blech  paketes gegenüber     ,der        Haltevorrichtung        ist    nicht     unbe-          dingt.erforderlich,    kann aber vorgesehen     werden.     



  Der Ständer .ist in     'ähnlicher    Weise aufgebaut mit  Blechen 66,     Erstwicklungen    67, 68, 69     und        einem    Ge  häuse 70. In dem     Ausführungsbeispiel    der     Fig.    17 und  18 ist das     Verhältnis    von Aussen- zu Innendurchmesser  verhältnismässig gross, so dass der     sogenannte        Wälzungs-          winkel    etwa 330  beträgt.

   Macht man     das        Verhältnis          kleiner,    so erhält man einen kleineren     Wälzungswinkel,     was die Fertigung erleichtert. Man kann den     Umspanner     auch einphasig     ausführen    und bei Drehstrom drei Ein  phasenumspanner auf     der    Welle hintereinander anord  nen.     Ständer    und Läufer der     Einzelumspanner        folgen     dann     in    axialer Richtung     abwechselnd        :aufeinander,    was       einen    etwas schwierigeren Zusammenbau ergibt.

    



  Für die     Anschlussleitungen    der Wicklungen muss  man ebenfalls Öffnungen in den Blechpaketen aussparen  in ähnlicher     Weise,    wie dies auch bei den Ausführungs  beispielen nach     Fig.    14 bis 16 der Fall ist.

   Es ist auch  möglich, die Zuleitungen in entsprechenden Aussparun  gen auf der     Blechpaketoberfläche    unterzubringen, die  an den     Luftspalt        grenzt.    Man kann auch nur den Läufer  mit einer     Evolventenblechung    versehen, während der  Ständer in ähnlicher Weise ausgeführt wird,     wi'e    es die       Fig.    1 bis 5     zeigen.    In den     Fig.    19, 20, 21 und 22  sind derartige Ausführungsbeispiele dargestellt.

   In den       Fig.    19 und 20 befinden sich die Erstwicklungen 67,  68, 69 zwischen Blechringen 71, 72, 73, 74, die aus       Eisenblechbändern    gewickelt sind. Der     magnetische         Kreis wird durch die Joche 75, 76, 77,<B>78</B> geschlossen,  die     als        Kreisausschnitte        geblecht    sind.

   Man kann auch,  wie es die     Fig.    21     und    22 zeigen, nur zwei Joche 75  und 76 vorsehen, von denen das Joch 75, von oben ge  sehen,     rechteckförmigen,    von der Seite     gesehen,        U-för-          migen    Querschnitt hat; das Joch 76 ist dagegen, von       beiden    Seiten gesehen,     rechteckförmig.    Die Bleche sind  in beiden Jochen     rechtwinklig    zueinander geschichtet  und überdecken sich gegenseitig zu einem grossen Teil.  Auf diese Weise kann der Fluss aus jedem Blechring  ohne Schwierigkeiten in einen anderen Blechring über  treten.  



  Es     bereitet    keine Schwierigkeiten, die einfach ge  fertigten Wicklungen der Anordnung mit     Anzapfungen     zu versehen, so dass man sich dadurch leicht wechseln  den Verhältnissen anpassen kann.  



  Es ist zweckmässig, zur besseren     Kühlung    der Wick  lungen der Blechpakete Kühlkanäle oder Kühlschlitze  im Blechpaket     und    in den Wicklungen oder zwischen  beiden vorzusehen. Bei den Anordnungen nach     Fig.    1  bis 5 bewirkt schon das umlaufende Querjoch 9 bzw.  mehrere derartige Joche einen     Luftstrom    in radialer  Richtung. Man kann aber auch durch geeignete Lüfter  flügel einen Luftstrom in axialer Richtung durch     Schlitze     und Kanäle im     Ständer        und    im Läufer treiben.  



  Bei den     Anordnungen    nach     Fig.    7 bis 11 kann  durch den Läufer in besonders einfacher Weise ein  Kühlluftstrom in radialer Richtung erzeugt werden. Die  Anordnung nach     Fig.    11 ist in dieser     Hinsicht    besonders       vorteilhaft,    so dass man hier     eine    sehr wirksame Küh  lung erhält, die eine hohe Beanspruchung der Werk  stoffe     zulässt    und daher zu kleinen Abmessungen     führt.     



  Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die kontakt  lose Erregung von Synchronmaschinen beschränkt. Man  kann sie überall da anwenden, wo es darum geht,     en-          oder    mehrphasige Wechselströme auf ein umlaufendes  Gerät     kontaktlos    zu     übertragen,    z. B. bei umlaufenden       Leuchtfeuern    und ähnlichen Geräten, besonders auch  in Betriebsräumen mit zündfähigen Gasgemischen.

   Auch  bei     Wechselstrom-Grossgeneratoren,    bei denen die Zu  führung der sehr     grossen    Erregerströme über Schleif  ringe und Bürsten Schwierigkeiten bereitet, können       Anordnungen    nach der     Erfindung    Vorteile bieten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur kontaktlosen Übertragung von ein- oder mehrphasigen Wechselströmen auf umlaufende Maschinen oder Geräte, insbesondere zur schleifring- losen Erregung von Synchronmaschinen, mittels eines Umspanners mit feststehendem Erstteil und einem mit der umlaufenden Maschine oder Gerät gekuppelten Zweitteil, dadurch gekennzeichnet,
    dass Erst- und Zweit- wicklungen des Umspanners die Welle der Maschine oder des Gerätes mittig umgeben und dass der mit beiden Wicklungen verkettete Fluss so verläuft, dass er in jeder Stellung des umlaufenden Teils gegenüber dem feststehenden Teil den gleichen magnetischen Leitwert vorfindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Teile des magnetischen Kreises, wo der Fluss seine Richtung ändert, an den Übergangsflä chen zu den anderen Teilen senkrecht zu deren Schich tung geschichtet und isoliert sind. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Erst- und Zweitwicklungen bei ge- meinsamer Wicklungsachse durch einen Luftspalt ge trennt in axialer Richtung aufeinander folgen, je einen geschichteten Eisenblechkern umgeben und ihrerseits von einem in radialer Richtung geschichteten Eisen blechring umgeben sind und dass entsprechend der Phasenzahl des Wechselstroms in radialer Richtung weitere Erst- und Zweitwicklungen folgen und dass Kern und alle Blechringe über geschichtete Querjoche ver bunden sind. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querjoche Zähne und Nuten für die zugehörigen Wicklungen erhalten, so dass der Fluss von den Zähnen auf den magnetischen Kreis des anderen Teiles übertreten kann. 4. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass Erst- und Zweitwicklungen bei ge meinsamer Wicklungsachse durch einen Luftspalt ge trennt in radialer Richtung aufeinander folgen, in axialer Richtung auf beiden Seiten von je einem in axialer Richtung geschichteten Eisenblechring umgeben sind und dass entsprechend der Phasenzahl des Wechsel stroms in axialer Richtung weitere Erst- bzw.
    Zweit wicklungen mit zugehörigen geschichteten Eisenblech ringen folgen und dass Querjoche, die in Umfangsrich tung geschichtet sind, im Ständer und Läufer die Eisen blechringe zu magnetischen Kreisen ergänzen. 5. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Querjoche Zähne und Nuten für die zugehörigen (Zweit)-Wicklungen aufweisen, so dass der Fluss von den Zähnen auf den magnetischen Kreis des anderen Teils übertreten kann. 6. Anordnung nach .Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der magnetische Kreis im Läufer aus Ringabschnitten gebildet wird, die sich über einen gewissen Winkel, z.
    B. 90 , des Bohrungsumfangs er strecken und durch Querjoche überbrückt sind, wäh rend im Ständer gleichartige Ringabschnitte mit Zuge hörigen Querjochen am Bohrungsumfang so aufeinan der folgen, dass der Läufer bei jeder Stellung gegenüber dem Ständer dien gleichen magnetischen Leitwert vor findet. 7. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ringbleche zur Vermeidung von Kurzschlussströmen keine geschlossenen Windungen bil den und dass sich die Unterbrechungen vorzugsweise im Bereich der Querjoche befinden. B.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Eisenkörper aus Blechen zu sammengesetzt ist, die in Umfangsrichtung evolventen- förmig gebogen und so geschichtet sind, dass sie einen Kreisringzylinder bilden. 9. Anordnung nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Evolventen-Blechkörper des um laufenden und des feststehenden Teils durch Schrumpf ringe zusammengehalten werden, die von den Blechkör pern isoliert sind.
CH1461566A 1965-10-13 1966-10-07 Anordnung zur kontaktlosen Übertragung von Wechselströmen auf umlaufende Maschinen oder Geräte, insbesondere zur schleifringlosen Erregung von Synchronmaschinen CH465050A (de)

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DES0100050 1965-10-13
DES0104184 1966-06-08

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CH465050A true CH465050A (de) 1968-11-15

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ID=25998294

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CH1461566A CH465050A (de) 1965-10-13 1966-10-07 Anordnung zur kontaktlosen Übertragung von Wechselströmen auf umlaufende Maschinen oder Geräte, insbesondere zur schleifringlosen Erregung von Synchronmaschinen

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CH (1) CH465050A (de)
NL (1) NL6613096A (de)
SE (1) SE303332B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19801803A1 (de) * 1998-01-19 1999-04-29 Siemens Ag Elektrische Rotationsmaschine und Verfahren zur Übertragung elektrischer Leistung

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DE19801803A1 (de) * 1998-01-19 1999-04-29 Siemens Ag Elektrische Rotationsmaschine und Verfahren zur Übertragung elektrischer Leistung

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Publication number Publication date
BE688153A (de) 1967-03-16
NL6613096A (de) 1967-04-14
SE303332B (de) 1968-08-26

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